AQUACENTRUM

Filterwechsel Wasserionisierer | FAQ’s Filtermedien

Fast alle Wasserionisierer haben einen oder sogar zwei integrierte Aktivkohle Wasserfilter

Diese sollten regelmäßig ausgewechselt werden.

Nach der DIN-Norm alle 6 Monate. In der Praxis wissen wir, dass Kunden die Filter alle 6-12 Monate wechseln. Falls es ein Doppelfiltergerät ist, wird der zweite Filter in der Regel doppelt so selten ausgewechselt.

Wir bitten Sie das folgende: Bitte wechseln Sie spätestens alle 18 Monate den 2. Filter. Längere Kontaktzeiten sind wirklich nicht sinnvoll, denn Sie schmecken Schadstoffe nicht.

Und ein zu lange mit Wasser in Kontakt stehender Aktivkohlefilter stellt nicht die besten Voraussetzungen, um monatelang gesammelte Chemikalien weiterhin sicher zurück zu halten. Wenn Sie mal vergleichen, wieviel Wasserkisten-Schleppen Sie sich sparen, oder wie gerne Sie dieses Wasser trinken. Macht Sinn, nicht in diesem Bereich zu sparen.

Warum einen Wasserfilter wechseln? | k.H. Asenbaum

> FAQ's Filterwechsel und Filtermedien

Mehrschicht-Aktivkohle-Filterwechsel Wasserionisierer

Nach der Trinkwasserverordnung (TWVO) müssen bei jeder nicht rückspülbaren Filteranlage alle 6 Monate der bzw. Die Filter ausgetauscht werden. In fast allen Wasserfiltern, die in den Wasserionisierern integriert sind, ist eine der Aktivkohleschichten mit einer sehr dünnen Silberschicht bedampft.

Diese Schicht verhindert eine Ansammlung und Verkeimung des Filters, was sich durch unangenehme Gerüche bemerkbar machen würde. Insofern ist die Gefahr einer Verkeimung der integrierten Filter eher unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen.

Wie ein Wasserfilter eines Wasserionisierers ausgetauscht wird, sehen Sie am Beispiel des Nexus X-Blue Wasserionisators und des AquaVolta® EOS Touch.

Warum einen Wasserfilter wechseln? | k.H. Asenbaum

Filterwechsel Wasserionisierer | am Bsp. Nexus X-Blue


Link zum FAQ-Beitrag

Wolfgang Q.: Früher haben Sie noch Geräte ohne Vorfilter empfohlen, wenn das Leitungswasser ohne Einwände war. Warum wollen Sie mich jetzt zu einem Filter überreden? Haben diese nicht auch ein Verkeimungsrisiko? Was ist bei der Filterauswahl zu beachten?

  • Ein Trinkwasser ganz ohne Belastungen finden Sie tatsächlich nirgendwo in Mitteleuropa. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnungen werden oftmals kritisch gesehen, obwohl sie niedriger sind als beim Mineralwasser. Wichtig ist: ein Schadstoff wie Blei oder Cadmium bleibt auch dann ein Schadstoff, wenn er unter dem Grenzwert liegt, daher sollte nur ein möglichst schadstoffarmes Wasser aktiviert werden. Aus diesem Grund sind in jedem Durchlauf-Wasserionisierer zur Trinkwasserzeugung hochwirksame Vorfilter eingebaut.
  • Dass ich früher auch Geräte ohne Vorfilter empfohlen habe, hatte seinen Hauptgrund in der Reinheit des Wassers an manchen Orten – die aber durch die Belastung unserer Umwelt zurückgeht. Außerdem haben viele Leute bereits einen Trinkwasserfilter in Betrieb, bevor sie sich einen Wasserionisierer kaufen. Da die meisten Patronen für externe Trinkwasserfilter viel billiger sind, als die in den Wasserionisierern, liegt es im Verbraucherinteresse, einen Wasserionisierer dort anzuschließen, um nicht die teuren Herstellerpatronen kaufen zu müssen. Leider besteht ein Trend, die Herstellerpatronen mit einem elektronischen Chip auszustatten, der eine Überbrückung des Originalfilters nicht zulässt.
  • Verkeimungsrisiken bestehen meist nur bei Kannenfiltern, die in direktem Luftkontakt stehen. Die Filterpatronen in Wasserionisierern sind luftdicht in den Wasserfluss integriert. Das Risiko ist also nicht höher als beim Leitungswasser selbst. Da alle mir bekannten Innenfilter mit mehr oder weniger hochwertiger Aktivkohle hergestellt sind, teilweise mit antimikrobiellem Silber besprüht, ist aufgrund der keimbindenden Eigenschaften der Aktivkohle eine Verkeimung des Wassers höchst unwahrscheinlich. Allerdings sollte die Nutzungsdauer der Aktivkohle laut Herstellerempfehlung beachtet werden. Ein nicht vorschriftsgemäß ausgetauschter Filter ist sicherlich ein Verkeimungsrisiko. Sie würden den fälligen Ölwechsel Ihres Autos ja auch nicht überziehen, weil dann die Gefahr eines Motorschadens bestünde.
  • Ist ein Aktivkohlefilter mal nass, beginnt die vom Hersteller angegebene Nutzungsdauer (meist zwischen 6-12 Monaten). Sie ist unabhängig davon, ob 1 Liter oder 10.000 Liter Wasser durchgeflossen sind. Daneben ist darauf zu achten, dass während der Nutzungsdauer die Filterkapazität nicht überschritten wird (3000 – 16.000 Liter, je nach Hersteller und Patronengröße).
  • Ein Filter sollte auch ein Filter bleiben, also Schadstoffe aus dem Wasser ziehen und nicht etwa Chemikalien hinzufügen, um den pH-Wert oder das Redoxpotential zu verbessern. Dass diese Art von —> chemischer Wasserionisierung unsinnig ist, habe ich bereits an anderer Stelle erläutert. Der einzige Zusatz, den ich für wichtig halte, ist für Weichwassergebiete der Zusatz von Calcium und/oder Magnesium, sofern der Wasserionisierer keinen eigenen Calciumport besitzt.
  • Bei allgemein guter Wassersituation genügt ein Aktivkohle- Granulatfilter. Bei organisch-chemischen Belastungen im Wasser durch Landwirtschaft, Pharmazie und Industrie sollte Wert auf einen Aktivkohle- Blockfilter gelegt werden.
  • Bei Vorhandensein von gefährlichen Schwermetallen, auch unter Grenzwerten, sollte der Filter zusätzlich KDF-Filtermaterial enthalten oder ein entsprechender Spezialfilter unter der Spüle vorgeschaltet werden. Es gibt auch Geräte mit 2 eingebauten Vorfiltern, die dann entsprechend konfiguriert werden.
  • Strittig ist, ob bei mikrobieller Belastung anstatt silberbedampfter Aktivkohle zusätzlich keramische Filterelemente (—> Biokeramikfilter) sinnvoller sind. Sie sind jedenfalls eine Alternative zur manchmal nicht gewünschten Silberbedampfung. Grundsätzlich hat sich die Silberbedampfung aber zumindest bei Aktivkohlegranulaten nahezu zum Standard entwickelt. Da es sich um Nanoschichten von Silber handelt, ist eine schädliche Einwirkung auf das Wasser nicht anzunehmen. Selbst Kühlschränke werden heute mit Silber bedampft, um einer Verkeimung entgegen zu wirken.
  • Umkehrosmosefilter sind als Vorfilter für Wasserionisierer nicht geeignet, da sie auch Mineralien filtern und daher kein Trinkwasser produzieren. —> Umkehrosmose
  • Bei Problemwasser und Eigenbrunnen schwankender Qualität kann man auch Ultrafiltrations-Hohlfasermembranfilter benutzen, die um ein vielfaches feiner als Aktivkohlefilter sind.
  • Problemwasser erkennen Sie bereits an der von jedem Wasserversorger erhältlichen Trinkwasseranalyse. Besonders im Bereich der Kationen sollten Sie darauf achten, dass kein Schadstoff-Messwert nahe am Grenzwert ist, da bei der Elektrolyse mehr Kationen ins basische Aktrivwasser kommen. Wenn Sie in einem Altbau wohnen, sollten Sie auch eine Schwermetallanalyse einer Wasserprobe von zuhause durchführen lassen.
  • Nicht alle Hersteller legen Filtertestanalysen vor, also Labordokumente, welche die Leistung der Vorfilterpatronen belegen. Da es kaum ein universell belastetes Wasser gibt, werden solche Analysen aus einem künstlich mit allen nur denkbaren Schadstoffen verunreinigten Wasser gewonnen. Aus der Prozentzahl der herausgefilterten Schadstoffe kann man dann den Wirkungsgrad des Filters bei den einzelnen Schadstoffen ablesen. Achten Sie aber bei solchen Tests darauf, ob ionisiertes Wasser gemessen wurde, oder Wasser, das lediglich gefiltert wurde. Werte von ionisiertem Wasser sind meistens besser, da eine Elektrolysezelle ja selbst einen zusätzlichen Filtriereffekt darstellt, indem sie Anionen in die Sauerwasserkammer verschiebt. Dadurch wird zum Beispiel das Anion Nitrat verringert, was kaum ein normaler Filter schafft.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Ute S: Ist es besser, einen Biostone Biokeramik-Filter zu haben, oder genügt ein Aktivkohlefilter?

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Auch Biokeramikfilter enthalten in der Regel Aktivkohle. Mit diesen werblich wirksamen Bezeichnungen werden Filter bezeichnet, die zusätzlich Elemente aus dem Halbedelstein Turmalin enthalten. Turmalingranulat gibt es zum Beispiel auch als Badezusatz. Turmaline emittieren „ferne Infrarot- strahlung“ (FIR) und reagieren mit Elektronenabgabe bei Temperatur oder auf Druckveränderung.
Häufig ist auch von EM-Biokeramik die Rede, d.h. dass auch sogenannte „effektive Mikroorganismen“ darin verarbeitet sind. Dazu gehören zum Beispiel auch Milchsäurebakterien. Allerdings werden diese beim keramischen Brennprozess abgetötet, sodass deren effektive Wirkung bezweifelt werden muss. Tatsächlich produzieren solche Filter am Anfang in demselben Wasserionisierer ein geringfügig niedrigeres Redoxpotential, als es dieser Wasserionisierer bei gleichen Bedingungen mit einem reinen Aktivkohlefilter liefern würde. Diese Filter werden daher meist für Geräte mit geringerer Elektrolysestärke angeboten. (—> Chemische Wasserionisierer.) Allerdings lässt nach meinen Erfahrungen diese elektrische Wirkung des Turmalins schon nach wenigen Wochen des Betriebs stark nach und hält nicht bis zum nächsten Filterwechsel an.
Manche empfinden Wasser, das mit einem Biokeramikfilter gereinigt wurde, als wohlschmeckender und bekömmlicher als wenn es nur mit Aktivkohle gereinigt wurde. So unobjektiviert diese Aussagen sein mögen, ich persönlich spüre keinerlei Unterschied, ist es doch auffallend, dass ich noch von niemandem gehört habe, Wasser aus einem Biokeramikfilter schmecke schlechter als das aus einem reinen Aktivkohlefilter. Es spricht also jedenfalls außer dem höheren Preis nichts Grundsätzliches gegen einen Biokeramikfilter.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Wie kann ich nach einem Filterwechsel den ausgetauschten Filter umweltgerecht entsorgen?

  • Das ist eine schwierige Frage, wenn man es mit „umweltgerecht“ ernst nimmt. Offenbar hat sich noch niemand amtlicherseits eingehend mit der Umweltbelastung durch gesammelte Toxine in Haushaltsfiltern beschäftigt. Vermutlich, weil die Menge insgesamt verhältnismäßig gering ist und bei der Müllverbrennung von den dort verwendeten Abgasfiltern abgefangen wird.
  • Nach den gültigen Abfallvorschriften gelten diese Filter jedenfalls in Deutschland als „Restmüll“.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Guten Tag Herr Akgün,

guten Tag Herr Asenbaum,

würden Sie mir bitte noch einmal erklären, wie „schlimm“ das Calciumsulfit in den Filtern ist, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir auch reichlich gefiltertes Wasser (ohne Ionisierung) nutzen? Wie relevant ist die abgegebene Menge im Vergleich zu anderen sulfithaltigen Lebensmitteln (Wein etc.)? Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver A

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über die Unbedenklichkeit des Kalziumsulfits

Hallo Herr A.,

da muss man mengenmäßig nichts befürchten.

Ich habe noch keine Analyse gesehen, in der der Gehalt an Calcium und Schwefel durch das in fast allen Wasserfiltern verwendete Calciumsulfit gestiegen wäre. Es handelt sich um eine spezielle Calciumsulfit-Keramik, die sich nicht auflöst. Wenn man einen alten Filter aufsägt, sind die weißen Keramik-Kügelchen alle noch da. Es dient hauptsächlich zur Chlorentfernung und zieht auch Schwermetalle aus dem Wasser. Es dient nicht zur Anreicherung mit Calcium, wie manche fälschlich behaupten.

Dafür gibt es andere Calciumverbindungen, die in Gegenden mit extrem weichen Wasser über einen Schacht zugefügt werden. In unseren Breiten ist das völlig überflüssig.

Ergänzende Antwort von Yasin Akgün über Filter ohne Calciumsulfit

Sehr geehrter Herr A.,

Wenn Sie unbedingt kein Calciumsulfit im Filter haben möchten, haben wir diue folgenden Lösungen, auch wenn ich auch der Meinung bin, dass alles kein Thema ist, und seinen Sinn hat, so wie es standardmässig ab Werk kommt:

  1. Sie können Ihre Filter im Ionisierer kappen lassen und mit einem Vorfilter das Leitungswasser filtrieren. Dazu müssten Sie die Anlage zu uns zusenden und eine Woche auf das Waser verzichten. Die Vorfilteranlage wäre diese: www.aquacentrum.de/shop/wasserfilter-set-aquaphor/
  2. Sie könnten Filter Nummer 1, der das Calciumsulfit beinhaltet ersetzen durch eine von uns extra angeforderte Variante ohne Calciumsulfit. Das geht jedoch nur bei dem AquaVolta® EOS Revelation und AquaVolta® EOS Genesis. Über einen Tausch Ihres Wasserionisierers können wir jederzeit sprechen.

Hoffe das klärt auf, liebe Grüße, Ihr Yasin Akgün

Link zum FAQ-Beitrag

Sehr geehrter Herr Ehrlich,

eine wichtige Frage über Wasserfiltermedien interessiert mich, wenn Sie mir weiterhelfen könnten:

Könnte ich theoretisch und auch praktisch die Kannenfiltermedien hier reinfüllen, in dem sehr engmaschiges Filtersieb für Tee, und dann dort einfach verweilen lassen, z.B. 1 Stunde, am besten hin und herschütteln im Ranzen/in der Tasche, und dann sicher sein, dass der Filter seine Arbeit getan hat und bis hin zu eventuell im Wasser befindlichen Schwermetalle gefiltert hat?

Das Tee/Filtersieb ist echt gut, rechts ein Beispiel dazu.

Der Deckel des Filter/Teesiebs ist auch ganz fein perforiert mit Löchern.

Wenn das klappen würde, hätten wir wirklich eine super Lösung finde ich, ohne Anschluss an einen Wasserhahn oder einen klobigen Kannenfilter, auch wenn dieser super von Aquaphoer durchdacht ist!

Die Flasche wäre eher 0,7 oder/und 1 Liter oder und auch 0,4 Liter groß

Lieber größer dachte ich?

Welche Größe wäre aus Ihrer Sicht ideal?

Je kleiner, desto schneller ist die Filterwirkung?

Man könnte das ganze eleganter lösen, indem man einfach einen Aquaphor-Kannenfiltereinsatz in die Mitte der Flasche reinschiebt und so das Wasser durchlaufen lässt?

Wir hätten die Möglichkeit, dass wir einfach für den Aquaphor Ideal einen Glasring genau in der richtigen Größe in das Glas einbauen lassen, und dann mit zwei übereinander geschraubten Flaschen oben in die Flasche reinschütten, und es geht durch in die untere Flasche.

Der Filter ist dann näher an der unteren Flasche

Naja, das sind so Ideen. Würde gerne Ihre Antwort auch veröffentlichen, wenn ich darf. Zur Not ohne Ihren Nachnamen zu nennen.

Ach ja, der AquaVolta® Wasserstoff-Booster

Dazu gibt es danach eine Elektrolyse-Flasche, eine nur Wasserstoffwasser machende mit PEM Membrane.

Den AquaVolta Mini haben wir ab Sofort im Sortiment, siehe Video rechts.

Und bald, noch in diesem Jahr hoffe ich, kommt die „Made in München“ Elektrolyse-Flasche mit saurem und basischem Wasser als Endprodukte.

Die ist nun zu Ende durchdacht. Ich brauche nur noch die Hardware, also Prototyp usw.

Es passiert gerade so viel in der Branche, Danke für Ihre Unterstützung

Alles liebe aus München

Ihr Yasin Akgün

Wasserflasche mit integriertem FilterWasserflasche mit integriertem Filter-Filtersieb

AquaVolta Mini HRW Wasserionisierer Flasche