AQUACENTRUM

FAQ’s | Basisches Aktivwasser | Wasserfilter | Umkehrosmose-Anlagen | Wasserstoff Wasser

>> Produktbezogene FAQ’s und per Email erhaltene FAQ’s sind auf dieser separaten Seite zu finden

Kategorisierter Überblick über unsere ganzen FAQ’s über basisches, elektroaktiviertes Wasser, Wasserstoff-Wasser, Gegenstimmen von Mister Water bis Ewald Töth, Technische Fragen und Antworten, Beweise durch Experimente

Die folgenden Fragen und Antworten weiter unten wurden durch den Autor und Forscher Karl Heinz Asenbaum im Laufe von über 12 Jahren zusammengestellt und werden regelmässig aktualisiert und erweitert. Diese FAQ’s und einige mehr zu dem Thema Wasser und Wasseraufbereitung sind auf seiner Wissensdatenbank zu finden.

Die aktuelle PDF-Version der FAQ-Datenbank steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Weiter unten auf der Seite finden Sie zusätzlich ein 30-minütiges Video über die typischen FAQ’s, die uns immer wieder erreichen.

Auf dieser Webseite können Sie eine neue Frage einreichen. Bitte vorher unsere komplette FAQ-Datenbank durchsuchen:

> Die wichtigsten FAQ's über basisches Wasser

Die Übertragung von Wasserstoff auf gealterte Lebensmittel

Das Wassertrinken – man kann es aber auch lassen, wenn man Heinz Ehrhard’s Meinung teilt. Und sollte trotzdem einen Wasserionisierer haben. Ein fundamentales Kennzeichen von basischem Aktivwasser ist sein hoher Gehalt an gelöstem Wasserstoffgas dH2 . Dieser liegt bei einem guten Durchlaufionisierer schon bei einem pH-Wert von 9 und Zimmertemperatur zwischen 1200 und 1300 Mikrogramm/l. Trinken sollte man das Wasser bis zu einem pH Wert von 9,5, das bedeutet je nach Ionisierer 1250 bis 1450 Mikrogramm/l. Wenn der Wasserionisierer noch höhere pH-Werte erzielen kann, etwa pH 11, was man keinesfalls auf Dauer trinken sollte, ist auch ein dH2 -Wert von 1800 Mikrogramm (1,8 mg)/l möglich. Dies kann man nun zur Übertragung von Wasserstoff auf andere Lebensmittel nutzen. Da der Wasserstoff seine beiden Elektronen leicht abzugeben bereit ist, kommt es so zu einer Senkung des Redoxpotentials, das die Zunahme an Elektronenverfügbarkeit signalisiert.

 

buch

Der Lebensmittelforscher Prof. Manfred Hoffmann gibt in seinem Buch: „Vom Lebendigen in Lebensmitteln“ an, dass ein Absinken des Redoxpotentials um jeweils 18 mV eine Verdoppelung des Elektronenangebots bedeutet und dass der Qualitätsunterschied von Lebensmitteln einer jeweiligen Sorte am besten durch eine Messung des Redoxpotentials objektiviert werden kann: Je niedriger – desto besser! Oft zeigt sich bei Bio-Ware ein niedrigeres Redoxpotential. Es kommt aber vor allem auf die Frische an. Denn das Redoxpotential, und damit vor allem der Wasserstoffgehalt des Zellgewebes unserer Nahrung, ist sehr flüchtig. Denn Wasserstoff ist das kleinste aller Elemente überhaupt und kann als sehr flüchtiges Gas organische Strukturen nahezu mühelos durchdringen.

Das Entscheidende ist aber, dass man durch Einlegen von Lebensmitteln in basisches Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) deren Wasserstoffgehalt wieder erhöhen kann und sie so „erfrischt“.

obst

Wir lieben Frische

Der Apfel frisch vom Baum, die Gurke frisch vom Feld – so schmeckt es uns am besten. Der Apfel aus Australien und die Gurke aus Spanien haben aber auf ihren langen Transportwegen viel von ihrer Lebensenergie verloren, bis wir endlich hinein beißen können. Durch Kühlung und Vakuumverpackung können wir zwar verhindern, dass zu viel Wasser verloren geht. So sehen unsere Produkte noch frisch und nicht verschrumpelt aus, wenn wir sie kaufen. Den Verlust an Wasserstoff können wir dadurch aber nicht so leicht aufhalten. Was wir sehen, ist scheinbare Frische. Allerdings können die meisten Menschen den Unterschied zwischen einer wirklich frischen Frucht vom Baum oder Feld und Lebensmitteln mit langer Transporthistorie durchaus riechen und schmecken.

Aber Frische ist auch objektiv messbar: Als Redoxpotential (ORP)

Links ein Beispiel:

Ein halber Apfel (Sorte Braeburn) wird 1 Stunde in basisches Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) pH 9,5 mit ORP (-) 395 mV (CSE) eingelegt. Die andere Hälfte wird nur gemessen.

Ausgangs-ORP des Apfels:  (+) 328 mV (CSE)

End-ORP des Apfels:            (+) 232 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz              88 mV

Das Elektronenangebot des Apfels hat sich durch das 60-minütige Einlegen in basisches Wasserstoff Wasser (AktivWasser) beinahe fünf mal verdoppelt!

Grund dafür ist das Eindringen von dH2 in den Apfel, der das ORP sinken lässt.

messungen

Wie viel ORP-Gewinn ist möglich?

Meist reicht schon eine geringere Einlegezeit, vor allem, wenn die eingelegten Nahrungsmittel eine weiche Haut oder Schale haben, wie Johannisbeeren oder Aprikosen.

Beispiel Johannisbeeren 30 Min. in basischem Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) pH 9,8 mit ORP (-) 413 mV (CSE) eingelegt.

Ausgangs-ORP :                  (+) 068 mV (CSE)

End-ORP :                            (-) 250 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz:           318 mV

Eine halbe Aprikose wird 20 Min. in basisches Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) pH 9,9 mit ORP (-) 429 mV (CSE) eingelegt. Die andere Hälfte wird nur gemessen.

Unbehandelte Hälfte:            (+) 348 mV (CSE)

Behandelte Hälfte:                 (-) 209 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz:            557 mV

Bei schalenlosen Lebensmitteln wie rohem Fleisch oder Fisch reichen auch Einlegezeiten von 2-3 Minuten für einen deutlichen Effekt.

Die sogenannte „kontaktlose“ Aktivierungorp

Als noch nicht bekannt war, dass wanderndes Wasserstoffgas für den Abfall des Redoxpotentials in benachbarten Flüssigkeitssystemen verantwortlich war, wurden allerlei Theorien über die sogenannte „kontaktlose“ Aktivierung diskutiert. Auslöser der „contactless“ Diskussion war ein Versuch, bei dem sich zeigte, dass ein mit elektro-aktiviertem basischen Wasser gefülltes Latex-Kondom, auf unerklärliche Weise sein negatives Redoxpotential auf ein Wasser übertrug, in das es eingelegt war. Später hat man dann erkannt, dass auch ein Kondom offenbar doch nicht so dicht ist, wie man gedacht hatte.

Bekanntermaßen porös ist dagegen der Darm, an dem ich gezeigt habe, wie gut basisches Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) sowohl den Wasserstoff als auch die mitgeführten Mineralien in den Körper transportiert. Dazu füllte ich einen Schafsdarm, der normalerweise für Weißwurst verwendet wird, mit basischem Wasserstoffwasser pH 9,5 und ORP (-) 349 mV und legte ihn 10 Minuten in physiologische Kochsalzlösung (Blutersatz) mit pH 7,03 und ORP (+194 mV) ein.

Der absolute ORP-Gewinn betrug 480 mV, fast 0,5 Volt.

Da immer wieder fälschlich behauptet wird, „anorganisches Calcium“ aus hartem Wasser ließe sich über den Darm nicht aufnehmen, bestimmte ich auch die Härtegrade:

• Physiologische Kochsalzlösung: 0 mg/l CaCO3

• Basisches Wasserstoff Wasser im Darm: 445 mg/l CaCO3

• Kochsalzlösung nach 10 Min.: 222,5 mg/l CaCO3

Calcium ist also mühelos wie der Wasserstoff gewandert. Mineralien in Wasser sind hervorragend resorbierbar.

4messung

Wasserstofftransfer durch Verpackungen

Die schnelle Mobilität des in basischem Aktivwasser gelösten Wasserstoffs findet ihre Grenzen in Verpackungen aus dickwandigem Glas und Edelstahl. Diese sind daher auch gut zur Aufbewahrung wasserstoffreichen Wassers geeignet. Besonders durchlässig sind Kunststoffbeutel, die sich deshalb auch zur „Aktivierung“ flüssigen Inhalts wie Säften eignen.

So ließ sich ein ohnehin schon sehr hochwertiger Karottensaft, der 20 Minuten in einem Gefrierbeutel in basisches Wasserstoffwasser (pH 9,9 ORP (-) 423 mV (CSE) eingelegt wurde, um 241 mV in seinem Redoxpotential verbessern.

Dies entspricht einer ca.. 13-fachen Verdoppelung des Elektronenangebots.

Vielleicht am überraschendsten war das Ergebnis nach dem 30-minütigen Einlegen eines 0,5 l Kartons mit frischer Vollmilch:

Hier verbesserte sich das Redoxpotential um 97 mV. Ich bezeichne dieses Verfahren in meinen Vorträgen gerne als: „Die Kuh im Kühlschrank“.

Bei allen Beispielen verändert sich übrigens der pH-Wert nur im Zehntelbereich nach oben. OH- -Ionen werden durch viele Barrieren leicht gebremst.

eier

Eier in basischem Wasserstoff-Wasser

Fast jeder sieht, jeder schmeckt oder riecht, ob ein aufgeschlagenes Hühnerei frisch ist. Aber soll man deswegen Eier, die schon ein bisschen älter sind, wegwerfen oder an die Osterhasen verfüttern?

Wenn Sie rohe Eier 30 Minuten lang in basisches Wasserstoffwasser einlegen, werden Sie es sehen, schmecken und riechen. Verfaulte Eier, in die schon Bakterien eingedrungen sind, können Sie natürlich nicht mehr retten. Aber selbst ganz frische Eier gewinnen durch dieses Verfahren.

2 „handelsfrische“ Bio-Eier aus derselben Schachtel wurden getrennt in Eiklar und Dotter nach ihrem Redoxpotential beurteilt.

Unbehandeltes Ei:

• ORP Eiklar: (+) 59 mV (CSE)

• ORP Dotter: (+) 34 mV (CSE)

30 Min. in basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) eingelegtes Ei:

• ORP Eiklar: (-) 56 mV (CSE)

• ORP Dotter: (+) 14 mV (CSE)

ORP Gewinn absolut: Eiklar: 115 mV – Eidotter 20 mV

Schluss mit dem Saftladen

EOS Revelation II Untertisch Wasserionisierer

Das Ende der hohe Kosten und Umweltschäden verursachenden Flaschenwasserindustrie durch die Verbreitung von Wasserionisierern ist bereits vorhersehbar. Aber brauchen wir eigentlich noch Handelsketten für Obst- und Gemüsesäfte, ja selbst für Limonaden?

Von der Cola bis zum Orangensaft: Bei Licht betrachtet, sind doch die meisten heimischen Getränkehersteller gar keine Produzenten, sondern reine Abfüllbetriebe für irgendwo auf der Welt erzeugte Konzentrate, denen sie nur Wasser und ggf. Zucker oder Kohlensäure beifügen. Umweltpolitiker fordern schon lange, das Abmischen von Konzentraten mit Wasser und weiteren Zusätzen zu dezentralisieren und es dem Verbraucher zu überlassen. Fast jeder Profi-Gastronom benutzt solche Mischvorrichtungen an seinem Schanktresen.

Ansätze, das teure Herumkarren von Flaschen über unsere Autobahnen einzuschränken, gab es bereits. Aber es ist gar nicht so einfach, zum Beispiel Apfel- oder Orangensaftkonzentrat zum Selber mischen für den Haushalt zu bekommen, obwohl es doch in jedem Supermarkt haufenweise Apfel und Orangensaft „aus Konzentrat“ zu kaufen gibt.

Ist es die Erinnerung an längst vergangene „Sirup“-Zeiten, in denen man sich frische Säfte noch gar nicht leisten konnte? Oder ist es die Angst vor dem verpönten Leitungswasser, dem man weniger vertraut als dem Wasser, mit dem die Abfüllbetriebe die importierten Konzentrate verdünnen?

Mit einem Wasserionisierer und seinen erstklassigen eingebauten Vorfiltern kann man reineres und hochwertigeres Wasser herstellen als die Getränkeindustrie. Und ich werde Ihnen nun aufzeigen, dass auch das Mischergebnis aus Getränkekonzentraten messbar besser ist.

orangensaft

Die Suche nach dem optimalen Orangensaft

Selbst gepresst, direkt gepresst, aus Konzentrat – oder selbst aus Konzentrat gemischt?

Selbst gepresst aus „La Sarte“: pH 3,82; ORP (-) 104; dH2 : 0

„Bio Bio“ Konzentratsaft: pH 3,72; ORP (+) 158; dH2 : 0

„Fruchtstern“ Konzentratsaft: pH 3,82; ORP (+)117; dH2 : 0

„Wolfra“ Direktsaft: pH 3,92; ORP (+) 113; dH2 : 0

„Valensina“ (kühlfrisch): pH 3,88; ORP (+) 157; dH2 : 0

„Ratiodrink“ Bio-Orangensaftkonzentrat Leitungswasser Parameter: pH 7,49; ORP (+) 238; dH2 : 0 Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) Parameter: pH 9,52; ORP (-) 632; dH2 : 1255 „Ratiodrink“ Parameter (pur): pH 3,47; ORP (+) 042; dH2 : 0

„Ratiodrink“ selbst gemischt im Verhältnis 1 : 2,5

Dieses Verhältnis ergab das am ehesten mit selbst gepresstem Saft vergleichbare optimale Geschmackserlebnis.

Mit Leitungswasser: pH 3,68; ORP (+) 190; dH2 0 mit Wasserstoff Wasser (Aktivwasser): pH 3,79; ORP (-) 349; dH2 : 622

Das Ergebnis fiel also noch besser aus als bei der selbst gepressten „La Sarte“ Saftorange. Übrigens: Bei Apfelsaftkonzentrat funktioniert es genauso!

Tomaten und Wasserstoff-Wasser) Aktivwasser

Tomaten

Die Tomate, der Liebesapfel – in Österreich Paradeiser, in Italien Pomodoro (Goldapfel) genannt – beschäftigt die Aktivwasserszene mehr als jede andere Frucht. Denn sie gehört zu einem Vertriebskonzept, bei dem Wasserionisierer vertrieben werden, die durch Zugabe von Salz vor der Elektrolyse ein basisches Funktionswasser mit einem pH-Wert über 11 erzeugen können. Dies ist eine Chemikalie, die Fett emulgiert, also wasserlöslich macht. Dieses Wasser darf nicht getrunken werden, da es so gesundheitsschädlich ist wie eine Lauge: Es greift die aus Fettschichten bestehende Membran unserer Körperzellen an. Ebenso wie die Haut von Tomaten, in der sich deren wichtigster antioxidativer Wirkstoff befindet, der die Tomate rot färbt:
Das fettlösliche Carotinoid Lycopin. Dieses löst sich nun in dem hochbasischen Funktionswasser aus der Schale heraus und färbt das Wasser rotgelb. Die Verkäufer dieser Geräte behaupten nun fälschlich, an dieser Farbe erkenne man die nunmehr von der Schale gelösten Pflanzenschutzmittel und andere Schadstoffe, das basische Funktionswasser sei also ideal zum Reinigen von Obst und Gemüse geeignet.

In Wahrheit wird der Tomate das Beste entzogen, was sie mitbringt, Lycopin, eines der wenigen kochfesten Antioxidantien (weswegen Dosentomaten, Tomatenmark und sogar Ketchup immer noch wertvoll sind). Ein gleichzeitig in das Funktionswasser eingelegter konventionell angebauter Apfel verursachte übrigens keine „Schadstoff-Färbung“.

Die jeweils rechte Tomate war übrigens aus streng biologischem und schadstofffreien Anbau. Dennoch gab sie genau so viel roten Farbstoff ab. Es sind wirklich keine Schadstoffe! Dennoch zeigt die Bio-Tomate nach 12-stündigem Einlegen einen deutlich besseren ORP-Wert!

tomate

Bessere Tomaten durch Aktivwasser (Wasserstoff Wasser)

Bekanntlich gibt es super Tomaten und Supermarkt-Tomaten. Die ersteren schmecken besser und kosten viel mehr, die letzteren sind Züchtungen für das Auge des Verbrauchers.

Die schönen Tomaten aus den Gewächshäusern der Zulieferindustrie für Discounter gibt es immer, die guten nur zu bestimmten Jahreszeiten. Nur Tomatenkonserven haben immer dieselbe Qualität, weil sie grundsätzlich aus vollreifen Früchten hergestellt werden, deren Optik keine Rolle spielt.

Ohne große Umstände können wir auch Tomaten mehr messbare Lebensmittelqualität in Form eines negativen ORP verleihen, indem wir sie zur Übertragung von Wasserstoff in basisches Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) einlegen. Zum Schutz des empfindlichen Lycopins in der Schale, sollte es aber einen pH-Wert von 10,5 nicht überschreiten. Damit sind in 30 Minuten ORP-Werte bis zu (-) 383 mV (CSE) möglich. Am besten funktioniert es mit halbierten Tomaten. Der pH-Wert der Tomate verändert sich dabei nicht, ihr Geschmack und ihre Säuerlichkeit bleiben also erhalten. Auch eine damit gekochte Nudelsauce besticht durch ihr negatives Redoxpotential.

Der Lycopingehalt einer rohen Tomate liegt pro 100 g bei ca.. 9 mg, Tomatensaft 11, bei Tomatenpüree und Ketchup 17, bei Tomatenmark bei 55,5 mg/100 g. Natürlich wird niemand 100 g Tomatenmark essen. Eher isst man ein Pfund Tomaten, dann hat man fast dieselbe Lycopinmenge.

b-tomatensaft

Besserer Tomatensaft

Fertig gewürzte und gesalzene Tomatensäfte überzeugen durch niedrige Redoxpotentiale im positiven Millivoltbereich. Der Biosaft ist etwas weniger säuerlich und hat ein deutlich günstigeres Redoxpotential. Beide Säfte schmecken ausgezeichnet, was auch an den Gewürzen liegen mag. Insofern wäre der geschmackliche Vergleich mit „frischen“ pürierten Tomaten vom Discounter unfair, denn man kann das Püree ja selbst würzen. Die ORP-Werte (CSE) unserer Proben aus dem Mixer von links nach rechts:

+ 72 mV: Rispentomaten; + 82 mV: Bio Rispentomaten und

+ 64 mV: Sorte Costolutto ( 4 x teurer). Knapper Sieger.

Keine der Proben zeigt gelösten Wasserstoff. Demgegen- über sticht 3-fach-konzentriertes Tomatenmark „Oro di Parma“ mit einem Wasserstoffgehalt von 680 Mikrogramm/l hervor bei einem ORP von (-) 352 mV. Schmeckt aber auch verdünnt mit Wasser ziemlich „metallisch“.

Die besten Endresultate nach 1 : 1 Verdünnung mit basischem wasserstoffhaltigem Aktivwasser pH 9,5, ORP (-) 620 mV (CSE) ergaben sich elektrochemisch und geschmacklich bei der Verwendung von fertigem Bio-Tomatenpüree eines Discounters im Verhältnis 1:1. Dieses Püree enthielt bereits ungemischt 613 Mikrogramm/l dH2 , das sich nach dem Mischen auf 708 ppb (Mikrogramm/l) erhöhte. Das ORP ließ sich auf (-) 104 mV senken. Nach dem Würzen ein sehr gutes Saftergebnis.

Fitness Pulver

Konzentrierte Proteine werden vor allem zum Muskelaufbau als Nahrungsergänzung für Leistungssportler wie z.B. Bodybuilder angeboten. Jedoch sind sie keine Nahrungs-Ergänzung, sondern Nahrung in konzentriertester, definiertester Form.

Am verbreitetsten sind „Whey“ – Mixturen aus pulverisiertem Molkeeiweiß, dem zur Ergänzung noch Vitamine, Mineralien, Enzyme etc. hinzugefügt werden. Gerade bei solchen durch die Trocknung absolut „toten“ Pulvern bietet es sich an, ihnen durch das Anmischen mit basischem Aktivwasser (Wasserstoff-Wasser) wieder etwas mehr von ihrer ursprünglichen Lebenskraft zu verleihen.

fitnesspulver

Der Vergleich einiger beliebter Produkte dieser Art zeigt, dass der Testsieger nur knapp vorne liegt, dass es aber immer gegenüber dem Anrühren mit Leitungswasser erhebliche Vorteile bringt.

Links: Leitungswasser pH 7,5, ORP (+) 267 (CSE); dH2 0 Mikrogramm/l.

Rechts Wasserstoff Wasser pH 9,9,;ORP (-) 683 (CSE); dH2 1313 Mikrogramm/l.

Dargestellt ist jeweils der Verlust/Gewinn gegenüber dem Leitungswasser nach dem Anrühren mit dem Pulver

almased

Diätpulver

Die im Abschnitt „Fitnesspulver“ dargestellten Erwägungen für den Einsatz von basischem Wasserstoff Wasser zum Anrühren gelten auch für Pulvermischungen zum „Abnehmen“, wie wirksam diese auch sein mögen. Hierbei handelt es sich ebenfalls nicht um Nahrungsergänzungen, sondern um vollwertigen Nahrungsersatz, der den Verzicht auf Alltagsnahrung, die zur Gewichtszunahme geführt hat, während der Diätphase mit reduzierter Kalorienaufnahme erleichtern soll.

Solche Diäterleichterungspulver gibt es wie Sand am Meer. Ich habe daher nur eines der Vielbeworbensten Almased® getestet, um den Grundvorteil des Anmischens mit basischem Aktivwasser zu verdeutlichen. Basiswerte des Mischwassers wie bei Fitnesspulvern

Muttermilch und Wasserstoffwasser

 

stillen

Milchpulver werden im Privatbereich heutzutage kaum noch als Ersatz für Frischmilch eingesetzt, da zumindest in den Industrieländern eine gute Versorgung mit Frischmilch gesichert ist. Wie selbst diese noch verbesserbar ist, habe ich bereits im Kapitel „Wasserstofftransfer durch Verpackungen“ dargestellt. Als Formula-Nahrung für Säuglinge, die nicht gestillt werden, sind sie aber weit verbreitet und daher besonders wichtig für eine nähere Betrachtung ihrer elektrochemischen Qualitätsparameter. Denn Kuhmilch, aus denen die Babymilchpulver gewonnen werden, zeigt andere Messwerte als die Milch einer stillenden Frau. Dabei ist auffällig, Es ist auffällig, dass die elektrochemischen Normalwerte von Muttermilch den Schwankungsbereichen des menschlichen Blutes entsprechen. Offenbar erleichtert die Natur dem Säugling dadurch die Aufnahme der Milchnährstoffe in den Blutkreislauf.

Die grundsätzliche Frage ist also: Wie kann man die größtmögliche Ähnlichkeit der Babymilchmischungen zum natürlichen Mastermodel erreichen? Oder kann man das Baby durch die Formula-Nahrung sogar noch besser ernähren? Seit über 100 Jahren machen sich Wissenschaftler im Dienste von Milchpulverherstellern über diese Fragen Gedanken. Bringt die Verwendung von basischem Wasserstoff-Wasser hier einen zusätzlichen Vorteil?

milchpulver

Babymilchpulver

 

Einige Hersteller von Babymilchpulvern haben sich bereits selbst mit der Frage beschäftigt, welche Rolle das Wasser spielt, mit dem ihre Produkte angerührt werden. Daher verkaufen sie eigene Marken von „Babywasser“.

Anhand eines solchen Babywassers Marke „Humana®“ habe ich dessen elektrochemische Auswirkungen auf das Endprodukt, das im Fläschchen landet, bei verschiedenen Marken getestet.

Die Ergebnisse sind für mich nicht sehr überzeugend.

Konventionelle Alternativen für Babymilch?

spannunghumana

Tatsächlich schnitten die mit dem Humana® Baby-Wasser angemixten Babymilchpulver allesamt elektrochemisch (ORP-Wert) noch besser ab als ein fertig gemixtes Fläschchen-Produkt, das jungen Müttern in manchen Geburtskliniken kurz nach der Geburt bei Still-Schwierigkeiten als Ersatz dargereicht wird.

Denn ein Redoxpotential von + 73 mV (CSE) bedeutet, dass der Säugling eine Spannung von mindestens 75 mV überwinden muss, um die Nährstoffe der Milch in seinen Organismus zu transportieren. Immerhin ist der pH-Wert dieses Produkts mit 6,92 aber noch besser als der beste mit dem „Baby-Wasser“ erzielte Wert von 6,64.

Ist der pH-Wert in diesem Fall wichtiger als der Redoxwert? Diese Frage ist in diesem Fall wissenschaftlich neu und noch nicht einmal andiskutiert. Ich denke: nein.

Mineralwässer zum Anmischen bieten selten bessere Werte als die angebotenen Baby-Wässer. Als Besitzer der wahrscheinlichen größten, elektrochemisch analysierten Mineralwassersammlung der Welt können Sie mir wirklich glauben:

Das Mineralwasser der St. Leonhardsquelle im oberbayerischen Leonhardspfunzen lieferte unter 120 Sorten die besten Werte beim Anmischen von Milchpulver.

Aber auch dieses Ergebnis ist nicht nur weit entfernt vom Original der Muttermilch, sondern bezogen auf den Preis auch teurer als das Pulver selbst.

Der pH-Wert ist immer noch um 0,7 pH unter dem „Soll“, der ORP-Wert von +24 mV (CSE) um 26 bis 86 mV unter dem Master-Model der Muttermilch. Mit basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) kommt man dem Ideal viel näher

Basisches Wasserstoff Wasser und Muttermilch

 

muttermilch Babyvita Milchpulver

Ich hoffe, dass dieses Buch die Hersteller von Babynahrung zu näheren Forschungen anregt, die dann in eine Empfehlung mündet. Ich möchte hier lediglich darauf hinweisen, dass sich mit dem Einsatz von basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) z.B. ein Milchpulver „Bebivita® Anfangsmilch 1“ näher an die bei natürlicher Muttermilch gemessenen elektrochemischen Parameter bringen lässt als mit verbreiteten bisherigen Methoden. Zum Anmischen verwendet wurde dabei Aktivwasser mit einer Temperatur von 14o C mit folgenden Parametern: pH 9,8; ORP (-) 609 mV (CSE); gelöster Wasserstoff 1353 Mikrogramm/l. Das Ergebnis: pH 7,3; ORP -053 mV (CSE), gelöster Wasserstoff 136 Mikrogramm/l.

Eine weitere durch wissenschaftliche Studien zu klärende Frage wäre, ob durch das Trinken von basischem Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) während der Stillperiode seitens der Mutter die Qualität der Muttermilch verbessert werden kann. Mein Pilotversuch an einer Probandin legt dies nahe:

Muttermilchprobe 1: 8.5.2012 ohne Aktivwassertrinken pH 7,55 ORP: (-) 27 mV

Muttermilchprobe 2: 23.5.2012 mit vorherigem täglichen Aktivwassertrinken (pH 9,5, ORP -220 mV) ad libitum. pH 7,54 ORP: – 56 mV.

Die Verdoppelung des negativen Redoxpotentials in 15 Tagen bedeutet eine starke Zunahme des Elektronenangebots.

Die neue Wasserstoff-Diskussion

Die Forschungen des Japaners Shigeo Ohta zeigten 2007, dass auch molekular gelöstes Wasserstoffgas, das für das negative ORP verantwortlich ist, antioxidative Effekte besitzt. Seitdem ist molekulares Wasserstoffgas eines der interessantesten Themen der medizinischen Forschung geradezu explodiert. 12) Es ist vielversprechend bei der Therapie der häufigsten heute verbreiteten nichtinfektiösen Krankheiten.

Molekularer Wasserstoff bekämpft vor allem direkt das zerstörendste aller freien Radikale, das Hydroxyl-Radikal, das mit einem ORP von (+) 2300 mV die Liste der Zellzerstörer noch vor Ozon (+ 2000 mV) anführt. H2 hinterlässt im Gegensatz zu anderen hochwirksamen Antioxidantien auch keine Nebenwirkungen: Es wird einfach Wasser daraus!

 

 

Um die jahrelange Diskussion zwischen Redoxpotenzial und Wasserstoff auf den Punkt zu bringen: Das Redoxpotential ist ein Nebeneffekt. Die phantasievollen Diskussionen über „freie Elektronen“ oder „kontaktlose Übertragung“ sind im Jahr 2016 längst Geschichte.

Das hat die für den Anwender von basischem Aktivwasser ganz einfache praktische Folge, dass er alle Warnungen vor Metallgefäßen zur Aufbewahrung von basischem Aktivwasser ignorieren kann: es kommt ausschließlich darauf an, dass das Gefäß gasdicht ist. Glas oder Edelstahl: egal.

Dagegen sind Kunststoffbehälter, selbst wenn sie weichmacherfrei sein sollten, nur zur kurzfristigen Zwischenlagerung von basischem Aktivwasser geeignet.

Das hat auch Folgen für die Flaschengröße: Einmal geöffnet und mit der Atmosphäre im Kontakt, entweicht der Wasserstoff unweigerlich und schnell. Deshalb sollten die Flaschen nicht größer sein, als die Trinkmenge, die man in kurzer Zeit konsumieren kann. Es geht darum, so viel Wasserstoff wie möglich im basischen Aktivwasser zu produzieren und diesen Gehalt bis zum Trinkzeitpunkt maximal zu erhalten.

Der Wasserstoff entweicht aus dem Wasser in die Atmosphäre sehr schnell, denn der vorher durch die Elektrolyse entfernte Sauerstoff ist in der Atmosphäre mit 21 % enthalten und verdängt den Wasserstoff bis zum Gleichgewicht.

Es gibt Firmen, die O2 Wasser entwickelt haben und es mit Erfolg verkaufen. Das enthält keinerlei Wasserstoff. Aus heutiger Sicht ist das nicht sinnvoll. Sauerstoff ist der Verbrenner, Wasserstoff ist der Treibstoff im Körper. Nur durch die Aufladung von NADH+ zu NADH im Körper wird die Energiespeicherung durch Wasserstoff ermöglicht.

Albert von Szént-György hat die schon 1937 in seiner Nobelpreisrede dargelegt – übriges genau in dem Jahr, in dem Elektrolytwasser in Deutschland als Arzneimittelspezialität registriert wurde. Wasserstoff können wir nur durch Energiezufuhr in Form von Nahrung gewinnen.

Am Ende des Stoffwechsels gewinnen wir Wasserstoff daraus und die ganze biochemische Raffinesse unserer Zellen dient nur dazu, die Knallgasreaktion zwischen Sauerstoff und Wasserstoff in mehrere sanfte Schritte zu zerlegen.

 

Sauerstoff können wir uns in beliebiger Menge über die Lungen zu den Zellen fächern. In allen Normalsituationen ist ausschließlich die Versorgung mit Wasserstoff das Problem in unserem Organismus.

Mithilfe von basischem, wasserstoffreichem Aktivwasser können wir die Stoffwechselkette überspringen, und uns ohne Atmungskette und Zitronensäurezyklus sofort mit Wasserstoff versorgen, der aufgrund seiner winzigen Molekülgröße den ganzen Körper einschließlich der Mitochondrien mühelos durchströmen kann. Mit basischem Aktivwasser  (Wasserstoff Wasser) kann der Treibstoff des Lebens einfach getrunken werden. Und zusätzlich ist er nicht nur das kleinste, sondern auch das eleganteste Antioxidanz. Denn er wird nicht zum Radikal, nachdem er seine Energie abgegeben hat, sondern Wasser.

Die neue Frage bei basischem Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) ist daher: Wie bekommt man am meisten Wasserstoffgas im Wasser trink-fähig gelöst? Seit etwa 2013 tobt darüber eine heftige Diskussion um den Globus. Mit den Ideen und Fehlkonzepten setze ich mich in den nächsten Kapiteln auseinander.

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Neue Methoden und Geräte

Erinnern wir uns zunächst daran, was ein klassischer Wasserionisierer bewirkt: Er teilt Wassermoleküle und trennt die daraus entstehenden Wasser-Ionen in einer Anoden- und Kathodenkammer. Dadurch verdichten sich Hydroxid-Ionen in der Kathodenkammer und Protonen (H+ Ionen in Form von H3 O+ -Ionen) auf der Anoden-Seite der Elektrolysezelle des Wasserionisierers.

Gleichzeitig durchwandern die basischen Kationen die Diaphragma-Membran zur Kathodenseite und die Anionen streben zur Anodenseite. Links sinkt der pH-Wert, rechts steigt er.

Das Wasser auf der Kathodenseite, das zum Trinken einen pH-Wert von 8,5 – 9,5 haben sollte, ist reicher an alkalischen Ionen wie Calcium, Magnesium etc. als das Leitungswasser.

Wasserstoffwasser in Beuteln

In Japan wurde eine erfolgreiche Methode zur Herstellung von wasserstoffreichem Wasser entwickelt, das mehrere Monate lang haltbar ist. Sie funktioniert folgendermaßen.Izumio Werbung

Diese Methode des japanischem Marktführers IZUMIO® nutzt einen hohen Wasserstoffdruck, um 2600 ppb Wasserstoff ins Wasser zu pressen.Wasserstoff in Beuteln

Das sind rund 1000 ppb mehr als es unter dem Normaldruck von 1 Atmosphäre möglich wäre. Vor der Abfüllung in vierlagige Aluminiumbeutel wird dem Wasser durch eine Vakuum-Membran auch noch der gelöste Sauerstoff entzogen. Dadurch sinkt das Redoxpotential stärker als bei Methoden, die den Sauerstoff im Wasser belassen.

Shigeo Ohta, der Entdecker des medizinischen Nutzens von Wasserstoff, setzt sich in einem Youtube-Interview sehr für diese Methode ein. Doch es gibt ein entscheidendes Problem dabei.

Diese Methode ist sehr kostspielig. Die Portionsbeutel enthalten nur 0,2 Liter und der Preis für 1 Liter liegt deutlich über 10 €. Wie auf S. 8 dargelegt, sollte man aber mehr als einen Liter am Tag trinken.

Also kommt diese Methode wohl nur für die wenigen Leute infrage, bei denen Geld keine Rolle spielt. Davon abgesehen sind die komplex aufgebauten Einweg-Aluminiumbeutel schwierig zu recyclen und daher nach unserem heutigen Verständnis nachhaltiger Verpackungsökologie kaum wünschenswert. Das bestehende Müllproblem bei Milliarden von Kunststoffflaschen ist schon schlimm genug.

Die europäische Firma Hydronaid® bietet Wasserstoffwasser in 0,5 Liter Beuteln an, macht aber nur sparsame Angaben über deren Haltbarkeit und ppb-Mengen. Auch hier liegt der Literpreis (Juli 2016) noch bei 7,50 €. Zu viel.

Ob die durch die Hochdruckabfüllung entstehende Übersättigung des Wassers mit molekularem Wasserstoff dem Wassertrinker tatsächlich zugute kommt, oder ob sie nur den durch Lagerung und Transport entstehenden Verlust des flüchtigen Gases kompensiert, ist eine weitere Frage. Denn sobald man den Verschluss des Beutels aufschraubt, baut sich der Überdruck in wenigen Sekunden ab und fällt auf die üblichen 1600 ppb zurück, bei höherer Temperatur sogar noch tiefer. Werden die Beutel nicht in einer Kühlkette transportiert, bildet sich auch im Inneren des Beutels eine Blase mit ausgegastem Wasserstoff.

Dies liegt daran, dass molekularer Wasserstoff eigentlich nicht wirklich in Wasser gelöst wird wie mineralische Ionen. Denn Wasserstoffgas ist nicht polar. Es ist hydrophob, stößt also Wasser ab. Was in Wasser je nach Temperatur und Druck gespeichert wird, ist lediglich eine Art Dispersion.

In meinem folgenden Laborversuch zeigt sich dies. Ich habe dabei eine absolut dichte Gasmaus mit übersättigtem Wasserstoffwasser von 1680 ppb gefüllt.

In eine zweite Gasmaus, die mit demselben Wasser gefüllt wurde, gab ich noch einen Streifen mit metallischem Magnesium. Dieses löst sich unter Bildung von Wasserstoffgas und Hydroxid-Ionen allmählich im Wasser, sodass es wasserstoffreicher und basischer wird. Beide Gasmäuse waren zu Beginn blasenfrei befüllt und wurden anschließend bei Zimmertemperatur gelagert.

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Gasmaus (6)

Gasmaus (6)

Links oben: Übersättigtes basisches Wasserstoffwasser (pH 10,5) aus einem Wasserionisierer. Rechts oben: Dasselbe Wasserstoffwasser aus einem Wasserionisierer mit einem 5 Zentimeter langen Streifen aus metallischem Magnesium.

Nach einer Woche hatte sich in der Gasmaus mit Magnesium (unteres Glas) eine weit größere Wasserstoff-Gasblase abgesondert. Das Wasser schied in beiden Fällen den übersättigten Wasserstoff aus und konnte mit dem zusätzlichen Angebot durch das Magnesium nichts anfangen.

Auch nach 6 Monaten konnte kein weiterer Wasserstoff im Wasser gespeichert werden. Das Magnesium-Wasser bildete eine noch größere Gasblas

Das Experiment zeigt zweierlei:

 

  • Ein elektrolytischer Wasserionisierer kann übersättigtes basisches Wasserstoffwasser erzeugen. Doch die Übersättigung bleibt nicht stabil.
  • Chemische Wasserstofferzeugung wie zum Beispiel durch metallisches Magnesium stößt ebenso an die Grenzen der Sättigung. Es können dadurch keine besseren oder stabileren Ergebnisse erzielt werden.

Ein weiteres Experiment mit einer sogenannten Hydrogen Infusion Machine (HIM) zeigte bereits nach 23 Stunden Ich habe Beutel mit Wasserstoffwasser verschiedener Anbieter, die alle mit hohem Gasdruck abgefüllt wurden.

Bereits zwei Minuten nach dem Öffnen war nur noch eine normale Wasserstoffsättigung (1600 ppb) zu messen, die in jeder Minute um ca.. 100 ppb sank, da der Wasserstoff in die Atmosphäre bei Raumtemperatur abgaste.

pH-neutrales Wasserstoffwasser

Mit der zunehmenden Bedeutung des Faktors Wasserstoff entwickelten manche Hersteller elektrolytischer Wasserionisierer neue Ideen, um mehr Wasserstoff im Wasser zu speichern. Einige davon sind interessant. Andere nicht. Ich will mit den schwächeren Methoden beginnen, die zwar nicht so viel Wasserstoff im Wasser speichern können, aber gegen- über dem relativ hohen Anschaffungspreis eines klassischen basischen Wasserionisierers mit Diaphragma-Elektrolyse deutlich günstiger herzustellen sind.

Diesen Geräten ist gemeinsam, dass die Hersteller ausschließlich den Wasserstoffgehalt im Auge haben. Sie erklä- ren es einfach für überflüssig, dass das Wasser auch basisch sein sollte und dass man den Sauerstoff wegen seines oxidierenden Charakters entfernen sollte. Auch die Entfernung der Anionen halten sie für ebenso überflüssig wie die Erhö- hung der Kationenmenge im basischen Aktivwasser.

Der pH-Wert ist für sie passé. Wasserstoffgehalt ist alles. Auf den folgenden Seiten schildere ich Ihnen die wichtigsten dieser seit etwa 2010 entwickelten Techniken.

Oxy-Hydrogen Generatoren

Am einfachsten ist die Herstellung von Wasserstoffwasser in einer 1-Kammer Elektrolysezelle, in der Kathoden und Anode nicht durch ein Diaphragma getrennt sind. Es wird also Sauerstoff und Wasserstoff zugleich im Wasser „gelöst“. Und zwar im Verhältnis 1:2. Das ist die Formel für Knallgas. Die Hersteller vermeiden es allerdings von Knallgas-Ionisierern zu sprechen, weil das explosiv und gefährlich wirkt – obwohl es das in wässriger Lösung und in diesen Mengen gar nicht ist. Sie betonen daher ausschließlich den Wasserstoff und sprechen von „Hydrogen-rich-water“ Generatoren. Mein persönlicher Lieblingsausruck dafür ist „Double-Bubbler“. Die Grundfunktion zeigt die Grafik rechts: Technisch sind sie sehr einfach. Und tatsächlich schaffen sie mit wenig Aufwand auch Wasserstoffgas ins Wasser, was normales Trink- oder Mineralwasser in der Regel nicht besitzt. Wirklich Hydrogen-rich, also reich an Wasserstoff, ist dieses Wasser zwar nicht. Aber man kann behaupten, dass dies für eine bessere Wasserstoffversorgung und bestimmte antioxidative Effekte ausreicht. Der Vorteil: Eine simple Stromversorgung über einen per USB-Kabel aufladbaren Akku. Bis zu 20 Liter Wasser kann man damit unterwegs und ohne Steckdose aufbereiten. In einem OXY-Hydrogen Generator wird Sauerstoff nicht nur nicht entfernt, sondern sogar noch hinzugefügt. Dadurch wirkt der gelöste Sauerstoff als Gegenpol zum Wasserstoff und das Redoxpotential wird nie so niedrig wie in einem Wasserionisierer. Aber das macht nichts, sagen die Anhänger dieser Technik.

HRW Dolo

Wenn man unbedingt kein basisches Aktivwasser, sondern eine neutrale Sorte haben will, kann man natürlich auch den sauren und den basischen Auslauf eines Wasserionisierers in dasselbe Gefäß leiten. Man wird dann ein Redoxpotential von etwa 0 mV messen, obwohl das Wasser relativ viel Wasserstoff enthält. Außerdem hat man in diesem Fall aber auch noch freie OH- und H3 O+ – Ionen. Ich halte das für den interessanteren Weg, auch wenn die „Double-bubbler“ durchaus interessant für unterwegs sind.

In der Tat ist eine ORP-Messung kein sicheres Kriterium für das Vorhandensein von molekularem Wasserstoff, für den geschickte Vermarktungsstrategen auch noch den neuen Begriff „Diatomic Hydrogen“ (zweiatomarer Wasserstoff) in die Werbeschlacht geworfen haben. Ich hoffe, zur Entwirrung der Begriffe durch dieses Buch genügend beizutragen, dass jeder Verbraucher am Ende weiß, dass „Diatomic Hydrogen“ nichts anderes ist als Wasserstoffgas, H2 , molekularer Wasserstoff, der den stabilen Normalfall von Wasserstoff darstellt.

Dennoch: Anormal niedrige negative ORP-Messungen, die bei basischem Aktivwasser aus einem DiaphragmaWasserionisierer durchgeführt werden, zeigen immer ganz deutlich, dass es sich dabei um ein Wasser mit außergewöhnlichen Eigenschaften handelt. Und genau darin liegt sein seit über 80 Jahren diskutierter und immer noch nicht vollständig verstandener gesundheitlicher Nutzen. Daher ist nicht jede ORP-Messung von vorne herein Unsinn. Und daher sind auch nicht über 1000 russischsprachige Doktorarbeiten, die darauf basieren, plötzlich Schnee von gestern. ORP-Messungen können durchaus sinnvoll sein, vor allem dort, wo direkte Wasserstoffmessungen schwierig oder gar unmöglich sind. Dies betrifft insbesondere die Analytik von Körperflüssigkeiten wie Blut oder die Qualitätsanalytik von Lebensmitteln oder Bodenproben in der Landwirtschaft oder Aquakultur, wo Redoxpotentialmessungen seit langem etabliert sind. In jedem Fall hat ein „Double-Bubbler“ ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis pro ppb Wasserstoff.

chemical 3HRW 04 deutschchemical

Chemische H2-Generatoren

Um wirklich den maximalen Nutzen von Wasserstoffwasser zu haben, sollte gelöster Sauersoff zumindest nicht zugefügt werden wie bei den „Double-bubblern“.

Chemische Wasserstoff-Generatoren wie H2 – Tabletten, bestimmte Keramik-Mischungen oder wasserstoffproduzierende Metalle wie Magnesium fügen keinen gelösten Sauerstoff zu. Aber sie entfernen auch keinen Sauerstoff, der bereits im Wasser gelöst ist.

PEM/SPE/HIM-Ionisierer

Der beste chemische Wasserionisierer, den ich gefunden habe, speicherte 1200 ppb Wasserstoff im Wasser. Diesen Wert geben auch die meisten Hersteller solcher Vorrichtungen an, auch wenn er nicht in jeder Art von Wasser erreicht werden kann.

Allerdings ist zur Erreichung solcher Werte eine Wartezeit von ca.. 12 Stunden erforderlich und es kann auch nur eine geringen Menge Wasserstoffwasser – meist 0,5 Liter – damit erzeugt werden. Das ist mit einem normalen Lifestyle nicht vereinbar, weil niemand so viel Zeit hat, wenn er durstig ist.

Inzwischen hat die etablierte Ionizer Industrie Geräte entwickelt, die bis zu 1500 ppb Wasserstoff in normalem Wasser lösen können – und zwar innerhalb von Sekunden. Diese sogenannten Hydrogen-Infusion-Machines (HIM) funktionieren mit PEM-Zellen, die ein Diaphragma und zwei Kammern haben, von denen aber nur eine von Wasser durchflossen wird.

Die zweite Kammer ist eine Gas-Kammer. Auch Wasser aus einer HIM-Maschine, die bis zu 1200 ppb schafft, sondert mit der Zeit Gasblasen aus, sogar schneller als bei Wasserionisierern. (vgl. S. 79)

 

wasser

ionisierer

Die Konstruktion oben lässt über ein Überdruckventil an der von Wasser durchflossenen Anodenkammer Sauerstoff und Ozon entweichen. An der wasserlosen Kathodenseite entsteht nur Wasserstoffgas, das vermischt mit Luft über eine Pumpe in eine Mischeinheit gedrückt wird, durch die das Wasser aus der Anodenkammer fließt.

Da dem Anodenwasser zuvor der gelöste Sauerstoff (einschließlich entstehendem Ozon) entzogen wurde, entsteht ein mit Wasserstoff angereichertes Wasser (HRW-Water). Anders als bei einem Wasserionisierer entsteht also kein Abwasser. Das Wasser wird auch nicht basisch, sondern behält seinen ursprünglichen pH-Wert. Bei den bisherigen Modellen derartiger Grundstruktur fehlt der hier eingezeichnete Ozon-Katalysator, da die produzierten Ozonmengen offenbar die zulässigen Grenzmengen nicht überschritten werden. Auch wenn das bei der Elektrolyse zusammen mit dem Sauerstoff entstehende Ozon ins Innere des Gehäuses entweicht, bemerken empfindliche Nasen doch den typisch stechenden Geruch der Reaktionsprodukte des hochreaktiven Gases.

Wasserionisierer ohne Abwasser

S2460008

V.l.nr.: Britney Jun (KYK Overseas department), Karl Heinz Asenbaum, Dr. Kim Young Kwi (KYK CEO), Dipl. Ing. Yasin Akgün (Inh. Aquacentrum München)

Bei unserem Koreabesuch im Frühjahr 2016 hat uns Kim Young Kwi, Chef des renommierten Herstellers KYK, eine besondere Hydrogen-Infusions-Machine in seiner Entwicklungsabteilung gezeigt. Sie lieferte einen sensationellen Wasserstoffwert von 1465 ppb. In einem pH-neutralen Wasser. Der Sauerstoff und das Ozon aus der PEM-Zelle wird über einen Luftschlauch abgeführt.

Die spannende Frage war, ob dieses Ergebnis nicht nur mit dem mineralarmen Wasser aus Seoul erzielt werden konnte. Denn normalerweise wissen wir, dass bei europäischen Wasserhärten wesentlich geringere Werte auftreten als die koreanischen und japanischen Hersteller angeben.

KYK PEM H2Generator

Inzwischen ist das Gerät serienreif und ich konnte eines der ersten Exemplare in München testen. Das WasserstoffErgebnis von 1457 ppb (1,457 ppm) war kaum schlechter als in Seoul. Das Redoxpotential sank auf (-) 675 mV (CSE). Auch erhöhte sich hier der pH-Wert von 7,7 auf 9,4.Dieses Ergebnis wurde auf der höchsten von 3 wählbaren Stufen erzielt.

Das Geheimnis dieses Wasserionisierers ohne Abwasser (nur mit Abluft) scheint eine revolutionäre Zellkonstruktion zu sein, die noch zu den Firmengeheimnissen von KYK gehört. Erklärbar wären die Resultate z.B. mit folgender Anordnung:

HRW 3 device 3

Diese Konstruktion wäre spiegelbildlich wie die HIM-Zelle, die ich auf S. 83 dargestellt habe. Die Anodenkammer wird nicht von Wasser durchflossen. Dort wird nur Sauerstoff und Ozon gebildet und gast über einen Ausgang aus dem Gerät. Dagegen wird das Wasser in der Kathodenkammer elektrolysiert, wodurch sich Wasserstoff und Hydroxid-Ionen bilden.

Also steigt der pH-Wert und das Redoxpotential wird stark negativ. Das Gerät ist damit einem klassischen Wasserionisierer zumindest sehr ähnlich in der Entwicklung des pH-Werts und der Wasserstoffanreicherung. Auch der gelöste Sauerstoff wird entfernt. Allerdings kommt es nicht zu einem Zuwachs von Kationen bei gleichzeitiger Verringerung der Kationen.

Neben den 3 einstellbaren Wasserstoff-Stufen (blau umrandet) bietet das neue Gerät die Möglichkeit der Umschaltung zur Herstellung Ozonwasser für Desinfektionszwecke. Hierfür gibt es nur eine Einstellstufe. (Roter Kreis)

 

KYK H2 O3 Wassergenerator

Während der Betriebsart „Ozone Water“ kommt aus dem Ablaufschlauch Wasserstoffgas, das man zum Beispiel zum Aufsprudeln von Getränken aller Art verwenden kann. Deren Wasserstoffgehalt wird dadurch ohne Zufügung von Flüssigkeit erhöht und das Redoxpotential gesenkt. Vergleiche die etwas umständlicheren Verfahren mit dem basischen Aktivwasser eines klassischen Wasserionisierers auf den Seiten 46 ff. Das parallel im OZONE WATER Modus entstehende Wasser aus dem Hauptauslauf kann man wegen seiner desinfizierenden Wirkung gut zum Putzen verwenden.

3ionisierer

Abbildung oben: Nutzung des Gas-Ausfluss-Schlauchs im OZONE WATER Modus zur Wasserstoffbegasung von Getränken. Die Ergebnisse von rund 330 ppb Wasserstoff bei Milch und einem Fruchtsaftgemisch wurden binnen einer Minute erzielt. Parallel wurde etwa 1 Liter Ozonwasser aus dem Hauptauslauf abgefüllt.

In meinen Augen ist dieser neue H2 /O3 – Generator die interessanteste Entwicklung der letzten Jahre.

Wohin geht die Entwicklung?

Der Wasserionisierer ist, obwohl in Europa erfunden, heute in der Hauptsache ein fernöstliches Produkt.

Ich habe selbst 12 Jahre lang Wasserionisierer direkt an europäische Kunden verkauft, um festzustellen:

Es ist kein Problem, Menschen davon zu überzeugen, dass sie elektroaktiviertes Wasser trinken sollten. Aber es gibt 3 Probleme, die noch nicht gelöst sind:

 

  1. Der Preis als hohe Einstiegsschwelle
  2. Die Ortsgebundenheit des Wasserionisierers
  3. Die mangelnde Haltbarkeit des basischen Aktivwassers

 

Alle 3 Probleme wurden durch die auf Seite 80 dargestellten Oxy-Hydrogen Generatoren gelöst. Doch die Messwerte sind im Vergleich zu stationären Wasserionisierern eher sehr bescheiden, etwa im Verhältnis eines Mopeds zu einem Porsche.

Daher liege ich der Industrie schon seit 2014 in den Ohren, einen mobilen Wasserionisierer mit Akkubetrieb zu bauen, mit dem man alle Maximalwerte bezüglich Wasserstoff, pH-Wert und Mineralienverschiebung erreicht, die ein sehr guter stationärer Wasserionisierer erzeilt.

Dass es möglich ist, habe ich schon an Prototypen gezeigt. Man kann damit sogar bei Bedarf H2 /O2 Wasser sowie Anolyt und Katholyt erzeugen.

Und so geht das:

Everfresh twin

Der AquaVolta® Everfresh ist ein transportabler Topfionisierer mit Akku-Stromversorgung bei einer USB-Spannung von ca. 5 V. Bei dieser Spannung entsteht an der Anode kein Ozon. Die gitterförmige Anode ist in direktem Kontakt mit einer Nafion® Proton-Exchange-Membran. Die gitterförmige Kathode ist in einer Trinkwasserkammer von beispielsweise 0.5 Liter platziert. Wenn die Anodenkammer wie in der linken Abbildung mit Wasser befüllt wird, funktioniert das Gerät wie ein normaler Topfionisierer, der basisches und saures Aktivwasser erzeugt. Wird dagegen nur die Kathodenkammer befüllt, wird der Schraubverschluss der Anodenkammer geöffnet, um den an der Anode entstehenden Sauerstoff ausgasen zu lassen. Die Kathodenkammer wird immer blasenfrei komplett mit Wasser befüllt, um die Wasserstoffsättigung zu maximieren. Ein Überdruckventil dient als Berstschutz. Die Produktion kann unterwegs innerhalb von 15 – 30 Min. durchgeführt werden. Vor dem Trinken sollte man das Gerät noch 1 -2 Minuten einschalten. Ever fresh!

Ist basisches Wasserstoff Wasser nun „out“?

Die auf den Seiten 82 – 84 dargestellten neuen Designs von Elektrolysezellen, die auf den Wasserstoffgehalt des Aktivwassers fokussiert sind, liefern diesbezüglich durchaus akzeptable Ergebnisse. Dennoch liefert keine dieser Techniken wasserstoffübersättigtes Wasser wie es ein klassischer Wasserionisierer erzeugen kann.

Für Leute, die meinen, ihr Säure-Basen-Haushalt sei vollkommen in Ordnung, mag dies durchaus eine Alternative sein.

Auch jemand, der durch basenreiche Ernährung oder entsprechend wirksame Nahrungsergänzungsmittel genügend basisch wirkende Mineralien zu sich nimmt, mag damit gut bedient sein.

In Deutschland gibt es ja die längste Tradition bei der Anwendung von Elektrolytwässern. (Siehe S. 64 – 66 und Kapitel „Natterer“).

Deren Erfinder Alfons Natterer, der 3 Sorten (basisch – neutral – sauer) entwickelt hatte, bot seinen Kunden einen simplen Test:

Trink die Sorte, die Dir am besten schmeckt. Diese wird Dir am besten helfen. Der Körper weiß wohl meist selbst, was ihm am besten bekommt. Manche Therapeuten nutzen die Geschmacksempfindung beim Trinken von Elektrolytwasser sogar als diagnostisches Werkzeug. Mithilfe der heutigen Technik kann man alle Varianten von Elektrolytwasser optimal verfügbar machen.

Ich habe keinen Zweifel, dass Wasserstoff der wichtigste Gesundheitsfaktor beim trinkbaren Elektrolytwasser ist. Aber es gibt keinerlei Anlass, zu glauben, die basische Komponente sei unwichtig.

Ich habe 12 Jahre lang mit dem 2016 verstorbenen Arzt Dr. med. Walter Irlacher im Thermalbad Bad Füssing zusammengearbeitet. Dieses Buch habe ich ihm gewidmet.

Das Bad Füssinger Thermalwasser hat einen Gehalt an gelöstem Wasserstoff von 510 ppb und ist damit die wasserstoffreichste Quelle weltweit, soweit dieser bislang nur wenigen Spezialisten bekannte Messwert erhoben wurde.

Keine bekannte Heilquelle in Russland, Amerika, Fernost, die wissenschaftlich darauf untersucht wurde, hat einen derartigen Wert und ein entsprechend niedriges Redoxpotential vorzuweisen.

Warum hat sich Dr. Irlacher im Jahr 2004 trotzdem entschieden, Tausenden seiner Patienten zusätzlich zum Bad im heilsamen Thermalwasser noch täglich mindestens 1,5 Liter basisches Aktivwasser bzw. Wasserstoffwasser aus einem Wasserionisierer zum Trinken zu geben?

Weil es im Gegensatz zu dem Thermalwasser viel basischer war und weil er überzeugt war, dass seine übersäuerten Patienten davon mehr haben würden! Der dauerhafte Erfolg gab ihm recht und viele Therapeuten sind ihm auf diesem Weg gefolgt.

Aber Dr. Irlacher setzte nicht nur das basische Aktivwasser zur Entsäuerung ein. In der Tradition von Manfred von Ardenne setzte er auch auf Sauerstoff. Denn Wasserstoff und Sauerstoff sind die besten Mittel, um Kohlendioxid aus dem Körper zu pressen, den mächtigsten aller Säuerungsfaktoren. Therapie ist immer individuell, das sollten wir nie vergessen.

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302

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Herrmann K.:
Basisches Wasser, Basisches Aktivwasser, Ionisiertes Wasser, Elektroaktiviertes Trinkwasser, Elektrolytwasser, Hydrogen-Rich-Water…. langsam kenne ich mich nicht mehr aus. Welches Wasser empfehlen Sie denn nun und was ist was?

 

  • Da die Natur von elektroaktiviertem Wasser bis vor wenigen Jahren nicht verstanden war, haben sich seit dem ersten Auftreten 1931 etwa 50 verschiedene Bezeichnungen für das herausgebildet, was man gut trinken kann. Ursprünglich sprach der Erfinder Alfons Natterer von saurem, alkalischen (basischen)und neutralen Elektrolytwasser. Entscheidend ist seitdem die elektrolytische Herstellung im Gegensatz zu dem, was ich Chemische Wasserionisierer nenne. Eine vollständige Übersichts über die einzelnen Bezeichnungen und Verfahren finden Sie in der E-Book-DVD-Rom dieses FAQ-Buches auf www.wasserfakten.com

 

  • Da man in Japan aufgrund anderer Zellkonstruktion zunächst nur die alkalische und saure Sorte herstellte, entwickelte sich für den trinkbaren basischen Teil des Wassers der Begriff „Alkaline Ionized Water“. Dies ist eigentlich ein unsauberer Begriff, da er zweimal das Gleiche ausdrückt. Alkaline, also basisch, wird das Wasser, dadurch, dass ein Teil der Wassermoleküle in saure und basische Wasser-Ionen zerlegt („ionized“)werden, die anschließend getrennt werden, sodass basisches Wasser (durch OH–Ionen) auf der einen und saures Wasser (durch H+-Ionen) auf der anderen Seite der durch eine Membran getrennte Elektrolysezelle entsteht. Der Gegenbegriff zu basischem Aktivwasser ist saures Aktivwasser („acidic ionized water“). Hier spricht man aber oft auch von Oxidwasser.

Redoxspannung TemperaturChart

  • Auch der später von der Ärztin Dina Aschbach in einem Buch aufgebrachte Begriff „Ionisiertes Wasser“ ist unglücklich gewählt, weil er nur die Wasser-Ionen in den Vordergrund rückt. Die elektrische Aktivität des „Aktivwassers“ gründet sich aber nicht unmittelbar auf dem basischen oder sauren Charakter, der durch die Wasseri-Ionen OH- und H+ entsteht, sondern auf der Anreicherung von gelöstem Sauerstoff im sauren Wasser und der Anreicherung von gelöstem Wasserstoff im basischen Wasser. Durch diese gelösten Gase entstehen außergewöhnlich hohe (positive) Redoxpotentiale bis 1200 mV (SHE) auf der Seite des Sauerstoffs und außergewöhnlich niedrige (negative) Redoxpotentiale bis (-) 800 mV (SHE) auf der Seite des Wasserstoffs. Dies sind die Werte, die mit einer SHE-Elektrode (Wasserstoffelektrode) gemessen werden können. Da man in der Praxis aber fast nur mit CSE-Elektroden (Silber/Silberchloridelektrode) misst, sind es Werte von bis zu + 993 mV (CSE) auf der Seite des Sauerstoffs und von (-593 mV) auf der Seite des Wasserstoffs. Dies sind die Werte bei 25° C, wo der Unterschied zwischen SHE Messverfahren Und SHE-Messung + 207 mV beträgt. Den Zusammenhang bei anderen Temperaturen veranschaulicht die folgende Übersicht. (Quelle: http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/paramete.htm)

Gekürztes Video zu dem 2008 erstmals erschienenen Buch „Trink Dich basisch“ von Karl Heinz Asenbaum, Dipl.Ing. Dietmar Ferger und Dr. med. Walter Irlacher.

Thema: Basisches Aktivwasser.

Bei der Elektrolyse von Wasser in einer Elektrolysezelle mit Diaphragma-Membran kommt es nicht nur zu einer Bildung der beiden Wasser-Ionen H+ und OH- aus Wassermolekülen. Es wird auch Sauerstoff und Wasserstoff freigesetzt, der Unterschied auf beiden Seiten erklärt sich dadurch, dass Sauerstoffgas und Wasserstoffgas eine unterschiedliche Lösungsfähigkeit in Wasser besitzen.

 

Löslichkeit von Sauerstoff mg/l bei 1 Atmosphäre Druck 101,325 Pa

15 Grad C 2,756
20 Grad C 2,501
25 Grad C 2,293
30 Grad C 2,122
35 Grad C 1,982

 

Löslichkeit von Wasserstoff mg/l bei 1 Atmosphäre Druck 101,325 Pa

15 Grad C 1,510
20 Grad C 1,455
25 Grad C 1,411
30 Grad C 1,377
35 Grad C 1,350

 

Aus 2 Molekülen Wasser H2O werden bei der Elektrolyse folgende Gasmengen frei:

2H2O —> 2 H2 + O2

Es entsteht also immer doppelt so viel Wasserstoffgas wie Sauerstoffgas.
O2 kann sich aber z.B. bei 25 Grad C etwa um das 1,6 fache besser im Wasser lösen. Wohin also mit dem deutlichen Überschuss an H2?

HofmannscheWasserzersetzung

Der Hofmann’sche Wasserzersetzungsapparat ist einer der beliebtesten Schulversuche bei Chemielehrern und -schülern. Durch die geschickte Konstruktion lässt sich damit die Gleichung 2H2O —> 2 H2 + O2 anschaulich demonstrieren. Allerdings muss der Chemielehrer „tricksen“, um zu zeigen, dass die beiden Gase wirklich im Verhältnis 2 : 1 entstehen. Wenn das Wasser nämlich noch nicht mit den Gasen gesättigt ist, ensteht zunächst wegen der unterschiedlichen Lösungsfähigkeit und Lösungsgeschwindigkeit ein Verhälnis von etwa 1 : 2,5 (Sauerstoff zu Wasserstoff)

 

Am Ende des Versuchs haben wir dann reinen Sauerstoff und Wasserstoff für den beliebten Knallgaseffekt, aber auch saures Wasser mit gesättigtem Sauerstoff und basisches Wasser mit gesättigtem Wasserstoff, je nach Luftdruck und Temperatur.

Wieso sinkt nun das Redoxpotential im basischen, wasserstoffreichen Wasser zu sehr hohen negativen Werten?

 

CSE-SHE WerteVergleich pH

Hierzu sollte man beachten, dass Redoxpotentiale selbst nicht messbar sind. Das Redoxpotential ist immer der Wert einer elektrischen Spannung zwischen zwei chemischen Reaktionspartnern, also eine relative Größe. Als Standardpotential E0 hat man Wasserstoffgas (H2) definiert. Gegenüber einer Wasserstoffelektrode (SHE) hat Gold zum Beispiel ein Redoxpoential von + 1680 mV, wohingegen Lithium – 304O mV aufweist. Aufgrund der Spannungsdifferenz könnte man daher eine Lithium-Gold-Batterie mit 4720 mV (4,72 Volt) Spannung konstruieren. Ein Minuswert bedeutet, dass ein Elektronenüberschuss vorhanden ist, ein positiver Wert bedeutet einen Tendenz zur Elektronenaufnahme.

Das Wassermolekül H2O besteht nun aus zwei Reaktionspartnern, nämlich H2 und O. Sauerstoff (O) hat gegenüber H2 ein positives Redoxpotential von +1230 mV, ist also „gierig“ auf Elektronen. Dieser Spannungsunterschied von 1230 mV ist konstant bei allen pH-Werten und Messmethoden, auch wenn sich die Werte der beiden Reaktionspartner mit steigendem pH-Wert nach unten verschieben.

Basisches Aktiwasser enthält mehr Wasserstoff als Sauerstoff. Es fehlen daher – sehr vereinfacht ausgedrückt – +1230 mV: Das Redoxpotential muss sinken.

Im Trinkbereich von basischem Aktivwasser, bei pH 8,5 bis 9,5, ist das Standardpotential von H2 zudem von 0 auf ca -450 bis -550 mV gesunken. Dadurch kommt es zu den niedrigen Messwerten von Redoxpotentialen. Da aufgrund des basischen charkters sehr große Mengen an freien OH–Ionen vorhanden sind, kann es zum Beispiel zu folgender, Elektronen freisetzender Reaktion kommen:
2 H2 + 4 OH- ———> 4 H2O + 4 e-
Diese Reaktion erzeugt Wasser, voll von Energie: Basisches Aktivwasser.

Es sind also drei Grundparameter, welche den Wert von Basischem Aktivwasser bestimmen:

 

  • Eine maximale Sättigung mit gelöstem Wasserstoff
  • Ein hoher Überschuss an OH- Ionen
  • Eine möglichst vollständige Entfernung von Sauerstoffgas

 

Diese 3 Paramter ergänzen sich gegenseitig. Ihr gleichzeitiges Vorhandensein ist ausschließlich mit einem elektrolytischen Wasserionisierer mit Diaphragma-Elektrolyse zu erreichen. Weder durch —> Chemische Wasserionisierer noch durch Elektrolysegeräte ohne Diaphragma, sogenannte Hydrogen-Rich-Water Generatoren kann die Einhaltung dieser Parameter erreicht werden.

Der erste, der meines Wissens den Begriff „Basisches Aktivwasser“ in Deutschland publizistisch verwendet hat, war Dipl. Ing. Dietmar Ferger in seiner 2006 erschienenen Schrift: „Basisches Aktivwasser – wie es wirkt und was es kann.“ Dieses Buch ist heute in erweiterter Form unter dem Titel „Jungbrunnenwasser“ erhältlich. Dadurch kommt die Aktivität des Wassers besser zum Ausdruck, das eben nicht nur ein einfaches „Basisches Wasser“ mit hohem pH-Wert ist. Dr. med. Walter Irlacher und ich haben uns dieser Begrifflichkeit in unserem „Service Handbuch Mensch“, das ebenfalls 2006 erstmals erschien, angeschlossen.

Bis 2008 dominierte das Interesse an einer elektrochemischen Messgröße, die das basische Aktivwasser neben seinem erhöhten pH-Wert ebenfalls besitzt: Das negative Redoxpotential. Der russische Forscher Vitold Bakhir glaubte bewiesen zu haben, dass es anormal niedrig sei und mit den Gleichungen der klassischen Redox-Chemie nicht erklärbar. Gleichzeitig war das Redoxpotential des sauren Aktivwassers „anormal“ hoch und schien ebenfalls nicht erklärbar. Hinter diesen außergewöhnlichen Redoxpotentialen vermutete man die Hauptursache für die Wirkungen von basischem Aktivwasser (antioxidativ) und saurem Aktivwasser (oxidativ).

1997 hatte Sanetaka Shirahata die Hypothese aufgestellt, dass nur atomarer Wasserstoff die Ursache für die antioxidative Wirkung von Wasser sein könne. Er konnte eine solche Wirkung auch bei Wassersorten feststellen, die über kein anormal negatives Redoxpoential verfügten, aber atomaren Wasserstoff enthielten. Jedoch zeigten die Forschungen von Shigeo Ohta und vielen anderen Forschern weltweit seit 2008, dass auch der molekulare, also gasförmige Wasserstoff im Wasser, der das niedrige Redoxpotential hervorruft, eine solche antioxidatve Wirkung hervorruft. Seitdem gehört die Erforschung von wasserstoffreichem Wasser zu den vielversprechendsten neuen Gebieten der Medizin. Eine Übersicht bekommen Sie darüber unter dem Stichwort Medical Gas Research und in diesem FAQ-Buch unter dem Stichwort HRW – Hydrogen Rich Water.

Durch die neuen Erkenntnisse über die Wichtigkeit von H2 (Wasserstoffgas) im basischen Aktivwasser rückt auch die Frage nach der Lagerung und Haltbarkeit in einen neuen Fokus. Glaubte man in Zeiten der Redoxdiskussion noch, man dürfe keine Metallgefäße zur Lagerung verwenden, damit die Elektronen nicht abfließen, sind aus heutiger Sicht gerade Metallgefäße, z.B. doppelwandige Edelstahlflaschen, die erste Wahl, um Basisches Aktivwasser möglichst effizient zu lagern. Denn ebenso wie dickes Glas (vor allem Blauglas) verhindern sie das Abgasen des Wasserstoffs und damit den Verlust der antioxidativen Wirkung. Dagegen durchwandert der Wasserstoff die bisher üblichen Kunststoffflaschen sehr schnell, sodass das Wasser schneller relaxiert und seinen maximalen Nutzen auf die rein basische Wirkung reduziert.

Warum ist der Wasserstoff im Aktivwasser wichtig und nicht der Sauerstoff in den OH–Ionen, wie Sang Whang glaubte? Wasserstoff ist der Brennstoff, Sauerstoff der Verbrenner. Sauerstoff können wir uns in beliebiger menge über die Lungen zuführen. Um Wasserstoff zu erhalten, müssen wir essen. Jede Nahrungsaufnahme dient dazu, H2 zu gewinnen, den Energieträger, der am Ende aller Stoffwechselprzesse steht.Mit baischem Aktivwasser können wir diesen Energieträger einfach trinken.

Durch Oxidation wird Wasserstoff nach der Freisetzung von Energie nicht zum freien Radikal, sondern zu Wasser. Somit ist Wasserstoff nicht nur das kleinste, sondern auch das feinste Antioxidanz.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Wie übersteht das basische Wasser die Magensäure um im Körper basisch zu wirken?

Die Frage nach der basischen Wirkung angesichts der Magensäure wird in dem Interview-Video gleich als erste Frage beantwortet:

 

Hier ist von Dipl. Ing. Dietmar Ferger ein kurzes Beweisvideo, dass basisches Wasser nie zu basisch für die Magensäure sein kann:

Hendrik L.: Mein Heilpraktiker sagt, dass das basische Aktivwasser, sobald es mit der Magensäure in Kontakt kommt, sofort neutralisiert wird und wirkungslos sei und dass durch das basische Wasser die Magensäure vermehrt produziert wird und dies dann in der Folge den gesamten Darm noch mehr übersäuert.

Bitte um ihre Sichtweise zu diesen Aussagen.

Manche Heilpraktiker lesen die Zeitschrift „Nexus“ und sind diesbezüglich durch einen Artikel der australischen Pharmazeutin Jan —> Roberts verunsichert, die solche Behauptungen in den Raum stellt. Lesen Sie unter diesem Stichwort bitte näheres nach.

Tatsache ist, dass durch das Trinken von basischem Aktivwasser in dem empfohlenen pH-Bereich bis 9,5 weder der Magen-pH nennenswert gesenkt wird noch das pH-Fenster für den Wirkungsbereich von Verdauungsenzymen verlas- sen wird.

Es wird auch im Gegensatz zu Sang Whangs Behauptungen keinerlei zusätzliche Säureproduktion angekurbelt. Letzteres kann allerdings bei pH-Werten über 10,5 eintreten, die Sang Whang unverständlicherweise empfohlen hat, obwohl sie im Gegensatz zu basischem Aktivwasser völlig außerhalb natürlicher pH-Bereiche liegen, wie sie die Trinkwasserverordnung widerspiegelt.

Ein sogenannter Säure-Rebound, also eine Provokation der Magensäureproduktion, passiert dagegen sehr rasch bei längerfristiger Einnahme von mineralbasierten Basenpulvern.

Ein nüchterner Magen, in den basisches Wasser eintritt, reagiert darauf so gut wie gar nicht, sondern das Wasser gleitet über die die sogenannte „Magenstraße – hinweg rasch durch den Pförtner in den Zwölffingerdarm, wo es weitgehend unvermischt mit dem Magensaft ankommt.
Lediglich ein Teil des negativen Redoxpotentials wird an den Magensaft übertragen.


FAQ-Interview mit Karl Heinz Asenbaum über Magensäure

Das FAQ Interview-Video über basisches AktivWasser mit Karl Heinz Asenbaum beschäftigt sich auch mit den teilweise sehr spekulativen Gegenstimmen gegen basisches Aktivwasser.

Es erklärt die allerwichtigsten Fragen und Antworten, die noch Zweifel aufwerfen, wie z.B. das Thema mit basischem Wasser und Magensäure.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Ralf H.: Was ist der Unterschied zwischen Kangen®Wasser und Aktivwasser?

  • Kangen Water® ist die von der japanischen Traditionsfirma EnagicTM seit 2005 geschützte Markenbezeichnung für Aktivwasser, das mit einem Gerät dieses Herstellers hergestellt wurde. Diese zum Beispiel in Europa unter der Typenbezeichnung LevelukTM von Strukturvertrieben angebotenen Geräte ähneln den Wasserionisierern anderer Hersteller in Aufbau und Elektrolyseleistung. Die Bezeichnung Kangen®- Wasser wird in der Bedienungsanleitung nur für basisches Aktivwasser pH 8,5, pH 9, pH 9,5 und pH 11 verwendet. Gefiltertes und saures Wasser wird dort nicht als Kangen®Wasser bezeichnet. Kangen® Wasser ist also vollwertiges basisches Aktivwasser.
  • Wasser mit pH 11 ist aber kein Trinkwasser. Daher ist „Strong Kangen® Water“ (pH 11) mit einem Warnhinweis versehen, es nicht zu trinken. Man solle hartnäckige schmierige Flecken damit entfernen, Fisch, Fleisch und Gemüse damit abwaschen und den Boden putzen.
  • Es gibt aber eine Besonderheit der LevelukTM- Geräte: Zur Erzeugung von „Strong Acidic Water“ (—> Anolyt) und „Strong Kangen Water“ (—>Katholyt), sind die Geräte mit einem Flüssigkeitstank ausgestattet, in den ein ausschließlich von der Enagic Osaka Factory hergestellter „Electrolysis Enhancer for producing strong Acidic Water“ eingefüllt wird, der bei der Wahl der entsprechenden Betriebsstufe dem Wasser in der richtigen Dosierung zugemischt wird.

FAQ Unterschied Kangen Wasser Leveluk

  • Dieser flüssige Elektrolyseverstärker unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Kochsalzlösung (NaCl) in Wasser dadurch, dass er auch Natriumhypochlorit (NaClO – hypochlorige Säure oder auch „Eau de Labarraque“) enthält.
    Natriumhypochlorit ist z.B. der wesentliche Wirkbestandteil von desinfizierenden und bleichenden Haushaltsreinigern und wird auch als „Aktivchlor“ beworben.
  • Eine Notwendigkeit für diesen Zusatz kann ich nicht erkennen, da beim Zumischen von Kochsalz in jedem Wasserionisierer mit Zuführungsschacht für Salzkristalle ohnehin in großer Menge hypochlorige Säure in der Anodenkammer entsteht.
    Hypochlorige Säure ist ja ein entscheidender Wirkfaktor von Anolyt hinsichtlich der Desinfektionskraft des oxidativen Wassers.
    Ich vermute, dass der Hypochlorit-Zusatz im „Electrolysis Enhancer“ vor allem dazu dient, die Kochsalzlösung vor dem Gebrauch über längere Zeit stabil in keimfreiem Zustand zu erhalten. Die Fläschchen tragen auch kein Haltbarkeitsdatum.
  • Auch Industriegeräte zur Erzeugung von Anolyt arbeiten mit Flüssigsalz (Sole), da dieses sich über eine sogenannte „Venturi-Pumpe“ exakter dosieren lässt als durch Zugabe von Kristallsalz, das sich in unterschiedlicher Menge und Geschwindigkeit im Wasser löst.
  • Anders als bei Industriegeräten, die über eine exakte Durchflussregelung des Speisewassers verfügen, lässt sich aber bei den LevelukTM-Geräten der Wasserdurchfluss nicht genau steuern, da eine Echtzeit- Durchflussanzeige fehlt.
    Man muss also nach Gefühl mit dem Wasserhahnhebel hantieren, da das Gerät nur mit einem Umlenkperlator angeschlossen werden kann.
    So erhält man kein genau vorhersagbares Ergebnis.
    Das Problem lässt sich mit einem alternativen —> Wasseranschluss beeherrschen, der eine exakte Einregelung des Durchflusses und damit konstante Ergebnisse gewährleistet.

FAQ Unterschied Kangen Wasser ProFlow

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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  • Wasserstoffreiches Wasser hat man bis dahin nur mit stationären elektrischen Wasserionisierern hergestellt. Man will aber auch unterwegs frisches Aktivwasser trinken.
  • Zunächst wurden einfach kleine Elektrolysegeräte auf Akkustrom umgestellt. Diese konnten jedoch nicht genügend speichern, weil sie den Sauerstoff nicht entfernten, sondern erhöhten.
  • Wasserstoff löst sich nur sehr ungern in Wasser, es sein denn, man presst ihn mit hohem Druck hinein. Genau dies macht ein Wasserstoff-Booster. Er ist ein Hochdruck-Diaphragma-Wasser- ionisierer mit PEM-Zelle, der nur ein paar Tropfen Abwasser als Kondensat produziert, aber dennoch die oxidierenden Wasserbestandteile entfernt:
  • Ergebnis: wasserstoffreicheres Wasser. Leider ist es nicht auch noch basisch, wie aus einem Wasserionisierer.
  • Während die Beutel mit Wasserstoffwasser mit 2,8 ppm Wasserstoffgehalt befüllt werden, kann der AquaVolta® Wasserstoff Booster bis zu 6,1 ppm erreichen.

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Heinrich H.: Der US – Forscher Tyler Le Baron schreibt, dass der Gehalt an gelöstem Wasserstoff der alleinige therapeutische Vorteil von Aktivwasser ist, auch wenn er mildly alkaline water aus einem Wasserionisierer etwa in demselben Trinkbereich wie Sie, also zwischen pH 8 und 9 durchaus empfiehlt. Wenn ich nun nicht übersäuert bin, weil ich mich viel bewege und gesund und basisch ernähre, warum sollte ich mir dann einen relativ teuren Wasserionisierer kaufen und nicht einen der neuen elektrischen Hydrogen-Rich-Water Maker, die deutlich billiger sind und speziell darauf ausgerichtet, das Wasser mit Wasserstoffgas aufzufüllen?

Ihre Frage ist durchaus verständlich. Aber es ist zunächst einmal keine Preisfrage. Denn gute HRW-Maker elektrischer Art sind nichts anderes als Topfionisierer, die in Versionen für Kleinmengen, wie sie die HRW-Maker produzieren, meist deutlich billiger sind als die modisch schicken HRW-Geräte. Wenn Sie das Wasser unbedingt im neutralen pH-Bereich trinken wollen, weil sie es nicht basisch wollen, müssten sie nur aus einem billigen Topfionisierer den Diaphragma-Einsatz herausnehmen und könnten dann ebenfalls dasselbe HRW herstellen. Meist sogar schneller, da Topfionisierer mit mehr Leistung arbeiten.

Nach dem seit 2007 explodierenden Forschungsstand über den therapeutischen Nutzen von HRW würde ich Ihnen und Herrn Le Baron keineswegs widersprechen, dass ein durch diaphragmalose Elektrolyse gewonnenes HRW bei vielen Therapien sinnvoll und gesichert angewendet werden kann.

Die Wirkung dürfte der des von dem deutschen Ingenieur Alfons —>Natterer erstmals 1937 als Arzneimittelspeziali- tät in Verkehr gebrachten Hydropuryl N entsprechen, das er in der mittleren Kammer einer 3-Kammer-Zelle ohne Diaphragmamembran erzeugt hat.

Erst in den 60er Jahren wurde dieses neutrale Elektrolytwasser von den Sorten Hydropuryl S (sauer) und Hydropuryl A (alkalisch = basisch) zurückgedrängt.

Denn denselben Effekt kann man auch durch Rückvermischung von A und S erzielen.

Daher werden seit Jahrzehnten keine 3-Kammer-Zellen mehr benötigt, und das 2-Kammersystem hat sich durchgesetzt.

Sie können natürlich auch mit jedem Durchlauf-Wasserionisierer HRW herstellen, indem sie den basischen und den sauren Auslauf beim Abfüllen zusammenführen. Die Ausbeute an Wasserstoff und Sauerstoff ist dabei wesentlich größer, weil die Elektrolysezellen auf Hochleistung getrimmt sind. Solche Geräte sind natürlich deutlich teurer, bieten aber auch den Vorzug eingebauter Vorfilter, die bei unserem Leitungswasser häufig zu empfehlen sind, vor allem, wenn wir es zum Trinken ionisieren wollen.

Ein HRW-Maker ist ein Einzellen-Elektrolysegerät. Das Wasser wird also nicht nur mit Wasserstoff von der Kathode, sondern zugleich mit Sauerstoff von der Kathode angereichert. Beim Wasserstoff haben wir aufgrund seines antioxidativen Charakters einen bei Therapeuten erwünschten Effekt. Sauerstoff dagegen ist zwar der Gegenspieler von Wasserstoff und damit oxidativ, aber die Oxidation des Wasserstoffs findet nicht sofort und nur über Umwege statt, sodass beide Gase einigermaßen stabil im Wasser getrennt bleiben und nicht zu Wasser reagieren.

Sosuso-Hydrionator-Mobiler-Einkammer-Wasserionisierer-spEAW Deutsch HRW

Dennoch ist nach 14 Stunden auch bei mehrfachen HRW Produktionsgängen alles vorbei, wie Sie an meinen unten dargestellten Messwerten bei einem HRW-Gerät namens SUSOSU Plus (Baugleich mit ARUI Hendy) mit Münchener Leitungswasser sehen.

Bei 1 x Drücken erfolgt eine 3-minütiger Elektrolyseprozess, bei dem man sowohl Sauerstoff als auch Wasserstoffblasen aufsteigen sieht.

Neben pH und ORP habe ich auch den TDS-Wert, also die leitfähigen Partikel in ppm gemessen.

Dieses Gerät hat auch noch einen mit Mineralien gefüllten Ring, dessen Einsatz die Ergebniswerte sogar verschlechtert hat.

Er ist vor allem für sehr weiches Wasser gedacht, wie es in Japan und Korea vorherrscht und bringt hierzulande in der Regel nichts.

Was also könnte nun für ein solches Produkt sprechen? Sauerstoff hat einen leicht geschmacksverbessernden Effekt. Dies kennt jeder, der verwirbeltes oder levitiertes Wasser gekostet hat, denn ein Wasserwirbler ist nichts anderes als ein ORW-Maker (Oxygen-Rich-Water) durch das Einwirbeln von Sauerstoff aus der Luft.

Aber auch Wirbler haben meist keine leistungsfähigen Vorfilter und wenn überhaupt sind diese vor dem Wirbler angebracht, was bei unserer verschmutzten und oft keimbelasteten Luft nicht wirklich empfehlenswert ist.
Deswegen ist ein HRW-Maker, der mit gefiltertem Wasser befüllt wird, meiner Meinung nach einem Wirbler auf jedem Fall vorzuziehen. Wirbler erhöhen im übrigen das Redoxpotential, indem sie Wasserstoff und Kohlendioxid gegen den Sauerstoff hinauswirbeln.
Durch den Verlust an Kohlensäure wird das Wasser aber leicht basischer. Dies passiert übrigens auch in einem HRW-Gerät, da auch hier bei der Elektrolyse Kohlendioxid verdängt wird. Auch Aktivwasser, das aus einem Topf oder Durchlaufionisierer rückvermischt wird, ist meist leicht basischer als das Leitungswasser.

Betrachten wir nun die Wasserstofflösungskapazität des oben untersuchten SUSOSU HRW-Wassers aus Münchener Leitungswasser. Bei der vorgegebenen einmaligen Produktion, die nach 3 Minuten beendet ist, zeigt sich ein Wert von 210 Mikrogramm (ppm)/Liter. Durch 8 maliges Drücken, also 24 Minuten Produktionszeit kommt man auf 779 Mikrogramm. Dieser Wert ist auch durch 60 Minuten Produktionszeit (20 x 3 Min.) oder 75 Minuten (25 x 3 Min.) nicht mehr zu steigern. Der Maximalpunkt bei dem verwendeten Wasser pendelt sich auf 828 Mikrogramm/Liter ein und liegt damit knapp über der Hälfte des höchsten bei dieser Wassersorte mit einem Diaphragma-Ionisierer von mir gemessenen Höchstwerts von 1577 Mikro- gramm/Liter. Sie müssen also ungefähr die doppelte Menge Wasser trinken, um in den Genuss derselben Wasserstoffmenge zu kommen wie mit diesem Susosu HRW-Gerät. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn Sie sollen ja viel aktiviertes Wasser trinken, statt die üblichen stark sauerstoff und kohlendioxidreichen Getränke des Alltags. Aber wer trinkt schon gerne dauernd Wasser! Deswegen halte ich das basische Wasser aus einem Diaphragma-Ionisierer für deutlich besser als das Wasser aus einem HRW-Gerät.

Was ist der Grund dafür? Die Erklärung ergibt sich meines Erachtens aus dem Gegeneinanderwirken von Sauerstoff und Wasserstoff in einem nicht durch Diaphragma-Elektrolyse getrennten Redox-Prozess zwischen dem gleichzeitig erzeugten Wasserstoff und Sauerstoff, der für elektroaktiviertes Wasser noch nicht vollständig erklärt worden ist. Dennoch ist die Basis einer Erklärung denkbar einfach und über 200 Jahre alt, in den Grundlagen erahnt bereits von den Begründern der Elektrochemie Alessandro Volta und Johann-Wilhelm Ritter und dem genialen Entdecker der Elektroaktivierung des Wassers Alfons Natterer. Der große Chemiker Nernst mit seiner scheinbar alles erklärenden pH/ Redoxpotential-Gleichung hatte nur die im Wasser gelösten vom pH-Wert steht.
Stoffe im Blickfeld, aber nicht das Wasser selbst, das durch den Vorgang der Diaphragma-Elektrolyse neue Eigenschaften bekommt, die erst Vitold Bakhir in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wahrgenommen hat, aber zunächst nicht erklären konnte.

Wassermoleküle bestehen bekanntlich aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Diese stehen in einem beiderseitigen Redoxgleichgewicht, das sich in Millivolt ausdrücken lässt und in einer bestimmten Abhängigkeit vom pH-Wert steht.
Wenn nun wie bei der Wasserelektrolyse ohne Diaphragma Sauerstoff und Wasserstoff gleichzeitig durch das Wasser gasen lassen, ändert sich das Redoxgleichgewicht, je nachdem, welches Gas das Wasser schneller verlässt. Das wiederum hängt von der kompletten Zusammensetzung des Leitungswassers ab und davon, wie viel von den beiden und anderen Gasen bereits vor der Elektrolyse im Wasser gelöst waren.

In den auf der vorletzten Seite beschriebenen Messbeispielen mit dem SUSOSU hat sich gezeigt, dass bei der 3-minütigen Elektrolyse das niedrigste Redoxpotential auftrat. Es hat sich also in dieser Phase mehr Wasserstoff im Wasser gelöst als Sauerstoff. Dieses Verhältnis veränderte sich dann bei der 7 x 3 = 21 -minütigen Elektrolyse, denn das Redoxpotential stieg wieder an. Nach 14 Stunden war das Wasser übrigens wieder annähernd gleich zwischen Sauerstoff und Wasserstoff balanciert wie vor der Elektrolyse.

Bei der Elektrolyse mit Diaphragma wird dem Kathodenwasser der Sauerstoff entzogen, während er sich ausschließlich im Anodenwasser anreichert. Der Wasserstoff im Kathodenwasser dagegen hat keinen Redoxpartner mehr und das Wasser bekommt ein sehr niedriges Redoxpotential.

Wenn es also darum geht, wirklich hydrogen-rich-water zu erzeugen, ist die Diaphragma Elektrolyse grundsätzlich überlegen. Reichtum an Wasserstoff ist, wie wenn jemand für sehr viel Geld Einkaufen geht: Man weiß nicht, ob der Käufer alles mit einem Kredit bezahlt oder ob er wirklich so reich ist. Fakt ist natürlich, dass man auch auf Kredit vernünftige Dinge kaufen kann.

In diesem Sinne ist auch der in einem HRW-Maker durch Einfachelektrolyse erzeugte Wasserstoff durchaus sinnvoll, wie ja über 500 seriöse Studien mit solchem Wasser zeigen. Diese finden Sie übersichtlich und aktuell auf der Webseite: http:// www.molecularhydrogenfoundation.org/

Natürlich wird niemand, der wie ich seit 11 Jahren basisches Aktivwasser mit pH 9,5 trinkt, auf die basische Seite des Aktivwassers aus der Diaphragma-Elektrolyse verzichten wollen. Ich selbst bin mit bin sicherlich zu spät dran, um noch HRW- Wasser zu trinken.

Sobald mit ca. 45 Jahren der Basenpuffer Bikarbonat aus noch ungeklärten Gründen im Blut des Menschen kippt, schließe ich mich Dr. Walter Irlacher an: Mit dem Alter und der Lebensweise kommen die Kur- und Übersäuerungskrankheiten. Sein Konzept der Entsäuerung, das wir gemeinsam im Service Handbuch Mensch seit 2006 für zigtausende Leser und Patienten wissenschaftlich bisher unwidersprochen dargelegt haben, überzeugt mich nach wie vor restlos: Sauerstoff gehört nicht ins Wasser, sondern in die Lunge und ins Blut.

Und möglichst wasserstoffreiches Wasser gehört in das Verdauungssystem. Also sollten wir es trinken.

Was ist eigentlich die Rolle von Wasserstoff in unserem Körper? Er ist einfach die Grundwährung aller Energieprozesse im Körper. Bei seiner Nobelpreisrede 1937 drückte es Albert von Szént Györgyi so aus: „Unser Körper kennt wirklich nur einen Treibstoff, Wasserstoff. Unsere Nahrung, Kohlenhydrate, ist dem Grunde nach nur ein Wasserstoffpaket…und das Hauptereignis bei seiner Verbrennung ist die Abspaltung von Wasserstoff.“ Einfacher und besser kann man es nicht ausdrücken. Chemisch ist es sehr komplex.
Zurück zu Ihrer Frage: Ich gebe zu, das ich mich nicht immer gesund ernähre und viel zu wenig Sport treibe. Dazu streite ich mich mit den üblichen Übersäuerungskrankheiten wie Diabetes, Allergien und Krebs um die Vorherrschaft in meinem Körper.
Aber für einen rundum gesunden Menschen, der tatsächlich nicht übersäuert ist, sehe ich in HRW-Wasser schon eine Alternative, um von den wirklich übersäuernden Getränken und Wässern wegzukommen.
Denn schon der Umstieg von Limonade auf schlichtes Leitungswasser senkt die Säurelast im Körper stärker als jede Ernährungsumstellung von Mischkost auf vegetarisch. Erst recht ist dies der Fall, wenn Sie auf sehr leicht basisches HRW umsteigen, wenn Sie den Sprung zum richtigen basischen Aktivwasser noch nicht brauchen.
Es ist zwar nur die halbe Wirkung im Basenbereich. Aber immerhin besser als auf der Kaskade vom Übersäuerungssyndrom zur Übersäuerungskatastrophe – so wie die uninformierten anderen – in ein Alter mit Leid und Krankheit weiter zu gleiten. Ich war selbst auf diesem Weg, bis ich anfing, gründlicher nachzudenken.

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  • Katholyt ist ein basisches Aktivwasser, das durch Elektrolyse hergestellt wird. Überwiegend wird die Bezeichnung Katholyt verwendet, wenn dem Speisewasser definierte Mineralmengen, in der Regel Kochsalz (NaCl), zugeführt wurden, um nach der Elektrolyse besonders antioxidatives Aktivwasser zu erzeugen. Das Pendent auf der sauren Seite ist —>Anolyt. Durch bestimmte Rückmischverfahren oder Zellkonstruktionen lässt sich auch hochantioxidatives Aktivwasser erzeugen, das nicht oder zumindest nicht stark basisch ist. Man spricht dann von „Katholyt neutral“.

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Frieda S. : Sie geben bei Ihren Empfehlungen für Wasserionisierer immer die Härtegrade in 0dH (Grad deutsdcher Härte) an. In der Analyse meines Trinkwasserversorgers werden aber mmol/l angegeben. Auf Mineralwasserflaschen dagegen stehen mg/l. Wie kann man diese Werte vergleichen?

Bohren Sie nach. Als Verbraucher haben Sie ein Recht auf Auskunft. Ich weiß wirklich nicht, was dieser Begriffswirrwarr dem Verbraucher nutzen soll. Es ist wie bei vielem in der internationalen Normierung und verunsichert die meisten. Vielleicht will die Trink- und Mineralwasserindustrie nicht, dass man auf Anhieb vergleichen kann. Zur Selbsthilfe hier einige Hilfsmittel:

•    Natrium (Na+): 22,99

•    Kalium (K+): 39,1

•    Calcium (Ca2+): 0,08

•    Magnesium (Mg2+): 24,31

•    Eisen (Fe-II): 55,85

•    Mangan (Mn2+): 54,94

•    Ammonium (NH4+): 18,039

•    Hydrogencarbonat (HCO3-): 61,017

Die früher übliche Angabe der Inhaltsstoffe in mg/l (Milligramm pr Liter), die man auch immer noch auf Mineralwasserflaschen findet, weicht der modernen Bezeichnung mit mmol/l (= Millimol pro Liter) Um Ihr Trinkwasser mit Mineralwasser vergleichen zu können, müssen Sie den angegebenen Wert in mmol/l mit der unten angegebenen molaren Masse des entsprechenden Atoms multiplizieren und erhalten dann die Werte in mg/l.

•    Chlorid (Cl-): 35,45

•    Sulfat (SO42-): 96,066

•    Sulfid (S2-): 32,07

•    Nitrat (NO3-): 62,004

•    Nitrit (NO2-): 46,005

•    Phosphat (HPO42-): 95,974

•    Kieselsäure (SiO2): 60,088

Die Umrechnung der Wasserhärte erfolgt folgendermaßen:

FAQ Wasserhaerte

Manche Wasserversorger beschränken sich darauf, keine vollständigen Analysen zu veröffentlichen.

Diese bekommt man nur auf Anfrage.

Viele geben ausschließlich die Härtebereiche nach dem deutschen Wasch und Reinigungsmittelgesetz von 2007 an. Darin gibt es nur 3 Härtebereiche.

 

FAQ Wasserhaerte Calciumcarbonat

In Deutschland gibt es Wasserhärten bis über dH 30.
Man hat die früher stärker unterteilte obere Hälfte über dH 15 einfach gleichgeschaltet.

Es muss also niemand mehr angeben, dass er sehr hartes Wasser liefert. Diese Differenzierung gibt es aber noch in der Schweiz.

In der Schweiz unterscheidet man die Härtebereiche nach 6 Härtestufen in Grad französischer Härte bzw. mmol/l wie folgt:

FAQ Wasserhaerte Schweiz

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Eberhard P.: In Ihrem Video-Vortrag „Die Redox-Revolution“ sprechen Sie von einem erhöhten Calcium-Anteil im basischen Aktivwasser. Man sieht das ja auch an den Flaschen, wenn sich nach einiger Zeit ein weißlicher Kalk absondert. Ich bin wirklich überzeugt vom Aktivwassertrinken, aber besteht nicht die Gefahr einer Arterienverkalkung, wenn ich es permanent trinke?

  • Eisen ist gut fürs Blut, man kann aber auch Kanonen daraus gießen und Kriege führen. Und genauso ist es mit dem Calcium. Man kann Häuser damit bauen oder Gefängnisse. Schuld am Verbrechen ist nicht die Polizei. Im Körper gibt es die Wunderwaffe Calcium: Calcium ist ein butterweiches Erdalkalimetall, das sich aber so gern mit Säuren verbindet, dass es in Reinform praktisch nicht vorkommt.
  • Kalkstein (CaCO3 Calciumcarbonat) zum Beispiel ist eine Verbindung von Calcium mit Kohlendioxid. Wenn kohlensaurer Regen durch Kalkstein sickert, löst dieser sich auf und gibt unter anderem ionisiertes Calcium ins Wasser ab. Der meiste Kalkstein in unseren Breiten stammt übrigens von den Korallen der Urmeere. Wir müssen kein Korallencalcium von der Insel Okinawa kaufen. Korallencalcium befindet sich bereits in unserem Leitungswasser! Allerdings: Nur weil es von Korallen stammt, ist es kein organisches oder gar Bio-Calcium! Mineralien sind und bleiben von ihrer Natur her immer anorganisch.
  • Calcium-Ionen bauen zusammen mit Phosphor-Ionen unser Skelett auf oder regeln die Signale unserer Nerven. Calcium-Ionen sind lebenswichtig. In unserem Körper ist rund 1 kg reines Calcium verbaut. Calcium ist das Mineral, das wir am nötigsten brauchen, denn in ein Haus ohne Mauern kann man keine Möbel stellen. Deshalb gibt es in der Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert nach oben. Wenn zu wenig davon drin ist, sind die Wasserwerke verpflichtet, Calcium zuzufügen.
  • Calcium-Ionen sind auch unsere mächtigste Reservetruppe gegen das Heer der Säuren. Sie retten das lebenswichtige basische Körpermilieu, wenn das Fussvolk der viel kleineren Natrium- und Magnesiumsoldaten erschöpft ist. Um überschüssige Säuren zu eliminieren, nehmen sie diese mit ihrer elektrischen Ionenkraft gefangen. Aber wohin mit den vielen Gefangenen, wenn die Kapazität der Gefangenenlager durch den jahrelangen Krieg gegen die Übersäuerung nicht mehr ausreicht? Das regelt jeder Organismus unterschiedlich.
  • Von Calcium gefangene Fettsäuren und Aminosäuren können Gefäße verengen (Arteriosklerose) oder zu Wucherungen (z.B. Kalkschulter) werden. Schuld ist die Übereiweißung und Überfettung des Blutes. Im Notfall kann sie nur noch durch Puffersubstanzen beseitigt werden. Die in der größten Menge vorhandene Puffersubstanz aber ist das Calcium. Daher sind Übersäuerungsfolgen am häufigsten als Calcium -“Schlacken“ wahrnehmbar.
  • Von Calcium gefangene Harnsäure kann Steinbildung fördern. Schuld ist die meist durch Alkoholmissbrauch oder bestimmte Blutdrucksenker verhinderte Ausscheidung der Harnsäure, nicht das Calcium.
  • Nur wenn man die gebundenen Säuren entfernt, wird das Calcium wieder zu einem freien Ion und kann in wässriger Lösung wieder als Wunderwaffe zum Wohl des Körpers eingesetzt werden. Unter anderem zu diesem Zweck trinken 100 Millionen Menschen basisches Aktivwasser.

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Armin K.: Wozu muss man eigentlich das Redoxpotential des basischen Aktivwassers noch messen, wenn man bereits den pH-Wert ermittelt hat? Es gibt doch die Nernst-Gleichung zur Umrechnung?

Das Redoxpotential oder auch ORP (Oxidations-Reduktions- Potential) in Millivolt gegenüber einer Referenzelektrode (—>Redoxmessung) ist ein Maß für die Bereitschaft einer wässrigen Lösung, Elektronen anzuziehen (+mV) oder abzugeben (-mV). Säuren ziehen wegen der H+-Ionen Elektronen an (oxidieren), Basen geben wegen der OH–Ionen Elektronen ab (reduzieren). Das Ganze ist ein Austauschprozess, den man Redoxreaktion nennt. Eine solche Redoxreaktion findet auch an der Messelektrode statt, die entweder oxidiert oder reduziert wird, was uns dann als mV-Wert angezeigt wird.

Da bei einer Redoxreaktion in einer wässrigen Lösung sich auch Säuren und Basen ausgleichen, indem aus H+ und OH- Wasser wird, gibt es auch einen mithilfe der NernstGleichung berechenbaren Zusammenhang zwischen pH-Wert und Redoxpotential:

ΔE = -0,059 V (pH 1 – pH 2)

Mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Nernst-Gleichung

Außer dem Redoxpotential Eh wird in der Wasseranalytik noch der rH-Wert ermittelt. Hierzu schreibt die Universität Erlangen: (http://www.angewandte-geologie.geol.uni-er- langen.de/paramete.htm) : „Dieser ist ein pH-Wert-unabhängiges Kriterium für das Redoxvermögen einer Wasserprobe. Definiert ist der rH-Wert als der negative dekadische Logarithmus des Wasserstoffpartialdrucks (also rH = -log pH), mit welchem eine Platinelektrode beladen sein müßte, um eine der Lösung entsprechende Reduktionswirkung auszuüben.

rH = 2 x (Eh/EN)+ 2 pH

Da die Umrechnung von Eh- in rH-Werte auf der NERNST- Spannung (59,16 mV) basiert, und da die Änderung der Eh- Werte pro pH-Schritt unter Grundwasserbedingungen anders als in Laborversuchen von dieser NERNST-Spannung abweichen kann, erweist sich die Umrechnung bei sehr sauren oder sehr basischen Grundwässern unter Umständen als problematisch (HÖLTING 1996).

Die (reduzierenden) Eigenschaften von Wässern lassen sich nach den somit bestimmten rH-Werten wie folgt charakterisieren:

rH = 0 bis 9: stark reduzierende Eigenschaften,
rH = 9 bis 17: vorwiegend schwach reduzierend,
rH = 17 bis 25: indifferente Systeme,
rH = 25 bis 34: vorwiegend schwach oxidierend,
rH = 34 bis 42: stark oxidierend.“

Dietmar Ferger (Jungbrunnenwasser, Weil am Rhein 2011,p 87) hat den rH Wert von durchschnittlichem basischen Aktivwasser (pH 9,5; ORP – 400 mV) wie folgt berechnet: rH = 2 x pH 9,5 + (2 x (-400 mV)) / 59,1 = 5,5

Der angegebene ORP ist dabei als SHE-Wert zu verstehen, also umgerechnet auf eine Wasserstoffelektrode. Dies weist dem basischen Aktivwasser stark reduzierende Eigenschaften zu.

Für Umkehrosmosewasser (pH 6,5; ORP + 400 mV (SHE)) errechnet Ferger einen rH-Wert von 26,5. Es ist also vorwiegend schwach oxidierend.

Für stark oxidierendes Anolyt mit Salzzugabe (pH 2; ORP + 1100 mV) gibt er einen rH-Wert von 41,2 an, also stark oxidierend.

Zum Vergleich:

Der derzeit stärkste Durchlauf-Wasserionisierer mit einer neuartigen Elektrodenbeschichtung (AquaVolta® ECA Tractor) produziert zum Beispiel bei leicht basischen pH-Werten (pH 9,4) ein Redoxpotential (SHE) von -413 mV.

rH = 2 x pH 9,4 + (2 x (-413)) / 59,1 = 4,8

Im ECA-Modus, also als Anolyt mit Salzzugabe produziert dieses Gerät

rH = 2 x pH 2,4 + (2 x (+1283)) / 59,9 = 45,8

Dies ist extrem oxidierend.

Die russischen Forscher V. Prilutsky und V. Bakhir haben aber festgestellt, dass das nach der Nernst-Gleichung berechnete Redoxpotential von elektrolytisch behandeltem Wasser nicht mit dem während der —> Relaxationszeit tatsächlich gemessenen übereinstimmt.

Es ist viel größer als berechnet in der Anodenkammer und viel kleiner als berechnet in der Kathodenkammer. (Electrochemically activated water: anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997)

Diese „Anomalie“ des aktivierten Wassers während der —> Relaxationszeit ist tatsächlich eine ganz entscheidende Besonderheit, auf der seine außergewöhnlichen Eigenschaften beruhen.

Es ist daher, wie der Untertitel meines Buches über elektroaktiviertes Wasser ja auch besagt, „Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential“. Wegen dieser „Anomalie“ kann man sich das Messen des Redoxpotentials nicht durch Rechnen ersparen.

Eine echte Anomalie, also ein unerklärliches Wunder, ist es indessen nicht. Die Anwesenheit von gelöstem Wasserstoffgas bei gleichzeitiger Abwesenheit von gelöstem Sauerstoffgas ist die Ursache für das außergewöhnliche Redoxpotential im basischen, und mit umgekehrten Gasverhältnissen im sauren Aktivwasser.
Als Konsument muss man natürlich nicht messen, zumal die  —> Redoxmessung nicht ganz einfach ist. Die Aktivwasser Besonderheit ist ja lange bekannt und man prüft ja auch andere bekannte Besonderheiten des Wassers nicht dauernd nach, z.B. ob Seen wirklich immer von oben zufrieren.

EAW Verrostete Eisenkette

Bei stark negativem Redoxpotential des Aktivwassers kann man es auch zum Entrosten verwenden, wie hier am Beispiel einer verrosteten Eisenkette gezeigt, die 30 Minuten in basisches Aktivwasser eingelegt wurde.

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Die mir bekannten Kombigeräte sind im Redoxmessbereich „werkskalibriert“ und können nicht nachkalibriert werden, was eigentlich bei jeder Messung von Aktivwasser notwendig ist. Nicht kaufen!

Reine Redoxmessgeräte sind deutlich teurer als pH-Messgeräte. Dennoch gelten hier dieselben Einschränkungen wie unter dem Stichwort —> pH Messung beschrieben.

Die bisher stabilste Redoxelektrode fand ich bei einem Gerät von „American Marine Pinpoint“. Aber wie gesagt, das ist etwas für Spezialisten und man muss die Elektroden häufig für teures Geld erneuern, weil besonders das saure Aktivwasser sie sehr schnell angreift. Zur Ermittlung genauer Werte ist es unbedingt erforderlich, die Elektrode nach jeder Mess-Serie mit elektro-aktiviertem Wasser mit dem meist nicht mitgelieferten, da sehr teuren Polierstreifen abzureiben. Vergessen Sie das, erhalten Sie völlig falsche Messwerte.

Die mit den üblichen Redoxmessgeräten (CSE = Common Siver Electrode, manchmal auch Ag/AgCl genannt) gemessenen Redoxpotentiale entsprechen übrigens nicht dem wissenschaftlichen Standard Eh (manchmal auch SHE = Standard Hydrogenium Elektrode). Beim Vergleich von Messwerten muss immer die verwendete Referenzelektrode angegeben werden. Es gibt auch Elektroden mit Quecksilber oder Gold, für die es keine Abkürzungen gibt. Auch diese müssen zusammen mit dem Messwert angegeben werden. Sonst hängen die Werte in der Luft, denn Redoxwerte sind immer nur Referenzwerte zu einer bestimmten Elektrode.

Umrechnung: CSE (mV) + 207 mV = Eh und umgekehrt Eh (SHE) mV minus 207 mV = CSE. Die Referenztemperatur beträgt jeweils 250 C. Gute Geräte erfassen auch die Temperatur und korrigieren den Messwert entsprechend. Daneben gibt es noch Referenzelektroden spezieller Art mit anderen Umrechnungsparametern, aber CSE und SHE sind die am häufigsten verwendeten.

EAW Seite 95 pH Redox KombimessgerätEin einfacher hausgemachte Nachweise des negativen Redoxpotentials von basischem Aktivwasser ist zum Beispiel der Jod-Test. Basisches Wasser wird durch einen Tropfen Jod nicht braun. Damit lässt sich das Redoxpotential zumindest relativ bestimmen, ohne ein kompliziertes Instrument zu besitzen: Je mehr Tropfen Jod entfärbt werden können, desto niedriger ist das Redoxpotential des Wassers.

Der Grund ist, dass der gelöste Wasserstoff das Jod reduziert, sodass es farblos wird. Ein Messbeispiel mit 100 ml basischem Aktivwasser aus Leitungswasser München pH 9,5 und ORP (-) 576 mV (CSE):
Nach etwa 20 aus einer Injektionsspritze zugegebenen Jodtropfen beginnt sich das Wasser, gelblich zu färben.

EAW pH Redox Kombimessgerät 2

Eine noch simplere Methode benötigt etwa 3 Stunden Zeit. Die Zeit hängt davon ab, wie oxidierend das verwendete Wasser ist. Man kann mittels dieser Methode also gut un- terschiedliche Wassersorten bezüglich Ihres Redoxpotentials vergleichen. Im Messbeispiel verwende ich das berühmte, angeblich antioxidative Wasser aus dem Schieferstollen in Nordenau, das ich schon auf S. 81 beschrieben habe:

Feine Stahlwolle zum Test der antioxidativen Fähigkeiten von Wasser. Die Stahlwolle wurde 3 Stunden vor dem Test eingelegt.
Von links nach rechts:

  • „Nordenau“ Wasser aus der Flasche. pH 7,5. ORP + 266 mV (CSE)
  • Basisches Aktivwasser pH 9,5, ORP – 551 mV (CSE) aus Münchener Leitungswasser.
  • Entionisiertes Wasser mit 2 g metallischem Magnesium.

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> Anwendung | Aufbewahrung | Haltbarkeit | Elektroaktiviertes Wasser

Herbert F.: Der neue Wasserionisierer wird seit einigen Wochen in unserem Steuerbüro von meinen Mitarbeitern genutzt. Auch unseren Mandanten biete ich eine Karaffe Wasser als Alter- native zu Kaffee, Tee und Fruchtsäften bei Beratungsgesprächen an. Die Glaskaraffen haben mittlerweile einen milchigen Belag, der sich besonders auf dem Boden ablagert. Ein Mitarbeiter hat mich bereits gefragt, um welche Ablagerungen es sich handelt. Zwischen den Zeilen habe ich die Frage herausgehört, ob das Wasser denn wirklich so gesund sei, wie ich es propagiert habe. Für einige Skeptiker im Betrieb ist das wieder Wasser auf ihre Mühlen, um die gut gemeinte Aktion in Frage zu stellen. Ich würde gern kompetent auf entsprechende Fragen antworten. Wie sollten die Glaskaraffen gereinigt werden, um die Reinheit des Wassers auch auszustrahlen, ober gibt es geeignetere Behältnisse um das Wasser ansprechend zu präsentieren?

Es ist klar, dass man nicht jedem Ihrer Mandanten ein Seminar über die fundamentale Wichtigkeit von Calcium in unserem Leben halten kann. Deswegen ist Ihre Frage nach der Präsentation des Wassers vollkommen richtig, wenn auch leider schwer zu beantworten.

Zunächst für Ihr eigenes Verständnis: Die weißlichen Beläge sind Verbindungen von Calcium mit Kohlensäure. Nichts schädliches, aber auch nicht besonders nützlich. Sobald sie auftreten, hat das basische Aktivwasser seine —> Relaxationszeit überschritten und sollte erneuert werden.

Je mehr Luftkontakt besteht, z.B. bei offener Aufbewahrung in Wasserkaraffen, desto kürzer ist die Relaxationszeit, weil Kohlendioxid aus der Luft als Kohlensäure ins Aktivwasser gezogen wird und sich als Calciumkarbonat ausflockt.
Daher ist unbedingt die Präsentation des Wassers in bis zum Rand gefüllten und luftdicht verschlossenen Flaschen vorzuziehen. Als günstigstes Material ist Violettglas anzusehen, gefolgt von Blauglas und Braunglas. Diese Flaschen verlängern die Relaxationszeit am Besten.

Daneben kommt noch Tritan, ein neuer Kunsstoff ohne Weichmacher infrage, an dem sich aber Ablagerungen bei mangelnder Reinigung sehr deutlich zeigen.

Nicht entkalkte Aufbewahrungsgefäße fördern die Verkürzung der —>Relaxationszeit, weil sie dem Calciumkarbonat Kristallisationskerne bieten. Sie leiten das negative Redoxpotential fast so ab wie eine – bei basischem Aktivwasser verbotene – Metallflasche.
Daher alle Aufbewahrungsgefäße immer entkalken.
Saures Wasser aus einem Durchlaufionisierer ist in der Regel nicht sauer genug zur Entfernung einer aufgebauten Kalkschicht. Am besten verwenden Sie eine Spritzflasche mit biologisch unproblematischer Zitronensäure und schwenken einen Spritzer davon in der Flasche, bis die milchigen Beläge abgelöst sind.
Danach kurz mit Leitungswasser ausschwenken und Sie können das Gefäss neu befüllen. Das ist leider etwas lästig, aber anders geht es nicht. Am besten trinkt man basisches Aktivwasser direkt nach dem Abfüllen sofort. Das ist natürlich in Ihrer Kanzlei so nicht möglich.

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Johannes R.: Wie lange kann ich das basische Aktivwasser trinken? Wie lange ist es aktiv? Wann verliert es seinen Nutzen?

Diese Frage betrifft die Dauer der Relaxationszeit, die als Kernbegriff für elektroaktiviertes Wasser gelten kann. Es geht dabei um den Zeitraum, in welchem basisches Aktivwasser seine antioxidativen Eigenschaften behält. Nach Ablauf der Relaxationszeit ist es nur noch basisches Wasser, kein Aktivwasser mehr.

Zurückgehend auf die Forscher Prilutsky und Bakhir (Electrochemically activated water: anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997) verstand man unter Relaxationszeit den Zeitraum, in dem sich ein außergewöhnlich niedriges Redoxpotential im basischen Aktivwasser messen lässt. Das ist von Ort zu Ort, von Wasser zu Wasser, in jeder Klimasituation verschieden. Entsprechend schwer ist es vorhersehbar. Letztlich kommt man um eine empirische Messung nicht herum.

Basisches Aktivwasser hat gegenüber saurem Aktivwasser, das unter günstigen Umständen jahrelang hält, eine sehr geringe Relaxationszeit von wenigen Minuten bis zu einigen Tagen. Dies ist ein sogenannter metastabiler Zustand. Zu diesem Indexparameter tragen Hydroxid-Ionen und Wasserstoffgehalt direkt bei. Auch die Art und Menge der Kationen spielt eine Rolle.

Flüchtigster Parameter sind die an der Kathode entstehenden H-Atome, deren antioxidative Fähigkeit man beispielsweise durch die Reduktion von Wolframtrioxid nachweisen kann. Wasserstoffatome vereinigen sich sehr schnell zu H2 – molekularem Wasserstoff – Wasserstoffgas. Beide sind sehr starke Antioxidantien.

Seit im Jahr 1997 Sanetaka Shirahata (Shirahata et. al., Electrolyzed reduced water scavenges active oxygen species and protects DNA from oxidative damage. Biochem. Biophys. Res. Commun., 234, 269174, 1997. ) auch atomaren Wasserstoff dauerhaft in Aktivwasser entdeckt hat und den Nachweis führte, dass er auf DNA-Ebene vor Oxidation durch freie Radikale schützt, haben sich verschiedene Hypothesen darüber entwickelt, wo und wie lange diese Wasserstoffatome „parken“, bevor sie sich zu Wasserstoffgas vereinigen. Dietmar Ferger beispielsweise vertritt die Hypothese der sogenannten basischen Nano-Mineralkolloide, die weder widerlegt noch bewiesen ist. Zitat: Ferger, Jungbrunnen- wasser, Weil am Rhein, 2011, S. 71:

„Es entsteht praktisch eine ‚Elektronenwolke‘, die basische Mineralien und Wasserstoff umgibt und zusammenbindet. So wird auch der Wasserstoff negativ geladen und aktiviert, es entsteht der sogenannte >>Aktive Wasserstoff< <.“ Ob letztere eher grenzwissenschaftliche Erklärungen für das Verhalten von basischem Aktivwasser tatsächlich richtig und überhaupt notwendig sind, ist zweifelhaft. Denn auch die antioxidativen Eigenschaften von Wasser, das lediglich mit Wasserstoffgas gesättigt ist, reichen meines Erachtens zur Erklärung der Phänomene aus. Sinkt der etwas schwieriger zu messende Wasserstoffgehalt, sinkt auch das Redoxpotential (ORP). Es ist also letztlich egal, ob man den einen oder den anderen Wert bestimmt. In Durchlaufionisierern, wo das Wasser in einer druckdichten Elektrolysezelle ionisiert wird, entsteht in der Kathodenkammer ein Überdruck von Wasserstoffgas, da sich unter normalen Bedingungen nur maximal 1500 Mikrogramm/l Wasserstoffgas in Wasser lösen, obwohl während der Elektrolyse wesentlich mehr erzeugt wird. Daher bilden sich beim Austreten aus dem Auslauf eines Wasserionisierers Wasserstoffgasblasen, die nach wenigen Sekunden in die Atmosphäre übergehen, sofern sie nicht mit dem ganz frischen, noch blubbernden basischen Aktivwasser zusammen getrunken werden. Mit einem nicht druckdichten Topfionisierer kann vollständig mit Wasserstoffgas gesättigtes Aktivwasser in der Kathodenkammer entstehen. Die Blasenbildung und Ausgasung des Überschusses erfolgt aber bereits während des länger dauernden Elektrolyseprozesses. Sowohl mit einem Topfionisierer als auch mit einem modernen 9-Elektroden-Durchlaufgerät konnte ich basisches Aktivwasser mit vollständiger Wasserstoffsättigung und auch übersättigtes Wasser mit bis zu 1800 Mikrogramm/l erzeugen, das allerdings innerhalb von Minuten auf die normale Sättigung zurückfällt. Seit den 2007 beginnenden Forschungen von Shigeo Ohta kann kaum mehr bezweifelt werden, dass Wasserstoffgas (H2) den entscheidenden Anteil an der antioxidativen Leistung von basischem Aktivwasser hat. (Überblick: Ohta, S., Molecular hydrogen as a novel antioxidant: Overview of the advantages of hydrogen for medical applications, Methods Enzymol. 2015;555:289-317). Es kommt also darauf an, einen Wasserionisierer so zu konstruieren, dass bei einem für das Trinken idealen pH-Wert von 8,5 bis 9,5 möglichst viel Wasserstoffgas im Wasser gelöst wird. [/bs_col][bs_col class="col-md-6"] Gegenüber dem Modell von Nihon Trim, das Shirahata 1997 benutzte und damit im Trink-pH-Bereich einen Wasserstoffgehalt von lediglich zwischen 200 und 350 Mikrogramm/l erreichte, sind hier zwischen 2010 und 2015 erhebliche Leistungssteigerungen um mehr als das 5-fache erzielt worden. Weitere neue Techniken haben im Prototyp bereits die vollständige Wasserstoffsättigung von 1500 Mikrogramm erreicht. Zur weiteren Thematik der Wasser- stoffsättigung lesen Sie bitte die FAQ Hydrogen Rich Water.

Eine ganz entscheidende Bedeutung kommt aber der Verlängerung der Relaxationszeit durch Verhinderung der Ausgasung von Wasserstoff zu. Denn nicht immer kann man das frisch ionisierte basische Aktivwasser sofort trinken. Hier zeigt sich ein klarer Vorteil in der Kombination von sehr dichten Materialien wie Edelstahl und dickem Blauglas mit kühler horizontaler Lagerung bei vollständiger Füllung der Flasche ohne Luftblase. Folgende Materialien haben wir so getestet und nach 19 Stunden horizontaler Lagerung (außer Kristallkaraffe) im Kühlschrank erneut gemessen:

EAW 285 Relaxationszeit

Eine der interessantesten Fragen ist die nach dem aktiven Wasserstoff, mit der sich unter anderem Hidemitsu Hayashi, einer der japanischen Spitzenforscher zum basischen Aktivwasser intensiv beschäftigt. Auch der Molekularbiologe Sanetaka Shirahata forscht an vorderster Front auf diesem Gebiet. Der deutsche Biologe U. Warnke spricht von „H-minus-Wasser“ (Quelle: Interview in Praxis:natur 4/12).

Darunter versteht man das normalerweise äußerst unstabile Wassertoffanion H-. So schnell kann man kaum messen, wie es sein überschüssiges Elektron an einen viel größeren Reaktionspartner oder zumindest an ein Wasserstoffkation H+ abgibt.

Es ist ganz eindeutig so, dass die Wasserstoffsättigung der Hauptverantwortliche für das negative Redoxpotential ist. Dennoch mehren sich die Hinweise, dass Wasserstoffanionen bei starken Kationenclustern, sogenannten Mineralkolloiden mit positiver Außenladung, vorübergehend parken könnten.

Die Theorie dieser Wasserstoffmineralkolloide würde das merkwürdige Verhalten von basischem Aktivwasser einer Erklä- rung näher rücken. Denn offenbar sind anfangs mehr Kationen darin versammelt als auf Dauer von diesem Wasser gehal- ten werden können.

Hydroxid-Ionen sind nicht als besonders flüchtig bekannt, denn die von ihnen gebildeten chemischen Laugen sind über eine sehr lange Zeit stabil. Ihre überschüssigen Elektronen bleiben also wohl länger erhalten und können nicht allein für das anormal niedrige Redoxpotential von basischem Aktivwasser verantwortlich sein.

Wasserstoff aber ist sehr flüchtig, auch durch die meisten Aufbewahrungsgefäße hindurch. Wenn die bei der Elektrolyse kurzfristig entstehenden Wasserstoffanionen tatsächlich eine „Parkzeit“ bei mineralischen Kationen absolvieren, wäre dies eine plausible Erklärung für das Ausfallen von Kationen in einem Zeitraum von 0 – 36 Stunden, wie man es meist beobachten kann.

Interessant ist, dass bestimmte Mineralien aus Schieferstollen wie in Nordenau offenbar aktiven Wasserstoff halten kön- nen, ohne dass ein auffälliges Redoxpotential vorherrscht. Die Gründe dafür sind bislang aus der Forschungsliteratur nicht ersichtlich.

Zurück zu Ihrer Frage und meinem Erfahrungswert nach Tausenden von Messungen von Redoxpotentialen: Größter Nutzen beim Sofort-Trinken. Großer Nutzen innerhalb der ersten 3 Stunden. Hoher Nutzen bis 36 Stunden. Guter Nutzen bis 48 Stunden. Danach hat sich das Wasser meist elektrochemisch normalisiert, der ionisierte Mineralienüberschuss ist sichtbar ausgefallen und das Wasser ist weicher. Es ist immer noch ein brauchbares Trinkwasser, aber Sie sollten es für Tee oder zum Blumengießen verwenden.

Yesim D.: Ich bin irritiert, ob ich das richtige Wasser trinke, weil Ihre Aussage eine andere ist als die des Herstellers. Es hieß damals, man beginnt mit Stufe 1 und nach einigen Wochen geht man auf Stufe 2, später auf Stufe 3. Stufe 4 soll nur für Kochwasser benutzt werden.

  • Womit Sie beginnen, hängt weniger von der gewählten Stufe, sondern von Ihrem Geschmack ab. Die Stufe ist auch nie der Maßstab, es sei denn, ein kompetenter Fachmann hat den Wasserionisierer einschließlich des Wasserdurchflusses richtig auf Ihr Wasser eingeregelt.
  • Um Ihnen die Lage zu verdeutlichen hier ein Beispiel: Wenn Sie Ihr Gerät in Aachen bei einem Durchfluss von 2 Litern/Minute auf Stufe 3 einstellen, kommt basisches Aktivwasser mit pH 10 heraus. Wenn Sie dasselbe in Würzburg tun, kommt pH 8,5 heraus. Das Ergebnis ist immer abhängig vom Ausgangswasser, vom Wasserfluss und von der gewählten Stufe.
  • Aus diesem Grund sind die von manchen Herstellern neben den Bedientasten angebrachten Bildsymbol wie Kochtöpfe, Trinkglas, Teigschüssel etc. absolut irreführend, denn ausschließlich der tatsächlich erzielte pH-Wert gibt über den Verwendungszweck des Wassers Auskunft. Da die meisten Hersteller sich nicht um den europäischen Markt kümmern, sind diese störenden Bildchen, die auf japanische und koreanische Weichwasserverhältnisse abgestimmt sind, ein absolutes Ärgernis und Kundenverdummung.
FAQ pH-Wert Trinkempfehlung
  • Um wirklich zu wissen, was aus dem Wasserionisierer kommt sind die mitgelieferten Indikatortropfen zur —>pH- Messung ein sehr wichtiges Utensil nach der Erstmontage. Sie können damit ermitteln, wie Ihr Wasser bei welcher Stufe und bei welchem Durchfluss auf das Gerät reagiert.
  • Für die Zubereitung von aktiviertem basischen Trinkwasser wird allgemein ein Wert zwischen pH 8,5 und 9,5 empfohlen. In der Regel liegt normales Trinkwasser bei ca. pH 7,5. Wenn Sie es auf pH 8,5 anheben ist es 10 x basischer (10 x mehr OH- -Ionen), bei pH 9,5 ist es 100 x basischer. Manchmal hat aber das Leitungswasser nur pH 6,5 oder bereits pH 8,5. Das gibt es in manchen Gegenden durchaus. Deshalb sollten Sie gleichzeitig immer Ihr Leitungswasser zum Vergleich mit den Tropfen messen. 90 Prozent der Leute sind begeistert, wenn Sie gleich am Anfang 2 Farbstufen über dem bisher getrunkenen Wasser trinken. 10 % sind sensibler und trinken am Anfang lieber nur 1 Farbstufe Unterschied. Lassen Sie am Anfang Ihren Geschmackssinn entscheiden, wo Sie beginnen. Aber trinken Sie ohne ärztliche Empfehlung niemals Aktivwasser über pH 9,5, weil dies nicht als Trinkwasser geeignet ist.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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FAQ pH-Messung

  • Kaum ein Hersteller gibt dem Käufer mehr als die pH-Messtropfen dazu. Im Grunde reichen diese auch aus. Um die Wirksamkeit der Ionisierung anzuzeigen, muss man nur den Unterschied zwischen dem eingefärbten Leitungswasser und dem basischem Aktivwasser an den unterschiedlichen Farbstufen betrachten.
    Es kommt nicht auf einen absoluten pH-Wert hinter dem Komma an, sondern darauf, dass der Unterschied eine oder maximal 2 Farbstufen beträgt, je nachdem, wie stark man das Wasser haben will.
    Meist ist das Leitungswasser grün, das leichte basische Aktivwasser blau und das stärkere lila.
  • Spezialteststreifen sind relativ teuer, weil man für Wasser kein normales Indikatorpapier nehmen kann. Es muss „gecoatet“ sein, damit die Luft beim Herausziehen das Ergebnis nicht verfälscht.
  • Elektrische pH-Messgeräte sind billiger und ab 20 € erhältlich. Man kann sie bei den heutigen Gewährleistungsregeln eigentlich nicht als Zubehör mitgeben, da sie insbesondere in Laienhand nur wenige Messungen mit aktiviertem Wasser überleben werden. Das gilt sowohl für teure als auch für billige pH-Messgeräte. Die Elektroden gehen in Aktivwasser leider sehr schnell kaputt und austauschen kann man sie nur bei teuren Geräten.
  • Wenn Sie sich den Pflegeaufwand mit Reinigung nach jeder Messung, Aufbewahrung in Spezialflüssigkeit und Neukalibrierung mit jedesmal neuer Kalibrierflüssigkeit zutrauen, weil Sie ganz genau messen wollen: Sie brauchen auf jeden Fall ein kalibrierbares Gerät mit einer wechselbaren Elektrode. Ich selbst habe schon hunderte davon verschlissen.
  • Kaufen Sie niemals ein Kombinationsgerät mit einem Redoxmessgerät, wenn die Redoxelektrode nicht ebenfalls kalibrierbar ist.
  • Kaufen Sie sich auf jeden Fall genügend Beutel mit Kalibrierflüssigkeit und mit Aufbewahrungsflüssigkeit und vergessen Sie nicht, dass Sie auch immer destilliertes oder entionisiertes Wasser zur Reinigung brauchen.
  • Am besten kaufen Sie das Gerät in einem Aquarienfachgeschäft in der Nähe, wo Sie das notwendige Zubehör auch nachkaufen können und wo eine Fachkraft ist, die sich bei Problemen auskennt.

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Macht es Sinn, den pH-Wert und das Redox-Potential mit einem elektrischen Messgerät zu messen?

Elektrische Messgeräte zeigen bei basisch ionisiertem AktivWasser mit einem Redox-Potential von unter -200 mV keine zuverlässigen Werte mehr an.

Sie können bei extrem antioxidativem, wasserstoffreichen Wasser sozusagen dabei „erblinden“, und die Messelektroden müssen erneuert werden.

Dazu haben wir ein Video in unserem Wasserraum erstellt, der zum teil aus Ton und zum anderen auch aus Videoinhalten besteht.

Sahra V.: In Ihrem Buch „Trink Dich basisch“, schrieben Sie, wie man Basenwasserkonzentrate mit einem Topf-Ionisierer selbst herstellen kann. Wie lange hält denn das Redoxpotential?

  • Nach vielen Versuchen mit der Haltbarkeit und Verdünnbarkeit rate ich inzwischen von allen Basenwasserkonzentraten ab, also auch von den selbst gemachten. Selbst wenn man sie aus einer ausgewogenen Mischung von Natrium, Kalium und destilliertem Wasser herstellt, haben Sie im Endeffekt nur eine verdünnte Kali-Natronlauge, die nicht schmeckt und nur ein chemisch erzeugtes negatives Redoxpotential besitzt, das durch die Verdünnung uninteressant wird. Die —>Relaxationszeit der elektrischen Aktivierung ist bei verdünnten Konzentraten auch nicht länger als bei trinkfertigem basischen Aktivwasser.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Heinz O.: Bei einem Wasserionisierer mit Flow-Change-System kommt das Wasser erst mal warm aus dem Gerät. Ich will aber das es kühl aus der Leitung kommt. Soll ich dazu dazu den Stecker ziehen?

  • Sie sollten das abgestandene Wasser aus der Leitung möglichst ablaufen lassen, bis es kühl heraus kommt. Denn Stagnationswasser kann nicht nur mehr Schadstoffe aus dem Leitungssystem enthalten, sondern speichert aufgrund seiner höheren Temperatur auch weniger Elektronen im Redoxpotential. Ob Sie dabei den Netzstecker ziehen oder einfach 1 Minute warten, ist lediglich eine ökologische und ökonomische Frage, weil Sie möglicherweise ein kleines bisschen Strom verschwenden. Zur „Wasserverschwendung“ von 1-2 Litern rate ich Ihnen dennoch. Sie können das Stagnationswasser ja zum Waschen oder für die Blumen auffangen. Haustieren würde ich es auch nicht zumuten. Das ist falscher Geiz. Mit einer Toilettenspülung verbrauchen Sie 4-9 Liter Wasserwasser. Warum sollten Sie sich nicht das optimal aufbereitete Leistungswasser durch „Verschwendung „ von 1-3 Litern gönnen?
  • Warmes Stagnationswasser sollte also besser ablaufen. Aber wie lange? Das kommt ganz auf die jeweilige Wohnsituation an, ob man beispielsweise im ersten oder fünften Stock wohnt. Man kann das Frischwasser aber daran erkennen, dass es merklich kühler ist als das Stagnationswasser. Also einfach den Finger unter den Wasserhahn halten.
  • Eine weitere Möglichkeit, das Stagnationswasser zu reduzieren, ist es, morgens zuerst zu duschen oder die Toilettenspülung zu betätigen. Möchte man anschließend in der Küche Wasser durch den Wasserionisierer laufen lassen, muss das Wasser nur noch ganz kurz ablaufen – so wird man dann auch das Stagnationswasser los, das noch in der Verbindungsleitung steht. Auch hier erkennt man das frische Wasser daran, dass es kühler ist.

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Ich habe mir einen Wasserionierer gekauft und bin sehr angetan von dem Geschmack des Wassers. Bisher habe ich immer noch eine Kombinationstablette mit organischen Mineralien geschluckt. Soll ich das weiterhin tun?

  • Grundsätzlich gibt es keine organischen Mineralien, da diese von ihren chemischen Eigenschaften her anorganischer Natur sind und es auch bleiben. Was viele damit meinen, ist Calcium in Milch, Magnesium in Gemüse, Kalium in Kartoffeln sei leichter aufnehmbar als aus Trinkwasser. Diese lebenswichtigen Mineralien kommen aber in die Kuh, ins Gemüse und in die Kartoffel auch nur über ihre Wasserlöslichkeit. Am leichtesten sind Mineralien also gleich direkt aus dem Wasser aufnehmbar, weil wir sie dann nicht aus dem Speisebrei durch Verdauung herauslösen müss
  • Mineraltabletten werden zur Geschmacksverbesserung von der Industrie oft angesäuert und verlieren dadurch ihre basische Wirkung, werden sogar selbst zum Sauermacher, wie das Beispiel einer Calciumtablette zeigt. pH-Verlust von 7,44 auf 4,72 durch eine Tablette!

Organische Mineralien siehe auch —> Calcium

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Manfred M.: In Ihrem Service Handbuch Mensch zeigen Sie auf einer Getränkevergleichstabelle Kaffee als saures Getränk auf. Zwischen Filterkaffee bei ca. pH 5 und löslichem Arabica-Kaffee bei ca. pH 6 ist ja ein erheblicher Unterschied, – aber ich mag keinen löslichen Kaffee! Können Sie mir sagen, ob es was nützt, den Kaffee mit basischem Aktivwasser zu filtern?

FAQ Kaffee pH

  • Das sind für viele Leute geradezu existenzielle Fragen, weil sie auf alles verzichten wollen, nur nicht auf Kaffee. Daher bekomme ich sehr viele Anfragen zu diesem Thema und ich möchte ausführlich darauf antworten.
  • Ja, Kaffee ist sauer, wenn auch unterschiedlich. Robusta-Bohnen, die in Filterkaffeemischungen beigemischt werden – sie sind billiger – sind am sauersten, Arabica Kaffee ist basischer als die meisten Mineralwässer. Im Hinblick auf den Säure-/Basenhaushalt sollte man also lieber die teureren Arabica Sorten kaufen.
  • Ich spreche hier grundsätzlich von schwarzem, ungezuckertem Kaffee. Zusätze von Milch, Sahne oder Zucker können die Werte entsprechend ihrer speziellen Eigenschaften natürlich verändern.
  • Auch das Zubereitungsverfahren spielt beim pH-Wert eine Rolle. Am sauersten wird türkischer Kaffee/ griechischer Mokka. Wenn das Kaffepulver zusammen mit dem Wasser aufgekocht wird und anschließend nicht getrennt, gehen die meisten Säuren ins Wasser über. Da diese Zubereitungsart meist mit Zucker versetzt wird, wird der saure Geschmack kaschiert. Auch Filterkaffee hat eine relativ lange Kontaktzeit mit dem Pulver, ist also entsprechend saurer. Am wenigsten Kontaktzeit hat man bei Espresso/Café Crema, entsprechend gering ist die Säurebelastung. Instant arabica Espresso wird von Fachleuten optimal gemischt und sofort aufgelöst. Der pH-Wert schwankt mit dem verwendeten Wasser.
  • Wenn Sie basisches Aktivwasser verwenden, können Sie den pH-Wert in jeder Zubereitungsart nur geringfügig nach oben schieben, da Kaffee eine stark säuregepufferte Flüssigkeit ist, die sich durch Wasser, ähnlich wie die Magensäure, kaum in ihrem sauren Charakter stören lässt. Gegen das Kaffeekochen mit basischem Aktivwasser spricht auch noch folgendes: Frisches basisches Aktivwasser ist mineralreicher und härter als das ursprüngliche Leitungswasser. Daher müssen Sie Ihren Wasserkocher oder Ihre Kaffeemaschine öfter entkalken als sonst, da beim Erhitzen auch mehr Mineralien ausgefällt werden. Auch bei gewöhnlichem Leitungswasser fallen beim Erhitzen ja Mineralien als Kesselstein aus.
  • Sinnvoller wäre es daher, die ausgefällten Mineralien anschließend dem Kaffeepulver wieder beizumischen. Mit einem kleinen Trick, kann man das Aktivwasser stärker aufpuffern, indem man ein geschmacksneutrales calciumreiches Mineralienpulver (1/2 Teelöffel) ins Kaffeepulver mischt. So ergibt sich zum Beispiel für einen Café Crema aus der Espressomaschine ein Unterschied von etwa 0,5 pH zugunsten des gepufferten Kaffeepulvers. Auch die Crema wird kräftiger. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, doch Kaffeekenner wissen, dass Calcium ein hervorragender Geschmacks und Aromaträger ist und bevorzugen daher im Gegensatz zur Teezubereitung hartes Wasser. Besonders, wenn Sie sehr weiches Wasser zuhause haben, hilft der Trick mit dem Mineralpulver.

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> Installation Wasserionisierer

FAQ Anschlussmethode

  • Ich habe noch keinen Durchfluss-Ionisierer gesehen, den man nicht serienmäßig mit einem mitgelieferten Umlenkventil (Umlenkperlator) anschließen kann.
    Dies ist daher die Standardmethode. In wenigen Minuten kann damit ein Laie den Zuführungsschlauch (Speisewasser) des Wasserionisierers anschließen.
    Man legt nur noch den Hebel um, und statt aus dem Wasserhahn fließt das Wasser über den Speisewasserschlauch durch den Wasserionisierer.
  • Nachteile des Umlenkperlators: Er kann nicht angeschlossen werden, wenn ein Niederdruck-Wasserboiler angeschlossen ist. Die Regelung der Durchflussmenge bedarf eines gewissen Feingefühls. Der Speisewasserschlauch am Wasserhahn stört bei der Küchenarbeit und ist für den westlichen Geschmack aesthetisch unbefriedigend.
  • Vorteil des Umlenkperlators: Wenn man einen Wasserhahn mit Mischbatterie besitzt, kann man nicht nur kaltes Aktivwasser erzeugen, sondern auch lauwarmes. Vorsicht: Da die meisten Durchfluss-Ionisierer empfindlich auf heißes Wasser reagieren (—> Diaphragma schmilzt durch), besteht die Gefahr von Überhitzung und Beschädigung. Daher immer erst das Wasser durch den Hahn laufen lassen und die Temperatur testen. Wärmer als handwarm (37° C) darf das Wasser nicht sein. Die Hersteller geben unterschiedliche Maximaltemperaturen an, die man strikt beachten muss.
  • Bei manchen Geräten, die ich als Niederdruck-Ionisierer bezeichne, ist der Umlenkperlator die einzige Anschlussmöglichkeit. Diese Geräte haben kein eingebautes Ventil, sodass das Wasser ungebremst durchfließt. Deshalb kann man sie nicht direkt mit der Wasserleitung verbinden, sondern muss einen Hahn dazwischen schalten, damit das Wasser nicht ununterbrochen fließt. Man erkennt diese Niederdruckgeräte meist an weichen Zuführungsschläuchen mit einem Durchmesser von mehr als 7 mm.
  • Seit etwa 2006 gibt es auch druckfeste Wasserionisierer, die ein eingebautes Ventil besitzen, sodass man sie direkt mit einem T-Stück am Kaltwasser-Eckventil anschließen kann. Die Wasserzufuhr dieser Geräte erfolgt über einen dünnen Hochdruckschlauch. Zunächst kamen Geräte mit einem Magnetventil auf den Markt, die aber einige Probleme zeigten.
  • Ein Magnetventil schaltet den Wasserdurchfluss immer nur aus oder ein, kann aber seine Menge nicht regulieren. Bei Druckschwankungen in der Wasserleitung, wie sie während eines Tages ständig vorkommen können, hat man keine Möglichkeit, den Durchfluss im Ionisierer zu regeln. Da die Durchflussmenge aber zur Erzielung eines bestimmten pH-Werts von entscheidender Bedeutung ist, ist diese Methode zwar aesthetisch, aber technisch unbefriedigend. Außerdem stellt ein Magnetventil, das ja elektromechanisch betrieben wird, ein Verschleißteil dar. Man findet diese Technik daher meist bei Geräten, die nur 2 Jahre Garantie haben. Nach umfangreichen Erfahrungen mit desem Gerätetyp rate ich davon ab.
  • Vorzuziehen sind druckfeste Geräte mit einer eingebauten mechanischen Dreh-Regelung des Wasserflusses. Diese ermöglicht, wie bei Standard- Wasserarmaturen auch, Garantiezeiten von 5 bis 15 Jahren. Druckschwankungen können in Verbindung mit einer Durchflussanzeige einfach ausgeglichen werden. Dies ist aesthetisch und technisch ebenfalls eine gute Lösung und derzeit wohl der Spitzenstand der Technik.

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Wie installiere ich einen Wasserionisierer bzw Wasserfilter direkt an die Wasserleitung unter der Spüle?

Dion-Special-Installation-Festwasseranschluss

Installation eines Wasserionisierers (auch Wasserfilter) fest an die Kaltwasserleitung

 

  • Drehen Sie die Wasserzufuhr am Kaltwasser-Eckventil ab
  • Lösen Sie die Mutter der Zuführungsleitung zum Kaltwasserhahn
  • Setzen Sie das 3/8“Winkelabsperrventil (T-Stück, weiß/gold, DVGW-geprüft) zwischen Eckventil und Kaltwasserhahn-Anschluss
  • Alternativ ist in der Verpackung auch ein 1/2“ T-Stück, jedoch nicht DVGW-geprüft
  • Stecken Sie nun den 1⁄4 Zoll Schlauch (PE Hose), der vom Ionisierer nach unten führt, fest in die T-Abzweigung
  • Nachdem Sie den Ionisierer und den Kaltwasserhahn über das Winkelabsperrventil (T-Stück) mit der Wasserleitung verbunden haben, können Sie die Wasserzufuhr am Eckventil wieder öffnen
  • Achten Sie darauf, dass der Sauerwasser-Ablauf und das Wasser aus dem Ionisierer ins Waschbecken ablaufen können

 

Wie installiere ich einen Wasserionisierer mit wenigen Handgriffen am Wasserhahn?

Installation-am-Wasserhahn-flascher

Installation eines Wasserionisierers am Wasserhahn

Nach der einfachsten Methode wird der Wasserionisierer am Wasserhahn installiert, so wie es im Schema links zu sehen ist. Diese Installationsform kann von jedem selbst durchgeführt werden.

In wenigen Minuten kann damit ein Laie den Zuführungsschlauch (Speisewasser) des Wasserionisierers anschließen. Man legt nur noch den Hebel um, und statt aus dem Wasserhahn fließt das Wasser über den Speisewasserschlauch durch den Wasserionisierer.

Achtung: Die Installation durch Abzweigung vom Wasserhahn ist nicht möglich, wenn es sich um einen Wasserhahn an einem Niederdruckboiler handelt. anschließen. Für fast alle anderen Wasserhähne führt Ihr Händler passende Adapter. Senden Sie Ihrem Händler hierzu ein Foto von Ihrem Wasserhahn zu.

Sind Sie sich sicher, dass der Wasserionisierer nur am Wasserhahn installiert bleibt?

Im diesem Kurzvideo ist die typische Installation eines Wasserfilters am Wasserhahn dargestellt. Analog zu dem Wasserionisator werden z.B. ein Carbonit Auftischfilter (Alternative zum Carbonit San Uno: Aquaphor Modern) oder die meisten marktüblichen Auftischfilter installiert.

In diesem Fall empfehlen wir Ihnen als Hauptempfehlung die Geräte, die einen Drehregler am Gerätegehäuse integriert haben. Das wäre der AquaVolta Moses 7, der Allsbon Dion Family, und der AquaVolta Basic Auftischionisierer. Der Vorteil liegt darin, dass Sie im Gegensatz zu den Wasserionisierern mit einem ON-OFF-Berührsensor (Magnetventil) nicht noch zusätzlich den ON-Off-Knopf betätigen müssen. Der Wasserionisierer startet wie in dem Video verdeutlicht nach Eintritt des Wassers aus dem Wasserhahn über den Umschaltventil.

  • Vorteil des Umlenkperlators: Wenn man einen Wasserhahn mit Mischbatterie besitzt, kann man nicht nur kaltes Aktivwasser erzeugen, sondern auch lauwarmes. Vorsicht: Da die meisten Durchfluss-Ionisierer empfindlich auf heißes Wasser reagieren (—> Diaphragma schmilzt durch), besteht die Gefahr von Überhitzung und Beschädigung. Daher immer erst das Wasser durch den Hahn laufen lassen und die Temperatur testen. Wärmer als handwarm (370 C) darf das Wasser nicht sein. Die Hersteller geben unterschiedliche Maximaltemperaturen an, die man strikt beachten muss.
  • Bei manchen Geräten, die ich als Niederdruck-Ionisierer bezeichne, ist der Umlenkperlator die einzige Anschlussmöglichkeit. Diese Geräte haben kein eingebautes Ventil, sodass das Wasser ungebremst durchfließt. Deshalb kann man sie nicht direkt mit der Wasserleitung verbinden, sondern muss einen Hahn dazwischen schalten, damit das Wasser nicht ununterbrochen fließt. Man erkennt diese Niederdruckgeräte meist an weichen Zuführungsschläuchen mit einem Durchmesser von mehr als 7 mm.
  • Nachteile des Umlenkperlators: Er kann nicht angeschlossen werden, wenn ein Niederdruck-Wasserboiler angeschlossen ist. Die Regelung der Durchflussmenge bedarf eines gewissen Feingefühls. Der Speisewasserschlauch am Wasserhahn stört bei der Küchenarbeit und ist für den westlichen Geschmack aesthetisch unbefriedigend.
  • Für solche Geräte gibt es spezielle alternative Wasserhähne als Zubehör, falls man keinen Umlenkperlator verwenden möchte oder kann. Der alternative Wasserhahn wird mit einer Bohrung durch die Küchen- platte neben dem Ionisierer am Spülbeckenrand positioniert und der Ionisierer daran angeschlossen. Der Alternativhahn bekommt sein kaltes Wasser unten vom Kaltwasser-Eckventil, von wo es mittels eines T-Stücks abgezweigt wird. Mit dem Drehknauf oben kann die Wasserzufuhr geregelt werden. Der Schlauch mit dem ablaufenden Sauerwasser wird ebenfalls angeschlossen und das Sauerwasser läuft ordentlich aus einem Edelstahlhahn, ohne dass ein Schlauch ins Waschbecken hängt. Dies ist aesthetisch und technisch eine gute Lösung, erfordert allerdings wegen der notwendigen Arbeit an der Druckleitung einen Installateur. Sprechen Sie uns für diesen Sonderall an bitte.

Deshalb möchte ich Ihnen gerne per Mail einige Fragen zu meinem Gerät (EOS Genesis) stellen:

– Sie hatten geschrieben: „Wichtig ist, dass Sie keine Lufteinschlüsse in der Flasche lassen, da sonst die Oxidation dieses sehr aktivierten Wassers schneller von Statten geht.“ – was bedeutet das?

– Ich nehme für unterwegs nun Wasser der Stufe 4 mit. Da empfohlen wird, 9,0 oder 9,5 zu trinken, ist Wasser der Stufe 4 (ph 11,0) unbedenklich jeden Tag zu trinken?

– In einem Video auf Ihrer Seite habe ich gesehen, dass man die einzelnen Stufen an dem wirklichen Wert anpassen kann. Wenn man dies tut, produziert das Gerät dann mehr ph pro Stufe, wenn der Wert z.b. zu niedrig war?

– Nimmt mit der Zeit die Stärke des Gerätes ab, was ph und Redox-Produktion angeht?

– Gibt es so etwas wie Inspektionen?

Vielen Dank für Ihre Antworten, freundliche Grüße, Beate H.

Antwort von Yasin Akgün am 15.Sep. 2016

Liebe Frau H., Danke für Ihre Email.

Wegen den Feineinstellungen der jeweiligen Elektrolyse-Stufen bei den EOS Wasserionisierern. Diese Einstellungen sind nicht notwendig, da wir diese schon von Werk aus so optimal es geht an unsere Verhältnisse einstellen lassen haben. Die stärkste basische Stufe ist somit so stark eingestellt, wie möglich.

Jedoch die Durchflusseinstellung ist wichtig:

Pauschal kann ich sagen, Sie können, wenn Ihr Wasser hart ist, den Durchfluss auf ca. 1 Liter/Minute oder bis sogar auf 0,8 Liter/Minute reduzieren. Falls Sie eher weicheres Wasser haben, dementsprechend den Durchfluss bis auf 1,6 Liter/Minute erhöhen. Die EOS Wasserionisierer zeigen im Display den tatsächlich aus dem basischen Wasserauslauf herausfließenden Wasserdurchfluss an.

Ideal ist es, wenn Sie den Durchfluss so anpassen, dass auf der vorletzten Stufe 3 das Wasser mit dem Indikator violett getestet wird, und die Stufe 2, die Stufe davor, noch blau ist. Dann wissen Sie, dass die stärkste Stufe, die letzte Stufe basisch in Richtung pH 10,5 bis pH 11 sein könnte, eher pH 10,5.

Genau werden wir es nie erfahren. Ist auch nicht so wichtig, weil ja das Wasser doch schnell aus diesem besonders aktiven Zustand wieder in einen weniger aktiven Zustand fällt, also nie stabil den Wert beibehält.

Bei pH 10,5 können Sie, je nach Wasser, etwa -500mV Redoxpotential erwarten. Und das ist mehr als Genug.

Falls das Wasser nicht gleich getrunken wird, geht nun der gelöste Wasserstoff über in die Umgebungsluft. Pauschal können wir aussagen, dass etwa um die Hälfte des Wasserstoffgehalts alle 3 Stunden abnimmt. Mit dem Wasserstoff verlieren wir auch das elektrische Potential, das Redoxpotential, das auch somit etwa alle drei Stunden um die Hälfte sinkt. Ja nach Wasser bzw. dessen Mineraliengehalt kann das auch natürlich variieren. Man kann da aber auch pauschal aussagen, dass je mehr Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium im Wasser enthalten ist, desto mehr hat man von der Elektrolyse.

Jedoch stört auch der Kalk im Laufe der Zeit, weil er gerne ausfällt, wenn der Wasserstoff das Wasser verlässt. Er kann komplett ausfallen, sprich, Sie haben dann ein sehr weiches Wasser, und den Kalk im Gefäß. Je stärker Sie ionisieren, je kalkhaltiger das Leitungswasser ist, je langsamer der Durchfluss ist, desto mehr treten diese Effekte ein.

Mehr über die Richtige Abfüllung von basischem Wasser und Stabilität in diesem Beitrag: www.aquacentrum.de/faqs/haltbarkeit-aktivwasser/

Die Werte können im Laufe der Zeit, nach 5 Jahren oder mehr vielleicht ein wenig abnehmen, aber normalerweise ist es kein Thema gerade die EOS Geräte 10 Jahre voll funktionsfähig zu nutzen. Wir können auch mal die Wasserzelle, also die Elektrolyse-Kammer komplett austauschen, und somit den „Motor“ erneuern..

Die einzige Inspektion ist die durch Sie, in dem Sie alle paar Monate mal die pH-Werte mit dem mitgelieferten Indikator testen. Und eben das Gerät warten, alle 6-12 Monate mal mit der mitgelieferten Entkalkungspumpe und Zitronensäure entkalken.

Sonst können wir auch mal die Anlage inspizieren, aber das ist eher dann notwendig, falls mal ein defekt auftauchen sollte.

So hoffe ich, dass ich Ihnen weiter helfen konnte. Testen Sie einfach weiter. Sie werden die Unterschiede am eigenen Leibe spüren

Alles liebe auch München, Ihr Yasin Akgün


Welche Wasserionisierer kann man sowohl am Wasserhahn, als auch fest an der Kaltwasserleitung installieren?

Es gibt nur wenige Wasserionisierer, die neben der typischen nicht benutzerfreundlichen Wasserhahninstallation auch fest an die Kaltwasserleitung installiert werden können (typischerweise nach dem Eckventil, siehe Abb. oben).

Im folgenden finden Sie eine Übersicht und die Verlinkungen zu diesen ausgewählten Wasserionisatoren zur Erzeugung von basischem Wasser:

Alle Allsbon Dion Ionisierer (Dion Family, Dion Special), alle Aquion bzw. Alkamedi Ionisierer, der Nexus-X-Blue bzw. der Nachfolger, der AquaVolta® Moses 7, der Ionquell Alphion, der EOS Genesis (früher Platinion X-Cell Ultra), der EOS Touch und der Sanuslife Alkabest Wasserionisierer.

Hier eine kurze Email von einem unserer Kunden, der seinen Wasserionisierer fest an die Kaltwasserleitung installiert hat:

“Hallo Herr Akgün,
habe gestern mit T-Stück Festinstallation gemacht. In 30 Minuten war es gemacht. Zuvor habe ich dem Anschluss vom Kunststoffschlauch nicht getraut, aber der sitzt bombenfest drin.
Mfg, Andreas N.”

Folgend noch die Email einer Kundin, die die Wasserhahninstallation durchgeführt hat:

“Hallo Herr Akgün,
ich habe heute das Gerät angeschlossen. Das funktionierte sogar mit zwei linken Händen und zehn Daumen 😉
Ich habe es auch gleich ausprobiert und bin total begeistert. Das Wasser schmeckt so dermaßen gut.
Vielen Dank nochmal und viele Grüße
Luise S.”

Link zum FAQ-Beitrag

Wie wird ein Wasserfilter oder Untertisch Ionisierer installiert?

Ionquell_Delphi_Wasserionisierer_Installations-Schema_Untertisch

Nur wenige Wasserionisierer können unter Ihrer Spüle installiert werden. Die Bedienung der unterschiedlichen pH-Stufen geschieht an dem mitgeliefertem Multifuktions-Wasserhahn. Unsere bewährten Untertischionisierer sind die folgenden beiden Typen:

Einmal der UCE 9000 Untertischionisierer und zum anderen der besonders zu empfehlende Untertisch-Wasserionisierer Dion Special Convertable, der am Wasserhahn, fest an die Kaltwasserleitung und aber auch auf Wunsch mit dem optional erhältlichem Bedienhahn auch Untertisch installiert werden kann.

Es folgt ein Schema der optisch ansprechenden Untertisch-Installation:

Wasserionisierer unter der Spültheke installiert mit eigenem Wasserhahn, hat das Nachteile?

AquaVolta-EOS-Revelation-Bedienhahn-Wasserionisierer-Basisches-Wasser-400

Die Installation eines Untertisch-Ionisiators erfordert einen höheren Installationsaufwand. In den meisten Fällen reicht jedoch eine einfache Bohrung in der Spülplatte. Das ist alles machbar, sprechen Sie mit uns.

Dafür schaut es besonders elegant aus, was der Bedienhahn des auch Untertisch installierbaren Dion Special Convertible Wasserionisators verdeutlicht:
Es wird gemunkelt, dass Untertisch-Ionisierer einen Nachteil haben, weil das Wasser im Ionisierer bleibe und nicht abfliessen könne. Unsere Erfahrung war, dass auch bei dem nun über 5 Jahre altem Ionquell Delphi keine Probleme entstanden sind, auch nach intensiver Nutzung und Verkalkung des basischen Wasser Auslaufs. Man muss einfach regelmässig entkalken. Die Alternative, die sicher keinen Nachteil hat, ist der AquaVolta EOS Revelation, der nach der Produktion sich umpolt und dann das stehengebliebene Wasser mit gefiltertem, nicht basischem Wasser herausspült.

Entkalkung-Ionquell-Delphi-Untertisch-Wasserionisierer

Folgend ein Auszug aus Karl Heinz Asenbaums FAQ’s, die er seit 2005 experimentell und durch viel Recherche zusammengetragen hat:

Die beiden Probleme von Untertischionisierern (Verkalkung des Auslaufs und Verkeimungsrisiko) lassen sich mit dem von Dipl.-Ing. Yasin Akgün erdachten Bedienprozess lösen. Dabei schaltet man nach dem Abfüllen für wenige Sekunden auf die saure Stufe. So steht im Hinblick auf die Probleme unproblematisches kalkfreies und nicht verleimendes Wasser in der Auslaufsäule. Ich habe selbst seit 6 Monaten einen Allsbon Dion Untertischionisierer zuhause im Test. Es gibt tatsächlich keinerlei Probleme trotz hartem Wasser.

Die Abbildung verdeutlicht, wie einfach die Entkalkung eines Untertisch-Ionisierers, in diesem Fall des Ionquell Delphi Ionisators ablaufen kann, eine Entkalkung ist ohnehin bei jedem Wasserionisierer pflicht, zumindestens alle 6 Monate, da man dadurch eine zuverlässige, präventive Desinfektion der gesamten Wasserzelle und auch der Ausläufe durchführt, was immer gut ist.

Der AquaVolta EOS Revelation hat genau wegen diesem Problem eine Nachspülautomatik integriert und ist somit der einzig in Frage kommende Untertisch-Wasserionisierer.

 

Installation Wasserionisierer am Wasserhahn

Ein Drehregler an einem Wasserionisierer ist nur bei einer Wasserhahn-Installation ein Vorteil gegenüber den Wasserionisierern mit einem Magnetventil und einem On-Off-Bedienelement (z.B. EOS Genesis oder EOS Touch), die mit einem externen Durchflussregulier-Ventil ausgeliefert werden.

Nur der AquaVolta Moses-7 Wasserionisierer, das ist der Nachfolger des Nexus X-Blue Wasserionisierers, der AquaVolta Basic und der Allsbon Family haben einen Drehventil vorne am Gerätegehäuse integriert. Das ist in der täglichen Praxis, gerade bei der Wasserhahninstallation besonders nützlich, da der Durchfluss einen großen Einfluss auf das Endergebnis liefert.

Das wird in dem Bedienungs- und Filterwechselvideo in diesem FAQ-Beitrag noch einmal verdeutlicht, analog wird der Durchfluss-Regulier-Ventil bei der Festinstallation genutzt, um den passenden Durchfluss einzustellen.

Ideal ist es natürlich, wenn Sie den aktuellen Durchfluss am Display des Wasserionisierers angezeigt bekommen. Das ist nur beim AquaVolta Moses-7 und beim Allsbon Dion Family möglich.

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Am 27.06.2016 um 22:37 schrieb Daniel S.:

Sehr geehrter Herr Akgün,

danke erst einmal für Ihr Angebot. ..
..Ich interessiere mich allerdings des weiteren für einen Wasserionisierer ohne Filtereinheit, da ich dann schon gefiltertes Wasser habe. Am liebsten Untertisch, Auftisch ist aber auch ok. Können Sie mir einen empfehlen? Preis ist zweitrangig.

Dann habe ich Interesse an Ihrer Wirbeldusche. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob es eine von Ihnen oder von Aquadea werden soll. Ich kann mir momentan noch nicht erklären, welchen wirklichen Vorteil Edelmetalle und Edelsteine auf das Duschwasser haben. Ich kenne die Theorie, praktisch habe ich beim Wirbler für den Hahn keinen Unterschied feststellen können.

Herzliche Grüße, Daniel S.

Hallo Herr S.,
Ja das sind doch gute Nachrichten.
OK, Sie wollen mit der Morion Umkehrosmose-Anlage filtern, das ist auch die einzige Umkehrosmose, die ich vor einem Ionisierer empfehle, da Sie Ihren Tank-Druck für den kleinen Tank von dem Leitungswasserdruck verwendet, und nicht wie andere Tank-UO-Anlagen eine Gummimembrane haben, wo ein Luftpolster ist, der abhängig vom Füllgrad des Tankes mehr oder weniger Druck liefert..

Und Direct-Flow Anlagen bringen nicht den notwendigen Gegendruck. Ausser man hat einen Ionisierer, dessen Filter man ausgebaut bzw. gekappt hat.

Aber gut, ich würde empfehlen, wegen dem Geschmack alleine, nach zu mineralisieren durch den Filter 1 der EOS Revelation, habe frisch die Mineralienfilter erhalten.
Genau für Ihren Fall, Menschen mit einer UO-Anlage vor dem Wasserionisierer.
Direkt vom Hersteller von EOS.
Und den anderen Filter kappen wir, dazu müssen wir die Anlage öffnen, behalten uns den ausgebauten Filter dann als unseren Serviceaufwand.
Also keine kosten für Sie.
Sonst können wir auch beide Filter ausbauen, und Sie haben die beste Untertischanlage, jedoch ohne Filter, den EOS Revelation:
http://www.aquacentrum.de/shop/eos-revelation-ll-wasserionisierer-untertisch/

Das geht nur beim Revelation, bei den anderen EOS Geräten nicht, da die einen Filterchip haben..
Es würde gehen, müsste aber dann Filterchips besorgen..
Und sie müssten alle 3000 Liter den Chip wechseln

Wegen Wirblerduschbrause:

Also die Aquadea Duschbrausen kenne ich, weil ich Sie mehrfach probieren durfte.

Wollen Sie lieber ein weiches, volles Duscherlebnis haben, oder lieber ein härteres.

Ich kenne auch die alten VitaVortex Duschbrausen, die Firma heisst nun anders, CARAT Aqua Plus, keine der Wirblerbrausen im Premiumbreich kommt an die neue Magic 7 von CARAT Aqua Plus (früher VitaVortex) heran. So ein schönes Duscherlebnis, dass man nicht mehr aus dem Bad herauskommen will. Ich dusche schon nur noch alle Paar Tage deshalb, da ich sonst mein halbes Leben unter dusche verbringen würde.

Nein Spass bei Seite. Sie testen einfach, wenn es nicht passt wieder zurück senden, und wir erstatten 100 % des bezahlten Betrages wieder zurück:

www.aquacentrum.de/spezialzufriedenheitsgarantie/

Hoffe, das hilft Ihnen weiter

Alles liebe

Ihr Yasin Akgün

> Entkalkung | Wartung Wasserionisierer

Bei den meisten Ionisierern nimmt je nach Kalkgehalt und je nach dem Durchfluss und der gewählten Ionisierungsstufe der Durchfluss am Auslass für das basische Wasserstoffwasser in den ersten 1 – 12 Monaten ab

Deshalb sollten Sie diese Ionisierer je nach Kalkgehalt und Nutzung alle zwei bis vier Monaten entkalken.

Wir empfehlen allen Wasserionisierern alle zwei bis spätestens sechs Monate eine regelmäßige Entkalkung, da die Ventile und der Auslass Kalk ansetzen. Je nach Nutzung und Ihrer Wasserhärte kann eine Entkalkung auch erst nach 6-12 Monaten erforderlich sein. Eine Entkalkung stellt gleichzeitig eine Desinfektion Ihres Wasserionisierers da, und sollte an öffentlichen Stellen deshalb wöchentlich durchgeführt werden.

 

Ionisierer | Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Entkalken?

Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt zum Entkalken am Volumenstromverhältnis des basischen Wassers zum sauren Abwasser. Nach einer Entkalkung entsteht genausoviel Basenwasser wie saures Abwasser. Je verkalkter der Auslass des Ionisierers ist, desto weniger Basenwasser fliesst durch, somit nimmt der Abwasser-Volumenstrom je nach Verkalkungsgrad zu und stellt einen guten Indikator dar.

Bei den AquaVolta® EOS Wasserionisierern (AquaVolta® EOS Genesis, AquaVolta® EOS Revelation Untertischionisierer, AquaVolta® EOS Touch ist das ein wenig anders: Die EOS Wasserionisierer produzieren nur halbsoviel Abwasser wie basisches Wasser. Deshalb ist der richtige Zeitpunkt der Entkalkung eines EOS Wasserionisierers dann gekommen, wenn aus dem Abwasserschlauch und dem basischen Auslass genausoviel, also 1:1 Wasser heraus kommt.

Die Entkalkung ist einmal ausgeführt und geübt die nächsten Male wirklich einfach in der Ausführung und ist in unseren zahlreichen Videos dargestellt.

Link zum Artikel

Allgemeine Entkalkungsanleitung eines Wasserionisierers

Karl Heinz Asenbaum hat in den letzten 10 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz das basische Wasserstoffwasser durch seine zahlreichen Publikationen bekannt gemacht.

Mal sehen was er zu dem Thema Kalk und Entkalkung eines Wasserionisierers zu sagen hat.

Lassen Sie sich nicht täuschen durch die zahlreichen Aussagen der Umkehrosmose-Lobby und Getränkemittel- und Pharma-Lobby, dass Umkehrosmose-Wasser, also mineralarmes Wasser das einzig wahre ist.

Alle Lebewesen, inkl. Pflanzen und Bäume sind von Mineralsalzen im Wasser und deren Transport durch Wasser abhängig. Mineralien können nicht schädlich sein!

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Entkalkung eines Wasserionisierers mit einem ON-OFF Magnetventil

Die meisten Wasserionisierer, die unsere Kunden hauptsächlich kaufen, sind die mit einem Magnetventil. Diese sind ideal für die Festinstallation mit einem T-Stück. Auf Knopfdruck erhalten produzieren die Wasserionisierer die zuletzt eingestellte Ionisierungsstufe, da Sie sich diese merken. Zudem ist der Durchfluss fest eingestellt, so ist auch sichergestellt, dass sogar jedes Kleinkind die Anlage sicher bedienen kann und wird. Wir haben Beweisvideos.

Folgende Wasserionisierer gehören zu den Modellen, die einen ON-OFF Magnetventil haben:

Link zum FAQ-Beitrag

Entkalkung eines Wasserionisierers mit einem Durchfluss-Drehregler


Falls Sie eines der unten aufgelisteten Wasserionisierer besitzen, sollten Sie unbedingt dieses Video beachten.
Im Kurzen: Achten Sie darauf, dass die Pumpe die Zitronensäure-Lösung in den Filter hineinpumpen kann. Der Drehregler sollte deshalb immer auf OFF stehen, also auf der Postion Aus. Folgende Wasserionisierer haben einen Durchfluss-Drehregler und werden analog entkalkt:

Entkalkung Ionisierer mit Durchflussregler | Nexus X-Blue > Der Vorgänger des AquaVolta® Moses 7

Dieses Video zeigt die einzelnen Entkalkungsschritte, die gerade bei den Wasserionisierter mit Durchflussregler beachtet werden müssen.

Nach den neuesten Erfahrungen können Sie nur einen Durchgang entkalken, Sie müssen nicht zwischen dem Entkalken den Ionisierer an und aus machen.

Die Dauer kann auch je nach Nutzungs- und Verkalkungsgrad auf bis zu 4 Stunden verlängert werden. Bitte bei starker Verkalkung die Zitronensäure-Lösung nach einer Stunde auswechseln.

Das Entkalken schadet dem Wasserionisierter in keinster weiser. Es ist genau im Gegenteil, eine Entkalkung tut jedem Wasserionisierer gut, solange Sie Zitronensäure verwenden und nicht Essigsäure.

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Entkalkung Untertisch Ionisierer | EOS Revelation

Ein Untertisch-Wasserionisierer steht eine besondere Schwierigkeit dar, denn fast alle untertischfähigen Wasserionisierer (tyent UCE 9000, Ionquell Delphi, …) haben gravierende Schwierigkeiten bei kalkhaltigem Wasser.

Fast alle, deshalb, weil der AquaVolta® EOS Revelation II Wasserionisierer eine Ausnahme darstellt:

Er polt, nachdem der ON-OFF Bediensensor zum Ausschalten berührt wurde die Elektrodenpolarität für einige Sekunden um und spült das Reinigungswasser aus dem Gerät heraus.

Das ist dennoch nicht ausreichend, um die beiden Auslässe langfristig frei von Kalk zu halten, deswegen ist eine Entkalkung, am besten alle 2-6 Monate durchzuführen. Das Video erklärt genau, worauf man dabei achten sollte.

Link zum FAQ-Beitrag

Frage | Entkalkung des AquaVolta® Eos Revelation II Wasserionisierers | Die Zitronensäure-Lösung fliesst nicht

Hallo Herr Akgün,

das Gerät funktioniert eigentlich einwandfrei. Ich hatte fast vergessen, dass ich es ja auch entkalken muss. Also wollte ich das heute nun endlich tun. Aber ich habe irgendwie ein Problem.

Das Wasser kommt nicht hoch. Es kommt vielleicht bis zur Hälfte. Da der Schlauch viele Bögen machen muss, dachte ich mir vielleicht kürze ich den Schlauch ein wenig. Aber auch das hat nichts gebracht. Haben Sie eine Idee für mich?

Das Gerät muss ich dazu laut Beschreibung ja nicht ausschalten?

Aber trotzdem mache ich mit dem Gerät ja nichts. Es arbeitet nur die Pumpe.

Viele Grüße, Martin F.

Lösung | Die Luft in Wasserschlauch muss zuerst heraus |  3-5 Sekunden Betrieb im Modus gefiltertes Wasser

Sehr geehrter Herr F.

Vielen Dank für Ihre wichtige Frage, die ich gleich als FAQ-Beitrag in die Webseite setzen musste, denn das ist das einzige, was beim Entkalken manchmal nicht beachtet wird:

Da sich nach dem Befestigen des Schlauches der Entkalkungspumpe noch Lufteinschlüsse im Schlauch oder im Ionisierer befinden, ist es ratsam, dass man den Wasserionisierer, am sinnvollsten im Modus gefiltertes Wasser, kurzzeitig für etwa 3-5 Sekunden an macht, Wasser und Luft durch die Rohre durchfliessen lässt, um dann den Entkalkungsprozess durchzuführen.

Dabei kann die Pumpe auch schon angesteckt sein und laufen. Es macht nichts, wenn an die angeschlossene Zitronensäurepumpe im Gefäß mit der Zitronensäure Wasser durch den Ionisierer befördert wird. Ist ja nur für wenige Sekunden.

Falls es doch nicht klappen sollte, können Sie mich gerne anrufen, dann gehen wir es beide Mal durch: 089416117997

Alles liebe aus München, Ihr Yasin Akgün

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Link zum FAQ-Beitrag

Ist Kalzium im Wasser gut oder schlecht für den Organismus?

Kalkaufnahme im Darm | Versuchsreihe mit Messungen

Am 1. Februar 2007 wurden u. a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnige) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt.

Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben.

Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die bereits gebräuchlichen Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:

Tabelle | Wasserhärte und Umrechnungen:

Screen Shot 2014-06-16 at 8.38.01 AM

Link zum FAQ-Beitrag

Enthärtung durch Ionenaustausch – Lieber nicht oder die Härte niedrig (°dH8 bis °dH10) eingestellt bitte

Durch das Enthärten kann der pH-Wert des Wasser auf ein bis 2 pH-Werte herabgesetzt werden. Und auch das Wasser „verkünstelt“ mit Natrium (Na2+), ausgetauscht durch Kalzium (Ca2+).

Abschnitt Vortrag | Ionenaustauscher bzw. Enthärtung

Ionenaustauscher, die mit Salz (NaCl) regeneriert werden, sind in der Lage, Kalzium (Ca2+)- und Magnesiumionen (Mg2+) gegen Natriumionen (Na2+) auszutauschen. Dieses Prinzip wird z. B. in Spülmaschinen eingesetzt, um die Heizelemente zu schonen und „Kalkflecken“ auf dem Geschirr zu vermeiden.

Wasserenthärtungsanlagen für den nicht-professionellen Gebrauch zur Enthärtung von Trinkwasser verwenden dieses Prinzip. Gelegentlich wird es auch zur Aufbereitung kleiner Wassermengen, etwa zum Blumengießen oder Teekochen, verwendet. Jeder Brita Wasserfilter, aber auch unsere Aquaphor Kannenfilter enthärten das Wasser. Wir haben bei den Aquaphor® Kannenfiltern die niedrigst mögliche Enthärtungskartusche, die Aquaphor® B100-7 Filterkartusche ausgewählt.

Falls Sie bereits einen Enthärter für Ihr ganzes Haus oder die ganze Wohnung nutzen, empfehle ich Ihnen, diesen auf eine Härte von °dH8 bis °dH10 einzustellen. Das ist bei den meisten Enthärtungsanlagen zum Glück einstellbar. Fragen Sie dazu am besten Ihren Installateur oder Sanitärfachmann.

Hier kam eine ähnliche aber gute Frage am 14.Dez. 2016:

Wenn man im Haus eine Entkalkungsanlage hat, welche mit Hilfe von Salz das Wasser entkalkt, und der Filter filtert ja das Salz auch nicht heraus, hat das dann Auswirkungen auf das Wasser wenn es zur Elektrolyse gelangt? Entsteht dann eine sehr basische Lauge und sehr saures Wasser, also Anolyt und Katholyt? Und die Salztabletten sind sicher auch nicht das gesündeste Salz. Kann man das irgendwie verhindern?

Antwort durch Yasin Akgün über Enthärtung vor dem Wasserionisierer

Keine Sorge wegen dem Entkalken/Ionenaustauscher. Wenn geht die Härte auf °dH8-10 einstellen.
Bei niedrigem Durchfluss schmeckt das stark basische Wasser sonst launisch. Ist aber alles kein Thema, ist zu wenig Salzung.

Bei den ECA-Anlagen werden Soldkonzentrationen zwischen 4,5 und 7% verwendet, also weit mehr.

Dazu in diesem Video mehr:
www.aquacentrum.de/faqs/macht-es-sinn-bei-hartem-kalkhaltigem-wasser-das-wasser-vorher-zu-enthaerten/

Link zum Beitrag

Andrea G.: Ich habe mein basisches Aktivwasser an ein Labor geschickt, um zu sehen, ob nicht doch noch Schadstoffe drin sind. Die Werte waren gut, aber mich wundert, dass die Wasserhärte um 5 deutsche Härtegrade geringer war als die unseres Leitungswassers! Nimmt der Filter also doch die Hartsalze Calcium und Magnesium heraus – oder passiert das bei der Elektrolyse?

  • Nein. Basisches Aktivwasser ist zunächst immer deutlich härter als das Leitungswasser aus dem es gewonnen wurde. Dennoch ist Ihrem Labor kein Fehler unterlaufen, denn es hat mit Sicherheit gar kein basisches Aktivwasser untersucht, weil die —> Relaxationszeit zum Zeitpunkt der Analyse schon abgelaufen und die härtebildenden Mineralien gar nicht mehr im Wasser waren. Dazu hat sich die Gaszusammensetzung im Wasser und das Kalk-Kohlensäuregleichgewicht verändert. Die größere Härte und damit den höheren Mineraliengehalt können Sie aber sofort nach der Produktion leicht selbst testen, wenn Sie einen Härteteststreifen (gibt es im Aquarienhandel) in das Wasser halten.
  • Wenn nach einigen Tagen die Hartsalze ausgefallen sind, ist das relaxierte Aktivwasser tatsächlich weicher als das Leitungswasser zuvor. Warum das so ist, würde hier zu weit führen. Sie können den Härteabfall aber mit zwei Härteteststreifen nachvollziehen. (Aquarienbedarf). Teetrinker, die am liebsten weiches Wasser haben wollen, können das relaxierte Aktivwassser gut verwenden, um schlierenfreien Schwarzen Tee herzustellen.
  • Kalt und unbehandelt trinken sollte man möglichst das frische Aktivwasser. Es enthält dann noch einen Mineralienüberschuss. Die Härtebildner Calcium (oder Kalzium) und Magnesium gehören zu den Mineralstoffen, die für den Menschen lebensnotwendig sind. Die natürlichen Calcium- und Magnesiumverbindungen sind auch für den guten Geschmack des Wassers mitbestimmend. Bei Kaffeekennern gilt calciumreiches Wasser als besserer Aromaträger. Für technische Verwendungs- zwecke wie Waschen kann sich allerdings hartes Wasser als hinderlich erweisen. Sinnvoll ist in der Regel nur eine Enthärtung des Warmwassers. also nicht des Trinkwassers. In Österreich wird zum Beispiel eine solche Warmwasserenthärtung nach ÖNORM M 6245 erst über 18° dH Carbonathärte empfohlen. Allerdings sollte es auch nach der chemischen Enthärtung (Codexkapitel B1 Trinkwasser) noch eine Mindesthärte von 8,4° dH aufweisen (entspricht 60 mg/l Calcium).
  • Wenn Sie auch Ihr kaltes Leitungswasser enthärten wollen, ist der Geschmack Ihres basischen Aktivwassers möglicherweise nicht mehr zu Ihrer Zufriedenheit. Durch die üblichen Wasserenthärter wird mittels Ionenaustausch Calcium zugunsten von Natrium aus dem Wasser genommen. Das Ergebnis ist vor allem in höheren pH-Bereichen ein leichter Natron-Geschmack. Im übrigen ist Natrium häufig ein Element, das wir durch die moderne Nahrung schon mehr als ausreichend zu uns nehmen, während Calcium als Mengenelement, das wir im Bereich von 1 bis 2 kg im Körper haben, praktisch immer gebraucht wird.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Nach dem letzten Entkalken Anfang Oktober schafft Lydia bei voll aufgedrehter Reduzierschraube nur noch 1,7-1,8 l/min..

Vorher waren es über 2 liter und ich musste mit der Schraube immer etwas reduzieren.

Ich bin verwundert und würde vielleicht nochmal die Entkalkung durchlaufen lassen. Eine andere Idee hab ich nicht, denn der Wasserdruck an den Wasserhähnen ist nicht fühlbar weniger geworden…

Falls Sie eine andere Möglichkeit sehen, lassen Sie s mich bitte kurzfristig wissen…

Hallo Herr Tretow,
Danke für Ihre Frage.

Falls Sie erst vor kurzem entkalkt haben, denke ich nicht, dass es daran liegt. Sie können eigentlich nicht am Durchfluss erkennen, ob das Gerät verkalkt ist. Sondern an dem Verhältnis des basischen Wasserstoff Wassers aus dem Auslauf im Vergleich zum sauren Wasser (Abwasser) aus dem Abwasserschlauch. Wenn der Abwasservolumenstrom sich erhöht hat, und dabei der Volumenstrom, der oben am Auslass des Ionisierers abgenommen hat, dann ist es soweit.

Die EOS Geräte produzieren ca. 33 % Abwasser und 66% basisches Wasserstoff Wasser. Wenn dieses Verhältnis ca. 50% zu 50% ist, dann können Sie das Gerät entkalken. Wie das geht ist hier beschrieben: www.aquacentrum.de/ionisiererwartung/.

Ich denke, der Durchfluss hat sich von dem T-Stück her verändert. Das kann passieren. Jedoch brauchen Sie den in Ihrem Fall nicht höher aufdrehen, da bei den EOS Geräten 1,6 Liter/Minute (basisches Wasser aus dem oberen Auslauf) schon ein hoher Durchfluss ist. Ihr Wasser ist wohl dann sehr weich. Haben Sie mal die Werte nachgemessen. Diese können mi der Zeit ein wenig abnehmen, wenn das Gerät nicht mehr ganz neu ist.

Freu mich auf weitere Fragen
Alles liebe aus München,  Ihr Yasin Akgün

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Entkalkungsanleitung für die beiden Kangen Wasserionisierer | SD 501 & K 8

In diesem Video wird Ihnen gezeigt, wie Sie einen Kangen Wasserionisierer entkalken sollten.

Dennoch sollen Kangen Kunden Ihren Wasserionisierer einmal im Jahr ins Werk senden, damit diese es komplett entkalken.

Am besten führen Sie die Entkalkung Ihres Kangen Wasserionisierers ganz altmodisch mit einer Entlkalkungspumpe und Zitronensäure. Wie das geht sehen Sie auf dieser Seite: www.aquacentrum.de/ionisiererwartung/

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Entkalkung mit Tauchpumpe| Alkabest (ECAIA) Wasserionisierer

Der Alkabest (früher Sanuslife) Wasserionisierer, er ist von dem Hersteller Biontech in Korea, ist ein Spezialfall, da er nicht so einfach zum Entkalken ist, wie andere Wasserionisierer.

Normalerweise werden Wasserionisierer direkt über den Abwasserschlauch oder den Auslaufschlauch entkalkt. Das ist jedoch bei den Biontech Wasserionisierern (u.a. Auch ECAIA / Alkabest) anders. Hier müssen Sie den 2. Filter entnehmen und mit einem extra dickem Gummischlauch die Zitronensäure einleiten und über den Auslass den Kreislaus schliessen.

Das sinnvollste ist, sich einfach nach dem Video zur Entkalkung des ECAIA / Alkabest Wasserionisierers zu halten.

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Eine Desinfektion ist üblicherweise nicht erforderlich. Eine Entkalkung durch eine warme Zitronensäurelösung stellt an sich auch schon eine Desinfektion dar.

Bei manchen Anwendungen, z.B. im gewerblichen Bereich oder in Arztpraxen ist es auf jeden Fall ratsam, den Auslauf per Sprüh- und Wischdesinfektion mit 10%-iger Wasserstoffperoxidlösung zu desinfizieren. Damit werden eventuelle Keime beseitigt, die durch Anfassen des Auslaufes mit bloßen Händen übertragen werden können. Für eine besonders wirkungsvolle Reinigung / Desinfektion empfiehlt sich eine komplette Spülung des Gerätes mit 3,5%-iger Wasserstoffperoxidlösung. Diese erhalten Sie in der Apotheke.
Wie es gemacht wird, lesen Sie in > dieser Desinfektions-Anleitung.

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Hallo Herr Akgün,
Habe eine Frage – im nächsten Monat muss mein AquaVolta Eos Genesis entkalkt werden. Muss beim Entkalken der Ionisierer eingeschaltet sein oder Stecker raus, dass nur die Pumpe Strom hat ?
Bin sonst mit dem Gerät super zufrieden.
Mfg- Klaus E.

Antwort Yasin Akgün am 19.Mai 2016:

Hallo Herr E.,
Vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte. Sie können theoretisch den Stromstecker dran lassen, und das Gerät im Standby-Modus belassen. Aus Sicherheitsgründen müssen wir in der Anleitung davon abraten. Aber in der Praxis ist es sogar notwendig, da Sie am Anfang der Entkalkung zuerst noch Wasser durch den Ionisierer laufen lassen, um die Luftblasen aus den Rohren / Auslässen heraus zu befördern, da diese beim Entkalken eher stören und die Pumpe dann Schwierigkeiten haben kann, die Zitronensäure-Lösung im Kreislauf durch die Anlage zu befördern.

Es kann auch mal während der Entkalkung passieren, dass der Kreislauf unterbrochen ist, und Sie kurzzeitig den Wasserionisierer anmachen müssen, um Wasser durch zu befördern. Beim Entkalken entstehen Kohlendioxid-Bläschen, die auch die Pumpe stören können.

Bitte darauf achten: Beim Entkalkungsvorgang immer im gefiltertem Modus den Ionisierer bedienen. Man muss ja nicht mit der Zitronensäure die Elektrolyse anmachen.

Weitere Informationen und Videos sind auf dieser Seite zu finden: http://www.aquacentrum.de/ionisiererwartung/

Hoffe das hilft Ihnen weiter

Lieben Gruß aus München, Ihr Yasin Akgün

Edna R.: Mein Wasserionisierer hat doch ein vollautomatisches Entkalkungssystem. Wieso muss ich ihn jetzt noch zusätzlich manuell entkalken?

  • Ein Baby muss man wickeln, einen Hund muss man Gassi führen, eine Kaffeemaschine und einen Wassserionisierer muss man entkalken. Das gehört zum System. Die Hersteller gehen leider mit dem Begriff „automatische Selbstentkalkung“ sehr großzügig um. Deshalb gebe ich Ihnen einige Hintergrundinformationen: Kalkablagerungen in Wasserionisierern entstehen immer am Minuspol, also der Kathode, welche negativ geladene Elektronen ins Wasser abgibt. Positiv geladene Calcium-Ionen werden davon angezogen und kleben dann in immer dicker werdenden Schichten auf dem Metall. Dies reduziert die Oberfläche der Kathoden, sodass insgesamt die Leistung der —> Elektrolysezelle abnimmt.
  • Außerdem kann die Kathodenseite eines Diaphragmas verkalken. Diese Ablagerungen müssen durch Entkalkungssyteme beseitigt werden. Dafür sind verschiedene Systeme auf dem Markt.

FAQ Edna R-Elektroden verkalkt links

  • Methode 1: vorgelagerte Entkalkung: Zu Beginn des Zapfens wird der Strom für ca 30 Sekunden umgepolt. Dadurch wird die Kathode zur Anode, die Calcium aufgrund der ebenfalls positiven Ladung abstößt. Während der Stromumpolung gibt das Gerät Warnhinweise, dass das Wasser aus dem Basenwasserauslauf nun nicht trinkbar ist. Funktioniert auf Dauer nur perfekt, wenn das Wasserzapfen nach dem Rückschalten des Stroms ebenfalls nur 30 Sekunden dauert. In der Regel wird aber länger gezapft, sodass die Kathode schließlich doch eine Kalkschicht aufbaut. Nachteil: Der Benutzer muss 30 Sekunden warten, bis er basisches Aktivwasser bekommt. Vorteil: Angewärmtes Stagnationswasser aus Leitung und Vorfilter fließen ab. Der Normalverbraucher würde aber ohnehin warten, bis das Wasser kalt aus der Leitung kommt.
  • Methode 2: Nachgelagerte Entkalkung: Nach dem Ende des Zapfens hält das Gerät noch für einige Sekunden Wasser in der Elektrolysezelle und polt den Strom um wie bei Methode 1. Anschließend wird der Abfluss über eine Drainageleitung zum Sauerwasserausfluss frei gegeben. Vorteil: Keine Wartezeit. Nachteil: Nur wenige Sekunden Stromumkehr und zu Beginn des Zapfens lauwarmes Stagnationswasser aus Vorfilter und Leitung. Bis das Wasser kühl kommt, vergeht Zeit, in der sich eine Kalkschicht aufbauen kann. Fazit: Schlechter als Methode 1.
  • Methode 3: Zyklische Entkalkung: Der Strom wird nach einer bestimmten Durchflussmenge oder einer bestimmten Zeit (meist alle 12 Stunden) für einen 30-Sekunden Reinigungszyklus mit Alarmsignalen umgepolt. Vorteil: Technisch einfacher als Methode 2 und daher billiger. Nachteil: Vor allem bei mehrmaligem Zapfen kleinerer Mengen am Tag erfolgt 12 Stunden keine Entkalkung, obwohl insgesamt eine große Menge produziert wurde. Daher hohe Kalkanfälligkeit und häufige manuelle Nachentkalkung vonnöten. Nervig: Auch wenn 12 Stunden kein Aktivwasser produziert wurde, wird ein Entkalkungszyklus mit Stromumpolung durchgeführt.
  • Methode 4: Flow Change – Polwechsel und Abflussumkehr: Nach jedem Zapf- Stop wird die vorher als Kathodenkammer benutzte Zellkammer zur Anodenkammer, indem die Strompolung wechselt und der Abfluss zum anderen Ausgang gelenkt wird.
    Dadurch findet eine permanente Selbstentkalkung statt.
  • Vorteil: Bei glatter Elektrodenkonstruktion (—> Elektrolysezelle) schützt diese Methode zuverlässig vor einer Verkalkung der Zelle.
    Diese Methode wurde von der koreanischen Firma Alkamedi (europäischer Markenname Aquion®) Patentrechtlich geschützt.
  • Nachteil: In der Regel fließt nun ausschließlich basisches Aktivwasser und nie saures Wasser durch den oberen Auslauf. Da basisches Aktivwasser sofort nach der Produktion zu relaxieren beginnt (—> Relaxationszeit), werden ab dem Verlassen der Zelle bis zum Ausfluss beständig Mineralien abgeschieden, die den Ausfluss nach und nach verengen können.
    Daher ist auch hier bei nachlassender Ausflussmenge eine manuelle Entkalkung nötig. Nur nicht so oft.

Edna R-Diagram Elektrode

  • Methode 5: Manuelle Entkalkung. Wenn der erzielte Ausstoß-pH-Wert bei gleicher Wasserdurchflussmenge sich auffällig verringert hat oder wenn die Durchflussmenge des basischen Aktivwassers sich gegenüber dem Sauerwasser verringert hat –
    Es sollte maximal gleich viel saures Aktivwasser ausfließen, niemals mehr als basisches Wasser), müssen Sie manuell entkalken.
    Die meisten Hersteller geben für bestimmte Wasserhärten fixe Intervalle an.
    Premiumgeräte geben sogar automatische Hinweise auf eine fällige manuelle Entkalkung.
    Bitte beachten Sie diese Hinweise unbedingt und vergessen Sie nicht, das Gerät vom Stromnetz zu trennen.

FAQ Edna R-Beispiel Entkalken

  • Die manuelle Entkalkung führen Sie bitte mit der mitgelieferten oder als Zubehör erhältlichen Entkalkungspumpe nach Anleitung durch.
    Die Pumpe sollte mindestens eine Stunde (bis 12 Stunden) mit dem Entkalkungsmittel laufen.
    Dieses darf nicht wärmer als 35 Grad C sein.
  • Bei starker Verkalkung – wenn zum Beispiel Citrate (Kalksalze des Entkalkungsmittels Zitronensäure) als weiße Kristalle ausfallen oder sich das Entkalkungsmittel gelblich einfärbt, sollten Sie die Entkalkungslösung erneuern.
    Bitte vergessen Sie nicht, nach dem Entkalkungsprozess die Pumpe mit klarem Wasser kräftig durchzuspülen, da sie sonst beim nächsten Mal durch Verkrustungen blockiert wird.

FAQ Edna R-Calciumcitrat

  • Eine verkrustete Pumpe, die nicht starten will, läuft meist wieder, wenn man sie eine Stunde in klarem Wasser einweicht. Nach der manuellen Entkalkung stellen Sie Ihren Wasserionisierer auf die Stufe „Purified“ (Gefiltertes Wasser) und lassen etwa 10 Liter Wasser zum Klarspülen durchlaufen. Dies ist kein Trinkwasser und kann noch Reste des Entkalkungsmittels enthalten.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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> FAQ's Filterwechsel und Filtermedien

Mehrschicht-Aktivkohle-Filterwechsel Wasserionisierer

Nach der Trinkwasserverordnung (TWVO) müssen bei jeder nicht rückspülbaren Filteranlage alle 6 Monate der bzw. Die Filter ausgetauscht werden. In fast allen Wasserfiltern, die in den Wasserionisierern integriert sind, ist eine der Aktivkohleschichten mit einer sehr dünnen Silberschicht bedampft.

Diese Schicht verhindert eine Ansammlung und Verkeimung des Filters, was sich durch unangenehme Gerüche bemerkbar machen würde. Insofern ist die Gefahr einer Verkeimung der integrierten Filter eher unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen.

Wie ein Wasserfilter eines Wasserionisierers ausgetauscht wird, sehen Sie am Beispiel des Nexus X-Blue Wasserionisators und des AquaVolta® EOS Touch.

Warum einen Wasserfilter wechseln? | k.H. Asenbaum

Filterwechsel Wasserionisierer | am Bsp. Nexus X-Blue


Link zum FAQ-Beitrag

Wolfgang Q.: Früher haben Sie noch Geräte ohne Vorfilter empfohlen, wenn das Leitungswasser ohne Einwände war. Warum wollen Sie mich jetzt zu einem Filter überreden? Haben diese nicht auch ein Verkeimungsrisiko? Was ist bei der Filterauswahl zu beachten?

  • Ein Trinkwasser ganz ohne Belastungen finden Sie tatsächlich nirgendwo in Mitteleuropa. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnungen werden oftmals kritisch gesehen, obwohl sie niedriger sind als beim Mineralwasser. Wichtig ist: ein Schadstoff wie Blei oder Cadmium bleibt auch dann ein Schadstoff, wenn er unter dem Grenzwert liegt, daher sollte nur ein möglichst schadstoffarmes Wasser aktiviert werden. Aus diesem Grund sind in jedem Durchlauf-Wasserionisierer zur Trinkwasserzeugung hochwirksame Vorfilter eingebaut.
  • Dass ich früher auch Geräte ohne Vorfilter empfohlen habe, hatte seinen Hauptgrund in der Reinheit des Wassers an manchen Orten – die aber durch die Belastung unserer Umwelt zurückgeht. Außerdem haben viele Leute bereits einen Trinkwasserfilter in Betrieb, bevor sie sich einen Wasserionisierer kaufen. Da die meisten Patronen für externe Trinkwasserfilter viel billiger sind, als die in den Wasserionisierern, liegt es im Verbraucherinteresse, einen Wasserionisierer dort anzuschließen, um nicht die teuren Herstellerpatronen kaufen zu müssen. Leider besteht ein Trend, die Herstellerpatronen mit einem elektronischen Chip auszustatten, der eine Überbrückung des Originalfilters nicht zulässt.
  • Verkeimungsrisiken bestehen meist nur bei Kannenfiltern, die in direktem Luftkontakt stehen. Die Filterpatronen in Wasserionisierern sind luftdicht in den Wasserfluss integriert. Das Risiko ist also nicht höher als beim Leitungswasser selbst. Da alle mir bekannten Innenfilter mit mehr oder weniger hochwertiger Aktivkohle hergestellt sind, teilweise mit antimikrobiellem Silber besprüht, ist aufgrund der keimbindenden Eigenschaften der Aktivkohle eine Verkeimung des Wassers höchst unwahrscheinlich. Allerdings sollte die Nutzungsdauer der Aktivkohle laut Herstellerempfehlung beachtet werden. Ein nicht vorschriftsgemäß ausgetauschter Filter ist sicherlich ein Verkeimungsrisiko. Sie würden den fälligen Ölwechsel Ihres Autos ja auch nicht überziehen, weil dann die Gefahr eines Motorschadens bestünde.
  • Ist ein Aktivkohlefilter mal nass, beginnt die vom Hersteller angegebene Nutzungsdauer (meist zwischen 6-12 Monaten). Sie ist unabhängig davon, ob 1 Liter oder 10.000 Liter Wasser durchgeflossen sind. Daneben ist darauf zu achten, dass während der Nutzungsdauer die Filterkapazität nicht überschritten wird (3000 – 16.000 Liter, je nach Hersteller und Patronengröße).
  • Ein Filter sollte auch ein Filter bleiben, also Schadstoffe aus dem Wasser ziehen und nicht etwa Chemikalien hinzufügen, um den pH-Wert oder das Redoxpotential zu verbessern. Dass diese Art von —> chemischer Wasserionisierung unsinnig ist, habe ich bereits an anderer Stelle erläutert. Der einzige Zusatz, den ich für wichtig halte, ist für Weichwassergebiete der Zusatz von Calcium und/oder Magnesium, sofern der Wasserionisierer keinen eigenen Calciumport besitzt.
  • Bei allgemein guter Wassersituation genügt ein Aktivkohle- Granulatfilter. Bei organisch-chemischen Belastungen im Wasser durch Landwirtschaft, Pharmazie und Industrie sollte Wert auf einen Aktivkohle- Blockfilter gelegt werden.
  • Bei Vorhandensein von gefährlichen Schwermetallen, auch unter Grenzwerten, sollte der Filter zusätzlich KDF-Filtermaterial enthalten oder ein entsprechender Spezialfilter unter der Spüle vorgeschaltet werden. Es gibt auch Geräte mit 2 eingebauten Vorfiltern, die dann entsprechend konfiguriert werden.
  • Strittig ist, ob bei mikrobieller Belastung anstatt silberbedampfter Aktivkohle zusätzlich keramische Filterelemente (—> Biokeramikfilter) sinnvoller sind. Sie sind jedenfalls eine Alternative zur manchmal nicht gewünschten Silberbedampfung. Grundsätzlich hat sich die Silberbedampfung aber zumindest bei Aktivkohlegranulaten nahezu zum Standard entwickelt. Da es sich um Nanoschichten von Silber handelt, ist eine schädliche Einwirkung auf das Wasser nicht anzunehmen. Selbst Kühlschränke werden heute mit Silber bedampft, um einer Verkeimung entgegen zu wirken.
  • Umkehrosmosefilter sind als Vorfilter für Wasserionisierer nicht geeignet, da sie auch Mineralien filtern und daher kein Trinkwasser produzieren. —> Umkehrosmose
  • Bei Problemwasser und Eigenbrunnen schwankender Qualität kann man auch Ultrafiltrations-Hohlfasermembranfilter benutzen, die um ein vielfaches feiner als Aktivkohlefilter sind.
  • Problemwasser erkennen Sie bereits an der von jedem Wasserversorger erhältlichen Trinkwasseranalyse. Besonders im Bereich der Kationen sollten Sie darauf achten, dass kein Schadstoff-Messwert nahe am Grenzwert ist, da bei der Elektrolyse mehr Kationen ins basische Aktrivwasser kommen. Wenn Sie in einem Altbau wohnen, sollten Sie auch eine Schwermetallanalyse einer Wasserprobe von zuhause durchführen lassen.
  • Nicht alle Hersteller legen Filtertestanalysen vor, also Labordokumente, welche die Leistung der Vorfilterpatronen belegen. Da es kaum ein universell belastetes Wasser gibt, werden solche Analysen aus einem künstlich mit allen nur denkbaren Schadstoffen verunreinigten Wasser gewonnen. Aus der Prozentzahl der herausgefilterten Schadstoffe kann man dann den Wirkungsgrad des Filters bei den einzelnen Schadstoffen ablesen. Achten Sie aber bei solchen Tests darauf, ob ionisiertes Wasser gemessen wurde, oder Wasser, das lediglich gefiltert wurde. Werte von ionisiertem Wasser sind meistens besser, da eine Elektrolysezelle ja selbst einen zusätzlichen Filtriereffekt darstellt, indem sie Anionen in die Sauerwasserkammer verschiebt. Dadurch wird zum Beispiel das Anion Nitrat verringert, was kaum ein normaler Filter schafft.

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Ute S: Ist es besser, einen Biostone Biokeramik-Filter zu haben, oder genügt ein Aktivkohlefilter?

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Auch Biokeramikfilter enthalten in der Regel Aktivkohle. Mit diesen werblich wirksamen Bezeichnungen werden Filter bezeichnet, die zusätzlich Elemente aus dem Halbedelstein Turmalin enthalten. Turmalingranulat gibt es zum Beispiel auch als Badezusatz. Turmaline emittieren „ferne Infrarot- strahlung“ (FIR) und reagieren mit Elektronenabgabe bei Temperatur oder auf Druckveränderung.
Häufig ist auch von EM-Biokeramik die Rede, d.h. dass auch sogenannte „effektive Mikroorganismen“ darin verarbeitet sind. Dazu gehören zum Beispiel auch Milchsäurebakterien. Allerdings werden diese beim keramischen Brennprozess abgetötet, sodass deren effektive Wirkung bezweifelt werden muss. Tatsächlich produzieren solche Filter am Anfang in demselben Wasserionisierer ein geringfügig niedrigeres Redoxpotential, als es dieser Wasserionisierer bei gleichen Bedingungen mit einem reinen Aktivkohlefilter liefern würde. Diese Filter werden daher meist für Geräte mit geringerer Elektrolysestärke angeboten. (—> Chemische Wasserionisierer.) Allerdings lässt nach meinen Erfahrungen diese elektrische Wirkung des Turmalins schon nach wenigen Wochen des Betriebs stark nach und hält nicht bis zum nächsten Filterwechsel an.
Manche empfinden Wasser, das mit einem Biokeramikfilter gereinigt wurde, als wohlschmeckender und bekömmlicher als wenn es nur mit Aktivkohle gereinigt wurde. So unobjektiviert diese Aussagen sein mögen, ich persönlich spüre keinerlei Unterschied, ist es doch auffallend, dass ich noch von niemandem gehört habe, Wasser aus einem Biokeramikfilter schmecke schlechter als das aus einem reinen Aktivkohlefilter. Es spricht also jedenfalls außer dem höheren Preis nichts Grundsätzliches gegen einen Biokeramikfilter.

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Wie kann ich nach einem Filterwechsel den ausgetauschten Filter umweltgerecht entsorgen?

  • Das ist eine schwierige Frage, wenn man es mit „umweltgerecht“ ernst nimmt. Offenbar hat sich noch niemand amtlicherseits eingehend mit der Umweltbelastung durch gesammelte Toxine in Haushaltsfiltern beschäftigt. Vermutlich, weil die Menge insgesamt verhältnismäßig gering ist und bei der Müllverbrennung von den dort verwendeten Abgasfiltern abgefangen wird.
  • Nach den gültigen Abfallvorschriften gelten diese Filter jedenfalls in Deutschland als „Restmüll“.

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Guten Tag Herr Akgün,

guten Tag Herr Asenbaum,

würden Sie mir bitte noch einmal erklären, wie „schlimm“ das Calciumsulfit in den Filtern ist, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir auch reichlich gefiltertes Wasser (ohne Ionisierung) nutzen? Wie relevant ist die abgegebene Menge im Vergleich zu anderen sulfithaltigen Lebensmitteln (Wein etc.)? Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver A

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über die Unbedenklichkeit des Kalziumsulfits

Hallo Herr A.,

da muss man mengenmäßig nichts befürchten.

Ich habe noch keine Analyse gesehen, in der der Gehalt an Calcium und Schwefel durch das in fast allen Wasserfiltern verwendete Calciumsulfit gestiegen wäre. Es handelt sich um eine spezielle Calciumsulfit-Keramik, die sich nicht auflöst. Wenn man einen alten Filter aufsägt, sind die weißen Keramik-Kügelchen alle noch da. Es dient hauptsächlich zur Chlorentfernung und zieht auch Schwermetalle aus dem Wasser. Es dient nicht zur Anreicherung mit Calcium, wie manche fälschlich behaupten.

Dafür gibt es andere Calciumverbindungen, die in Gegenden mit extrem weichen Wasser über einen Schacht zugefügt werden. In unseren Breiten ist das völlig überflüssig.

Ergänzende Antwort von Yasin Akgün über Filter ohne Calciumsulfit

Sehr geehrter Herr A.,

Wenn Sie unbedingt kein Calciumsulfit im Filter haben möchten, haben wir diue folgenden Lösungen, auch wenn ich auch der Meinung bin, dass alles kein Thema ist, und seinen Sinn hat, so wie es standardmässig ab Werk kommt:

  1. Sie können Ihre Filter im Ionisierer kappen lassen und mit einem Vorfilter das Leitungswasser filtrieren. Dazu müssten Sie die Anlage zu uns zusenden und eine Woche auf das Waser verzichten. Die Vorfilteranlage wäre diese: www.aquacentrum.de/shop/wasserfilter-set-aquaphor/
  2. Sie könnten Filter Nummer 1, der das Calciumsulfit beinhaltet ersetzen durch eine von uns extra angeforderte Variante ohne Calciumsulfit. Das geht jedoch nur bei dem AquaVolta® EOS Revelation und AquaVolta® EOS Genesis. Über einen Tausch Ihres Wasserionisierers können wir jederzeit sprechen.

Hoffe das klärt auf, liebe Grüße, Ihr Yasin Akgün

Link zum FAQ-Beitrag

Sehr geehrter Herr Ehrlich,

eine wichtige Frage über Wasserfiltermedien interessiert mich, wenn Sie mir weiterhelfen könnten:

Könnte ich theoretisch und auch praktisch die Kannenfiltermedien hier reinfüllen, in dem sehr engmaschiges Filtersieb für Tee, und dann dort einfach verweilen lassen, z.B. 1 Stunde, am besten hin und herschütteln im Ranzen/in der Tasche, und dann sicher sein, dass der Filter seine Arbeit getan hat und bis hin zu eventuell im Wasser befindlichen Schwermetalle gefiltert hat?

Das Tee/Filtersieb ist echt gut, rechts ein Beispiel dazu.

Der Deckel des Filter/Teesiebs ist auch ganz fein perforiert mit Löchern.

Wenn das klappen würde, hätten wir wirklich eine super Lösung finde ich, ohne Anschluss an einen Wasserhahn oder einen klobigen Kannenfilter, auch wenn dieser super von Aquaphoer durchdacht ist!

Die Flasche wäre eher 0,7 oder/und 1 Liter oder und auch 0,4 Liter groß

Lieber größer dachte ich?

Welche Größe wäre aus Ihrer Sicht ideal?

Je kleiner, desto schneller ist die Filterwirkung?

Man könnte das ganze eleganter lösen, indem man einfach einen Aquaphor-Kannenfiltereinsatz in die Mitte der Flasche reinschiebt und so das Wasser durchlaufen lässt?

Wir hätten die Möglichkeit, dass wir einfach für den Aquaphor Ideal einen Glasring genau in der richtigen Größe in das Glas einbauen lassen, und dann mit zwei übereinander geschraubten Flaschen oben in die Flasche reinschütten, und es geht durch in die untere Flasche.

Der Filter ist dann näher an der unteren Flasche

Naja, das sind so Ideen. Würde gerne Ihre Antwort auch veröffentlichen, wenn ich darf. Zur Not ohne Ihren Nachnamen zu nennen.

Ach ja, der AquaVolta® Wasserstoff-Booster

Dazu gibt es danach eine Elektrolyse-Flasche, eine nur Wasserstoffwasser machende mit PEM Membrane.

Den AquaVolta Mini haben wir ab Sofort im Sortiment, siehe Video rechts.

Und bald, noch in diesem Jahr hoffe ich, kommt die „Made in München“ Elektrolyse-Flasche mit saurem und basischem Wasser als Endprodukte.

Die ist nun zu Ende durchdacht. Ich brauche nur noch die Hardware, also Prototyp usw.

Es passiert gerade so viel in der Branche, Danke für Ihre Unterstützung

Alles liebe aus München

Ihr Yasin Akgün

Wasserflasche mit integriertem FilterWasserflasche mit integriertem Filter-Filtersieb

AquaVolta Mini HRW Wasserionisierer Flasche

 

> Umkehrosmose-Wasser und Umkehrosmose-Anlagen

  • PPM bedeutet Parts Per Million. Mit einem Leitwertmessgerät misst man die Zahl aller im Wasser gelösten Teile. Oft wird der Leitwert auch in Mikrosiemens angegeben. Er sagt etwas über die Menge, nicht über die Qualität von Wasserbestandteilen aus. 5 ppm Blei, Quecksilber, Uran oder Cadmium können katastrophal sein, 1000 ppm Calcium dagegen perfekt! Wer mit einer Leitwertmessung die Qualität von Wasser beurteilen will, ist entweder völlig unwissend oder erzählt zielgerichtet die Unwahrheit, um für —> Umkehrosmose zu werben, auf die ich an anderer Stelle eingehe.
  • Woher kommt der Zuwachs an ppm, obwohl das Wasser vor der Elektrolyse doch gefiltert wird und dadurch Schadstoffe entfernt werden? In der Kathodenkammer sammeln sich Mineralien von 2 Litern Wasser in 1 Liter basischem Aktivwasser. Außerdem fügen manche Filter noch —> Calcium hinzu, weil das gut für uns und die Pufferung des Aktivwassers ist. Deswegen sind es meistens mehr ppm, aber weniger Schadstoffe, die man im basischen Aktivwasser messen kann.
  • Nicht zuletzt muss ich Sie darauf hinweisen, dass mit dem Leitwert lediglich Elektrolyte, also Ionen im Wasser gemessen werden können, elektrisch neutrale Atome dagegen nicht.
  • Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die ganz schlimmen Schadstoffe wie Blei, Quecksilber oder Uran, aber auch Hormone und Antibiotika schon in ganz minimalen Mengen schädlich sind. Schwermetalle etwa werden in Mikrogramm gemessen, während die guten Metalle wie Calcium, Magnesium oder Kalium in Milligramm gemessen werden, also in einer tausendfachen Größenordnung. Wenn durch Filter ppm aus dem Wasser entfernt werden, heißt das noch lange nicht dass es „die Bösen“ trifft.

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Patricia G.: Wir waren jahrelang von Umkehrosmoswasser überzeugt und haben sehr viel Geld für eine solche Anlage ausgegeben. Inzwischen haben wir unseren Irrtum eingesehen. Ist eigentlich logisch! Aber kann man die vorhandene Anlage denn nicht als Vorfilter für einen Wasserionisierer benutzen, damit man besonders reines Wasser ionisiert?

  • Das ist letztlich eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Filter von Umkehrosmoseanlagen sind meist nicht billiger als die für Wasserionisierer. Sie filtern natürlich auch mehr heraus, nämlich außer den Schadstoffen auch noch die wertvollen Mineralien, die man anschließend durch weitere Filterpatronen wieder hinzufügen müsste. Ich habe die meisten dieser Nachmineralisierungspatronen getestet. Das Ergebnis ist nicht praktikabel, da diese Kartuschen schon nach kurzer Zeit unbrauchbar werden, denn die Mineralien lösen sich in unterschiedlicher Menge, sodass man jedesmal andere Ergebnisse bekommt und ständig den Ionisierer nachjustieren müsste. Rechnen Sie einfach mal durch. Es lohnt sich nicht.
  • Sie können dem Umkehrosmosewasser vor der Ionisierung auch nur Salz zugeben, dann lässt es sich auch ionisieren. Beim Enagic Leveluk SD 501® wird zum Beispiel flüssige Sole („Electrolysis enhancer“) zugegeben. Ähnlich, mit Kristallsalz, ist dies bei Wasserionisierern mit Salzzuführungsschacht möglich. Da dies dann aber unangenehm laugig schmeckt, verwendet man das Verfahren in der Praxis nur zur Herstellung von hygienetechnischem Basen- und Saueraktivwasser. Es wäre auch nach der Trinkwasserverordnung nicht als Trinkwasser zugelassen. Das macht also nur für Labore, nicht aber für Haushalte Sinn.
  • Umkehrosmosewasser ist im Prinzip eine ebensowenig natürliche Angelegenheit wie basisches Aktivwasser, da beides auf dieser Welt nicht natürlicherweise vorkommt. Beides ist Funktionswasser und wurde von Ingenieuren erfunden. Es gibt zwar basisches, antioxidatives und hochmineralisiertes Wasser separat, aber in dieser intelligenten Kombination nirgendwo so wie aus einem Wasserionisierer. Umkehrosmosewasser dagegen wurde für Batterien erfunden und weiter entwickelt für Astronauten, um aus deren Urin wieder Trinkwasser zu machen. Dieses Wasser gibt es nicht einmal in Teilen auf der natürlichen Welt. Fragen Sie doch mal einen Raumfahrer, ob er dieses Wasser aus dem Urin seiner Crew gern getrunken hat!
  • Sie sind beim Kauf der Umkehrosmoseanlage wahrscheinlich auf den üblichen Verkaufstrick mit dem –> Leitwert hereingefallen, indem Ihnen die Behauptung serviert wurde, je mehr Leitwert, desto mehr Schadstoffe. Der Trick beruht auf der Verwechslung von Quantität mit Qualität.
  • Auf dem Feld der Umkehrosmose tummeln sich so viele abstruse Argumente, dass es schier eines eigenen Buches wert wäre. Selbst die Entgegenhaltungen der Mineralwasser- und Aktivwasserfans muten oft komisch an: Umkehrosmosewasser sei sauer und deswegen gefährlich! Das ist reiner Quatsch! Umkehrosmosewasser an sich ist absolut pH-neutral. Aber es wird, da es ja keine Ionen enthält, durch das saure Luftgas Kohlendioxid sauer, denn es enthält ja keinerlei basischen Widerstand und säuert sich genau so damit an wie Regen, der durch die Luft fällt.
  • Natürlich kann man Mineralienmangel im Wasser auch durch reichliches Essen ausgleichen, Gewichtszunahme gratis. dabei. Zum Einsatz als Mischgetränk schreibt die Website www.whiskey.de:. „Stilecht ist ausschließlich schottisches stilles Quellwasser. Gut zu verwenden sind ebenfalls die stillen, ‚armen‘ Franzosen. Und haben Sie beides nicht zur Hand, so nehmen Sie doch einfach destilliertes Wasser. Warnung: Trinken Sie nie größere Mengen reines, destilliertes Wasser. Der Mangel an Ionen im destillierten Wasser kann Ihren körpereigenen Mineralhaushalt gravierend stören und sogar lebensbedrohend wirken. Fügen Sie Ihrem destillierten Wasser aus diesem Grund immer eine entsprechende Menge Single Malt Whisky hinzu. ;-)“
  • In Israel ist man aufgrund des Wassermangels bis zum Jahr 2020 gezwungen, 72 Prozent der städtischen Wasserversorgung durch entionisiertes Wasser aus Meerwasserentsalzungs- und Umkehrosmoseanlagen aufzubringen. Da dies die Mineralversorgung der Bevölkerung dramatisch reduzieren würde, hat der dortige Gesetzgeber verfügt, dem Wasser müsse mindestens 50 mg/l Calciumkarbonat beigemischt werden, der aus Kalkstein zugeführt wird. (Quelle: Brenner, A. Mineral Balance of mineral quality standards for desalinated water: The Israeli experience; in Bhattacharya, P. u.a., Metals and related substances in drinking water, London 2012, S. 114)

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Antwort über welchen Wasserionisierer Karl Heinz Asenbaum daheim nutzt:

„Ich habe ja ständig neue Geräte im Test. Aktuell finde ich den AquaVolta® Moses am besten.“

 

Ergänzung durch Yasin Akgün:

Ich kann noch hinzufügen, er Karl Heinz Asenbaum nutzt vom selben Hersteller IONIA® den AquaVolta® ECA Plus Wasserionisierer

Die eigentliche Frage | Schwermetalle und Ionisierung der Schwermetalle im Wasserionisierer

Vielen Dank, ist vermerkt.

Ich weiss ja was Sie von Osmosewasser halten und das dies auch zu einer Art Glaubenskrieg ausgeartet ist. Mit einem solchem möchte ich mich aber gar nicht erst identifizieren, da ich immer offen für neues bin. Da ich Ihre Meinung sehr schätze möchte ich Ihnen jedoch eine/meine Sichtweise aufführen, die nicht einfach (zumindest für mich) unter den Tisch zu kehren ist und die dazu führt, sofern man es wissenschaftlich betrachten möchte und das Optimum an Qualität anstrebt, dass man sich zwangsläufig mit dem Thema auseinander setzen muss.

Bei all Ihren Argumenten zur und gegen die RO Technologie stimme ich Ihnen zu 100% zu. Sie ist ansich nicht notwendig, da man ja auch gelöste Mineralien für den weiteren Verarbeitungsprozess im Ionisierer benötigt, ja diese sogar sehr wichtig sind.

Diese Zustimmung bedingt aber, dass das Quellmedium in seiner ursprünglichen Form unbelastet sein muss, was allein technisch durch die Wasserwerke gar nicht bewerkstelligt werden kann. Die Rede ist hier von einer extrem stark zunehmenden Schwermetallpartikelbelastung, die in den Nano Bereich geht und weder von den Wasserwerken, noch von den Filtern in den Ionisieren (die nur das Gröbste herausfiltern – Partikel von 1µ, währenddessen eine Membran in der Lage ist Partikel von 0,0001 Mikron zu filtern) bewerkstelligt werden können. Diese Nanopartikel durchlaufen ohne Schwierigkeiten die Blut Hirn Schranke und gelangen in Regionen, in die sie absolut nicht hingehören.

So hat man am Ende des Tages vielleicht nicht ganz so schöne/hohe Zahlen, bzw. Werte und auch durch die Remineralisierung einen erhöhten Aufwand, aber dennoch die Sicherheit, dass kein, bzw. ein stark vermindertes Schwermetallspektrum mit im Wasser gelandet ist, welches nicht in den Körper gehört und wie Sie selbst sagen, „durch die Ionisierung noch gefährlicher gemacht werden könnte“.

Ich will niemanden bekehren oder eine Meinung aufzwingen, fände es aber interessant wenn Sie zu diesen Argumenten kurz Stellung nehmen könnten, vielleicht auch mit dem Hinweis, ob zu dem Mineralstoffgemisch zur Remineralisierung von 80 mg Calcium und 20 mg Magnesium weitere Mineralien benötigt würden und ob sich diese Angabe auf einen Liter Wasser bezieht.

Vielen Dank für den Austausch und Ihre Sichtweise

Freundliche Grüße
M.S.

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über Wasserfilterung und Schwermetalle und Luftqualität

Lieber Herr Seifert,

wenn sich nach einer Filtration immer noch Schwermetalle finden sollten, muss man eine stärkere Filterleistung, notfalls Umkehrosmose mit Calcium + Mg (Magnesium) Nachmineralisierung anwenden. In diesem Fall empfehle ich Umkehrosmose sogar.
Ich habe aber nun bestimmt schon mehr als 1000 Analysen gesehen, die nach dem Filter eines Wasserionisierers noch Schwermetalle untersucht haben. Davon waren weniger als 5 % solche Kandidaten.

Ich neige dazu, Kunden immer nur die nötigsten Maßnahmen zu raten. Niemand soll mehr Geld ausgeben als er muss. Ihre Aussagen über die Schwermetallbelastung von Trinkwasser in Europa selbst nach normaler Filtrierung treffen nach meiner Erfahrung nur auf 5 % der Wasserentnahmestellen zu.

Zudem warne ich grundsätzlich vor einer Gefahrenüberschätzung am falschen Risikopunkt. Die weitaus größte Schwermetallbelastung erfolgt durch die Luft, und nicht über das Trinkwasser. Bei Quecksilber, dem übelsten aller Schwermetalle, erfolgt Sie über den Riechnerv direkt ins Gehirn. Daher halte ich einen Luftionisierer für ebenso wichtig wie einen Wasserionisierer. Ich habe in jedem Raum einen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Heinz Asenbaum

Antwort von M.S. Über Luftreinigung und Schwermetalle

Mit der Gefahrenüberschätzung am falschen Risikopunkt gebe ich Ihnen natürlich Recht. Wenn man diesen sterilen Maßstab an andere Lebensumstände anpassen würde, müsste man in einem Reinraum leben und dürfte diesen nicht mehr verlassen. Ich habe mir 3 Stück der folgenden Produkte ins Zimmer gestellt:

www.aquacentrum.de/shop/zoomius-luftreiniger-auf-oel-bzw-wasser-waelzbasis/

Weiss aber noch nicht so recht, ob sie wirklich mehr als Staub aus der Luft herausholen. Daher gemischte Gefühle. Über Luftionisierer habe ich bisland relativ viel abschreckendes gelesen, was dazu geführt hat, dass ich mir die Luftreiniger auf Ölbasis zugelegt hatte. So z.B. in Amazon „Das Gerät stößt nicht nur Ionen aus, sondern auch das Gas Ozon. Habe dadurch einen starken Reizhusten bekommen….Raucher sollten unbedingt vor der Kaufentscheidung gründlich googeln, da es eine Studie über mögliche zusätzliche Lungenschädigungen gibt.“ Da dies natürlich auch nur gezielte Desinformation sein kann, bin ich auch hier offen für neue Informationen.

Gibt es Videos oder Infomaterial von Ihnen, bzgl. Luftionisierern? So wie ich Sie einschätze haben Sie sich bestimmt auch vorher intensiv damit beschäftigt, daher die Frage welches Produkt hat Sie überzeugt?

Viele Grüße
M. Seifert

Umkehrosmose-Anlage > Umkehrsmose-Wasser > Wasserionisierer – Ist das nicht das Beste!

Ich hätte mal eine Frage an den Wasserexperten 🙂 Ich bin aus dem Saarland und unsere Gruben vom Kohleabbau wurden geflutet und schlechtes Wasser haben wir nun aus dem Wasserhahn.

Darum beschloß ich eine Filteranlage zu bauen und habe mich belesen und kam auf die Umkehrosmose, die das Wasser quasi destilliert.

Ich dachte das wäre jetzt das Beste Wasser und fand dann durch lesen heraus das basisches Wasser noch besser als nur reines Wasser sei. Mittels der letzten Filterstufe könnte man das Wasser mit einer Mineralienkartusche mit Mineralien anreichern und basisch machen, allerdings würde man dadurch stetig mit Mineralien versorgt werden und ich denke das könnte auch schlecht sein denn auch Gutes kann wenn es zu viel verabreicht wird schlecht sein.

Durch weiteres lesen fand ich dann heraus dass es Wasserionisierer gibt und nach Ihrem Video auch dass diese verkalken können.

Der Gedanke erst das Wasser durch Umkehrosmose vorzureinigen und dann zu ionisieren. Wäre das nicht die optimale Lösung???

Antwort Yasin Akgün über Umkehrosmose-Wasser aus einer Umkehrosmose-Anlage vor einem Wasserionisierer

Hallo, Danke für die Frage. Ja, man denkt so, aber dem ist nicht so. Analogie:

Können Sie Tafelsalz aus dem Supermarkt, pures NaCl anstelle fast pures NaCl und noch 90 weitere Salze wieder zu einem Steinsalz umwandeln?

Unmöglich kurz mal ein paar Millionen Jahre nachzuahmen, deshalb, einfach die Mineralien im Wasser behalten, oder zur Not, mit einer speziellen Umkehrosmose-Analge arbeiten, bei der ist der Mineraliengehalt einstellbar. Von purem Umkehrosmose-Wasser bis pures gefiltertes Wasser, oder eben ein Mischwasser, ich nenne es gerne Mischmasch.

www.aquacentrum.de/shop/100-wasserwerk-umkehrosmose-anlage-mit-einstellbarem-ph-wert-und-mineraliengehalt-und-wasserstoffgehalt/

Ausserdem ist ein mineralarmes Wasser weniger geeignet, um es durch Elektrolyse aufzuwerten, da es sehr wenige Mineralien bzw. Mineralsalze, also Ionen beinhaltet. Am besten ist Wasser, das viele Mineralien hat.

Deshalb, lieber nur mit einem Aktivkohle-Filter vorfiltern, die sind ja schon einfach bis doppelt in jeder Filteranlage, auch Wasserionisierer, und Ihrem Destillierer eingebaut. Denn die filtern hauptsächlich die Chemikalien heraus. Der Rest ist eher um das Wasser von seinen Mineralien zu berauben, wie im Fall Ihrer Destillier-Apparatur oder einer Umkehrosmose-Anlage, oder eben beim Wasserionisierer optimal gelöst, nur die Mineralien teilweise herauszutrennen, die nicht gut schmecken und auch eher unerwünscht sind: Die sauren Mineralsalze, die Anionen. Mehr darüber in diesem Kurzvideo über unsere Meinung über Umkehrosmose-Wasser und Umkehrosmose-Anlagen.

> Gegenstimmen basisches Wasser

Hiltrut G.: Bei einem Aufenthalt vor vielen Jahren in Bad Füssing lernte ich bei einem Vortrag von Dr. med. Walter Irlacher das Basische Aktivwasser kennen und erwarb einen Wasserionisierer. Das basische Wasser trinke ich seitdem regelmäßig und habe auch anderen dieses Wasser empfohlen bzw. gegeben. Nun entdeckte mein Schwiegersohn einen Artikel im Internet unter: „Basisches Wasser – eine Geschäftsidee mit schädlichen Folgen“ publiziert am 11.09.2013 von VISION AQUA von Hans-Peter Bartos, in dem das basische Wasser als ungesund und schädlich dargestellt wird. Wir sind jetzt total verunsichert, ob wir weiterhin das basische Wasser trinken können.

Auf der von Ihnen genannten Internetseite eines Best-Water Vertriebs konnte ich diesen Artikel nicht finden. Solche Heckenschützenaktionen gegen aktiviertes Wasser von Befürwortern der —> Umkehrosmose und —> Verwirbelung haben eine gewisse Wanderungstendenz, da sie aufgrund ihrer unwahren Behauptungen natürlich auch wettbewerbsrechtlich verfolgt werden könnten. Dennoch kenne ich diesen Artikel, weil er mir mehrfach mit einer ähnlichen Anfrage wie der Ihren zugesandt wurde. Nachdem ich schon in den Artikeln —> Töth, —> Roberts, —> Misterwater, —> Twister und —> Umkehrosmose ausführlich auf den Kern der Argumentation eingegangen bin, setze ich mich allerdings nur mit neuen Argumenten des Hallenser Dipl. Ing. Hans-Peter Bartos auseinander.

  • Ich kann es Herrn Bartos gar nicht verübeln, dass er sich kritisch mit „basischem Wasser“ auseinander setzt, das neuerlich so inflatorisch den Markt überschwemmt. Er sagt in seinem Aufsatz völlig zurecht, dass jeder ein solches auch ohne teure Elektrolysegeräte sehr billig selbst herstellen könnte, “indem er reinem Wasser ein paar Krümel Ätznatron oder Ätzkali beimischt.“ Nur ist dieses „Basisches Wasser“ eben kein Aktivwasser, sondern eine Lauge (Siehe Stichwort: Wasserionisierer ohne Strom)
  • Das Eis seiner Argumentation wird schon dünner, wenn er sagt: „Das Leitungswasser enthält natürlich je nach Gegend auch andere Stoffe wie z. B. Kalziumsulfat (Gips), das dann durch Elektrolyse in Kalziumhydroxid (Löschkalk) und Schwefelsäure zerlegt wird.“ Hier übersieht Bartos, dass Gips und Löschkalk Festsubstanzen sind, während Calcium-Kationen und Sulfat-Ionen in wässriger Lösung in vielen deutschen Mineral-, Heil- oder Leitungswässern ein völlig normaler Bestandteil sind, die Sie auf nahezu jeder Mineralwasserflasche unter den Anionen und Kationen finden werden.
  • Darum geht es aber bei Wasserionisierern überhaupt nicht! Die Ionen sind nur das Mittel zum Zweck, einen möglichst hohen Überschuss an Elektronen —> Redoxpotential im Wasser herzustellen, das man deshalb Aktivwasser nennt, bzw. „electrochemical activated water“.
  • Bartos erkennt nicht, worum es bei Aktivwasser geht, wenn er schreibt: „Es wird sogar argumentiert, ein Liter des so aufbereiteten „basischen Wassers“ habe die antioxidative Kraft von zehn Zitronen, obwohl Zitronensaft ganz und gar nicht basisch ist, sondern im Gegenteil extrem sauer (pH-Wert 2,4). Ein solcher Vergleich ist also nicht überzeugend, sondern belegt eher das Gegenteil.“ Bartos hat also immerhin verstanden, dass eine Zitrone nicht basisch ist.
  • Er hat aber hier saure Zitronen mit rostigen Schrauben verwechselt. Denn die antioxidative Kraft von basischem Aktivwasser ist eine Größe, die vom Basencharakter des Wassers vollkommen unabhängig ist. Mithilfe von Elektrolyse kann man nämlich sogar ein saures oder neutrales Wasser mit antioxidativer Kraft ausstatten. Bartos hat also die Grundidee von basischem Aktivwasser, basisch und antioxidativ zu sein, überhaupt nicht verstanden.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Andrea G.: Gestern war ein Vertreter bei mir, der das Wasser aus meinem Wasserionisierer gemessen hat. Es hat tatsächlich mehr ppm als das Leitungswasser! Ich dachte, der Filter nimmt alle Schadstoffe heraus! Jetzt, sagt der Mann, seien es sogar mehr und er rät mir zu einer Umkehrosmoseanlage.

  • PPM bedeutet Parts Per Million. Mit einem Leitwertmessgerät misst man die Zahl aller im Wasser gelösten Teile. Oft wird der Leitwert auch in Mikrosiemens angegeben. Er sagt etwas über die Menge, nicht über die Qualität von Wasserbestandteilen aus. 5 ppm Blei, Quecksilber, Uran oder Cadmium können katastrophal sein, 1000 ppm Calcium dagegen perfekt! Wer mit einer Leitwertmessung die Qualität von Wasser beurteilen will, ist entweder völlig unwissend oder erzählt zielgerichtet die Unwahrheit, um für —> Umkehrosmose zu werben, auf die ich an anderer Stelle eingehe.
  • Woher kommt der Zuwachs an ppm, obwohl das Wasser vor der Elektrolyse doch gefiltert wird und dadurch Schadstoffe entfernt werden? In der Kathodenkammer sammeln sich Mineralien von 2 Litern Wasser in 1 Liter basischem Aktivwasser. Außerdem fügen manche Filter noch —> Calcium hinzu, weil das gut für uns und die Pufferung des Aktivwassers ist. Deswegen sind es meistens mehr ppm, aber weniger Schadstoffe, die man im basischen Aktivwasser messen kann.
  • Nicht zuletzt muss ich Sie darauf hinweisen, dass mit dem Leitwert lediglich Elektrolyte, also Ionen im Wasser gemessen werden können, elektrisch neutrale Atome dagegen nicht.
  • Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die ganz schlimmen Schadstoffe wie Blei, Quecksilber oder Uran, aber auch Hormone und Antibiotika schon in ganz minimalen Mengen schädlich sind. Schwermetalle etwa werden in Mikrogramm gemessen, während die guten Metalle wie Calcium, Magnesium oder Kalium in Milligramm gemessen werden, also in einer tausendfachen Größenordnung. Wenn durch Filter ppm aus dem Wasser entfernt werden, heißt das noch lange nicht dass es „die Bösen“ trifft.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Johan K.: Je mehr man sich mit „basisches Wasser“ im Internet beschäftigt, je mehr unsicherer wird man!

Z.B, hier auf der Seite schreibt man nicht positives darüber: www.bestwater.de/faq/147-was-ist-basisches-wasser
 Was ist den nun wirklich daran, wem kann man nun am meisten glauben, oder ….?

Der Einfachheit habe ich den Artikel von der genannten Website (2016.08.06) übernommen und kommentiere ihn farbig im Text:

Das basische Wasser

„In letzter Zeit werden von verschiedenen Anbietern zum Preis von 800,00 bis über 3.000,00 € Geräte verkauft, die Leitungswasser – meist nach einer wenig leistungsfähigen Aktivkohle-Vorfilterung – in eine basische und eine saure Komponente zerlegen.“

Antwort: Aktivkohle ist nicht umsonst eine der Standardkomponenten fast aller Wasserfilter. In vielen Fällen reicht sie aus. Aktivkohle (ohne selektive Ionenaustauscher-Harze) filtert aber keine Schwermetalle, sodass es bei deren Nachweis gut ist, einen Wasserfilter mit weiteren Komponenten (selektive Ionenaustauscher-Harze) zu nutzen, die bei den manchen Wasserionisierern zusätzlich zur Aktivkohle empfohlen werden.

„Die im Wasser gelösten Mineralien werden dabei mittels Elektrolyse durch zwei Elektroden getrennt, an denen eine Gleichspannung angelegt ist. In der einen Komponente werden die Metallionen angereichert, in der anderen Komponente hingegen sammeln sich die Nichtmetallionen. Auch das Wasser wird in Hydroxid-Ionen ((OH- = basisch) und Wasserstoff-Ionen (H+ = sauer) zerlegt.“

Antwort: Das ist zwar korrekt, aber nicht vollständig. In der Kathodenkammer, in der das Trinkwasser erzeugt wird, sammelt sich auch molekularer Wasserstoff. Dieser ist das Ziel hauptsächliche Ziel eines Wasserionisierers. Die basischen Hydroxid-Ionen sind nur ein erwünschtes Nebenprodukt. Sie tragen zur Entsäuerung bei.

„Enthält das Ausgangswasser z. B. Kochsalz (NaCl), so entsteht auf der einen Seite eine Base, also Natronlauge, chemisch NaOH und auf der anderen Seite Chlorwasserstoffsäure (Salzsäure), chemisch HCl. Die Natronlauge besitzt nun einen basischen pH-Wert und wird von den Geräteanbietern als „basisches Wasser“ bezeichnet, die Salzsäure liegt hingegen im sauren pH-Bereich und ist somit „saures Wasser“. Ein solches „basisches Wasser“ könnte sich übrigens jeder auch ohne teure Elektrolysegeräte sehr billig selbst herstellen, indem er reinem Wasser ein paar Krümel Ätznatron oder Ätzkali beimischt.“

Antwort: Das ist ein auf völliger Unkenntnis von Elektrolysevorgängen basierendes Fehlverständnis eines Wasserionisierers. Eine Lauge besteht aus Hydroxid-Ionen und jeweils einem zugehörigen Laugenrest – in dem angeführten Beispiel wäre der Laugenrest das Natrium-Ion, dem jeweils ein einziges Hydroxid-Ion gegenübersteht. Im basischen Wasser aus einem Wasserionisierer, das man korrekt „Aktivwasser“ oder „reduziertes Wasser“ nennt. Eines seiner wichtigsten Kennzeichen ist, dass es eben keinen Laugencharakter hat, weil nur die verschwindend geringen Laugenreste aus dem Trinkwasser im Milligrammbereich pro Liter vorhanden sind. Aber das basische Aktivwasser besitzt dafür exzessive Mengen an freien Hydroxid-Ionen, denen kein Laugenrest gegenüber steht. Ein Beispiel: Wenn Sie in einer Natronlaufe mit pH 12 baden würden, wären Sie verätzt und ein Fall für den Bestatter. Wenn Sie in basischem Aktivwasser pH 12 baden, wird Ihre Haut nur sanft entfettet und Sie fühlen sich sauwohl, weil der gelöste Wasserstoff in Ihren Körper eindringt.

„Das Leitungswasser enthält natürlich je nach Gegend auch andere Stoffe wie z. B. Kalziumsulfat (Gips), das dann durch Elektrolyse in Kalziumhydroxid (Löschkalk) und Schwefelsäure zerlegt wird.“

Antwort: Auch hier fehlen Grundkenntnisse der elektrochemischen Vorgänge. Erstens, im Leitungswasser ist kein Gips, sonst würden die Wasserleitungen ständig erneuert werden müssen, weil sie zugipst werden. Kalziumsulfat ist ein Feststoff. Das ist aber hier nicht der Fall, weil Kalziumsulfat in Wasser gelöst ist und durch das Wasser in Kalzium-Ionen und Sulphat-Ionen zerfällt. Durch die Elektrolyse werden die Kalzium-Ionen und die Sulphat-Ionen in die Kathoden- und Anodenkammer der Elektrolysezelle getrennt. Aus den Kalzium-Ionen bilden sich zunächst Kalzium-Mineralkolloide mit molekularem und atomarem Wasserstoff, der bei der Elektrolyse entsteht. Erst wenn der Wasserstoff nach der Produktion allmählich ausgast, bilden die Kalzium-Ionen Verbindungen, meist allerdings mit Kohlensäure, die im Wasser oder bei Luftkontakt mit der Atmosphäre zu Kalziumkarbonat reagieren, das dann als weißer Schleier aus dem basischen Aktivwasser ausfällt, wenn man es nicht sofort trinkt. Schädlich ist Kalziumkarbonat aber nicht. Viele kaufen es als Nahrungergänzungsmittel. Bei elektroktiviertem Wasser kann auch durch die Reaktion mit Hydroxid-Ionen Kalzium-Hydroxid entstehen. Dies ist dadurch gekennzeichnet, dass es nicht aus dem Wasser ausfällt, sondern oben schwimmt. Dies passiert bei Haushalts-Ionisierern aber nicht, man kann es nur bei Topf-Ionisierern beobachten, die einen pH > 11 in einem sehr langsamen Prozess erzeugen. Elektrolyt-Wasser mit pH > 11 ist aber kein basisches Aktivwasser zum Trinken, sondern sogenanntes Katholyt-Wasser, das zur Reinigungszwecken verwendet wird.

„Dem „basischen Wasser“ werden nun diverse Heilwirkungen mit der Begründung angedichtet, bei den meisten Menschen sei der Organismus übersäuert und das basische Wasser würde diese Übersäuerung beheben.“

Antwort: Hier fehlt die Quellenangabe zu diesen „Dichtungen“. Dass bei den meisten Menschen der Organismus übersäuert ist, ist nicht nur die Ansicht vieler Ärzte, sondern wird auch durch die wissenschaftlich gesicherte Tatsache gestützt, dass der Bikarbonat-Spiegel im Blut ab dem 45.Lebensjahr dramatisch zu sinken beginnt. Bikarbonat ist aber der wichtigste Puffer gegen jegliche Säurelast, egal ob durch Ernährung, Sport oder sonstigen Stress. Da nun aufgrund der Alterspyramide zumindest in den Industrieländern die Mehrheit der Bevölkerung über 45 Jahre alt ist, liegt die Aussage, dass bei den meisten Menschen der Organismus übersäuert ist, auf der Hand. Selbstverständlich gibt es auch andere Methoden, einer Übersäuerung zu begegnen, zum Beispiel durch Infusionen von Bikarbonat. Dies ist allerdings eine ärztliche Notfallmaßnahme. Der Zweck des Trinkens von basischem Aktivwasser liegt darin, durch kontinuierliches Trinken eines mild basischen Wassers ein „Perpetuum mobile der Entsäuerung“ (Dr. med. Walter Irlacher) zum Tagesbegleiter zu machen, anstatt nur neutrales Leitungswasser oder gar saures Mineralwasser zu sich zu nehmen, das die Übersäuerungsprobleme jedenfalls nicht so leicht verhindern kann.

„Als „Beweis“ werden etliche Einzelfallberichte genannt, nach denen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden verbessert worden seien. Wissenschaftliche Nachweise für eine gesundheitsfördernde Wirkung von basischem Wasser gibt es jedoch nicht.“

Antwort: Diese haltlose Behauptung kann durch einfache Angabe der Suchbegriffe „alkaline water“ „studies“ falsifiziert werden. Weit mehr wissenschaftliche Arbeiten gibt es inzwischen zu dem Thema, das man als gesundheitlichen Hauptfaktor der Wirkung von basischem Aktivwasser erkannt hat: Den gelösten Wasserstoff. Siehe zum Beispiel: http://www.molecularhydrogenfoundation.org/studies/

„Es wird sogar argumentiert, ein Liter des so aufbereiteten „basischen Wassers“ habe die antioxidative Kraft von zehn Zitronen, obwohl Zitronensaft ganz und gar nicht basisch ist, sondern im Gegenteil extrem sauer (pH-Wert 2,4). Ein solcher Vergleich ist also nicht überzeugend, sondern belegt eher das Gegenteil.“

Antwort: Dieses Argument belegt eher die völlige Unkenntnis des Autors über das Thema.  Dass das basische Aktivwasser basisch ist, hat mit seiner antioxidativen Wirkung überhaupt nichts zu tun. Sonst wäre ja auch eine Lauge antioxidativ. Die antioxidative Wirkung von basischem Aktivwasser ist vielfach erwiesen, und liegt ausschließlich an der Menge des gelösten Wasserstoffs, der bei der Elektrolyse in der Kathodenkammer entsteht. Der gelöste Wasserstoff senkt das Redoxpotential des Wassers in außergewöhnlicher Weise. Ob es nun 10 mal stärker als bei Zitronen ist, hängt in erster Linie von der Qualität der Zitronen ab. Es kann mal mehr und mal weniger sein. Die antioxidative Kraft der Zitrone hängt vor allem von der Ascorbinsäure ab (Vitamin C). Vitamin C, das durch Alterung der Zitrone oxidiert wurde, kann durch molekularen Wasserstoff sehr gut wieder aufgefrischt werden, wie übrigens auch alle anderen Antioxidantien in unserem Körper.

„Warum „basisches Wasser“ nicht gesund ist

Eine basische Wirkung käme nicht einmal über den Magen hinaus, da der Verdauungssaft des Magens stark sauer ist und das basische Wasser sofort neutralisieren würde. Eher würde dadurch die Magensäure abgeschwächt und der Körper müsste gegenreagieren, indem er mehr Magensäure produziert.“

Antwort: Das ist erneut ein Argument, das die fehlende Kompetenz des Autors zeigt. Das Wasser rinnt über die sogenannte „Kleine Magenstraße“ über den Verdauung-Sack des Magens, in dem sich die Magensäure und der Speisebrei befinden (der übrigens wasserabweisend ist und sich nicht damit vermischt) direkt über den Pförtner in den Darm. Außerdem wurde experimentell von Prilutsky und Bakhir geklärt, dass selbst, wenn es zu einer Vermischung käme, die Wirkung auf den Magensaft pH-Wert nur 0,1 pH wäre, weil basisches Aktivwasser eben keine Lauge, sondern basisches Aktivwasser ist. Weiteres zur Magensäure und basisches Wasser in diesem Video.

„Berichten aus Japan zufolge sind dadurch bereits in vielen Fällen Magen-Darm-Probleme aufgetreten, besonders bei älteren Menschen, die oft nicht mehr in der Lage sind, ausreichend Magensäure zu produzieren.“

Antwort: Nach 12 Jahren Forschung ist es mir nicht gelungen, diese angeblichen Berichte aus Japan zu ermitteln. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich nichts dergleichen. Daher wäre eine Quellenangabe wünschenswert. Es ist richtig, dass ältere Menschen oft nicht mehr genügend Magensäure produzieren. Allerdings gibt es zum Beispiel die Theorie des Koreaners Sang Whang (Reverse Aging), dass gerade das Trinken von basischem Wasser die Magensaftproduktion wieder anregt.

„Die Magensäure ist jedoch für die Verdauung äußerst wichtig, da die eiweißspaltenden Enzyme des Magens nur im sauren pH-Bereich aktiv sind. Da die Eiweiße nicht mehr ausreichend in Aminosäuren zerlegt werden können, können keine körpereigenen Proteine gebildet werden und die unverdauten Abfallstoffe können zu Allergien führen. Auch bestimmte Vitamine und Mineralien können so nicht mehr ausreichend resorbiert werden.
Eine zu schwache Magensäure bildet auch keine ausreichende Barriere für Parasiten, die somit in den Organismus gelangen und sich im Gewebe festsetzen können.“

Antwort: Siehe oben: Es ist experimentell von Prilutsky und Bakhir eindeutig belegt, dass der pH-Wert des Magens nicht einmal durch das Trinken von basischem Aktivwasser pH 10 so verändert werden kann, dass Verdauungsenzyme blockiert werden.  Der Magen pH bleibt selbt bei 100-facher Verdünnung mit basischem Aktivwasser unverändert und alle Verdauungsfunktionen funktionieren bestens.

„Instabiles Redoxpotenzial

Einige Anbieter von Wasserionisierern werben damit, das mit diesen Geräten erzeugte Wasser würde Elektronen freisetzen und durch das dadurch entstehende Redoxpotenzial freie Radikale binden.
Das Redoxpotenzial des „ionisierten Wassers“ ist jedoch so stark, dass zelluläre Redoxsignalmoleküle gestört werden, die für die Immunfunktion der Zelle von zentraler Bedeutung sind.“

Antwort: Manche früheren Anbieter von Wasserionisierern haben tatsächlich von „freien Elektronen“ fabuliert. Dass freie Radikale durch Elektronenspender neutralisiert werden, die man deswegen auch Antioxidantien nennt, ist allgemein bekannt.

Die in basischem Wasser verfügbaren Elektronen sind allerdings nicht frei herumschwebend, sondern im gelösten Wasserstoff gespeichert. Misst man nun das Redoxpotential von wasserstoffreichem Wasser, kommt es an der Messelektrode zu einer Redoxreaktion, bei der der  leicht oxidierbare Wasserstoff seine Elektronen abgibt. So entsteht das extrem negative Redoxpotential des basischen Aktivwassers. Es bezeugt eine immense Bereitschaft des Wassers, Elektronen abzugeben, also antioxidativ bzw. reduzierend zu wirken. Die Rede von „Redoxsignalmolekülen“ ist dabei pseudowissenschaftliches Geschwätz. Diese beruht auf dem Strukturvertrieb ASEA™ erfundenen und in der Wissenschaft gänzlich unbekannten Begriff „Redoxsignalmoleküle“. So etwas gibt es nicht und deswegen können diese Phantasiegebilde auch nicht gestört werden.

„Andererseits ist dieses Redoxpotenzial „ionisierten Wassers“ unter Luftatmosphäre instabil und geht durch Lagerung oder Transport sehr schnell wieder verloren.“

Antwort: Dass die Halbwertszeit des negativen Redoxpotentials je nach Wasserzusammensetzung durchschnittlich 3 Stunden beträgt, wenn es der Atmosphäre unter Normaldruck ausgesetzt wird, liegt am Ausgasen des molekularen Wasserstoffs (Henry-Gesetz). Denn in der Atmosphäre findet sich kaum Wasserstoff, sodass sich der Wasserstoffpartialdruck zwischen Wasser und Atmosphäre ausgleicht. Dies nennt man auch „—> Relaxationszeit“.

Um dem frühzeitigen Verlust des gelösten Wasserstoffs entgegen zu wirken werden Wasserflaschen mit Wasserstoffwasser ohne Lufteinschlüsse abgefüllt und aufbewahrt. Mehr dazu in einem separaten FAQ-Beitrag: www.aquacentrum.de/faqs/wie-sollte-aktivwasser-aufbewahrt-werden/

„Um ein optimales Redoxpotenzial zu erreichen, bedarf es keines „basischen Wassers“. Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten die antioxidativen Vitamine A, C und E, die unsere Zellen viel wirksamer vor freien Radikalen schützen.“

Antwort: Das ist völlig falsch. Unter allen hier genannten Antioxidantien ist molekularer Wasserstoff das kleinste und feinste, das im Gegensatz zu den genannten molekular größeren Antioxidantien auch in den Zellkern vordringen kann und dort das gefährlichste aller freien Radikale (Hydroxyl-Radikal) direkt neutralisieren kann. Außerhalb der Zelle lädt molekularer Wasserstoff verbrauchte Antioxidantien höherer Molekülgröße nach, auch die körpereigenen wie Glutathion, Katalase, Superoxid-Dismutase und trägt so zu einer höheren antioxidativen Fähigkeit des Körpers bei.

„Basisches Wasser“ macht nicht basisch

Die meisten Lebensmittel, die im Körper eine basische Wirkung entfalten, haben in dem Zustand, in dem sie aufgenommen werden, gar keinen basischen pH-Wert wie umgekehrt säurebildende Nahrungsmittel im Ausgangszustand durchaus basisch sein können.
Obst, Gemüse und Blattsalate enthalten viel mehr Mineralstoffe als Wasser, auch als ionisiertes Wasser.“

Antwort: Das ist eine Milchmädchenrechnung, die – wissenschaftlich gesehen  etwa 100 Jahre alt ist, als man noch glaubte, dass Metall-Ionen für den pH-Wert verantwortlich sind. Tatsächlich sind es aber die Hydroxid-Ionen, zu denen die Metall-Ionen den Laugenrest ausmachen. Es handelt sich um das „Märchen von der basischen Zitrone“ und anderer sogenannter „basisch wirkender Nahrungsmittel“. Ein populärer Irrtum wird auch durch seine massenweise Wiederholung nicht zur Wahrheit. Nach Aussage des Biologen Dr. U. Warnke  gibt es bei direkter Messung kein Lebensmittel, das basisch ist. Allerdings habe ich doch wenigstens eines gefunden, nämlich Muttermilch, die leicht basisch ist. Aber dies ist die Ausnahme. Im Prinzip können Sie essen, was Sie wollen, wenn Sie nicht so viel essen, dass die Lunge das Kohlendioxid nicht mehr los wird. Das ist der Grund, warum Sportler in der Regel gesünder sind als Faulpelze, die ebenso viel essen.

Wie also kommt es zu der Behauptung, beispielsweise eine Zitrone wirke basisch?

Dieser Irrtum geht zurück auf eine fehlerhafte Theorie des Lebensmittelforschers Ragnar Berg aus dem Jahre 1913 und wurde seitdem immer wieder abgeschrieben wie das Märchen vom vielen „Eisen im Spinat“. (Die Nahrungs- und Genussmittel, ihre Zusammensetzung und ihr Einfluss auf die Gesundheit, mit besonderer Berücksichtigung der Aschenbestandteile, Dresden, 1913.)

Berg hatte die gängigsten Lebensmittel zu Asche verbrannt, löste die Asche mit den mineralischen Resten anschließend in entionisiertem Wasser auf und bestimmte den pH-Wert der Aschelösung. Sind viele kationische Mineralien /Metalle) übrig, steigt der pH-Wert über 7 und es ergibt sich ein angeblich basisch wirkendes Lebensmittel. Sind mehr Anionen vorhanden, sinkt der pH-Wert unter 7 und es ergibt sich nach Berg ein sauer wirkendes Lebensmittel. Abgesehen von dem fehlerhaften Säurebegriff der damaligen Zeit, wo man Kationen anstatt Hydroxidionen für Basen hielt: Ragnar Berg hat die organischen Säuren, die als Kohlendioxid in seinem Laborschornstein zum Himmel dampften, einfach aus seinen Messungen herausgemogelt. So, als äßen wir die Asche einer Zitrone und nicht die Zitrone selbst. Indessen muss unser Körper aber auch die organischen Säuren abbauen und das Kohlendioxid über die Lunge entsorgen.   

Das sei doch kein Problem, argumentieren die Anhänger der angeblichen Basenkost: Wir atmen doch andauernd aus. Das stimmt, denn die Lunge ist ein sehr leistungsfähiges Entsorgungsorgan für organische saure Abfallstoffe. Aber unser Schornstein steht nicht im Labor von Herrn Berg, unser Schornstein ist unser Blut. Blut ist zwar gut gegen Säuren gepuffert, aber es kann nur eine Säurelast zur Lunge transportieren, die den pH-Wert maximal um 0,1 pH absenkt. Und in diesem kleinen Transportfenster für Säuren müssen auch noch die nierenpflichtigen Säuren Platz finden!

Daher ist auch eine „organische“ Zitronensäure eine ebenso große Säurebelastung für den Körper wie eine anorganische Säure. Die Zitrone wirkt absolut nicht basisch. Unsere pH-Tabelle für Getränke ist korrekt. Und wenn Sie übersäuert sind, nützt es nichts, wenn Sie einen Liter Orangensaft trinken. Daher ist es selbstverständlich richtig, zu sagen „Basisches Aktivwasser macht basisch“. Einfach weil der Körper dann die organischen Säuren anderer Getränke nicht über den Blutkreislauf entsorgen muss.

„Wer seinen Körper also alkalisieren möchte, kann das wesentlich einfacher mit diesen Nahrungsmitteln erreichen. Zudem sind die Mineralstoffe in diesen Lebensmitteln in Chelatkomplexen organisch gebunden und können vom Körper viel besser verwertet werden als die im Wasser gelösten.“

Antwort: Chelatierung ist eine Methode, nichtwasserlösliche Schwermetalle, wasserlöslich zu machen. Alkalische und erdalkalische Mineralien sind dagegen in der Regel vollständig wasserlöslich und liegen daher in ionisierter Form im Wasser vor. Sie müssen keineswegs chelatiert werden. Sie sind bereits maximal bioverfügbar, weil sie in ionisierter Form vorliegen!

„Unser Körper ist tatsächlich häufig übersäuert. Das liegt aber in erster Linie an einer dauerhaft falschen Ernährung und einer zu geringen Versorgung mit Wasser. Denn außer den säurepuffernden Lebensmitteln brauchen wir auch Wasser als Transportmedium für die Abfallprodukte.“

Antwort: Schön, dass der Autor nun doch zugibt, dass Übersäuerung ein Problem darstellt. Es wäre dann gut, wenn er – außer Muttermilch – einige dieser säurepuffernden Lebensmittel nennen würde. Den Humbug von Ragnar Berg habe ich bereits vorher erläutert.

„Das Ganze lässt sich nicht einfach so neutralisieren, indem man ab jetzt mit einem Wasserionisierer hergestelltes „basisches Wasser“ trinkt. Eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit reinem Wasser hilft viel mehr dabei, freie Radikale zu neutralisieren.“

Antwort: Nein. Sie hilft zwar, höhere Säurelasten zu vermeiden, aber nicht so wie basisches Aktivwasser.

„Verbesserung des Wohlbefindens durch „basisches Wasser“?

Warum werben die Geräteanbieter mit zahlreichen Heilungsaussagen und Fällen von Verbesserungen des Gesundheitszustandes und des Wohlbefindens?
Weil „basisches Wasser“ am Ende schon hilft. Denn zum einen ist Wasser ein schwacher Puffer und kann bereits bei geringer Änderung der Ionenkonzentration eine relativ starke Beeinflussung des pH-Wertes sowohl in Richtung sauer als auch in Richtung basisch bewirken, ohne dass eine nennenswerte physiologische Beeinflussung zu erwarten ist. Und weil man an die Wirkung glaubt, wird man automatisch mehr trinken. Schlussendlich ist „schlechtes“ Wasser besser als gar keins, da zumindest die Unterversorgung mit Wasser insgesamt dauerhaft ausgeglichen wird.“

Antwort: Das ist nicht ganz falsch. Der Autor vergisst aber zu erwähnen, dass basisches Aktivwasser mit einem üblichen Trink pH-Wert von 9,5 etwa eine doppelt so starke Entsäuerungsfähigkeit wie Leitungswasser mit den üblichen pH 7,4 hat.

„Was ist dran an der Behauptung, weiches Wasser sei schlecht fürs Herz?

Die Befürworter basischen Wassers argumentieren mitunter mit einer Studie aus Finnland, bei Menschen, die in Gegenden wohnen, in denen das Leitungswasser einen niedrigen Härtegrad aufweist, würden häufiger Krankheits- und Todesfälle durch Herzinfarkt auftreten als in Gegenden mit hartem Wasser.
In dieser Studie bleiben außer der Wasserhärte jedoch sämtliche weiteren Einflussfaktoren wie Ernährung, Lebensweise, Umweltbelastung und Art der Bestandteile im Wasser unberücksichtigt, was in der Zusammenfassung der Studie sogar genannt wird. Nicht berücksichtigt wurde auch, wie viele Menschen an anderen Ursachen wie z. B. Krebs (möglicherweise sogar früher) sterben. Jedes Leben findet ein Ende und der natürlichste Tod tritt durch Herzversagen ein.“

Antwort: Angesichts der hohen Teilnehmerzahl der finnischen Studie kann man die anderen Sterblichkeitsfaktoren als nicht signifikant einstufen. Diese über 30 Jahre gehende statistische Studie an fast 19.000 finnischen Männern aus dem Jahr 2004 hat belegt, dass jeder zusätzliche Härtegrad dH im Trinkwasser deren Herzinfarktrisiko um 1 % senkte. Dass die Befürworter von basischem Wasser diese Studie oft anführen, liegt vor allem an der Tatsache, dass der Härtegrad des basischen Aktivwassers aus einem Wasserionisierer um ca. 30 % höher liegt als der des dem Wasserionisierer zugespeisten Leistungswassers. Eine 10 Jahre dauernde deutsche Studie im Kreis Wernigerode belegt es in der umgekehrten Beziehung: „Bei dem sehr weichen und weichen Wasser können somit die Infarkte fast doppelt so häufig sein. Bei älteren Patienten treten sie im Durchschnitt ca.. eineinhalbmal so häufig auf.“ (Quelle: Teitge, J., Herzinfarktinzidenz und Mineralgehalt des Trinkwassers. http://www.mgwater.com/teitge.shtml)

„WHO: Mineralien im Wasser haben keine positive Wirkung

In Europa ist laut den Trinkwasserrichtlinien der  Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Glaube verbreitet, dass natürliche Mineralwässer aufgrund ihres Mineralstoffgehaltes medizinische Eigenschaften oder andere gesundheitliche Vorteile besäßen.
Viele Getränkeanbieter nutzen diese aus der Tradition stammenden Vorurteile für ihre irreführende Werbung aus.
Die WHO verzichtet jedoch in ihren Trinkwasserrichtlinien darauf, Mindestmengen für essentielle Nährstoffe anzugeben und weist weiter darauf hin, dass bei Verwendung von Trinkwasser mit sehr geringen Mineralstoffgehalten in vielen Ländern der Welt keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt geworden wären (WHO-Guidelines for Drinking-water Quality, 6.5.2 Potential health benefits of bottled drinking-water S. 114).“

Antwort: Der WHO Report „Calcium and Magnesium in Drinking Water – Public Health Significance“ stellt eine überwältigende Zahl von Belegen vor, die nahelegen, dass der Konsum von härterem Wasser deutliche Überlebensvorteile hat. Wie kommt der Autor zu seiner Schlussfolgerung? („Basisches Wasser“ kann bei dauerhaftem Genuss zu Verdauungs- und Herzproblemen sowie Beschwerden durch Kalkablagerungen führen und ist somit nicht zu empfehlen.) Dies ist durch nichts belegt und möglicherweise eine interessengesteuerte Fehlinformation.

„Quelle: www.worldtimes-online.com Autor: Hans-Peter Bartos“

Antwort: Natürlich haben wir zu dem ursprünglichen Artikel welcher von Hans-Peter Bartos geschrieben wurde, woraus dieser Bestwater Gegenstimmen-Artikel erstellt wurde, auch einen ganzen FAQ-Beitrag erstellt:

www.aquacentrum.de/faqs/ist-basisches-wasser-ungesund/

Näheres lesen Sie bitte unter den folgenden Links unter der FAQ „Gegenstimmen basisches Wasser“: https://www.aquacentrum.de/faq/

Oder Sie laden Sie sich die aktuellste PDF (derzeit über 400 S.) hier kostenfrei herunter.

Für weitere Fragen schreiben Sie an mich ein Email.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Sandra P.: Von der Website www.misterwater.eu habe ich mir 3 „Geheimreports Wasser“ schicken lassen. Im dritten Teil spricht sich der Geheimreport massiv gegen das Trinken von basischem Aktivwasser aus.

  • Solche kostenlos verschickten Exklusivinformationen können mehrere Zwecke verfolgen wie Adressgewinnung von potentiellen Kunden, Vermeidung von Öffentlichkeit für verbotene Heilaussagen zu eigenen Produkten und ungestrafte Konkurrenzverleumdung. Die Website gehört der EM Wassertechnologie GmbH, die durch ihren Geschäftsführer Erich Meidert vertreten wird. In dem von Ihnen erwähnten Geheimreport 3 geht es um die Beurteilung von Wasserfiltern. Die Firmenphilosophie von Misterwater offenbart sich auf S. 32. Die Firma verkauft keine Filteranlagen von der Stange, sondern konfiguriert sie individuell aus verschiedenen Filterkomponenten nach dem Bedarf vor Ort. Das tun allerdings Anbieter von Wasserionisierern auch. Ein optimales Trinkwasser braucht laut Misterwater:

1.    Sicherheit vor Keimen

2.    hohe Schwingungsenergie

3.    neutraler bis leicht basischer pH-Wert

4.    sauerstoffreich

5.    zellverfügbare leichte Mineralisierung

6.    höchste chemische Reinheit

7.    Freiheit von physikalischen Schadstoffinformationen

  • Auf S. 33 seines Geheimreports spricht Meidert noch von Verbesserung des Redoxpotentials, gibt aber nicht an, wie das geschehen soll. Dies könne man auf der Internetseite erfahren. Dort sehen wir:
  • Die angebotenen Filtersysteme heißen „Futura mit Bio Energie“, „Futura mit Joana Energie“, „Cortesia mit Bio Energie“, „Direct Flow New Generation“, „Bio Energie“ bzw. „Joana Energie“ und kosten (Stand Juli 2013) zwischen 1595 € und 3199 € ohne Einbaukosten. Die Wechselfilterflatrate kostet zwischen 179 und 219 €. Neben einer Filteranlage mit Keimsperre und separatem Entnahmehahn enthalten die Systeme noch ein „Energiemodul zur feinstofflichen Aufbereitung im Sinne der Homöopathie“ sowie einen „Wasser-Alchimator für optimale Mineralisierung“.
  • Daneben bietet Misterwater noch Produkte namens „Frequator“ Frequenzträger zwischen 830 € und 11.400 € an, die in Form von Schellen um die Wasserleitung gelegt werden und Frequenzträger in Form eines mit dem Symbol „Blume des Lebens“ bemalten Untersetzers aus Aluminiumsilizium namens „Vivalisator“ für 100 € bis 209,25 €. Zitate: „Der Vivalisator kann Ihren Nahrungsmitteln und Getränken in Sekundenschnelle ihre Lebendigkeit zurückgeben, ihre Haltbarkeit verlängern und sie zu einem intensiven Geschmackserlebnis machen.“ „Er überträgt die auf ihm gespeicherten natürlichen und vitalisierenden Informationen auf alle Getränke und Lebensmittel, die mit ihm in Berührung kommen.“ Da dies wohl den meisten etwas spanisch vorkommt, die sich nicht auf Esoterikmessen tummeln, steht klein gedruckt noch dort, was den Tatsachen entspricht: „dass die Wirkung des Vivalisators nach naturwissenschaftlichen Kriterien nicht messbar ist.“ Dreist ist dennoch die Behauptung „Lebensmittel können wieder mehr Biophotonen speichern“, denn Biophotonen sind sehr wohl naturwissenschaftlich messbar. Eine solche Messung legt Misterwater für den Vivalisator allerdings gar nicht vor.
  • Auf der website http://www.misterwater.eu/allgemein/so-wird-aus-einer- trueben-bruehe-klares-wasser.html wird der Einsatz einer z.B. bei Dialysegeräten üblichen Feinstfiltrierung beschrieben und dann ausgeführt: „Das erzeugte Wasser ist in seiner Reinheit nur mit wenigen natürlichen Quellen zu vergleichen.“ Ich behaupte dagegen. dass keine einzige natürliche Quelle ein solches technisch reines Wasser erzeugt. Wozu auch?
  • Die „feinstoffliche Aufbereitung“ erfolgt nach Theorien von Wilhelm Reich, Viktor Schauberger und George Lakhovsky, dokumentiert durch Wasserkristallfotos im Stil von Masaru —> Emoto. Wasserkristalle gibt es zwar nicht – sie heißen in Wirklichkeit Eiskristalle – aber dann könnte man ja auf die Idee kommen, dass Eis eben etwas ganz anderes als Trinkwasser ist. Zur näheren Erläuterung lesen Sie bitte unter dem Artikelstichwort —> Töth, Ewald. Zum Glück fehlt auch hier nicht der sachliche Hinweis, dass keine dieser Aufbereitungsmethoden wissenschaftlich messbare Wirkungen zeitigt.
  • Auf der Seite http://misterwater.eu/verwirbelung im alchimator findet man, wie das Redoxpotential des Wassers mit einem Gerät namens Alchimator verändert werden soll. Dieser Alchimator ist ein Gerät, in dem Wasser trichterförmig verwirbelt wird, ähnlich einem Gerät namens —> Twister, das wir an anderer Stelle beschrieben haben. Es sieht aus wie ein Haushaltsmixer, der ja Wasser ebenso verwirbeln kann. Leistungszahlen wie Umdrehungen/Minute etc. werden nicht genannt. Durch die Verwirbelung bilden sich angeblich hexagonale Strukturen, die aus 6 symmetrisch angeordneten Wassermolekülen bestehen. Darüber behauptet Misterwater: „und genau diese Strukturen sind es, die am besten durch die Wasserkanäle der Zellen passen.“ (S. 11). Dies ist ein Märchen. Bezaubert von Masaru —> Emotos hübschen 6-eckigen Eiskristallfotos, scheint der Verfasser völlig zu übersehen, dass solche 6er-Cluster, die ein Zeichen von sehr kaltem Wasser sind, für Wasserkanäle von Zellen viel zu groß wären.
  • Die Wasserkanäle, die Misterwater meint, sogenannte Aquaporine, sind mit 0,3 Nanometern so fein, dass nur einzelne Wassermoleküle passieren können. Sie geben —> Wasserclustern überhaupt keine Chance und lösen jegliche Wasserstoffbrückenbindungen im Wasser auf, um die Wassermoleküle einzeln und in einem elektromagnetischen Feld ausgerichtet in die Zelle zu schleusen.
  • Auf S. 23 heißt es dann: „Der Alchimator liefert ein neutrales bis basisches Wasser, das trotzdem weich ist. Die Mineralien, die das Wasser während des Alchimierens durch den Mineralienring aufgenommen hat, sind nicht groß und unverdaulich wie Mineralien aus Leitungs-, Mineral- oder ionisiertem Wasser, sondern wegen der Durchwanderung des Wirbels in hohen Geschwindigkeiten klein, lebendig und energiereich.“ Der Wasserwirbler fügt dem Wasser also neben der Wirbelbewegung über einen Mineralring auch noch Mineralien zu. Misterwater gibt allerdings nicht an, um welche Mineralien es sich dabei handelt und vor allem, warum diese „nicht groß und unverdaulich“ sein sollen wie „Mineralien aus Leitungs-, Mineral- oder ionisiertem Wasser“. Eigentlich möchte man doch eher glauben, dass Wasser, das schon länger als die 6-8 Minuten im Wirbler an der Auflösung von Mineralien in Anionen und Kationen gearbeitet hat – natürliches Wasser hat dafür Wochen bis Jahrmillionen Zeit gehabt – eher wenige Mineralien besitzt, denn bis zur vollständigen Auflösung von Mineralien in Wasser dauert es schon eine erhebliche Zeit. Wieso die einen Mineralien aber „unverdaulich“ sein sollen, die anderen nicht, gibt Misterwater nicht an. Mineralien sind definitionsgemäß anorganische Materie und es macht überhaupt keinen Sinn, in diesem Zusammenhang von Unverdaulichkeit zu sprechen.
  • Auf S.19 spricht er in diesem Zusammenhang von Chelatierung und meint, mit Bioverfügbarkeit sei die Chelatierung von Mineralien gemeint. Chelatierung ist aber eine Methode, nichtwasserlösliche Mineralien, z.B. Schwermetalle, wasserlöslich zu machen. Alkalische und erdalkalische Mineralien sind dagegen in der Regel vollständig wasserlöslich und liegen daher in ionisierter Form im Wasser vor. Sie müssen keineswegs chelatiert werden. Sie sind bereits maximal bioverfügbar, weil sie in ionisierter Form vorliegen!
  • Den Nachweis, dass Misterwater-Alchimatorwasser sämtliche Anforderungen der Trinkwasserverodnung erfüllt, liefert Misterwater nicht. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass in das vorher ultrafiltrierte Wasser durch die Verwirbelung mit dem Mineralienring kontinuierlich so viele Mineralien aufgenommen werden wie zur Erreichung der Trinkwassernorm erforderlich wären. Wie viele Mineralien lösen sich, wenn der Wirbler des Alchimator 2 Minuten läuft, was ist bei 8 Minuten Betrieb zu erwarten? Da sich Mineralien unterschiedlich schnell in Wasser lösen: Welche werden zuerst verbraucht, welche zuletzt? Ist der Alchimator mit seinem Mineralienring verkeimungssicher? Wie wird er der Alchimator keimfrei gehalten? Misterwater bleibt die Antowrten auf diese Fragen schuldig.
  • Sie haben nun einiges über die Grundlagen des Angebots von Misterwater erfahren. Weder die Mikrofiltration noch die Verwirbelung sind neu. Wasservitalisierungen durch esoterische Informationsübertragung haben lediglich Unterhaltungswert und Märchencharakter. Man kann zwar theoretisch binäre und analoge Informationen über Wasser übertragen, sie für sehr kurze Zeitabstände sogar in Wasserstoffbrückenbindungen speichern, aber definitiv nicht unter den Rahmenbedingungen von Trinkwasser.
  • Auch Nachmineralisierungen für hochfiltriertes Wasser gibt es wie Sand am Meer. Auf der folgenden Website von Misterwater wird aber ionisiertes basisches Wasser als schädlich bezeichnet: (Stand 28.7..2013) http://www.misterwater.eu/datenblaetter/ionisiertes_basisches_wasser_schaedlich.pdf. Die dort angeführten Argumente sollen zur Misterwater-Alchimie hinführen, sind aber polemisch, irrig und in der Hauptsache auf einem magischen Weltverständnis beruhend.
  • Neben dem Bild eines verzweifelt blickenden Mannes, der auf der Toillette sitzt, schreibt Misterwater: „Die japanische Gesundheitsbehörde, die vor kurzem noch basisches Wasser aus Wasserionisierungsgeräten zum Trinken empfahl, ist mittlerweile von dieser Empfehlung abgerückt, nachdem viele Magen-Darm Probleme durch das Trinken dieses künstlichen und extrem behandelten Wassers auftraten.“ Das ist in vielerlei Hinsicht unwahr. Die japanische Gesundheitsbehörde hat niemals das Trinken von basischem Aktivwasser empfohlen, dies wäre ja eine höchst parteiliche Stellungnahme gegenüber der konkurrierenden Pharmaindustrie. Sie hat es aber nach ausgiebiger Sicherheitsprüfung zur Behandlung von Magen-Darmbeschwerden zugelassen, also erlaubt, und nicht etwa empfohlen. (Quelle: Bulletin of the Monitoring and Guidance Dept. of the Japanese Ministry of Health and Welfare, Pharmaceutical Monitoring Vol. 57, issued on October 19, 1992)
  • Dieses Wasser zur medizinischen Behandlung, für die auch in Japan immer noch Ärzte zuständig sind, muss nach einer weiteren Verordnung mit Geräten von einem zertifizierten Medizingerätehersteller hergestellt werden. Deswegen haben die meisten Herstellerfirmen von Wasserionisierern zumindest in Japan und Korea entsprechende Zertifikate und produzieren die Geräte nach vorgegebenen Normen zum Verbraucherschutz. Zur Zulassungsgeschichte von Wasserionisierern in Japan siehe: http://www.3aaa.gr.jp/english/alkali/hs.html oder in meinem Buch „Aktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential“. In Deutschland wurde Aktivwasser unter dem Namen Hydropuryl® übrigens bereits 1938 in Gehes Codex der Arzneimittelspezialitäten verzeichnet.

FAQ Misterwater

  • Das Hydropuryl®-Wasser gab es bis in die 80er Jahre nicht nur als neutrales und entmineralisiertes, sondern auch als saures und alkalisches (basisches) Aktivwasser aus der Fabrik des Erfinders Alfons Natterer. Seine Wirkung war lange in Deutschland grundsätzlich untersucht und bekannt, bevor sich sowjetische japanische und koreanische Forscher des Themas in gründlicherer Weise annahmen. Lediglich in den USA fand bis heute keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der deutschen Erfindung statt und das Aktivwasser fand nur bei dem spagyrischen Mediziner Fra Albertus Anklang, der schon in den 60er Jahren Kontakt zu Alfons Natterer suchte.

FAQ Elektrolyt Wasser

  • Auf S. 3 wiederholt Misterwater das Märchen von der basisch wirkenden Zitrone und fantasiert im Trend der Esoterik-Szene von organischen Mineralien. Auf S. 4 spielt Misterwater mit dem Begriff Chelatierung. Chelatierung bedeutet, wasserunlösliche Substanzen mit bestimmten Chemikalien wasserlöslich zu machen. Mineralstoffe müssen zur Aufnahme in den Körper aber nicht wasserlöslich gemacht werden, da sie es von vorne herein bereits sind. Auch die Mineralien aus unserer organischen Nahrung werden nicht durch Chelatierung, sondern mittels Wasser aus der Nahrung gelöst. Im Wasser sind Mineralien am leichtesten und ohne Verdauungsaufwand aufnehmbar, weil Wasser der Mineralientransporter überhaupt ist. Wenn Misterwater also (S. 3) schreibt: „Der Mensch ist vom Verdauungssystem her darauf ausgelegt, Mineralien aus seiner Nahrung zu beziehen statt aus seinem Trinkwasser“, kann man das einfach nur als absurd bezeichnen.
  • Auf S. 4/5 präsentiert Misterwater chemische Fachbegriffe: „In diesem alkalischen Wasser finden sich Verbindungen wie Kalziumhydroxid (= Kalk … dessen Haupteinsatzgebiet ist normalerweise die Zubereitung von Mörtel im Bauwesen oder wegen seiner ätzenden Wirkung als Fungizid im Obstanbau …), Natriumhydroxid (Ätznatron), Kaliumhydroxid (Ätzkali), Magnesiumhydroxid (wird medizinisch zur Neutralisation der Magensäure und als Abführmittel eingesetzt)“. Da staunt der Laie, doch den Fachmann wundert es nicht, denn diese Substanzen befinden sich in beinahe jedem Trinkwasser. Allerdings hat Misterwater vergessen, das Kürzel „(aq)“ hinzuzufügen, mit dem man darauf hinweist, dass diese Substanzen nicht als Salz, sondern in wässriger Lösung vorliegen und damit völlig normal und ungefährlich, ja sogar gesundheitsfördernd sind. Unterschlagen wird dagegen das Hauptmerkmal von basischem Aktivwasser, nämlich das Vorhandensein eines anormalen Redoxpotentials außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts. —> Relaxationszeit.
  • Ätznatron und Ätzkali etwa, so Misterwaters starke Aussage auf S. 5, neigen „dazu, sich in Arterien, Geweben und Gelenken abzulagern“. Eine wahrhaft interessante Pathologie, die geradezu nach einem Drehbuchautor á la CSI… schreit, aber mit der Physiologie des Menschen nichts zu tun hat.
  • Ab S. 6 ist von saft- und kraftlosem Wasser anstatt von dessen Elektronenreichtum die Rede. Dieses Wasser könne aber Herzmuskelschädigungen hervorrufen. Den Hintergrund erkläre ich unter dem Stichwort —> Roberts.
  • Unverständlich ist der Hinweis auf Dr. Hidemitsu Hayashi, einen japanischen Arzt und Wasserforscher, der gerade durch seine anschaulichen Artikel sehr viel zur Verbreitung basischen Aktivwassers beigetragen hat. Seine Arbeiten wurden in Deutschland von Dietmar Ferger aufgegriffen und zuletzt in seinem Buch „Jungbrunnenwasser“ (2011) ausführlich dargestellt.
    Im Hinblick auf die Erkenntnis, dass Wasserstoff eine große Rolle bei der Heilwirkung von basischem Aktivwasser und einigen natürlichen Quellen spielt, hat Dr. Hayashi einen Wasserstoff-Stick auf der Basis von metallischem Magnesium entwickelt, der Wasser mit Wasserstoffbläschen anreichert, die das Redoxpotential im Rahmen der Stellung von Magnesium in der Redoxreihe der Metalle senken. (—> Chemische Wasserionisierung). Und: –> HRW. In keiner Publikation Hayashis aber kann ich Misterwaters Behauptung nachvollziehen, Hayashi habe sich von der Ionisation abgewandt. Die Wasserstoffanreicherung erfolgt ohnehin bei der Elektrolyse, ist also im Grunde überflüssig. Allerdings kann man Defizite insbesondere beim japanischen Weichwasser, mit Hayashis Stick vielleicht ausgleichen. Besser wäre allerdings eine Anreicherung mit —> Calcium.

FAQ Misterwater Jungbrunnenwasser

  • Als Verfechter des ausschließlich der Umkehrosmoseszene bekannten Franzosen L. Vincent werden dessen nachweislich unhaltbare Thesen zur Wasserhärte von Misterwater nun mit einer Theorie über die Störung der „zellulären Redoxsignalmoleküle“ verbunden. Diese beruht auf dem Strukturvertrieb ASEATM erfundenen und in der Wissenschaft gänzlich unbekannten Begriff „Redoxsignalmoleküle“.
  • Punkt 8 auf Seite 9 ist angesichts von Misterwaters Filterproduktpalette natürlich kein Wunder. Die Innenfilter von Wasserionisierern seien bei über 2000 potentiellen Schadstoffen im Wasser völlig ungenügend. Das ist erstens reine Panikmache, denn potentielle Schadstoffe schaden nicht, sondern nur wirkliche, und die werden in Deutschland und Mitteleuropa so kontrolliert, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Zweitens kann man bei realem Filterbedarf jederzeit einen Spezialfilter wählen oder davorschalten. Das Vorfilterthema ist also für eine Kritik an Wasserionisierern völlig ungeeignet. Näheres und die wahren Filterprobleme habe ich unter dem Stichwort —> Filter beschrieben. Völlig bauernfängerisch ist Misterwaters Satz: „Genau wie beim Aktivkohlefilter sind auch bei Ionisierungsgeräten die ppm-Werte zu hoch.“ Nur kurz: Es gibt keine zu hohen ppm-Werte. Die Langfassung unter dem Stichwort —> Leitwert. Die fälschliche Gleichsetzung von ppm- Werten mit Schadstoffen ist ein typisches Merkmal von Verkäufern von —> Umkehrosmoseanlagen.
  • Misterwaters Aussagen sind in deutscher Sprache sicherlich die heftigsten Attacken auf basisches Aktivwasser. Auf englisch gibt es Seiten, die als Vorbild gedient haben mögen, denn viele, die bisher Verkäufer von Umkehrosmoseanlagen und ähnlichem waren, sind inzwischen umgeschwenkt und verkaufen Wasserionisierer. Es tobt auch ein Kampf zwischen den Herstellern der so unterschiedlichen Systeme. Da werden oft die Ärmel hoch gekrempelt. Aber noch nie habe ich eine Argumentation gesehen, die mit einem Mann mit heruntergelassener Hose auf dem Klo beginnt.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Sylvia S.: Per Email erhielt ich einen Bericht von Dr. med. Ewald Töth, den ich im weiter verteilen soll. Er stellt eine scharfe Kritik am Konzept des basischen Aktivwassers dar. Titel: „Die Wirkungsweise von Geräten zur Wasserionisierung und die möglichen Auswirkungen von gefiltertem elektrolytisch reduziertem Wasser im menschlichen Körper.“ Was denken Sie darüber?

  • Dies ist nun meines Wissens nach der erste deutschsprachige Arzt mit einer Stellungnahme gegen basisches Aktivwasser. Daher gehe ich auch darauf ausführlicher ein, auch wenn es dadurch zu Wiederholungen kommt. Dr. Töth tritt schon seit längerem als Anbieter von zahlreichen Basenpräparaten auf. Im Internet gibt es auch eine Broschüre mit dem Titel „Die ganzheitliche Basenkur nach Dr. Töth“, die herausgegeben wird von der „Wissen- schaftlichen Gesellschaft für Quantenmedizin und Bewusstseinsforschung“, als deren wissenschaftlicher Leiter Töth auftritt. Darin steht zum Beispiel: „Eine gesunde Haut hat einen pH Wert von 7,3 bis 7,5“ der sich um mehr als zwei pH- Stufen von der gängigen Auffassung der Medizin unterscheidet, ohne dass er auch nur im mindesten begründet wird.
  • Töths zentrale These dabei lautet, dass dem Aktivwasser keine Wirkung zukommen kann, weil es „sofort nach der Entnahme aus dem Elektrolysegerät mit seiner Umgebung“ reagiert. (S. 2.).
  • Genau in dieser sofortigen Reaktion mit der Umgebung – im Falle von basischem Aktivwasser ist dies der Körper des Trinkenden – besteht aber die Funktion des Aktivwassers! Töth ist offenbar der Fachbegriff —> Relaxationszeit nicht bekannt oder er wird bewusst ignoriert.
  • Ferner kritisiert Töth die Verwendung von Vorfiltern in Elektrolysegeräten für Trinkwasser durch die Behauptung, dadurch würden dem Wasser nicht nur belastende Stoffe entzogen, sondern auch „natürliche Bestandteile wie Mineralien und Spurenelemente“. Übrig bleibe „eine technisch erzeugte, saubere und absolut energetisch zerstörte Flüssigkeit (Industriewasser)“. Entweder verwechselt Töth hier das Verfahren der —>Umkehrosmose, das in der Tat ein solches Industriewasser erzeugt, mit der Vorfiltrierung von Aktivwasser, oder er hat sich noch nie mit den für Wasserionisierer verwendeten Filtern auseinander gesetzt, die gerade dafür konzipiert sind, Mineralien nicht herauszufiltern. Unkenntnis scheint auch darüber zu bestehen, dass das zum Trinken vorgesehene basische Aktivwasser erheblich mehr Mineralien enthält als das ursprüngliche Leitungswasser, da die Mineralien der gesamten Wassermenge bei der —>Elektrolyse in die Kathodenkammer gezogen werden.

FAQ Toeth Ewald-Hydroxid Ionen Protonen Anionen Kationen

 

  • Töths Begrifflichkeit von einer „energetisch zerstörten Flüssigkeit“ ist entweder esoterischer Natur oder ignoriert die Tatsache, dass sich im basischen ‚Aktivwasser“ ein erheblicher Gewinn an Elektronen einstellt, der sich durch das negative —> Redoxpotential messen lässt. Diesem negativen Redoxpotential verdankt das basische Aktivwasser auch seine Fähigkeit, mehr Mineralien zu speichern als das Ausgangswasser.
  • Töth behauptet dann, dass für 1000 Liter Aktivwasser ca. 5000 Watt elektrische Energie verbraucht werden. Tatsächlich kann dies je nach Mineralisierung des Ausgangswassers erheblich mehr oder erheblich weniger sein. Es hängt auch von dem erzielten pH-Wert oder Redoxpotential ab, wieviel Strom bei der Elektrolyse wirklich verbraucht wird. Was Töth aber verschweigt ist, dass die eingesetzte Energie sich je nach Wirkungsgrad des Wasserionisierers ja nicht ins Nichts auflöst, sondern sich im basischen Teil des Aktivwassers als Elektronenüberschuss über das negative Redoxpotential messen und nutzen lässt. Das basische Aktivwasser wirkt wie ein Akku.

FAQ Toeth Ewald-Akku

 

  • Es kann sogar ein Lämpchen zum glühen oder eine Uhr zum laufen bringen.

FAQ Toeth Ewald-Lampe Uhr

 

  • Dagegen behauptet Töth einfach: Das basische (reduzierte) Wasser habe keine funktionellen freien Elektronen, die für eine basische und oxidative Wirkung im Körper zur Verfügung stehen würden. Und warum leuchtet dann das Lämpchen? In gewisser Hinsicht hat er schon recht: „funktionelle freie Elektronen“ gibt es nämlich gar nicht, da Elektronen immer in Interaktion und niemals frei sind. Physikalisch gehören die antioxidativ wirksamen Elektronen zu den Hydroxid-Ionen und zu den Wasserstoff-Anionen.
  • Und deswegen rostet die Stahlwolle im basischen Aktivwasser nicht, während sie in normalem Wasser rostet. Für die basische Wirkung sind die freien Hydroxid-Ionen insgesamt verantwortlich. Denn „basisch“ (alkalisch) bedeutet definitionsgemäß nichts anderes als „Mehr Hydroxid-Ionen als H+ – Ionen“.
FAQ Toeth Ewald-Stahlwolle
  • Die basische Eigenschaft einer Flüssigkeit (pH-Wert) muss man unterscheiden von der basischen Wirkung, also der Fähigkeit, Säuren zu neutralisieren. Die Hydroxidionen schweben ja nicht allesamt frei durch das Wasser, sondern sind teilweise assoziiert mit den Kationen, wie Natrium, Calcium, Kalium oder Magnesium. Diese an Kationen gebundenen Hydroxid-Ionen stellen den Puffer des Wassers dar.
  • Umgekehrt ist es bei einer Säure: Dort ziehen sich H+-Ionen und Anionen elektrisch an. Etwa bei Salzsäure H+Cl-. . Es ist klar, dass eine 10-prozentige Salzsäureverdünnung in Wasser nicht mit einer fünfprozentigen Natronlauge (Na+OH-) neutralisiert werden kann, da deren Basenwirkung ja nur halb so stark gepuffert ist. Aufgrund dieser Grundtatsachen kommt Töth, und übrigens auch viele andere, zu der unsinnigen Behauptung, basisches Aktivwasser habe überhaupt keine basische Pufferkapazität (S.2) und könne daher keine Säuren neutralisieren. Tatsächlich ist es aber so, dass manche Säuren im Körper auch nicht stärker gepuffert sind als basisches Aktivwasser. Zudem muss man berücksichtigen, dass es aufgrund der unterschiedlichen Mineralisierung des Ausgangswassers auch zu einer unterschiedlichen Pufferung des basischen Aktivwassers kommt. Ein basisches Aktivwasser aus dem mainfränkischen Hartwassergebiet ist erheblich stärker mit Kationen gepuffert als ein basisches Aktivwasser aus der Vulkaneiffel, auch wenn beide denselben pH-Wert von 9,5 aufweisen.
  • Auf jeden Fall bringt das basische Aktivwasser aber einen Neutralisierungsvorteil gegenüber dem normalen Leitungswasser, aus dem es gewonnen wurde. So brauchten wir zur Neutralisierung eines Glases Cola 32 Gläser Leitungswasser aus München, während dafür nur 15 Gläser basisches Aktiv- wasser (pH 9,5) aus demselben Leitungswasser erforderlich waren. (—> Roberts).
  • Leitungswasser sei bereits energetisch zerstört und würde sowohl durch Filtrierung als auch durch Behandlung in einer Elektrolysezelle noch weiter zerstört. Zum Beweis führt er Fotos von Eiskristallen aus „gesundem“ Quellwasser und aus gefiltertem und elektrolysiertem Wasser mit gestörter energetischer Struktur an, die der japanische Künstler Masaru Emoto geschossen hat. —> Emoto bezeichnet sich selbst nicht als Wissenschaftler, im Gegensatz zu seinen Nachahmern, die diese Art von Eisfotographien als Qualitätsnachweis ihres jeweiligen Wassers propagieren, vor allem dann, wenn keine weiteren Qualitätsnachweise beibringbar sind. Es haben übrigens auch einige Hersteller von Wasserionisierern solche Fotos bei Emoto in Auftrag gegeben, die ebenso schön aussehen, aber auch hier gar nichts beweisen. Denn Eis ist kein Wasser, wie jedes Schulkind wissen sollte! Kein Eskimo könnte seinen Wasserbedarf durch geschmolzenenes Meerwasser-Eis decken, wenn Eis dasselbe wäre wie Wasser! Doch Eis scheidet bis auf wenige Kristallisationskerne die meisten Mineralien aus und drückt sie in noch nicht gefrorenes Wasser hinaus. Nach dem Schmelzen erhalten wir ein völlig anderes Wasser als vorher, und auch die Fotografie des Eiskristalls zeigt nicht das Wasser, über das die Fotografen Aussagen machen wollen. Die sogenannte „energetische Zerstörung“ von Wasser ist mit den Fotos nicht beweisbar.
  • Wenn der esoterische Begriff „energetische Zerstörung von Wasser“ überhaupt einen Sinn machen sollte, warum misst man nicht einfach den Elektronengehalt des Wassers in Form des negativen –> Redoxpotentials? Doch einen solchen wissenschaftlichen Ansatz vermeidet Töth.
  • Stattdesssen zeigt er zum Beweis seiner Behauptungen sogenannte Quantenfraktalbilder. Auf seiner Website www.qfb.at heißt es dazu: „Wasser hat eine kristalline Struktur. Nicht nur im gefrorenen Zustand, sondern Wasser behält bis zu einer Temperatur von 65° Celsius seine kristalline Struktur aufrecht.“ Dies widerspricht allerdings der unumstrittenen wissenschaftlichen Auffassung, wonach sich die Wassermoleküle des flüssigen Aggregatszustandes in sprunghafter Weise innerhalb von Terasekunden räumlich verschieben.
  • Aber es wird noch merkwürdiger. Denn er schreibt: „Dies konnten Dr. Ewald Töth & DI Peter Pfaffenbichler in ihrem Labor nachweisen, daher wurde es möglich, die Information von Wasser nicht nur im gefrorenen Zustand, sondern auch in flüssiger und getrockneter Form zu fotografieren.“ Sie haben richtig gelesen: Die Herren fotografieren Trockenwasser! Also die Mineralien, die nach dem Verdunsten von Wasser zurückbleiben. Die Absurdität einer Methode, die Wasser ohne Wasser zur Grundlage hat, ist kaum zu überbieten. Nun gut, wer aus Kaffeesatz lesen kann, kann es vielleicht auch aus Kesselstein. Man trifft auf derartige Methoden meistens auf Esoterikmessen, direkt neben den Kartenlegern. Pro „Quantenfraktalbild“ einer „Trockenwasser“-Probe verlangen die Herren übrigens 65 €.
  • Ein weiteres Dogma Töths konträr zur Naturwissenschaft lautet: „Gesundes Wasser ist stabiles Wasser“ (S. 3). Erklärt wird dies mit der Clusterbildung durch Wasserstoffbrücken, die aber nach allem gesicherten Wissen von Chemie und Physik sehr unstabil sind und ja gerade durch diese Wendigkeit das Leben auf unserem Planeten ermöglichen.
  • Auf Seite 6 seiner Abhandlung erklärt er dann: „Ionisiertes Wasser oder Elektrolytwasser ist eine instabile Flüssigkeit mit abgespalteten Wassermolekülen“. Tatsächlich aber zerfallen Wassermoleküle bei der Elektrolyse in die natürlichen Wasserionen H+ und OH-. Dieser Vorgang geschieht durch die sogenannte Autoprotolyse des Wassers in jedem Wasser pausenlos, und es entsteht dadurch keineswegs „eine molekular zerrissene, instabile Flüssigkeit mit reaktiven Molekülfragmenten“, die „zu früh und an falschen Orten in die Gewebestruktur der Zelle“ (S.6) eindringen.
  • Töths weitere Behauptung (S.7), basischem Aktivwasser fehlten die basischen Mineralien, um Säuren zu binden ist ziemlich grotesk, weil ja tatsächlich mehr basische Mineralien als im normalen Ausgangs wasser vorhanden sind, was sich ohne weiteres zum Beispiel mit einem Wasserhärteteststreifen zeigen lässt, der das Mehr an Calcium- und Magnesium-Ionen sichtbar machen kann. Vielleicht ist aber gerade dieses Plus an Mineralien Herrn Töth ein Dorn im Auge, da dies vielleicht den Verkauf seiner zahlreichen im Internet angebotenenen basischen Mineralmischungen unter dem geschützten Markenzeichen „Dr. Ewald Töth®“ erschwert. Tatsächlich steht basisches Aktivwasser zu den Produkten Töths in einem direkten Konkurrenzverhältnis.
  • Töth schreibt auf Seite 8 zu der Frage „Hat basisches Wasser mehr Sauerstoff?“: „Sobald ionisiertes Wasser mit Luft in Verbindung kommt, wird Sauerstoff flüchtig (dies wird im Gerät durch Spezialmembranen verhindert) oder es wird wieder zu einem Wassermolekül gebunden.“ Dies ist falsch, da der durch die Elektrolyse freigesetzte Sauerstoff auf der Anodenseite ausgast, also beim sauren, nicht beim basischen Wasser. Beim basischen Wasser dagegen gast unmittelbar nach dem Austritt aus der gasdichten Kathodenkammer der Elektrolysezelle überschüssiger Wasserstoff aus, der nicht im Wasser gelöst werden kann. Mit den Spezialmembranen der Elektrolysezelle hat das überhaupt nichts zu tun. Das Ausgasen von Sauerstoff und Wasserstoff wird schlicht dadurch verhindert, dass die Elektrolysezelle bei einem Durchflusselektrolysegerät ein druckdichtes Gehäuse hat. Bei einem Topfionisierer hingegen entweichen die beiden Elektrolysegase permanent während der Herstellung der basischen und sauren Aktivwassersorte.
  • Tatsächlich lenkt Töths falsche Argumentation aber von dem eigentlichen Kern der Frage ab, nämlich der, ob denn basisches Wasser tatsächlich mehr Sauerstoff enthält: Das hat es selbstverständlich und dies ist imgrunde sehr einfach zu verstehen, wenn man die Vorgänge bei der —> Elektrolyse kennt: Saures Wasser enthält weniger Sauerstoff, weil ein Teil des molekularen Sauerstoffs ausgast und folglich im Restwasser fehlt. Umgekehrt gast aus dem basischen Aktivwasser Wasserstoff aus, der folglich im Restwasser fehlt, während Hydroxid-Ionen (OH-) zurückbleiben. Es geht also nicht um den im Wasser als Gas gelösten mobilen Sauerstoff, sondern um den molekular gebundenen Sauerstoff.Dieser ist tatsächlich in erheblich größerer Zahl im basischen Wasser vorhanden. Während ein Glas (0,3 l) Leitungswasser (pH 7,8) 0,310 x 1020 Sauerstoffatome besitzt. hat basisches Wasser mit pH 10 5,0 x 1020 Sauerstoffatome, also mehr als das 16-fache (Berechnung durch S.Whang, Der Weg zurück in die Jugend, Norderstedt 2006, S. 18).
  • Da Sauerstoff gegenüber Wasserstoff relativ schwer ist, ist 1 Liter basisches Aktivwasser auch etwas schwerer als ein Liter normales oder saures Wasser. Der in den Hydroxid-Ionen (OH-) steckende Sauerstoff kann durch die folgende energieerzeugende Reaktion aus 4 Hydroxid-Ionen 2 Wassermoleküle und 1 Sauerstoffmolekül erzeugen, wobei 4 Elektronen zur Pufferung von freien Radikalen frei werden: 4 OH- <=> 2 H2O + 1 O2 + 4e-.. Wenn Töth also behauptet, der Sauerstoff würde wieder zu einem Wassermolekül gebunden, unterschlägt er den wichtigsten Teil der genannten Reaktionsgleichung, nämlich das energiespendende Freisetzen von Sauerstoff.
  • Töths Test zur Überprüfung der eine Säure neutralisierenden Wirkung von Flüssigkeiten (S. 10) ist nicht nachvollziehbar. Er will eine Basen- Mineralmischung in Wasser mit basischem Aktivwasser vergleichen. Er gibt aber nicht die Art der Basen-Mineralmischung an.

FAQ Toeth Ewald-Saeure

  • Die meisten dieser Mischungen machen das Wasser nämlich saurer als vorher. Lediglich das Redoxpotential sinkt gemäß der elektrochemischen Spannungsreihe der gelösten Mineralien. Als wir eine volle Portion der verbreiteten Basenmischung Basica® Vital in Leitungswasser aus München mit pH 7,46 gaben, sank dessen pH Wert auf 7,36, er wurde also saurer. Der ORP-Wert fiel um 57 mV, blieb aber mit +40 mV (CSE) immer noch im oxidativen Bereich.

FAQ Toeth Ewald-Leitungswasser Muenchen

  • Bei der Basica® Sport Produktvariante fiel der pH Wert sogar auf 4,62, weil dort bereits Säuren wie Vitamin C und Zitronensäure zur Geschmacksmanipulation zugegeben sind. Dazu kommen hohe Mineraldosierungen bis zu 1250 mg pro Portion, welche einen Reaktionsvergleich auf eine Ascorbinsäurebelastung nicht möglich machen.
  • Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, vergleichen wir daher Wasser mit der Mineralmischung „Aquamin®“, die aus einer definierten Mischung von Calciumchlorid, Magnesiumchlorid und Kalium- chlorid besteht, einmal im ionisierten und einmal im nicht ionisierten Zustand. Im nicht ionisierten Zustand beträgt der pH-Wert 7,35, ist also leicht basisch. Im ionisierten Zustand liegt er bei pH 9,45. Was bewirkt nun die Zugabe von 1 g Ascorbinsäure (Vitamin C) ? Die nicht ionisierte Basenmischung sinkt um 3,42 im pH Wert auf pH 3,93. Die ionisierte Basenmischung sinkt um 4,34 auf pH 5,11, ist aber im Endeffekt immer immer noch um 1,18 pH weniger sauer als die nicht ionisierte Basenmischung. Tödts eigenartiges Testverfahren entpuppt sich also bei genauerer Betrachtung als Bumerang. Auf das von Tödt nicht in Erwägung gezogene Redoxpotential beider Aquamin®-Lösungen wirkt sich die Vitamin C – Zugabe nahezu gleich aus:
  • ORP Aquamin® normal: +226mV, nach Vitamin C Zugabe +140mV, Differenz: – 86 mV
  • ORP Aquamin® ionisiert: -305mV, nach Vitamin C Zugabe -222mV, Differenz: + 83 mV
  • Einen besonderen Einblick in seine wissenschaftsferne Denkweise ermöglicht uns Töth noch mit seiner Stellungnahme zu Wasserfiltern (S.7). Er schreibt: „Wenn verschmutztes Wasser wie z.B. durch Nitrate, Insektizide oder bakteriell belastetes Wasser diese Filter durchläuft, werden diese Informationen im Wasser gespeichert. Solange dieser Filter im Gerät verbleibt, fließt ständig das nachkommende Wasser durch diese Deponien durch und nimmt die schadhaften Informationen auf. Man trinkt chemisch reines Wasser, aber Wasser mit enorm schadhaften Informationen.“
  • Töth glaubt augenscheinlich an Hexerei, denn wie sollte chemisch reines Wasser Informationen aufnehmen und gar „enorm schadhaft“ weiter geben? Wie außer durch Magie soll Wasser denn, wie er schreibt, Informationen „wie ein Tonbandgerät“ aufnehmen?
  • Töth versucht es erst gar nicht mit einer Erklärung seiner Aussagen und vollendet seinen Wasserzauber mit dem Satz: „Granderwasser und viele andere Wasseraufbereitungsverfahren versuchen, dem Wasser positive Informationen zu verleihen. Dass dies funktioniert, ist nachgewiesen.“ Tatsächlich ist vor letztinstanzlichen Gerichten festgestellt worden, dass —> Granderwasser keinerlei nachgewiesene Veränderungen gegenüber dem nicht begranderten Wasser zeigt. Die kommerzielle Behauptung, es gebe solche Veränderungen, ist in vielen Ländern inzwischen sogar von Strafverfolgung bedroht.
  • Bei Wasserionisierern ist die Verwendung von Vorfiltern nicht unbedingt notwendig, wenn absolut schadstofffreies Wasser verfügbar ist.. Dies ist aber nur an wenigen Orten der Welt der Fall, sodass Vorfilter unbedingt zu empfehlen sind. Denn auch Schadstoffe können durch Elektrolyse aktiviert und dadurch in ihrer Schädlichkeit verstärkt werden. Das passiert nicht auf magischem Weg durch „Informationen“, sondern durch Verschiebung von Elektronen und Ionen. Ein Filter ist nur dann gefährlich, wenn er die gesammelten Schadstoffe wieder frei gibt, weil er verbraucht ist. Ein nicht ordnungsgemäß betriebener Filter stellt tatsächlich ein Risiko dar. Das Gerede über „Informationen“ dagegen sollte man auf Esoterikmessen belassen. Wasser rauscht, Bäche murmeln, reden tun sie nur in der Poesie. Und das ist gut so, sonst würden sie sich wohl permanent über unsere Wasserverschmutzung beschweren.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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In der Zeitschrift Nexus-Magazin Ausg. 19 schreibt eine Frau Jan Roberts, dass der Konsum basischen Wassers Gesundheitsprobleme verursacht. Ist das wahr?

  • Der von Ihnen angeführte Artikel der australischen Pharmazeutin Jan Roberts aus dem Jahr 2008 trägt den Titel: Ist basisches Wasser gesund. Er war schon vorher auf Englisch im Informed Voice Magazine erschienen und hat die Wasserionisiererbranche ziemlich überrascht, weil es der erste massive Angriff von pharmazeutischer Seite auf diese Technologie war. Sofort wurde recherchiert, dass Frau Roberts für einen Filtervertrieb tätig war und daher im basischen Wasser ein Konkurrenzprodukt sehen musste, eine Interessenlage, die sie verschwiegen hatte. Dennoch lohnt es sich, sich mit ihren Argumenten ernsthaft auseinander zu setzen, da sie letztlich nur das reflektieren, was von manchen Herstellern und Vertrieben von Wasserionisierern gedankenlos in die Welt gesetzt wurde und wird. Historisch betrachtet hat der Artikel von Frau Roberts in Deutschland zu einer begrifflichen Klärung und zur Bildung des heutzutage etablierten Begriffs „Basisches Aktivwasser“ beigetragen. Ich möchte daher den Artikel Punkt für Punkt durchgehen, selbst wenn sich meine Argumentation mit anderen Fragen aus diesem Buch überschneiden oder doppeln sollte. Wo sinnvoll, arbeite ich mit Querverweisen.
  • Frau Roberts beginnt mit einer Kritik an dem ungenauen Begriff „basisches Wasser“, der damals dominierend war. Dadurch dass die englischsprachige Welt im Chor mit den japanischen Erfindern und Forschern von „alkaline water“ (basischem Wasser) sprach, hatten vor allem schnell herangezogene Vertriebsleute eines schnell wachsenden Marktes ignoriert, was alles Wasser überhaupt basisch machen kann. Obwohl dies vor allem von seiner Zusammensetzung abhängt, denken die meisten dabei nur an Mineralien. Dabei beeinflussen Gase den pH-Wert in Flüssigkeiten viel stärker. Die Gase hängen in ihrer Löslichkeit wiederum von der Temperatur ab. Saures Kohlendioxid ist bei etwa 60 Grad praktisch aus dem Wasser verschwunden, sodass ein heißes Bad meistens basisch ist, ohne dass man einen „basischen“ Badesalzzusatz benötigt. Die meisten dieser Zusätze machen Wasser überhaupt nicht basisch, sondern eher saurer.
  • Zur professionellen Messung des pH-Wertes im Labor sollte Wasser in der Regel vorher entgast werden. Das geschieht bei der Überprüfung von Wasserionisierern nicht, man hat also keinen absolut korrekten pH-Wert. Diese Kritik ist zwar sachlich richtig, ändert aber im Ergebnis nicht viel, da das Leitungswasser, das man zum Messvergleich heran zieht, ja auch nicht vorher entgast wird. Ausserdem werden Getränke vom Konsumenten in der Regel niicht vorher entgast. Saure Gase spielen also bei der Getränkebeurteilung durchaus eine Rolle.
  • Ferner weist Frau Roberts darauf hin, dass ein pH-Wert ein relativer Wert zwischen Säure und Base ist, also ein Kräfteverhältnis von zwei Kontrahenten, der aber nichts über deren individuelle Ausdauer aussagt, die man Pufferkapazität nennt. Ohne Pufferkapazität bedeutet ein pH-Wert bei Wasser gar nichts. Das ist ebenso richtig, wie vollkommen trivial. Frau Roberts nennt die Pufferkapazität von basischem Wasser gering gegenüber einer stark gepufferten Salzsäure. Das ist ebenfalls richtig und im Hinblick auf basisches Aktivwasser schon in den 90er Jahren wissenschaftlich untersucht worden. Tatsächlich senkt basisches Aktivwasser den pH-Wert eines aktiven Magens praktisch nicht. Aber Frau Roberts versäumt es, der Frage nachzugehen, wie es mit der Pufferkapazität von basischem Wasser wirklich steht. Diese hängt auch vom Grad der Mineralisierung ab, denn es gibt sehr weiches basisches Aktivwasser und sehr hartes basisches Aktivwasser, das einen höheren Puffer aufweist. Es kommt auch darauf an, welche Art von Mineralien zusammen mit dem Aktivwasser ionisiert werden.
  • Doch Roberts schreibt einfach den Satz, den man schon unzählige Male von Verfechtern der Umkehrosmose gehört hat, ungeprüft ab, indem sie wahrheitswidrig behauptet: „Der Mineralstoffgehalt von kommunalem Wasser ist vernachlässigbar. Der Alkalisierungseffekt wäre zu klein, um messbar zu sein.“ (S. 13). Tatsächlich scheint dies in Roberts‘ australischer Heimat so zu sein, denn dort ist man überwie- gend auf Regenwasserzisternen angewiesen oder verwendet entsalztes Meerwasser. Es scheint aber, dass Frau Roberts sich mit den Tatsachen europäischer Trinkwasseranalysen niemals auseinander gesetzt hat.
  • Nehmen wir nur mal das Wasser der drei größten Städte Deutschlands und betrachten wir die 4 wichtigsten pufferungsrelevanten Mineralien:
  • Ganz offensichtlich kann man also schon durch das tägliche Trinken von 2 Litern kommunalem Leitungswasser in den 3 größten deutschen Städten basenbildende Mineralien in einer Menge zu sich nehmen, die etwa bei Calcium bereits einem Siebtel bis zu einem Fünftel des Tagesbedarfs entspricht. Dies hält Frau Roberts für nicht messbar und vernachlässigbar. Immerhin kommt man so zu einem nenenswerten Calciumgewinn, ohne in einen kalorienreichen, fetten Käse zu beißen!

FAQ Roberts Jan-Wasserwerte

 

  • Damit haben wir aber noch nicht vom basischen Aktivwasser gesprochen, dessen Mineralgehalt beim Vorgang der Elektrolyse zulasten des Sauerwassers verdichtet wird. Eine Kontrollmessung in München bei einem frisch produzierten basischen Aktivwasser pH 9,5 aus Leitungswasser hat einen Zugewinn von 30 mg Calcium und 10 mg Magnesium ergeben!

FAQ Roberts Jan-Keine Pufferkraft

 

  • Roberts schreibt, sie habe bei einer Google-Internetsuche nach Eingabe der Begriffe „Gesundheit“ und „Basisches Wasser“ 1600 Treffer gefunden, auf denen größtenteils Behauptungen von Herstellern „basischer Wasserionisierer“ zu finden wären, unter anderem über Gesundheitsstörungen, die durch basisches Wasser positiv beeinflusst werden könnten.
  • Eine Eingabe der von Roberts angeführten Stichwörter „Gesundheit“ und „Basisches Wasser“ bei Google ergab am 23. Juli 2013 rund 9000 Treffer. Die Eingabe derselben Begriffe auf Englisch („Health“, „Alkaline Water“) führte zu 1,51 Millionen Treffern. Man muss sich fragen, vor welch langer Zeit Roberts für ihren Artikel recherchiert hat. Dabei ist der Begriff „Basisches Wasser“ aufgrund seiner Ungenauigkeit gar nicht der Begriff, nach dem man suchen sollte. Gibt man die heutigen Standardbegriffe jeweils in Anführungszeichen ein, erhält man folgende Trefferquoten:
  • Selbst der Begriff „aktiviertes Wasser“ liefert bereits vor erscheinung diese Buches 5500 ausserordentlich interessante Treffer.

FAQ Roberts Jan-Trefferzahl

  • Doch Roberts stellt auf S. 14 ihres Artikels die rhetorische Frage: „Gibt es wissenschaftliche Belege?“ Aber sie beschäftigt sich nicht mit den 117.000 Ergebnissen, die Google am 16.9.2013 auf die Suchbegriffe „al- kaline water“, „studies“ „scientific“ lieferte. Tatsächlich gibt es allein aus dem Jahr 2013 bereits 258 Treffer von Google „Scholar“.. Roberts ignoriert sie schlicht und spricht von „Behauptungen der Hersteller.“
  • Dieselbe Ignoranz zeichnet auch den von Roberts auf S. 15 zitierten amerikanischen Bestsellerautor Andrew Weil aus, der sich irrt oder bewusst lügt, wenn er 1999 sagt: „Diese Denkrichtung wird durch keine wissenschaftliche Untersuchung gestützt“. Denn die auch in englischer Sprache veröffentlichten Studien der zahlreichen russischen Wasserforscher durch Prilutzky und Bakhir mit 165 wissenschaftlichen Quellen- angaben waren schon zwei Jahre vor Weils Aussage auch in englischer Sprache erschienen. —> Russische Forschung. Auch die japanische und koreanische Forschung war in den USA schon seit 1990 durch das Buch „Reverse Aging“ von S.Whang bekannt, das heute noch in vielen Ländern ein Bestseller ist. Auch über die deutsche Elektrolytwasser-Therapie – seit 1938 als Arzneimittelspezialität in Deutschland registriert – war bereits ein englischsprachiger Artikel von Albert A. Riedel erschienen. Herr Weil hätte die Quellen nur mal lesen müssen. Man hört auch schon lange nichts mehr von ihm zu diesem Thema, doch werden seine Aussagen von 1999 immer noch gerne von Gegnern der Wasserionisierung zitiert.
  • Als weitere Autorität zitiert Roberts auf S. 14 „das Gesundheitsamt der Universität Columbia, USA“. Diese Angabe entbehrt nicht einer gewissen Dreistigkeit. Geht man nämlich der angegebenen Quelle (http://tinyurl.com/6x82j5 ) nach, stößt man keineswegs auf ein amtliches Statement, sondern den Blogbeitrag einer gewissen „Alice“ vom 9.6.2006, der auf Schulbuchniveau den allgemeinen Vorgang des Säure-/Basenausgleichs bei einem gesunden Menschen beschreibt und nicht im mindesten auf aktiviertes basisches Wasser oder eine chronische Übersäuerung eingeht.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Auf einer Gesundheitsmesse hat mir jemand gesagt, basisches Aktivwasser sei Schnee von Gestern. Die neueste Errungenschaft mit viel mehr Sauerstoff sei Pimag Wasser. Ich habe aber den Unterschied nicht verstanden. Was meinen Sie?

  • Nach den Herstellerpublikationen ist das eine Art Wasserwirbler, dessen Wirkung noch durch Permanentmagneten erhöht wird. Dadurch nimmt es vorübergehend etwas mehr Sauerstoff aus der Luft auf, aber auch mehr Kohlendioxid. Wenn derart verwirbeltes, magnetisch ausgerichtetes Wasser durch ein Mineralsalz geleitet wird, nimmt es einige dieser Mineralsalze auf. Denselben Effekt können Sie auch erreichen, wenn Sie ein Mineralpulver mit einem Rührfix oder einem Mixer ins Wasser wirbeln.
  • In der Elektrolysezelle eines Wasserionisiers wird Wasser durch stärkere elektromagnetische Kräfte verwirbelt und durch selektive Membranen gedrückt. Dabei werden, und das ist das Wichtige, die positiven von den negativen Ionen getrennt. Dadurch kommt es zu einer Anreicherung der basischen Mineralien in der Kationenkammer bei gleichzeitigem Entzug der sauren Anionen.
  • Zusätzlich entsteht ein Überschuss an OH–Ionen. Dadurch ergibt sich auch ein Überschuss an molekularem Sauerstoff. Man kann darüber streiten, ob der Überschuss an gasförmigem Sauerstoff im Pimag-Wasser durch das Verwirbeln mit Luft wertvoller ist als das Mehr an molekularem Sauerstoff. Ein Aquarienbesitzer wird vielleicht das Pimag-Wasser bevorzugen. Aber wir haben keine Kiemen.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Kommentar von Erich Meidert (Mister Water) auf ein Kommentar was ich im Youtube-Video gemacht habe:

„Ja und was ist das mit der Elektrolyse von all den bis zu 2000 Schadstoffen , wo doch jeder weiß dass 50% aller deutschen Wässer stark belastet sind und ein Problem haben. Sorry aber der Käse mit dem basischen „Aktivwasser“ ist Stand Postkutsche. Du tust so als wäre alles super super toll in unserem Wasser und die Minifilterung in den Filtern dieser Ionisierer filtern das „Schlechte“ heraus und lassen das „Gute“ drinnen“. Märchenstunde.“

Antwort von Yasin Akgün am 28.Okt. 2016:

Lieber Erich,
nun kennen wir uns ja schon von früher. Also, Du solltest wissen, dass jede Umkehromose-Anlage mehrere Aktivkohle-Vorfilter hat. Diese werden als Grobfilter oft nicht in den Vordergrund gestellt. JEDOCH! Und das solltest Du als Experte schon mindestens einmal in jedem besseren Datenblatt eines Umkehrosmose-Membran-Filters nachlesen können: Umkehrosmose-Membranen sind nicht zulässig, um Chemikalien zu filtern!!! Sie dürfen nur Mineralsalze, also Mineralien, von mir aus aus Deiner Sicht, anorganische, nicht-bioverfügbare Mineralien filtern, aber Chemikalien darf Sie NICHT FILTERN! Sie ist, so wie oft in der Wasserbranche nur für einen typischen Inhaltsstoff im Wasser gemacht, nämlich in dem Fall für Mineralien.

Also filtert in jeder Umkehrosmose-Anlage der Aktivkohlevorfilter (die auch in ALLEN Wasserionisierern, oft doppelt verbaut sind), oft sind es mehrere in verschiedenen Feinheiten, die Chemikalien der Landwirtschaft, Chemie, Pharmaindustrie usw. Sie filtert nicht, Sie bindet! Das ist Fakt. Gerne kannste mir jetzt irgend ein spekulatives Geschwätz vom Sportlehrer (auf französisch Professeur) Vincent bringen, oder was auch immer.
Ist mir ja auch egal, was jeder nach der wirklichen Filtrierung der Chemikalien macht, wichtig ist nur das Wissen, man braucht keine Umkehrosmose-Membrane, um alle Schadstoffe zu filtern. Auch nicht für Schwermetalle, da es mindestens einen Hersteller gibt, der selektive Schwermetall-Ionenaustauscher in seinen Aktivkohle-Filtermedien verbaut hat, die sicher und zuverlässig Blei, Uran, Cadmium und Co. herausfiltert.
Falls jemand Kupfer-Leitungen hat, und was gegen Kupfer hat, dann kann er auf Umkehrosmose greifen. Oder bei manchen anderen sehr speziellen Stoffen, die selten im Leitungswasser vorkommen können, wie PFT (perfluorierte Tenside) , dann OK, dann braucht man eine Umkehrosmose-Anlage. Aber sonst eher nicht.
Und Nitrat, wenn wir schon dabei sind, Nitrat ist nicht indem Sinn ein Schadstoff, sondern ein Indikator dafür, dass landwirtschaftliche Gifte wie Pestizide und Insektizide im Wasser zu erwarten sind. Je höher der Nitrat-Gehalt, desto höher sind diese zu erwarten..

Deshalb, was ist Dein problem mit den Wasserionisierern. Die machen fast das selber, wie die Umkehrosmose-Anlagen, nämlich Wasser vor Chemikalien befreien, und dann in unserem Fall anstelle alle Mineralien heraus trennen, nur einen teil der sauren Mineralien heraustrennen.
Das wichtigste ist aber, dass es das Wasser mit Wasserstoff anreichert, und zwar viel mehr, wie irgendwelche Wasserstoff-Ionisierer. Nur unser Wasserstoff Booster ist eine Ausnahme. Warum, verrate ich Dir nicht..
Wollen wir hier öffentlich weiter machen?
Yasin

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Frage zu einem Artikel von „Dr. Sircus“ gegen das basische Wasserstoff Wasser

Hallo Herr Asenbaum,

die aktuell empfohlenen Geräte schaffen 1.5 mg/L Wasserstoff Ionen.

Laut Dr. Sircus sind es diese H-Ionen, die für die Heilungserfolge verantwortlich sind, nicht das basische Wasser:

http://drsircus.com/medicine/increasing-the-lifespan-of-cells-with-megahydrate/

Für die Zukunft sollte man also auf diesen Wert grössten Wert legen und vor allem Messen, wie stabil diese Kenngrösse nach längerem Gebrauch bleibt. Sie soll mit dem Verschmutzen der Platten drastisch sinken. Der Augenmerk für die Entwicklung der Zukunftsgeräte liegt also in einem möglichst hohen H-Konzentration und der Dauerhaftigkeit von sauberen Platten.

Vielleicht sagen ich Ihnen ja gar nichts Neues mehr. Wenn doch….freut es mich. Vielleicht kennen Sie schon Geräte, die darauf spezialisiert sind? Viele Grüsse vom Bodensee

Ralph W.

Antwort von Karl Heinz Asenbaum Über den Beitrag von Dr. Sircus

Hallo Herr V.,

Herr Dr. Sircus wirkt nicht gerade kompetent und seriös, wenn er so etwas schreibt. Er hat ohnehin das meiste auf seiner Website irgendwo schlecht abgekupfert. Es geht nicht um Ionen, es geht um H2, das bei der Elektrolyse im basischen Wasser gelöst wird. Dieses H2, das man vor 2008 noch als negatives Redoxpotential bezeichnete, hat stark reduzierende, also antioxidative Fähigkeiten. Deswegen wirkt es bei allen Krankheiten, die mit oxidativer Belastung zu tun haben. Das sind sehr viele. Dennoch gibt es auch viele Krankheiten, die mit Übersäuerung zu tun haben.

Die heute von amerikanischen Marktschreiern propagierten Zukunftsgeräte haben große Mühe, jemals 1,2 mg/l molekularen Wasserstoff zu erreichen.

Ich teste beinahe jeden Tag ein solches neues Gerät. Schon ab 0,8 mg/l spricht man von einem therapeutischen Gehalt. Deswegen sind die Hydrogen-Rich-Water Geräte, die genau das erreichen, auch ziemlich populär. Die besten heutigen Wasserionisierer schaffen aber 1,6 bis 2,9 mg/l Und liefern zusätzlich noch Basen, was nicht nur für die meisten auch gut ist, sondern das Wasser auch wohlschmeckender macht. Weil wenn das Wasser nicht schmeckt, kann es noch so gesund sein: die Leute werden es nicht trinken. Wenn Sie über 400 weitere Antwortseiten verkraften,
laden sie sich mein Buch herunter.

www.aquacentrum.de/downloadlink-e-book-elektroaktiviertes-wasser-von-karl-heinz-asenbaum

Und wenn Sie dann noch Fragen haben, fragen Sie bitte mich und nicht an einen Copy + Paste falsch Zirkus.

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Kann basisches Wasser die Magensäure neutralisieren? Und wenn nicht, warum kann es saure Cola neutralisieren?

Guten Tag,
ich bin bei meiner Recherche über ionisiertes Wasser auf ein für mich nicht erklärbaren Punkt gestolpert.
In einem Video erklärt Hr. Asenbaum dass die Pufferung von ionisiertem Wasser nicht so stark ist wie die Magensäure und somit auch zum Essen getrunken werden kann. Die Säure im Magen wird nur geringfügig verändert (siehe Video).

Andererseits wird hier die tolle Pufferung von ionisiertem Wasser dargestellt, dass das Wasser doch so gut puffert ist, dass es die extrem saure Cola neutralisieren kann. Im Umkehrschluss würde das heißen dass es doch im Magen die Säure neutralisieren würde. Die beiden Aussagen hören sich Widersprüchlich an. Können Sie mir hier bitte eine Info geben wo ein eventueller Gedankenfehler vorliegt…

Vielen Dank schon mal
Werner H.

Video: Basisches Wasser als Magensäure-Killer?

Antwort von Karl Heinz Asenbaum | Basisches Wasser ist schwach gepuffert

Hallo Herr H.,

man kann doch wirklich nicht sagen, dass ionisiertes Wasser „toll gepuffert“ ist, wenn man 16 Gläser braucht, um 1 Glas Cola zu neutralisieren! Was ich in dem Versuch zeige, ist doch nur, dass das ionisierte Wasser doppelt so stark gepuffert ist wie Leitungswasser. Mit Leitungswasser braucht man nämlich 32 Gläser.

Auch eine Cola ist im Vergleich zum Magensaft übrigens nur sehr schwach gepuffert.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Heinz Asenbaum

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> Allgemeine Fragen über Wasser und basisches Wasser

Der Markenbegriff AquaVolta ® setzt sich zusammen aus dem lateinischen Begriff für Wasser (Aqua) und dem Namen des Erfinders der Batterie, Alessandro Volta

  • Er steht für elektroaktiviertes Wasser.
  • Ursprünglich sprach man in Deutschland von Elektrolyt-Wasser, später „Aktivwasser“. Im englischen Sprachraum wird es oft als „reduced“ oder „ionized“ water bezeichnet.
  • Das Kennzeichen von AquaVolta® ist, dass es eine negative elektrische Spannung gegenüber einer Messelektrode aufweist, ein sogenanntes negatives Redoxpotential.
  • Je niedriger das Redoxpotential, desto höher ist die Bereitschaft des Wassers, Elektronen abzugeben. Pro 0,018 Volt (18 Millivolt) niedrigerem Redoxpotential verdoppelt sich diese Bereitschaft. AquaVolta® hat ein um 400 bis 800 Millivolt niedrigeres Redoxpotential als Leitungswasser oder Mineralwasser aus der Flasche.
  • Durch seine hohe Bereitschaft Elektronen abzugeben, wird AquaVolta® auch als antioxidatives Wasser bezeichnet. Es wird aber nicht nur von Ärzten zur Therapie eingesetzt, sondern etabliert sich auch aufgrund seines angenehmen Geschmacks als modernes Alltagsgetränk
  • Als hauptverantwortlich für die antioxidative Kraft von AquaVolta® gilt aus heutiger wissenschaftlicher Sicht der Gehalt an gelöstem Wasserstoffgas („dissolved hydrogen“ oder DH2). Um diesen zu verstärken, wurde der AquaVolta® Wasserstoff Booster entwickelt.

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Wie ich höre, sind die koreanischen Forscher heute weit voraus. Soll man also beim Kauf eines Wasserionisierers unbedingt darauf achten, dass das Gerät aus Südkorea stammt?

  • Heutzutage wird global geforscht und global produziert. Viele koreanische Forscher und Ingenieure sind an internationalen Joint Ventures beteiligt. Japanische Forscher scheinen dagegen eher national verkoppelt. Die meisten hochkarätigen Forscher zum Thema Aktivwasser sitzen aber nach meiner Einschätzung heute in den GUS – Staaten, weil hier seit Jahrzehnten intensive staatliche Förderung erfolgt. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Grundlagenforschung und der Entwicklung von Industriegeräten.
  • Im Bereich von Haushalts-Wasserionisierern für den europäischen Markt waren und sind koreanische Hersteller nicht nur Pioniere, sondern auch klare Marktführer, die den Dialog im Design und Engineering suchen, während japanische Hersteller bisher nicht zu Produktanpassungen bereit waren.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

  • Funktionswasser ist ein allgemeiner Überbegriff, der als „functional water“ im englischsprachigen Raum verbreitet ist. Dazu zählt nicht nur Aktivwasser, sondern auch Methoden, die dem Wasser bestimmte Stoffe hinzufügen, um einen gezielten Effekt auf einen biologischen Organismus zu erzielen. Manche sprechen auch von „aquazeutical water“.
  • Die japanische Herstellervereinigung „Association of Alkaline Ionized Water Apparatus“ hat seit etwa 1999 versucht, den Begriff „Functional Water“ für medizinisch eingesetztes basisches Aktivwasser zu positionieren. So fand 1999 auf der 25. Generalversammlung der Japanese Association of Medical Science ein Vortrag mit dem Titel „Elektrolytisches Funktionswasser bei medizinischen Behandlungen“ statt. In den folgenden Jahren wurden wissenschaftliche „Functional Water Sym- posien“ gefördert und eine Functional Water Foundation gegründet. Diese hat im Jahr 2009 den 11. Juli zum Tag des basischen Aktivwassers erklärt.
  • Das „Johann-Wilhelm-Ritter-Institut für Funktionswasserforschung“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit elektrolytisch behandelten wässrigen Lösungen, die ich in diesem Buch als basisches, saures oder neutrales Aktivwasser bezeichne. Im Rahmen der Grundlagenforschung werden natürlich auch andere Funktionswassersorten geprüft. Daneben erforschen wir die Rolle von Wasser in der Zubereitung von Nahrung und Nahrungskonzentraten.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Engelbert D.: Auf einer Veranstaltung stellte mir ein Arzt die einzigartigen Wirkungen von Kangen®- Wasser vor. Nun schreiben Sie in Ihrem Buch „Trink Dich basisch“ nur über „Basisches Aktivwasser“. Was ist denn nun der Unterschied?

Die ursprüngliche deutsche Bezeichnung für Aktivwasser wurde von dem Erfinder Alfons Natterer geprägt und hieß bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts „Elektrolytwasser“, da es durch Elektrolyse entsteht. In der Einleitung zu diesem Buch habe ich noch verschiedene andere Begriffe, die dafür in Umlauf sind, genannt. Alle diese Begriffe beziehen sich auf basische, saure, oder neutrale Wassersorten, die mittels —> Elektrolyse gewonnen werden. Kennzeichen der Elektrolyse ist, dass dabei eine Trennung von Molekülen und Ionen des Wassers durch die Zuführung von Gleichstrom
erfolgt. Es wird dem Wasser aber nichts hinzugefügt, wie es geschieht, wenn eine —> chemische Wasserionisierung durchgeführt wird.

Die erste Publikation, die den Begriff Aktivwasser verwendete, war das Buch von Dietmar Ferger: „Basisches Aktivwasser – Wie es wirkt und was es kann“, Lörrach 2006. Seitdem hat sich der Begriff Aktivwasser in Deutschland durchgesetzt. Kangen®Wasser, Aquion®Aktivwasser, etc. sind geschützte Markenzeichen verschiedener Firmen, da das deutsche Patent- und Markenamt einen Schutz des Begriffs Aktivwasser abgelehnt hat.

Der wesentliche Punkt von Aktivwasser ist die Dauer seiner Aktivität, die man als —>Relaxationszeit bezeichnet. Während dieser Zeit weist es anormale Eigenschaften auf, die medizinisch und technisch nutzbar sind, sodass man es als —>Funktionswasser bezeichnen kann.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Patrick S.: Welches Salz soll ich zur optimalen Steigerung des Redoxpotentials in den Salzschacht meines Wasserionisierers geben?

  • Zur Erzeugung von basischem Aktiv-Trinkwasser sollten Sie erst mal überlegen, ob Sie das wirklich wollen, denn außer Menschen mit extrem natriumarmer Ernährung haben die meisten einen Natrium- Überschuss durch ihre Ernährung. Warum also dem Wasser noch Natriumchlorid (Salz) zufügen?
  • Prüfen Sie bitte vorher auch, ob Ihre Trinkwasserversorgung nicht ohnehin an einem Ionentauscher hängt, der Natrium gegen Calciumionen austauscht, um es weicher zu machen. Auch ein Blick in die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers kann nicht schaden. Ist etwa schon mehr Natrium als 50 mg/l drin? Falls das der Fall ist, wird das aktivierte basische Wasser bei weiterer Salzzugabe nicht mehr wirklich gut schmecken.
  • In den meisten Fällen ist die Salzzugabe nur zur Erzeugung von saurem hygienischem Funktionswasser (—> Anolyt) sinnvoll, das nicht zum Trinken geeignet ist. Also brauchen Sie kein spezielles Salz. Das einfachste Kochsalz, Hagelsalz, Mühlensalz oder Meersalz genügt. Überall ist Chlorid drin, das nach der Elektrolyse als hypochlorige Säure stark desinfizierend wirkt. Es wäre unsinnig, hier Feinschmeckersalze wie Fleur du Sel oder Himalayasalz zu verschwenden.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Michael W.: Kann kleinclustriges Wasser von den Zellen besser aufgenommen werden als Wasser mit großen Clustern?

Nein. Diese oft von Verfechtern basischen Aktivwassers wie Dr. Robert O. Young angeführte Behauptung ist naiv („Kleines schlüpft besser durch“) und entspricht überhaupt nicht den biologischen Vorgängen. Aquaporine sind die Kanäle in der Zellmembran, die Wasser in die Zelle bringen. Alle Lebewesen mit Zellmembran, vom einzelligen Bakterium bis zum Menschen besitzen diese Kanäle. –>Wassercluster sind elektromagnetisch geordnete Klumpen von dipoligen Wassermolekülen (Wasserstoffbrückenbindungen), die durch die stärkeren elektromagnetischen und chemischen Kräfte von Aquaporinen auseinandergerissen werden, sodass nur einzelne Wassermoleküle in einer klar ausgerichteten Kolonne in die Zelle eindringen können.

Die Vereinzelung und Anordnung der Wassermoleküle aus Clustern ist lebenswichtig für die Zelle, weil ansonsten über den Grotthuß-Mechanismus (H+-Hopping über Wasserstoffbrückenbindungen) der Protonengradient im Zellinneren verschoben und damit die Energieproduktion der Zelle gestoppt würde.
Oft wird behauptet, basisches Aktivwasser sei kleinclustriges Wasser. Aufgrund der geringen Stabilität von Wasserstoffbrückenbindungen, sind Momentaufnahmen aus der Kernspinresonanztomographie, die solche Cluster darstellen sollen, nicht beweisrelevant.

Hier dürfte sogar ein gewisser Einfluss der Messmethode nicht auszuschließen sein. Dennoch geben viele Hersteller viel Geld für diese wissenschaftlich fragwürdigen Messungen aus, um Scheinargumte für die Marketingabteilung zu produzieren. Es ist ein wissenschaftlicher Witz, aber fast alle laufen der Herde nach.
Es gibt ernstzunehmende Theorien über ein Wassergedächtnis, also temporär stabile Cluster bei Wasser. Diese setzen aber die Anwesenheit und Einwirkung von Kräften voraus, welche die ständige Neuordnung der Dipole des Wassermoleküls verhindern, z.B. magnetische Felder, niedrige Temperaturen oder Druckfaktoren.

Die längste theoretisch diskutierte Stabilisierungsmethode von Wassergedächtnis liegt bei 300 Tagen und 10 Grad Celsius. Aber unter physiologischen Temperaturen von 36,6O C nur bei 24 Minuten. (Vysotskii, V. u.a., Applied Bipophysics of activated Water, Singapore, 2009, S. 21).
Bei der Zellpassage durch Aquaporine wird aber jegliches „Wassergedächtnis“ zuverlässig zerstört. Insofern ist es sinnlos, im Zusammenhang von Wassertrinken mit einem „Wassergedächtnis“ zu argumentieren.

Eine gewisse Art von Wassergedächtnis auch bei Körpertemperaturen gibt es zumindest theoretisch aber dennoch. Dieses ist aber längst in alle physiologischen Prozesse aufgebaut: Strahlung im Infrarot-Bereich, die auch von unserem mit 37 Grad gut gewärmten Körper ausgeht, beeinflusst Wasser in seinen Randzonen zu hydrophilem („wasserliebenden“) Umfeld und produziert sehr enge hexagonale Cluster, die alle gelösten Substanzen ausscheiden, sodass in einer dünnen Interface-Zone eine Art destilliertes Wasser entsteht.

Die Membranen unserer Körperzellen bestehen aber aus Lipid- (Fett-) Schichten, die hydrophob sind, also Wasser abstoßend. Daher geraten sie nicht in Gefahr, durch die Aufnahme von zu viel hexagonalem Reinstwasser zu platzen.

Die Zellmembran besteht aus Aquaporinen, die eine genau benötigte Menge von reinem Wasser passieren lassen und separaten Ionenkanälen, die auf die Aufnahme der in wässrigen Lösungen gelösten Mineralstoffe in der jeweils benötigten Dosis spezialisiert sind.

Damit dürfte Ihre Frage vollständig bearbeitet sein: Kleinclustriges Wasser entsteht immer ganz routinemäßig durch die Aquaporine der Zellmembran. Egal, was Sie trinken:
Ob Sie einen bescheuerten Energy-Drink, Muttermilch oder Basenwasser zu sich nehmen – über die Aquaporine kommt immer nur der Wasseranteil in die Zelle. Deswegen dehydrieren Sie auch nicht so leicht, wenn Sie eine Flasche Wodka trinken, die nur 60 % Wasser enthält.

Das Problem entsteht nur durch die 40 % Rest, mit dem Ihre Leber fertig werden muss….
Auf ganz anderen Wegen bedienen sich die Ionenkanäle aus dem Getränk und der Nahrung, die Sie konsumieren. Ionenkanäle saugen sich auf völlig anderen Wegen die benötigten Mineralstoffe in die Zelle. Aber: Selbst wenn Sie den Liter mineralarmen Wodka beim Katerfrühstück mit 1 Liter mineralreichem Tomatensaft kompensieren wollen:

Die Leber hat immer noch mit dem Alkohol zu tun.
Was ist der Hintergrund des ganzen Cluster-Gelabers? Reines Marketing der Hersteller. Keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Basisches Aktivwasser sollten sie aus ganz anderen Gründen trinken.

Welches sind die wahren Gründe, die dafür sprechen? Da wird viel vom „Milieu“ der interstitiellen Flüssigkeit im Raum zwischen Blut, Lymphe, Darm und Zielzelle geschwafelt. Ein bisschen Abstraktion tut da gut: Nahrung (Kohlenwasserstoffe + Sauerstoff + das Zellkraftwerk Mitochondrien ergibt chemische Energie (Wasserstoff) + Abgas (CO2).

Gestört wird das Milieu vor allem durch zu viel Kohlensauerstoff (CO2), der über die Atmung nicht schnell genug entsorgt werden kann.
(Chemiker staunen vielleicht über dies populäre Begrifflichkeit, aber sorry, ich bin gelernter Journalist und bin darauf eingeschworen, die Wahrheit simpel auszudrücken).

Die Kernfrage jeglichen gesunden Stoffwechsels besteht einfach darin: Wohin mit dem Abfall CO2? (Sie erinnern, sich dass auch unser gesamter Planet dieses Problem hat und sich Politiker deshalb zu Klimakonferenzen treffen? Ja. Unser Planet ist auch ein Organismus!

Nicht gewusst? Kein Problem – es betrifft derzeit nur die nächste Generation…). Der Müll ist überall das Gesundheitsproblem, Nur bei uns selbst können wir es nicht auf die nächste Generation vertagen! Wenn wir das dominierende Stoffwechselproblem CO2 in unserem Körper nicht lösen können, das wir so leicht über unser Haupt-Entsorgungsorgan „Lunge“ abatmen können, was passiert dann zum Beispiel mit der Essigsäure, die aus dem Abbau des Alkohols im Wodka entsteht? Wo staut sich die? Oder mit der noch schlimmeren, weil anorganischen Phosphorsäure, die mit dem Zucker oder Scheinzucker aus Colagetränken ihren Rausschmiss aus dem Stoffwechselsystem erfordert? Toll: Wir haben dafür sogar zwei Nieren!

Glauben Sie wirklich, dass Ihre Nieren dafür gebaut sind? Wie lange halten die Ihr Nicht-Wassertrinken noch aus?

Ein Teil der Nieren produziert das Stress-Hormon Adrenalin. Damit sind wir bei unserer heutige Lebensweise stark gefordert. So stark, dass viele von uns – mich eingeschlossen – es nicht genügend nachproduzieren können.
Jeder ernsthafte Allergiker – wie ich – führt daher heutzutage eine Adrenalin- spritze mit sich.
Klingelt es bei Ihnen? Wie entlastet man seine Nieren? Natürlich, indem man Stress vermeidet. Toll, wenn Sie das schaffen – ich habe es bisher nicht geschafft.
Aber ich gebe meinen Nieren weniger Arbeit, wenn ich basisches Aktivwasser trinke. Dadurch vermeide ich Säuren aus Nahrung und Getränken. Denn basisches Aktivwasser ist nach einer Formulierung von Dr. med. Walter Irlacher „das Perpetuum Mobile der Entsäuerung“.

Es kommt immer darauf an, dass man genügend Wasser trinkt – in welcher Form auch immer, das kann auch eine Orange oder eine Rinderkraftbrühe sein. Die Aquaporine in unseren Zellen sind wie Filter: Sie lassen nichts Fremdes rein. Aber unser Körper mit seinen Grenzorganen Zunge, Nase, Lunge und Haut ist eine Art „Schengen“-Raum: Wir lassen ziemlich viel rein, bevor wir allergisch reagieren oder kotzen.

Hätten Sie das Problem lieber psychisch gelöst, weil Sie das intellektuell mehr anspricht? Nun, es ist wirklich auch eine Frage der Einstellung. Wenn Sie denken, dass es egal ist, was Sie trinken, kann Ihnen wirklich kein Arzt, sondern nur mehr ein Psychotherapeut helfen.

Aber Vorsicht: Psychotherapeut ist keine streng geschützte Berufsbezeichnung… Psychische Probleme entstehen nach
meiner Meinung meist dadurch, dass man so viele Stimmen in sich hört, dass man keine Handlung daraus ableiten kann, die einen weiter bringt. Das ist so, als ob man als Journalist nur recherchiert, aber nie einen Artikel daraus macht. Ich bin „nur“ Journalist. Meine Erfahrung: Unentschlossenheit nach Einholung aller Fakten bringt kein schönes Leben. Leben erfordert Entscheidungen.
Sie haben sich entschieden, mich über „kleinclusteriges Wasser“ aus einem Wasserionisierer zu fragen.

Ich habe Ihnen gesagt, was aus meiner Sicht Sache ist: Es ist pseudowissenschaftlicher Nonsense. Denn jedes Wasser ist viel schneller als jegliche Cluster-Messtechnik. Das ist gesicherte Wissenschaft! Wassercluster sind nicht stabil, weil sie umgebungsabhängige Größen sind. Alle, die stabile Wassercluster gemessen haben wollen – und ich habe sehr lange daran recherchiert, geben die Umgebungsvariablen nicht an.

Die Messungen sind reine Millimoment-Aufnahmen ohne Relevanz für jemanden, der Wasser trinken will. Innerhalb von Sekundenbruchteilen nach der Messung beim Austritt verändert sich basisches Aktivwasser, weil sofort seine —> Relaxationszeit beginnt. Deren Dauer hängt davon ab, wie schnell Sie es im Originalzustand nach der Elektrolyse trinken.

Durch das Trinken schaffen sie nämlich eine völlig andere Reaktionsumgebung für das Wasser, als wenn Sie es in eine offene Karaffe füllen. Wollen Sie das Wasser lieber trinken, wenn es sich schon an der Raumluft in Ihrer Wohnung abgearbeitet hat?
Wird Sie dieses negative Urteil über die Kleinclusterbehauptung der Hersteller davon abhalten, basisches Aktivwasser zu trinken? Bei all den anderen Vorteilen die es erwiesenermaßen hat? Dann hören Sie entweder auf, dieses Buch zu lesen, oder lesen Sie weiter. Ich habe noch viele Argumente, die Sie noch nie gehört haben.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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André H.: Mein aktiviertes Sauerwasser wird nicht wirklich sauer, wenn ich meinen Wasserionisierer auf „Acidic“ stelle. Wenn ich aber das saure Wasser aus dem Abwasserschlauch während der Basenwasserproduktion entnehme, ist es wenigstens ein bisschen sauer. Woran liegt das?

  • Leider hörte dieser Hersteller nicht auf mich und hat, um ja kein Wasser zu verschwenden, die Wasserteilung so konstruiert, dass das Verhältnis von Basenwasser und Sauerwasser etwa 2 : 1 und nicht 1:1 beträgt. Es kommt also immer nur 1/3 des Gesamtwassers aus der Ableitung. Wenn Sie Ihren Ionisierer nun so einstellen, dass das saure Wasser aus der Ableitung kommt (also im normalen Abfüllbetrieb für basisches Aktivwasser zapfen), ist das saure Wasser stärker ionisiert las wenn Sie den sauren Abfluss nach oben dirigieren, wo der Durchfluss höher ist. Denn je geringer der Duchfluss, desto stärker die Ionisierung.
  • Ich vertrete die 50:50 Philosophie, wo überall die gleiche Ionisierungsleistung herauskommt. Denn bei einem Gerät mit so geringem Wasserverbrauch müssen wir nicht wirklich Wasser sparen. Denn wir verbrauchen mit einer einzigen Toilettenspülung 4 – 9 Liter Wasser, mehr als in vielen Haushalten täglich durch einen Wasserionisierer fließt. Durch die Verengung am Auslauf der Elektrolysezelle wird immer das, was aus dem Sauerwasserablaufschlauch kommt, konzentrierter und stärker sein, je nach Einstellung. Wenn Sie also über die Tastaturvorwahl oben Sauerwasser wählen, kommt unten stärkeres Basisches Aktivwasser heraus als im Normalbetrieb.
  • Das verführt manche, auch das basische Trinkwasser aus dem Abwasserschlauch im Sauerbetrieb zu zapfen. Insbesondere dann, wenn ihnen das oben herauskommende basische Aktivwasser nicht stark genug ist. Dies ist aber hygienisch äußerst riskant, weil der Abwasserschlauch meist in der Bakterienbrutstätte des Spülbeckens hängt.
  • Daher habe ich mit Yasin Akgün und Joseph Paul ein Zubehörteil entwickelt, das den Abfluss auf 50:50 regeln lässt. So kann man immer aus dem zum Abfüllen vorgesehenen Edelstahlschlauch sein Wasser zapfen und muss nicht tricksen.
  • Übrigens: Dass das Sauerwasser in den meisten deutschen Regionen nicht wirklich sauer wird, ist normal. Wir haben hier meist viel Kohlensäure und weniger saure Ionen im Wasser. Wenn Sie Salz ins zugeführte Wasser mischen, ist das anders!

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Familie H.: Im Hausprospekt unseres Hotels fanden wir die Mitteilung, dass alles Wasser, das im Speisesaal gereicht werde und das in den Mischgetränken enthalten sei, energetisch aufbereitet werde und zwar nach einem Araté-Verfahren (www.arate.at). Es scheint eine weitere, dem Granderwasser ähnliche Methode zu sein, denn es wird als „belebtes“ und „energetisiertes“ Wasser bezeichnet. Der pH-Wert lag mit 7,0 allerdings auf der gleichen Höhe mit dem normalen Trinkwasser dort.

FAQ Eiskristall

Das Arate Wasser ist eine Wasserfiltrierung mit elektromagnetischer Strukturveränderung des Wassers.

Letzere ist spätestens nach 5 Metern Wasserleitung wieder weg, da nach dem Weiterfluss das Magnetfeld nicht mehr auf die dipolartigen Wassermoleküle einwirken kann. Dass dieser Einfluss durch ein „Wassergedächtnis“ weiter bestehen soll, kann durch die angeführten Eisfotografien nicht bewiesen werden, da Eis ja nicht durch die Leitung fließt.

Die zu Werbezwecken aufgeführten Eiskristallbilder nach Masaru —> Emoto sind hübsch, aber irrelevant, da flüssiges Wasser seine Clusterstrukturen innerhalb von Terasekunden ändert.

Man kann solche Zufallsfotos von jedem Eiskristall bekommen, man muss nur oft genug fotografieren.

Es ist wie bei den Schneeflocken. Jede ist anders. Siehe auch: —> Granderwasser

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Man liest manchmal über die „geheime Sowjetforschung“ über Aktivwasser. Stimmt es, dass die Russen damit einen Atomangriff der Amerikaner überleben wollten?

  • Ich habe nur eine Forscherin aus der damaligen Zeit, die Ärztin Dina Gitelman, kennengelernt, die sich aber darüber in Schweigen hüllte. Der sowjetische Held der Aktivwasserentdeckung heißt Vitold Bakhir und ist inzwischen Chef einer großen Firma und Professor an einem riesigen Wasserforschungsinstitut in Moskau. Auch er beantwortete keines meiner Emails. Also bleibt nur Spekulation.
  • Bakhir entwickelte Anfang der 70er Jahre ein basisches Aktivwasser zur Verbesserung von Bohrflüssigkeit für Erdgasbohrungen in Usbekistan. Da die Arbeiter an den Bohrtürmen weniger unter Sonnenbrand litten, wenn sie in dem Bakhir-Wasser badeten, untersuchte man die Schutzwirkung des basischen Elektrolytwassers bei Strahlenschäden aller Art und stellte fest: Es wirkt und ist kostengünstig. Es war die Zeit des kalten Krieges, der Atomkrieg mit unermesslichen Strahlenschäden war eine reale Bedrohung – also kamen vielleicht deshalb die Akten mit dem Stempel „streng geheim“ unter Verschluss. Erst 1981 drangen erste Nachrichten über die umfangreiche Forschung an die Öffentlichkeit.
  • Daraus entwickelte sich die umfangreichste und finanziell am besten ausgestattete Aktivwasserforschung, die es heute noch in Russland und einigen GUS-Staaten gibt. Nach der Wende haben sich aber die russischen Forscher international vernetzt, und es gibt wohl kaum noch Geheimnisse über die weltweit wirklich umfangreichste Forschung zum Aktivwasser. Dennoch sind immer noch viele Dokumente nur in russischer Sprache veröffentlicht.
  • Eine vorzügliche Enzyklopädie dieser Literatur hat der bedeutende russische Wasserforscher V. G. Shironosow zusammengestellt. Man muss sich angesichts dieser intensiven Forschung über Jahrzehnte nicht wundern, dass Wasserionisierer in den GUS-Staaten eine selbstverständliche Ware sind, die es in manchen Supermärkten zum mitnehmen gibt. Russische Bücher über dieses Thema haben schwindelerregende Auflagen und die Worte „Lebendiges Wasser“ und „Totes Wasser“ sind längst Bestandteil der „Volksmedizin“.

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Hans-Jürgen W.: Was ist der Unterschied zwischen Anolyt und saurem Aktivwasser?

Verbindliche Definitionen sind auf diesem Gebiet leider noch Zukunftsmusik, da die deutsche, sowjetische, japanische und koreanische Forschung sich keiner einheitlichen Begrifflichkeit bedient. Anolyt ist saurem Aktivwasser in seinen elektrischen Eigenschaften ähnlich. Manche sprechen auch von superoxidierendem Wasser.
Der Begriff Anolyt wird hauptsächlich in der russischsprachigen Welt bevorzugt für saures Aktivwasser verwendet, das aus einer mit Kochsalz (NaCl) versetzten wässrigen Lösung durch Elektrolyse gewonnen wird und ein ORP von bis zu +1150 mV (CSE) aufweist. Als zweites Elektrolyseprodukt entsteht aus dieser Salzlösung —> Katholyt mit einem extrem niedrigen ORP von bis zu -850 mV (CSE). Anolyt ist stark oxidierend.
Katholyt stark reduzierend. Manche sprechen auch von superbasischem Wasser. Ab welchem pH-Wert man von Anolyt spechen sollte, ist unklar. Die desinfizierenden Eigenschaften, welche hinsichtlich der Nutzbarkeit am wichtigsten sind, sind vorhanden, wenn der pH-Wert bei 2,5 und niedriger liegt. Entscheidend ist aber die stark oxidative Eigenschaft.

Gelegentlich wird behauptet, Anolyt könne zwischen guten und bösen Mikroben aufgrund von deren Polung unterscheiden. Das ist pure Esoterik.
Durch geschickte Rückvermischungstechnik lässt sich auch hochoxidatives und desinfizierendes Wasser mit einem hohen ORP erzeugen, das in einem trinkbaren pH-Wert von ca. pH 6 bis 7 liegt. Man spricht dann bei diesem Aktivwasser mit oxidativem Charakter von „Anolyt neutral“.
Anolyt und Anolyt neutral werden entweder mithilfe von –> Topfionisierern oder Industriegeräten hergestellt, die eine permanente Speisung durch einen Tank mit Salzlösung besitzen. Bei bestimmten Durchlauf-Wasserionisierern der Marken Enagic® und Bionlite® kann man dem Wasser Salzlösung bzw. Salz zuführen, sodass damit auch Anolyt und Katholyt erzeugt werden können.
Das saure Wasser, das aus den üblichen Haushalts-Wasserionisierern ohne Salzzufuhr kommt, hat höchstens eine leicht keimhemmende, aber keine keimtötende Wirkung.
Der Verwendungszweck dieser Geräte liegt ja auch im Bereich der Trinkwasserverbesserung und nicht in der Herstellung von Desinfektionsmitteln.

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Ingo K.: Stimmt es, dass sich Nitrat nicht mit einem normalen Wasserfilter, sondern nur mit einem Wasserionisierer aus dem Trinkwasser entfernen lässt?

  • Nitrat kommt im Trinkwasser als Anion NO3− vor, trägt also eine negative Ladung, die zusammen mit dem Nitrat während des Elektrolyseprozesses in einem Wasserionisierer in die Anodenkammer gezogen wird und sich dort anreichert. Entsprechend verringert sich der Nitratgehalt des Wassers in der Kathodenkammer , in der das basische Aktivwasser entsteht. Nach meinen Erfahrungswerten beträgt die dadurch erzielte Verringerung des Nitratwerts im basischen Aktivwassers durchschnittlich ein Drittel des Werts im ursprünglichen Leitungswasser. Die üblichen Vorfiltermedien in Wasserionisierern verringern den Nitrat wert nicht.
  • Es gibt jedoch Filterpatronen mit Ionentauscherharzen, die irreführenderweise als Nitratfilter verkauft werden. Unter einem Filtermedium versteht man allerdings in der Regel etwas, das Stoffe aus dem Wasser entfernt, ohne etwas anderes hinein zu geben.Getauscht wird durch das Harz ein Nitrat-Anion gegen ein Chlorid-Anion. Statt Nitrat kommt also Chlorid ins Wasser. Das ist im Trinkwasser nicht unbedingt erwünscht, unterliegt aber im Wasserionisierer wegen seiner negativen Ladung Cl- denselben Gesetzen wie alle Anionen, das heißt, es hält sich vor allem in der Anodenkammer mit dem sauren Wasser auf, das durch das Chlorid auch eine höhere Desinfektionswirkung bekommt als mit dem Nitrat.
  • Bei einem bedenklichen Nitratgehalt (der offizielle Grenzwert liegt bei 50 mg/l) könnte man also an die Vorschaltung eines solchen Ionentauscherharzes denken, da der Grenzwert vielen Kritikern als viel zu hoch gilt..
  • Warum werden solche Patronen aber bisher nicht für Wasserionisierer angeboten, sondern müssten extern in die Wasserzuleitung eingebaut werden?
  • Nitrat selbst, als wichtiger Nährstoff für Pflanzenwachstum, kommt im Trinkwasser in der Regel nicht in gesundheitsgefährenden Mengen vor. Da es seit Urzeiten ein zentraler Bestandteil von Düngemitteln ist, weisen fast alle pflanzlichen Nahrungsmittel einen hohen Nitratgehalt von bis zu 4000 mg/kg auf. Wenn Sie zum Beispiel einen großen Rettich (2000 mg Nitrat/kg) verspeisen, nehmen Sie eine Nitratmenge zu sich, die 40 Litern Trinkwasser entsprechen würden, das mit dem maximal zulässigen Trinkwassergehalt von 50 mg belastet ist.
  • Immerhin gibt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einen Anteil von 26,3 Prozent an, mit dem das Trinkwasser bei einem durchschnittlichen Deutschen an der täglichen Nitrataufnahme beteiligt ist. Gemüse liegt bei 61,7 Prozent, Getreideprodukte bei 4, Obst bei 3,9, Fleischprodukte bei 3,7, Milchprodukte bei 0,8 Prozent.
  • Die Weltgesundheitsdorganisation sieht ein Gesundheitsrisiko bei einer täglichen Aufnahme von mehr als 3,65 mg Nitrat pro kg Körpergewicht. Ein Kleinkind mit 5 kg sollte also nicht mehr als 18 mg Nitrat zu sich nehmen, ein Erwachsener mit 75 kg nicht mehr als 273 mg. Ich persönlich würde bei meiner gemüse- und damit nitratreichen Ernährung einen Vorfilter mit Ionentauscherharz in Erwägung ziehen, wenn der Nitratgehalt des Trinkwassers über 38 mg/liegt.
  • Das können Sie nach folgender Rechenmethode selbst einschätzen:
    Nitratgehalt Ihres Trinkwasser mg/l z.B, 39 mg
    minus 1/3 Verringerung durch den Wasserionisierer = 26 mg
    x tägliche Trinkmenge Liter basisches Aktivwasser, z.B. 2 Liter = 52 mg Nitrataufnahme durch Wassertrinken
    Körpergewicht z.B. 78 kg * 3,65 mg/kg = 284 mg maximal empfohlene Nitrat Gesamtaufnahme
    Das entspricht einem Trinkwasseranteil an der Nitrataufnahme von 18,3 %.
    Der statistische Mittelwert liegt dagegen bei 26, 3 %. Ich liege also um 8 Prozentwerte unter dem Durchschnitt. Das will ich mindestens, da ich gerne viel Gemüse esse und dadurch überdurchschnittlich mit Nitrat aus der Nahrung konfrontiert bin. Hätte ich keinen Wasserionisierer, wären es 78 mg Nitrat im Trinkwasser/Tag und damit 78:284×100= 27.6 %. Damit läge ich 1,3 Prozentpunkte über dem Durchschnitt, was ich auf keinen Fall will.
  • Also würde ich eine Entnitratisierungspatrone einsetzen. Diese entfernt auch Sulfat-Anionen, die oft für geschmackliche oder geruchlichliche Probleme des Wassers sorgen.
  • Solche Patronen, hier ein Beispiel der Fa. Aquaphor® (made in Germany), sind eine einmalige Anschaffung, da sie mit Kochsalzlösung regeneriert werden können. Wenn man sich an meinen vorgeschlagenen Rechenweg hält, erkennt man sofort, dass der entscheidende Faktor für die Erwägung eines solchen Filterverfahrens das eigene Körpergewicht ist. Je weniger Kilogramm Sie auf die Waage bringen, desto weniger Nitrat sollte im Wasser sein.
  • Zuletzt möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass der Pflanzennährstoff Nitrat in der Regel nicht das Hauptproblem bei der Trinkwassergüte darstellt. Da der Nitratwert aber in den meisten Fällen auf Düngemitteleinsatz hinweist, zum Beispiel durch Gülledüngung, gilt er als Verdachtswert dafür, dass das Wasser auch andere Stoffe aus der landwirtschaftlichen Schadstoffwelt enthält, etwa Hormone, Antibiotika, Herbizide, Pestizide etc., die nicht in jeder Trinkwasseranalyse dargestellt oder untersucht werden.
  • Diese Schadstoffe sind das eigentliche und viel wichtigere Ziel der verschiedenen Aktivkohlefilter, die in Wasserionisierern als Wechselpatronen eingebaut werden.

FAQ Nitrat filtrieren

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Wir haben seit Jahren eine Granderwasser-Anlage und wollen diese auch nach der Anschaffung eines Wasserionisierers behalten. Lässt sich Granderwasser problemlos ionisieren?

  • Der Prozess der Wasserelektrolyse („Ionisierung“) bewirkt eine reale und messbare elektrochemische Veränderung des Wassers. Da Wasser durch „Begranderung“ keinerlei messbare Veränderung erfährt, lässt sich sogenanntes Granderwasser genau so ionisieren, wie dasselbe Wasser „unbegrandert.“ Es gibt keine Abweichung im Messergebnis beider Wassersorten. Wir haben das an mehreren Granderanlagen getestet.
  • Zum Hintergrund: Verschiedene Vertriebsfirmen bieten im Namen des Tirolers Johann Grander Wasser an, das an einem mit so genanntem Informationswasser gefüllten Metallzylinder vorbeifließt. Dadurch soll es in seiner nicht näher definierten „Struktur“ verändert werden und besondere Eigenschaften wie verstärkte Selbstreinigungskraft, erhöhte Lösungskraft, und ein verändertes mikrobiologisches Verhalten erhalten.
  • Einsatzbereiche des Grander-Wassers liegen zum Beispiel in der Trinkwasserversorgung, Verbesserung der Schwimmbadwasser-Qualität, Belebung von Quell-, Brunnen- und Tiefenwasser und in der Landwirtschaft. Angeblich soll auch ein Glas mit Grander-Wasser durch solche Informationsübertragung das Wasser in einem daneben stehenden Glas so verändern können, dass es die Eigenschaften von Grander- Wasser bekommen soll.
  • Unterstützung erhielt der Vertrieb durch eine Diplomarbeit (Klaus Faißner) der Universität Graz (2000), die als einzigen Unterschied zu normalem Wasser ermittelt hatte, dass begrandertes Wasser eine geringere Oberflächenspannung besitzen soll. Daraufhin kauften einige Schwimmbäder, Hotels und viele Privatpersonen Granderanlagen zur Wasserbelebung, die heute noch in Betrieb sind, wie offenbar bei Ihnen. Selbst die berühmten Lipizzanerpferde erhielten Granderwasser zu trinken und Johann Grander erhielt einen österreichischen Orden.
  • Im Jahr 2005 wurde aber in Neuseeland die Vertriebsfirma für Grander- Wasser zu Schadenersatz von umgerechnet 72.000 Euro verurteilt. Die Richterin im Verfahren bezeichnete die entsprechenden Produkte als Quacksalberei und Pseudowissenschaft.
  • Im Verfahren 4 R 1/06f urteilte schließlich auch in Österreich das Oberlandesgericht Wien am 17. August 2006, dass die Bezeichnung „aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug“ für Granderwasser sachlich begründet sei.
  • Mit wissenschaftlicher Methodik durchgeführte Untersuchungen bestätigten keine der von Grander behaupteten Wirkungen. Insbesondere bewirkt es auch keine Veränderung der Oberflächenspannung des begranderten Wassers. Die Universität Graz hatte einen methodischen Fehler gemacht , weil sie für das Granderwasser einen Gardena-Gartenschlauch mit Weichmachern benutzt hatte, der die Oberflächen- spannung herabsetzte. (Quelle: http://homepage.univie.ac.at/erich.eder/wasser/skeptiker012008.pdf)

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Stephanie van O.: Ich habe die Wasserkristallfotos verschiedener Hersteller von Wasserionisierern, die Sie auch empfehlen oder zumindest empfohlen haben, verglichen. Es fällt mir schwer, zu ent- scheiden, welches Produkt das schönste Wasser erzeugt, da die Fotos alle sehr großartig aussehen. Aber solche Fotos entstehen ja schon aus bloßen Gedanken oder gesprochenen Worten, ja sogar aus der Umgebung heraus. Welche Aussagekraft haben sie denn in Bezug auf die Qualität von aktiviertem basischen Wasser?

  • Überhaupt keine… Liebe Frau van O., lesen Sie doch nochmal Ihre Frage! Stolpern Sie nicht auch über das Wort „Wasserkristalle“ ? Gibt es dieses Wort überhaupt oder ist es eine clevere kommerzielle Erfindung? Genau: Das richtige Wort lautet „Eiskristalle“! Was haben die mit Wasser zu tun? Nichts. Denn Wasser, das gefriert, wirft einen großen Teil seiner Inhaltsstoffe hinaus in das noch nicht gefrorene Wasser. Es entsalzt sich. Wäre das nicht so, wären viele Polarbewohner verdurstet. Unter einer Eisscholle ist das Meerwasser salziger als vor dem Einfrieren der Oberfläche. Eis entsalzt und reinigt sich beim Gefrieren bis zu einem gewissen Punkt. Ein fotografierter Eiskristall ist also eben nicht ein Bild des vor dem Einfrieren vorhandenen Wassers!
  • Absolut reines Wasser würde übrigens erst bei etwa minus 70 Grad Celsius gefrieren. Zum Glück gefriert Wasser schon bei etwa 0 Grad, weil es immer noch ein paar Kristallisationskerne in sich behält. Da diese Kristallisationskerne („Dreck“) sehr unterschiedlich sind, ist jeder Eiskristall und jede Schneeflocke auf dieser Welt zwar individuell, aber immer sechseckig (hexagonal). Je nachdem, wann Sie beim Gefrierprozess den Auslöser Ihrer Kamera drücken, um so schöner oder hässlicher ist der werdende, vollendete oder schmelzende Kristall.

FAQ Wasserkristalle Flocke

  • Hexagonales Wasser ist in der Natur überhaupt nichts besonderes, sondern in der Nähe des Gefrierpunktes der Normalfall. Sie brauchen kein Gerät außer einer Gefriertruhe, um hexagonales Wasser zu erzeugen. Masaru Emoto und die zahlreichen Lizenznehmer seiner Methode haben auch nichts anderes zur Verfügung. Hexagonales Wasser bei unserer Körpertemperatur von ca. 37 Grad Celsius wäre übrigens höchst störend, da viel zu „groß“ für unsere Zellkanäle. Keine Angst, auch wenn Ihnen irgendwelche Wasserverkäufer einreden wollen, Sie müssten hexagonales Wasser trinken: Sie bekommen höchstens eine Erkältung davon – ansonsten wird Ihr Körper es schon auf eine brauchbare Temperatur und Struktur erwärmen!
  • Um Ihnen verständlich zu machen, dass Eiskristallbilder überhaupt nichts über die Qualität von Wasser aussagen können, will ich Sie noch mit ein paar Hintergrundinformationen ernüchtern. Ein Eiskristall, der direkt aus feuchter, aufsteigender Luft entsteht, besteht nach neuesten Forschungen von Chemikern der Universität Göttingen aus minimal 275 Wassermolekülen in einem sechseckigen Raumgitter, bei dem sich jeweils 4 Nachbarn an die chemische Hand nehmen, wo aber zunächst die Struktur noch deformiert und unregelmäßig ist.
  • Je nachdem in welcher Phase der Kristallbildung oder Auflösung der werdende oder zerfließende Kristall fotografiert wird, zeigt sich ein deformiertes oder schönes Bild. Erst bei 475 Molekülen ist der Kristall vollständig fertig und perfekt im Aussehen. (Quelle: Pradzynski, C.; Forck, R.; Zeuch,T.; Slavíèek, P., Buck, U., A fully size-resolved perspective on the crystallization of water clusters. Science, 21. September 2012) So kommen die unterschiedlich „schönen“ Eiskristallfotos Emotos in den verschiedenen Kristallisationsphasen zustande.
  • Die Fotografien bezeichnet Emoto selbst als Kunst, nicht als Wissenschaft. Wie ein Kunstfotograf wählt er auch die Schnappschüsse aus, die ihm am besten zum gestellten Thema „Frieden“, „Gewalt“, „Mozart“, „Liebe“ oder nach Wahl des Auftraggebers passend erscheinen. Er selbst ist es also, der die Gestalt der Fotos beeinflusst, nicht das fotografierte Eis oder das zugrundeliegende Wasser und dessen Qualität. So kann er ohne Gewissensbisse jedem, der ihm eine Wasserprobe schickt und die nicht geringe Lizenzgebühr entrichtet, ein wunderschönes Eisfoto schicken. Was die Vertriebsleute daraus machen, erfährt er vielleicht gar nicht. Er hat sich ja offiziell als Künstler deklariert und ist außerhalb jeder Haftung.
  • Eis ohne die Inhaltsstoffe von alltäglichem Wasser sieht so sexy aus wie die Aktfotografien von Helmut Newton. Schön anzusehen, aber nicht greifbar und real. Die Bilder mögen eine Botschaft haben. Aber sie liegt im Auge des Betrachters. Ich würde Masaru Emoto vielleicht als großen Foto- und Vortragskünstler, ja sogar als Visionär einer harmonischeren Welt verehren, wenn er sich selbst und seine Methode gegen die Vermarktung seiner künstlerischen Botschaften durch dubiose Geschäftemacher ernsthaft widersetzen würde. Seine in den Vorträgen zutage kommenden Visionen von Frieden, Liebe, Harmonie, die er durch willkürliche Fotoauswahl über Eiskristalle zum Ausdruck bringt, könnten ihn in die charismatische Nähe von Popstars oder Polit-Stars heben. Denn Wasser ist sicherlich ein global verständliches Harmoniekonzept mit unglaublichem Begeisterungsfaktor. Doch zwischen Emoto und Emotion für das Gute auf dieser Welt steht schlicht seine absolut kommerzielle Website, wo er seine Fotografendienste jedermann gegen Gebühr feil bietet. (http://www.masaru-emoto.net/english/index.html).
  • Doch so viele benutzen ihn! Ein Wasseraufbereitungsgerät ohne ein Emoto- Foto zum Beweis scheint beinahe nicht mehr verkaufbar! Doch ein unwissenschaftlich orientiertes Marketing von Wasserionisierern mithilfe von Emoto-Fotos, macht ein Produkt weder besser noch schlechter. Es kann sicherlich kurzfristig die Verkaufszahlen erhöhen, weil es „Naive einsammelt“. Angesichts des Konkurrenzdrucks (—> Misterwater), wo ebenfalls mit diesen irrationalen Argumenten geworben wird, sind solche Werbemaßnahmen auch verständlich. Die 100 Millionen Aktivwasser-Trinker weltweit sind sicherlich nicht nur durch rationale Argumente zustande gekommen!
  • Wir müssen aber sehen: Der Markt der Wasserionisierer wächst prozentual wie kaum ein anderer auf der Welt und fordert natürlich auch Wettbewerber und Kritiker heraus.
    Auch Kunden, die mit irrationalen Argumenten wie Emoto eingefangen wurden, werden wohl meist die positiven Wirkungen des Aktivwassers bestätigen.
    Mit den Fotos von Emoto kann man aber die Qualität eines Wassers. weder positiv noch negativ bestimmen.
    Es handelt sich um reine Werbefotos ohne Realitätsbezug. Denn die Eiskristalle stellen nicht das Wasser dar, für dessen Qualität sie einstehen sollen: Das Wasser vor und nach dem Schmelzen ist nicht dasselbe. Wenn Sie den Physikbüchern nicht glauben: Fragen Sie einen Eskimo!

FAQ Wasserkristalle Foto

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„Wasser von Gletschern sind ja Heilwässer mit einer bestimmten Zusammensetzung. Z.B. enthalten sie Hydride und das entsprechende Silizium welches diese stabilisiert. Ich nehme mal an, dass solche Hydride auch im „Basischen Wasser“ erzeugt werden?  – Wie hoch ist deren Konzentration? Gibt es eine Übersicht über die ungefähre chemische Zusammensetzung des BW?“

  • Es gibt verschiedene Hypothesen zum Vorkommen von Wasserstoffanionen in der Wasserszene, vor allem von Flanagan und Shirahata und Coll.. Dort wird die Stabilisierung dieser äußerst labilen Ionen in Mineralkolloiden vermutet.
  • Hayashi geht inzwischen nicht mehr davon aus, seit Ohta nachgewiesen hat, dass auch H2 antioxidativ wirkt. Er verlagert die Wirkung von H-  plausibel in den Körper, wo es durch Hydrogenase gebildet wird. Man kann davon ausgehen, dass dies durch die Anerobier im Colon geschieht. Flanagans Thesen gelten in der Wissenschaft als völlig obskur.
  • Die chemische Zusammensetzung von BW hängt von seiner ursprünglichen Zusammensetzung und vom Grad der Ionisierung ab, welche von einigen Moleküle H2O kathodisch in OH- und H abspaltet, wobei andere Kationen aus der Anodenkammer einwandern und Anionen in die Anodenkammer einwandern.
  • Dies gilt übrigens auch für Gletscherwasser, denn jeder Gletscher produziert ein anderes Wasser. Es kommt hier darauf an, über welches Gestein der Gletscher ausfließt. Silicium ist in Trinkwasser selten und kommt allenfalls als Kieselsäure vor, die bei der Elektrose im BW tatsächlich als Silizium- Ionen-Bestandteil vorhanden sein kann. Kurtov (Ecocvod-Ionisierer) arbeitet mit einer Graphit-Anode mit Siliciumeinschüssen. Ob das sinnvoll ist, weiß man nicht. Es ist sicher nicht schlecht, Silicium im Wasser zu haben.
  • Warnke behauptet in einem beigefügten Interview, BW sei ein Hminus-Wasser. Wie es sich damit verhält, gibt er allerdings nicht näher an. In einem Interview kann man viel sagen. Geforscht und publiziert hat er darüber nicht.
  • Mehr konnte ich zu diesem Thema leider nicht finden. Finde es auch nicht sehr wichtig, da es genügend gut geforschte Eigenschaften von basischem Aktivwasser gibt, die weitaus interessanter sind.

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Wird meist als anderer Ausdruck für verwirbeltes Wasser gebraucht. —> Twister

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Klaus B.: Ich habe gelesen, dass das Heilwasser aus dem Nordenauer Stollen in Flaschen bis nach Korea verkauft wird. Das spricht doch für seine Haltbarkeit. Wenn es also eine natürliche Quelle für Aktivwasser in Deutschland gibt, wozu soll man sich einen Wasserionisierer kaufen, der das ganze technisch herstellt?

  • In Deutschland wird das Nordenauer Stollenwasser nicht als Heilwasser verkauft, denn selbst der Stollenbesitzer behauptet nicht, dass es sich um ein Heilwasser handelt. Wenn man ein Ticket für einen Stollenaufenthalt löst, kann man zwar einen Kanister kaufen, um sich das dortige Wasser abzufüllen, aber man tut dies auf eigenes Risiko und muss für das Wasser auch nichts bezahlen.
  • Dass das Nordenauer Stollenwasser oft in Zusammenhang mit elektroaktiviertem basischen Wasser dargestellt wird, liegt möglicherweise daran, dass es in einer wissenschaftlichen Studie des japanischen Professors Sanetaka Shirahata im Zusammenhang mit basischem Aktivwasser erwähnt wurde. (Protective mechanism of reduced water against alloxan-induced pancreatic beta-cell damage: Scavenging effect against reactive oxygen species Cytotechnology, Volume 40, Numbers 1-3, 2002, pp. 139-149 ). Zusammen mit dem Mexikanischen Tracote-Wasser und dem japanischen Hita-Tenrysoi Wasser bezeichnet Shirahata das Nordenau Wasser als NRW (Natürliches Reduziertes Wasser), das ebenso wie elektrisch reduziertes basisches Aktivwasser (ERW) einen Gehalt an aktivem Wasserstoff (Wasserstoff-Anionen) besäße, der als der entscheidende Faktor für die Wirksamkeit gegen freie Radikale anzusehen sei.
  • Was das Wasser aus dem Nordenauer Stollen angeht, hat offenbar bisher noch niemand dieser Aussage über den Aktivwasserstoff widersprochen oder diese bestätigt. Shirahata, der ein führender Kopf der japanischen Wasserionisiererszene ist, benutzt den (in Deutschland nicht anerkannten) Heilwasserruhm von Nordenau-, Hita- und Tracote-Wasser, um ein natürliches Vorbild des elektroaktivierten Wassers anzugeben. In Japan ist es ganz besonders wichtig, ein natürliches Vorbild für aktiviertes Wasser zu besitzen, was sich etwa auch in der Namensgebung „Kangen“- Wasser („Zurück zum Ursprung“) widerspiegelt.
  • Aufgrund dieses Vergleichs glauben nun viele, in Nordenau gäbe es natürliches basisches Aktivwasser. Das ist allerdings nicht der Fall. Das Wasser aus dem Stollen mag tatsächlich in dem Schieferstollen mit aktivem Wasserstoff angereichert werden. Doch hat es weder ein negatives Redoxpotential noch einen hochbasischen pH-Wert. Meine Messwerte vor Ort, die 3 Stunden später auch noch von Dipl. Ing. Dietmar Ferger überprüft wurden, lagen bei pH 8,19 und ORP +134 mV (CSE).
  • Es gibt natürliches basisches Wasser bis etwa pH 9, das aber nicht antioxidativ ist, zum Beispiel in Baggerseen, großen Gebirgsflüssen, Wildflüssen oder in Pfützen nach einem Gewitterregen. Der Inn bei Passau mischt sich mit einem pH Wert von 8,24 und einem ORP von 71 mV in die Donau (pH 8,07, ORP +105 mV). Aus dem bayerischen Wald mischt sich von Norden her die Ilz dazu (pH 7,89, ORP +94 mV). Nach der Durchmischung der drei Flüsse lag der pH-Wert (an einem bestimmten Messtag) an der Zahnradfabrik Passau bei pH 8,1 und das ORP bei +114 mV (CSE). So viel Basenpulver, das ungenutzt nach Österreich fließt…. Dieses Wasser ist durch das Gestein geprägt, über das es fließt.
  • Es gibt auch natürliche antioxidative Gewässer. Ein Wildbach bei Bad Höhenstadt floß mit ORP -5 mV und pH 6,9 durch eine Saftkleewiese. In Bad Füssing kommt ein als Heilwasser anerkanntes Thermalwasser mit einem ORP zwischen – 224 und -264 mV (CSE) aus den Tiefen der Erde. Aber dieses Heilwasser ist nur antioxidativ und nicht hochbasisch, sondern fast neutral ( pH 7,35).
  • Die Kombination von hohem pH-Wert, niedrigem Redoxpotential, anormalem Kationenreichtum, hohem Gehalt an Wasserstoff in molekularer und nach Shirahata auch anionischer Form finden wir nur in basischem Aktivwasser aus einem elektrolytischen Wasserionisierer. Diese Kombination besteht nur während seiner —> Relaxationszeit.
  • Der Stollen in Nordenau hat wohl vielen Kranken geholfen und ist ein Ort voller Mystik. Einige Kilometer entfernt gibt es in Schmallenberg-Fredeburg ebenfalls einen wundersamen Heilstollen, in dem kein Wasser angeboten wird. (Abela Heilstollen). Er scheint auch zu funktionieren und dort wirbt man mit einer besonderen Luft. Auch eine Publikation von Deitmar Ferger weist auf strömende Luft in dem Schiefers- tollen von Nordenau hin, die über dem Quellschacht 1664 ppb Wasserstoff enthalten soll. Im Nordenauer Wasser des Stollens selbst zeigt er einen Messwert von 323 ppb. (http:// wasserstoffwasser.de/nordenau-auch-hier-wirkt-der-wasserstoff/ am 24.7.2016). Es scheint also zumindest bei geöffnetem Quellschacht doch eine geringe Menge Wasserstoff darin gelöst zu sein. Tatsächlich zeigt in Fergers Artikel verwendete Trustlex-ENH 1000 in feuchter Luft oberhalb von wasserstoffreichem Wasser Werte an, was ich durch einen Kontrollversuch bestätigen kann. Ob dies allerdings nun einen realen Wasserstoffwert angibt, müsste geklärt werden. Der Hersteller jedenfalls hat das Gerät für die Messung von gelöstem Wasserstoff in Wasser entwickelt und diese Messung entspricht nicht dem Einsatzspektrum des Geräts. In einem Kommentar zu Herrn Fergers Seite schrieb ich daher:
    Das sind wohl eher Fake-Angaben: Nach dem Henry- Gesetz (https://de.wikipedia.org/wiki/Henry-Gesetz) müsste dann ja auch im Wasser dieselbe Wasserstoffmenge wie in der darüber gemessenen Luft, also 1664 ppb vorhanden sein und nicht nur 323 ppb. Warum wurde denn nicht das Wasser aus der Quelle unmittelbar gemessen? Es müsste ebenfalls 1664 ppb haben. Das abgebildete Messgerät ENH 1000 hat auch laut Hersteller Trustlex überhaupt nicht die Fähigkeit, Wasserstoff in der Luft zu messen. Wenn man das Wasser in dem Stollen in einen der dort verkauften Kanister füllt, hat es bereits einen Wasserstoffgehalt von 0 ppm. Die weltweit verkauften Plastikflaschen ebenfalls, weil der Kunststoff den Wasserstoff binnen weniger Stunden ausgasen lässt.

  • Im Stollen gibt es möglicherweise therapeutische Effekte durch das aus der Quelle und den Schieferporen eingeatmete Wasserstoffgas. Dies erklärt auch die empirisch belegten Erfolge des nahe Nordenau gelegenen Schieferstollens Abela Heilstollen in Schmalenberg, die dort ausschließlich auf die dortige Luft zurückgeführt werden: Dort gibt es auch keine angeblich Heilsame Quelle. Außerhalb des Stollens und gar mit dem Nordenau-Stollenwasser in Flaschen aus Plastik gibt es keinerlei Nachweis einer heilsamen Wirkung. Ehrlicher macht es die – im Gegensatz zu Nordenau staatlich anerkannte – Heilquelle der Europa Therme von Bad Füssing, die noch 10 Minuten nach dem Abfüllen 501 ppm Wasserstoff aufweist. Niemand behauptet dort, man könne das heilende Quellwasser abfüllen und mitnehmen, ohne dass die Heilwirkung verloren geht.
  • Völlig unglaubwürdig wird Dietmar Ferger dann mit seinem Querverweis auf die Seite „Sind Wasserionisierer noch sinnvoll?“ Dort schreibt er: „Wasserionisierer, wie sie von Aquion, Tyent, Sanuslife, IonQuell, Kangen bzw. Enagic etc. angeboten werden, erzeugen mit dem basischen ionisierten Aktivwasser ebenfalls etwas molekularen Wasserstoff – die Wirkung dieses Wassers beruht ja auf dem molekularen Wasserstoff, nicht auf dem pH-Wert oder den freien Elektronen, nur ist dieser Wasserstoff sehr leicht flüchtig und es gibt auch keine direkte Verbindung zwischen dem pH-Wert und der Menge an molekularem Wasserstoff, d.h. es gibt Geräte die erzeugen viel Wasserstoff bei niedrigem pH-Wert, bei anderen wird sehr wenig Wasserstoff selbst bei hohen pH-Werten erzeugt.“ (Quelle: http://wasserstoffwasser.de/sind-wasserionisierer-noch-sinnvoll/ 24.7.16). Diese Behauptungen:

„etwas molekularen Wasserstoff“

„freie Elektronen“

sind ohne jeden Beleg und beweisbar falsch. Denn:

  • Je höher der pH-Wert, desto mehr molekularer Wasserstoff kann gespeichert werden.
  • Wasserionisierer, die weniger Wasserstoff im Wasser speichern als andere elektrische oder chemische „Ionisierer“, sind entweder nicht an europäische Wasserverhältnisse angepasst, weil sie zu wenig Elektrodenoberfläche oder zu wenig Elektrolysestrom liefern.
  • Herr Ferger, der neuerdings auf solche Geräte setzt, obwohl er diese in Deutschland als erster eingeführt hat, ist schlechterdings verzweifelt, weil er keine starken Geräte in seinem Sortiment hat, die mehr Wasserstoff im Wasser speichern können. Seine jetzigen Wasserstofffwasser-Geräte liefern nach eigener Aussage nur 800 bis 1000 ppb Wasserstoff. Selbst wenn sie dies bei europäischem Wasser liefern würden, wäre es immer noch 1/2 weniger als gute, an Europa angepasste Wasserionisierer, die bis zu 1700 ppb Wasserstoff im Wasser speichern und das Wasser auch basisch machen, was keinesfalls in seiner Gesundheitswirkung unterschätzt werden darf.

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Axel O.: Worauf muss ich beim Kauf eines Wasserionisierers achten, wenn es um die Elektrolysezelle geht?

  • Die äußere Größe oder der Rauminhalt der Zelle („so groß wie eine VHS- Kassette“) ist relativ unwichtig. Was wichtig ist, ist die Elektrodenoberfläche, die mit dem durchfließenden Wasser in Berührung kommt. Fragen Sie Ihren Verkäufer also nicht nur nach der Zahl der Elektroden, sondern auch nach deren Größe. Je mehr Quadratzentimeter Kontaktfläche zwischen der Platinbeschichtung und dem Wasser sind, desto höher ist die Leistungsmöglichkeit eines Ionisierers. Hartes Wasser benötigt mehr Leistung als weiches. Wasser, das reich an Hydrogencarbonat ist, erhöht ebenfalls die Leistungsanforderung. Die für Haushaltsgeräte üblichen Zellen haben zwischen 400 und 2000 cm2 Kontaktfläche. Die Oberfläche ist aber nur bei hartem Wasser ein Verkaufsargument. Es gibt nämlich weitere Faktoren.
  • Die Wattzahl der Stromversorgung ist von geringerer Bedeutung, da dies die Maximalwattzahl ist, die immer ausreichen sollte, weil die Netzteile ja genau auf die Elektrodenoberfläche abgestimmt sind. Der tatsächlich verbrauchte Strom wird hauptsächlich durch die Elektrolythaltigkeit des Wassers bestimmt. Das Wasser „verlangt“ also vom Netzteil letztlich die maximale Strommenge. Daneben kann man durch geschickte Regelungselektronik auch die Leistung einer kleinen Elektrodenoberfläche maximieren. Manche Geräte haben noch alte Stromversorgungen mit Trafos. Diese verbrauchen aufgrund ihres geringeren Wirkungsgrades mehr als moderne Schaltnetzteile. Zusätzlich erzeugen sie „Elektrosmog“, dessen Auswirkungen auf das Wasser bislang ergebnislos diskutiert werden. Einen messbaren Unterschied im produzierten Aktivwasser hinsichtlich der Netzteile gibt es jedenfalls nicht.
  • Standard für Elektroden von Haushalts-Ionisierern ist platinbeschichtetes Titan. Das Edelmetall Platin wird als Katalysator auf die Kontaktfläche aufgebracht, um die Leistung der Anode bei der Sauerstoffabspaltung zu erhöhen und deren Korrosion durch Oxidation zu unterbinden. Durch die Wahl und Qualität dieses Materials verhindert man, dass Metallionen aus den Anoden ins Wasser übergehen, wie zum Beispiel bei sogenannten Opfer-Anoden, die sich langsam auflösen. Die Kathode dagegen unterliegt der Korrosion nicht. Da bei modernen Wasserionisierern aber zum Kalkschutz die Elektroden mal als Anode und mal als Kathode benutzt werden, wird auch die Kathode mit Platin beschichtet. Bei der Art der Beschichtung gibt es unterschiedliche Qualitäten: Sprühplatin – Galvanisches Tauchbad – Galvanisches Tauchbad mit anschließendem Verbacken im Ofen. Meist sehen Sie an den Garantiezeiten, welches Verfahren gewählt wurde. Besprühte Elektroden haben meist nur die gesetzliche Mindestgarantiezeit. Seriöse Anbieter geben über die Schichtdicke (bis zu 0,3 μm) und Oberflächenstruktur der Elektroden Auskunft.

FAQ Korrodierte Elektroden

 

  • Fragen Sie unbedingt nach der Form der Elektroden. Wenn die Elektroden nicht alle absolut gleich gestaltet sind und eine glatte Oberfläche haben, kann es durch asymetrische Stromflüsse schnell zu einer lokalen Verkalkung kommen, die dann Schichten aufbaut, die auf die Diaphragmen drücken und diese durchlöchern. Dies gilt bei „mashed“ Elektroden, die meist schräge Schlitze haben, bei gelöcherten Elektroden und ganz besonders bei sogenannten wabenförmigen Elektroden. Geräte mit derartigen Elektroden funktionieren meiner Erfahrung nach nur in Weichwassergebieten problemlos. Jegliche Unregelmäßigkeiten wirken sich bei kalkhaltigem Wasser negativ aus, selbst wenn ein –> Kalkschutzsystem nach dem Prinzip der Flussumkehr eingebaut ist. Der Kalk findet dann leicht Nischen, in denen eine geringere Strömungsdynamik herrscht und breitet sich von dort weiter aus.
  • Das bestgehütete Geheimnis von Elektrolysezellen ist deren Strömungsdynamik. Wie wird das Wasser so durch die Zelle geführt, dass die meisten Wassermoleküle in das Hochspannungsfeld der Elektrodenoberfläche kommen? Bei Durchfluss-Ionisierern ist die Kontaktzeit für den Durchfluss durch die Zelle deutlich unter einer Sekunde. Wird das Wasser schlecht geführt, werden nur die „Ränder“ des Wasserstroms ionisiert. Auch die beste Software zur Spannungsregelung kann Ingenieursfehler bei der Durchflussführung nicht wett machen. Deswegen holen manche Geräte aus einer kleinen Elektrodenfläche mehr Leistung heraus als andere aus einer größeren. Letztlich bleibt dem Endverbraucher nur der direkte Vergleich bei gleichem Ausgangswasser und gleicher Durchflussmenge. Zum objektiven Vergleich müssen auch die Vorfilter überbrückt werden, da manche Hersteller die Leistung über dort zugemischte Chemikalien nach oben trimmen (—> chemische Wasserionisierung). Um solche Vergleiche zu verhindern und die Nutzung anderer Filter auszuschließen, sind manche Hersteller dazu übergegangen, die Filter mit elektronischen Überwachungschips auszustatten. Ist der Chip abgelaufen oder nicht vorhanden, wird die Elektrolysezelle nicht mehr mit Strom versorgt. Es gibt Möglichkeiten, dies zu umgehen, jedoch erfordert es technischen Aufwand.
  • Der Laie kann aber ein wichtiges Merkmal der Strömungsdynamik leicht überprüfen: Wenn mehr basisches als saures Aktivwasser aus dem Wasserionisierer fließt, kann die Leistung einer Zelle nicht voll ausgeschöpft werden. Diese „Leistungsbegrenzung“ entsteht dadurch, dass die größere Menge basischen Aktivwassers nicht so viel Kontaktzeit mit den Elektroden hat wie die kleinere Menge sauren Wassers. So kommt es dann, dass ein Gerät mit 7 Elektroden und 1039 cm2 Kontaktfläche bei gleichem Wasserdurchfluss und neutralisierten Bedingungen nur einen pH-Wert 9 erreicht, während ein Gerät mit 665 cm2 sogar pH 9,8 erreicht. Werbeprospekte beschönigen dies gern, indem sie von einem höheren Anteil basischen Wassers oder von „weniger Sauerwasserabfall“ sprechen. Immerhin kann man sich mit solchen Fehlkonstruktionen arrangieren, indem man die Funktionstaste für Sauerwasser wählt und das basische Aktivwasser dann aus dem für Sauerwasser vorgesehenen Ausgang zapft. Leider hört man dabei meistens nervige Warnhinweise aus dem Soundchip. Dafür zapft man dort bei Wasserionisierern mit asymetrischer Wasserverteilung auch stärkeres basisches Aktivwasser. Am natürlichsten sind Wasserionisierer, die entsprechend des symmetrischen Aufbaus einer klassische Elektrolysezelle das Wasser jeweils zur Hälfte trennen. Abwasser zu sparen, macht bei der Toilettenspülung, beim Duschen, beim Waschen, Geschirrspülen und überall da Sinn, wo viel Wasser verbraucht wird: Da wir selten mehr als 3 Liter /Tag basisches Aktivwasser zum Trinken benötigen, ist die Einsparung von 1 bis 2 Litern saurem Abwasser wirklich völlig unsinnig. —> Umkehrosmosefilter benötigen ein Mehrfaches an Abwasser, obwohl sie nicht einmal Wasser in Trinkwasserqualität liefern!

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Julia M.: Ich habe in meiner Single-Wohnung keinen Platz für einen Durchlauf-Ionisierer, reise viel und will auch nicht mehr als 1 Liter basisches Aktivwasser am Tag trinken, weil ich viel Obst esse. Welchen Topfionisierer empfehlehlen Sie?

  • Der Vorteil von Topfionisierern ist, dass sie mit jedem Wasser fertig werden, weil man beliebig viel Zeit programmieren kann, in denen die beiden Elektroden in dem Topf auf das Wasser einwirken. Im schlimmsten Fall fängt es zu kochen an und der Topf schmilzt. Brennen habe ich noch keinen gesehen. Allerdings warne ich vor Geräten aus dem Internet, die keinerlei elektrischen Sicherheitsnormen wie CE zu unterliegen scheinen. Geschmolzen sind schon viele. Daher kaufen Sie bitte ein Gerät mit Timer und CE Konformitätserklärung. Ihre Versicherung wird sonst einen Schaden eventuell nicht regulieren. Es gibt seit langem in der EU nach verlässlichen Sicherheitsnormen produzierte Topfionisierer in Deutschland unter der Bezeichnung „Aquaphaser ® Classic“, die von einem Familienbetrieb in Litauen hergestellt werden.

Aquacentrum-aQuator-Topfionisierer-Burbuliukas-Aquaphaser-Wasserionisierer

  • Der Nachteil von Topfionisierern liegt in dem nicht ganz idealen basischen Aktivwasser. Da der Topf keine Druckkammer darstellt, entweichen Wasserstoff und Sauerstoff schon während der Elektrolyse. Die Relaxation beginnt schon während des Prozesses und Mineralien fallen aus, bevor man das Was- ser trinken kann. Die Verkäufer bezeichnen diese Mineralienfladen am Topfboden als ausgeschiedene Schadstoffe. Das ist nicht ganz richtig, denn es sind auch ausgeschiedene „Gutstoffe“, die das Wasser aufgrund der prozessdauerbedingten Erwärmung nicht halten kann.
  • Topfionisierer sollte man nicht mit unfiltriertem Leitungswasser betreiben, da ionisierte Schadstoffe gefährlich sein können. Diesen zweiten Nachteil gegenüber Durchlaufgeräten an der Wasserleitung kann man durch einen zusätzlichen externen Wasserfilter beseitigen oder indem man bedenkenfreies Mineralwasser einkauft und einfüllt. Das belastet allerdings den vorher eingesparten Etat auf Dauer, weshalb ich dies nur für Reisen empfehle.
  • Der dritte Nachteil liegt ausschließlich in der Bequemlichkeit begründet. Da ein Topfionisierer kein Automat ist, ähnelt er einem Espressotopf, den man anders als einen Automaten nach jeder Produktion reinigen, spülen und abtrocknen muss.
  • Trotz allem – vor allem zum Kennenlernen von Aktivwasser, bei jüngeren Singles mit schmaler Haushaltskasse, oder auch in Altersheimen ohne Wasseranschlussmöglichkeit auf dem Zimmer ist ein Topf- Elektrolysegerät eine vertretbare Lösung. Viel besser als ein —>chemischer Wasserionisierer.

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Hans-Christian L.: Wieso empfehlen Sie keine mineralischen Wasserionisierer, die ohne Strom funktionieren? Diese sind viel billiger und erreichen laut Dietmar Fergers Buch „Jungbrunnenwasser“ (S.66) Werte bis pH 10 und ein Redoxpotential von -400 mV, also sogar mehr als Sie mit pH 9,5 und höchstens -350 mV empfehlen. Zudem soll das Wasser aus einem mineralischen Wasserioniserer für den Feinschmecker rund, voll und warm schmecken, während das aus dem elektrischen Wasserionisierer als „kühl, klar und technisch“ (S. 77) bezeichnet wird.

  • Ich empfehle mineralische Wasserionisierer nicht nur nicht, sondern rate davon ab. Sie erzeugen kein zum Trinken empfehlenswertes basisches Aktivwasser, sondern chemische Laugen.
  • Ferger berichtet in seinem von Ihnen genannten Buch (Jungbrunnenwasser, Weil am Rhein, 2011, S.65) völlig korrekt über den Unterschied zwischen chemischen Laugen und aktiviertem Wasser: „Elektrolytisch hergestellte Basen und Säuren haben bei gleichem pH-Wert ein wesentlich höheres bzw. niedrigeres Redoxpotential“.
    Dies ist aber der entscheidende Punkt: Ohne elektrische Aktivierung entspricht das Redoxpotential im Verhältnis zum pH Wert der Nernst-Gleichung. Man kann es nach einer Formel berechnen und muss es gar nicht messen. Nur durch den Elektrolysevorgang kommt es zu den anormalen Redoxpotentialen, welche als erster Vitold Bakhir entdeckt hat. (Prilutzky, V. / Bakhir, V., Electochemically activated water: Anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997).
    Die anormalen Redoxpotentiale sind metastabil, das heißt, sie verschwinden während einer bestimmten —> Relaxationszeit. Nur während dieser Relaxationszeit bestehen die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Aktivwassers, die ihm seinen Einsatz als —> Funktionswasser erlauben.

FAQ Kannenfilter

FAQ Filter 2

  • Fergers Aussage ist umso unverständlicher, als er auf S. 72 klar und deutlich erklärt: „Wichtig für die biologische Wirkung ist, dass basisches Aktivwasser und saures Oxidwasser physikalisch hergestellte Lösungen sind. Dies bedeutet, dass der pH-Wert auf physikalischem und nicht auf chemischem Wege, also durch die Zugabe von Chemikalien bzw. Mineralien geschieht. Die OH- – bzw. H+ – Ionen sind deshalb >>frei<<, sie haben keine >>korrespondierende<< Chemikalie im Wasser.“ Er verdeutlicht dies auch noch am Beispiel einer Natronlauge (NaOH), welche die Magensäure HCl bei Kontakt neutralisiert, indem sie Kochsalz NaCl und Wasser bildet nach der Formel NaOH + HCl <=>Na+ + Cl- + H2O. Dagegen „bleibt bei einem freien OH- – Ion die Magensäure unangetastet, da das Chlor mit einem OH–Ion kein Salz bilden kann. OH- + HCl <=>OH- + H+ + Cl- <=> Cl- + H2O.“ (a.a.O. S.72). Auf chemischem Weg mithilfe von Mineralien kann also keine biologische Wirkung erzielt werden. Die mineralischen Wasserionisierer sind biologisch sinnlos.
  • Leider ist der Begriff Wasserionisierer nicht schützbar und wissenschaftlich noch nicht eindeutig definiert. Ursprünglich sprach man in Deutschland von Elektrolysegeräten. Ab 1979 bürgerte sich in Japan der Begriff „Alkaline Ionized Water Apparatus“ ein, der dann durch das Marketing verschiedener Hersteller zum heute üblichen Handelsbegriff „Waterionizer“ verkürzt wurde, auf deutsch eben „Wasserionisierer“. Der Begriff ist grundsätzlich nicht falsch, da bei der Elektrolyse ja tatsächlich das Wassermolekül H2O in die Wasser-Ionen OH- und H+ zerlegt wird.
  • Tatsächlich können diese Zerlegung von Wassermolekülen in Ionen aber auch dem Wasser zugesetzte Mineralien herbeiführen. Allerdings nur, indem sie eine korrespondierende Chemikalie in Form eines Ions zur Verfügung stellen. Je nach Art des Minerals und dessen Standort auf der chemischen Redoxskala, verändert sich durch die Chemikalie auch der dem pH-Wert und der nach der Nernst-Gleichung korrespondierende Redoxwert.

FAQ Elements

  • Bei naiver Betrachtung passiert also durch beide Vorgänge zum Beispiel im „Basenwasser“ dasselbe: Der pH-Wert steigt, das Redoxpotential sinkt. Es fragt sich nur, um wie viel.
  • Dennoch kann man beides ungestraft „Wasserionisierer“ nennen. Eine unglaubliche Fülle solcher Mineralmischungen in Form von billigen Pulvern, Kannen, „Filtern“, „Alka-Streamern“, Töpfen, Sticks und Stäben füllt den Markt mit dem Versprechen „Basenausgleich“, „antioxidativ“ etc., ohne dass erwähnt wird, dass sich nur bei der elektrolytischen Wasserionisierung das Redoxpotential im Verhältnis zum pH-Wert so außergewöhnlich verändert, dass ein besonderer Nutzungszeitraum entsteht. Diese Unsauberkeit des Begriffes Wasserionisierer hat mich dazu veranlasst, auf den Begriff „ionisiertes Wasser“ zu verzichten und systematisch den Begriff „Aktivwasser“ oder „aktiviertes Wasser“ anzuwenden, denn aktiviert ist die chemische Variante der Wasserionisierung nicht.
  • Vor allem sind diese mineralischen Wasserionisierer nicht regelbar. Man muss jedesmal neu nachmessen, weil die Mineralien in nicht kontrollierbarer Menge ans Wasser abgegeben werden. Die von Ferger angegebenen Spitzenwerte im Bereich des Redoxpoentials habe ich nur bei einem dieser mineralischen Wasserionisierer messen können, und jedoch nur in der ersten Betriebswoche. Danach sank die „Leistung“ rapide ab. Ich habe die meisten dieser Produkte getestet. Fast alle bewirkten nach einer Woche bei Münchner Leitungswasser (dH 15,5) nur noch minimale, kaum messbare pH-Wert- und Redoxpotentialveränderungen. Benutzen Sie unbedingt Messgeräte, falls Sie so etwas tatsächlich gekauft haben. Zumindest der pH-Wert muss beständig kontrolliert werden, weil die Herstellerangaben meist maßlos übertrieben sind.
  • Die Geschmacksurteile der von Dietmar Ferger angeführten Feinschmecker sind nicht ausreichend belegt. Wurde da Wasser mit gleichem pH und Redoxwert verglichen? Kaum, denn rein physikalisch ist das mit diesen unterschiedlichen Ionisier-Methoden gar nicht möglich.
  • In den vielfältigsten Angebotsformen schwirren die Mineralmischungen durch den Markt, die dem Verbraucher vortäuschen, er trinke basisches Aktivwasser. Mal als Tee-Ei, mal als Durchflussfilter, als Schüttelbecher oder Zauberstab.

FAQ Tee Ei

  • Die Zusammensetzung der für mineralische Wasserionisierer verwendeten Beimischungen und Filtermaterialien scheint keiner Kontrolle und Regelung zu unterliegen. Exakte Mengenangaben finden sich auf keinem der auf dem Markt befindlichen „Geräte“. Neben auch in —> Biokeramikfiltern eingesetztem Material mit Turmalin und säureschluckendem Zeolithpulver werden zum Brennen der Kügelchen Aluminiumsilikate verwendet, denen Kalium, Calcium, Magnesium, Silber, Eisen, Zink, Kupfer, Molybdän, Mangan, Lithium und andere Substanzen beigefügt wird, häufig sogar die in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel verbotene giftige Halbleitersubstanz Germanium (Ge).
  • Auch metallisches Magnesium (Mg) wird beigemengt, ein Material, das auch in Feuerwerkskörpern Verwendung findet. In Wasser gelöst, senkt es dessen Redoxpotential und hebt den pH-Wert an. Dies ist ein Scheineffekt, der ausschließlich auf der Stellung des Elements Magnesium in der elektrochemischen Spannungsreihe (—> Redoxpotential) beruht und mit Wasseraktivierung nichts zu tun hat. Es wird Wasserstoff freigesetzt nach der Formel Mg + 2H2O -> Mg (OH)2 + H2. Da der Wasserstoff (H2) aber während der langen Einweichzeit der Mineralpatronen ausgast und das metallische Magnesium nicht gleichmäßig wirkt, nützt das nichts. Das bekannteste Produkt dieser Art ist Hidemitsu Hayashis Hydrogen Rich Water Stick. Lesen Sie die Verbraucherberichte bei Amazon. (Siehe: http://www.amazon.com/Original-Hydrogen-Rich-Water-Stick)

 

 

 

 

  • Öffnet man eine dieser Mineralpatronen, sieht die gruselige Mischung etwa so aus wie nebenan abgebildet. Wie verkeimungssicher sie bei mehrmaligem Gebrauch ist, sei dahingestellt.

FAQ Mineralpatronenmischung

  • Ich hoffe, ich habe nun klar dargelegt, warum ich von mineralischen Wasserionisierern abrate. Deren Leistung (im Beispiel mit – 80 mV (CSE) bei pH 8,07) ist nicht nur gering, sondern biologisch uninteressant. Was also kann man tun, wenn man auf Reisen basisches Aktivwasser trinken will? Ich persönlich finde immer Platz im Koffer für einen kleinen –>Topfionisierer. Vor Ort kaufe ich mir dann stilles Mineralwasser und ionisiere es damit.
  • Es gibt auch elektrische Mini-Elektrolysegeräte auf dem Markt, die sogar in einer Handtasche Platz haben. Was Sie sich merken müssen: Es gibt kein basisches Aktivwasser ohne die Verwendung von elektrischem Strom und ohne eine Abführung des sauren Wassers. Nur durch das Einwerfen von Kügelchen erhalten Sie kein Aktivwasser mit anormalem Redoxpotential und —> Relaxationszeit, sondern lediglich eine normale chemische Lauge wie unten abgebildet.
  • Bei dem kleinen IonyTM nebenan wird das Sauerwasser in den Hohlraum im Inneren des Stabes gesaugt und das basische Aktivwasser entsteht außen im Glas. An dem als Kathode verwendeten Silberdraht sehen Sie Wasserstoffblasen. Auch wenn dieser Handtaschen-Ionisierer 3 Stunden für normale Werte (-222 mV (CSE)) in einem Glas Wasser braucht und vielleicht auch auf Dauer nicht gerade hygienisch in der Handhabung ist, die Vergleichswerte beim gleichen Ausgangswasser zeigen doch am Redoxpotential den deutlichen Unterschied: Hier wurde eben nicht chemisch ionisiert und wir sehen ein anormales Redoxpotential im Verhältnis zum erzielten pH-Wert.

FAQ Elektrolysegeraete FAQ Kathode Wasserstoffblasen FAQ Elektrolysegeraete Messung

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Ulrich K.: Japanische Wasserionisierer sind meist viel teurer als koreanische oder chinesische. Sind sie auch besser, weil die Japaner die längste Erfahrung mit dem Bau von Wasserionisierern haben?

  • Ähnlich wie Deutschland ist Japan ein Hochlohnland, sodass die Produktionskosten in Japan höher sind als in Südkorea oder gar in Taiwan, China oder Malaysia, wo solche Geräte sonst noch produziert werden. Die Endmontage erfolgt vielfach nur aus Imagegründen in Japan.
  • Entscheidend ist nicht die Produktion, sondern das Engineering. Obwohl die japanischen Herstellerfirmen schon älter sind als die koreanischen, ist kein technologischer Vorsprung erkennbar. Im Gegenteil: Dem teuersten 2013 in Europa erhältlichen japanischen Haushaltsgerät der Traditionsfirma Enagic® (Leveluk SD 501) fehlt ein technisches Feature wie die Durchflussmengenanzeige, die zum geregelten Betrieb eines Wasserionisierers unbedingt erforderlich ist. Daneben fehlt eine moderne Flow-Change Vorrichtung zum —> Entkalken, weil es in Japan praktisch kein hartes Wasser gibt.
  • Auch die Anschlusstechnik des japanischen Spitzengeräts Leveluk SD 501 ist für europäisches Küchendesign zu primitiv.
    Selbst weit billigere Geräte aus China, Taiwan oder Malaysia besitzen heute modernere Features.

FAQ Japanische Anschlusstechnik

  • Auch die früher legendäre Haltbarkeit japanischer Geräte ist meiner Meinung nach im Gefolge des allgemeinen Industrietrends zurückgegangen.
    So gewährt der deutsche Vertrieb der südkoreanischen Firma AlkamediTM auf die Geräte bis zu 15 Jahre Garantie, während die Wettbewerber aus allen anderen Ländern lediglich 2 – 7 Jahre Garantie anbieten. (Stand August 2013)

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Gert G.: Meine Frau streikt trotz besserer Einsicht. Sie will einfach nicht noch ein Gerät auf ihrer Küchenplatte herumstehen haben. Warum sperren Sie sich so strikt gegen Untertisch- Wasserionisierer?

  • Lange Jahre habe ich mich tatsächlich dagegen gesperrt: Keines der früher getesteten Geräte funktionierte länger als 1 Jahr! Auf notwendige Ersatzteile von Testgeräten über 2000 € Einkaufspreis warte ich zum Teil schon 5 Jahre vergeblich.
  • Die technischen Probleme dieser Geräte sind aber heute zumindest in einem Fall (Aquavolta® Revelation II) gelöst.
  • Wegen der sichtbar störenden Schlauche liebäugeln viele, die sich einen Wasserionisierer für ihre gut designte Markenküche anschaffen wollen mit einem Untertischmodell, bei dem das eigentliche Gerät unter der Spüle verschwindet.

FAQ Untertisch Ionisierer Wasserhehn

  • Bei einem Untertisch-Ionisierer wird das Aktivwasser über einen separaten Hahn mit Fernbedienung über einen ordentlichen Auslauf gezapft und das saure Wasser fließt ebenso säuberlich ins Spülbecken, ohne dass etwas Störendes hinein hängt.
  • Untertisch-Wasserionisierer haben mit folgendem bauartbedingten Problem zu kämpfen:
    Aus dem oberen Hahn läuft in der Regel basisches, aus dem unteren saures Wasser.
    Wird das Abzapfen beendet, bleiben beide Wassersorten in der aufsteigenden Leitung stehen, während sich bei guten Auftisch-Ionisierern das gesamte Aktivwasser über eine Drainageleitung durch den Sauerwasserschlauch entleert.

FAQ Untertisch ionisierer Revelation II

  • Da nun basisches Aktivwasser in der sogenannten Relaxationszeit (1 – 30  Std.) über-schüssige Mineralien absondert, kommt es sehr leicht zu einer Verengung der aufsteigenden Leitung vor allem durch sich absetzenden Kalk. Man kann das verhindern, indem man nach dem Abfüllvorgang jedesmal für einige Sekunden saures Wasser durch den basischen Auslauf laufen lässt, indem man die ACIDIC- Taste drückt. Dies wird aber von unerfahrenen Benutzern, insbesondere von Kindern, leicht vergessen und ist auch umständlich. Leider hat sich bislang nur ein Hersteller von Untertisch-Wasserionisierern zum Einbau eines von mir seit 2013 geforderten  vollautomatischen Selbstreinigungssystems durchgerungen. Daher kann ich derzeit nur den technisch ausgereiften AQUAVOLTA® Revelation II empfehlen, dessen System folgendermaßen arbeitet:

FAQ Untertisch Ionisierer Infograph 1

– Kurz nach dem Abzapfen spült das Gerät einige Sekunden beide Leitungen mit umgekehrter Polarität sauer/basisch. Dieses Wasser bleibt stehen.

FAQ Untertisch Ionisierer Infograph 2

– Während der Relaxation bis zum nächsten Zapfen neutralisieren sich beide Wässer in der Leitung. Beide Wässer lösen dabei Ablagerungen der anderen Sorte. Z.B. Kalk.

FAQ Untertisch Ionisierer Infograph 3

– 3 Sekunden nach dem erneuten Zapfstart, ist das Restwasser aus der Leitung entfernt und Sie können Ihr Wasser wie gewohnt entnehmen.

  • Die beiden Probleme bisheriger Untertischionisierern (Verkalkung des Auslaufs und Verkeimungsrisiko)  lassen sich aber auch mit dem von Dipl.Ing.Yasin Akgün erdachten Bedienprozess lösen. Dabei schaltet man nach dem Abfüllen für wenige Sekunden auf die saure Stufe. So steht im Hinblick auf die Probleme unproblematisches kalkfreies und nicht verkeimendes Wasser in der Auslaufsäule. Allerdings erfordert dieses Verfahren ständige Aufmerksamkeit und wird insbesondere von Kindern gern vergessen.
  • Vor diesem Hintergrund sehe ich keine grundsätzlichen Probleme mehr mit Untertisch-Ionisierern, außer, dass der höhere aesthetische Anspruch und größere technische Aufwand natürlich finanziell zu Buche schlägt.

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Dieter K.: Wie oft muss ich das Diaphragma meines Topf-Wasserionisierers austauschen? Haben Durchlaufgeräte länger haltbare Membranen?

  • Das Diaphragma, eine teildurchlässige Membran, welche die Anodenkammer einer Elektrolysezelle von der Kathodenkammer trennt, verlangsamt den gesamten Ionenaustausch, weil die Naturgesetze, die die Hydroxidionen zu den Protonen bzw. zur Anode ziehen, durch das Diaphragma sozusagen am sofortigen Vollzug gehindert werden.
  • Ganze Wassermoleküle gehen im Gegensatz zu den Ionen des Wassers nicht durch die Poren der Membran. Die Membran ist auch gasdicht, sodass sich der an der Kathode freiwerdende Wasserstoff nicht mit dem an der Anode freiwerdenden Sauerstoff zu Wasser zurück vereinigen kann.
  • Bei einem Topfionisierer sehen Sie die Membran direkt vor sich. Bei einfachen Geräten besteht sie nur aus einem Stück Pappe oder Stoffgewebe, manchmal wird Backpapier verwendet oder Butterbrotpapier. Diese Einfachdiaphragmen zeigen schnell Verschleiß, den Sie z.B. daran erkennen, dass Wasser durchläuft. Dann bitte sofort austauschen. Dasselbe gilt bei Verschmutzung, Algen, Schimmel oder Verkeimungspuren durch Biofilm – im Prinzip bei allen farbigen Auffälligkeiten: Austauschen.

FAQ Diaphragma Topfionisierer

  • Das Diaphragma sollte einmal am Tag gut durchtrocknen. Ein Diaphragma, an dem sich Kalkspuren zeigen, kann man mit Zitronensäure entkalken.
  • Die Diaphragmen von Haushalts-Durchlaufgeräten bestehen dagegen aus lange haltbaren Kunststoffmembranen, meist auf der Basis von Polymeren. Im Gegensatz zu den Membranen der Topfionisierer sind sie hitzeempfindlich und verlieren ihre Poren durch Verklumpung bei zu starker thermischer Belastung.
    In der Regel sind solche Membranen nicht über 40° Celsius belastbar.
    Wie auch die Elektroden müssen sie regelmäßig im Rahmen der Zellentkalkung von Kalkspuren befreit werden. Hier sehen Sie eine leicht verkalkte Membran aus einem Durchlauf-Ionisierer in einer rasterelektronenmikroskopischen Aufnahme bei 1000-facher Vergrößerung.
    Man sieht bereits kristalline Schuppungen auf dem Polymer.

FAQ Verkalkte Membran

  • Die Haltbarkeit wird unterschiedlich eingeschätzt. Ich selbst habe schon Membranen gesehen, die auch nach 8 Jahren Betrieb keine Abnutzungsspuren zeigten. Hersteller, die über eine moderne Entkalkungstechnik mit Flussumkehr verfügen, geben bis zu 15 Jahren Garantie. Andere nur 2 Jahre.
  • Ob eine solche Membran in einer geschlossenen Elektrolysezelle zerstört ist, lässt sich ohne Augenscheinnahme nur dann diagnostizieren, wenn die Leistung des Geräts deutlich abnimmt, obwohl keine Verkalkung und kein elektronischer Defekt vorliegen.
  • Bei Industriegeräten gibt es auch keramische Diaphragmen, die sogar eine Reinigung mit Salzsäure überstehen. Diese werden aber hauptsächlich zur Erzeugung von Anolyt verwendet, also hochsaurem Aktivwasser aus Salzlösung.
  • Auch Haushaltsgeräte mit Elektrolysezellen ohne Diaphragma werden inzwischen angeboten. Ihr Vorteil: Man könnte auch warmes Wasser durchlaufen lassen und zum Beispiel mit Aktivwasser duschen. Im Jahr 2013 hat unser Institut ein solches Modell für eine deutsche Importfirma getestet. Doch die bei einem Wasserdurchfluss von 1,6 Liter/Minute erzielte pH-Wert Anhebung lag gerade mal bei 0,7 pH. Preislich vergleichbare Geräte mit Diaphragmazellen schaffen mindestens eine Anhebung von 2 – 3 pH Stufen. Die Diaphragmazellen mit mehreren geschichteten Elektroden sind also technisch noch immer die bei weitem beste Lösung. (Stand September 2013)

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Heilpraktiker B.: Es dürfte schwierig sein, für wenig Geld ein gute Lösung zu finden. Insofern erscheint mir der Twister für Patienten mit wenig Geld immer noch besser als gar nichts zu tun, auch wenn damit das gleiche Wasser hergestellt werden kann. Dass damit das Wasser eine bessere Struktur erhält, sich bessere Kristallbilder ergeben und auch das Blut verbessert wird, ist doch ebenso belegt wie bei Aktivwasser.

  • Ihre Aussagen über dieses Gerät treffen nicht zu. Daher ist es auch keine Alternativlösung zu einem Wasserionisierer. Ein Wasserverwirbler wie der Twister und ähnliche „Vortex“ – Geräte nach der Grundphilosophie von Viktor Schauberger gibt keine Elektronen und damit auch keine Lebendigkeit ins Wasser, auch wenn er mit Batterien betrieben wird oder einen Elektrostecker hätte, wie ein Wasserionisierer. Die Werbeaussage auf der Schachtel ist klug gewählt. „Biologisch störende oder unnatürliche elektromagnetische Prägungen“ sollen dadurch korrigiert werden. Die Korrektur bedarf des Twisters nicht, da Wasser nur als Eis elektromagnetische Prägungen behalten kann. Der Twister ist aber zum Eis-Crushen nicht geeignet.
  • Wasser erhält durch kein Gerät dieser Welt außer durch eine Eismaschine eine bleibende Struktur. Eiskristalle sind kein Wasser. Bilder davon sagen über die Qualität von Wasser absolut nichts aus. —>Emoto.
  • Einen ähnlich hübschen Wirbel könnten Sie auch mit Ihrem Haushaltsmixer ins Wasser zaubern. In der Hauptsache mixt der Wirbel Luft ins Wasser, er fügt also was hinzu. Wenn die Luft sauber ist, schadet das nicht, nützt aber auch nichts, weil wir keine Fische sind. Wir brauchen Sauerstoffgas in der Lunge, nicht im Magen.
  • Nun gibt es Zeitgenossen, die verkaufen Wasserionisierer und empfehlen den Kunden als Zubehör eine Art Wirbler zum Aufstecken auf den Auslauf für basisches Aktivwasser. Die Vernünftigen haben sich sehr schnell von diesem Konzept verabschiedet, weil sie gemerkt haben, dass das —>Redoxpotential sich verschlechtert, also positiver wird. Das signalisiert einen Verlust an Elektronen, was manche darauf zurückführten, dass die Wirbelaufsätze aus Edelstahl waren und die Elektronen angeblich abgeleitet haben. Der Twister wird übrigens mit Batterien ohne Elektro-Magnetosmog betrieben und die Wirblerschraube besteht aus Kunststoff. Da wird nichts abgeleitet.
  • Es liegt aber an der Verwirbelung selbst, da die kinetische Energie das empfindliche Gefüge von Hydroxid-Ionen und Wasserstoff im basischen Aktivwasser zerstört, wie man mithilfe des Twister zeigen kann, wenn er z.B. mit basischem Aktivwasser von -204 mV (CSE) gefüllt wird: Nach rund 2 Minuten Twistern haben wir 228 mV an negativem Redoxpotential verloren.
  • Zusätzlich fallen die Mineralien —>Calcium und Magnesium aus dem Aktivwasser aus und es wird weicher. Das sieht man am Verlust von zwei braunen Härte-Indikatorfeldern im Twister gegenüber dem verwendeten basischen Aktivwasser links.

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Joachim M.: Wie groß sind die Wassercluster bei den einzelnen von Ihnen empfohlenen Wasserionisierern?

  • Ich empfehle Ihnen die Benutzung eines Fieberthermometers, bevor Sie wasser trinken. Je heißer Sie selbst sind, desto größer werden die Wassercluster in Ihnen. Denn nur Sie selbst sind es aufgrund Ihrer thermischen Energie, der die Größe der getrunkenen Wassercluster bestimmt.
    Was im Wasserionisierer damit passiert ist und auf den Fotos oder Grafiken der Hersteller gezeigt wird, hat nur eine Terasekunde gedauert und ist längst vorbei, wenn Sie das Wasser trinken.
  • Die beste Wassercluster-Verkleinerungsmaschine haben Sie in jeder Ihrer Körperzellen ständig am arbeiten. Lesen Sie dazu das Stichwort: Aquaporine.
  • Ausführlicher: Wassercluster (Wassermolekülklumpen, Haufen, geordnete Ansammlungen) sind durch Wasserstoffbrückenbindungen gebildete geometrisch geordnete Wassermolekülverbände. Wasserstoffbrückenbindungen dauern etwa eine Billionstel Sekunde. Daher sind Messungen von Clustergrößen nur Momentaufnahmen ohne jegliche Aussagemöglichkeit über eine unterschiedliche Hydrierung, die man sich naiv als kleinere Cluster vorstellen mag.

FAQ Wassercluster

  • Basisches Aktivwasser, das aus einem Wasserionisierer austritt, unterliegt noch zahlreichen Relaxationsprozessen, bei denen z.B. Wasserstoffgas entweicht.
    Diese turbulenten Verwirbelungen mögen dazu beitragen, dass basisches Aktivwasser in niedrigeren Frequenzen als normales Wasser bei der Kernspinresonanzdarstellung schwingt.
    Stabile oder gar nützliche Clusterstrukturen sind daraus nicht ableitbar.
  • Die Hydrierung von Zellen erfolgt nicht durch Wassercluster, sondern durch einzelne Wassermoleküle über Aquaporine.
    Lediglich das Einfrieren von Wasser führt zu einer zufälligen Momentaufnahme von Wasserclustern, weswegen jede Schneeflocke anders aussieht.
    Da aber gefrorenes Wasser kein physiologisches Vorkommen besitzt, kann die Struktur von Eiskristallen auch nichts über eine physiologische Wirkung oder gar über ein „Gedächtnis“ von Wasser aussagen.

FAQ Wassercluster Graph

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Herbert F.: Ich möchte meiner Frau zur Silberhochzeit einen Wasserionisierer schenken. Bei der Suche bin ich nun auf Wasserionisierer mit einer Preisspanne von 40 € bis über 3000 € gestoßen! Ist nun der billigste am schlechtesten und der teuerste am besten?

  • Der vor etwa 30 Jahren aufgekommene Begriff „Wasserionisierer“ (water ionizer) bezeichnete ursprünglich Elektrolysezellen mit —> Diaphragma, mit denen man mindestens zwei Sorten Elektrolytwasser herstellen kann, die man heute als basisches und saures Aktivwasser bezeichnet.
  • Diese Elektrolytwässer waren seit den 30er Jahren in Deutschland als Arzneimittelspezialitäten registriert, aber man wusste eigentlich nicht, warum sie funktionieren. Es gab auch nur eine kleine Fabrik, in der sie hergestellt wurden.
  • Als die Herstellungstechnik verbessert und haushaltsfähige Elektrolysegeräte vertrieben wurden, nutzte man pH-Messgeräte, um den Kunden die Veränderung des Wassers durch die Geräte veranschaulichen zu können. Bei der Elektrolyse werden Wassermoleküle in die Wasserionen H+ und OH- zerlegt, also begann man, von Wasserionisierern zu sprechen. Das Verhältnis der beiden Wasserionen bestimmt den messbaren pH-Wert.
  • So sprach man in Fachkreisen meist von „alkaline ionized Water“, während der Volksmund aus dem kationischen Teil des Elektrolytwassers einfach „Basisches Wasser“ machte, weil die Verkäufer immer mit pH-Messungen argumentierten und besonders in Japan viel von Übersäuerung die Rede war. Damit wurde das Wort „Wasserionisierer“ allmählich mit der Erzeugung von „basischem Wasser“ assoziiert, ohne es von einer chemischen Lauge zu unterscheiden. So kam es zu dem heutigen Produktwirrwarr.
  • Basisches Wasser lässt sich nämlich kinderleicht auch ohne Diaphragmaelektrolyse erzeugen. Dazu wird dem Wasser zwar keine Säure entzogen, aber eine Chemikalie zugegeben, die das Wasser basisch macht. Die Vielfalt dieser Trittbrettprdoukte, die ebenfalls unter der Bezeichnung Wasserionisierer angeboten werden, habe ich unter dem Stichwort —> chemische Wasserionisierer analysiert.
  • Der Begriff „Wasserionisierer“ lässt sich nicht schützen und wird daher entgegen dem ursprünglichen Sinn auch für chemische Wasseradditive verwendet, denen durch geschickte Verpackung das Aussehen eines „Geräts“ verliehen wird. Daher bemühen sich die Fachleute um eine exaktere Begriffbildung, allerdings herrscht noch keine Einigkeit. Ich habe für einen elektrolytischen Wasserionisierer den Kunst- begriff Hydrionator® gebildet und diesen schützen lassen. Jeder Hersteller eines solchen Geräts kann von mir ein kostenloses Nutzungsrecht dafür bekommen. Ich sehe im Moment keine andere Möglichkeit, die Verwirrung auf dem Markt zu beseitigen.
  • Was Sie Ihrer Frau schenken sollten ist ein Wasserionisierer auf Basis der Diaphragma-Elektrolyse. Es gibt dabei einfache —> Topfionisier mit zwei Elektroden und Durchlaufgeräte mit eingebautem Vorfilter und einer —> Elektrolysezelle mit mehreren —> Elektroden. Komfortable Geräte mit automatischer Selbstentkalkung und langjährigen Garantien kosten um die 2000 € (Stand 2014). Mehr würde ich nicht ausgeben. Also ist der teuerste nicht der beste.
  • Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, der nicht auch noch andere Wasseraufbereitungstechniken „im Gepäck“ hat. Anhand einer Trinkwasseranalyse, Ihrer Anschlusssituation und den finanziellen Möglichkeiten wird er eine optimale Lösung für Sie finden. Bei einem Durchflussgerät sollten Sie vorallem auf eine exakte Durchflussmengenanzeige in Echtzeit achten. Diese ist die wichtigste Voraussetzung für einen geordneten Betrieb.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Mein Wasserionisierer verbessert ja nur das Trinkwasser. Wäre es kontraproduktiv, wenn ich für das ganze Haus noch zusätzlich einen GIE-Aktivator einbauen lasse?

  • GIE-Wasser schadet einem Wasserionisierer nicht. Wir konnten in den relevanten Parametern der Trinkwasseranalyse sowie beim Redoxpotential keine Veränderung feststellen. Da das wie ein Filter aussehende GIE – Einbaugerät keine Verschleißteile und keinen Energie- oder Materialverbrauch hat, ist seine Wirkung auf das Wasser wohl ausschließlich mechanischer Natur und daher nicht andauernd. Siehe auch Stichwort —> Wassercluster.
  • Ein messbarer Nutzen wird nicht behauptet. Die Wirkung ist unklar.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Am 16.7.16 schrieb Oswald B.: Was halten Sie von dem Produkt Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System with natural mineral water auf der Website http://www.ekpt.com/product.htm ?

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System White Pearl Black Pearl

Dies ist eine typisches OXY-Hydrogen Gerät auf der Basis einer membranlosen Elektrolyse mit 12 V/1,5 A

Zusätzlich wird Magnesium (metallisch) im Wasser unter Freisetzung von Wasserstoff gelöst. Dieses muss mit Säure regelmäßig regeneriert werden, weil es oxidiert. Untypisch ist noch die gleichzeitige Verwirbelung des Wassers und ein Magnet mit 5400 Gauss.

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System mineral ring

Folgende Messwerte werden vom Hersteller angegeben:
http://www.ekpt.com/images/lab-test_dissolved-hydrogen-level_a.png

Das Maximum der Wasserstoffsättigung von 1,2 ppm wird nach 10 Minuten Betrieb erreicht.

Der pH-Wert des Wassers steigt durch die ausgewählten Mineralien und die Ausgasung von Kohlendioxid während der Elektrolyse um ca. 2 pH an.

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System ppm chart

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System pH values

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System composition

Gleichzeitig wird mit metallischem Magnesium, FIR-Keramikbällen und Calciumkügelchen eine Aufmineralisierung und eine chemische Ionisierung des Wassers vorgenommen. Die genaue Zusammensetzung wird als „Herstellergeheimnis“ aufgeführt. Ungewöhnlich gegenüber chemischen Wasserionisierern ist eine kleine Wirblerdüse über dem Mineralring, durch die Mineralien besser im Wasser verteilt werden sollen.

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System ORP comparison

Das Redoxpotential sinkt vor allem durch den gelösten Wasserstoff auf ca – 200 mV (CSE)

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System cluster width

Das Verhalten bei einer Magnetresonanzmessung verändert sich. Diese Ergebnisse sind allerdings völlig unstabil und lassen keine Aussage über kleinere Wassercluster zu, da diese sich innerhalb von Sekundenbruchteilen ständig verändern. Diese Messungen sind pseudowissenschaftlich. Beide Cluster sind auch relativ groß. Dies liegt an der nicht üblichen Trinktemperatur von 27 Grad C.

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System clustered water

Die Pseudowissenschaftlichkeit zeigt sich auch an dem Bild eines Wasserkanals in der Zellmemebran. Denn diese Wasserkanäle (Aquaporine) lassen niemals Wassercluster in die Zelle passieren, sondern nur einzelne Wassermoleküle.

http://www.ekpt.com/lab_test_cluster.htm

Die Pseudowissenschaftlichkeit zeigt sich auch bei der Behauptung von hexagonal strukturiertem Wasser, das durch das Gerät produziert würde.
Die Krebsforschungen von Dr. Won H. Kim werden in einem völlig falschen Zusammenhang zitiert.
Sie beziehen sich auf Wasser mit Calcium-Ionen, das durch seine größere Zahl von Exklusions-Zonen mehr hexagonale Ringe um die Ionen ausweist.
Dies macht aber das Wasser als Ganzes nicht hexagonal strukturiert.

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System water crystal photos

Ebenfalls unwissenschaftlich sind die abgebildeten Vorher- Nachher Eiskristalle nach der Methode von Masaru Emoto.
Es handelt sich nach Emotos eigenen Aussagen um eine freie künstlerische Auswahl von Fotos.
Eiskristalle werden immer hexagonal. Je nach der Phase des Gefrierens, in der der Fotograf auf den Auslöser drückt, entstehen unterschiedliche Bilder davon.
Mit Trinkwasser hat das absolut nichts zu tun. 

http://www.ekpt.com/lab_test_hexagonal.htm

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System Kirlian photos

Der in das Gerät verbaute Magnet von 5400 Gauss hat während der Elektrolyse nach dem Prinzip der Elektromagnetischen Induktion einen möglicherweise den Prozess verbessernden Einfluss auf das Wasser der sich in einer besseren Löslichkeit von Mineralien, Wasserstoff und Sauerstoff im Wasser zeigen könnte. Dies zeigt sich letztlich an den Ergebnissen. Die hierzu angeführten Kirlian-Fotos von Fingerspitzen sind aber nicht darauf zurück zu führen. Sie zeigen lediglich die nach dem Wassertrinken immer auftretende stärkere Energieabstrahlung an den Extremitäten, deren Ursache der verbesserte Blutfluss ist, der sich auch mit anderen Methoden nachweisen lässt. Diese Fotos kann man auch ohne den Einsatz eines Magneten erzielen.

http://www.ekpt.com/lab_test_energy.htm

Vital Water Plus Hydrogen Rich Water System vital blood

Ferner führt der Hersteller dunkelfeldmikroskopische Vitalblutfotos zur Illustration der Wirkung des „Hydrogen Rich Alkaline Reduced Water“ aus dem Gerät an. Dies ist allerdings unzureichend, denn jede Form von Wassertrinken verdünnt das Blut. Auch auf dem zweiten Bild sieht man noch, dass manche der Blutzellen sich noch nicht gegenseitig abstoßen, also einen Mangel an Zellspannung aufweisen. Es ist nur mehr Flüssigkeit vorhanden.

Um die Wirkung tatsächlich zu demonstrieren, müsste man dieselbe Versuchsperson zur selben Zeit und in derselben Ausgangslage (nüchtern) eine bestimmte Menge eines anderen Wassers trinken lassen.
Dann muss man die Blutprobe in derselben Zeit (am besten 10 Minuten) nach dem Trinken kontrollieren. Nur so kann man zeigen, dass das eine Wasser einen besseren Effekt hat als das andere. Dieser Nachweis ist für basisches Aktivwasser schon des öfteren erbracht worden und auch in meinem Buch „Elektroaktiviertes Wasser” dargestellt.
Allerdings habe ich dabei Basisches Aktivwasser aus einem Diaphragma-Ionisierer verwendet. Ob es mit OXY-Hydrogen Water, das auch Sauerstoff enthält, ebenso deutlich besser funktioniert als mit Mineralwasser, ist jedenfalls durch diese beiden Fotos nicht belegbar.

Ich möchte Sie dringend auf folgende Unterschiede zwischen Oxy-Hydrogen Water (Knallgaswasser) und basischem Aktivwasser aus einem Wasserionisierer hinweisen:

  • Mangels Wassertrennung gibt es auch keine Gastrennung zwischen gelöstem Sauerstoff und Wasserstoff. Durch sein oxidatives Potential kompensiert aber der Sauerstoff die antioxidative Leistung des Wasserstoffs, sodass die gesundheitliche Wirkung zumindest geringer ist.
  • Dadurch entsteht auch kein außergewöhnlich niedriges Redoxpotential
  • Bei der Ein-Kammer Elektrolyse in einem OXY-Hydrogen Gerät werden dem Wasser auch keine Anionen wie Chlorid, Sulfat, Nitrat entzogen. Es werden lediglich mehr basische Mineralien wie Magnesium und Calcium hinzugefügt.

Über Oxy-Hydrogen Wasser, das man auch durch die Begasung mit Wasserstoff oder chemische Reagenzien erzeugen kann, gibt es erst seit 8 Jahren Forschung. Basisches Aktivwasser wird seit 1931 erforscht und man hat wesentlich mehr Erkenntnisse darüber.

Dennoch ist es sicherlich besser, Wasser aus dem Vital water plus zu trinken als ein gewöhnliches Wasser. Durch die vergleichsweise simple Technologie sind solche Geräte auch kostengünstiger herzustellen als klassische Wasserionisierer auf der Basis von Diaphragma-Elektrolyse.

Allerdings finde ich unter diesen Geräten die mobilen Varianten mit einem 5 V Akku die bessere Lösung, weil sie es überall und unterwegs einfach ermöglichen, besseres Trinkwasser zu erzeugen. Hier ein von mir geprüftes und selbst unterwegs benutztes Gerät mit einem ausführlichen Video dazu. https://www.aquacentrum.de/shop/aquacentrum-blue-700-hydrogen-water-maker-hrw/

Die Verwirbelung und den Einsatz eines Permanentmagneten halte ich nach meinen entsprechenden Versuchen dazu eher für Marketing-Schnickschnack. Die Zufügung von Mineralien ist bei den meisten mitteleuropäischen Mineral- und Leitungswässern nicht nötig, da diese bereits ausreichend damit beladen sind. Bei Bedarf kann man sie aber in Pulverform bei jedem mobilen Gerät leicht zugeben.

Warum ist es Unsinn, Sauerstoffwasser zu trinken und besser, den gelösten Sauerstoff aus dem Trinkwasser zu entfernen, wie dies bei einem Wasserionisierer geschieht?

Sauerstoff verrostet alles. Er sorgt für den Gewinn von Elektronen für den, der ihn einsetzt, also auch für uns. Er ist die Waffe, mit der wir aus unserer Nahrung den Energieträger Wasserstoff für unseren eigenen Energiehaushalt heraus pressen. Warum ist es Unsinn, Sauerstoffwasser zu trinken und besser, den gelösten Sauerstoff aus dem Trinkwasser zu entfernen, wie dies bei einem Wasserionisierer geschieht?

 

  • Im Minimum brauchen wir 20 g Sauerstoff pro Stunde. Das ist ein Zustand kurz vor dem Ableben. Tatsächlich können wir das mit dem Trinken von 1 Liter des besten auf dem Markt befindlichen Sauerstoffwassers erreichen. Wir erreichen dadurch sogar 13 Prozentpunkte mehr als nötig. • Ein Leistungssportler braucht aber 500 g Sauerstoff/Stunde. Davon können wir nur 4,52 % mit einem Liter des besten Sauerstoffwassers decken. Jeder Atemzug bringt weit mehr.
  • Ein Hochleistungsfisch unseres Körpergewichts müsste stündlich etwa 20 Liter „Sauerstoffwasser“ durch seine Kiemen pressen, um die gleiche Verbrennungsleistung wie ein menschlicher Sportler in seinen Zellen zu erzeugen.
  • Menschen bekommen durch die Lungenatmung nahezu beliebige Sauerstoffmengen in den Körper, da die Luft 21 % Sauerstoff enthält. Auch Delphine sind gleich großen Haien in ihrer Leistungsfähigkeit bei weitem überlegen.
  • Faktenquelle: www.test.de/Sauerstoffangereicherte-Waesser-Luftnummern- 1097408-0/

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Guten Tag Herr Asenbaum,

ich trinke seit einiger Zeit Aktivwasser, habe schon mehrere Artikel gelesen und Filme angeschaut. Das Buch „Service Handbuch Mensch“ auch.

Ich habe aber eine Frage was Darmflora betrifft nicht klären konnte.

Wenn ich mich nicht irre, PH im Dünndarm leicht basisch, im Dickdarm allerdings schon sauer, weil Darmflora nur dann funktioniert konnte ( Darmbakterien brauchen PH im Sauerbereich). Wenn ich ein basisches Wasser trinke, dann wird Dickdarmflora auch beinflussst. Was können Sie bezüglich diese Problematik sagen? Kommt es noch vielleicht in Frage?

Vielen Dank im voraus
Andreas G.

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über Darmbakterien und basisches Wasserstoffwasser

Lieber Herr Gross,

die Betrachtung des Darm pH hat immer zwei Seiten: Die enzymatische und die bakterielle. Das wichtigste Magenenzym Pepsin braucht es sehr sauer, Pankreas- und Darmenzyme eher basisch, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Bakterien im Darm bilden einen Multikulti-Verbund von sauerstoffabhängigen, wasserstoffabhängigen (methanogenen) und wasserstoffproduzierenden (Bifidobakterien etc.) Gastarbeitern in uns. Man kann sich das wie ein Straßendorf vorstellen, wo am Anfang (im Dünndarm) die Reichen wohnen, und am Ende, im Dickdarm, die immer Ärmeren, die sich zuletzt auf die Müllverwertung stürzen. Die Müllverwertung geht übrigens auch außerhalb des Darms weiter, denn die von den Bakterien erzeugte chemische Energie geht auch nach der Ausscheidung des Stuhls nicht verloren und kann z.B. in Form von Gülledüngung wieder in den Nahrungskreislauf einkoppeln. Die Genetik des Menschen kennt übrigens das Wort Globalisierung noch nicht. Sie basiert noch auf dem nahen Wirtschaftskreislauf: Mensch scheißt, Gras wächst, Kuh frisst es und scheißt auch. Mensch melkt die Kuh…

Jeder Stoffwechsel, ob durch aerobe Atmung oder anaerobe Gärung, hinterlässt einen Berg von Säurelasten, die über Lunge und Nieren abgebaut werden müssen. Die Lunge wird von den Säure- Basen-Schwätzern einfach unterschlagen. Sie vergessen aber, das jegliche Säure erst mal über das Blut zur Lunge transportiert werden muss und daher belastend ist.

Mit dem aeroben Stoffwechsel sind nur 3 Billionen der Zellen in unserem Körper beschäftigt. Demgegenüber stehen 39 Billionen mikrobielle Zellen in unseren beiden Därmen. Den Großteil davon machen die anaeroben Bakterien im Dickdarm aus.

Vom sauren Magen schiebt sich der Verdauungsbrei (pH 2-5) an der Basen absondernden Bauchspeicheldrüse vorbei in den Zwölffingerdarm wo der pH Wert zwischen 5 und 8,3 liegt. durch den Stoffwechsel der Dünndarmbakterien (Aerobier) sinkt der pH-Wert auf 5,5 im Dickdarmeingang, wo er dann durch die Dickdarmflora bis zur Ausscheidung wieder auf bis zu pH 7 ansteigt. Dabei begünstigt eine fleischreiche Ernährung Fäulnisbakterien, die den pH-Wert erhöhen.

Es ist absolut unmöglich, dass basisches Wasser wegen seines pH-Werts den Dickdarm nennenswert beeinflusst, weil die wesentlichen Wasseraustausch-Prozesse bereits im Dünndarm stattfinden, der täglich 9 Liter Wasser aufsaugt und in den Kreislauf bringt. Wenn wir also basisches (Aktiv)-Wasser trinken, wird dessen pH-Komponente schon lange vor Erreichen des Dickdarms dem Körper einverleibt. Es mischt sich mit dem Körperwasser (25-50 Liter). Nur das regelmäßige Trinken von basischem Aktivwasser ist eine allmähliche Verbesserung des Körperwasser pH zu erreichen. (Dr. Irlachers „Perpetuum mobile der Entsäuerung“).

Dennoch geschieht durch das Trinken von basischem Aktivwasser etwas weiteres im Darmverlauf. Denn gleichzeitig sinkt das Redoxpotential im Dickdarm vor allem durch die anaeroben, Wasserstoff erzeugenden Bakterien. Der optimale Redoxwert liegt zwischen -93 und – 193 mV (CSE) .

Wozu brauchen wir das wasserstoffreiche Aktivwasser, wenn das die wasserstoffproduzierenden Darmbakterien erledigen können? Diese Frage ist eines meiner wichtigsten Forschungsthemen und noch nicht hinreichend geklärt.

Fakt ist: Dem Körper zusätzlichen Wasserstoff zuzuführen scheint beinahe allen Organen nützlich zu sein und hilft, Krankheiten, die durch oxidativen Stress hervorgerufen sind, zu bewältigen. Die genauen Gründe dafür kennen wir leider noch nicht. Aber eine intensive Forschung darüber entwickelt sich seit 2008. Mein Tipp: Nicht abwarten, bis die letzten Wahrheiten zutage gefördert sind, sondern weiter trinken. Es sei denn, es schmeckt Ihnen nicht.

Mir schmeckt es seit 13 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen /with kind regards

Karl Heinz Asenbaum

Erich Meidert als Youtube-Kommentar: Ja und was ist das mit der Elektrolyse von all den bis zu 2000 Schadstoffen , wo doch jeder weiß dass 50% aller deutschen Wässer stark belastet sind und ein Problem haben.

Sorry aber der Käse mit dem basischen „Aktivwasser“ ist Stand Postkutsche. Du tust so als wäre alles super super toll in unserem Wasser und die Minifilterung in den Filtern dieser Ionisierer filtern das „Schlechte“ heraus und lassen das „Gute“ drinnen“. Märchenstunde.

Antwort von Yasin Akgün auf einem Youtube-Kommentar über Schadstoffe, Umkehrosmose und Wasserfilterung

Lieber Erich,
nun kennen wir uns ja schon von früher. Also, Du solltest wissen, dass jede Umkehromose-Anlage mehrere Aktivkohle-Vorfilter hat. Diese werden als Grobfilter oft nicht in den Vordergrund gestellt. JEDOCH! Und das solltest Du als Experte schon mindestens einmal in jedem besseren Datenblatt eines Umkehrosmose-Membran-Filters nachlesen können: Umkehrosmose-Membranen sind nicht zulässig, um Chemikalien zu filtern!!! Sie dürfen nur Mineralsalze, also Mineralien, von mir aus aus Deiner Sicht, anorganische, nicht-bioverfügbare Mineralien filtern, aber Chemikalien darf Sie NICHT FILTERN! Sie ist, so wie oft in der Wasserbranche nur für einen typischen Inhaltsstoff im Wasser gemacht, nämlich in dem Fall für Mineralien.

Also filtert in jeder Umkehrosmose-Anlage der Aktivkohlevorfilter (die auch in ALLEN Wasserionisierern, oft doppelt verbaut sind), oft sind es mehrere in verschiedenen Feinheiten, die Chemikalien der Landwirtschaft, Chemie, Pharmaindustrie usw. Sie filtert nicht, Sie bindet! Das ist Fakt. Gerne kannste mir jetzt irgend ein spekulatives Geschwätz vom Sportlehrer (auf französisch Professeur) Vincent bringen, oder was auch immer.

Ist mir ja auch egal, was jeder nach der wirklichen Filtrierung der Chemikalien macht, wichtig ist nur das Wissen, man braucht keine Umkehrosmose-Membrane, um alle Schadstoffe zu filtern. Auch nicht für Schwermetalle, da es mindestens einen Hersteller gibt, der selektive Schwermetall-Ionenaustauscher in seinen Aktivkohle-Filtermedien verbaut hat, die sicher und zuverlässig Blei, Uran, Cadmium und Co. herausfiltert.

Falls jemand Kupfer-Leitungen hat, und was gegen Kupfer hat, dann kann er auf Umkehrosmose greifen. Oder bei manchen anderen sehr speziellen Stoffen, die selten im Leitungswasser vorkommen können, wie PFT (perfluorierte Tenside) , dann OK, dann braucht man eine Umkehrosmose-Anlage. Aber sonst eher nicht.
Und Nitrat, wenn wir schon dabei sind, Nitrat ist nicht indem Sinn ein Schadstoff, sondern ein Indikator dafür, dass landwirtschaftliche Gifte wie Pestizide und Insektizide im Wasser zu erwarten sind. Je höher der Nitrat-Gehalt, desto höher sind diese zu erwarten..

Deshalb, was ist Dein problem mit den Wasserionisierern. Die machen fast das selber, wie die Umkehrosmose-Anlagen, nämlich Wasser vor Chemikalien befreien, und dann in unserem Fall anstelle alle Mineralien heraus trennen, nur einen teil der sauren Mineralien heraustrennen.
Das wichtigste ist aber, dass es das Wasser mit Wasserstoff anreichert, und zwar viel mehr, wie irgendwelche Wasserstoff-Ionisierer. Nur unser Wasserstoff Booster ist eine Ausnahme. Warum, verrate ich Dir nicht..

Wollen wir hier öffentlich weiter machen?
Yasin

Antwort von Erich Meidert alias Misterwater:

Ich lach mich schief wenn ich das lese lieber Yassin… deinen Wasserstoff Booster hab ich schon seit 2 Jahren daheim und nichts wäre mir lieber gewesen als etwas günstiges zu bekommen. Aber UNSERE Tests waren halt negativ. Und dass du den Lourdes nicht bekommen hast obwohl du dich darum beworben hast. dafür kann ich wenig. Also: Immer den Ball Flach halten… und viiieeel Nitrat Wasser trinken, ist ja sooo gesund;-))

Antwort zurück von Yasin Akgün:

 

Lieber Erich,
dann schau Dir unser Beweisvideo an: 6000ppb Wasserstoff, mit den blauen Tropfen gemessen, nicht mit einem Messgerät, dass den Redox-Wert misst und dann in H2-Wert umwandelt. Lies halt mal unsere Beiträge, da steht doch alles drin. Yasin

www.aquacentrum.de/shop/aquavolta-wasserstoff-booster-pem-wasserionisierer/

Oder auf Youtube, das Video mit den 6000 ppb molekularen Wasserstoff:
www.youtube.com/watch?v=c_84ic40VUY

In diesem Sinne, wo sind Deine Beweise für die hochspekulativen Bauern-Fänger-Aussagen die Du triffst?
Yasin

> FAQ Biomat | Quantum Energy Pad | Richway

Es wird immer darauf hingewiesen, dass man gerade im Schlafzimmer darauf achten sollte, Elektrosmog möglichst zu vermeiden.

Setze ich mich mit einer solchen Infrarot-Wärmematte nicht stundenlang eben diesem Elektrosmog massiv aus?

das wäre nun wirklich das Allerletzte, das ich empfehlen würde und ein Grund die ganze Geschichte aufzuhören.

Die Firma Richway hat sich darum von Anfang an gekümmert und dies nun schon seit 20 Jahren. Herr Karstädt war vor 15 Jahren selbst im Bereich von Austestung für Elektrosmog tätig und würde nie so ein Produkt empfehlen. Er selbst empfiehlt das ganze Schlafzimmer entweder mit einem Freischalter oder noch einfacher durch das Umlegen des Sicherungsschalters von Elektrik frei zu halten und sich den Strom von außerhalb des Schlafzimmers mit einem gut abgeschirmten Kabel (z.B. von Biologa) zu holen.

Hier sende ich Ihnen den Auszug aus der Beschreibung:

Zu Ihrer Information:

Eine spezielle Schicht aus doppeltem Fiberglas und Kohlenstoff blockiert schädliche elektromagnetische Strahlung vollständig. Das integrierte Glasfasergewebe absorbiert nicht nur elektromagnetische Felder, sondern auch Erdstrahlungen.

Die Amethyst BIOMAT wird aus der Kohlenstoff-Keramik des japanischen Herstellers Kurare (Patentnr. 1386560) hergestellt. Diese Superfasermaterialien erzeugen langwellige Infrarotstrahlen (6-12 Mikron), die vom menschlichen Körper – aber auch von Tieren – besonders leicht absorbiert werden können. Die Amethyst BIOMAT verbraucht durch die modernen keramischen Fasern ca. 60 % weniger Energie als vergleichbare andere Wärmematten.

Also keine Sorge!

> Fragen Anolyt & Katolyt (ECA Wasser)

Fragen über ECA Wasser | Anolyt, Katholyt, neutrales Anolyt

Hallo,

Ich habe vor einiger Zeit gehört, dass Anolyt ein ausgezeichnetes Desinfektionsmittel ist.
Jetzt erkunde ich mich schon eine zeitlang im Internet bzgl. dieses Anolyt.
Da kommt man natürlich auch auf sehr viele Seiten mit unterschiedlichsten Informationen
Primär geht es mir um die Desinfektion.

Wir haben einen Mobilen Hühnerstall mit ca. 200 Legehühnern. Da ist natürlich ein Problem mit dem Tränkewasser.
Das Wasser wird alle 2.3- Tag in einen Vorratsbehälter gefüllt und von dort läuft es dann zum Tränkesystem.
Da der Behälter schwer zu reinigen ist, und sich auch in den Leitungen schon ein Biofilm gebildet hat, könnte man dieses vielleicht mit Anolyt beseitigen.
Jetzt lese ich, dass es hierfür das Professionelle System von Envirolyte gibt. Diese Geräte scheinen mir für meinen Gebrauch viel zu groß zu sein.
Diese erzeugen jedoch das Neutrale Anolyt. Die Geräte für den Privatgebrauch erzeugen offensichtlich nur saures Anolyt oder Katholyt.

Wo ist genau der Unterschied in der Herstellung zwischen Neutralen und Sauren Anolyt?
Wo sind die Vorteile von Neutralen Anolyt. (Saures Anolyt sollte ja auch viel stärker desinfizieren, niederer PH-Wert – hoher Redox-Wert.
Wenn man ein Saures Anolyt mit z.B. PH-Wert von ca. 3 mit Wasser 1/50 verdünnt, bleibt dann der PH-Wert ?
Ist eine Grunddesinfektion notwendig oder reicht es einfach etwas ins Wasser zu geben?
Wenn es mit einer Sprühflasche (Aerosol) angewendet wird (im Stall), soll hier auch verdünnt oder unverdünnt gearbeitet werden?

Wie sind die Haushalts-Ionisierer hier zu gebrauchen? Sie hätten ja auch den Vorteil, dass man auch Basisches Wasser trinken kann.

Mit freundlichen Grüßen
Alois S.

Antwort Yasin Akgün über Eigenschaften des neutralen Anolyt und sauren Anolyt

Hallo Herr S,

Es tut mir schrecklich leid, dass ich erst antworte
Ihre Anfrage ist nicht leicht.
Aber ich bemühe mich, Sie so gut wie möglich zu beantworten:

Der ECA Plus wäre für Sie denkbar, wir müssen sehen, wie er in industrieller Umgebung klar kommen wird, Sie haben dennoch 5 Jahre Garantie, bin gespannt, welche Erfahrungen dabei entstehen.

Der Unterschied zwischen Neutralem und saurem Anlogt ist nur der pH-Wert und dass das neutrale Anlogt ein wenig schwächer ist, dennoch stark genug
Neutrales Anloyt ist weniger aggressiv und verändert den pH-Wert nicht, was oft eine Anforderung bei Tierhaltung oder anderen Bereichen ist.
Der pH-Wert würde sich ein wenig verändern, aber nicht sehr viel.
Hier dazu mehr Informationen und ein Video:
www.aquacentrum.de/saures-und-neutrales-anolyt/

Am besten schauen Sie mal was in diesem Handbuch über ECA-Wasser bei Geflügelhaltung zu finden ist.
www.aquacentrum.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/07/Info-Broschu%CC%88re-Envirolyte-Estland-AC-35Sweb-.pdf

Sie würden am Anfang mehr Desinfektionsmittel zudosieren als später, würden den Hypochlorit-Gehalt messen, und würden immer versuchen, dass ganz wenig im Wasser noch enthalten ist, direkt bei der Tränke.
Dazu hier eine sehr gute PDF:
www.aquacentrum.de/app/uploads/sites/7/2016/03/Adjustement-Anolyte-Concentration-AC-web.pdf

Ja, der ECA Plus kann Ihnen und aber auch den Hühnchen direkt basisches Trinkwasser liefern
Verkalkung der Wasserwege kann halt passieren, also müssten Sie mal sehen, ob es in der Praxis in Frage kommt für die Hühner, für Sie und Ihre Familie definitiv.

Hoffe, das hilft Ihnen schon mal weiter

Alles liebe
Ihr Yasin Akgün

Das FAQ Interview-Video über basisches AktivWasser mit Karl Heinz Asenbaum beschäftigt sich auch mit den teilweise sehr spekulativen Gegenstimmen gegen basisches Aktivwasser.

Es erklärt die allerwichtigsten Fragen und Antworten, die noch Zweifel aufwerfen, wie z.B. das Thema mit basischem Wasser und Magensäure.

Weiter oben sehen Sie all die von uns gesammelten Fragen und Antworten zu den Gegenstimmen und Gegnern des basischen Wasser und können auch unsere FAQ-Datenbank durchsuchen.

Um den Vortrag, anzuschauen, der dem Interview voraus ging, füllen Sie bitte das Webformular aus.

FAQ-Video | Basisches AktivWasser | Magensäure u.v.m.