AQUACENTRUM

Calciumschacht

Brigitte W.: Welches Calcium empfehlen Sie für den Calciumschacht meines Wasserionisierers?

Auf Keimschutz achten

Die Calciumzugabe ist bei sehr weichem Wasser vonnöten, da ansonsten bei sehr mineralarmem Wasser (< dH 5) keine ausreichende Pufferung des basischen Aktivwassers stattfindet, das heißt, es besteht kaum noch ein ausreichender Entsäuerungseffekt.

Heutzutage haben aber nicht mehr alle Durchlauf-Wasserionisierer einen solchen Calcium-Schacht, sondern das Calcium ist bereits in den Filterpatronen integriert und von der Menge her für die gesamte Filterlaufzeit konzipiert.

Meist wird dabei Calciumsulfit verwendet. Manche Hersteller puffern Ihre Filter auch mit Magnesium auf, das ebenfalls als Härtebildner geeignet ist. Der Grund für den Verzicht auf den Calciumschacht ist hauptsächlich hygienischer Natur: Da der Calciumschacht in Richtung des Wasserflusses hinter dem Filter sitzt, ist kein Keimschutz mehr gegeben. Wenn der Kunde beim Einfüllen des Calciums also auch Keime einbringt, kann sich dort unter ungünstigen Umständen ein Biofilm heranbilden.

Ich rate daher grundsätzlich dazu, lieber einen Filter mit Härtebildnern wie Calcium oder Magnesium zu benutzen als Calcium über den Schacht einzufüllen.
Falls Sie es dennoch tun, sollten Sie regelmäßig und unter Einhaltung größtmöglicher Hygiene kontrollieren, ob sich Ablagerungen in dem Schacht gebildet haben und diese gegebenenfalls unter Einsatz von Desinfektionsmitteln wie —> Anolyt beseitigen.

Von Herstellern angeboten werden zur Calciumzufuhr meist Kügelchen aus Korallen-Calcium. Diese lösen sich allmählich im durchfließenden Wasser auf. Bei Wasser über einer Härte von dH 15 konnte ich keinerlei Auflösung beobachten, auch nicht nach einem Jahr.
Daneben wird Glycerincalcium und phosphorsaures Calcium angeboten, das sich auch in härterem Wasser auflöst. Allerdings sind mir keinerlei Dokumentationen über Nützlichkeit oder Schädlichkeit dieser Varianten bekannt, sodass ich zu der Variante mit Korallencalcium rate, das als sicher gelten kann, da auch unser heimisches Trinkwasser Korallencalcium aus den Sedimenten der Urmeere enthält und unser Organismus als adaptiert darauf gelten kann.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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