AQUACENTRUM

Allgemeine Fragen über Wasserstoffwasser-Produktion durch Wasserstoffwasser Generatoren

Fragen über Wasserstoffwasser-Produktion durch Wasserstoffwasser Generatoren

Guten Tag Herr Dipl.Ing.

Ich habe einige für mich noch ungeklärte Fragen an Sie:

MisterWater erklärt daß derzeit nur „sein“ (koreanisches Produkt) „Lourdes Generator“ der außerdem noch extrem teuer ist, weltweit das einzige Gerät sei das den Wasserstoff (antioxidanz) von Sauerstoff (oxidanz) trennt sodaß man nur Antioxidatien trinkt!!!
Stimmt das? Trennen die Wasserstoffbooster die Sie anbieten und der eine kurzzeitige wesentlich höhere Sättigung ermöglicht ebenfalls korrekt Wasserstoff und Sauerstoff sodaß man ebenfalls NUR die „gesundheitsfördernden“ Antioxidatien trinkt? Die Geräte von Aquacenter arbeiten im Gegensatz zum „Lourdes Generator“ mit Druck. Geht bei erheblicher Druckausübung nicht wieder die hexagonale Wasserstruktur sowie die kleinen Cluster die beim Jonisierungsprozess entstehen wieder verloren denn die starke erhebliche Mehrheit der Wassermenge ist eben „normales“ Wasser das man trinkt, es geht ja nur um ppm´s beim Wasserstoff.

Lourdes Wasserstoff Wasser Generator antioxidatives Wasser weiss perspektive

Erzeugen die Jonisierungsgeräte von Aquacenter auch basisches Wasser wenn das Eingangswasser von einer vorgeschalteten Umkehrosmose stammt?
Eigentlich dürfte keine Jonisierung mehr stattfinden denn bei einem elektrisch nichtleitenden Wasser kann man natürlich auch keine Veränderung durch Elektrizität erreichen.
Der Wasserstoff der beim Jonisierungsprozeß entsteht ist sicherlich nicht vom Sauerstoff getrennt, wenn ja, wohin geht bei den Jonsierungsgeräten von Aquacenter dann der Sauerstoff, schließlich handelt es sich um eine geschlossene Kammer wo die Elektrolyse stattfindet?!
Wenn H und O nicht getrennt werden dann ist das Wasser aus Jonisierungsgeräten doch nicht so extrem gesund!

Bietet das Aquacenter auch mobile Umkehrosmoseanlagen, ohne Anschluß an die Wasserleitung, an, so wie dies bei einem Jonisierungsgerät der Fall ist!? MisterWater behauptet außerdem vehement daß die Mineralien die isoliert im Wasser vorkommen bloß die Adern verstopfen und das Bindegewebe belasten weil der Körper diese Isolationsmineralien gar nicht aufnehmen kann und dies die letzten Jahre durch viele wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt worden sei. Letztes Jahr habe ich eine Menge isolierter Mineralien und anderes isoliertes Zeug von Dr.Hittich (bekannter Nahrungmittelproduzent im Eigenvertrieb – „Wir wollen nur Ihr Bestes (Geld)“, so das Schlagwort) eingenommen und habe in der Tat erlebt daß der Körper versteift mit stechenden Empfindungen, ich habe mir Schmerzen mit viel Geld erkauft; also ich glaube MisterWater aus eigener Erfahrung!

Das sind jetzt zugegebenerweise etliche Fragen die ich etwas unstrukturiert aufgezählt habe aber vielleich finden Sie doch Zeit diese in den kommenden 2 Wochen zu beantworten. Es eilt nicht extrem.

Mit freundlichen Grüßen

Hübler J.

Antwort von Karl Heinz Asenbaum | Lourdes Generator | Wassercluster | RO-Wasser | Mineralien

Hallo Herr Hübler,

aufgrund Ihrer Fachanfrage darf ich mal kurz zu einigen Ihrer Fragen Stellung nehmen.

Punkt 1: Der Lourdes von Misterwater ist ein drucklos arbeitendes HIM Gerät mit einer PEM-Zelle, die Sauerstoff und Ozon zuverlässig entfernen sollte. Seine aufgrund der Redoxverhältnisse zwischen Sauerstoff und Wasserstoff definierbare Maximalleistung bei normalem Atmosphärendruck und 20 Grad Celsius beträgt 1200 mg/L H2. Das bestätigen auch meine Messungen. Insofern genügt das Gerät dem heutigen Mindeststandard und ist keineswegs einzigartig, sondern die Regel. Das Gerät ist also aus meiner Sicht durchaus okay. Womit er vergleicht, sind wahrscheinlich alte HRW-Geräte, die noch mit 1-Kammer-Elektrolyse arbeiten und daher keinen Sauerstoff/Ozon entfernen, somit auch zu Sauerstoffradikalen führen, die in Trinkwasser nichts zu suchen haben. Das Gerät von Misterwater hat aktuelle Pitcher-Technik, ist aber verhältnismäßig teuer gegenüber ähnlichen Geräten wie diesem   https://www.aquacentrum.de/shop/hydrogen-water-pitcher-h08-spe-pem-zelle/

Punkt 2 – Druck: Nur durch Druck lässt sich mehr als 1,6 mg/l Wasserstoff im Wasser durch Elektrolysesysteme lösen. Dies passiert in Wasserstoff-Boostern, die ich für die aktuell konkurrenzlose Lösung halte. Das Gerede von Wasserclustern ist in diesem Zusammenhang völlig substanzlos. Wassercluster sind in erster Linie abhängig von der Wassertemperator und ändern sich innerhalb von Picosekunden. Es geht hier um Wasserstoffkonzentration (ppm) und sonst nichts. Ein Booster kann deutlich mehr als ein offenes HIM Gerät wie der Lourdes oder der Pitcher. Und Wasserstoff ist erheblich kleiner als jedes Wassercluster, kann also auch besser in die Zellen vordringen. Wasser wird im übrigen ausschließlich als Einzelmolekül und nicht in Clustern durch Aquaporine von den Zellen aufgenommen. Auch deshalb ist die Clusterthese außerhalb jeglicher wissenschaftlichen Diskussion und nur noch bei Marketingleuten anzutreffen.

Punkt 3: Wasserionisierer und RO-Wasser. Wenn aus der Umkehrosmoseanlage mehr als 1,0 Liter/Minute fließen, arbeiten Wasserionisierer auch, wenn sie mindestens 1000 cm2 Reaktionsfläche (meist bei 7 Elektroden erreicht) haben. Auch Wasser ohne gelöste Elektrolyten hat nämlich einen Rest von Leitfähigkeit durch die Autoprotolyse des Wassers. Es ist nur die Frage, ob man so ein dünnes Wasser trinken will. Dagegen gibt es mehr Argumente dafür als dagegen, die Sie in meinem Buch „Elektroaktiviertes Wasser“ in verschiedenen nachlesen können. Unten kostenlos zum Download. In jedem Wasserionisierer geht der bei der Elektrolyse entstehende Sauerstoff in die Anodenkammer und damit ins daure Abwasser. Der Prozess ist im Prinzip derselbe wie bei einer PEM-Zelle, nur dass er dort nicht isn Wasser, sondern in die Abluft geht – ebenso wie das Ozon.

Punkt 4: Mineralien verstopfen Adern: das ist der haltlose Argumentations-Klassiker Nr 1 von Verkäufern von Umkehrosmoseanlagen. Frage: Warum verstopfen die Mineralien aus unserer Nahrung die Adern dann nicht ebenso? Die sagen dann: Weil diese Mineralien organisch gebunden sind. Das ist aber völliger Unsinn, denn durch den Verdauungsprozess werden die Mineralien ja auch ins Körperwasser gelöst. Warum sollten wir sie uns also nicht gleich durch Wasser zuführen anstatt Riesenportonen Käse zu essen, um den immensen Bedarf unserer Knochen an Calcium zu decken?

Ich sehe den wahren Grund für die Zunahme der Übergewichtigen im Mineralienmangel. Wer nicht genügend Mineralien durch Wasser bekommt, muss einfach mehr essen.

Mineral-Ergänzungstabletten, die Sie offenbar excessiv aufgenommen haben, sind zwar meist kalorienarm, sind aber meist Salze, die aus einer Basen- und einer Säurekomponente bestehen. Da Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium dazu dienen, den Säure-Basenhaushalt des Körpers zu regeln, nützt es nichts, Tabletten oder Pulver zu sich zu nehmen, die in sich schon ausgeglichen sind. Was der Körper braucht, sind die reinen Kationen dieser Stoffe ohne Anionen.

Im basischen Aktivwasser aus einem Wasserionisierer finden Sie diese (fast) ausschließlich vor. Mit Nahrungsergänzungen schlucken Sie gleich das Gegenmittel dazu und haben keinerlei Bilanz-Gewinn. Schauen Sie sich vieleicht mein Erklärvideo dazu an. https://youtu.be/YV42-pvRnXE

Wasser ist definitiv die unkomplizierteste Methode, lebenswichtige Mineralien zu sich zu nehmen. Jeder Grashalm tut das. Jede Kuh frisst ihn deshalb. Warum warten, bis die Milch zu Käse wird, anstatt selbst mal mineralreiches Wasser zu trinken? Haben Sie schon mal eine Kuh gesehen, die Umkehrosmoswasser trinkt? Gibt es irgendein Lebewesen, das das freiwilig tun würde? Haben Sie schon mal ein Reh gesehen, das seine Zunge in den (umweltverseuchten und mineralfreien) Regen hält, anstatt aus einer Pfütze zu trinken, wo sich das Wasser bereits mit Minerlaien aus dem Erdboden angereichert hat? Trotz des Bakterienrisikos? Ich kann Ihnen nur aus meinen eigenen Messungen sagen: Am Erdboden, in Bächen und Flüssen, woraus Wildtiere trinken, finden Sie nahezu immer basisches, mineralreiches Wasser mit einem hohen Leitwert. Dasselbe gilt für Pflanzen, mithin für unsere gesamte Ernährungskette. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, wie jemand etwas anderes behaupten kann, denn ich messe das seit 14 Jahren. Warum sollte man dann als Mensch einen anderen Weg als die Natur gehen, und mineralsfreise Wasser aus einer Umkehrosmosanlage trinken?
Erich Meidert (Misterwater) ist ein sehr engagierter Verkäufer, der früher hauptsächlich Umkehrosmoseanlagen und esoterische Wasseraufbereitungssysteme verkauft hat. Nachdem ich ihn in meinem Buch (Elektroaktiviertes Wasser) massivst dafür kritisiert habe, hat er sich von dem esoterischen Zeugs verabschiedet und bietet inzwischen neben seinem Hauptgeschäft „Umkehrosmose“ auch das Wasserstoffgerät „Lourdes“ an, das ich überhaupt nicht schlecht, sondern nur zu teuer finde. Dennoch pflegt er noch den unwissenschaftlichen Jargon aller Umkehrosmose-Verkäufer und verunglimpft wider alle Vernunft Mineralien im Wasser.

Reh trinken

Eine Frage, die immer wieder aufkommt, weil ich mich immer wieder dazu geäußert habe, dass ich es falsch finde, destilliertes oder Umkehrosmosewasser zu trinken, will ich hier ganz deutlich beantworten. Das heißt keineswegs, dass ich die Technik der Destillation oder der Umkehrosmose für schädlich halte. Gegen die Technik der Destillation spricht höchstens der enorm hohe Energieaufwand, der ja dem der Schnappsherstellung ähnlich ist.

Der Filterungsgrad von Umkehrosmose ist aber meiner Meinung nach völlig ausreichend zur effizienten Beseitigung bedenklicher Schadstoffe im Trinkwasser. Und den Aufwand an Abwasser, den diese Technik erfordert, halte ich für vertretbar, um problematisches Wasser zum Trinken aufzubereiten.

Worum es mir ausschließlich geht, ist meine Warnung vor nicht nachmineralisiertem RO Wasser (Reverse-Osmosis-Water) aus Umkehrosmoseanlagen. Ich möchte in diesem Zusammenhang wieder einmal darauf hinweisen, dass der auf Umkehrosmose angewiesene Staat Israel gesetzlich vorschreibt, dass das Trinkwasser gesetzlich eine Anreicherung mit 50 mg/l Calcium vorschreibt, um die Gesundheit der Bevölkerung nicht zu gefährden.

Dies beruht auf plausiblen wissenschaftlichen Quellen und nicht auf dem unverantwortlichen Geschwätz von Verkäufern teurer Anlagen. Im österreichischen Trinkwasserrecht (Codexkapitel B1 Trinkwasser) wird sogar eine Mindesthärte von 8,4° dH nach einer Enthärtungsanlage gefordert, was 60 mg/l Calcium entspricht.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Umkehrosmose eine Technik ist, die für Notsituationen erfunden wurde. Schon die Seeleute im antiken Griechenland haben sie benutzt, um Meerwasser zu entsalzen. Die moderne Welt hat die Technik der Umkehrosmose entwickelt, damit Raumfahrer ohne großen Ballast ins Weltall reisen können und ihren Urin wieder zum Trinken aufbereiten können.

Die große Frage ist aber, ob das in der Regel befrieidgend aufbereitete Leitungswasser in Mitteleuropa tatsächlich so belastet ist, dass es einer Notstandssituation wie auf hoher See oder im Weltraum gleicht und den beträchtlichen Aufwand einer mehrstufigen Filtration durch eine Umkehrosmoseanlage rechtfertigt.

In manchen Fällen, vor allem wenn sich radioaktive Elemente oder andere Schwermetalle in einem Bereich nahe der offiziellen Grenzwerte befinden, rate auch ich zu einer Anschaffung einer Umkehrosmoseanlage, allerdings ausschließlich mit Nachmineralisierung auf mindestens 8,4° dH.

Was die elektrolytische Herstellung von Aktivwasser mit Wasserstoff betrifft, also Wasserionisierer oder PEM-Zellen Geräte, sind diese Geräte heutzutage in der Regel so stark, dass sie auch mit Umkehrosmosewasser klar kommen. Das ist es ja wahrsacheinlich, was Misterwater zu seinem Umschwenken bewegt hat. Allerdings sind die meisten Umkehrosmoseanlagen nicht in der Lage, den von einem Wasserionisierer geforderten Mindestdurchfluss von 1 l/Minute auszuliefern. Es gibt aber solche Anlagen, meist mit Tank und Elektropumpen, die das leisten können.

Verkäufer von RO-Anlagen wie Erich Meidert werfen gern das Horrorbild von „2000 Schadstoffen“ im Leitungswasser an die Wand. Aber das sind die 2000 Schadstoffe, die jemals weltweit in irgendeiner Art von Leitungswasser gefunden wurden. Die sind wahrhaftig nicht in jedem Leitungswasser nachweisbar. Die meisten davon sind selbst durch simpelste Aktivkohlefilter entfernbar. Nach meiner Erfahrung aus 14 Jahren Wasseranalytik sind es meist minderwertige Armaturen am Spülbecken und die Wasseruhren, die für wirklich gefährliche Schadstoffe verantwortlich sind, und nicht die Wasserversorger (Stichwort „Nickel“), die einer strengen Überwachung unterliegen. Der Rest ist reine Hysterie, die zu Geschäftszwecken instrumentalisiert wird.

Gegebenenfalls, wenn Zweifel an Ihrer Hauszuleitung und Ihren Armaturen, oder sogar an der Glaubwürdigkeit der Analysen Ihres Trinkwasserversorgers bestehen, empfehle ich Ihnen dann eine private Trinkwasseranlayse, die Ihnen jeder seriöse Anbieter von Wasseraufbereitungsanlagen zum Preis von weniger als 100 € anbieten wird.
Auf jeden Fall sollte eine so wichtige Entscheidung wie: Was soll ich trinken? auf rationaler Grundlage getrofffen werden. Für weitere Fragen stehe ich Ihen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Karl Heinz Asenbaum.

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