AQUACENTRUM

Wasser ist kein Element

Wasser ist kein Element

Kurz vor der französischen Revolution stellte Antoine de Lavoisier das Bild vom Wasser auf den Kopf, das die Wissenschaft zuvor hatte. Es ist nicht etwa ein ursprüngliches Element, wie man geglaubt hatte: Es ist durch Sauerstoff verbrannter Wasserstoff.

In der Formel H2O haben sich zwei Gase unter Energieabgabe zu einem Molekül vereinigt, das je nach Temperatur in fester, flüssiger oder gasförmiger Form vorkommt. Das Bedeutende an Lavoisieres Entdeckung war, dass man Wasser durch Zuführung großer Mengen Wärmeenergie wieder in seine beiden Grundbestandteile Wasserstoff ud Sauerstoff spalten kann. Dies nennt man Thermolyse. Heutzutage wissen wir durch die Forschungen von Gerald Pollack, dass bereits geringe Mengen an infraroter Wärmeenergie im Wasser bestimmte Strukturen bildet, sogenannte Exklusionszonen, in denen das Wasser sich von Fremdstoffen reinigt. 8)

Kurz nach Lavoisier wurde von Alessandro Volta die erste Batterie entwickelt und Johann-Wilhelm Ritter zeigte im Jahr 1800 mit einem Versuch zur Wasserelektrolyse, wieviel Wasser man bereits mit dem geringen Strom aus dieser Batterie in seine Gase zerlegen kann. Anschließend erzeugte er aus den beiden Gasen durch Zündung wieder Wasser.

Alessandro Volta bemerkte, dass sich bei der Elektrolyse auch der pH-Wert im Wasser veränderte, verfolgte es aber nicht weiter.

Vasily Petrov Diaphragma-Elektrolyse Wasser

Wasser kann Strom speichern

Vasily Petrov entwickelte im Jahre 1802 die Diaphragma Elektrolyse. Mit einer zwischen die Pole gesetzten Membran konnten zwei Wassersorten erzeugt werden: eine basische beim Minuspol und eine saure beim Pluspol.

Zwar waren die Elektrochemiker begeistert von den Möglichkeiten dieser einfachen Technik. Aber niemand dachte dabei an Trinkwasser.

Erst seit den 1930er Jahren stellte der Münchener Ingenieur Alfons Natterer ein Elektrolytwasser „zur Behandlung von Stoffwechselkrankheiten“ 5) her.Sowohl für das basische als auch für das saure Wasser wurden in den folgenden Jahrzehnten viele weitere Einsatzzwecke erforscht.

In Japan wurde 1966 von Yoshimi Sano der erste „Wasserionisierer“ für zuhause entwickelt, um vor allem basisches Wasser selbst herzustellen. Denn dieses, so fand man später heraus, speichert Energie in Form von gelöstem Wasserstoffgas und wirkt antioxidativ.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“, www.euromultimedia.de

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