AQUACENTRUM

Die neue Wasserstoff Diskussion

Die neue Wasserstoff Diskussion

Die Forschungen des Japaners Shigeo Ohta zeigten 2007,dass molekular gelöstes Wasserstoffgas, das die Hauptverantwortung für das außergewöhnlich negative ORP trägt,medizinisch wichtige antioxidative Effekte besitzt.

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Videobeitrag: How Hydrogen Water Helps Cure Diseases and Improve Our Health

Molekularer Wasserstoff bekämpft vor allem direkt das zerstörendste aller freien Radikale, das Hydroxyl-Radikal, das mit einem ORP von (+) 2300 mV die Liste der Zellzerstörer noch vor Ozon (+ 2000 mV) anführt. H2 hinterlässt im Gegensatz zu anderen hochwirksamen Antioxidantien auch keine Nebenwirkungen: Es wird einfach Wasser daraus!

Außerdem neutralisiert H2 das Peroxynitrit-Anion und verhindert die Entstehung von Stickstoff-Radikalen,die für Zellstrukturen und wichtige Enzyme gefährlich sind.

Zuvor hatte man Wasserstoffgas (H2) in der Physiologie für unwichtig gehalten, weil es relativ viel Energie benötigt, um chemische Reaktionen einzugehen (435 kJ/Mol). Zudem geht unser Körper recht verschwenderisch damit um, indem über den Atem ständig Wasserstoffgas ausgestoßen wird. Nur einige japanische Wissenschaftler um Hidemitsu Hayashi verfolgten schon in den 1990er Jahren die Idee, Wasserstoff könne bei den beobachteten Heilwirkungen von basischem Aktivwasser eine Schlüsselrolle spielen.

Arzt Hidemitsu Hayashi

Der Arzt Hidemitsu Hayashi beobachtete von 1985 bis 2000 am Kyowa Krankenhaus den medizinischen Einsatz von basischem Aktivwasser. Mit seiner 1995 formulierten „Theorie der Wasserregelung“ brachte er in Japan die medizinische Wasserstoff-Forschung in Gang und entwickelte als erster einen Wasserstoff produzierenden Magnesium-Stick („Hayashi Stick“).

Seit Shigeo Ohtas Entdeckungen ist molekulares Wasserstoffgas eines der interessantesten Themen der medizinischen Forschung. Prof. Garth L. Nicolson, ein für den Nobelpreis nominiertes wissenschaftliches Schwergewicht in der Zellmedizin, zitierte in einem 2016 publizierten 44-seitigen Übersichtsartikel bereits 338 wissenschaftliche Studien über das neue Heilgas.

Garth L. Nicolson

 

Garth L. Nicolson et al., Clinical effects of hydrogen administration:From Animal and Human Diseases to Exercise Medicine.International Journal of Clinical Medicine, published 22.01. 2016

 

 

Die überraschendste Erkenntnis der inzwischen auf über 1000 Studien angewachsenen Forschung ist: Wasserstoffgas ist kein starkes, sondern ein schwaches Antioxidans. Und genau dieser scheinbare Nachteil verschafft ihm den Vorteil der selektiven Wirkung: Es wirkt nur dann als Antioxidanz, wenn ein besonders starker oxidativer Angriff auf Zellstrukturen besteht, wie es bei Hydroxyl  und Stickstoffradikalen der Fall ist. Um es in einer Metapher auszudrücken: Molekularer Wasserstoff im Körper ist wie ein Rauchmelder, der nicht schon beim Anzünden einer Kerze die Sprinkleranlage in Gang setzt, sondern erst, wenn der Christbaum anfängt, zu brennen. Besonders im Zellkern, wohin Wasserstoffgas mühelos vordringen kann, würden größere und stärkere Antioxidantien wichtige Signalwege unterbrechen.

Somit ist molekularer Wasserstoff sehr vielversprechend bei der Therapie der wichtigsten nichtinfektiösen Krankheiten.Von den drei Darreichungsformen als Getränk, Infusionslösung und Inhalationsgas ist Wasserstoffwasser die häufigste.

rafik über Wasserstofftherapie-Anwendungen.

Grafik über Wasserstofftherapie-Anwendungen. Nach Nicolson. a.a.O., 2016, p 35

Gelöster Wasserstoff (dissolved hydrogen dH2) wird vor dem Hintergrund dieser umfangreichen Erkenntnisse seit 2008 zu einer Schlüsselkomponente von elektroaktiviertem Wasser.Daraus ergibt sich natürlich die Frage: Welchen Parameter soll man denn nun zur Qualitätsbeurteilung von Wasser heranziehen: dH2 oder ORP und pH?

Um die jahrelange Diskussion zwischen Redoxpotential und Wasserstoff auf den Punkt zu bringen: Das Redoxpotential ist ein Nebeneffekt. Die phantasievollen Diskussionen über „freie Elektronen“ oder „kontaktlose Übertragung“ sind inzwischen nur noch von historischer Bedeutung.Allerdings hat es bis 2016 gedauert,bis eine auch für Laien überall praktikable Methode zur dH2 Messung gefunden wurde.

Das hat zunächst für den Anwender von basischem Aktivwasser eine ganz einfache praktische Folge,dass er alle Warnungen vor Metallgefäßen ignorieren kann: es kommt ausschließlich darauf an, dass das Gefäß gasdicht ist.Glas oder Edelstahl lösen daher heute die verschiedenen Kunststoffe ab,die Wasserstoff nicht zurückhalten können.Edelstahlflasche-1

Da mit steigender Wassertemperatur auch die Lösungsfähigkeit von H2 sinkt, sind doppelwandige Gefäße mit Thermoisolation das Aufbewahrungsgefäß der Wahl. Aufgefüllt werden sollte immer bis zum Rand, um zu vermeiden, dass der im Wasser gelöste Wasserstoff in eine Luftblase ausgast.So kann der dH2 Verlust wirksam begrenzt werden.Edelstahlflasche-2

 

Das hat auch Folgen für die Flaschengröße: Einmal geöffnet und mit der Atmosphäre im Kontakt, entweicht der Wasserstoff unweigerlich und schnell. Deshalb sollten die Flaschen nicht größer sein, als die Trinkmenge, die man in kurzer Zeit konsumieren kann. Es geht darum, so viel Wasserstoff wie möglich im basischen Aktivwasser zu produzieren und diesen Gehalt bis zum Trinkzeitpunkt maximal zu erhalten.

Es gibt Firmen, die O2 Wasser entwickelt haben und es mit Erfolg verkaufen. Das enthält keinerlei Wasserstoff. Aus meiner Sicht ist das nicht sinnvoll. Sauerstoff ist der Verbrenner,Wasserstoff ist der Treibstoff im Körper. Nur durch die Aufladung von NADH+ zu NADH im Körper wird die Energiespeicherung durch Wasserstoff ermöglicht. Albert von Szént-György hat dies schon 1937 in seiner Nobelpreisrede dargelegt. Wasserstoff können wir nur durch Energiezufuhr in Form von Nahrung gewinnen. Am Ende des Stoffwechsels gewinnen wir Wasserstoff daraus und die ganze biochemische Raffinesse unserer Zellen dient nur dazu, die Knallgasreaktion zwischen Sauerstoff und Wasserstoff in mehrere sanfte Schritte zu zerlegen. Sauerstoff können wir uns in beliebiger Menge über die Lungen zu den Zellen fächern.In allen Normalsituationen ist ausschließlich die Gewinnung von Wasserstoff das Problem der Körperzellen, die mit Energieerzeugung zu tun haben.

Mithilfe von wasserstoffreichem Aktivwasser können wir die Stoffwechselkette überspringen, und uns ohne Atmungskette und Zitronensäurezyklus sofort mit Wasserstoff versorgen,der aufgrund seiner winzigen Molekülgröße den ganzen Körper einschließlich der Mitochondrien mühelos durchströmen kann.Mit wasserstoffreichem Aktivwasser kannder Treibstoff des Lebens einfach getrunken werden.Und zusätzlich ist er nicht nur das kleinste,sondern auch das eleganteste Antioxidanz.Denn er wird nicht zum Radikal, nachdem er seine Energie abgegeben hat,sondern Wasser.

Noch ein Wort zum scheinbaren Überschuss an Wasserstoff in unserem Körper, der dazu führt, dass wir ständig Wasserstoff ausatmen und verdunsten.Man hört ja oft: Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum.Zum Beispiel Sie und ich bestehen zu 99 % aus Wasserstoffatomen.Jeder von uns besteht nur zu 1 % nicht aus Wasserstoff.

Und jetzt kommt der Clou: Das häufigste Element des Universums ist auf unserer Erde absolute Mangelware.Während Wasserstoff 75 % der Gesamtmasse unseres Sonnensystems darstellt,finden wir auf unserem Planeten nur 0,12 Prozent davon.Dagegen haben wir den Wasserstoffverbrenner Sauerstoff im Überfluss: Fast die Hälfte der Erdmasse besteht daraus.

Der auf der Erde eher seltene Wasserstoff liegt meistens nur in Verbindungen vor.Zum Beispiel als Wasser.Da ist er aber ziemlich unattraktiv,weil Wasser nichts anderes als verbrannter Wasserstoff ist.Wasser ist toter Wasserstoff.Nur das Leben auf dieser Erde,von den Pflanzen über Bakterien bis zum Menschen,ist imstande,aus Wasser wieder den Lebensmotor Wasserstoff zu gewinnen.Und dazu nutzt das Leben die Energie,die es aus dem Universum bekommt: Die Energie der Sonne und die im Inneren der Erde gespeicherte thermische und elektromagnetische Energie.Ungebundener molekularer Sauerstoff strebt als schnell aufsteigendes Gas zur Sonne zurück.Daher sind zum Beispiel Autos mit Wasserstofftank bei Unfällen weniger explosionsgefährdet als Benzinfahrzeuge,denn das auslaufende Benzin bleibt lange am Boden,während der Wasserstoff blitzartig nach oben wegfliegt.

Mithilfe der Wasserelektrolyse wandeln wir elektrische Energie,die letztlich aus der Umwandlung der Sonnenenergie stammt,in chemische Energie um, die uns dann als Wasserstoff, dem Gas des Lebens zur Verfügung steht.

Wasserstoffwasser ist also energiereicher als normales Wasser.

Die neue Frage bei elektroaktiviertem Wasser ist daher: Wie bekommt man am besten Wasserstoffgas im Wasser trinkfähig gelöst?Seit etwa 2013 tobt darüber eine heftige Diskussion um den Globus. Mit den Ideen und Fehlkonzepten setze ich mich in den nächsten Kapiteln auseinander.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“, www.euromultimedia.de

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