AQUACENTRUM

Kurzantworten zu | Bioverfügbare Mineralien | Sauerstoff | Clustergröße | Hydrierung | Abnehmen | Anti-Aging | Entgiften | Herz-Kreislauf | Blut ph | Knochen | usw

Karl Heinz Asenbaum beantwortet eine Email mit unterschiedlichen Pauschalaussagen über das basische, Wasserstoffreiche Wasser wie folgt

  • Die Ähnlichkeit von elektrolytischem Aktivwasser und Lourdes, Tlacote, Nordenau ist absoluter Quatsch. Keine dieser Quellen hat einen erhöhten pH Wert, ein niedriges Redoxpotential oder einen besonderen Wasserstoffgehalt. Zumindest, wenn man sie in Flaschen füllt. Nordenau war ich selbst schon mal. Da ist nichts Messbares zu finden.
  • Bei der Elektrolyse wird das Wasser nicht gewandelt, sondern reduziert. Das hat mit Biologie nicht das geringste zu tun. Die hat es nämlich mit Organischer chemie zu tun, die immer mit Kohlenstoff zu tun hat.
  • Das Reduzierte Wasser ist nicht antioxidativ und elektronenreich, sondern selektiv antioxidativ und unter bestimmten Umständen bereit, Elektronen abzugeben.
  • Reduziertes Wasser ist nicht unbedingt basisch. es kann auch sauer sein.
  • Bei einer Verwirbelung ist nur wichtig, mit was etwas verwirbelt wird. Ohne Butter kriegst Du keine Sauce Hollandaise. Ohne Wasserstoff kein reduziertes Wasser. Wenn Du mit Luftsauerstoff verwirbelst, zerstörst Du den Wasserstoff und es entsteht lediglich Wasser.
  • Bioverfügbare Mineralien sind so dämlich wie fettfreie Butter. ein reiner Werbspruch für Bescheuerte. Mineralien in Wasser sind immer bioverfügbar, weil sie ionisiert sind. Jedes Lebewesen, ob Pflanze oder Tier oder Mensch kann sie sehr einfach aufnehmen. Es braucht dazu kein besonderes Wasser. Nur ist es besser, wenn mehr Mineral-Ionen im Wasser sind, die wir besonders gut brauchen können, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Die sind in basischem Aktivwasser erhöht.
  • Basisches Aktivwasser ich nicht reich, sondern extrem verarmt an (gelöstem) Sauerstoff. Dafür hat es maximalen gelösten Wasserstoffgehalt. Wegen der vielen Hydroxid-Ionen ist zwar mehr molekularer Sauerstoff als in normalem Wasser vorhanden, aber der nützt eigentlich niemandem, da Hydroxid-ionen äußerst reaktionsträge sind und irehn Sauerstoff nur ungern abgeben.
  • Das Aktivwasser schmeckt nicht wegen seiner „Feinclustrigkeit“ besser, sondern wegen seines erhöhten Anteils an gelöstem Wasserstoffgas. Wasserstoffgas ist das Endprodukt, zu dem aller Zellstoffwechsel hinstrebt. Wenn man ihn gratis über die Zunge bekommt, gibt es eine Geschmacksempfindung, die zu dem Gefühl führt: Mehr davon trinken. Wassercluster verändern sich etwa 1 Million mal schneller als Geschmacksempfindungen. Sie sind in diesem Zusammenhang völlig bedeutungslos und nur eine Werbebehauptung vorgestriger Hersteller.

Zu den 11 Gründen die für basisches Wasser genannt wurden

  1. Hydrierung:
    Aktivwasser hat keine kleineren Cluster, wenn es im Körper oder bei den Zellen ankommt. Auch Kaffee- und Teelöslichkeit außerhalb des Körpers steigen nicht durch kleinere Wasscluster, sondern durch die Einwirkung von Wasserstoff. In kochendem, sehr großclustrigem Wasser lösen sich Tee und Kaffee sehr gut!
  2. Abnehmen:
    Hängt ausschließlich von unterkaloriger Ernährung ab. Ob ich Aktivwasser oder normales Wasser – beide kalorienfrei – trinke, ist völlig egal. Dass Leute Abnehmen durch die minimale Wasserstoffzuführung, oder deswegen weniger Hunger bekommen, ist möglich, aber nicht bewiesen.
  3. Anti-Aging:
    Aktivwasser hat keine übeschüssigen Elektronen. Sein stark negatives Redoxpotential beruht auf Wasserstoffgas, das schwache Elektronenbindungskräfte hat und deshalb besonders an die stärksten freien Radikale wie dem Hydroxyl-Radikal mit seinem besonders starken positiven Potential als „Opfer“ seine Elektronen abgibt. Weniger starke freie Radikale, die wir auch für die Immunabwehr benötigen, sind dadurch nicht betroffen. Daher schädigt Wasserstoff auch unser Immunsystrem nicht. Richtig ist, dass „verbrauchte“ Antioxidantien wie Vitamin C sich durch Wasserstoffüberschuss nach Verbrauch wieder aufladen können.
  4. Entgiften
    Danke und Halleluja. Diese Aussagen sind einfach debil und haben mit Giften und Entgiftung absolut nichts zu tun.
  5. Herz-Kreislauf-Blutdruck
    Diese Studien werden nicht genannt und sind auch nicht bekannt. Basisches Aktivwasser erhöht den Blutdruck, weil es schneller aufgenommen wird. Außerdem werden nicht zu geringe, sondern zu hohe Cholesterin-Werte gesenkt.
  6. Blut pH
    Der Urin pH schwankt ständig um weit mehr als ein pH. Keine der Studien ist spezifiziert. Die Dunkelfeldanalyse von verklumpten Erythrozyten kann  auch durch trinken von saurem Wasser innerhalb von 15 Minuten verbessert werden. Viel entscheidender sind die nach dem Trinken von basischem Aktivwasser auftretenden Effekte auf das Blutplasma. Sie können zwischen zwei Tagen und zwei jJahren sichtbar werden.
  7. Knochen
    Der pH-Wert im Körper kann durch basisches Aktivwasser direkt kaum beeinflusst werden. Übersäuerung wird medizinisch besser durch Vermeidung von Säureaufnahme als durch Kompensierung durch Basen bekämpft, da die Neutralisierung wiederum Schlacken schafft, die das gesundheitliche Hauptproblem darstellen. Dass basisches Aktivwasser offenbar bei Osteoporose hilft, ist noch nicht ausreichend erforscht. Es muss nicht unbedingt etwas mit dem erhöhten Gehalt an Calcium-Ionen zu tun haben, sondern kann auch mit wasserstoffinduzierten Genschaltern zusammenhängen. wir wissen, dass es wirkt, aber nicht, warum.
    Hepatoprotektion
    Das stimmt grundsätzlich, sollte aber detailliert werden, wie in den bekannten Studien, die ich auf S. 394 ff meines Buches „Elektroaktiviertes Wasser“ dazu aufzähle.
  8. Verdauungsbeschwerden
    Das ist wahrscheinlich unabsichtlich sogar richtig. der Begriff Aktivwasser umfasst ja sowohl das antioxidative als auch das oxidative Aktivwasser. (dies sind die aktuelleren Begriffe statt basischem und saurem Aktivwasser) Bei einer Colitis und anderen Entzündungen würde ich von antioxidativem Aktivwasser abraten, dagegen hilft es sicher bei Verstopfungen, wenn man nicht so blöd ist, gleichzeitig Quellmittel zu schlucken.
  9. Auffrischen
    Das passiert über den Wasserstofftransfer. Dazu genügt auch pH-neutrales Aktivwasser mit viel Wasserstoff. Wasserstoffgehalt senkt das Redoxpotential und dies ist das, was in der Qualitätsbeurteilung von Lebensmitteln bezüglich Frischegrad wichtig ist. Zu basisch  (> pH 11) darf das Wasser zum Auffrischen nicht sein, sonst werden fettlösliches Viramine ausgeschwemmt.
  10. Fitness
    Grundirrtum: Muskelkater hat mit Laktat nichts zu tun. Er entsteht durch Mini-Muskelrisse. Basisches Aktivwasser kann lediglich den Laktatabbau beschleunigen, nicht den Muskelkater verringern. Es gibt aber eine Reihe von Studien über die Nützlichkeit von Wasserstoff im Wasser beim Sport darlegen.

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