Warenkorb Aquacentrum
AQUACENTRUM / FAQs / > Allgemeine Fragen über Wasser und basisches Wasser / Frage zu Messmethode bei HHO Aquacure Inhalationen Wasserstoffwasser

Frage zu Messmethode bei HHO Aquacure Inhalationen Wasserstoffwasser

Frage zu Messmethode bei HHO Aquacure Inhalationen Wasserstoffwasser

Hallo Hr. Asenbaum,

die Youtube- Vorträge sind sehr informativ, herzlichen Dank dafür. Ich habe mir ein ähnliches Gerät wie den Aquacure gebaut zur Eigenanwendung, weil eine rheumatoide Arthritis sich zeigte und die Schmerzen nicht mehr weggehen wollten. Bin jetzt in der 5. Woche am Trinken des Bubbelwassers und Atmen und es hat tatsächlich schon deutliche Besserung gebracht. Es ist so, als ob sich die Ebenen der Krankheit von den Knochen weg (tiefste Ebene) wieder rückswärts entwickelt. Ich bekam wieder heftigen Heuschnupfen wie ich ihn früher hatte, dann war das weg, danach wieder Hautjucken für paar Tage und jetzt ist mit all dem Schluss und es wird einfach Tag für Tag etwas besser. Ich hatte meine Körper Jahrzehnte mit Extremsport schon ziemlich gefordert und damit wohl jede Menge ROS erzeugt. Wollte eigentlich nur wieder eine Wasserstoffzelle in mein Auto einbauen und kam dann irgendwie auch auf den Gesundheitsbereich durch H2 oder HHO.

Ich habe bisher nirgends gefunden, wie man die Sättigung des Wassers wirklich messen kann, diese 1,6 mg/l, die da im Raum stehen zur Vollsättigung ?

Verraten Sie mir, wie Sie das machen ?

Als weitere Effekte kann ich wirklich auch eine deutliche Leistungssteigerung feststellen beim Sport, es ist wie wenn die Zellen mehr Dampf haben, ohne dass alles über die Atmung laufen muss. Bisserl verunsichert bin ich schon noch mit der Zelle, die ja mit 80g NAOH als Elektrolyt läuft, allerdings habe ich 2 Bubbler vorgeschalten mit Bubblesteinen und wechsle dort das dest. Wasser wenn es TDS > 70 hat. Der 3. Bubbler ist dann mein Trinkbecher und danach wird inhaliert.

Welches ihrer Bücher würden Sie mir empfehlen um die Technik und chemischen Vorgänge besser zu verstehen ?

Bin Elektro- Ing. und habe 20 Jahre in MUC bei BMW im Forschungszentrum gearbeitet, ehe ich nach Golden- Handshake nach Andalusien ausgewandert bin.

Herzliche Grüsse

Dieter Baumgartner

Hallo Herr Baumgartner,

vielen Dank für Ihr Lob. ich empfehle Ihnen zum näheren meine Linkliste- https://aquacentrum.de/linkliste

Zu HHO habe ich bisher noch nichts publiziert, weil es darüber im Gegensatz zu H2 kaum wissenschaftliche Literatur gibt und weil auch meine eigenen Messungen mit dem Aquacure und ähnlichen Geräten keine Ergebnisse zeitigten, die diese Technologie beosnders wichtig machen. Insbesondere ist es sehr, sehr schwierig und zeitaufwändig, mit dem Einblasen von HHO in Wasser ein gut gesättigtes oder gar übersättigtes Wasserstoffwasser zun erzeugen. 

Ihre Frage nach einer Messmethode ist daher sehr berechtigt, sie wird Sie aber kaum weiter bringen, denn die Befürworter von HHO wie Wiseman, Sircus und Jansen behaupten – ohne jeglichen Beweis – , dass die zur Messung üblichen H2 blue Tropfen oder MIZ Reagent oder Jeudao H2 Messtropfen den Wasserstoff in HHO besprudeltem Wasser nicht korrekt anzeigen würden. Auf jeden Fall erreicht man mit HHO Besprudelung damit niemals eine Vollsättigung, auch nicht nach mehreren Stunden. Die Werte nach 30 Minuten liegen unter dem therapeutischen Mindestniveau von 0,5 ppm.

Dennoch ist ein solches Wasser wohl immer noch sinnvoll, da normales Wasser ja gar keinen molekularen Wasserstoff enthält. Es kann also auch wirken, was aber bislang nicht nachgewiesen ist im Gegensatz zu reinem H2 Wasser mit Vollsättigung (1,6 ppm) oder mehr (bis 10 ppm), worüber es aktuell über 1000 Publikationen gibt. Dennoch zeigen Ihre persönlichen Erfahrungen, dass eine Wirkung zumindest spürbar ist.

HHO Gas scheint mir insgesamt eher bei Inhalationen einsetzbar zu sein. Allerdings gibt es hier nur Evidenz bei reinen H2/O2 Mischungen. Das aus einer Lauge produzierte HHO etwa aus dem Aquacure ist aber nicht rein, sondern enthält eine Reihe von unklaren weiteren Bestandteilen, die sich durch die von Ihnen erwähnte Doppelfilterung und die damit verbundene Kühlung des Dampfgemisches höchstwahrscheinlich eliminieren lassen. Reine H2/O2 Mischungen werden durch PEM-Zellen erzeugt und derzeit vor allem bei Lungenerkrankungen wie COVID 19 mit evidenten Anfangserfolgen eingesetzt. Hierbei ist die Anwesenheit des dem Wasserstoff entgegengesetzten Gases Sauerstoff nicht schädlich, weil in der entzündeten Lunge ein Sauerstoff-Austauschdefizit herrscht. Der Wasserstoff verhindert dabei das Fortschreiten der Entzündung, die durch erhöhten Sauerstoff gefördert wird.

Bei einem nicht erhöhten Sauerstoffbedarf würde ich immer reines H2 Gas vorziehen, da schon eine geringe Erhöhung des Sauerstoffanteils viele Gesundheitsprobleme hervorrufen kann. Sie müssen sich vorstellen, dass Menschen auf 0 m Meereshöhe 21 % Sauerstoff in der Luft haben, während ich hier in München auf 530 m Meereshöhe mit wesentlich weniger auskommen muss. Reinhold Messner hat sogar den Mt. Everest ohne Sauerstoffmaske bestiegen. Zu wenig Sauerstoff ist also selten ein Problem. Dagegen ist erhöhter Sauerstoffdruck, z.B. bei Tauchern unter Meeresspiegel schon ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Tiefsttaucher kommen mit 4 % Sauerstoff und 96% Wassserstof (Hydreliox) aus. Sauerstoff fördert Entzündungen und ist ein gefährliches Gas, das selbst bei Medizinern, die mit hyperbarem Sauerstoff arbeiten, sehr dosiert und nur kurz angewandt wird.

Der Beginn der Wasserstofftherapie Ende des 18. Jahrhunderts dagegen hat auf die Verringerung von Sauerstoff und die Erhöhung von Wasserstoff als Therapie gesetzt. Und ich sehe heute in der medizinischen Literatur nichts, das in eine andere Richtung deutet.

Wenn Sie die H2 Konzentration Ihres Recure-Nachbau nachmessen wollen, geht das einfach mit den Titrationstropfen auf Basis von Methylenblau, etwa diesen, die am einfachsten in der Handhabung sind: https://www.aquacentrum.de/produkt/jeudao-wasserstoff-testfluessigkeit-durch-titrationsmethode/ Aber wie gesagt: HHO Wasser erreicht keine wirklich interessanten Werte. Diese würden über 1,6 ppm liegen. Sauerstoff und Wasserstoff sind gegensätzlich wirkende Gase (oxidativ-antioxidativ). Für gesättigtes oder hochgesättigtes Wasser muss man den gelösten Sauerstoff eliminieren. Sonst hat man therapeutisch nur geringen Erfolg. Der Grund, warum selbst HHO oder H2/O2 Wasser noch Wirkung zeigt liegt daran, dass pro Wassermolekül immer ein Wasserstoffmolekül entsteht, aber nur ein halbes Sauerstoffmolekül. Deswegen bleibt das Redoxpotential immer noch schön negativ.

Wir haben hier übrigens auch einen ehemaligen BMW Mitarbeiter, der den goldenen Handshake bekommen hat, neuerdings in unserem Aquacentrum Ingenieurbüro. Er baut inzwischen Produkte zusammen, die weit stärkeres Wasserstoffwasser erzeugen als alle anderen auf dem Markt. Lesen Sie gerne hier mehr darüber. Die Keramik hat inzwischen die Elektrotechnik erobert, so wie eine Erdwärmepumpe Atomstrom ersetzen kann. 🙂  https://1drv.ms/b/s!AmaqoADEboWRiOJ3Ejd-qP7-9U2QSg?e=phDHkL

Grüße nach Andalusien, wo ich nach Erhalt der zweiten Covid Impfung Ende Juni auch so bald wie möglich wieder hinreisen will.

Mit freundlichen Grüßen /with kind regards

Karl Heinz Asenbaum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

1 + dreizehn =

 
 
Home
Mein Konto
Skip to content