AQUACENTRUM

Höhere ORP-Negativwerte bedeuten nicht: mehr gelöstes H2

Wir haben gezeigt, dass der negative ORP-Wert nicht direkt mit einem bestimmten Gehalt an gelöstem H2 korreliert werden kann. Aber ist es möglich, die ORP-Messungen von zwei verschiedenen Wasserproben zu verwenden, um die relativen Mengen an gelöstem H2 zu vergleichen, die jeweils in diesen Wasserproben enthalten sind? Schauen wir uns ein Beispiel an, das zeigt, warum der ORP-Messwertnicht verwendet werden kann, um gelöste H2 Niveaus zu vergleichen.

 

Während die logische Annahme sein könnte, dass das Wasser mit dem negativeren ORP auch den höchsten Gehalt an gelöstem H2 enthalten wird, zeigt das folgende Beispiel, warum diese Annahme nicht notwendigerweise zutrifft.

Table 3 zeigt das vorhergesagte ORP für zwei Wasserstoffwässer A und B mit unterschiedlichen pH- und gelösten H2-Werten:

 

Zusammenhang zwischen dem geloesten H2 - ph-Wert und Redoxpotential vorhergesagte ORP

Wasser A mit einem pH-Wert von 8 und einem H2-Gehalt von 0,8 mg/l zeigt einen ORP-Wert von -465 mV. Aber Wasser B mit einem pH-Wert von 7,0 und einem H2-Gehalt von 1,6 mg/l (doppelt so viel H2 wie Wasser A) misst nur einen ORP von -414 mV. Da der pH-Wert von A um eine pH-Einheit höher ist als der von Wasser B, erzeugt sein höherer pH-Wert ein negativeres ORP, obwohl B mehr gelöstes H2 aufweist. Dieses Szenario zeigt, warum es falsch ist anzunehmen, dass Wasser mit einem negativeren ORP-Wert mehr gelöstes H2 hat.

Einige Verkäufer bedienen sich der Technik, den Wasserfluss eines Ionisierers zueinem „Rinnsal“ zu verlangsamen, bevor das ORP gemessen wird. Diese Praxis macht das ORP in der Regel negativer, aber hauptsächlich, weil sie den pH-Wert erhöht.
Das negativere ORP weist nicht notwendigerweise auf das Vorhandensein von mehr gelöstem H2 hin; in der Tat könnte das Wasser mit dem mehr negativen ORP leicht weniger H2 enthalten.

Auszug aus dem Buch von Randy Sharpe: „Der Zusammenhang zwischen gelöstem H2, pH-Wert und Redoxpotential“

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