AQUACENTRUM

Wasserstoffwasser in Beuteln

Wasserstoffwasser in Beuteln

Wenn man ausschließlich auf Wasserstoff im Wasser aus ist und auf Basen und Mineralien im Wasser verzichten will, kann man auch auf einen Wasserionisierer verzichten.Wasserstoff aus der industriellen Schweißtechnik in Druckflaschen ist wahrhaftig nicht teuer.

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In Japan wurde eine erfolgreiche Methode zur Herstellung von wasserstoffreichem Wasser entwickelt, das mehrere Monate lang haltbar ist. Sie funktioniert folgendermaßen.Wasserstoff in Beuteln

Diese Methode des japanischem Marktführers IZUMIO® nutzt einen hohen Wasserstoffdruck, um 2600 ppb Wasserstoff ins Wasser zu pressen. Das sind rund 1000 ppb mehr als es unter dem Normaldruck von 1 Atmosphäre möglich wäre.Vor der Abfüllung in vierlagige Aluminiumbeutel wird dem Wasser durch eine Vakuum-Membran auch noch der gelöste Sauerstoff entzogen. Dadurch sinkt das Redoxpotential stärker als bei Methoden, die den Sauerstoff im Wasser belassen. Shigeo Ohta, der Entdecker des medizinischen Nutzens von Wasserstoff, setzt sich in einem Youtube-Interview sehr für diese Methode ein. Doch es gibt ein entscheidendes Problem dabei.

Diese Methode ist sehr kostspielig.Die Portionsbeutel enthalten nur 0,2 Liter und der Preis für 1 Liter liegt deutlich über 10 €. Wie auf S. 8 dargelegt, sollte man aber mehr als einen Liter am Tag trinken. Also kommt diese Methode wohl nur für die wenigen Leute infrage, bei denen Geld keine Rolle spielt. Billigere Nachahmerprodukte ohne die patentierte Methode zeigen schon nach dem Öffnen geringere Werte. Der Abfall bei einem amerikanischen Produkt, gemessen mit H2 blueTM Testtropfen zeigt eine Halbwertszeit von 50 Minuten. Der niedrige Anfangswert weist darauf hin, dass hier der gelöste Sauerstoff nicht ordnungsgemäß herausgepresst wurde.

Wasserstoff-3

Zwar ist davon auszugehen, dass die Preise für solche Produkte im Zuge eines Massenangebots sinken werden. Aber davon abgesehen sind die komplex aufgebauten EinwegAluminiumbeutel schwierig zu recyclen und daher nach unserem heutigen Verständnis nachhaltiger Verpackungsökologie kaum wünschenswert. Das bestehende Müllproblem bei Milliarden von Kunststoffflaschen ist schon schlimm genug.

Ob die durch die Hochdruckabfüllung entstehende Übersättigung des Wassers mit molekularem Wasserstoff dem Wassertrinker tatsächlich zugute kommt, oder ob sie nur den durch Lagerung und Transport entstehenden Verlust des flüchtigen Gases kompensiert, ist eine weitere Frage.

Denn sobald man den Verschluss des Beutels aufschraubt, baut sich der Überdruck in wenigen Sekunden ab und fällt innerhalb einiger Minuten auf die üblichen 1600 ppb zurück, bei höherer Temperatur sogar noch tiefer.

Werden die Beutel nicht in einer Kühlkette transportiert, bildet sich auch im Inneren des Beutels eine Blase mit ausgegastem Wasserstoff.

Dies liegt daran, dass molekularer Wasserstoff eigentlich nicht wirklich in Wasser gelöst wird wie mineralische Ionen.Denn Wasserstoffgas ist nicht polar. Es ist hydrophob, stößt also Wasser ab. Was in Wasser je nach Temperatur und Druck gespeichert wird, ist lediglich eine Art Dispersion.

In meinem folgenden Laborversuch zeigt sich dies.Ich habe dabei eine absolut dichte Gasmaus mit gut gesättigtem Wasserstoffwasser von 1700 ppb absolut voll befüllt.

In eine zweite Gasmaus, die auf dieselbe Weise befüllt wurde, gab ich noch einen Streifen mit metallischem Magnesium. Dieses löst sich unter Bildung von Wasserstoffgas und Hydroxid-Ionen allmählich im Wasser, sodass es wasserstoffreicher und basischer wird.Beide Gasmäuse waren zu Beginn blasenfrei befüllt und wurden anschließend bei Zimmertemperatur gelagert.

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Gasmaus (6)

 

pH-neutrales Wasserstoffwasser-1

Links : Übersättigtes basisches Wasserstoffwasser (pH 10,5) aus einem Wasserionisierer. Rechts : Dasselbe Wasserstoffwasser aus einem Wasserionisierer mit einem 5 Zentimeter langen Streifen aus metallischem Magnesium.

Nach einer Woche hatte sich in der Gasmaus mit Magnesium (unteres Glas) eine weit größere Wasserstoff-Gasblase abgesondert. Das Wasser schied in beiden Fällen den übersättigten Wasserstoff aus und konnte mit dem zusätzlichen Angebot durch das Magnesium nichts anfangen.

 

 

 

Auch nach 6 Monaten konnte durch den Magnesium-Effekt kein weiterer Wasserstoff im Wasser gespeichert werden. Es bildete sich eine noch größere Gasblase.

Das Experiment zeigt zweierlei:

• Ein elektrolytischer Wasserionisierer kann übersättigtes basisches Wasserstoffwasser erzeugen. Doch die Übersättigung bleibt nicht stabil.

• Chemische Wasserstofferzeugung wie zum Beispiel durch metallisches Magnesium stößt ebenso an die Grenzen der Sättigung. Es können dadurch keine besseren oder stabileren Ergebnisse erzielt werden.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“, www.euromultimedia.de

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