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Cura Cura – Sana Sana | Musiktherapie


 

Heilmusik: ŞİFANAĞME 1-Rast Pesrev, Benli Hasan Aga (Koç)


 

Neue Germanische Heilkunde | Mein Studentenmädchen Dr. Hamer

Einleitung türkische Musiktherapie

Kann Musik Krankheiten heilen, und können Rhythmen und Bässe oder Melodien vor Krankheiten schützen

Vielleicht kann man auf diese Frage, auch heute, keine präzise Antwort geben, dennoch hat die Musik einen bemerkenswerten Platz unter den heutigen alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gefunden. Vor allem in unserer heutigen modernen Psychotherapie wird die Musik und verschiedene Rythmen immer häufiger zu therapeutischen Zwecken genutzt.

Die Musiktherapie soll die Seele, den Geist und schließlich auch die körperliche Gesundheit fördern. Es werden zwei Formen der Musiktherapie unterschieden:

Einmal die aktive Musiktherapie, in der der Patient unmittelbar selber bei der Erzeugung der Musik involviert ist oder in Begleitung zu den Melodien Bewegungen ausführt oder dazu tanzt.

Die zweite übergeordnete Form ist die rezeptive Musiktherapie, bei der der Patient nichts anderes macht, als der Musik zuzuhören, die ihm vorgespielt wird, entweder live oder mit zum Glück den heute zur Verfügung stehenden modernen Methoden. Dies ist auch die älteste Form der Musiktherapie, die bereits vielen Urvölkern unserer Welt bekannt war.

Sammlung von Heilmusik
Sammlung von Yasin Akgün

 

Musiktherapie und die Universelle Harmonie

Laut ältesten türkischen Quellen wurde die Geburtsstunde des Kosmos durch einen Klang eingeleitet. Gemeint ist damit ein göttlicher Klang oder eine göttliche Stimme. Dieser Gedanke wird auch im islamischem Glauben durch verschiedene Verse im Quran untermauert:

„Wenn ER etwas beschlossen hat, sagt Er nur, Sei‘“ und Es ist“ (Qur’an, Bakara 2/117). Dies spielte eine wichtige Rolle bei der Annahme, durch Musik Krankheiten heilen zu können. Die Suche nach Heilung hing auch von der Idee der universellen Harmonie ab.

Durch die Harmonie der Sphäre, die Bewegung der Sterne und weitere Elemente entstehe eine nicht hörbare kosmische Musik.

Pythagoras war der erste, der diese Theorie entwickelte. Der Mensch ist Teil dieser universellen Harmonie, und man sah im menschlichen Körper viele Parallelen zu den Himmelskörpern. Kleinste Schallschwingungen der Musik sollten einen kranken Teil des Körpers beeinflussen und die Harmonie zwischen Körper und Seele wiederherstellen, was dann schließlich zur Gesundheit führen sollte.

Die Schamanen und ihre Heilrituale

Die Heilkraft der Musik war bereits in vorislamischer Zeit bei den naturverbundenen schamanischen Turkvölkern, den antiken Römern, Griechen und Ländern Zentralasiens bekannt. Musikinstrumente, Rhythmen und Tänze waren fester Bestandteil schamanischer Heilrituale.

Schamanen sind eine Art Vermittler zwischen den Welten, die mit den Geistern in Kontakt treten, um für die Familie oder den Stamm nützliche Ziele zu erreichen. Der Schamane glaubte an eine Urkraft – einen Lebensstrom, der eine Verbindung zwischen den Urahnen, der sichtbaren Welt und der Natur ermöglicht, was die Grenzen der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit überschritt. Sein Name leitet sich aus dem tungusischen Wort šaman ab – einer altaischen Sprachfamilie. Jedoch ist die etymologische Herkunft bis heute noch nicht vollständig geklärt. Was aber am plausibelsten erscheint, ist die Bedeutung des Verbes Scha (ša) – was so viel wie „denken“ oder „wissen“ heißt. Der Schamane ist also jemand, der wissend ist. Daher genossen sie in der Bevölkerung einen gewissen Respekt und besonderen Stellenwert.

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