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  • Regenerationsaufsatz

Wasser-Kalk-Enthärter-Kartusche von Aquaphor®

67,00 127,00 

  • Aquaphor Plug-in/Plug-out Enthärter-Kartusche
  • Kapazitätsfenster: 250-1000 Liter, je nach Härte Ihres Wassers
  • Durchfluss: Max. 4 bis 5 Liter/min bei ca. 4,0bar, (58 psi), je langsamer, desto besser die Ergebnisse
  • Bitte nach dem Enthärter unbedingt einen Filter installieren, am besten unser Filterset von Aquaphor® oder einen Wasserionisierer
  • Gewicht: 0,53 kg; Maße Filter: Durchmesser 78 mm, Höhe 308 mm; Material weiß: PP
  • Lieferumfang: Enthärterkartusche mit Regenerations-Set und je nach Auswahl, auch mit dem Mono Filterkopf

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Artikelnummer: 020122 Kategorien: , Schlüsselworte: , , , , ,
Die folgenden Produkte erhalten Sie beim Kauf dieser Enthärterkartusche, je nach Auswahl der Variante zusätzlich dazu (Bild anklickbar):

Wasser-Kalk-Enthärter-Kartusche von Aquaphor inkl. Regenerations-Set

Regenerationsaufsatz

Kalk aus dem Wasser entfernen

Mit einer Enthärter-Kartusche können Sie Kalkhaltiges Wasser enthärten.

Da es sich um eine regenerierbare Natrium-Ionen-Austauscher-Kartusche handelt, können Sie, wenn die Enthärtung nachgelassen hat, das System ganz einfach selber mit einer Kochsalz-Lösung (Sole, kann auch Kristallsalz-sein) nach folgender Anleitung regenerieren.

Sie können, um die Regenerier-Intervalle zu verlängern, zwei Kartuschen oder drei Kartuschen parallel einsetzen. Wenn Ihnen das Ergebnis nicht ausreicht, haben Sie auch die Möglichkeit, zwei oder drei Kartuschen hintereinander zu schalten.

Es handelt sich hierbei nur um die Kartusche.

Der Enthärter nimmt nach etwa 1-2 Jahren mit seiner Leistung ab,  danach sollte die Kartusche gewechselt werden.

Anleitung Regeneration AC-QC-Enthärtungs-Kartusche

Regeneration Aquaphor Enthärter Natriumionenaustauscher

Schritt 1: Stellen Sie den Messbecher auf die Waage, füllen Sie ca. 200 Gramm Regeneriersalz [Natriumchlorid] ein und füllen Sie mit Wasser auf 1,0 Liter auf. Rühren Sie solange, bis das Salz vollständig aufgelöst ist [intensiv mit einem Löffel rühren, viel Geduld, das Regeneriersalz löst sich nur langsam vollständig auf. Sollten einige Salzkristalle nicht gelöst sein: diese sollten nicht mit der Spritze aufgenommen werden.] Tipp: Einen Tag vorher zubereiten.

Schritt 2: Schließen Sie den Wasserzulauf für der QC Filteranlage. Bauen Sie den Druck der Anlage ab, indem Sie den Wasserauslauf-Hahn öffnen. Entnehmen Sie die den Wasserzulauf-Schlauch der Wechselkartusche aus dem Filterkopf indem Sie den Sicherheitsring nach unten drücken (an den Filterknopf hin) und gleichzeitig den Schlauch rausziehen. Adaptieren Sie nun den mitgelieferten Schlauch mit der Spritze am Zulauf des Filterkopfes durch reinstecken.

Schritt 3: Überführen Sie die Regenerierlösung mit Hilfe der Spritze in die Kartusche, wiederholen Sie den Vorgang solange, bis sämtliche Lösung [1Liter] überführt wurde. Auf der Auslaufseite den mind. 2 Liter Eimer so positionieren, dass die austretende Lösung über den Schlauchabschnitt in den Eimer läuft.

Schritt 4: Spülen Sie wie im Schritt 3 mit einem Liter „normalem“ Leitungswasser.

Schritt 5: Entfernen Sie den Schlauch mit Spritze und den Ablaufschlauch und setzen die K1-04 wieder in die QC Filteranlage ein. Achten Sie auf das Einrasten.

Schritt 6: Öffnen Sie den Wasserzulauf, achten Sie dabei auf die Dichtigkeit der Anlage. Öffnen Sie den Zapfhahn [Entnahmehahn]. Lassen Sie zwei bis vier Liter Wasser ablaufen [Spülen].

Die Regenerier- und Spüllösung kann dem Abwasser zugeführt werden, mit mind. 2 Liter Wasser nachspülen. Nun ist die Anlage wieder einsatzbereit für die nächsten 300 bis 900 Liter weiches Wasser. Mit jedem Liter nimmt seine Leistung wieder ab, bis er gar nicht mehr enthärtet bzw. Nitrat austauscht. Sie entscheiden, wann Sie wieder regenerieren. Im schlimmsten Fall macht die Kartusche nichts. Jede Kartusche tauscht etwa 10 Grad dH aus bzw reduziert deutlich den Nitrat-Gehalt.

Sie können, um die Regenerier-Intervalle zu verlängern, zwei Kartuschen oder drei Kartuschen parallel einsetzen. Wenn Ihnen das Ergebnis nicht ausreicht, haben Sie auch die Möglichkeit, zwei oder drei Kartuschen hintereinander zu schalten.

Der Ionenaustauscher-Entkalkungstechnik ist nicht die sinnvollste Enthärtungstechnik, denn …

Beim Natrium-Ionentauscher handelt es sich um die meist verbreitete Technologie für die Entkalkung von Wasser. Ursprünglich wurde es für die chemische Industrie entwickelt um selektiv Ionen, also Mineralien aus einem Medium wie z.B. Wasser absorbieren zu können. Nun wird sie auch in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt.

Das Problem bei dieser Anwendung ist, dass die Ionen sämtlicher Inhaltsstoffe im Trinkwasser durch Salzionen ersetzt werden, egal ob es sich um Kalk-, Eisen- oder Ionen anderer Mineralien handelt. Ein reiner Kalzium-Ionenaustausch ist mit Ionenaustauschern nicht praktizierbar da beim Kationentauscher sämtliche positiven Ionen oder beim Anionentauscher sämtliche negativen Ionen im Wasser in den Austauschprozess eingebunden werden.

Das bedeutet, dass das Trinkwasser teil-entmineralisiert und durch den Prozess bedingt ein Überschuss an Natrium erzeugt wird. Das Trinkwasser wird in seiner natürlichen Zusammensetzung massiv verändert und muss wegen seinem nun auch noch sauren pH-Werts bis zu pH4 wieder mit Frischwasser aufmineralisiert werden, um die Vorgaben der Trinkwasserverordnung wieder erfüllen zu können!

Weiter funktioniert der Ionenaustauscher nur im voreingestellten Härtegrad einwandfrei. Da dieser jedoch, je nach Jahreszeit und auch Wetter in einem weiten Bereich schwanken kann, ist eine einwandfreie Funktion nicht gegeben.

Unter der Vorgabe eines genauen Härtegrades und einem definierten Wasser zur Verschneidung (Aufmineralisierung) arbeitet der Ionenaustauscher effizient. Dies trifft aber für den Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung nicht zu, da der Härtegrad des Trinkwassers nirgends konstant ist.

Fügt wir noch die Veränderung des „aufbereiteten“ Trinkwassers zur Beurteilung zu, produziert ein herkömmlicher Ionenaustauscher bestenfalls minderwertiges Trinkwasser, vermengt mit bis zu 200mg Natrium/Liter. Durch das Ionenaustausch-Verfahren steigt bei der Enthärtung der Natriumgehalt um rund 8 mg/l, je getauschten Härtegrad ( pro 1 °dH)! Der Grenzwert für Trinkwasser liegt jedoch bereits schon bei 200 mg/l Natrium und wird somit, je nach Einstellung der Ionenaustauscher-Anlage überschritten.

Die Umweltbelastung durch das benötigte Salz, welches nach dem Prozess ungeklärt an das Grundwasser abgeführt wird, ist nicht unbedingt vernachlässigbar.

Es ist auch zu beachten, dass es sich bei den Ionenaustauscher-Materialien um Kunstharze handelt. Diese können durch die anfallenden hohen Druckspitzen im Ionenaustauscherbett „zermalmt“ werden. Do können Kunstharzteile ins Wasser gelangen. Deshalb ist eine Filtrierung (mit Aktivkohlemedien) nach dem Ionenaustauscher unbedingt notwendig.

Fazit: Die Ionenaustauscher-Filtertechnik für die Trinkwasseraufbereitung ist, bindet man den Wartungsaufwand, die Betriebskosten und die Umweltschädigung in die Beurteilung ein, sehr ineffizient. Viel Aufwand für ein natriumbelastetes und teilentmineralisiertes „Trinkwasser“ mit feinen Kunstharzteilchen.

Die folgenden Produkte erhalten Sie beim Kauf dieser Enthärterkartusche, je nach Auswahl der Variante zusätzlich dazu (Bild anklickbar):

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Technische Daten Aquaphor Wasser-Kalk-Enthärter-Kartusche 

  • Angewandte Technologie(n): Natrium-Ionen-Austausch-Granulate, regenerierbar
  • Arbeitsmedium: Wasser
  • Durchmesser ∅: 78 mm bzw. 7,8 cm
  • Farbe: weiss
  • Höhe: 308 mm bzw. 30,8 cm
  • Leitungsdruck: 4 bar
  • Material: Gehäuse: Polypropylen, Inhalt: Silberbedampftes Aktivkohle-Granulat
  • pH-Werte bei 2 l/min, dH°14-18: keine Änderung
  • ORP bzw. Redox-Potentiale bei 2 l/min, dH°14-18: keine Änderung
  • Durchfluss-Bereich: 1 – 5 Liter / Min.
  • Stromverbrauch: kein Strom, nur Leitungsdruck notwendig
  • Umgebungstemperatur: 4 °C – 40 °C
  • Temperatur Eingangswasser: 4 °C – 30 °C

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> Produktberatung: Yasin Akgün, Dipl.-Ing. TU München
> FAQ’sKarl Heinz Asenbaum, Autor & Forscher

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