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FAQ’s | Basisches Wasserstoff-Wasser | Wasseraufbereitung | Wasserfilterung | Wasserionisierung

FAQ’s Wasserfilter | Basisches Aktivwasser | Umkehrosmose-Anlagen | Wasserstoff Wasser

 

Kategorisierter Überblick über unsere ganzen FAQ’s über basisches, elektroaktiviertes Wasser, Wasserstoff-Wasser, Gegenstimmen, Technische Fragen und Antworten, Beweise durch Experimente

Die folgenden Fragen und Antworten weiter unten wurden durch den Autor und Forscher Karl Heinz Asenbaum im Laufe von über 12 Jahren zusammengestellt und werden regelmässig aktualisiert und erweitert. Diese FAQ’s und einige mehr zu dem Thema Wasser und Wasseraufbereitung sind auf seiner Wissensdatenbank zu finden.

Die aktuelle PDF-Version der FAQ-Datenbank steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Weiter unten auf der Seite finden Sie zusätzlich ein 30-minütiges Video über die typischen FAQ’s, die uns immer wieder erreichen.

FAQ-Unterkategorien

Die verschiedenen Unterbereiche unserer großen FAQ-Datenbank. Bitte beachten Sie auch das FAQ-Video rechts.

 

FAQs | Basisches Wasser | Magensäure u.v.m.

Auf dieser Webseite können Sie eine neue Frage einreichen. Bitte vorher unsere komplette FAQ-Datenbank durchsuchen:

> Produktbezogene Fragen und Antworten (Wasserfilter, Wasserionisierer, Glasflaschen)

Macht eine Edelstahlflasche das vermeintlich gesunde Wasser ungesund?

Guten Tag, Herr Asenbaum.
Seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit der Qualität des Wassers, was ich bisher getrunken habe 😳 – und was ich in der Zukunft zu trinken beabsichtige: „ionisiertes Wasser“ – durch ein Auftisch-Gerät hergestellt. <><> Vor kurzem lernte ich den Wasser-Ionisierer von „Enagic“ kennen: Summa summarum ca. 4.500 € f. d. Gesamt-Vertriebspaket zu zahlen (darin enthalten ca. 50 % Vertriebsprovisionen!!!) ist dann doch „Beutel-Schneiderei“. <><><>
[Mittlerweile weiß ich, dass all die, die sich mit der Thematik von „Sauberem, basischem Wasser“ beschäftigen, an Ihnen und Ihrer Fachkompetenz nicht vorbei kommen.] Darf ich Ihnen eine Frage stellen – wenn Sie mir ein moderates Honorar in Rechnung stellen würden, lassen Sie es mich bitte wissen.
Meine Frage ist: da ich mich dazu disziplinieren möchte, täglich ca. 2,5 l qualifizierten Wassers zu trinken, das ich auch transportabel dabei haben möchte, bin ich zu der Überzeugung gelangt, mir e. einwandige Edelstahl-Trinkflasche der Firma „Klean Kanteen“ zu kaufen. Nun las ich, dass sich dieser Edelstahl u. somit auch das ionisierte Wasser elektromagnetisch („negativ“) aufladen würden – u. somit das vermeintlich gesunde Wasser ungesund würde.
Was hat es damit auf sich?

Ich würd‘ mich freuen, von Ihnen e. Antwort zu erhalten.
Viele Grüße, Joachim W.

600-mL-Edelstahl-Thermosflasche-Doppelwandig-1200

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über Edelstahlflaschen

Lieber Herr W.,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Selbst für schwierigere Fragen zum Aktivwasser habe ich bislang noch keine Gebühren von Nutzern erhoben…

Grundsätzliche Antworten finden Sie ausführlich in meinem unten angegebenen Buch, das ich kostenlos zum Download zur Verfügung stelle.

http://www.aquavolta.de/euromultimedia/pdf/EAWdeutsch06.pdf

Zuerst mal eine Gegenfrage: Warum wollen Sie 2,5 Liter qualifizierten Wassers täglich trinken? Der gesamte Wasserbedarf eines Menschen beträgt etwa 0,3 L/10 kg inkl des Wassers in der Nahrung und anderer Getränke als Wasser. Wiegen Sie mehr als 100 kg? Dann können wir darüber reden. Ich wiege 76 kg und komme mit 1,5 Liter Aktivwasser täglich aus. Denn ich trinke auch noch andere Getränke, esse Obst und Gemüse…. 1,5 L ist auch die Menge, die Dr. Irlacher tausenden seiner Patienten verabreicht hat.

Zu den Klean Kanteen Flaschen kann ich nur sagen, dass ich sie für eine hochwertige Edelstahlflasche für etwas überteuert halte, zumal sie nur einwandig ist und das Wasser nicht so lange kühl hält. Da gibt es besseres und billigeres auf dem Markt. Ich spreche aber keine Empfehlungen aus und diese Flasche ist sicherlich viel besser für Aktivwasser als eine Kunststoffflasche und sieht obendrein sehr hübsch aus.

Ich weiß nicht, wo Sie das gelesen haben, dass sich dieser „Edelstahl und somit auch das ionisierte Wasser elektromagnetisch negativ aufladen“ würde. Bitte nennen Sie mir die Quelle, denn das ist grotesker Unsinn und ich möchte direkt dazu Stellung beziehen.

Die allgemeine Sitution ist diese: Außer beim Betrieb eines Luftionisators oder nach einem Gewitter oder an einem Wasserfall ist die Luft um die Flasche meist positiv geladen.

Wasserstoffreiches Wasser in der Flasche ist negativ geladen. Wenn die Flasche nur eine einzige Metallwand hat, können sich die Ladungen je nach deren Stromstärke relativ leicht beeinflussen. Doppelwandige Vakuum Edelstahlflaschen schützen das Wasser besser vor Ladungsverlust.

Ihre Frage impliziert auch, dass negativ aufgeladenes Wasser „ungesund“ wäre. Ich weiß nicht, aus welcher esoterischen Ecke Sie diese Information haben. Es ist einfach Unsinn. Denn das Gegenteil ist richtig. Negative Ladung bedeutet Elektronenreichtum. Deswegen ist der Aufenthalt an einem Wasserfall auch gesünder als in einem Straßentunnel, wo extreme Elektronenarmut in Form positiv geladener Schadstoff-Ionen besteht.

Nun möchte ich Ihnen noch folgendes mitgeben: Das, was wir am Aktivwasser mit Spannungen von – 0,1 bis – 0,8 Volt als ORP (Oxidations Reduktions Potential) messen können, ist das Resultat einer Redox-Reaktion zwischen einer relativ stark positiv geladenen Elektrode, die bei einer Silber Elektrode zwischen 4,5 und 9 Volt beträgt, und dem gemessenen Wasser. Das, was das ORP des Wassers ausmacht, ist nämlich überwiegend bedingt durch die Anwesenheit von molekularem Wasserstoff im Wasser, der bei der elektrolytischen Wasseraktivierung in der Kathodenkammer entsteht. Molekularer Wasserstoff, H2, reagiert offenbar nur, wenn die positive Gegenspannung mehr als ca. 2 Volt beträgt, zum Beispiel in unserem Körper auf Hydroxylradikale mit einer Spannung von + 2,3 Volt. Bei Spannungen in dieser Höhe gibt der Wasserstoff Elektronen an die Messelektrode ab, die dann eine negative Spannung ausweist. Diese Spannungsverhältnisse sind also die Bedingungen der Möglichkeit eines Spannungsverlusts innerhalb der Flasche. Es ist aber völlig unwahrscheinlich, dass sich an der Außenwand einer Edelstahlflasche positive Spannungen in dieser Größenordnung ansammeln. Daher ist es möglich in einer prall gefüllten Edelstahlflasche wasserstoffreiches Wasser über mehrere Wochen verlustarm aufzubewahren. Das gilt bestimmt auch für Ihre hübschen teuren Klean Kanteen Falschen. Die müssen Sie wirklich nicht wegwerfen.

Link zum FAQ-Beitrag

> Typische Fragen und Antworten (auch per Email)

Körper basisch

Lieber Herr Akgün 

Ich freue mich riesig bei meinem Papi ist die Maschine bereits heute angekommen! Juhui 🙂 

Was denken sie, wie lange der Körper braucht, um wieder basisch zu werden? Wenn man sich gleich  (ungesund) wie immer ernährt? 

Ganz ganz liebe Grüsse Susanne M.

Hallo Frau M.

Danke für Ihre ganz ganz lieben Grüsse.

Wie lange braucht der Körper um basisch zu werden?

Das ist eine gute Frage, die jedoch nicht einfach zu beantworten ist, aus meiner Sicht. Vor allem, ohne Heilaussagen zu treffen.

Wenn man dem Speicheltest folgt, dauert es, bei leerem Magen, etwa 10 Minuten, um den pH-Wert im Speichel auf pH7 zu verschieben. Ohne basischem Wasser liegt er bei mir bei pH6, und wenn ich einen Schnaps trinke, sogar pH5,5. Da der Speichel von der Lymphflüssigkeit, also der Flüssigkeit, wo die Zellen praktisch baden, der Zellzwischenraumflüssigkeit, kann ich für mich davon ausgehen, dass ich dadurch basischer bin. Auch mein subjektives Geschmacksempfinden im Mund verschiebt sich durch das Trinken in Richtung angenehm und viel Speichel, anstelle trocken und komischer Geschmack. Siehe dazu den Speichetest-Video-Beitrag von Herrn Asenbaum.

Beim Basischen Wasser haben wir keine Stark gepufferte Base wie Natronlauge oder ähnliches. Es ist eine schwach gepufferte Base. Es geht hierbei darum, dass man langfristig weniger saure Mineralien aus dem Wasser in sich „geschüttet“ hat, sondern eher mehr basische. Langfristig gesehen sollte das dem Körper seine Balance bringen, deshalb bieten wir die sechsmonatige Zufriedenheitsgarantie an, die dazu dient, dass jeder nicht in 2 Wochen Veränderungen erwarten soll, sondern sich sechs ganze Monate Zeit lassen soll – beruhigt trinkend und bemerken soll, dass man eigentlich kein anderes Wasser mehr trinken will, bzw. sogar verweigert.

Ich trinke im Urlaub wenig Wasser, auch um zu sehen, wie ich dann so im Unterschied zu Deutschland, mit dem basischen Wasser, reagiere. Jedoch haben wir im letzten Urlaub den Blue 700 Wasserstoffgenerator dabei gehabt, so haben wir eben schon Wasser getrunken, gerne. Ohne Wasserstoff im Wasser gelöst schmeckt das Wasser uns nicht mehr.

Zurück zu Ihrer Frage: Ich finde, jeder sollte es selber spüren, indem man genug, also mindestens 2 oder gar 3 Liter jeden Tag trinkt und sieht, was so sich verändert. Am besten schriftlich oder noch besser per Video dokumentierend. Denn dann sind wir ja besonders gewillt, Rabatte für Ersatzfilter oder nächste Ionisierer einzuräumen.

Hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen. Alles liebe aus München, Yasin Akgün

Fragen über Wasserionisierer-Filter und Calcium-Schicht usw. – Wasserstoffgehalt

  • Wenn man im Haus eine Entkalkungsanlage hat, welche mit Hilfe von Salz das Wasser entkalkt, und der Filter filtert ja das Salz auch nicht heraus, hat das dann Auswirkungen auf das Wasser wenn es zur Elektrolyse gelangt? Entsteht dann eine sehr basische Lauge und sehr saures Wasser, also Anolyt und Katholyt? Und die Salztabletten sind sicher auch nicht das gesündeste Salz. Kann man das irgendwie verhindern?
  • Können Sie mir sagen, worin die Unterschiede bei den Filtern der Wasserionisierer liegen? Ist da ein qualitativer Unterschied? Hat z.B. ein Wasserionisierer mit zwei Filtern dann Wasser, welches doppelt so sauber ist?
  • Soll ich mein Wasser vorher testen lassen, damit sie mir den richtigen Filter mitliefern können?
  • Können die Wasserionisierer (z.B. der „AquaVolta Moses“) auch nur gefiltertes Wasser abgeben, also ohne Elektrolyse?
  • Wieso hat der Filter des „Moses“ eine Calcium-Schicht? Unser Leitungswasser hat bereits relativ viel Calcium (107 mg/l).
  • Ich werde mich wohl zwischen dem Wasserionisierer „Moses“ und dem „Eos Genesis“ entscheiden. Wann macht welches Gerät am meisten Sinn?
  • Wenn man das Wasser weniger basisch macht, heißt das dann gleichzeitig, dass es auch nicht so viel Wasserstoff enthält?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Rösch

Antwort von Yasin Akgün über allgemeine Fragen bei der Wasserfilterauswahl

Sehr geehrter Herr R.

Wegen Ihren Fragen, gerne können wir uns dann auch hören, Ich werde auch probieren:

Keine Sorge wegen dem Entkalken/Ionenaustauscher. Wenn geht die Härte auf °dH8-10 einstellen..
Bei niedrigem Durchfluss schmeckt das stark basische Wasser sonst launisch. Ist aber alles kein Thema, ist zu wenig Salzung.. Bei den ECA-Anlagen werden Soldkonzentrationen zwischen 4,5 und 7% verwendet, also weit mehr.

Dazu in diesem Video mehr:
www.aquacentrum.de/faqs/macht-es-sinn-bei-hartem-kalkhaltigem-wasser-das-wasser-vorher-zu-enthaerten/

Wegen Unterschieden zu Wasserionisierern:
Kurz und bündig kann ich aus meiner Erfahrung folgendes sagen:
Jeder Ionisierer kann in gewisser Hinsicht basisches, Wasserstoff-haltiges Wasser produzieren.
Auch die maximal erreichbaren Werte sind bei vielen Ionisierern recht hoch, also pH 10,5-11, bei sehr niedrigem Minimaldurchfluss.
Nur dass die meisten Ionisierer keinen guten und auch noch keinen bedienerfreundlichen Kalkschutz haben, und somit die Werte irgendwann nach wenigen Tagen oder Wochen heruntergehen.

Und das andere Thema ist die Installation, die meisten wollen ein Untertisch-Ionisierer:
www.aquacentrum.de/shop/eos-revelation-ll-untertisch-wasserionisierer/
Der ist aktuell extra stark reduziert, da ich gerne die Wünsche meiner Kundinnen erfüllen möchte

Das dritte wichtige Thema ist die Ausfallsicherheit der Wasserionisierer.
Viele Wasserionisierer gehen schon defekt in den ersten 5 Jahren, wohingegen andere auch nach 10 Jahren immer noch sehr gut laufen, und der Geschmack des Wasser wie am ersten Tag schmeckt, nach leckerem Wasser ohne Beigeschmack, ausser halt der stark basische Geschmack bei hoher Ionisierungsstufe und niedrigem Durchfluss.
Bei gefiltertem Wasser sollte es pur nach Wasser schmecken.
Nicht modrig oder ähnliches

Die zuverlässigsten Wasserionisierer macht EOS:
www.aquacentrum.de/shop/eos-revelation-ll-untertisch-wasserionisierer/
www.aquacentrum.de/shop/eos-touch-wasserionisierer/
www.aquacentrum.de/shop/eos-genesis-wasserionisierer/

Dann der Hersteller Ionia, der AquaVolta® Moses 7, der ist sehr gut am Wasserhahn zu installieren, da er einen Drehregler hat.
www.aquacentrum.de/shop/aquavolta-moses-7-wasserionisierer/

Der kann mal in den ersten 1-2 Wochen einen defekt haben, aber dann wird er gleich ausgetauscht. Wenn er aber mal läuft, dann laufen diese Geräte bisher am längsten, bzw wir haben bereits mehrere über 12 Jahre alte Geräte umgetauscht gegen ein neues Modell. Die hatten alle noch volle Funktion.

Wenn diese Sache klar ist, bleibt nicht mehr viel übrig.
Entweder ein Doppelsystem, also ein EOS oder ein einfachstem, der Moses 7, der ideal für den Anschluss am Wasserhahn ist.
Filtermässig ist natürlich ein Doppelfiltersystem besser in der Leistung, aber in Sachen Schwermetallsalze, da gehen die Aktivkohlefilter, di nicht für Salze gemacht wurden, eher in die Knie.
Also eher unsichere Filterleistung.
Dann würden Sie einen Vorfilter nutzen, aber eben nur, wenn Sie Bedenken wegen Schwermetallsalzen haben.

Eine detaillierte Wasseranalyse lassen Sie am besten hier machen:

www.reefanalytics.com/Laboruntersuchung/Wasseranalytik-WA-Premium::452.html
Wenn was rauskommt, schauen wir dann weiter, ob ein Vorfiter nötig ist.

Ja, alle Wasserionisierer können auch ohne die Elektrolyse nur gefiltertes Wasser abgeben, Jedes Wasser was herauskommt aus dem Wasserionisierer ist gefiltert.

Wegen Calcium:
www.aquacentrum.de/faqs/wie-schlimm-das-calciumsulfit-den-filtern-ist-insbesondere-vor-dem-hintergrund-dass-wir-auch-reichlich-gefiltertes-wasser-ohne-ionisierung-nutzen/

Klar, je weniger Leistung, desto weniger der pH-Wert, und auch der gelöste molekulare Wasserstoffgehalt und der damit einhergehende negative Redox-Potential (Elektronenfülle im negativen, Minus-Vorzeichen-Bereich), der bis zu -600mV sein kann.

Habe Ihre Fragen online gestellt, wenn ich darf.
Alles liebe
Ihr Yasin Akgün

> Anwendung | Aufbewahrung | Haltbarkeit | Elektroaktiviertes Wasser

Herbert F.: Der neue Wasserionisierer wird seit einigen Wochen in unserem Steuerbüro von meinen Mitarbeitern genutzt. Auch unseren Mandanten biete ich eine Karaffe Wasser als Alter- native zu Kaffee, Tee und Fruchtsäften bei Beratungsgesprächen an. Die Glaskaraffen haben mittlerweile einen milchigen Belag, der sich besonders auf dem Boden ablagert. Ein Mitarbeiter hat mich bereits gefragt, um welche Ablagerungen es sich handelt. Zwischen den Zeilen habe ich die Frage herausgehört, ob das Wasser denn wirklich so gesund sei, wie ich es propagiert habe. Für einige Skeptiker im Betrieb ist das wieder Wasser auf ihre Mühlen, um die gut gemeinte Aktion in Frage zu stellen. Ich würde gern kompetent auf entsprechende Fragen antworten. Wie sollten die Glaskaraffen gereinigt werden, um die Reinheit des Wassers auch auszustrahlen, oder gibt es geeignetere Behältnisse um das Wasser ansprechend zu präsentieren?

Es ist klar, dass man nicht jedem Ihrer Mandanten ein Seminar über die fundamentale Wichtigkeit von Calcium in unserem Leben halten kann. Deswegen ist Ihre Frage nach der Präsentation des Wassers vollkommen richtig, wenn auch leider schwer zu beantworten.

Zunächst für Ihr eigenes Verständnis: Die weißlichen Beläge sind Verbindungen von Calcium mit Kohlensäure. Nichts schädliches, aber auch nicht besonders nützlich. Sobald sie auftreten, hat das basische Aktivwasser seine —> Relaxationszeit überschritten und sollte erneuert werden.

Je mehr Luftkontakt besteht, z.B. bei offener Aufbewahrung in Wasserkaraffen, desto kürzer ist die Relaxationszeit, weil Kohlendioxid aus der Luft als Kohlensäure ins Aktivwasser gezogen wird und sich als Calciumkarbonat ausflockt.
Daher ist unbedingt die Präsentation des Wassers in bis zum Rand gefüllten und luftdicht verschlossenen Flaschen vorzuziehen. Als günstigstes Material ist Violettglas anzusehen, gefolgt von Blauglas und Braunglas. Diese Flaschen verlängern die Relaxationszeit am Besten.

Daneben kommt noch Tritan, ein neuer Kunsstoff ohne Weichmacher infrage, an dem sich aber Ablagerungen bei mangelnder Reinigung sehr deutlich zeigen.

Nicht entkalkte Aufbewahrungsgefäße fördern die Verkürzung der —>Relaxationszeit, weil sie dem Calciumkarbonat Kristallisationskerne bieten. Sie leiten das negative Redoxpotential fast so ab wie eine – bei basischem Aktivwasser verbotene – Metallflasche.
Daher alle Aufbewahrungsgefäße immer entkalken.

Saures Wasser aus einem Durchlaufionisierer ist in der Regel nicht sauer genug zur Entfernung einer aufgebauten Kalkschicht. Am besten verwenden Sie eine Spritzflasche mit biologisch unproblematischer Zitronensäure und schwenken einen Spritzer davon in der Flasche, bis die milchigen Beläge abgelöst sind.

Danach kurz mit Leitungswasser ausschwenken und Sie können das Gefäss neu befüllen. Das ist leider etwas lästig, aber anders geht es nicht. Am besten trinkt man basisches Aktivwasser direkt nach dem Abfüllen sofort. Das ist natürlich in Ihrer Kanzlei so nicht möglich.

Siehe auch –> Calcium

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“, www.euromultimedia.de

> Installation Wasserionisierer

Video: Anpassung des Durchfluss durch pH-Wert Messungen

Deshalb möchte ich Ihnen gerne per Mail einige Fragen zu meinem Gerät (EOS Genesis) stellen:

– Sie hatten geschrieben: „Wichtig ist, dass Sie keine Lufteinschlüsse in der Flasche lassen, da sonst die Oxidation dieses sehr aktivierten Wassers schneller von Statten geht.“ – was bedeutet das?

– Ich nehme für unterwegs nun Wasser der Stufe 4 mit. Da empfohlen wird, 9,0 oder 9,5 zu trinken, ist Wasser der Stufe 4 (ph 11,0) unbedenklich jeden Tag zu trinken?

– In einem Video auf Ihrer Seite habe ich gesehen, dass man die einzelnen Stufen an dem wirklichen Wert anpassen kann. Wenn man dies tut, produziert das Gerät dann mehr ph pro Stufe, wenn der Wert z.b. zu niedrig war?

– Nimmt mit der Zeit die Stärke des Gerätes ab, was ph und Redox-Produktion angeht?

– Gibt es so etwas wie Inspektionen?

Vielen Dank für Ihre Antworten, freundliche Grüße, Beate H.

Antwort von Yasin Akgün am 15.Sep. 2016

Liebe Frau H., Danke für Ihre Email.

Wegen den Feineinstellungen der jeweiligen Elektrolyse-Stufen bei den EOS Wasserionisierern. Diese Einstellungen sind nicht notwendig, da wir diese schon von Werk aus so optimal es geht an unsere Verhältnisse einstellen lassen haben. Die stärkste basische Stufe ist somit so stark eingestellt, wie möglich.

Jedoch die Durchflusseinstellung ist wichtig:

Pauschal kann ich sagen, Sie können, wenn Ihr Wasser hart ist, den Durchfluss auf ca. 1 Liter/Minute oder bis sogar auf 0,8 Liter/Minute reduzieren. Falls Sie eher weicheres Wasser haben, dementsprechend den Durchfluss bis auf 1,6 Liter/Minute erhöhen. Die EOS Wasserionisierer zeigen im Display den tatsächlich aus dem basischen Wasserauslauf herausfließenden Wasserdurchfluss an.

Ideal ist es, wenn Sie den Durchfluss so anpassen, dass auf der vorletzten Stufe 3 das Wasser mit dem Indikator violett getestet wird, und die Stufe 2, die Stufe davor, noch blau ist. Dann wissen Sie, dass die stärkste Stufe, die letzte Stufe basisch in Richtung pH 10,5 bis pH 11 sein könnte, eher pH 10,5.

Genau werden wir es nie erfahren. Ist auch nicht so wichtig, weil ja das Wasser doch schnell aus diesem besonders aktiven Zustand wieder in einen weniger aktiven Zustand fällt, also nie stabil den Wert beibehält.

Bei pH 10,5 können Sie, je nach Wasser, etwa -500mV Redoxpotential erwarten. Und das ist mehr als Genug.

Falls das Wasser nicht gleich getrunken wird, geht nun der gelöste Wasserstoff über in die Umgebungsluft. Pauschal können wir aussagen, dass etwa um die Hälfte des Wasserstoffgehalts alle 3 Stunden abnimmt. Mit dem Wasserstoff verlieren wir auch das elektrische Potential, das Redoxpotential, das auch somit etwa alle drei Stunden um die Hälfte sinkt. Ja nach Wasser bzw. dessen Mineraliengehalt kann das auch natürlich variieren. Man kann da aber auch pauschal aussagen, dass je mehr Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium im Wasser enthalten ist, desto mehr hat man von der Elektrolyse.

Jedoch stört auch der Kalk im Laufe der Zeit, weil er gerne ausfällt, wenn der Wasserstoff das Wasser verlässt. Er kann komplett ausfallen, sprich, Sie haben dann ein sehr weiches Wasser, und den Kalk im Gefäß. Je stärker Sie ionisieren, je kalkhaltiger das Leitungswasser ist, je langsamer der Durchfluss ist, desto mehr treten diese Effekte ein.

Mehr über die Richtige Abfüllung von basischem Wasser und Stabilität in diesem Beitrag: www.aquacentrum.de/faqs/haltbarkeit-aktivwasser/

Die Werte können im Laufe der Zeit, nach 5 Jahren oder mehr vielleicht ein wenig abnehmen, aber normalerweise ist es kein Thema gerade die EOS Geräte 10 Jahre voll funktionsfähig zu nutzen. Wir können auch mal die Wasserzelle, also die Elektrolyse-Kammer komplett austauschen, und somit den „Motor“ erneuern..

Die einzige Inspektion ist die durch Sie, in dem Sie alle paar Monate mal die pH-Werte mit dem mitgelieferten Indikator testen. Und eben das Gerät warten, alle 6-12 Monate mal mit der mitgelieferten Entkalkungspumpe und Zitronensäure entkalken.

Sonst können wir auch mal die Anlage inspizieren, aber das ist eher dann notwendig, falls mal ein defekt auftauchen sollte.

So hoffe ich, dass ich Ihnen weiter helfen konnte. Testen Sie einfach weiter. Sie werden die Unterschiede am eigenen Leibe spüren

Alles liebe auch München, Ihr Yasin Akgün

Link zum FAQ-Beitrag

> Gegenstimmen basisches Wasser

Johan K.: Je mehr man sich mit „basisches Wasser“ im Internet beschäftigt, je mehr unsicherer wird man!

Z.B, hier auf der Seite schreibt man nicht positives darüber: www.bestwater.de/faq/147-was-ist-basisches-wasser
 Was ist den nun wirklich daran, wem kann man nun am meisten glauben, oder ….?

Der Einfachheit habe ich den Artikel von der genannten Website (2016.08.06) übernommen und kommentiere ihn farbig im Text:

Das basische Wasser

„In letzter Zeit werden von verschiedenen Anbietern zum Preis von 800,00 bis über 3.000,00 € Geräte verkauft, die Leitungswasser – meist nach einer wenig leistungsfähigen Aktivkohle-Vorfilterung – in eine basische und eine saure Komponente zerlegen.“

Antwort: Aktivkohle ist nicht umsonst eine der Standardkomponenten fast aller Wasserfilter. In vielen Fällen reicht sie aus. Aktivkohle (ohne selektive Ionenaustauscher-Harze) filtert aber keine Schwermetalle, sodass es bei deren Nachweis gut ist, einen Wasserfilter mit weiteren Komponenten (selektive Ionenaustauscher-Harze) zu nutzen, die bei den manchen Wasserionisierern zusätzlich zur Aktivkohle empfohlen werden.

„Die im Wasser gelösten Mineralien werden dabei mittels Elektrolyse durch zwei Elektroden getrennt, an denen eine Gleichspannung angelegt ist. In der einen Komponente werden die Metallionen angereichert, in der anderen Komponente hingegen sammeln sich die Nichtmetallionen. Auch das Wasser wird in Hydroxid-Ionen ((OH- = basisch) und Wasserstoff-Ionen (H+ = sauer) zerlegt.“

Antwort: Das ist zwar korrekt, aber nicht vollständig. In der Kathodenkammer, in der das Trinkwasser erzeugt wird, sammelt sich auch molekularer Wasserstoff. Dieser ist das Ziel hauptsächliche Ziel eines Wasserionisierers. Die basischen Hydroxid-Ionen sind nur ein erwünschtes Nebenprodukt. Sie tragen zur Entsäuerung bei.

„Enthält das Ausgangswasser z. B. Kochsalz (NaCl), so entsteht auf der einen Seite eine Base, also Natronlauge, chemisch NaOH und auf der anderen Seite Chlorwasserstoffsäure (Salzsäure), chemisch HCl. Die Natronlauge besitzt nun einen basischen pH-Wert und wird von den Geräteanbietern als „basisches Wasser“ bezeichnet, die Salzsäure liegt hingegen im sauren pH-Bereich und ist somit „saures Wasser“. Ein solches „basisches Wasser“ könnte sich übrigens jeder auch ohne teure Elektrolysegeräte sehr billig selbst herstellen, indem er reinem Wasser ein paar Krümel Ätznatron oder Ätzkali beimischt.“

Antwort: Das ist ein auf völliger Unkenntnis von Elektrolysevorgängen basierendes Fehlverständnis eines Wasserionisierers. Eine Lauge besteht aus Hydroxid-Ionen und jeweils einem zugehörigen Laugenrest – in dem angeführten Beispiel wäre der Laugenrest das Natrium-Ion, dem jeweils ein einziges Hydroxid-Ion gegenübersteht. Im basischen Wasser aus einem Wasserionisierer, das man korrekt „Aktivwasser“ oder „reduziertes Wasser“ nennt. Eines seiner wichtigsten Kennzeichen ist, dass es eben keinen Laugencharakter hat, weil nur die verschwindend geringen Laugenreste aus dem Trinkwasser im Milligrammbereich pro Liter vorhanden sind. Aber das basische Aktivwasser besitzt dafür exzessive Mengen an freien Hydroxid-Ionen, denen kein Laugenrest gegenüber steht. Ein Beispiel: Wenn Sie in einer Natronlaufe mit pH 12 baden würden, wären Sie verätzt und ein Fall für den Bestatter. Wenn Sie in basischem Aktivwasser pH 12 baden, wird Ihre Haut nur sanft entfettet und Sie fühlen sich sauwohl, weil der gelöste Wasserstoff in Ihren Körper eindringt.

„Das Leitungswasser enthält natürlich je nach Gegend auch andere Stoffe wie z. B. Kalziumsulfat (Gips), das dann durch Elektrolyse in Kalziumhydroxid (Löschkalk) und Schwefelsäure zerlegt wird.“

Antwort: Auch hier fehlen Grundkenntnisse der elektrochemischen Vorgänge. Erstens, im Leitungswasser ist kein Gips, sonst würden die Wasserleitungen ständig erneuert werden müssen, weil sie zugipst werden. Kalziumsulfat ist ein Feststoff. Das ist aber hier nicht der Fall, weil Kalziumsulfat in Wasser gelöst ist und durch das Wasser in Kalzium-Ionen und Sulphat-Ionen zerfällt. Durch die Elektrolyse werden die Kalzium-Ionen und die Sulphat-Ionen in die Kathoden- und Anodenkammer der Elektrolysezelle getrennt. Aus den Kalzium-Ionen bilden sich zunächst Kalzium-Mineralkolloide mit molekularem und atomarem Wasserstoff, der bei der Elektrolyse entsteht. Erst wenn der Wasserstoff nach der Produktion allmählich ausgast, bilden die Kalzium-Ionen Verbindungen, meist allerdings mit Kohlensäure, die im Wasser oder bei Luftkontakt mit der Atmosphäre zu Kalziumkarbonat reagieren, das dann als weißer Schleier aus dem basischen Aktivwasser ausfällt, wenn man es nicht sofort trinkt. Schädlich ist Kalziumkarbonat aber nicht. Viele kaufen es als Nahrungergänzungsmittel. Bei elektroktiviertem Wasser kann auch durch die Reaktion mit Hydroxid-Ionen Kalzium-Hydroxid entstehen. Dies ist dadurch gekennzeichnet, dass es nicht aus dem Wasser ausfällt, sondern oben schwimmt. Dies passiert bei Haushalts-Ionisierern aber nicht, man kann es nur bei Topf-Ionisierern beobachten, die einen pH > 11 in einem sehr langsamen Prozess erzeugen. Elektrolyt-Wasser mit pH > 11 ist aber kein basisches Aktivwasser zum Trinken, sondern sogenanntes Katholyt-Wasser, das zur Reinigungszwecken verwendet wird.

„Dem „basischen Wasser“ werden nun diverse Heilwirkungen mit der Begründung angedichtet, bei den meisten Menschen sei der Organismus übersäuert und das basische Wasser würde diese Übersäuerung beheben.“

Antwort: Hier fehlt die Quellenangabe zu diesen „Dichtungen“. Dass bei den meisten Menschen der Organismus übersäuert ist, ist nicht nur die Ansicht vieler Ärzte, sondern wird auch durch die wissenschaftlich gesicherte Tatsache gestützt, dass der Bikarbonat-Spiegel im Blut ab dem 45.Lebensjahr dramatisch zu sinken beginnt. Bikarbonat ist aber der wichtigste Puffer gegen jegliche Säurelast, egal ob durch Ernährung, Sport oder sonstigen Stress. Da nun aufgrund der Alterspyramide zumindest in den Industrieländern die Mehrheit der Bevölkerung über 45 Jahre alt ist, liegt die Aussage, dass bei den meisten Menschen der Organismus übersäuert ist, auf der Hand. Selbstverständlich gibt es auch andere Methoden, einer Übersäuerung zu begegnen, zum Beispiel durch Infusionen von Bikarbonat. Dies ist allerdings eine ärztliche Notfallmaßnahme. Der Zweck des Trinkens von basischem Aktivwasser liegt darin, durch kontinuierliches Trinken eines mild basischen Wassers ein „Perpetuum mobile der Entsäuerung“ (Dr. med. Walter Irlacher) zum Tagesbegleiter zu machen, anstatt nur neutrales Leitungswasser oder gar saures Mineralwasser zu sich zu nehmen, das die Übersäuerungsprobleme jedenfalls nicht so leicht verhindern kann.

„Als „Beweis“ werden etliche Einzelfallberichte genannt, nach denen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden verbessert worden seien. Wissenschaftliche Nachweise für eine gesundheitsfördernde Wirkung von basischem Wasser gibt es jedoch nicht.“

Antwort: Diese haltlose Behauptung kann durch einfache Angabe der Suchbegriffe „alkaline water“ „studies“ falsifiziert werden. Weit mehr wissenschaftliche Arbeiten gibt es inzwischen zu dem Thema, das man als gesundheitlichen Hauptfaktor der Wirkung von basischem Aktivwasser erkannt hat: Den gelösten Wasserstoff. Siehe zum Beispiel: http://www.molecularhydrogenfoundation.org/studies/

„Es wird sogar argumentiert, ein Liter des so aufbereiteten „basischen Wassers“ habe die antioxidative Kraft von zehn Zitronen, obwohl Zitronensaft ganz und gar nicht basisch ist, sondern im Gegenteil extrem sauer (pH-Wert 2,4). Ein solcher Vergleich ist also nicht überzeugend, sondern belegt eher das Gegenteil.“

Antwort: Dieses Argument belegt eher die völlige Unkenntnis des Autors über das Thema.  Dass das basische Aktivwasser basisch ist, hat mit seiner antioxidativen Wirkung überhaupt nichts zu tun. Sonst wäre ja auch eine Lauge antioxidativ. Die antioxidative Wirkung von basischem Aktivwasser ist vielfach erwiesen, und liegt ausschließlich an der Menge des gelösten Wasserstoffs, der bei der Elektrolyse in der Kathodenkammer entsteht. Der gelöste Wasserstoff senkt das Redoxpotential des Wassers in außergewöhnlicher Weise. Ob es nun 10 mal stärker als bei Zitronen ist, hängt in erster Linie von der Qualität der Zitronen ab. Es kann mal mehr und mal weniger sein. Die antioxidative Kraft der Zitrone hängt vor allem von der Ascorbinsäure ab (Vitamin C). Vitamin C, das durch Alterung der Zitrone oxidiert wurde, kann durch molekularen Wasserstoff sehr gut wieder aufgefrischt werden, wie übrigens auch alle anderen Antioxidantien in unserem Körper.

„Warum „basisches Wasser“ nicht gesund ist

Eine basische Wirkung käme nicht einmal über den Magen hinaus, da der Verdauungssaft des Magens stark sauer ist und das basische Wasser sofort neutralisieren würde. Eher würde dadurch die Magensäure abgeschwächt und der Körper müsste gegenreagieren, indem er mehr Magensäure produziert.“

Antwort: Das ist erneut ein Argument, das die fehlende Kompetenz des Autors zeigt. Das Wasser rinnt über die sogenannte „Kleine Magenstraße“ über den Verdauung-Sack des Magens, in dem sich die Magensäure und der Speisebrei befinden (der übrigens wasserabweisend ist und sich nicht damit vermischt) direkt über den Pförtner in den Darm. Außerdem wurde experimentell von Prilutsky und Bakhir geklärt, dass selbst, wenn es zu einer Vermischung käme, die Wirkung auf den Magensaft pH-Wert nur 0,1 pH wäre, weil basisches Aktivwasser eben keine Lauge, sondern basisches Aktivwasser ist. Weiteres zur Magensäure und basisches Wasser in diesem Video.

„Berichten aus Japan zufolge sind dadurch bereits in vielen Fällen Magen-Darm-Probleme aufgetreten, besonders bei älteren Menschen, die oft nicht mehr in der Lage sind, ausreichend Magensäure zu produzieren.“

Antwort: Nach 12 Jahren Forschung ist es mir nicht gelungen, diese angeblichen Berichte aus Japan zu ermitteln. In der wissenschaftlichen Literatur findet sich nichts dergleichen. Daher wäre eine Quellenangabe wünschenswert. Es ist richtig, dass ältere Menschen oft nicht mehr genügend Magensäure produzieren. Allerdings gibt es zum Beispiel die Theorie des Koreaners Sang Whang (Reverse Aging), dass gerade das Trinken von basischem Wasser die Magensaftproduktion wieder anregt.

„Die Magensäure ist jedoch für die Verdauung äußerst wichtig, da die eiweißspaltenden Enzyme des Magens nur im sauren pH-Bereich aktiv sind. Da die Eiweiße nicht mehr ausreichend in Aminosäuren zerlegt werden können, können keine körpereigenen Proteine gebildet werden und die unverdauten Abfallstoffe können zu Allergien führen. Auch bestimmte Vitamine und Mineralien können so nicht mehr ausreichend resorbiert werden.
Eine zu schwache Magensäure bildet auch keine ausreichende Barriere für Parasiten, die somit in den Organismus gelangen und sich im Gewebe festsetzen können.“

Antwort: Siehe oben: Es ist experimentell von Prilutsky und Bakhir eindeutig belegt, dass der pH-Wert des Magens nicht einmal durch das Trinken von basischem Aktivwasser pH 10 so verändert werden kann, dass Verdauungsenzyme blockiert werden.  Der Magen pH bleibt selbt bei 100-facher Verdünnung mit basischem Aktivwasser unverändert und alle Verdauungsfunktionen funktionieren bestens.

„Instabiles Redoxpotenzial

Einige Anbieter von Wasserionisierern werben damit, das mit diesen Geräten erzeugte Wasser würde Elektronen freisetzen und durch das dadurch entstehende Redoxpotenzial freie Radikale binden.
Das Redoxpotenzial des „ionisierten Wassers“ ist jedoch so stark, dass zelluläre Redoxsignalmoleküle gestört werden, die für die Immunfunktion der Zelle von zentraler Bedeutung sind.“

Antwort: Manche früheren Anbieter von Wasserionisierern haben tatsächlich von „freien Elektronen“ fabuliert. Dass freie Radikale durch Elektronenspender neutralisiert werden, die man deswegen auch Antioxidantien nennt, ist allgemein bekannt.

Die in basischem Wasser verfügbaren Elektronen sind allerdings nicht frei herumschwebend, sondern im gelösten Wasserstoff gespeichert. Misst man nun das Redoxpotential von wasserstoffreichem Wasser, kommt es an der Messelektrode zu einer Redoxreaktion, bei der der  leicht oxidierbare Wasserstoff seine Elektronen abgibt. So entsteht das extrem negative Redoxpotential des basischen Aktivwassers. Es bezeugt eine immense Bereitschaft des Wassers, Elektronen abzugeben, also antioxidativ bzw. reduzierend zu wirken. Die Rede von „Redoxsignalmolekülen“ ist dabei pseudowissenschaftliches Geschwätz. Diese beruht auf dem Strukturvertrieb ASEA™ erfundenen und in der Wissenschaft gänzlich unbekannten Begriff „Redoxsignalmoleküle“. So etwas gibt es nicht und deswegen können diese Phantasiegebilde auch nicht gestört werden.

„Andererseits ist dieses Redoxpotenzial „ionisierten Wassers“ unter Luftatmosphäre instabil und geht durch Lagerung oder Transport sehr schnell wieder verloren.“

Antwort: Dass die Halbwertszeit des negativen Redoxpotentials je nach Wasserzusammensetzung durchschnittlich 3 Stunden beträgt, wenn es der Atmosphäre unter Normaldruck ausgesetzt wird, liegt am Ausgasen des molekularen Wasserstoffs (Henry-Gesetz). Denn in der Atmosphäre findet sich kaum Wasserstoff, sodass sich der Wasserstoffpartialdruck zwischen Wasser und Atmosphäre ausgleicht. Dies nennt man auch „—> Relaxationszeit“.

Um dem frühzeitigen Verlust des gelösten Wasserstoffs entgegen zu wirken werden Wasserflaschen mit Wasserstoffwasser ohne Lufteinschlüsse abgefüllt und aufbewahrt. Mehr dazu in einem separaten FAQ-Beitrag: Aufbewahrung basisches Wasser

„Um ein optimales Redoxpotenzial zu erreichen, bedarf es keines „basischen Wassers“. Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten die antioxidativen Vitamine A, C und E, die unsere Zellen viel wirksamer vor freien Radikalen schützen.“

Antwort: Das ist völlig falsch. Unter allen hier genannten Antioxidantien ist molekularer Wasserstoff das kleinste und feinste, das im Gegensatz zu den genannten molekular größeren Antioxidantien auch in den Zellkern vordringen kann und dort das gefährlichste aller freien Radikale (Hydroxyl-Radikal) direkt neutralisieren kann. Außerhalb der Zelle lädt molekularer Wasserstoff verbrauchte Antioxidantien höherer Molekülgröße nach, auch die körpereigenen wie Glutathion, Katalase, Superoxid-Dismutase und trägt so zu einer höheren antioxidativen Fähigkeit des Körpers bei.

„Basisches Wasser“ macht nicht basisch

Die meisten Lebensmittel, die im Körper eine basische Wirkung entfalten, haben in dem Zustand, in dem sie aufgenommen werden, gar keinen basischen pH-Wert wie umgekehrt säurebildende Nahrungsmittel im Ausgangszustand durchaus basisch sein können.
Obst, Gemüse und Blattsalate enthalten viel mehr Mineralstoffe als Wasser, auch als ionisiertes Wasser.“

Antwort: Das ist eine Milchmädchenrechnung, die – wissenschaftlich gesehen  etwa 100 Jahre alt ist, als man noch glaubte, dass Metall-Ionen für den pH-Wert verantwortlich sind. Tatsächlich sind es aber die Hydroxid-Ionen, zu denen die Metall-Ionen den Laugenrest ausmachen. Es handelt sich um das „Märchen von der basischen Zitrone“ und anderer sogenannter „basisch wirkender Nahrungsmittel“. Ein populärer Irrtum wird auch durch seine massenweise Wiederholung nicht zur Wahrheit. Nach Aussage des Biologen Dr. U. Warnke  gibt es bei direkter Messung kein Lebensmittel, das basisch ist. Allerdings habe ich doch wenigstens eines gefunden, nämlich Muttermilch, die leicht basisch ist. Aber dies ist die Ausnahme. Im Prinzip können Sie essen, was Sie wollen, wenn Sie nicht so viel essen, dass die Lunge das Kohlendioxid nicht mehr los wird. Das ist der Grund, warum Sportler in der Regel gesünder sind als Faulpelze, die ebenso viel essen.

Wie also kommt es zu der Behauptung, beispielsweise eine Zitrone wirke basisch?

Dieser Irrtum geht zurück auf eine fehlerhafte Theorie des Lebensmittelforschers Ragnar Berg aus dem Jahre 1913 und wurde seitdem immer wieder abgeschrieben wie das Märchen vom vielen „Eisen im Spinat“. (Die Nahrungs- und Genussmittel, ihre Zusammensetzung und ihr Einfluss auf die Gesundheit, mit besonderer Berücksichtigung der Aschenbestandteile, Dresden, 1913.)

Berg hatte die gängigsten Lebensmittel zu Asche verbrannt, löste die Asche mit den mineralischen Resten anschließend in entionisiertem Wasser auf und bestimmte den pH-Wert der Aschelösung. Sind viele kationische Mineralien /Metalle) übrig, steigt der pH-Wert über 7 und es ergibt sich ein angeblich basisch wirkendes Lebensmittel. Sind mehr Anionen vorhanden, sinkt der pH-Wert unter 7 und es ergibt sich nach Berg ein sauer wirkendes Lebensmittel. Abgesehen von dem fehlerhaften Säurebegriff der damaligen Zeit, wo man Kationen anstatt Hydroxidionen für Basen hielt: Ragnar Berg hat die organischen Säuren, die als Kohlendioxid in seinem Laborschornstein zum Himmel dampften, einfach aus seinen Messungen herausgemogelt. So, als äßen wir die Asche einer Zitrone und nicht die Zitrone selbst. Indessen muss unser Körper aber auch die organischen Säuren abbauen und das Kohlendioxid über die Lunge entsorgen.   

Das sei doch kein Problem, argumentieren die Anhänger der angeblichen Basenkost: Wir atmen doch andauernd aus. Das stimmt, denn die Lunge ist ein sehr leistungsfähiges Entsorgungsorgan für organische saure Abfallstoffe. Aber unser Schornstein steht nicht im Labor von Herrn Berg, unser Schornstein ist unser Blut. Blut ist zwar gut gegen Säuren gepuffert, aber es kann nur eine Säurelast zur Lunge transportieren, die den pH-Wert maximal um 0,1 pH absenkt. Und in diesem kleinen Transportfenster für Säuren müssen auch noch die nierenpflichtigen Säuren Platz finden!

Daher ist auch eine „organische“ Zitronensäure eine ebenso große Säurebelastung für den Körper wie eine anorganische Säure. Die Zitrone wirkt absolut nicht basisch. Unsere pH-Tabelle für Getränke ist korrekt. Und wenn Sie übersäuert sind, nützt es nichts, wenn Sie einen Liter Orangensaft trinken. Daher ist es selbstverständlich richtig, zu sagen „Basisches Aktivwasser macht basisch“. Einfach weil der Körper dann die organischen Säuren anderer Getränke nicht über den Blutkreislauf entsorgen muss.

„Wer seinen Körper also alkalisieren möchte, kann das wesentlich einfacher mit diesen Nahrungsmitteln erreichen. Zudem sind die Mineralstoffe in diesen Lebensmitteln in Chelatkomplexen organisch gebunden und können vom Körper viel besser verwertet werden als die im Wasser gelösten.“

Antwort: Chelatierung ist eine Methode, nichtwasserlösliche Schwermetalle, wasserlöslich zu machen. Alkalische und erdalkalische Mineralien sind dagegen in der Regel vollständig wasserlöslich und liegen daher in ionisierter Form im Wasser vor. Sie müssen keineswegs chelatiert werden. Sie sind bereits maximal bioverfügbar, weil sie in ionisierter Form vorliegen!

„Unser Körper ist tatsächlich häufig übersäuert. Das liegt aber in erster Linie an einer dauerhaft falschen Ernährung und einer zu geringen Versorgung mit Wasser. Denn außer den säurepuffernden Lebensmitteln brauchen wir auch Wasser als Transportmedium für die Abfallprodukte.“

Antwort: Schön, dass der Autor nun doch zugibt, dass Übersäuerung ein Problem darstellt. Es wäre dann gut, wenn er – außer Muttermilch – einige dieser säurepuffernden Lebensmittel nennen würde. Den Humbug von Ragnar Berg habe ich bereits vorher erläutert.

„Das Ganze lässt sich nicht einfach so neutralisieren, indem man ab jetzt mit einem Wasserionisierer hergestelltes „basisches Wasser“ trinkt. Eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit reinem Wasser hilft viel mehr dabei, freie Radikale zu neutralisieren.“

Antwort: Nein. Sie hilft zwar, höhere Säurelasten zu vermeiden, aber nicht so wie basisches Aktivwasser.

„Verbesserung des Wohlbefindens durch „basisches Wasser“?

Warum werben die Geräteanbieter mit zahlreichen Heilungsaussagen und Fällen von Verbesserungen des Gesundheitszustandes und des Wohlbefindens?
Weil „basisches Wasser“ am Ende schon hilft. Denn zum einen ist Wasser ein schwacher Puffer und kann bereits bei geringer Änderung der Ionenkonzentration eine relativ starke Beeinflussung des pH-Wertes sowohl in Richtung sauer als auch in Richtung basisch bewirken, ohne dass eine nennenswerte physiologische Beeinflussung zu erwarten ist. Und weil man an die Wirkung glaubt, wird man automatisch mehr trinken. Schlussendlich ist „schlechtes“ Wasser besser als gar keins, da zumindest die Unterversorgung mit Wasser insgesamt dauerhaft ausgeglichen wird.“

Antwort: Das ist nicht ganz falsch. Der Autor vergisst aber zu erwähnen, dass basisches Aktivwasser mit einem üblichen Trink pH-Wert von 9,5 etwa eine doppelt so starke Entsäuerungsfähigkeit wie Leitungswasser mit den üblichen pH 7,4 hat.

„Was ist dran an der Behauptung, weiches Wasser sei schlecht fürs Herz?

Die Befürworter basischen Wassers argumentieren mitunter mit einer Studie aus Finnland, bei Menschen, die in Gegenden wohnen, in denen das Leitungswasser einen niedrigen Härtegrad aufweist, würden häufiger Krankheits- und Todesfälle durch Herzinfarkt auftreten als in Gegenden mit hartem Wasser.
In dieser Studie bleiben außer der Wasserhärte jedoch sämtliche weiteren Einflussfaktoren wie Ernährung, Lebensweise, Umweltbelastung und Art der Bestandteile im Wasser unberücksichtigt, was in der Zusammenfassung der Studie sogar genannt wird. Nicht berücksichtigt wurde auch, wie viele Menschen an anderen Ursachen wie z. B. Krebs (möglicherweise sogar früher) sterben. Jedes Leben findet ein Ende und der natürlichste Tod tritt durch Herzversagen ein.“

Antwort: Angesichts der hohen Teilnehmerzahl der finnischen Studie kann man die anderen Sterblichkeitsfaktoren als nicht signifikant einstufen. Diese über 30 Jahre gehende statistische Studie an fast 19.000 finnischen Männern aus dem Jahr 2004 hat belegt, dass jeder zusätzliche Härtegrad dH im Trinkwasser deren Herzinfarktrisiko um 1 % senkte. Dass die Befürworter von basischem Wasser diese Studie oft anführen, liegt vor allem an der Tatsache, dass der Härtegrad des basischen Aktivwassers aus einem Wasserionisierer um ca. 30 % höher liegt als der des dem Wasserionisierer zugespeisten Leistungswassers. Eine 10 Jahre dauernde deutsche Studie im Kreis Wernigerode belegt es in der umgekehrten Beziehung: „Bei dem sehr weichen und weichen Wasser können somit die Infarkte fast doppelt so häufig sein. Bei älteren Patienten treten sie im Durchschnitt ca.. eineinhalbmal so häufig auf.“ (Quelle: Teitge, J., Herzinfarktinzidenz und Mineralgehalt des Trinkwassers. http://www.mgwater.com/teitge.shtml)

„WHO: Mineralien im Wasser haben keine positive Wirkung

In Europa ist laut den Trinkwasserrichtlinien der  Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Glaube verbreitet, dass natürliche Mineralwässer aufgrund ihres Mineralstoffgehaltes medizinische Eigenschaften oder andere gesundheitliche Vorteile besäßen.
Viele Getränkeanbieter nutzen diese aus der Tradition stammenden Vorurteile für ihre irreführende Werbung aus.
Die WHO verzichtet jedoch in ihren Trinkwasserrichtlinien darauf, Mindestmengen für essentielle Nährstoffe anzugeben und weist weiter darauf hin, dass bei Verwendung von Trinkwasser mit sehr geringen Mineralstoffgehalten in vielen Ländern der Welt keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt geworden wären (WHO-Guidelines for Drinking-water Quality, 6.5.2 Potential health benefits of bottled drinking-water S. 114).“

Antwort: Der WHO Report „Calcium and Magnesium in Drinking Water – Public Health Significance“ stellt eine überwältigende Zahl von Belegen vor, die nahelegen, dass der Konsum von härterem Wasser deutliche Überlebensvorteile hat. Wie kommt der Autor zu seiner Schlussfolgerung? („Basisches Wasser“ kann bei dauerhaftem Genuss zu Verdauungs- und Herzproblemen sowie Beschwerden durch Kalkablagerungen führen und ist somit nicht zu empfehlen.) Dies ist durch nichts belegt und möglicherweise eine interessengesteuerte Fehlinformation.

„Quelle: www.worldtimes-online.com Autor: Hans-Peter Bartos“

Antwort: Natürlich haben wir zu dem ursprünglichen Artikel welcher von Hans-Peter Bartos geschrieben wurde, woraus dieser Bestwater Gegenstimmen-Artikel erstellt wurde, auch einen ganzen FAQ-Beitrag erstellt:

www.aquacentrum.de/faqs/ist-basisches-wasser-ungesund/

Näheres lesen Sie bitte unter den folgenden Links unter der FAQ „Gegenstimmen basisches Wasser“: https://www.aquacentrum.de/faq/

Oder Sie laden Sie sich die aktuellste PDF (derzeit über 400 S.) hier kostenfrei herunter.

Für weitere Fragen schreiben Sie an mich ein Email.

> Allgemeine Fragen über Wasser und basisches Wasser

Fragen über Wasserstoffwasser-Produktion durch Wasserstoffwasser Generatoren

Guten Tag Herr Dipl.Ing.

Ich habe einige für mich noch ungeklärte Fragen an Sie:

Ein Wettbewerber erklärt daß derzeit nur „sein“ (koreanisches Produkt) „Lourdes Generator“ der außerdem noch extrem teuer ist, weltweit das einzige Gerät sei das den Wasserstoff (antioxidanz) von Sauerstoff (oxidanz) trennt sodaß man nur Antioxidatien trinkt!!!
Stimmt das? Trennen die Wasserstoffbooster die Sie anbieten und der eine kurzzeitige wesentlich höhere Sättigung ermöglicht ebenfalls korrekt Wasserstoff und Sauerstoff sodaß man ebenfalls NUR die „gesundheitsfördernden“ Antioxidatien trinkt? Die Geräte von Aquacenter arbeiten im Gegensatz zum „Lourdes Generator“ mit Druck. Geht bei erheblicher Druckausübung nicht wieder die hexagonale Wasserstruktur sowie die kleinen Cluster die beim Jonisierungsprozess entstehen wieder verloren denn die starke erhebliche Mehrheit der Wassermenge ist eben „normales“ Wasser das man trinkt, es geht ja nur um ppm´s beim Wasserstoff.

Lourdes Wasserstoff Wasser Generator antioxidatives Wasser weiss perspektive

Erzeugen die Jonisierungsgeräte von Aquacenter auch basisches Wasser wenn das Eingangswasser von einer vorgeschalteten Umkehrosmose stammt?
Eigentlich dürfte keine Jonisierung mehr stattfinden denn bei einem elektrisch nichtleitenden Wasser kann man natürlich auch keine Veränderung durch Elektrizität erreichen.
Der Wasserstoff der beim Jonisierungsprozeß entsteht ist sicherlich nicht vom Sauerstoff getrennt, wenn ja, wohin geht bei den Jonsierungsgeräten von Aquacenter dann der Sauerstoff, schließlich handelt es sich um eine geschlossene Kammer wo die Elektrolyse stattfindet?!
Wenn H und O nicht getrennt werden dann ist das Wasser aus Jonisierungsgeräten doch nicht so extrem gesund!

Bietet das Aquacenter auch mobile Umkehrosmoseanlagen, ohne Anschluß an die Wasserleitung, an, so wie dies bei einem Jonisierungsgerät der Fall ist!? Der Wettbewerber behauptet außerdem vehement daß die Mineralien die isoliert im Wasser vorkommen bloß die Adern verstopfen und das Bindegewebe belasten weil der Körper diese Isolationsmineralien gar nicht aufnehmen kann und dies die letzten Jahre durch viele wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt worden sei. Letztes Jahr habe ich eine Menge isolierter Mineralien und anderes isoliertes Zeug von Dr.Hittich (bekannter Nahrungmittelproduzent im Eigenvertrieb – „Wir wollen nur Ihr Bestes (Geld)“, so das Schlagwort) eingenommen und habe in der Tat erlebt daß der Körper versteift mit stechenden Empfindungen, ich habe mir Schmerzen mit viel Geld erkauft; also ich glaube dem Wettbewerber aus eigener Erfahrung!

Das sind jetzt zugegebenerweise etliche Fragen die ich etwas unstrukturiert aufgezählt habe aber vielleicht finden Sie doch Zeit diese in den kommenden 2 Wochen zu beantworten. Es eilt nicht extrem.

Mit freundlichen Grüßen

Hübler J.

Antwort von Karl Heinz Asenbaum | Lourdes Generator | Wassercluster | RO-Wasser | Mineralien

Hallo Herr Hübler,

aufgrund Ihrer Fachanfrage darf ich mal kurz zu einigen Ihrer Fragen Stellung nehmen.

Punkt 1: Der Lourdes Wasserstoffgenerator ist ein drucklos arbeitendes HIM Gerät mit einer PEM-Zelle, die Sauerstoff und Ozon zuverlässig entfernen sollte. Seine aufgrund der Redoxverhältnisse zwischen Sauerstoff und Wasserstoff definierbare Maximalleistung bei normalem Atmosphärendruck und 20 Grad Celsius beträgt 1200 mg/L H2. Das bestätigen auch meine Messungen. Insofern genügt das Gerät dem heutigen Mindeststandard und ist keineswegs einzigartig, sondern die Regel. Das Gerät ist also aus meiner Sicht durchaus okay. Womit er vergleicht, sind wahrscheinlich alte HRW-Geräte, die noch mit 1-Kammer-Elektrolyse arbeiten und daher keinen Sauerstoff/Ozon entfernen, somit auch zu Sauerstoffradikalen führen, die in Trinkwasser nichts zu suchen haben. Das Gerät hat aktuelle Pitcher-Technik, ist aber verhältnismäßig teuer gegenüber ähnlichen Geräten wie diesem   https://www.aquacentrum.de/shop/hydrogen-water-pitcher-h08-spe-pem-zelle/

Punkt 2 – Druck: Nur durch Druck lässt sich mehr als 1,6 mg/l Wasserstoff im Wasser durch Elektrolysesysteme lösen. Dies passiert in Wasserstoff-Boostern, die ich für die aktuell konkurrenzlose Lösung halte. Das Gerede von Wasserclustern ist in diesem Zusammenhang völlig substanzlos. Wassercluster sind in erster Linie abhängig von der Wassertemperator und ändern sich innerhalb von Picosekunden. Es geht hier um Wasserstoffkonzentration (ppm) und sonst nichts. Ein Booster kann deutlich mehr als ein offenes HIM Gerät wie der Lourdes oder der Pitcher. Und Wasserstoff ist erheblich kleiner als jedes Wassercluster, kann also auch besser in die Zellen vordringen. Wasser wird im übrigen ausschließlich als Einzelmolekül und nicht in Clustern durch Aquaporine von den Zellen aufgenommen. Auch deshalb ist die Clusterthese außerhalb jeglicher wissenschaftlichen Diskussion und nur noch bei Marketingleuten anzutreffen.

Punkt 3: Wasserionisierer und RO-Wasser. Wenn aus der Umkehrosmoseanlage mehr als 1,0 Liter/Minute fließen, arbeiten Wasserionisierer auch, wenn sie mindestens 1000 cm2 Reaktionsfläche (meist bei 7 Elektroden erreicht) haben. Auch Wasser ohne gelöste Elektrolyten hat nämlich einen Rest von Leitfähigkeit durch die Autoprotolyse des Wassers. Es ist nur die Frage, ob man so ein dünnes Wasser trinken will. Dagegen gibt es mehr Argumente dafür als dagegen, die Sie in meinem Buch „Elektroaktiviertes Wasser“ in verschiedenen nachlesen können. Unten kostenlos zum Download. In jedem Wasserionisierer geht der bei der Elektrolyse entstehende Sauerstoff in die Anodenkammer und damit ins daure Abwasser. Der Prozess ist im Prinzip derselbe wie bei einer PEM-Zelle, nur dass er dort nicht isn Wasser, sondern in die Abluft geht – ebenso wie das Ozon.

Punkt 4: Mineralien verstopfen Adern: das ist der haltlose Argumentations-Klassiker Nr 1 von Verkäufern von Umkehrosmoseanlagen. Frage: Warum verstopfen die Mineralien aus unserer Nahrung die Adern dann nicht ebenso? Die sagen dann: Weil diese Mineralien organisch gebunden sind. Das ist aber völliger Unsinn, denn durch den Verdauungsprozess werden die Mineralien ja auch ins Körperwasser gelöst. Warum sollten wir sie uns also nicht gleich durch Wasser zuführen anstatt Riesenportonen Käse zu essen, um den immensen Bedarf unserer Knochen an Calcium zu decken?

Ich sehe den wahren Grund für die Zunahme der Übergewichtigen im Mineralienmangel. Wer nicht genügend Mineralien durch Wasser bekommt, muss einfach mehr essen.

Mineral-Ergänzungstabletten, die Sie offenbar excessiv aufgenommen haben, sind zwar meist kalorienarm, sind aber meist Salze, die aus einer Basen- und einer Säurekomponente bestehen. Da Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium dazu dienen, den Säure-Basenhaushalt des Körpers zu regeln, nützt es nichts, Tabletten oder Pulver zu sich zu nehmen, die in sich schon ausgeglichen sind. Was der Körper braucht, sind die reinen Kationen dieser Stoffe ohne Anionen.

Im basischen Aktivwasser aus einem Wasserionisierer finden Sie diese (fast) ausschließlich vor. Mit Nahrungsergänzungen schlucken Sie gleich das Gegenmittel dazu und haben keinerlei Bilanz-Gewinn. Schauen Sie sich vieleicht mein Erklärvideo dazu an. https://youtu.be/YV42-pvRnXE

Wasser ist definitiv die unkomplizierteste Methode, lebenswichtige Mineralien zu sich zu nehmen. Jeder Grashalm tut das. Jede Kuh frisst ihn deshalb. Warum warten, bis die Milch zu Käse wird, anstatt selbst mal mineralreiches Wasser zu trinken? Haben Sie schon mal eine Kuh gesehen, die Umkehrosmoswasser trinkt? Gibt es irgendein Lebewesen, das das freiwilig tun würde? Haben Sie schon mal ein Reh gesehen, das seine Zunge in den (umweltverseuchten und mineralfreien) Regen hält, anstatt aus einer Pfütze zu trinken, wo sich das Wasser bereits mit Minerlaien aus dem Erdboden angereichert hat? Trotz des Bakterienrisikos? Ich kann Ihnen nur aus meinen eigenen Messungen sagen: Am Erdboden, in Bächen und Flüssen, woraus Wildtiere trinken, finden Sie nahezu immer basisches, mineralreiches Wasser mit einem hohen Leitwert. Dasselbe gilt für Pflanzen, mithin für unsere gesamte Ernährungskette. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, wie jemand etwas anderes behaupten kann, denn ich messe das seit 14 Jahren. Warum sollte man dann als Mensch einen anderen Weg als die Natur gehen, und mineralsfreise Wasser aus einer Umkehrosmosanlage trinken?

Reh trinken

Eine Frage, die immer wieder aufkommt, weil ich mich immer wieder dazu geäußert habe, dass ich es falsch finde, destilliertes oder Umkehrosmosewasser zu trinken, will ich hier ganz deutlich beantworten. Das heißt keineswegs, dass ich die Technik der Destillation oder der Umkehrosmose für schädlich halte. Gegen die Technik der Destillation spricht höchstens der enorm hohe Energieaufwand, der ja dem der Schnappsherstellung ähnlich ist.

Der Filterungsgrad von Umkehrosmose ist aber meiner Meinung nach völlig ausreichend zur effizienten Beseitigung bedenklicher Schadstoffe im Trinkwasser. Und den Aufwand an Abwasser, den diese Technik erfordert, halte ich für vertretbar, um problematisches Wasser zum Trinken aufzubereiten.

Worum es mir ausschließlich geht, ist meine Warnung vor nicht nachmineralisiertem RO Wasser (Reverse-Osmosis-Water) aus Umkehrosmoseanlagen. Ich möchte in diesem Zusammenhang wieder einmal darauf hinweisen, dass der auf Umkehrosmose angewiesene Staat Israel gesetzlich vorschreibt, dass das Trinkwasser gesetzlich eine Anreicherung mit 50 mg/l Calcium vorschreibt, um die Gesundheit der Bevölkerung nicht zu gefährden.

Dies beruht auf plausiblen wissenschaftlichen Quellen und nicht auf dem unverantwortlichen Geschwätz von Verkäufern teurer Anlagen. Im österreichischen Trinkwasserrecht (Codexkapitel B1 Trinkwasser) wird sogar eine Mindesthärte von 8,4° dH nach einer Enthärtungsanlage gefordert, was 60 mg/l Calcium entspricht.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Umkehrosmose eine Technik ist, die für Notsituationen erfunden wurde. Schon die Seeleute im antiken Griechenland haben sie benutzt, um Meerwasser zu entsalzen. Die moderne Welt hat die Technik der Umkehrosmose entwickelt, damit Raumfahrer ohne großen Ballast ins Weltall reisen können und ihren Urin wieder zum Trinken aufbereiten können.

Die große Frage ist aber, ob das in der Regel befrieidgend aufbereitete Leitungswasser in Mitteleuropa tatsächlich so belastet ist, dass es einer Notstandssituation wie auf hoher See oder im Weltraum gleicht und den beträchtlichen Aufwand einer mehrstufigen Filtration durch eine Umkehrosmoseanlage rechtfertigt.

In manchen Fällen, vor allem wenn sich radioaktive Elemente oder andere Schwermetalle in einem Bereich nahe der offiziellen Grenzwerte befinden, rate auch ich zu einer Anschaffung einer Umkehrosmoseanlage, allerdings ausschließlich mit Nachmineralisierung auf mindestens 8,4° dH.

Was die elektrolytische Herstellung von Aktivwasser mit Wasserstoff betrifft, also Wasserionisierer oder PEM-Zellen Geräte, sind diese Geräte heutzutage in der Regel so stark, dass sie auch mit Umkehrosmosewasser klar kommen. Das ist es ja wahrscheinlich, was unsere Mittbewerber  zu ihrem Umschwenken bewegt hat. Allerdings sind die meisten Umkehrosmoseanlagen nicht in der Lage, den von einem Wasserionisierer geforderten Mindestdurchfluss von 1 l/Minute auszuliefern. Es gibt aber solche Anlagen, meist mit Tank und Elektropumpen, die das leisten können.

Verkäufer von RO-Anlagen werfen gern das Horrorbild von „2000 Schadstoffen“ im Leitungswasser an die Wand. Aber das sind die 2000 Schadstoffe, die jemals weltweit in irgendeiner Art von Leitungswasser gefunden wurden. Die sind wahrhaftig nicht in jedem Leitungswasser nachweisbar. Die meisten davon sind selbst durch simpelste Aktivkohlefilter entfernbar. Nach meiner Erfahrung aus 14 Jahren Wasseranalytik sind es meist minderwertige Armaturen am Spülbecken und die Wasseruhren, die für wirklich gefährliche Schadstoffe verantwortlich sind, und nicht die Wasserversorger (Stichwort „Nickel“), die einer strengen Überwachung unterliegen. Der Rest ist reine Hysterie, die zu Geschäftszwecken instrumentalisiert wird.

Gegebenenfalls, wenn Zweifel an Ihrer Hauszuleitung und Ihren Armaturen, oder sogar an der Glaubwürdigkeit der Analysen Ihres Trinkwasserversorgers bestehen, empfehle ich Ihnen dann eine private Trinkwasser Analyse, die Ihnen jeder seriöse Anbieter von Wasseraufbereitungsanlagen zum Preis von weniger als 100 € anbieten wird.
Auf jeden Fall sollte eine so wichtige Entscheidung wie: Was soll ich trinken? auf rationaler Grundlage getroffen werden. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Karl Heinz Asenbaum.

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