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FAQ’s | Basisches Wasserstoff-Wasser | Wasseraufbereitung | Wasserfilterung | Wasserionisierung

FAQ’s Wasserfilter | Basisches Aktivwasser | Umkehrosmose-Anlagen | Wasserstoff Wasser

 

Kategorisierter Überblick über unsere ganzen FAQ’s über basisches, elektroaktiviertes Wasser, Wasserstoff-Wasser, Gegenstimmen, Technische Fragen und Antworten, Beweise durch Experimente

Die folgenden Fragen und Antworten weiter unten wurden durch den Autor und Forscher Karl Heinz Asenbaum im Laufe von über 12 Jahren zusammengestellt und werden regelmässig aktualisiert und erweitert. Diese FAQ’s und einige mehr zu dem Thema Wasser und Wasseraufbereitung sind auf seiner Wissensdatenbank zu finden.

Die aktuelle PDF-Version der FAQ-Datenbank steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Weiter unten auf der Seite finden Sie zusätzlich ein 30-minütiges Video über die typischen FAQ’s, die uns immer wieder erreichen.

FAQ-Unterkategorien

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FAQs | Basisches Wasser | Magensäure u.v.m.

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> Die wichtigsten FAQ's über basisches Wasser

Das neue Kultgetränk: Wasserstoffwasser (H2-Wasser) bzw. wasserstoffhaltiges Wasser

Und zwar ausführlich. Und doch nicht ausführlich genug, denn es gibt inzwischen über 1.000 wissenschaftliche Studien über den Nutzen, wenn man wasserstoffreiches Wasser trinkt. Was die meisten aber viel mehr interessiert als die Wirkung bei ernsthaft kranken Menschen, oder absichtlich krank gemachten Versuchstieren, die es zu trinken bekommen, sind vor allem Fragen: Wie schmeckt es, wie fühlt es sich an?

Die meisten berichten über ein recht ungewöhnliches Erlebnis beim Trinken von Wasserstoffwasser: Man will mehr davon. Krass ausgedrückt – man bekommt vom Trinken Durst, auch wenn keinerlei Salz in dem Wasser sein sollte. Der Effekt funktioniert sogar bei völlig entsalztem Umkehrosmosewasser mit Wasserstoff. Denn Wasserstoff ist das kleinste von allen Molekülen und ist dadurch ein Gas, das im Körper keine Barrieren kennt.

Wasserstoff (H2) kommt überall hin, und zwar binnen Minuten.

Sogar bis in die Mitochondrien und den Zellkern. Er durchflutet einfach den ganzen Körper praktisch ungehindert. Lippen, Zunge, Gaumen, Zahnfleisch, Kehle sind die ersten Kontaktflächen im Körper, in die der Wasserstoff beim Trinken eindringt. Und dieser Vorgang sendet in unserem sensiblen Rachenraum, der für die Selektion von Nahrung die höchste Verantwortung trägt, Signale: Hier kommt was, das wir immer brauchen! Daher die Lust auf mehr davon. Denn alle unsere energieproduzierenden Zellen mit ihren mitochondrialen Energiekraftwerken sind eigentlich in der Hauptsache darauf programmiert, Wasserstoff aus der Nahrung zu gewinnen.

Bei vielen stellt sich schon nach wenigen Minuten nach dem Trinken eine größere Klarheit im Kopf ein, die meist mit einem Gefühl der Erfrischung einhergeht. Und manche wollen am liebsten gleich die nächste Flasche trinken.

Wasserstoff im Körper ist einerseits ein schnell wirkendes Signalmolekül. Dafür braucht es gar keine großen Mengen davon, sondern nur einen kurzen Schub. Zum Beispiel sorgt Wasserstoff im Magen für die erhöhte Ausschüttung des Botenstoffs GHRELIN, der die Produktion von Wachstumshormonen anregt.

Das passiert aber nur, wenn wir wasserstoffreiches Wasser trinken. Eine viel größere Wasserstoffmenge, die wir zum Beispiel durch die Inhalation von wasserstoffreicher Luft zu uns nehmen können, bewirkt in dieser Richtung gar nichts, weil der Kontakt über die Lunge und nicht über den Magen hergestellt wird.

Daher hat sich das Trinken von Wasserstoffwasser auf den weltweiten Märkten viel schneller durchgesetzt als die Inhalation, die nur bei bestimmten Krankheiten sinnvoll scheint.

Krankheiten und oxidativer Stress

Das sind vor allem Krankheiten, die mit oxidativem Stress zu tun haben. Also mit freien Radikalen, für die der Körper nicht über geeignete Mengen und Arten von Antioxidantien verfügt, um sie unschädlich zu machen. Hier hat sich gezeigt, dass der Wasserstoff selektive antioxidative Eigenschaften besitzt. Er ist ein Spezialist für das übelste aller freien Radikale, nämlich das DNA-schädliche Hydroxyl-Ion.

Man weiß zwar noch nicht genau, ob er die Hydroxylradikale auf direktem Weg auslöscht oder ob er einfach verhindert, dass sie entstehen – auf jeden Fall aber werden es weniger und das tut jedem gut.

> Elektroaktiviertes Wasser“ in 3 Sätzen zusammengefasst

Oft werde ich von Lesern meines sehr dicken Buches  „> Elektroaktiviertes Wasser“ gefragt, ob man das alles nicht in 3 Sätzen erklären kann. Wer es so kurz haben will, muss mit starken Abstraktionen leben. Aber ich versuche es:

  1. Elektrische Energie wird durch Wasser gleitet, bewirkt dort chemische Reaktionen (Ionisierung) und Gasentwicklung aus Wasser: Sauerstoff und Wasserstoff.
  2. Sauerstoff ist nicht selten und kann leicht über die Lunge zugeführt werden, deswegen brauchen wir ihn nicht im Magen und entfernen ihn, sodass Wasserstoffwasser übrig bleibt.
  3. Im Wasserstoffwasser bleibt ein Teil der elektrischen Energie, die wir durch das Wasser geschickt haben, erhalten, das es wie eine Wasserstoffbatterie speichert – eine Energie, die der Körper als Signalquelle oder antioxidativ nutzen kann.

Wasserstoffenergie ist die Grundlage des Lebens und kann auch zur Erfrischung unserer Lebensmittel nützlich eingesetzt werden.

> Hier eine englische Wasserstofftherapie-Studiensammlung als Download mit zahlreichen Studien, die die Wasserstoff-Therapie in Bereiche strukturiert.

> Und hier eine Studiensammlung auf deutsch, hauptsächlich über Wasserstoffgas–Inhalation, siehe ab Seite 40.

Die Übertragung von Wasserstoff durch Wasserstoff Wasser auf gealterte Lebensmittel

Das Wassertrinken – man kann es aber auch lassen, wenn man kann es auch lassen, wenn man Heinz Ehrhard’s Meinung teilt. Und sollte trotzdem einen Wasserionisierer haben. Ein fundamentales Kennzeichen von basischem Aktivwasser ist sein hoher Gehalt an gelöstem Wasserstoffgas dH2 .

Dieser liegt bei einem guten Durchlaufionisierer schon bei einem pH-Wert von 9 und Zimmertemperatur zwischen 1200 und 1300 Mikrogramm/l.

Trinken sollte man das Wasser bis zu einem pH Wert von 9,5, das bedeutet je nach Ionisierer 1250 bis 1450 Mikrogramm/l. Wenn der Wasserionisierer noch höhere pH-Werte erzielen kann, etwa pH 11, was man keinesfalls auf Dauer trinken sollte, ist auch ein dH2 -Wert von 1800 Mikrogramm (1,8 mg)/l möglich.

Dies kann man nun zur Übertragung von Wasserstoff auf andere Lebensmittel nutzen. Da der Wasserstoff seine beiden Elektronen leicht abzugeben bereit ist, kommt es so zu einer Senkung des Redoxpotentials, das die Zunahme an Elektronenverfügbarkeit signalisiert.

Must See: Neuester Vortrag | Basisches Wasserstoffwasser

Karl Heinz Asenbaum berichtet über seine neuesten Erkenntnisse

buch

Buch: „Vom Lebendigen in Lebensmitteln“, Prof. Manfred Hoffmann

Der Lebensmittelforscher Prof. Manfred Hoffmann gibt in seinem Buch: „Vom Lebendigen in Lebensmitteln“ an, dass ein Absinken des Redoxpotentials um jeweils 18 mV eine Verdoppelung des Elektronenangebots bedeutet und dass der Qualitätsunterschied von Lebensmitteln einer jeweiligen Sorte am besten durch eine Messung des Redoxpotentials objektiviert werden kann:

Je niedriger – desto besser! Oft zeigt sich bei Bio-Ware ein niedrigeres Redoxpotential. Es kommt aber vor allem auf die Frische an. Denn das Redoxpotential, und damit vor allem der Wasserstoffgehalt des Zellgewebes unserer Nahrung, ist sehr flüchtig.

Denn Wasserstoff ist das kleinste aller Elemente überhaupt und kann als sehr flüchtiges Gas organische Strukturen nahezu mühelos durchdringen.

Das Entscheidende ist aber, dass man durch Einlegen von Lebensmitteln in basisches Aktivwasser (wasserstoffhaltiges Wasser) deren Wasserstoffgehalt wieder erhöhen kann und sie so „erfrischt“.

Messungen Elektronenangebot des Apfels mit und ohne Einlegen in wasserstoffhaltigem Wasser

Elektronenfülle von Äpfel Wasserstoffübertragung durch wasserstoffhaltiges Wasser

Wir lieben Frische – Redoxpotential (ORP)

Der Apfel frisch vom Baum, die Gurke frisch vom Feld – so schmeckt es uns am besten. Der Apfel aus Australien und die Gurke aus Spanien haben aber auf ihren langen Transportwegen viel von ihrer Lebensenergie verloren, bis wir endlich hinein beißen können. Durch Kühlung und Vakuumverpackung können wir zwar verhindern, dass zu viel Wasser verloren geht. So sehen unsere Produkte noch frisch und nicht verschrumpelt aus, wenn wir sie kaufen. Den Verlust an Wasserstoff können wir dadurch aber nicht so leicht aufhalten. Was wir sehen, ist scheinbare Frische. Allerdings können die meisten Menschen den Unterschied zwischen einer wirklich frischen Frucht vom Baum oder Feld und Lebensmitteln mit langer Transporthistorie durchaus riechen und schmecken.

Aber Frische ist auch objektiv messbar: Als Redoxpotential (ORP)

Links ein Beispiel:

Ein halber Apfel (Sorte Braeburn) wird 1 Stunde in basisches Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) pH 9,5 mit ORP (-) 395 mV (CSE) eingelegt. Die andere Hälfte wird nur gemessen.

Ausgangs-ORP des Apfels:  (+) 328 mV (CSE)

End-ORP des Apfels:            (+) 232 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz              88 mV

Das Elektronenangebot des Apfels hat sich durch das 60-minütige Einlegen in basisches Wasserstoff Wasser (AktivWasser) beinahe fünf mal verdoppelt!

Grund dafür ist das Eindringen von dH2 in den Apfel, der das ORP sinken lässt.

messungen

Wie viel ORP-Gewinn ist möglich?

Meist reicht schon eine geringere Einlegezeit, vor allem, wenn die eingelegten Nahrungsmittel eine weiche Haut oder Schale haben, wie Johannisbeeren oder Aprikosen.

Beispiel Johannisbeeren 30 Min. in basischem Wasserstoff-Wasser (Aktivwasser) pH 9,8 mit ORP (-) 413 mV (CSE) eingelegt.

Ausgangs-ORP :                  (+) 068 mV (CSE)

End-ORP :                            (-) 250 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz:           318 mV

Eine halbe Aprikose wird 20 Min. in basisches Wasserstoff-Wasser (Aktivwasser) pH 9,9 mit ORP (-) 429 mV (CSE) eingelegt. Die andere Hälfte wird nur gemessen.

Unbehandelte Hälfte:            (+) 348 mV (CSE)

Behandelte Hälfte:                 (-) 209 mV (CSE)

Absolute ORP – Differenz:            557 mV

Bei schalenlosen Lebensmitteln wie rohem Fleisch oder Fisch reichen auch Einlegezeiten von 2-3 Minuten für einen deutlichen Effekt.

orp

Die sogenannte „kontaktlose“ Aktivierung

Als noch nicht bekannt war, dass wanderndes Wasserstoffgas für den Abfall des Redoxpotentials in benachbarten Flüssigkeitssystemen verantwortlich war, wurden allerlei Theorien über die sogenannte „kontaktlose“ Aktivierung diskutiert. Auslöser der „contactless“ Diskussion war ein Versuch, bei dem sich zeigte, dass ein mit elektro-aktiviertem basischen Wasser gefülltes Latex-Kondom, auf unerklärliche Weise sein negatives Redoxpotential auf ein Wasser übertrug, in das es eingelegt war. Später hat man dann erkannt, dass auch ein Kondom offenbar doch nicht so dicht ist, wie man gedacht hatte.

Bekanntermaßen porös ist dagegen der Darm, an dem ich gezeigt habe, wie gut basisches Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) sowohl den Wasserstoff als auch die mitgeführten Mineralien in den Körper transportiert. Dazu füllte ich einen Schafsdarm, der normalerweise für Weißwurst verwendet wird, mit basischem Wasserstoffwasser pH 9,5 und ORP (-) 349 mV und legte ihn 10 Minuten in physiologische Kochsalzlösung (Blutersatz) mit pH 7,03 und ORP (+194 mV) ein.

Der absolute ORP-Gewinn betrug 480 mV, fast 0,5 Volt.

Da immer wieder fälschlich behauptet wird, „anorganisches Calcium“ aus hartem Wasser ließe sich über den Darm nicht aufnehmen, bestimmte ich auch die Härtegrade:

  • Physiologische Kochsalzlösung: 0 mg/l CaCO3
  • Basisches Wasserstoff-Wasser im Darm: 445 mg/l CaCO3
  • Kochsalzlösung nach 10 Min.: 222,5 mg/l CaCO3

Calcium ist also mühelos wie der Wasserstoff gewandert. Mineralien in Wasser sind hervorragend resorbierbar.

4messung

Wasserstofftransfer durch Verpackungen

Die schnelle Mobilität des in basischem Aktivwasser gelösten Wasserstoffs findet ihre Grenzen in Verpackungen aus dickwandigem Glas und Edelstahl. Diese sind daher auch gut zur Aufbewahrung wasserstoffreichen Wassers geeignet. Besonders durchlässig sind Kunststoffbeutel, die sich deshalb auch zur „Aktivierung“ flüssigen Inhalts wie Säften eignen.

So ließ sich ein ohnehin schon sehr hochwertiger Karottensaft, der 20 Minuten in einem Gefrierbeutel in basisches Wasserstoffwasser (pH 9,9 ORP (-) 423 mV (CSE) eingelegt wurde, um 241 mV in seinem Redoxpotential verbessern.

Dies entspricht einer ca.. 13-fachen Verdoppelung des Elektronenangebots.

Vielleicht am überraschendsten war das Ergebnis nach dem 30-minütigen Einlegen eines 0,5 l Kartons mit frischer Vollmilch:

Hier verbesserte sich das Redoxpotential um 97 mV. Ich bezeichne dieses Verfahren in meinen Vorträgen gerne als: „Die Kuh im Kühlschrank“.

Bei allen Beispielen verändert sich übrigens der pH-Wert nur im Zehntelbereich nach oben. OH- -Ionen werden durch viele Barrieren leicht gebremst.

eier

Eier in basischem Wasserstoff-Wasser

Fast jeder sieht, jeder schmeckt oder riecht, ob ein aufgeschlagenes Hühnerei frisch ist. Aber soll man deswegen Eier, die schon ein bisschen älter sind, wegwerfen oder an die Osterhasen verfüttern?

Wenn Sie rohe Eier 30 Minuten lang in basisches Wasserstoffwasser einlegen, werden Sie es sehen, schmecken und riechen. Verfaulte Eier, in die schon Bakterien eingedrungen sind, können Sie natürlich nicht mehr retten. Aber selbst ganz frische Eier gewinnen durch dieses Verfahren.

2 „handelsfrische“ Bio-Eier aus derselben Schachtel wurden getrennt in Eiklar und Dotter nach ihrem Redoxpotential beurteilt.

 

Unbehandeltes Ei:

  • ORP Eiklar: (+) 59 mV (CSE)
  • ORP Dotter: (+) 34 mV (CSE)

30 Min. in basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) eingelegtes Ei:

  • ORP Eiklar: (-) 56 mV (CSE)
  • ORP Dotter: (+) 14 mV (CSE)

ORP Gewinn absolut: Eiklar: 115 mV – Eidotter 20 mV

Schluss mit dem Saftladen

Das Ende der hohe Kosten und Umweltschäden verursachenden Flaschenwasserindustrie durch die Verbreitung von Wasserionisierern ist bereits vorhersehbar. Aber brauchen wir eigentlich noch Handelsketten für Obst- und Gemüsesäfte, ja selbst für Limonaden?

Vortrag ab: Basische Ernährung – Kontaktlose Übertragung von H2

Von der Cola bis zum Orangensaft:

Bei Licht betrachtet, sind doch die meisten heimischen Getränkehersteller gar keine Produzenten, sondern reine Abfüllbetriebe für irgendwo auf der Welt erzeugte Konzentrate, denen sie nur Wasser und ggf. Zucker oder Kohlensäure beifügen.

Umweltpolitiker fordern schon lange, das Abmischen von Konzentraten mit Wasser und weiteren Zusätzen zu dezentralisieren und es dem Verbraucher zu überlassen. Fast jeder Profi-Gastronom benutzt solche Mischvorrichtungen an seinem Schanktresen.

Ansätze, das teure Herumkarren von Flaschen über unsere Autobahnen einzuschränken, gab es bereits. Aber es ist gar nicht so einfach, zum Beispiel Apfel- oder Orangensaftkonzentrat zum Selber mischen für den Haushalt zu bekommen, obwohl es doch in jedem Supermarkt haufenweise Apfel und Orangensaft „aus Konzentrat“ zu kaufen gibt.

Ist es die Erinnerung an längst vergangene „Sirup“-Zeiten, in denen man sich frische Säfte noch gar nicht leisten konnte? Oder ist es die Angst vor dem verpönten Leitungswasser, dem man weniger vertraut als dem Wasser, mit dem die Abfüllbetriebe die importierten Konzentrate verdünnen?

Mit einem Wasserionisierer und seinen erstklassigen eingebauten Vorfiltern kann man reineres und hochwertigeres Wasser herstellen als die Getränkeindustrie.

Und ich werde Ihnen nun aufzeigen, dass auch das Mischergebnis aus Getränkekonzentraten messbar besser ist.

orangensaft

Die Suche nach dem optimalen Orangensaft

 

Selbst gepresst, direkt gepresst, aus Konzentrat – oder selbst aus Konzentrat gemischt?

  • Selbst gepresst aus „La Sarte“: pH 3,82; ORP (-) 104; dH2 : 0
  • „Bio Bio“ Konzentratsaft: pH 3,72; ORP (+) 158; dH2 : 0
  • „Fruchtstern“ Konzentratsaft: pH 3,82; ORP (+)117; dH2 : 0
  • „Wolfra“ Direktsaft: pH 3,92; ORP (+) 113; dH2 : 0
  • „Valensina“ (kühlfrisch): pH 3,88; ORP (+) 157; dH2 : 0
  • „Ratiodrink“ Bio-Orangensaftkonzentrat Leitungswasser Parameter: pH 7,49; ORP (+) 238; dH2 : 0 Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) Parameter: pH 9,52; ORP (-) 632; dH2 : 1255 „Ratiodrink“ Parameter (pur): pH 3,47; ORP (+) 042; dH2 : 0
  • „Ratiodrink“ selbst gemischt im Verhältnis 1 : 2,5

Dieses Verhältnis ergab das am ehesten mit selbst gepresstem Saft vergleichbare optimale Geschmackserlebnis.

Mit Leitungswasser: pH 3,68; ORP (+) 190; dH2 0 mit Wasserstoff Wasser (Aktivwasser): pH 3,79; ORP (-) 349; dH2 : 622

Das Ergebnis fiel also noch besser aus als bei der selbst gepressten „La Sarte“ Saftorange.

Übrigens: Bei Apfelsaftkonzentrat funktioniert es genauso!

Tomaten und (Wasserstoff Wasser) Aktivwasser
Tomaten

Die Tomate, der Liebesapfel – in Österreich Paradeiser, in Italien Pomodoro (Goldapfel) genannt – beschäftigt die Aktivwasserszene mehr als jede andere Frucht. Denn sie gehört zu einem Vertriebskonzept, bei dem Wasserionisierer vertrieben werden, die durch Zugabe von Salz vor der Elektrolyse ein basisches Funktionswasser mit einem pH-Wert über 11 erzeugen können.

Dies ist eine Chemikalie, die Fett emulgiert, also wasserlöslich macht. Dieses Wasser darf nicht getrunken werden, da es so gesundheitsschädlich ist wie eine Lauge: Es greift die aus Fettschichten bestehende Membran unserer Körperzellen an. Ebenso wie die Haut von Tomaten, in der sich deren wichtigster antioxidativer Wirkstoff befindet, der die Tomate rot färbt:

Das fettlösliche Carotinoid Lycopin. Dieses löst sich nun in dem hochbasischen Funktionswasser aus der Schale heraus und färbt das Wasser rotgelb. Die Verkäufer dieser Geräte behaupten nun fälschlich, an dieser Farbe erkenne man die nunmehr von der Schale gelösten Pflanzenschutzmittel und andere Schadstoffe, das basische Funktionswasser sei also ideal zum Reinigen von Obst und Gemüse geeignet.

In Wahrheit wird der Tomate das Beste entzogen, was sie mitbringt, Lycopin, eines der wenigen kochfesten Antioxidantien (weswegen Dosentomaten, Tomatenmark und sogar Ketchup immer noch wertvoll sind). Ein gleichzeitig in das Funktionswasser eingelegter konventionell angebauter Apfel verursachte übrigens keine „Schadstoff-Färbung“.

Die jeweils rechte Tomate war übrigens aus streng biologischem und schadstofffreien Anbau. Dennoch gab sie genau so viel roten Farbstoff ab. Es sind wirklich keine Schadstoffe! Dennoch zeigt die Bio-Tomate nach 12-stündigem Einlegen einen deutlich besseren ORP-Wert!

Bessere Tomaten durch Aktivwasser (Wasserstoff Wasser)

Bekanntlich gibt es super Tomaten und Supermarkt-Tomaten. Die ersteren schmecken besser und kosten viel mehr, die letzteren sind Züchtungen für das Auge des Verbrauchers.

Die schönen Tomaten aus den Gewächshäusern der Zulieferindustrie für Discounter gibt es immer, die guten nur zu bestimmten Jahreszeiten. Nur Tomatenkonserven haben immer dieselbe Qualität, weil sie grundsätzlich aus vollreifen Früchten hergestellt werden, deren Optik keine Rolle spielt.

Ohne große Umstände können wir auch Tomaten mehr messbare Lebensmittelqualität in Form eines negativen ORP verleihen, indem wir sie zur Übertragung von Wasserstoff in basisches Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) einlegen. Zum Schutz des empfindlichen Lycopins in der Schale, sollte es aber einen pH-Wert von 10,5 nicht überschreiten. Damit sind in 30 Minuten ORP-Werte bis zu (-) 383 mV (CSE) möglich. Am besten funktioniert es mit halbierten Tomaten. Der pH-Wert der Tomate verändert sich dabei nicht, ihr Geschmack und ihre Säuerlichkeit bleiben also erhalten. Auch eine damit gekochte Nudelsauce besticht durch ihr negatives Redoxpotential.

Der Lycopingehalt einer rohen Tomate liegt pro 100 g bei ca.. 9 mg, Tomatensaft 11, bei Tomatenpüree und Ketchup 17, bei Tomatenmark bei 55,5 mg/100 g. Natürlich wird niemand 100 g Tomatenmark essen. Eher isst man ein Pfund Tomaten, dann hat man fast dieselbe Lycopinmenge.

b-tomatensaft

Besserer Tomatensaft

Fertig gewürzte und gesalzene Tomatensäfte überzeugen durch niedrige Redoxpotentiale im positiven Millivoltbereich. Der Biosaft ist etwas weniger säuerlich und hat ein deutlich günstigeres Redoxpotential. Beide Säfte schmecken ausgezeichnet, was auch an den Gewürzen liegen mag. Insofern wäre der geschmackliche Vergleich mit „frischen“ pürierten Tomaten vom Discounter unfair, denn man kann das Püree ja selbst würzen. Die ORP-Werte (CSE) unserer Proben aus dem Mixer von links nach rechts:

+ 72 mV: Rispentomaten; + 82 mV: Bio Rispentomaten und

+ 64 mV: Sorte Costolutto ( 4 x teurer). Knapper Sieger.

Keine der Proben zeigt gelösten Wasserstoff. Demgegen- über sticht 3-fach-konzentriertes Tomatenmark „Oro di Parma“ mit einem Wasserstoffgehalt von 680 Mikrogramm/l hervor bei einem ORP von (-) 352 mV. Schmeckt aber auch verdünnt mit Wasser ziemlich „metallisch“.

Die besten Endresultate nach 1 : 1 Verdünnung mit basischem wasserstoffhaltigem Aktivwasser pH 9,5, ORP (-) 620 mV (CSE) ergaben sich elektrochemisch und geschmacklich bei der Verwendung von fertigem Bio-Tomatenpüree eines Discounters im Verhältnis 1:1. Dieses Püree enthielt bereits ungemischt 613 Mikrogramm/l dH2 , das sich nach dem Mischen auf 708 ppb (Mikrogramm/l) erhöhte. Das ORP ließ sich auf (-) 104 mV senken. Nach dem Würzen ein sehr gutes Saftergebnis.

Fitness Pulver

Konzentrierte Proteine werden vor allem zum Muskelaufbau als Nahrungsergänzung für Leistungssportler wie z.B. Bodybuilder angeboten. Jedoch sind sie keine Nahrungs-Ergänzung, sondern Nahrung in konzentriertester, definiertester Form.

Am verbreitetsten sind „Whey“ – Mixturen aus pulverisiertem Molkeeiweiß, dem zur Ergänzung noch Vitamine, Mineralien, Enzyme etc. hinzugefügt werden. Gerade bei solchen durch die Trocknung absolut „toten“ Pulvern bietet es sich an, ihnen durch das Anmischen mit basischem Aktivwasser (Wasserstoff-Wasser) wieder etwas mehr von ihrer ursprünglichen Lebenskraft zu verleihen.

fitnesspulver-1

Der Vergleich einiger beliebter Produkte dieser Art zeigt, dass der Testsieger nur knapp vorne liegt, dass es aber immer gegenüber dem Anrühren mit Leitungswasser erhebliche Vorteile bringt.

Links: Leitungswasser pH 7,5, ORP (+) 267 (CSE); dH2 0 Mikrogramm/l.

Rechts: Wasserstoff Wasser pH 9,9,;ORP (-) 683 (CSE); dH2 1313 Mikrogramm/l.

Dargestellt ist jeweils der Verlust/Gewinn gegenüber dem Leitungswasser nach dem Anrühren mit dem Pulver.

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Diätpulver und wasserstoffhaltiges Wasser

Die im Abschnitt „Fitnesspulver“ dargestellten Erwägungen für den Einsatz von basischem Wasserstoff Wasser zum Anrühren gelten auch für Pulvermischungen zum „Abnehmen“, wie wirksam diese auch sein mögen. Hierbei handelt es sich ebenfalls nicht um Nahrungsergänzungen, sondern um vollwertigen Nahrungsersatz, der den Verzicht auf Alltagsnahrung, die zur Gewichtszunahme geführt hat, während der Diätphase mit reduzierter Kalorienaufnahme erleichtern soll.

Solche Diäterleichterungspulver gibt es wie Sand am Meer. Ich habe daher nur eines der Vielbeworbensten Almased® getestet, um den Grundvorteil des Anmischens mit basischem Aktivwasser zu verdeutlichen. Basiswerte des Mischwassers wie bei Fitnesspulvern

Muttermilch und Wasserstoffwasser (Video-Beitrag)

Milchpulver werden im Privatbereich heutzutage kaum noch als Ersatz für Frischmilch eingesetzt, da zumindest in den Industrieländern eine gute Versorgung mit Frischmilch gesichert ist. Wie selbst diese noch verbesserbar ist, habe ich bereits im Kapitel „Wasserstofftransfer durch Verpackungen“ dargestellt. Als Formula-Nahrung für Säuglinge, die nicht gestillt werden, sind sie aber weit verbreitet und daher besonders wichtig für eine nähere Betrachtung ihrer elektrochemischen Qualitätsparameter. Denn Kuhmilch, aus denen die Babymilchpulver gewonnen werden, zeigt andere Messwerte als die Milch einer stillenden Frau.

stillen

Es ist auffällig, dass die elektrochemischen Normalwerte von Muttermilch den Schwankungsbereichen des menschlichen Blutes entsprechen. Offenbar erleichtert die Natur dem Säugling dadurch die Aufnahme der Milchnährstoffe in den Blutkreislauf.

milchpulver

Die grundsätzliche Frage ist also: Wie kann man die größtmögliche Ähnlichkeit der Babymilchmischungen zum natürlichen Mastermodel erreichen? Oder kann man das Baby durch die Formula-Nahrung sogar noch besser ernähren? Seit über 100 Jahren machen sich Wissenschaftler im Dienste von Milchpulverherstellern über diese Fragen Gedanken. Bringt die Verwendung von basischem Wasserstoff-Wasser hier einen zusätzlichen Vorteil?

Babymilchpulver

Einige Hersteller von Babymilchpulvern haben sich bereits selbst mit der Frage beschäftigt, welche Rolle das Wasser spielt, mit dem ihre Produkte angerührt werden. Daher verkaufen sie eigene Marken von „Babywasser“.

Anhand eines solchen Babywassers Marke „Humana®“ habe ich dessen elektrochemische Auswirkungen auf das Endprodukt, das im Fläschchen landet, bei verschiedenen Marken getestet. Die Ergebnisse sind für mich nicht sehr überzeugend.

Konventionelle Alternativen für Babymilch?

spannunghumana

Tatsächlich schnitten die mit dem Humana® Baby-Wasser angemixten Babymilchpulver allesamt elektrochemisch (ORP-Wert) noch besser ab als ein fertig gemixtes Fläschchen-Produkt, das jungen Müttern in manchen Geburtskliniken kurz nach der Geburt bei Still-Schwierigkeiten als Ersatz dargereicht wird.

Denn ein Redoxpotential von + 73 mV (CSE) bedeutet, dass der Säugling eine Spannung von mindestens 75 mV überwinden muss, um die Nährstoffe der Milch in seinen Organismus zu transportieren. Immerhin ist der pH-Wert dieses Produkts mit 6,92 aber noch besser als der beste mit dem „Baby-Wasser“ erzielte Wert von 6,64.

Ist der pH-Wert in diesem Fall wichtiger als der Redoxwert? Diese Frage ist in diesem Fall wissenschaftlich neu und noch nicht einmal andiskutiert. Ich denke: nein.

Mineralwässer zum Anmischen bieten selten bessere Werte als die angebotenen Baby-Wässer. Als Besitzer der wahrscheinlichen größten, elektrochemisch analysierten Mineralwassersammlung der Welt können Sie mir wirklich glauben:

Das Mineralwasser der St. Leonhardsquelle im oberbayerischen Leonhardspfunzen lieferte unter 120 Sorten die besten Werte beim Anmischen von Milchpulver.

Aber auch dieses Ergebnis ist nicht nur weit entfernt vom Original der Muttermilch, sondern bezogen auf den Preis auch teurer als das Pulver selbst.

Der pH-Wert ist immer noch um 0,7 pH unter dem „Soll“, der ORP-Wert von +24 mV (CSE) um 26 bis 86 mV unter dem Master-Model der Muttermilch. Mit basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) kommt man dem Ideal viel näher

Basisches, wasserstoffhaltiges Wasser und der Einfluß von Wasserstoff auf Muttermilch

muttermilch Babyvita Milchpulver

Ich hoffe, dass dieses Buch die Hersteller von Babynahrung zu näheren Forschungen anregt, die dann in eine Empfehlung mündet. Ich möchte hier lediglich darauf hinweisen, dass sich mit dem Einsatz von basischem Aktivwasser (Wasserstoff Wasser) z.B. ein Milchpulver „Bebivita® Anfangsmilch 1“ näher an die bei natürlicher Muttermilch gemessenen elektrochemischen Parameter bringen lässt als mit verbreiteten bisherigen Methoden. Zum Anmischen verwendet wurde dabei Aktivwasser mit einer Temperatur von 14o C mit folgenden Parametern: pH 9,8; ORP (-) 609 mV (CSE); gelöster Wasserstoff 1353 Mikrogramm/l. Das Ergebnis: pH 7,3; ORP -053 mV (CSE), gelöster Wasserstoff 136 Mikrogramm/l.

Eine weitere durch wissenschaftliche Studien zu klärende Frage wäre, ob durch das Trinken von basischem Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) während der Stillperiode seitens der Mutter die Qualität der Muttermilch verbessert werden kann. Mein Pilotversuch an einer Probandin legt dies nahe:

Muttermilchprobe 1: 8.5.2012 ohne Aktivwassertrinken pH 7,55 ORP: (-) 27 mV

Muttermilchprobe 2: 23.5.2012 mit vorherigem täglichen Aktivwassertrinken (pH 9,5, ORP -220 mV) ad libitum. pH 7,54 ORP: – 56 mV.

Die Verdoppelung des negativen Redoxpotentials in 15 Tagen bedeutet eine starke Zunahme des Elektronenangebots.

Die neue Wasserstoff-Diskussion

Die Forschungen des Japaners Shigeo Ohta zeigten 2007, dass auch molekular gelöstes Wasserstoffgas, das für das negative ORP verantwortlich ist, antioxidative Effekte besitzt. Seitdem ist molekulares Wasserstoffgas eines der interessantesten Themen der medizinischen Forschung geradezu explodiert. 12) Es ist vielversprechend bei der Therapie der häufigsten heute verbreiteten nichtinfektiösen Krankheiten.

Molekularer Wasserstoff bekämpft vor allem direkt das zerstörendste aller freien Radikale, das Hydroxyl-Radikal, das mit einem ORP von (+) 2300 mV die Liste der Zellzerstörer noch vor Ozon (+ 2000 mV) anführt.

H2 hinterlässt im Gegensatz zu anderen hochwirksamen Antioxidantien auch keine Nebenwirkungen: Es wird einfach Wasser daraus!

Außerdem neutralisiert H2 das Peroxynitrit-Anion und verhindert die Entstehung von Stickstoff-Radikalen, die für Zellstrukturen und wichtige Enzyme gefährlich sind.

Zuvor hatte man Wasserstoffgas (H2) in der Physiologie für unwichtig gehalten, weil es relativ viel Energie benötigt, um chemische Reaktionen einzugehen (435 kJ/Mol). Zudem geht unser Körper recht verschwenderisch damit um, indem über den Atem ständig Wasserstoffgas ausgestoßen wird.

Wissenschaftler und die Wasserstofftherapie

Nur einige japanische Wissenschaftler um Hidemitsu Hayashi verfolgten schon in den 1990er Jahren die Idee, Wasserstoff könne bei den beobachteten Heilwirkungen von basischem Aktivwasser eine Schlüsselrolle spielen.

Seit Shigeo Ohtas Entdeckungen ist molekulares Wasserstoffgas eines der interessantesten Themen der medizinischen Forschung. Prof. Garth L. Nicolson, ein für den Nobelpreis nominiertes wissenschaftliches Schwergewicht in der Zellmedizin, zitierte in einem 2016 publizierten 44-seitigen Übersichtsartikel bereits 338 wissenschaftliche Studien über das neue Heilgas.

Die überraschendste Erkenntnis der inzwischen auf über 1000 Studien angewachsenen Forschung ist: Wasserstoffgas ist kein starkes, sondern ein schwaches Antioxidans. Und genau dieser scheinbare Nachteil verschafft ihm den Vorteil der selektiven Wirkung:

Selektive Wirkung molekularer Wasserstof

Es wirkt nur dann als Antioxidanz, wenn ein besonders starker oxidativer Angriff auf Zellstrukturen besteht, wie es bei Hydroxyl- und Stickstoffradikalen der Fall ist.

Um es in einer Metapher auszudrücken: Molekularer Wasserstoff im Körper ist wie ein Rauchmelder, der nicht schon beim Anzünden einer Kerze die Sprinkleranlage in Gang setzt, sondern erst, wenn der Christbaum anfängt, zu brennen. Besonders im Zellkern, wohin Wasserstoffgas mühelos vordringen kann, würden größere und stärkere Antioxidantien wichtige Signalwege unterbrechen.

Hidemitsu Hayashi Foto Theorie der Wasserreglung Magnesium Stick
Garth L Nicolson Clinical effects of hydrogen administration

Somit ist molekularer Wasserstoff sehr vielversprechend bei der Therapie der wichtigsten nichtinfektiösen Krankheiten. Von den drei Darreichungsformen als Getränk, Infusionslösung und Inhalationsgas ist Wasserstoffwasser die häufigste.

Wasserstofftherapie Anwendung Grafik

Grafik über Wasserstofftherapie-Anwendungen. Nach Nicolson. a.a.O., 2016, p 35

Qualitätsbeurteilung von H2-Wasser durch dH2, ORP oder pH?

Gelöster Wasserstoff (dissolved hydrogen dH2) wird vor dem Hintergrund dieser umfangreichen Erkenntnisse seit 2008 zu einer Schlüsselkomponente von elektroaktiviertem Wasser. Daraus ergibt sich natürlich die Frage: Welchen Parameter soll man denn nun zur Qualitätsbeurteilung von Wasser heranziehen: dH2 oder ORP und pH?

Um die jahrelange Diskussion zwischen Redoxpotential und Wasserstoff auf den Punkt zu bringen: Das Redoxpotential ist ein Nebeneffekt. Die phantasievollen Diskussionen über „freie Elektronen“ oder „kontaktlose Übertragung“ sind inzwischen nur noch von historischer Bedeutung. Allerdings hat es bis 2016 gedauert, bis eine auch für Laien überall praktikable Methode zur dH2 Messung gefunden wurde.

Das hat zunächst für den Anwender von basischem Aktivwasser eine ganz einfache praktische Folge, dass er alle Warnungen vor Metallgefäßen ignorieren kann: es kommt ausschließlich darauf an, dass das Gefäß gasdicht ist.

Glas oder Edelstahl lösen daher heute die verschiedenen Kunststoffe ab, die Wasserstoff nicht zurückhalten können.

Da mit steigender Wassertemperatur auch die Lösungsfähigkeit von H2 sinkt, sind doppelwandige Gefäße mit Thermoisolation das Aufbewahrungsgefäß der Wahl. Aufgefüllt werden sollte immer bis zum Rand, um zu vermeiden, dass der im Wasser gelöste Wasserstoff in eine Luftblase ausgast. So kann der dH2 Verlust wirksam begrenzt werden.

Das hat auch Folgen für die Flaschengröße: Einmal geöffnet und mit der Atmosphäre im Kontakt, entweicht der Wasserstoff unweigerlich und schnell.

Deshalb sollten die Flaschen nicht größer sein, als die Trinkmenge, die man in kurzer Zeit konsumieren kann.

Es geht darum, so viel Wasserstoff wie möglich im basischen Aktivwasser zu produzieren und diesen Gehalt bis zum Trinkzeitpunkt maximal zu erhalten.

Sauerstof-Wasser: O2-Wasser

Es gibt Firmen, die O2 Wasser entwickelt haben und es mit Erfolg verkaufen. Das enthält keinerlei Wasserstoff. Aus heutiger Sicht ist das nicht sinnvoll. Sauerstoff ist der Verbrenner, Wasserstoff ist der Treibstoff im Körper.

Nur durch die Aufladung von NADH+ zu NADH im Körper wird die Energiespeicherung durch Wasserstoff ermöglicht. Albert von Szént-György hat die schon 1937 in seiner Nobelpreisrede dargelegt – übriges genau in dem Jahr, in dem Elektrolytwasser in Deutschland als Arzneimittelspezialität registriert wurde. Wasserstoff können wir nur durch Energiezufuhr in Form von Nahrung gewinnen.

Am Ende des Stoffwechsels gewinnen wir Wasserstoff daraus und die ganze biochemische Raffinesse unserer Zellen dient nur dazu, die Knallgasreaktion zwischen Sauerstoff und Wasserstoff in mehrere sanfte Schritte zu zerlegen.

Sauerstoff (o2) wird am besten über die Lungen aufgenommen.

Sauerstoff können wir uns in beliebiger Menge über die Lungen zu den Zellen fächern. In allen Normalsituationen ist ausschließlich die Versorgung mit Wasserstoff das Problem in unserem Organismus.

Mithilfe von basischem, wasserstoffreichem Aktivwasser können wir die Stoffwechselkette überspringen, und uns ohne Atmungskette und Zitronensäurezyklus sofort mit Wasserstoff versorgen, der aufgrund seiner winzigen Molekülgröße den ganzen Körper einschließlich der Mitochondrien mühelos durchströmen kann.

Mit basischem Aktivwasser  (Wasserstoff Wasser) kann der Treibstoff des Lebens einfach getrunken werden. Und zusätzlich ist er nicht nur das kleinste, sondern auch das eleganteste Antioxidanz. Denn er wird nicht zum Radikal, nachdem er seine Energie abgegeben hat, sondern Wasser.

Noch ein Wort zum scheinbaren Überschuss an Wasserstoff in unserem Körper, der dazu führt, dass wir ständig Wasserstoff ausatmen und verdunsten. Man hört ja oft: Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Zum Beispiel Sie und ich bestehen zu 99 % aus Wasserstoffatomen. Jeder von uns besteht nur zu 1 % nicht aus Wasserstoff.

H2 als häufigste Element im Universum, jedoch Mangelware auf der Erde

Und jetzt kommt der Clou: Das häufigste Element des Universums ist auf unserer Erde absolute Mangelware. Während Wasserstoff 75 % der Gesamtmasse unseres Sonnensystems darstellt, finden wir auf unserem Planeten nur 0,12 Prozent davon. Dagegen haben wir den Wasserstoffverbrenner Sauerstoff im Überfluss: Fast die Hälfte der Erdmasse besteht daraus.

Der auf der Erde eher seltene Wasserstoff liegt meistens nur in Verbindungen vor. Zum Beispiel als Wasser. Da ist er aber ziemlich unattraktiv, weil Wasser nichts anderes als verbrannter Wasserstoff ist. Wasser ist toter Wasserstoff. Nur das Leben auf dieser Erde, von den Pflanzen über Bakterien bis zum Menschen, ist imstande, aus Wasser wieder den Lebensmotor Wasserstoff zu gewinnen.

Und dazu nutzt das Leben die Energie, die es aus dem Universum bekommt:

Die Energie der Sonne und die im Inneren der Erde gespeicherte thermische und elektromagnetische Energie. Ungebundener molekularer Sauerstoff strebt als schnell aufsteigendes Gas zur Sonne zurück. Daher sind zum Beispiel Autos mit Wasserstofftank bei Unfällen weniger explosionsgefährdet als Benzinfahrzeuge, denn das auslaufende Benzin bleibt lange am Boden, während der Wasserstoff blitzartig nach oben wegfliegt.

Mithilfe der Wasserelektrolyse wandeln wir elektrische Energie, die letztlich aus der Umwandlung der Sonnenenergie stammt, in chemische Energie um, die uns dann als Wasserstoff, dem Gas des Lebens zur Verfügung steht. Wasserstoffwasser ist also energiereicher als normales Wasser. 

Die neue Frage bei basischem Wasserstoff Wasser (Aktivwasser) ist daher:

Wie bekommt man am meisten Wasserstoffgas im Wasser trink-fähig gelöst?

Seit etwa 2013 tobt darüber eine heftige Diskussion um den Globus. Mit den Ideen und Fehlkonzepten setze ich mich in den nächsten Kapiteln auseinander.

Neue Methoden und Geräte um H2 herzustellen

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Erinnern wir uns zunächst daran, was ein klassischer Wasserionisierer bewirkt: Er teilt Wassermoleküle und trennt die daraus entstehenden Wasser-Ionen in einer Anoden- und Kathodenkammer. Dadurch verdichten sich Hydroxid-Ionen in der Kathodenkammer und Protonen (H+ Ionen in Form von H3 O+ -Ionen) auf der Anoden-Seite der Elektrolysezelle des Wasserionisierers.

Gleichzeitig durchwandern die basischen Kationen die Diaphragma-Membran zur Kathodenseite und die Anionen streben zur Anodenseite. Links sinkt der pH-Wert, rechts steigt er.

Das Wasser auf der Kathodenseite, das zum Trinken einen pH-Wert von 8,5 – 9,5 haben sollte, ist reicher an alkalischen Ionen wie Calcium, Magnesium etc. als das Leitungswasser.

Die erste Frage ist: geht es auch ohne einen Wasserionisierer?

Wasserstoffwasser in Beuteln

Wenn man ausschließlich auf Wasserstoff im Wasser aus ist und auf Basen und Mineralien im Wasser verzichten will, kann man auch auf einen Wasserionisierer verzichten. Wasserstoff aus der industriellen Schweißtechnik in Druckflaschen ist wahrhaftig nicht teuer.

In Japan wurde eine erfolgreiche Methode zur Herstellung von wasserstoffreichem Wasser entwickelt, das mehrere Monate lang haltbar ist. Sie funktioniert folgendermaßen.

Diese Methode des japanischem Marktführers IZUMIO® nutzt einen hohen Wasserstoffdruck, um 2600 ppb Wasserstoff ins Wasser zu pressen. Das sind rund 1000 ppb mehr als es unter dem Normaldruck von 1 Atmosphäre möglich wäre.

Vor der Abfüllung in vierlagige Aluminiumbeutel wird dem Wasser durch eine Vakuum-Membran auch noch der gelöste Sauerstoff entzogen. Dadurch sinkt das Redoxpotential stärker als bei Methoden, die den Sauerstoff im Wasser belassen.

Izumio Werbung

Wasserstoff in Beuteln

Shigeo Ohta, der Entdecker des medizinischen Nutzens von Wasserstoff, setzt sich in einem Youtube-Interview sehr für diese Methode ein. Doch es gibt ein entscheidendes Problem dabei.

H2-Wasser in Beuteln | Nachteile:

Diese Methode ist sehr kostspielig. Die Portionsbeutel enthalten nur 0,2 Liter und der Preis für 1 Liter liegt deutlich über 10 €. Wie auf S. 8 dargelegt, sollte man aber mehr als einen Liter am Tag trinken.

Also kommt diese Methode wohl nur für die wenigen Leute infrage, bei denen Geld keine Rolle spielt. Billigere Nachahmerprodukte ohne die patentierte Methode zeigen schon nach dem Öffnen geringere Werte. Der Abfall bei einem amerikanischen Produkt, gemessen mit H2 blueTM Testtropfen zeigt eine Halbwertszeit von 50 Minuten. Der niedrige Anfangswert weist darauf hin, dass hier der gelöste Sauerstoff nicht ordnungsgemäß herausgepresst wurde.

Zwar ist davon auszugehen, dass die Preise für solche Produkte im Zuge eines Massenangebots sinken werden. Aber davon abgesehen sind die komplex aufgebauten Einweg-Aluminiumbeutel schwierig zu recyclen und daher nach unserem heutigen Verständnis nachhaltiger Verpackungsökologie kaum wünschenswert.

Das bestehende Müllproblem bei Milliarden von Kunststoff aschen ist schon schlimm genug.

Hochdruckabfüllung zur Herstellung von übersättigtem Wasserstoff-Wasser

Ob die durch die Hochdruckabfüllung entstehende Übersättigung des Wassers mit molekularem Wasserstoff dem Wassertrinker tatsächlich zugute kommt, oder ob sie nur den durch Lagerung und Transport entstehenden Verlust des flüchtigen Gases kompensiert, ist eine weitere Frage.

Denn sobald man den Verschluss des Beutels aufschraubt, baut sich der Überdruck in wenigen Sekunden ab und fällt auf die üblichen 1600 ppb zurück, bei höherer Temperatur sogar noch tiefer.

Werden die Beutel nicht in einer Kühlkette transportiert, bildet sich auch im Inneren des Beutels eine Blase mit ausgegastem Wasserstoff.

Dies liegt daran, dass molekularer Wasserstoff eigentlich nicht wirklich in Wasser gelöst wird wie mineralische Ionen. Denn Wasserstoffgas ist nicht polar. Es ist hydrophob, stößt also Wasser ab. Was in Wasser je nach Temperatur und Druck gespeichert wird, ist lediglich eine Art Dispersion.

In meinem folgenden Laborversuch zeigt sich dies. Ich habe dabei eine absolut dichte Gasmaus mit übersättigtem Wasserstoffwasser von 1680 ppb gefüllt.

In eine zweite Gasmaus, die mit demselben Wasser gefüllt wurde, gab ich noch einen Streifen mit metallischem Magnesium.

Dieses löst sich unter Bildung von Wasserstoffgas und Hydroxid-Ionen allmählich im Wasser, sodass es wasserstoffreicher und basischer wird. Beide Gasmäuse waren zu Beginn blasenfrei befüllt und wurden anschließend bei Zimmertemperatur gelagert.

Experimente mit Wasserstoff und Wasser in der Gasmaus

Oben: Übersättigtes basisches Wasserstoffwasser (pH 10,5) aus einem Wasserionisierer. Rechts oben: Dasselbe Wasserstoffwasser aus einem Wasserionisierer mit einem 5 Zentimeter langen Streifen aus metallischem Magnesium.

Gasmaus (6)

Nach einer Woche hatte sich in der Gasmaus mit Magnesium (unteres Glas) eine weit größere Wasserstoff-Gasblase abgesondert. Das Wasser schied in beiden Fällen den übersättigten Wasserstoff aus und konnte mit dem zusätzlichen Angebot durch das Magnesium nichts anfangen.

Gasmaus (6)

Auch nach 6 Monaten konnte durch den Magnesium-Effekt kein weiterer Wasserstoff im Wasser gespeichert werden. Es bildete sich eine noch größere Gasblase.

Das Experiment zeigt zweierlei:
  • Ein elektrolytischer Wasserionisierer kann übersättigtes basisches Wasserstoffwasser erzeugen. Doch die Übersättigung bleibt nicht stabil.
  • Chemische Wasserstofferzeugung wie zum Beispiel durch metallisches Magnesium stößt ebenso an die Grenzen der Sättigung. Es können dadurch keine besseren oder stabileren Ergebnisse erzielt werden.

pH-neutrales Wasserstoffwasser

Mit der zunehmenden Bedeutung des Faktors Wasserstoff entwickelten manche Hersteller elektrolytischer Wasserionisierer neue Ideen, um mehr Wasserstoff im Wasser zu speichern. Einige davon sind interessant. Andere nicht. Ich will mit den schwächeren Methoden beginnen, die zwar nicht so viel Wasserstoff im Wasser speichern können, aber gegen- über dem relativ hohen Anschaffungspreis eines klassischen basischen Wasserionisierers mit Diaphragma-Elektrolyse deutlich günstiger herzustellen sind.

Diesen Geräten ist gemeinsam, dass die Hersteller ausschließlich den Wasserstoffgehalt im Auge haben. Sie erklären es einfach für überflüssig, dass das Wasser auch basisch sein sollte und dass man den Sauerstoff wegen seines oxidierenden Charakters entfernen sollte. Auch die Entfernung der Anionen halten sie für ebenso überflüssig wie die Erhö- hung der Kationenmenge im basischen Aktivwasser.

Der pH-Wert ist für sie passé. Wasserstoffgehalt ist alles. Auf den folgenden Seiten schildere ich Ihnen die wichtigsten dieser seit etwa 2010 entwickelten Techniken.

Oxy-Hydrogen Generatoren

Am einfachsten ist die Herstellung von Wasserstoffwasser in einer 1-Kammer Elektrolysezelle, in der Kathoden und Anode nicht durch ein Diaphragma getrennt sind. Es wird also Sauerstoff und Wasserstoff zugleich im Wasser „gelöst“. Und zwar im Verhältnis 1:2. Das ist die Formel für Knallgas.

Die Hersteller vermeiden es allerdings von Knallgas-Ionisierern zu sprechen, weil das explosiv und gefährlich wirkt – obwohl es das in wässriger Lösung und in diesen Mengen gar nicht ist. Sie betonen daher ausschließlich den Wasserstoff und sprechen von „Hydrogen-rich-water“ Generatoren. Mein persönlicher Lieblingsausruck dafür ist „Double-Bubbler“.

Grundfunktion von Oxy-Hydrogen Generatoren

Die Grundfunktion zeigt die Grafik rechts: Technisch sind sie sehr einfach. Und tatsächlich schaffen sie mit wenig Aufwand auch Wasserstoffgas ins Wasser, was normales Trink- oder Mineralwasser in der Regel nicht besitzt.

Wirklich Hydrogen-rich, also reich an Wasserstoff, ist dieses Wasser zwar nicht. Aber man kann behaupten, dass dies für eine bessere Wasserstoffversorgung und bestimmte antioxidative Effekte ausreicht.

Der Vorteil: Eine simple Stromversorgung über einen per USB-Kabel aufladbaren Akku. Bis zu 20 Liter Wasser kann man damit unterwegs und ohne Steckdose aufbereiten. In einem OXY-Hydrogen Generator wird Sauerstoff nicht nur nicht entfernt, sondern sogar noch hinzugefügt.

Dadurch wirkt der gelöste Sauerstoff als Gegenpol zum Wasserstoff und das Redoxpotential wird nie so niedrig wie in einem Wasserionisierer. Aber das macht nichts, sagen die Anhänger dieser Technik.

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Da diese Mobilgeräte durchweg mit sehr niedrigen Spannungen zwischen 4,5 und 8,7 Volt arbeiten, ist die Gefahr, dass neben Sauerstoff auch Ozon an der Anode gebildet wird, nicht gegeben.
Dennoch sind die meisten Hersteller – zum Teil auch wegen unserer Hinweise auf die Nachteile des Sauerstoff-Verbleibs, inzwischen von der Double-Bubbler Technik weg zu gegangen.

Nur im Bereich Bade- und Beauty-Wasser – also außerhalb des Trinkbereichs – wird diese Technik noch gepflegt, vor allem deshalb, weil sie wirklich sehr billig ist. Weitere Methoden stelle ich auf den nächsten Seiten vor.

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Chemische H2-Generatoren

Um wirklich den maximalen Nutzen von Wasserstoffwasser zu haben, sollte gelöster Sauersoff zumindest nicht zugefügt werden wie bei den „Double-bubblern“.

Chemische Wasserstoff-Generatoren wie H2 – Tabletten, bestimmte Keramik-Mischungen oder wasserstoffproduzierende Metalle wie Magnesium fügen keinen gelösten Sauerstoff zu.

Aber sie entfernen auch keinen Sauerstoff, der bereits im Wasser gelöst ist.

Sehr häufig werden sie auch als „Wasserionisierer“ bezeichnet.

Das damit erzeugte Wasser unterscheidet sich allerdings erheblich von elektroaktiviertem basischen Aktivwasser, wie ein erneuter Blick auf die Seiten 7-8 dieses Buches erklären könnte. Vgl. auch S. 43.

H² Tabletten

Auch wasserstoffgenerierende Sprudeltabletten basieren auf dem Magnesium-Effekt. Allerdings setzen sie durch ihre Komposition erheblich schneller Wasserstoff frei. Sie werden 10 – 20 Minuten in einer prall mit Wasser gefüllten Druckflasche aufgelöst, wodurch sich dH2-Werte über 3000 ppb erzeugen lassen, wenn die Flasche klein genug ist. Der Geschmack dieser Produkte wird aber meist nicht als angenehm empfunden und reizt nicht dazu, viel zu trinken.

Inzwischen wurden auch Tropfenlösungen entwickelt, die besser schmecken sollen. Es ist aber aufgrund mancher EU-Bestimmungen nicht immer einfach, solche Produkte zum Testen zu bekommen, da sie vom Zoll aus dem Verkehr gezogen werden. Hier ein Messbeispiel einer H2 – Tablette in 1 l Umkehrosmosewasser (ROW) und die Halbwertszeit des erzeugten Wasserstoffs 50 Minuten nach Öffnen der Druckflasche.

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PEM/SPE/HIM-Ionisierer

Der beste chemische Wasserionisierer, den ich gefunden habe, speicherte 1200 ppb (1,2ppm) Wasserstoff im Wasser. Diesen Wert geben auch die meisten Hersteller solcher Vorrichtungen an, auch wenn er nicht in jeder Art von Wasser erreicht werden kann.

Allerdings ist zur Erreichung solcher Werte eine Wartezeit von ca.. 12 Stunden erforderlich und es kann auch nur eine geringen Menge Wasserstoffwasser – meist 0,5 Liter – damit erzeugt werden. Das ist mit einem normalen Lifestyle nicht vereinbar, weil niemand so viel Zeit hat, wenn er durstig ist.

Um das Problem der langen Zubereitungszeit zu lösen, wurden Wasserstoff-Infusions-Maschinen (HIM) entwickelt, die Wasserstoff aus einer Durchfluss-Elektrolysezelle gewinnen und diesen im Wasser lösen. Die Technik funktioniert so:

Die Grundidee der HIM-Ionisierer besteht darin, die Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoffgas mit einer PEM-Zelle vorzunehmen, die mit entmineralisiertem Wasser betrieben wird und ausschließlich die Gase Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt. Der entstehende Wasserstoff wird dem normalem mineralhaltigen Trinkwasser in einer Dispersionkammer zugemischt, der Sauerstoff und das entstehende Ozon wird in die Luft abgelassen.

HIM- und HWCM- Wasserzellen

Ich habe 2016 und 2017 HIMs verschiedener Hersteller bezüglich ihres Wasserstoffgehalts getestet. Das Versprechen, 1200 ppb Wasserstoff zu lösen, konnte bei Münchener Leitungswasser keiner erfüllen. Die Werte lagen zwischen 300 und 800 ppb. Lediglich ein H2fXCell erreichte 1100 ppb.

Manche der Konstruktionen, in denen HWCM-Module eingebaut werden erinnern denn eher an einen LEGO-Baukasten als an eine serienreife Technik der als Untertischgerät eingebaut werden soll.

Meist haben auch nur die mitgelieferten 12 V Netzteile eine europäische CE-Zulassung, nicht die Geräte selbst. Diese Geräte, die ja nicht mehr, sondern weniger Wasserstoff speichern als ein heutiger Wasserionisierer, haben noch bedeutenden Nachholbedarf im Engineering. Auch das Ozonproblem ist ungelöst.

Auch Wasser aus einem HIM-Ionisierer der 1100 ppb schafft, sondert nach 11 Stunden deutliche Gasblasen aus, sogar schneller als bei Wasserionisierern.

Das Gerede von einer besseren Wasserstoffdispersion erweist sich damit als große Marketing-Sprechblase.

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V.l.nr.: Britney Jun (KYK Overseas department), Karl Heinz Asenbaum, Dr. Kim Young Kwi (KYK CEO), Dipl. Ing. Yasin Akgün (Inh. Aquacentrum)

HIM mit Ozonmodus

Bei meinem Koreabesuch im Frühjahr 2016 hat mir Kim Young Kwi, Chef des renommierten Herstellers KYK, eine besondere Hydrogen-Infusions-Machine in seiner Entwicklungsabteilung gezeigt. Sie lieferte einen Wasserstoffwert von fast 1500 ppb.

Die spannende Frage war, ob dieses Ergebnis nicht nur mit dem mineralarmen Wasser aus Seoul erzielt werden konnte.

Denn normalerweise wissen wir, dass bei europäischen Wasserhärten wesentlich geringere Werte auftreten als die koreanischen und japanischen Hersteller angeben.

Das Ergebnis waren 1400 ppb bei Münchener Leitungswasser.

Doch im Gegensatz zu den HIMs mit HWCM Modulen war das Wasserstoffwasser hier nicht neutral, sondern basisch mit einem pH von 9,4 und einem ORP von (-) 675 mV (CSE).

Funktionsweise der HIM- Wasserzelle

Das Geheimnis dieses Wasserionisierers ohne Abwasser (nur mit Abluft) scheint eine revolutionäre Zellkonstruktion zu sein, die noch zu den Firmengeheimnissen von KYK gehört. Erklärbar wären die Resultate z.B. mit folgender Anordnung:HRW 3 device 3

Die Anodenkammer wird nicht von Wasser durchflossen.

Dort wird nur Sauerstoff und Ozon gebildet und gast über einen Ausgang aus dem Gerät.

KYK PEM H2Generator

Dagegen wird das Wasser in der Kathodenkammer elektrolysiert, wodurch sich Wasserstoff und Hydroxid-Ionen bilden.

Also steigt der pH-Wert und das Redoxpotential wird stark negativ. Das Gerät ist damit einem klassischen Wasserionisierer zumindest sehr ähnlich in der Entwicklung des pH-Werts und der Wasserstoffanreicherung. Auch der gelöste Sauerstoff wird entfernt. Allerdings kommt es nicht zu einem Zuwachs von Kationen bei gleichzeitiger Verringerung der Kationen.

Neben den 3 einstellbaren Wasserstoff-Stufen (blau umrandet) bietet das neue Gerät die Möglichkeit der Umschaltung zur Herstellung Ozonwasser für Desinfektionszwecke. Hierfür gibt es nur eine Einstellstufe. (Roter Kreis)

KYK H2 O3 WassergeneratorWährend der Betriebsart „Ozone Water“ kommt aus dem Ablaufschlauch Wasserstoffgas, das man zum Beispiel zum Aufsprudeln von Getränken aller Art verwenden kann.

Deren Wasserstoffgehalt wird dadurch ohne Zufügung von Flüssigkeit erhöht und das Redoxpotential gesenkt.

Vergleiche die etwas umständlicheren Verfahren mit dem basischen Aktivwasser eines klassischen Wasserionisierers auf den Seiten 46 ff.

Das parallel im OZONE WATER Modus entstehende Wasser aus dem Hauptauslauf kann man wegen seiner desinfizierenden Wirkung gut zum Putzen verwenden.

Abbildung oben: Nutzung des Gas-Ausfluss-Schlauchs im OZONE WATER Modus zur Wasserstoffbegasung von Getränken.
Die Ergebnisse von rund 330 ppb Wasserstoff bei Milch und einem Fruchtsaftgemisch wurden binnen einer Minute erzielt. Parallel wurde etwa 1 Liter Ozonwasser aus dem Hauptauslauf abgefüllt.

Die Frage bei den HIMs wird weniger sein, ob der Markt sie will, denn auch nach Ozonwasser gibt es im Internet eine gewisse Nachfrage. Die Frage ist, ob die europäischen Behörden ein Gerät zulassen, das im Regelbetrieb Ozon in die Luft bläst. Hier herrscht noch Denkbedarf.

SPE/PEM Mobiltechnik – mobile H2-Generatoren

Mit den ersten Oxy-Hydrogen-Generatoren hielt auch die Mobiltechnik Einzug in die Branche der Wasserionisierer. Um auch den unerwünschten Sauerstoff zu entfernen, kamen schnell spezielle SPE (Solid Polymere Electrolysis) Zellen mit PEM (Proton-Exchange-Membrane) in den Handel. Die funktionieren schon bei USB-Spannung, passen also perfekt zur etablierten Mobilfunk-Technik. Die Akkus sind überall leicht aufladbar und reichen bis zu 40 Trinkportionen Wasserstoffwasser.

SPE:PEM Mobiltechnik

Manche haben nur ein winziges Loch, um den Sauerstoff abzulassen, andere ein richtiges Ventil und ein entleerbares Fach für das bei höherem Gesamtdruck immer auftretende Hybridwasser. Nach meinen Messungen können die Geräte mit einem solchen Fach mehr Wasserstoff speichern.

Höherer Druck ist das Erfolgsgeheimnis dieser kleinen Geräte. Füllt man das Wasser nicht ohne Luftblase ein und schraubt man den Verschluss nicht fest zu, ergibt sich in derselben Zeitspanne ein geringerer Wasserstoffgehalt. In dem Beispiel unten war rechts ein höherer Druck aufgebaut. Schon nach 7 Minuten Produktionszeit war der Unterschied groß.

Unterschiede sieht man auch schon während der Produktion. Wenn die Wasserstoffblasen schneller hochsteigen, löst sich weniger Wasserstoff im Wasser. Je kleiner die „Bubbles“ desto besser.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Produktionszeit: Je länger unter Druck elektrolysiert wird, desto höhere Werte an gelöstem Wasserstoff können erreicht werden. So sind bis zu 6000 ppb mit diesen Geräten in einer Stunde erreichbar. Bei höherem Druck versagen meist die Dichtungen oder der Druckausgleich erfolgt über den Sauerstoffausgang.

Einfluss der Wassserqualität auf die Wasserstoffleistung

Auch die Art des verwendeten Wassers spielt eine wesentliche Rolle bei der Wasserstoffleistung. Wenn alle Bedingungen gleich sind, zeigen sich keine großen Unterschiede zwischen den verschiedenen Gerätetypen. Wie hier bei einem 10 Minuten Test mit 0,5 l Volvic.SPE PEM Mobiltechnik ppm Messung

Von größter Wichtigkeit ist es, die Oberseite der PEM Zelle stets befeuchtet zu halten. Fabrikneue Geräte, die nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wurden, brauchen oft 20 – 30 Arbeitsgänge, bis die Membran die volle Leistung bringt.

Eine PEM-Zelle kann auch mit destilliertem Wasser oder Umkehrosmosewasser arbeiten. Allerdings liegt dann die Halbwertszeit des gelösten Wasserstoffs bei nur 10 – 15 Minuten. Bei der Verwendung von kalkhaltigem Wasser entstehen Ablagerungen auf der Kathode und der Membran. Diese müssen regelmäßig mit Zitronensäure entfernt werden.

Über die Haltbarkeit der SPE/PEM Technologie kann ich noch nicht viel sagen, da keines der etwa 200 Geräte, die wir in einem Großtest laufen haben, vor Mitte 2016 in Betrieb ging. Bei der ersten Aflage dieses Buches im März 2016 gab es die meisten dieser Geräte noch gar nicht.

Die meist in Korea und China sitzenden Hersteller firmen haben ein atemberaubendes Entwicklungstempo und beinahe alle zwei Wochen werden neue Varianten angeboten.

Ganz sicher haben die Mobilgeräte die besten Zukunftsaussichten, weil sie perfekt in das Alltagsleben der Generation Smartphone passen. Neue Entwicklungen in der Medizin wie die Entdeckung des therapeutischen Wasserstoffs sprechen sich schnell herum. Das Wasserstoffzeitalter ist ja schon lange da. Es gibt Wasserstoff-Autos zum Mieten in der Stadt, Der Gashersteller Linde hat ein wasserstoffbetriebenes Fahrrad mit Hilfsmotor entwickelt und die japanische Autofirma Honda wirbt bereits mit ihrer Wassermarke aus dem Auspuff.

Beliebte Auftisch- und Untertisch-Wasserionisierer zur Herstellung von basischem und wasserstoffreichem Wasser

Ist basisches Wasserstoff Wasser nun „out“?

Die auf den vorhergehenden Seiten dargestellten neuen Designs von Elektrolysezellen, die auf den Wasserstoffgehalt des Aktivwassers fokussiert sind, ohne das Wasser auch basisch zu machen, liefern einen Wasserstoffgehalt von bis zu 1200 ppb (1,2 ppm).

Das ist nach Ansicht der meisten Fachleute ausreichend, um die typischen therapeutischen Effekte von Wasserstoffwasser zu erzeugen.

Mithilfe der SPE/PEM Mobilgeräte oder von Tabletten kann man unter Aufwand von Zeit sogar höhere Konzentrationen erzeugen.

Auch einige moderne Wasserionisierer können wasserstoffübersättigtes Wasser herstellen. Wirksame Entkalkungstechnologien, die in diesem Buch beschrieben worden sind, können auch eine konstante Leistung über viele Jahre garantieren.

Allerdings macht ein Wasserionisierer das Wasser basisch, während die neuen Wasserstofftechniken das Wasser im pH-Wert in der Regel nicht verschieben.

Für Leute, die meinen, ihr Säure-Basen-Haushalt sei vollkommen in Ordnung, mag dies durchaus eine Alternative sein.

Auch jemand, der durch basenreiche Ernährung oder entsprechend wirksame Nahrungsergänzungsmittel genügend basisch wirkende Mineralien zu sich nimmt, mag damit gut bedient sein.

Lange Geschichte baschisches Wasser in Deutschland

In Deutschland gibt es ja die längste Tradition bei der Anwendung von Elektrolytwässern. (Siehe S. 66 – 68). Deren Erfinder Alfons Natterer, der 3 Sorten (basisch – neutral – sauer) entwickelt hatte, bot seinen Kunden einen simplen Test: Trink die Sorte, die Dir am besten schmeckt. Diese wird Dir am besten helfen. Der Körper weiß wohl meist selbst, was ihm am besten bekommt.

Manche Therapeuten nutzen die Geschmacksempfundung beim Trinken von Elektrolytwasser sogar als diagnostisches Werkzeug. Mithilfe der heutigen Technik kann man alle Varianten von Elektrolytwasser optimal verfügbar machen.Ich habe keinen Zweifel, dass Wasserstoff der wichtigste Gesundheitsfaktor beim trinkbaren Elektrolytwasser ist. Aber es gibt keinerlei Anlass, zu glauben, die basische Komponente sei unwichtig.

Dr. med. Walter Irlacher

Ich habe 12 Jahre lang mit dem 2016 verstorbenen Arzt Dr. med. Walter Irlacher im Thermalbad Bad Füssing zusammengearbeitet. Dieses Buch habe ich ihm gewidmet. Das Bad Füssinger Thermalwasser hat einen Gehalt an gelöstem Wasserstoff von 510 ppb und ist damit die wasserstoffreichste Quelle weltweit, soweit dieser bislang nur wenigen Spezialisten bekannte Messwert erhoben wurde. Keine bekannte Heilquelle in Russland, Amerika, Fernost, die wissenschaftlich darauf untersucht wurde, hat einen derartigen Wert und ein entsprechend niedriges Redoxpotential vorzuweisen.

Warum hat sich Dr. Irlacher im Jahr 2004 trotzdem entschieden, Tausenden seiner Patienten zusätzlich zum Bad im heilsamen Thermalwasser noch täglich mindestens 1,5 Liter basisches Aktivwasser bzw. Wasserstoffwasser aus einem Wasserionisierer zum Trinken zu geben?

Weil es im Gegensatz zu dem Thermalwasser viel basischer war und weil er überzeugt war, dass seine übersäuerten Patienten davon mehr haben würden! Der dauerhafte Erfolg gab ihm recht und viele Therapeuten sind ihm auf diesem Weg gefolgt.
Aber Dr. Irlacher setzte nicht nur das basische Aktivwasser zur Entsäuerung ein. In der Tradition von Manfred von Ardenne setzte er auch auf Sauerstoff. Denn Wasserstoff und Sauerstoff sind die besten Mittel, um Kohlendioxid aus dem Körper zu pressen, den mächtigsten aller Säuerungsfaktoren. Therapie ist immer individuell, das sollten wir nie vergessen.

Europa Therme Foto

Walter Irlacher

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“, Copyright 2019 www.euromultimedia.de

Herrmann K.: Basisches Wasser, Basisches Aktivwasser, Ionisiertes Wasser, Elektroaktiviertes Trinkwasser, Elektrolytwasser, Hydrogen-Rich-Water…. langsam kenne ich mich nicht mehr aus. Welches Wasser empfehlen Sie denn nun und was ist was?

  • Da die Natur von elektroaktiviertem Wasser bis vor wenigen Jahren nicht verstanden war, haben sich seit dem ersten Auftreten 1931 etwa 50 verschiedene Bezeichnungen für das herausgebildet, was man gut trinken kann. Ursprünglich sprach der Erfinder Alfons Natterer von saurem, alkalischen (basischen)und neutralen Elektrolytwasser. Entscheidend ist seitdem die elektrolytische Herstellung im Gegensatz zu dem, was ich Chemische Wasserionisierer nenne. Eine vollständige Übersichts über die einzelnen Bezeichnungen und Verfahren finden Sie in der E-Book-DVD-Rom dieses FAQ-Buches auf www.wasserfakten.com
  • Da man in Japan aufgrund anderer Zellkonstruktion zunächst nur die alkalische und saure Sorte herstellte, entwickelte sich für den trinkbaren basischen Teil des Wassers der Begriff „Alkaline Ionized Water“. Dies ist eigentlich ein unsauberer Begriff, da er zweimal das Gleiche ausdrückt. Alkaline, also basisch, wird das Wasser, dadurch, dass ein Teil der Wassermoleküle in saure und basische Wasser-Ionen zerlegt („ionized“)werden, die anschließend getrennt werden, sodass basisches Wasser (durch OH–Ionen) auf der einen und saures Wasser (durch H+-Ionen) auf der anderen Seite der durch eine Membran getrennte Elektrolysezelle entsteht. Der Gegenbegriff zu basischem Aktivwasser ist saures Aktivwasser („acidic ionized water“). Hier spricht man aber oft auch von Oxidwasser.

Redoxspannung TemperaturChart

  • Auch der später von der Ärztin Dina Aschbach in einem Buch aufgebrachte Begriff „Ionisiertes Wasser“ ist unglücklich gewählt, weil er nur die Wasser-Ionen in den Vordergrund rückt. Die elektrische Aktivität des „Aktivwassers“ gründet sich aber nicht unmittelbar auf dem basischen oder sauren Charakter, der durch die Wasseri-Ionen OH- und H+ entsteht, sondern auf der Anreicherung von gelöstem Sauerstoff im sauren Wasser und der Anreicherung von gelöstem Wasserstoff im basischen Wasser. Durch diese gelösten Gase entstehen außergewöhnlich hohe (positive) Redoxpotentiale bis 1200 mV (SHE) auf der Seite des Sauerstoffs und außergewöhnlich niedrige (negative) Redoxpotentiale bis (-) 800 mV (SHE) auf der Seite des Wasserstoffs. Dies sind die Werte, die mit einer SHE-Elektrode (Wasserstoffelektrode) gemessen werden können. Da man in der Praxis aber fast nur mit CSE-Elektroden (Silber/Silberchloridelektrode) misst, sind es Werte von bis zu + 993 mV (CSE) auf der Seite des Sauerstoffs und von (-593 mV) auf der Seite des Wasserstoffs. Dies sind die Werte bei 25° C, wo der Unterschied zwischen SHE Messverfahren Und SHE-Messung + 207 mV beträgt. Den Zusammenhang bei anderen Temperaturen veranschaulicht die folgende Übersicht. (Quelle: http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/paramete.htm)

Basisches Aktivwasser

Gekürztes Video zu dem 2008 erstmals erschienenen Buch „Trink Dich basisch“ von Karl Heinz Asenbaum, Dipl.Ing. Dietmar Ferger und Dr. med. Walter Irlacher.

Bei der Elektrolyse von Wasser in einer Elektrolysezelle mit Diaphragma-Membran kommt es nicht nur zu einer Bildung der beiden Wasser-Ionen H+ und OH- aus Wassermolekülen. Es wird auch Sauerstoff und Wasserstoff freigesetzt, der Unterschied auf beiden Seiten erklärt sich dadurch, dass Sauerstoffgas und Wasserstoffgas eine unterschiedliche Lösungsfähigkeit in Wasser besitzen.

 

Löslichkeit von Sauerstoff mg/l bei 1 Atmosphäre Druck 101,325 Pa

15 Grad C 2,756
20 Grad C 2,501
25 Grad C 2,293
30 Grad C 2,122
35 Grad C 1,982

 

Löslichkeit von Wasserstoff mg/l bei 1 Atmosphäre Druck 101,325 Pa

15 Grad C 1,510
20 Grad C 1,455
25 Grad C 1,411
30 Grad C 1,377
35 Grad C 1,350

 

Aus 2 Molekülen Wasser H2O werden bei der Elektrolyse folgende Gasmengen frei:

2H2O —> 2 H2 + O2

Es entsteht also immer doppelt so viel Wasserstoffgas wie Sauerstoffgas.
O2 kann sich aber z.B. bei 25 Grad C etwa um das 1,6 fache besser im Wasser lösen. Wohin also mit dem deutlichen Überschuss an H2?

HofmannscheWasserzersetzung

Der Hofmann’sche Wasserzersetzungsapparat ist einer der beliebtesten Schulversuche bei Chemielehrern und -schülern. Durch die geschickte Konstruktion lässt sich damit die Gleichung 2H2O —> 2 H2 + O2 anschaulich demonstrieren. Allerdings muss der Chemielehrer „tricksen“, um zu zeigen, dass die beiden Gase wirklich im Verhältnis 2 : 1 entstehen. Wenn das Wasser nämlich noch nicht mit den Gasen gesättigt ist, ensteht zunächst wegen der unterschiedlichen Lösungsfähigkeit und Lösungsgeschwindigkeit ein Verhälnis von etwa 1 : 2,5 (Sauerstoff zu Wasserstoff)

 

Am Ende des Versuchs haben wir dann reinen Sauerstoff und Wasserstoff für den beliebten Knallgaseffekt, aber auch saures Wasser mit gesättigtem Sauerstoff und basisches Wasser mit gesättigtem Wasserstoff, je nach Luftdruck und Temperatur.

Wieso sinkt nun das Redoxpotential im basischen, wasserstoffreichen Wasser zu sehr hohen negativen Werten?

 

CSE-SHE WerteVergleich pH

Hierzu sollte man beachten, dass Redoxpotentiale selbst nicht messbar sind. Das Redoxpotential ist immer der Wert einer elektrischen Spannung zwischen zwei chemischen Reaktionspartnern, also eine relative Größe. Als Standardpotential E0 hat man Wasserstoffgas (H2) definiert. Gegenüber einer Wasserstoffelektrode (SHE) hat Gold zum Beispiel ein Redoxpoential von + 1680 mV, wohingegen Lithium – 304O mV aufweist. Aufgrund der Spannungsdifferenz könnte man daher eine Lithium-Gold-Batterie mit 4720 mV (4,72 Volt) Spannung konstruieren. Ein Minuswert bedeutet, dass ein Elektronenüberschuss vorhanden ist, ein positiver Wert bedeutet einen Tendenz zur Elektronenaufnahme.

Das Wassermolekül H2O besteht nun aus zwei Reaktionspartnern, nämlich H2 und O. Sauerstoff (O) hat gegenüber H2 ein positives Redoxpotential von +1230 mV, ist also „gierig“ auf Elektronen. Dieser Spannungsunterschied von 1230 mV ist konstant bei allen pH-Werten und Messmethoden, auch wenn sich die Werte der beiden Reaktionspartner mit steigendem pH-Wert nach unten verschieben.

Basisches Aktiwasser enthält mehr Wasserstoff als Sauerstoff. Es fehlen daher – sehr vereinfacht ausgedrückt – +1230 mV: Das Redoxpotential muss sinken.

Im Trinkbereich von basischem Aktivwasser, bei pH 8,5 bis 9,5, ist das Standardpotential von H2 zudem von 0 auf ca -450 bis -550 mV gesunken. Dadurch kommt es zu den niedrigen Messwerten von Redoxpotentialen. Da aufgrund des basischen charkters sehr große Mengen an freien OH–Ionen vorhanden sind, kann es zum Beispiel zu folgender, Elektronen freisetzender Reaktion kommen:
2 H2 + 4 OH- ———> 4 H2O + 4 e-
Diese Reaktion erzeugt Wasser, voll von Energie: Basisches Aktivwasser.

Es sind also drei Grundparameter, welche den Wert von Basischem Aktivwasser bestimmen:

 

  • Eine maximale Sättigung mit gelöstem Wasserstoff
  • Ein hoher Überschuss an OH- Ionen
  • Eine möglichst vollständige Entfernung von Sauerstoffgas

 

Diese 3 Paramter ergänzen sich gegenseitig. Ihr gleichzeitiges Vorhandensein ist ausschließlich mit einem elektrolytischen Wasserionisierer mit Diaphragma-Elektrolyse zu erreichen. Weder durch —> Chemische Wasserionisierer noch durch Elektrolysegeräte ohne Diaphragma, sogenannte Hydrogen-Rich-Water Generatoren kann die Einhaltung dieser Parameter erreicht werden.

Der erste, der meines Wissens den Begriff „Basisches Aktivwasser“ in Deutschland publizistisch verwendet hat, war Dipl. Ing. Dietmar Ferger in seiner 2006 erschienenen Schrift: „Basisches Aktivwasser – wie es wirkt und was es kann.“ Dieses Buch ist heute in erweiterter Form unter dem Titel „Jungbrunnenwasser“ erhältlich. Dadurch kommt die Aktivität des Wassers besser zum Ausdruck, das eben nicht nur ein einfaches „Basisches Wasser“ mit hohem pH-Wert ist. Dr. med. Walter Irlacher und ich haben uns dieser Begrifflichkeit in unserem „Service Handbuch Mensch“, das ebenfalls 2006 erstmals erschien, angeschlossen. 2008 vertieften wir das Thema in dem gemeinsam mit Ferger verfassten Buch „Trink Dich basisch – Das Brevier zum basischen Aktivwasser“

Bis 2008 dominierte das Interesse an einer elektrochemischen Messgröße, die das basische Aktivwasser neben seinem erhöhten pH-Wert ebenfalls besitzt: Das negative Redoxpotential. Der russische Forscher Vitold Bakhir glaubte bewiesen zu haben, dass es anormal niedrig sei und mit den Gleichungen der klassischen Redox-Chemie nicht erklärbar. Gleichzeitig war das Redoxpotential des sauren Aktivwassers „anormal“ hoch und schien ebenfalls nicht erklärbar. Hinter diesen außergewöhnlichen Redoxpotentialen vermutete man die Hauptursache für die Wirkungen von basischem Aktivwasser (antioxidativ) und saurem Aktivwasser (oxidativ).

1997 hatte Sanetaka Shirahata die Hypothese aufgestellt, dass nur atomarer Wasserstoff die Ursache für die antioxidative Wirkung von Wasser sein könne. Er konnte eine solche Wirkung auch bei Wassersorten feststellen, die über kein anormal negatives Redoxpoential verfügten, aber atomaren Wasserstoff enthielten. Jedoch zeigten die Forschungen von Shigeo Ohta und vielen anderen Forschern weltweit seit 2008, dass auch der molekulare, also gasförmige Wasserstoff im Wasser, der das niedrige Redoxpotential hervorruft, eine solche antioxidatve Wirkung hervorruft. Seitdem gehört die Erforschung von wasserstoffreichem Wasser zu den vielversprechendsten neuen Gebieten der Medizin.

Durch die neuen Erkenntnisse über die Wichtigkeit von H2 (Wasserstoffgas) im basischen Aktivwasser rückt auch die Frage nach der Lagerung und Haltbarkeit in einen neuen Fokus. Glaubte man in Zeiten der Redoxdiskussion noch, man dürfe keine Metallgefäße zur Lagerung verwenden, damit die Elektronen nicht abfließen, sind aus heutiger Sicht gerade Metallgefäße, z.B. doppelwandige Edelstahlflaschen, die erste Wahl, um Basisches Aktivwasser möglichst effizient zu lagern. Denn ebenso wie dickes Glas (vor allem Blauglas) verhindern sie das Abgasen des Wasserstoffs und damit den Verlust der antioxidativen Wirkung. Dagegen durchwandert der Wasserstoff die bisher üblichen Kunststoffflaschen sehr schnell, sodass das Wasser schneller relaxiert und seinen maximalen Nutzen auf die rein basische Wirkung reduziert.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Wie übersteht das basische Wasser die Magensäure um im Körper basisch zu wirken?

Die Frage nach der basischen Wirkung angesichts der Magensäure wird in dem Interview-Video gleich als erste Frage beantwortet:

 

Hier ist von Dipl. Ing. Dietmar Ferger ein kurzes Beweisvideo, dass basisches Wasser nie zu basisch für die Magensäure sein kann:

Hendrik L.: Mein Heilpraktiker sagt, dass das basische Aktivwasser, sobald es mit der Magensäure in Kontakt kommt, sofort neutralisiert wird und wirkungslos sei und dass durch das basische Wasser die Magensäure vermehrt produziert wird und dies dann in der Folge den gesamten Darm noch mehr übersäuert.

Bitte um ihre Sichtweise zu diesen Aussagen.

Manche Heilpraktiker lesen die Zeitschrift „Nexus“ und sind diesbezüglich durch einen Artikel der australischen Pharmazeutin Jan —> Roberts verunsichert, die solche Behauptungen in den Raum stellt. Lesen Sie unter diesem Stichwort bitte näheres nach.

Tatsache ist, dass durch das Trinken von basischem Aktivwasser in dem empfohlenen pH-Bereich bis 9,5 weder der Magen-pH nennenswert gesenkt wird noch das pH-Fenster für den Wirkungsbereich von Verdauungsenzymen verlassen wird.

Es wird auch im Gegensatz zu Sang Whangs Behauptungen keinerlei zusätzliche Säureproduktion angekurbelt. Letzteres kann allerdings bei pH-Werten über 10,5 eintreten, die Sang Whang unverständlicherweise empfohlen hat, obwohl sie im Gegensatz zu basischem Aktivwasser völlig außerhalb natürlicher pH-Bereiche liegen, wie sie die Trinkwasserverordnung widerspiegelt.

Ein sogenannter Säure-Rebound, also eine Provokation der Magensäureproduktion, passiert dagegen sehr rasch bei längerfristiger Einnahme von mineralbasierten Basenpulvern.

Ein nüchterner Magen, in den basisches Wasser eintritt, reagiert darauf so gut wie gar nicht, sondern das Wasser gleitet über die die sogenannte „Magenstraße“ – hinweg rasch durch den Pförtner in den Zwölffingerdarm, wo es weitgehend unvermischt mit dem Magensaft ankommt.
Lediglich ein Teil des negativen Redoxpotentials wird an den Magensaft übertragen.

FAQ-Interview mit Karl Heinz Asenbaum über Magensäure

Das FAQ Interview-Video über basisches AktivWasser mit Karl Heinz Asenbaum beschäftigt sich auch mit den teilweise sehr spekulativen Gegenstimmen gegen basisches Aktivwasser.

Es erklärt die allerwichtigsten Fragen und Antworten, die noch Zweifel aufwerfen, wie z.B. das Thema mit basischem Wasser und Magensäure.

Und hier noch der Versuch mit der Magensäure, die nicht so einfach verdünnt werden kann:

Man kann basisches Aktivwasser im empfohlenen Trinkbereich bis pH 9,5 zu jeder Zeit vor, nach oder zum Essen trinken. Die Magensäure wird dadurch nicht wahrnehmbar im pH angehoben und auch kein Verdauungsenzym deaktiviert. Dies ergibt sich aus der gegenüber Magensaft sehr geringen Pufferung des basischen Aktivwassers. Selbst Aktivwasser mit pH 10 schadet nicht. Nur über pH 10 kann es es zu einer Gegenreaktion des Magens kommen, indem er Säure nachpumpt. „Säure Rebound“ – Effekt, vergleichbar mit der längeren Einnahme von Natron, Bullrichsalz, Alka Seltzer und ähnlichen basischen Puffern.

Der experimentelle Nachweis dafür wurde von Prilutzky und Bakhir dargestellt:
Biological media are mostly heterogeneous in their composition. In the gastric cavity catholyte interacts with acid gastric juice, with food masses, etc. In this connection, the ability of catholyte to cause ORP regression under these conditions was examined. Gastric contents were simulated by dissolving acidin – pepsin in drinking water at a concentration of 5 mg/l (one 0.25 mg tablet of preparation for 50 ml of water). Catholyte based on water with 1 g/l mineralization was added to the resulting acidin-pepsin solution. pH and ORP values were measured in the tested samples. The obtained results are shown in Table 1.3.
Table 1.3
The pH and ORP parameters in an acidin-pepsin solution
when weakly mineralized water catholyte is added
Sample
pH
ORP, mV, CSE
Initial acidin-pepsin solution
2.15
500
Initial catholyte
10.5
–540
Catholyte + acidin pepsin solution 1:100
2.16
445
Catholyte + acidin pepsin solution 1:10
2.18
75

Signifikant fällt aber das ORP des Magensafts, was als gesundheitich positiv anzusehen ist.

Hoffe das Hilft Ihnen weiter.
Alles liebe
Ihr Yasin Akgün

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Kangen Wasser® ist ein seit 2005 urheberrechtlich geschützter Begriff. Hierbei handelt es sich um Aktivwasser, das von Geräten des Herstellers EnagicTM aufbereitet (ionisiert) worden ist. Kangenwasser® ist grundsätzlich basisches Wasser, wobei der pH-Wert zwischen 8,5 und 9,5 variieren kann. Überdies lässt sich auch starkes Kangen Wasser® mit einem pH-Wert von circa 11 herstellen; dieses eignet sich allerdings nicht zum Trinken, sondern wird als Textilreinigungsmittel oder zum Waschen von Lebensmitteln verwendet.

Kangen® Wasser und seine Vorzüge

Grundlegend zeichnet sich Kangen Wasser®, ähnlich wie sogenanntes hexagonales Wasser, durch drei wesentliche, für die Gesundheit des Menschen positive Eigenschaften aus:

  1. Dank seines leicht basischen pH-Werts trägt es dazu bei, den Organismus zu entsäuern – eine bedeutsame Qualität angesichts der heutigen Ernährung, die überwiegend von sauren pH-Werten geprägt ist.
  2. Es hat eine hohe anti-oxidante Wirkung und hilft somit, freie Radikale im Körper zu eliminieren.
  3. Es bildet besonders kleine Molekül-Cluster, wodurch das Wasser besser in die menschlichen Zellen eindringt, wo es vom Körper benötigt wird.

Wie sich Kangen® Wasser herstellen lässt

Auch in Privathaushalten lässt sich die Herstellung von Kangen Wasser® ohne großen Aufwand bewerkstelligen. Hierzu dienen Geräte der Produktlinie LevelukTM von EnagicTM. Diese werden einfach an die Wasserleitung angeschlossen und behandeln das Wasser mittels Elektrolyse – ähnlich wie handelsübliche Wasserionisierer. Der hauptsächliche Unterschied besteht darin, dass sich mithilfe von LevelukTM-Maschinen auch stark saures Wasser erzeugen lässt, das sich zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln oder zum Reinigen von Glasflächen eignet.

Die Investition in ein solches Gerät kann sich für Privathaushalte lohnen, die über mehrere Jahre ihr gewöhnliches Leitungswasser zu äußerst bekömmlichem Trinkwasser aufbereiten oder zu diversen Reinigungszwecken verwenden möchten.

Nachfolgend finden Sie einen Buchauszug von Karl Heinz Asenbaum, der sich detailliert mit dem Thema Kangen Wasser® befasst hat.

Ralf H.: Was ist der Unterschied zwischen Kangen Wasser® und Aktivwasser?

  • Kangen Water® ist die von der japanischen Traditionsfirma EnagicTM seit 2005 geschützte Markenbezeichnung für Aktivwasser, das mit einem Gerät dieses Herstellers hergestellt wurde. Diese zum Beispiel in Europa unter der Typenbezeichnung LevelukTM von Strukturvertrieben angebotenen Geräte ähneln den Wasserionisierern anderer Hersteller in Aufbau und Elektrolyseleistung. Die Bezeichnung Kangen®- Wasser wird in der Bedienungsanleitung nur für basisches Aktivwasser pH 8,5, pH 9, pH 9,5 und pH 11 verwendet. Gefiltertes und saures Wasser wird dort nicht als Kangen®Wasser bezeichnet. Kangen® Wasser ist also vollwertiges basisches Aktivwasser.
  • Wasser mit pH 11 ist aber kein Trinkwasser. Daher ist „Strong Kangen® Water“ (pH 11) mit einem Warnhinweis versehen, es nicht zu trinken. Man solle hartnäckige schmierige Flecken damit entfernen, Fisch, Fleisch und Gemüse damit abwaschen und den Boden putzen.
  • Es gibt aber eine Besonderheit der LevelukTM- Geräte: Zur Erzeugung von „Strong Acidic Water“ (—> Anolyt) und „Strong Kangen Water“ (—>Katholyt), sind die Geräte mit einem Flüssigkeitstank ausgestattet, in den ein ausschließlich von der Enagic Osaka Factory hergestellter „Electrolysis Enhancer for producing strong Acidic Water“ eingefüllt wird, der bei der Wahl der entsprechenden Betriebsstufe dem Wasser in der richtigen Dosierung zugemischt wird.

FAQ Unterschied Kangen Wasser Leveluk

  • Dieser flüssige Elektrolyseverstärker unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Kochsalzlösung (NaCl) in Wasser dadurch, dass er auch Natriumhypochlorit (NaClO – hypochlorige Säure oder auch „Eau de Labarraque“) enthält.
    Natriumhypochlorit ist z.B. der wesentliche Wirkbestandteil von desinfizierenden und bleichenden Haushaltsreinigern und wird auch als „Aktivchlor“ beworben.
  • Eine Notwendigkeit für diesen Zusatz kann ich nicht erkennen, da beim Zumischen von Kochsalz in jedem Wasserionisierer mit Zuführungsschacht für Salzkristalle ohnehin in großer Menge hypochlorige Säure in der Anodenkammer entsteht.
    Hypochlorige Säure ist ja ein entscheidender Wirkfaktor von Anolyt hinsichtlich der Desinfektionskraft des oxidativen Wassers.
    Ich vermute, dass der Hypochlorit-Zusatz im „Electrolysis Enhancer“ vor allem dazu dient, die Kochsalzlösung vor dem Gebrauch über längere Zeit stabil in keimfreiem Zustand zu erhalten. Die Fläschchen tragen auch kein Haltbarkeitsdatum.
  • Auch Industriegeräte zur Erzeugung von Anolyt arbeiten mit Flüssigsalz (Sole), da dieses sich über eine sogenannte „Venturi-Pumpe“ exakter dosieren lässt als durch Zugabe von Kristallsalz, das sich in unterschiedlicher Menge und Geschwindigkeit im Wasser löst.
  • Anders als bei Industriegeräten, die über eine exakte Durchflussregelung des Speisewassers verfügen, lässt sich aber bei den LevelukTM-Geräten der Wasserdurchfluss nicht genau steuern, da eine Echtzeit- Durchflussanzeige fehlt.
    Man muss also nach Gefühl mit dem Wasserhahnhebel hantieren, da das Gerät nur mit einem Umlenkperlator angeschlossen werden kann.
    So erhält man kein genau vorhersagbares Ergebnis.
    Das Problem lässt sich mit einem alternativen —> Wasseranschluss beeherrschen, der eine exakte Einregelung des Durchflusses und damit konstante Ergebnisse gewährleistet.

FAQ Unterschied Kangen Wasser ProFlow

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Der Hydrogen Booster – Wasserionisator um mobil aus jedem Wasser Wasserstoff-Wasser zu produzieren.

Hydrogen Booster | mobiler, Akkubetriebener Wasserionisator

  • Wasserstoffreiches Wasser hat man bis dahin nur mit stationären elektrischen Wasserionisierern hergestellt. Man will aber auch unterwegs frisches Aktivwasser trinken.
  • Zunächst wurden einfach kleine Elektrolysegeräte auf Akkustrom umgestellt. Diese konnten jedoch nicht genügend speichern, weil sie den Sauerstoff nicht entfernten, sondern erhöhten.
  • Wasserstoff löst sich nur sehr ungern in Wasser, es sein denn, man presst ihn mit hohem Druck hinein. Genau dies macht ein Hydrogen-Booster. Er ist ein Hochdruck-Diaphragma-Wasser- ionisierer mit PEM-Zelle, der nur ein paar Tropfen Abwasser als Kondensat produziert, aber dennoch die oxidierenden Wasserbestandteile entfernt:
  • Ergebnis: wasserstoffreicheres Wasser. Leider ist es nicht auch noch basisch, wie aus einem Wasserionisierer.
  • Während die Beutel mit Wasserstoffwasser mit 2,8 ppm Wasserstoffgehalt befüllt werden, kann der AquaVolta® Wasserstoff Booster bis zu 6,1 ppm erreichen.

Mehr Videos über den Hydrogen Booster | Akkubetriebener Wasserionisierer um Wasserstoffwasser zu produzieren

 

Wasserstoff Booster | Wasserstoff Test durch Titrationsmethode

 

Interview | quer-denken-tv | Asenbaum | Vogt | Akgün

AquaVolta Wasserstoff Booster portable PEM Hydrogen generator mit Druckgefäß -seitlich
Hydrogen Booster SPE Wasserionisierer - Wasserstoffwasser-010
AquaVolta Wasserstoff Booster portable PEM Hydrogen generator mit Flasche

Link zum Artikel

Heinrich H.: Der US – Forscher Tyler Le Baron schreibt, dass der Gehalt an gelöstem Wasserstoff der alleinige therapeutische Vorteil von Aktivwasser ist, auch wenn er mildly alkaline water aus einem Wasserionisierer etwa in demselben Trinkbereich wie Sie, also zwischen pH 8 und 9 durchaus empfiehlt. Wenn ich nun nicht übersäuert bin, weil ich mich viel bewege und gesund und basisch ernähre, warum sollte ich mir dann einen relativ teuren Wasserionisierer kaufen und nicht einen der neuen elektrischen Hydrogen-Rich-Water Maker, die deutlich billiger sind und speziell darauf ausgerichtet, das Wasser mit Wasserstoffgas aufzufüllen?

Ihre Frage ist durchaus verständlich. Aber es ist zunächst einmal keine Preisfrage. Denn gute HRW-Maker elektrischer Art sind nichts anderes als Topfionisierer, die in Versionen für Kleinmengen, wie sie die HRW-Maker produzieren, meist deutlich billiger sind als die modisch schicken HRW-Geräte. Wenn Sie das Wasser unbedingt im neutralen pH-Bereich trinken wollen, weil sie es nicht basisch wollen, müssten sie nur aus einem billigen Topfionisierer den Diaphragma-Einsatz herausnehmen und könnten dann ebenfalls dasselbe HRW herstellen. Meist sogar schneller, da Topfionisierer mit mehr Leistung arbeiten.

Nach dem seit 2007 explodierenden Forschungsstand über den therapeutischen Nutzen von HRW würde ich Ihnen und Herrn Le Baron keineswegs widersprechen, dass ein durch diaphragmalose Elektrolyse gewonnenes HRW bei vielen Therapien sinnvoll und gesichert angewendet werden kann.

Die Wirkung dürfte der des von dem deutschen Ingenieur Alfons —>Natterer erstmals 1937 als Arzneimittelspezialität in Verkehr gebrachten Hydropuryl N entsprechen, das er in der mittleren Kammer einer 3-Kammer-Zelle ohne Diaphragmamembran erzeugt hat.

Erst in den 60er Jahren wurde dieses neutrale Elektrolytwasser von den Sorten Hydropuryl S (sauer) und Hydropuryl A (alkalisch = basisch) zurückgedrängt.

Denn denselben Effekt kann man auch durch Rückvermischung von A und S erzielen.

Daher werden seit Jahrzehnten keine 3-Kammer-Zellen mehr benötigt, und das 2-Kammersystem hat sich durchgesetzt.

Sie können natürlich auch mit jedem Durchlauf-Wasserionisierer HRW herstellen, indem sie den basischen und den sauren Auslauf beim Abfüllen zusammenführen. Die Ausbeute an Wasserstoff und Sauerstoff ist dabei wesentlich größer, weil die Elektrolysezellen auf Hochleistung getrimmt sind. Solche Geräte sind natürlich deutlich teurer, bieten aber auch den Vorzug eingebauter Vorfilter, die bei unserem Leitungswasser häufig zu empfehlen sind, vor allem, wenn wir es zum Trinken ionisieren wollen.

Ein HRW-Maker ist ein Einzellen-Elektrolysegerät. Das Wasser wird also nicht nur mit Wasserstoff von der Kathode, sondern zugleich mit Sauerstoff von der Kathode angereichert. Beim Wasserstoff haben wir aufgrund seines antioxidativen Charakters einen bei Therapeuten erwünschten Effekt. Sauerstoff dagegen ist zwar der Gegenspieler von Wasserstoff und damit oxidativ, aber die Oxidation des Wasserstoffs findet nicht sofort und nur über Umwege statt, sodass beide Gase einigermaßen stabil im Wasser getrennt bleiben und nicht zu Wasser reagieren.

Sosuso-Hydrionator-Mobiler-Einkammer-Wasserionisierer-spEAW Deutsch HRW

HRW Gerät Messwerte

Dennoch ist nach 14 Stunden auch bei mehrfachen HRW Produktionsgängen alles vorbei, wie Sie an meinen links dargestellten Messwerten bei einem HRW-Gerät namens SUSOSU Plus (Baugleich mit ARUI Hendy) mit Münchener Leitungswasser sehen.

Bei 1 x Drücken erfolgt eine 3-minütiger Elektrolyseprozess, bei dem man sowohl Sauerstoff als auch Wasserstoffblasen aufsteigen sieht.

Neben pH und ORP habe ich auch den TDS-Wert, also die leitfähigen Partikel in ppm gemessen.
Dieses Gerät hat auch noch einen mit Mineralien gefüllten Ring, dessen Einsatz die Ergebniswerte sogar verschlechtert hat.
Er ist vor allem für sehr weiches Wasser gedacht, wie es in Japan und Korea vorherrscht und bringt hierzulande in der Regel nichts.

Was also könnte nun für ein solches Produkt sprechen? Sauerstoff hat einen leicht geschmacksverbessernden Effekt. Dies kennt jeder, der verwirbeltes oder levitiertes Wasser gekostet hat, denn ein Wasserwirbler ist nichts anderes als ein ORW-Maker (Oxygen-Rich-Water) durch das Einwirbeln von Sauerstoff aus der Luft.

Aber auch Wirbler haben meist keine leistungsfähigen Vorfilter und wenn überhaupt sind diese vor dem Wirbler angebracht, was bei unserer verschmutzten und oft keimbelasteten Luft nicht wirklich empfehlenswert ist.
Deswegen ist ein HRW-Maker, der mit gefiltertem Wasser befüllt wird, meiner Meinung nach einem Wirbler auf jedem Fall vorzuziehen. Wirbler erhöhen im übrigen das Redoxpotential, indem sie Wasserstoff und Kohlendioxid gegen den Sauerstoff hinauswirbeln.
Durch den Verlust an Kohlensäure wird das Wasser aber leicht basischer. Dies passiert übrigens auch in einem HRW-Gerät, da auch hier bei der Elektrolyse Kohlendioxid verdängt wird. Auch Aktivwasser, das aus einem Topf oder Durchlaufionisierer rückvermischt wird, ist meist leicht basischer als das Leitungswasser.

Betrachten wir nun die Wasserstofflösungskapazität des oben untersuchten SUSOSU HRW-Wassers aus Münchener Leitungswasser. Bei der vorgegebenen einmaligen Produktion, die nach 3 Minuten beendet ist, zeigt sich ein Wert von 210 Mikrogramm (ppm)/Liter. Durch 8 maliges Drücken, also 24 Minuten Produktionszeit kommt man auf 779 Mikrogramm. Dieser Wert ist auch durch 60 Minuten Produktionszeit (20 x 3 Min.) oder 75 Minuten (25 x 3 Min.) nicht mehr zu steigern. Der Maximalpunkt bei dem verwendeten Wasser pendelt sich auf 828 Mikrogramm/Liter ein und liegt damit knapp über der Hälfte des höchsten bei dieser Wassersorte mit einem Diaphragma-Ionisierer von mir gemessenen Höchstwerts von 1577 Mikro- gramm/Liter. Sie müssen also ungefähr die doppelte Menge Wasser trinken, um in den Genuss derselben Wasserstoffmenge zu kommen wie mit diesem Susosu HRW-Gerät. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn Sie sollen ja viel aktiviertes Wasser trinken, statt die üblichen stark sauerstoff und kohlendioxidreichen Getränke des Alltags. Aber wer trinkt schon gerne dauernd Wasser! Deswegen halte ich das basische Wasser aus einem Diaphragma-Ionisierer für deutlich besser als das Wasser aus einem HRW-Gerät.

Was ist der Grund dafür? Die Erklärung ergibt sich meines Erachtens aus dem Gegeneinanderwirken von Sauerstoff und Wasserstoff in einem nicht durch Diaphragma-Elektrolyse getrennten Redox-Prozess zwischen dem gleichzeitig erzeugten Wasserstoff und Sauerstoff, der für elektroaktiviertes Wasser noch nicht vollständig erklärt worden ist. Dennoch ist die Basis einer Erklärung denkbar einfach und über 200 Jahre alt, in den Grundlagen erahnt bereits von den Begründern der Elektrochemie Alessandro Volta und Johann-Wilhelm Ritter und dem genialen Entdecker der Elektroaktivierung des Wassers Alfons Natterer. Der große Chemiker Nernst mit seiner scheinbar alles erklärenden pH/ Redoxpotential-Gleichung hatte nur die im Wasser gelösten vom pH-Wert steht.
Stoffe im Blickfeld, aber nicht das Wasser selbst, das durch den Vorgang der Diaphragma-Elektrolyse neue Eigenschaften bekommt, die erst Vitold Bakhir in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wahrgenommen hat, aber zunächst nicht erklären konnte.

Wassermoleküle bestehen bekanntlich aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Diese stehen in einem beiderseitigen Redoxgleichgewicht, das sich in Millivolt ausdrücken lässt und in einer bestimmten Abhängigkeit vom pH-Wert steht.
Wenn nun wie bei der Wasserelektrolyse ohne Diaphragma Sauerstoff und Wasserstoff gleichzeitig durch das Wasser gasen lassen, ändert sich das Redoxgleichgewicht, je nachdem, welches Gas das Wasser schneller verlässt. Das wiederum hängt von der kompletten Zusammensetzung des Leitungswassers ab und davon, wie viel von den beiden und anderen Gasen bereits vor der Elektrolyse im Wasser gelöst waren.

In den auf der vorletzten Seite beschriebenen Messbeispielen mit dem SUSOSU hat sich gezeigt, dass bei der 3-minütigen Elektrolyse das niedrigste Redoxpotential auftrat. Es hat sich also in dieser Phase mehr Wasserstoff im Wasser gelöst als Sauerstoff. Dieses Verhältnis veränderte sich dann bei der 7 x 3 = 21 -minütigen Elektrolyse, denn das Redoxpotential stieg wieder an. Nach 14 Stunden war das Wasser übrigens wieder annähernd gleich zwischen Sauerstoff und Wasserstoff balanciert wie vor der Elektrolyse.

Bei der Elektrolyse mit Diaphragma wird dem Kathodenwasser der Sauerstoff entzogen, während er sich ausschließlich im Anodenwasser anreichert. Der Wasserstoff im Kathodenwasser dagegen hat keinen Redoxpartner mehr und das Wasser bekommt ein sehr niedriges Redoxpotential.

Wenn es also darum geht, wirklich hydrogen-rich-water zu erzeugen, ist die Diaphragma Elektrolyse grundsätzlich überlegen. Reichtum an Wasserstoff ist, wie wenn jemand für sehr viel Geld Einkaufen geht: Man weiß nicht, ob der Käufer alles mit einem Kredit bezahlt oder ob er wirklich so reich ist. Fakt ist natürlich, dass man auch auf Kredit vernünftige Dinge kaufen kann.

In diesem Sinne ist auch der in einem HRW-Maker durch Einfachelektrolyse erzeugte Wasserstoff durchaus sinnvoll, wie ja über 500 seriöse Studien mit solchem Wasser zeigen. Diese finden Sie übersichtlich und aktuell auf der Webseite: http:// www.molecularhydrogenfoundation.org/

Natürlich wird niemand, der wie ich seit 11 Jahren basisches Aktivwasser mit pH 9,5 trinkt, auf die basische Seite des Aktivwassers aus der Diaphragma-Elektrolyse verzichten wollen. Ich selbst bin mit bin sicherlich zu spät dran, um noch HRW- Wasser zu trinken.

Sobald mit ca. 45 Jahren der Basenpuffer Bikarbonat aus noch ungeklärten Gründen im Blut des Menschen kippt, schließe ich mich Dr. Walter Irlacher an: Mit dem Alter und der Lebensweise kommen die Kur- und Übersäuerungskrankheiten. Sein Konzept der Entsäuerung, das wir gemeinsam im Service Handbuch Mensch seit 2006 für zigtausende Leser und Patienten wissenschaftlich bisher unwidersprochen dargelegt haben, überzeugt mich nach wie vor restlos: Sauerstoff gehört nicht ins Wasser, sondern in die Lunge und ins Blut.

Und möglichst wasserstoffreiches Wasser gehört in das Verdauungssystem. Also sollten wir es trinken.

Was ist eigentlich die Rolle von Wasserstoff in unserem Körper? Er ist einfach die Grundwährung aller Energieprozesse im Körper. Bei seiner Nobelpreisrede 1937 drückte es Albert von Szént Györgyi so aus: „Unser Körper kennt wirklich nur einen Treibstoff, Wasserstoff. Unsere Nahrung, Kohlenhydrate, ist dem Grunde nach nur ein Wasserstoffpaket…und das Hauptereignis bei seiner Verbrennung ist die Abspaltung von Wasserstoff.“ Einfacher und besser kann man es nicht ausdrücken. Chemisch ist es sehr komplex.
Zurück zu Ihrer Frage: Ich gebe zu, das ich mich nicht immer gesund ernähre und viel zu wenig Sport treibe. Dazu streite ich mich mit den üblichen Übersäuerungskrankheiten wie Diabetes, Allergien und Krebs um die Vorherrschaft in meinem Körper.
Aber für einen rundum gesunden Menschen, der tatsächlich nicht übersäuert ist, sehe ich in HRW-Wasser schon eine Alternative, um von den wirklich übersäuernden Getränken und Wässern wegzukommen.
Denn schon der Umstieg von Limonade auf schlichtes Leitungswasser senkt die Säurelast im Körper stärker als jede Ernährungsumstellung von Mischkost auf vegetarisch. Erst recht ist dies der Fall, wenn Sie auf sehr leicht basisches HRW umsteigen, wenn Sie den Sprung zum richtigen basischen Aktivwasser noch nicht brauchen.
Es ist zwar nur die halbe Wirkung im Basenbereich. Aber immerhin besser als auf der Kaskade vom Übersäuerungssyndrom zur Übersäuerungskatastrophe – so wie die uninformierten anderen – in ein Alter mit Leid und Krankheit weiter zu gleiten. Ich war selbst auf diesem Weg, bis ich anfing, gründlicher nachzudenken.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Frieda S. : Sie geben bei Ihren Empfehlungen für Wasserionisierer immer die Härtegrade in 0dH (Grad deutsdcher Härte) an. In der Analyse meines Trinkwasserversorgers werden aber mmol/l angegeben. Auf Mineralwasserflaschen dagegen stehen mg/l. Wie kann man diese Werte vergleichen?

Bohren Sie nach. Als Verbraucher haben Sie ein Recht auf Auskunft. Ich weiß wirklich nicht, was dieser Begriffswirrwarr dem Verbraucher nutzen soll. Es ist wie bei vielem in der internationalen Normierung und verunsichert die meisten. Vielleicht will die Trink- und Mineralwasserindustrie nicht, dass man auf Anhieb vergleichen kann. Zur Selbsthilfe hier einige Hilfsmittel:

  • Natrium (Na+): 22,99
  • Kalium (K+): 39,1
  • Calcium (Ca2+): 0,08
  • Magnesium (Mg2+): 24,31
  • Eisen (Fe-II): 55,85
  • Mangan (Mn2+): 54,94
  • Ammonium (NH4+): 18,039
  • Hydrogencarbonat (HCO3-): 61,017

Die früher übliche Angabe der Inhaltsstoffe in mg/l (Milligramm pr Liter), die man auch immer noch auf Mineralwasserflaschen findet, weicht der modernen Bezeichnung mit mmol/l (= Millimol pro Liter) Um Ihr Trinkwasser mit Mineralwasser vergleichen zu können, müssen Sie den angegebenen Wert in mmol/l mit der unten angegebenen molaren Masse des entsprechenden Atoms multiplizieren und erhalten dann die Werte in mg/l.

  • Chlorid (Cl-): 35,45
  • Sulfat (SO42-): 96,066
  • Sulfid (S2-): 32,07
  • Nitrat (NO3-): 62,004
  • Nitrit (NO2-): 46,005
  • Phosphat (HPO42-): 95,974
  • Kieselsäure (SiO2): 60,088

Die Umrechnung der Wasserhärte erfolgt folgendermaßen:

Wasserhaerte

Manche Wasserversorger beschränken sich darauf, keine vollständigen Analysen zu veröffentlichen.

Diese bekommt man nur auf Anfrage.

Viele geben ausschließlich die Härtebereiche nach dem deutschen Wasch und Reinigungsmittelgesetz von 2007 an. Darin gibt es nur 3 Härtebereiche.

 

Wasserhaerte Calciumcarbonat

In Deutschland gibt es Wasserhärten bis über dH 30.
Man hat die früher stärker unterteilte obere Hälfte über dH 15 einfach gleichgeschaltet.

Es muss also niemand mehr angeben, dass er sehr hartes Wasser liefert. Diese Differenzierung gibt es aber noch in der Schweiz.

In der Schweiz unterscheidet man die Härtebereiche nach 6 Härtestufen in Grad französischer Härte bzw. mmol/l wie folgt:

Wasserhaerte Schweiz

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Erhöhter Calcium-Anteil im basischen Aktivwasser?

Eberhard P.: In Ihrem Video-Vortrag „Die Redox-Revolution“ sprechen Sie von einem erhöhten Calcium-Anteil im basischen Aktivwasser. Man sieht das ja auch an den Flaschen, wenn sich nach einiger Zeit ein weißlicher Kalk absondert. Ich bin wirklich überzeugt vom Aktivwassertrinken, aber besteht nicht die Gefahr einer Arterienverkalkung, wenn ich es permanent trinke?

  • Eisen ist gut fürs Blut, man kann aber auch Kanonen daraus gießen und Kriege führen. Und genauso ist es mit dem Calcium. Man kann Häuser damit bauen oder Gefängnisse. Schuld am Verbrechen ist nicht die Polizei. Im Körper gibt es die Wunderwaffe Calcium: Es ist ein butterweiches Erdalkalimetall, das sich aber so gern mit Säuren verbindet, dass es in Reinform praktisch nicht vorkommt.
  • Kalkstein (CaCO3 Calciumcarbonat) zum Beispiel ist eine Verbindung von Kohlendioxid mit dem Erdalkalimetal. Wenn kohlensaurer Regen durch Kalkstein sickert, löst dieser sich auf und gibt unter anderem ionisiertes Calcium ins Wasser ab. Der meiste Kalkstein in unseren Breiten stammt übrigens von den Korallen der Urmeere. Wir müssen kein Korallencalcium von der Insel Okinawa kaufen. Korallencalcium befindet sich bereits in unserem Leitungswasser! Allerdings: Nur weil es von Korallen stammt, ist es nicht organisch oder gar Bio! Mineralien sind und bleiben von ihrer Natur her immer anorganisch.
  • Ca-Ionen bauen zusammen mit Phosphor-Ionen unser Skelett auf oder regeln die Signale unserer Nerven. Calcium-Ionen sind lebenswichtig. In unserem Körper ist rund 1 kg in reinster Form verbaut. Calcium ist das Mineral, das wir am nötigsten brauchen, denn in ein Haus ohne Mauern kann man keine Möbel stellen. Deshalb gibt es in der Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert nach oben. Wenn zu wenig davon drin ist, sind die Wasserwerke verpflichtet, Calcium zuzufügen.
  • Ca-Ionen sind auch unsere mächtigste Reservetruppe gegen das Heer der Säuren. Sie retten das lebenswichtige basische Körpermilieu, wenn das Fussvolk der viel kleineren Natrium- und Magnesiumsoldaten erschöpft ist. Um überschüssige Säuren zu eliminieren, nehmen sie diese mit ihrer elektrischen Ionenkraft gefangen. Aber wohin mit den vielen Gefangenen, wenn die Kapazität der Gefangenenlager durch den jahrelangen Krieg gegen die Übersäuerung nicht mehr ausreicht? Das regelt jeder Organismus unterschiedlich.
  • Von Calcium gefangene Fettsäuren und Aminosäuren können Gefäße verengen (Arteriosklerose) oder zu Wucherungen (z.B. Kalkschulter) werden. Schuld ist die Übereiweißung und Überfettung des Blutes. Im Notfall kann sie nur noch durch Puffersubstanzen beseitigt werden. Die in der größten Menge vorhandene Puffersubstanz aber ist das Calcium. Daher sind Übersäuerungsfolgen am häufigsten als Calcium -“Schlacken“ wahrnehmbar.
  • Von Calcium gefangene Harnsäure kann Steinbildung fördern. Schuld ist die meist durch Alkoholmissbrauch oder bestimmte Blutdrucksenker verhinderte Ausscheidung der Harnsäure, nicht das Ca.
  • Nur wenn man die gebundenen Säuren entfernt, wird das Ca wieder zu einem freien Ion und kann in wässriger Lösung wieder als Wunderwaffe zum Wohl des Körpers eingesetzt werden. Unter anderem zu diesem Zweck trinken 100 Millionen Menschen basisches Aktivwasser.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
Copyright 2016 www.euromultimedia.de

Armin K.: Wozu muss man eigentlich das Redoxpotential des basischen Aktivwassers noch messen, wenn man bereits den pH-Wert ermittelt hat? Es gibt doch die Nernst-Gleichung zur Umrechnung?

Das Redoxpotential oder auch ORP (Oxidations-Reduktions- Potential) in Millivolt gegenüber einer Referenzelektrode (—>Redoxmessung) ist ein Maß für die Bereitschaft einer wässrigen Lösung, Elektronen anzuziehen (+mV) oder abzugeben (-mV). Säuren ziehen wegen der H+-Ionen Elektronen an (oxidieren), Basen geben wegen der OH–Ionen Elektronen ab (reduzieren). Das Ganze ist ein Austauschprozess, den man Redoxreaktion nennt. Eine solche Redoxreaktion findet auch an der Messelektrode statt, die entweder oxidiert oder reduziert wird, was uns dann als mV-Wert angezeigt wird.

Da bei einer Redoxreaktion in einer wässrigen Lösung sich auch Säuren und Basen ausgleichen, indem aus H+ und OH- Wasser wird, gibt es auch einen mithilfe der NernstGleichung berechenbaren Zusammenhang zwischen pH-Wert und Redoxpotential:

ΔE = -0,059 V (pH 1 – pH 2)

Mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Nernst-Gleichung

Außer dem Redoxpotential Eh wird in der Wasseranalytik noch der rH-Wert ermittelt. Hierzu schreibt die Universität Erlangen: (http://www.angewandte-geologie.geol.uni-er- langen.de/paramete.htm) : „Dieser ist ein pH-Wert-unabhängiges Kriterium für das Redoxvermögen einer Wasserprobe. Definiert ist der rH-Wert als der negative dekadische Logarithmus des Wasserstoffpartialdrucks (also rH = -log pH), mit welchem eine Platinelektrode beladen sein müßte, um eine der Lösung entsprechende Reduktionswirkung auszuüben.

rH = 2 x (Eh/EN)+ 2 pH

Da die Umrechnung von Eh- in rH-Werte auf der NERNST Spannung (59,16 mV) basiert, und da die Änderung der Eh- Werte pro pH-Schritt unter Grundwasserbedingungen anders als in Laborversuchen von dieser NERNST-Spannung abweichen kann, erweist sich die Umrechnung bei sehr sauren oder sehr basischen Grundwässern unter Umständen als problematisch (HÖLTING 1996).

Die (reduzierenden) Eigenschaften von Wässern lassen sich nach den somit bestimmten rH-Werten wie folgt charakterisieren:

rH = 0 bis 9: stark reduzierende Eigenschaften,
rH = 9 bis 17: vorwiegend schwach reduzierend,
rH = 17 bis 25: indifferente Systeme,
rH = 25 bis 34: vorwiegend schwach oxidierend,
rH = 34 bis 42: stark oxidierend.“

Dietmar Ferger (Jungbrunnenwasser, Weil am Rhein 2011,p 87) hat den rH Wert von durchschnittlichem basischen Aktivwasser (pH 9,5; ORP – 400 mV) wie folgt berechnet: rH = 2 x pH 9,5 + (2 x (-400 mV)) / 59,1 = 5,5

Der angegebene ORP ist dabei als SHE-Wert zu verstehen, also umgerechnet auf eine Wasserstoffelektrode. Dies weist dem basischen Aktivwasser stark reduzierende Eigenschaften zu.

Für Umkehrosmosewasser (pH 6,5; ORP + 400 mV (SHE)) errechnet Ferger einen rH-Wert von 26,5. Es ist also vorwiegend schwach oxidierend.

Für stark oxidierendes Anolyt mit Salzzugabe (pH 2; ORP + 1100 mV) gibt er einen rH-Wert von 41,2 an, also stark oxidierend.

Zum Vergleich:

Der derzeit stärkste Durchlauf-Wasserionisierer mit einer neuartigen Elektrodenbeschichtung (AquaVolta® ECA Tractor) produziert zum Beispiel bei leicht basischen pH-Werten (pH 9,4) ein Redoxpotential (SHE) von -413 mV.

rH = 2 x pH 9,4 + (2 x (-413)) / 59,1 = 4,8

Im ECA-Modus, also als Anolyt mit Salzzugabe produziert dieses Gerät

rH = 2 x pH 2,4 + (2 x (+1283)) / 59,9 = 45,8

Dies ist extrem oxidierend.

Die russischen Forscher V. Prilutsky und V. Bakhir haben aber festgestellt, dass das nach der Nernst-Gleichung berechnete Redoxpotential von elektrolytisch behandeltem Wasser nicht mit dem während der —> Relaxationszeit tatsächlich gemessenen übereinstimmt.

Es ist viel größer als berechnet in der Anodenkammer und viel kleiner als berechnet in der Kathodenkammer. (Electrochemically activated water: anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997)

Diese „Anomalie“ des aktivierten Wassers während der —> Relaxationszeit ist tatsächlich eine ganz entscheidende Besonderheit, auf der seine außergewöhnlichen Eigenschaften beruhen.

Es ist daher, wie der Untertitel meines Buches über elektroaktiviertes Wasser ja auch besagt, „Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential“. Wegen dieser „Anomalie“ kann man sich das Messen des Redoxpotentials nicht durch Rechnen ersparen.

Eine echte Anomalie, also ein unerklärliches Wunder, ist es indessen nicht. Die Anwesenheit von gelöstem Wasserstoffgas bei gleichzeitiger Abwesenheit von gelöstem Sauerstoffgas ist die Ursache für das außergewöhnliche Redoxpotential im basischen, und mit umgekehrten Gasverhältnissen im sauren Aktivwasser.
Als Konsument muss man natürlich nicht messen, zumal die  —> Redoxmessung nicht ganz einfach ist. Die Aktivwasser Besonderheit ist ja lange bekannt und man prüft ja auch andere bekannte Besonderheiten des Wassers nicht dauernd nach, z.B. ob Seen wirklich immer von oben zufrieren.

EAW Verrostete Eisenkette

Bei stark negativem Redoxpotential des Aktivwassers kann man es auch zum Entrosten verwenden, wie hier am Beispiel einer verrosteten Eisenkette gezeigt, die 30 Minuten in basisches Aktivwasser eingelegt wurde.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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 pH Redox-Kombimessgerät ?

Reine Redoxmessgeräte sind deutlich teurer als pH-Messgeräte. Dennoch gelten hier dieselben Einschränkungen wie unter dem Stichwort —> pH Messung beschrieben.

Die mir bekannten Kombigeräte sind im Redoxmessbereich „werkskalibriert“ und können nicht nachkalibriert werden, was eigentlich bei jeder Messung von Aktivwasser notwendig ist. Nicht kaufen!

Die bisher stabilste Redoxelektrode fand ich bei einem Gerät von „American Marine Pinpoint“. Aber wie gesagt, das ist etwas für Spezialisten und man muss die Elektroden häufig für teures Geld erneuern, weil besonders das saure Aktivwasser sie sehr schnell angreift. Zur Ermittlung genauer Werte ist es unbedingt erforderlich, die Elektrode nach jeder Mess-Serie mit elektro-aktiviertem Wasser mit dem meist nicht mitgelieferten, da sehr teuren Polierstreifen abzureiben. Vergessen Sie das, erhalten Sie völlig falsche Messwerte.

Die mit den üblichen Redoxmessgeräten (CSE = Common Siver Electrode, manchmal auch Ag/AgCl genannt) gemessenen Redoxpotentiale entsprechen übrigens nicht dem wissenschaftlichen Standard Eh (manchmal auch SHE = Standard Hydrogenium Elektrode). Beim Vergleich von Messwerten muss immer die verwendete Referenzelektrode angegeben werden. Es gibt auch Elektroden mit Quecksilber oder Gold, für die es keine Abkürzungen gibt. Auch diese müssen zusammen mit dem Messwert angegeben werden. Sonst hängen die Werte in der Luft, denn Redoxwerte sind immer nur Referenzwerte zu einer bestimmten Elektrode.

Umrechnung: CSE (mV) + 207 mV = Eh und umgekehrt Eh (SHE) mV minus 207 mV = CSE. Die Referenztemperatur beträgt jeweils 250 C. Gute Geräte erfassen auch die Temperatur und korrigieren den Messwert entsprechend. Daneben gibt es noch Referenzelektroden spezieller Art mit anderen Umrechnungsparametern, aber CSE und SHE sind die am häufigsten verwendeten.

Am sichersten wäre die Messung des gelösten Wasserstoffs, (->Wasserstoffmessung) der das negative Redoxpotential maßgeblich bestimmt. Dafür geeignete Messgeräte sind aber sehr teuer und gehören in die Hände von Spezialisten.

Ein einfacher und sinnvoller Nachweis des negativen Redox- potentials und der antioxidativen Fähigkeiten von basischem Aktivwasser ist zum Beispiel der Jod-Test. Basisches Wasser wird durch einen Tropfen Jodlösung nicht braun.

Redox Kombi Messgeraet Jodloesung

  • Leitungswasser mit Jodlösung
  • Electrolyzed alkaline water (EAW) pH 9.5 (basisches Aktivwasser) mit derselben
  • Menge Jodlösung wird umgerührt
  • Die Jodlösung entfärbt sich in EAW
  • Dieselbe Entfärbung passiert bei Hinzufügung von Vitamin C (1 g)

Damit lässt sich das Redoxpotential zumindest relativ bestimmen, ohne ein kompliziertes Instrument zu besitzen:

Je mehr Tropfen Jod entfärbt werden können, desto niedriger ist das Redoxpotential des Wassers. Leider ist Jodlösung immer schwieriger zu bekommen.

EAW pH Redox Kombimessgerät 2

Eine noch simplere Methode benötigt etwa 3 Stunden Zeit. Die Zeit hängt davon ab, wie oxidierend das verwendete Wasser ist. Man kann mittels dieser Methode also gut unterschiedliche Wassersorten bezüglich Ihres Redoxpotentials vergleichen. Im Messbeispiel verwende ich das berühmte, angeblich antioxidative Wasser aus dem Schieferstollen in Nordenau, das ich schon auf S. 81 beschrieben habe:

Feine Stahlwolle zum Test der antioxidativen Fähigkeiten von Wasser. Die Stahlwolle wurde 3 Stunden vor dem Test eingelegt.
Von links nach rechts:

  • „Nordenau“ Wasser aus der Flasche. pH 7,5. ORP + 266 mV (CSE)
  • Basisches Aktivwasser pH 9,5, ORP – 551 mV (CSE) aus Münchener Leitungswasser.
  • Entionisiertes Wasser mit 2 g metallischem Magnesium.

Auszug aus dem Buch von Karl Heinz Asenbaum: „Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential. Wasserionisierer von A – Z“
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Pankaia K.: Man hört viel über Ionisierung. Gibt es ein Gerät, dass Ionisierung messen kann? Gibt es eine Skala? Welchen Wert hat ein nicht ionisiertes Wasserstoff-Wasser?

Welchen Wert hat ein optimal ionisiertes Wasser-Wasser? Gibt es einen Wert der über das optimale hinausgeht? Ist Ionisierung und Alkalisierung miteinander verknüpft, oder kann auch ohne Alkalisierung ionisiert werden?

Antwort von Karl Heinz Asenbaum über Wasserstoff-Wasser | Autor und Forscher

Ok. Das ist eine tiefer gehende Frage. Am besten lesen Sie mein aktuelles Buch in der umfangreichen deutschen Version, unten zum kostenfreien Download. Da steht es ausführlich drin.
Es gibt aber auch eine relativ kürzere Erklärung auf abstrakter Ebene:

Wasserionisierung wird als ziemlich ungeklärter Begriff seit den 1990er Jahren verwendet. Grund für die ursprüngliche Begriffsbildung ist: Ein Wasserionisierer (Diaphragma-Elektrolyse-Gerät) zerlegt Wassermoleküle in die beiden Wasserionen OH – und H+. Welchen Wert ein nicht ionisiertes Wasser hat? Meinen Sie damit ein deionisiertes Wasser, etwa aus einer Umkehrosmosewasser? Das hat grundsätzlich einen pH-Wert von 7.0 und ein Redoxpotential von ca. + 200 mV (CSE). In der Messwirklichkeit wird es etwas schwieriger, weil ein solches Wasser „wie ein Schwamm'“ (Dr. med. Walter Irlacher) Ladungen mitsamt ihrer Ladungsträger (Ionen) in sich aufsaugt.

Die Zerlegung der Wassermoleküle ist aber noch nicht das Ende und vor allem nicht der wichtigste Teil der Geschichte, denn in einem Wasserionisierer geschehen auch noch andere Prozesse: Aus den OH- Ionen werden an der Anode Sauerstoff und H+ (Protonen) abgespalten, wobei sich der Sauerstoff teilweise im Wasser löst und hauptsächlich aus dem Wasser entfernt.
An der Kathode dagegen nehmen die H+ Ionen je ein Elektron auf, werden dadurch zum Wasserstoffatom, das sich quasi sofort mit dem nächsten entstehenden Wasserstoffatom zum Wasserstoffmolekül (H2) vereinigt. Ähnlich wie auf der Sauerstoffseite bleibt ein Teil des Wasserstoffgases im Wasser gelöst, der andere gast aus. Man weiß seit 2007, dass der gelöste Wasserstoff die größte gesundheitliche Bedeutung für das Wasser hat, das aus der Kathodenkammer kommt.

AquaVolta Wasserstoff Booster portable PEM Hydrogen generator mit Druckgefäß für Wasserstoff-Wasser

Nun fragen Sie nach einer Skala, weil man das Wasser ja gerne bewerten möchte, um zu entscheiden, was man trinken soll.

Es gibt leider 3 Skalen, von denen aber 2 auf Verhältniswerten beruhen und noch dazu logarithmisch sind, was die Sache erklärungsbedürftig macht.

 

  1. Die logarithmische Skala der H+-Ionen in ihrem Verhätlnis zu den OH- Ionen. Man nennt sie auch pH-Skala. Sie sagt nur etwas aus über den Gehalt an Wasserstoff-Kationen (Protonen). Damit ermöglicht diese Skala ein Vorhersage, ob eine wässrige Lösung sauer reagiert (bei einem Übergewicht von H+ Ionen) oder basisch (bei einem Übergewicht von OH- -Ionen).
  2. Die ebenfalls logarithmische Skala der Redoxpotentiale (ORP-Werte). Diese stellt ein Elektronengefälle in Millivolt gegenüber einer Bezugselektrode dar, deren Art man immer angeben muss, denn es gibt verschiedenste. Ein negatives Redoxpotential gegenüber einer Wasserstoff-Elektrode (bei 20 Grad C) zeigt auf jeden Fall eine Bereitschaft an, Elektronen abzugeben, und damit Energie zu übertragen wie eine Batterie auf das Smartphone. Man misst aber meist mit einer CSE-Elektrode (Ag/AgCl) die etwa 200 mV niedriger misst als eine Wasserstoffelektrode. Wenn dort also der Messwert negativ ist, heißt das erst bei negativen Werten deutlich unter 200 Millivolt, dass Elektronen abgegeben werden. Das heißt also, dass nur ein Wasser mit einem CSE-ORP Potential von weniger als (-) 200 mV als antioxidativ angesehen werden kann. Bei einem Antioxidans kommt es aber auch darauf an, auf welches Oxidans es reagiert. Darüber sagt der ORP-Wert gar nichts aus. Daher ist beim Wasser die Frage nach dem Redoxpotential heutzutage nicht mehr sehr interessant. Denn es kommt allein darauf an, wie viel negatives Redoxpotential durch den gelösten Wasserstoff erzeugt wird. Negative Redoxpotentiale können von vielen im Wasser gelösten Stoffen ausgelöst werden. Aber bei negativen Redoxpotentialen unter etwa – 300 mV ist fast immer gelöster Wasserstoff schuld. Der kann das Wasser bis zu -1000 mV (CSE) negativ aufladen und damit zu einem wirklich starken Antixidans machen. Allerdings reagiert es nur auf starke Oxidantien wie CSE-Elektroden, Hydroxylradikale und das Peroynitrit-Anion.
  3. Die Skala des gelösten Wasserstoffgases ist linear, aber zweigeteilt: Einerseits wird es relativ zur Wassermenge gemessen in ppm (Teile pro Million) und ppb (Teile pro Milliarde – das b in ppb steht für die amerikanische Billion, die wir eine Milliarde nennen!). Andererseits kann man es aber auch absolut messen in Mikrogramm oder Milligramm pro Liter Wasser. Bei normalem Luftdruck und Normtemperatur sind das dann 1600 Mikrogramm oder 1,6 Milligramm pro Liter Wasser. Nun tobt ja darüber die Forschung noch, aber sicher ist schon, dass 0.5 mg Wasserstoffgas/Tag schon positive gesundheitliche Auswirkungen haben könnten, wenn es nach einigen Forschern geht. Andere fordern bis zu 3 mg/Tag. Dabei ist es egal, wie der Wert Nr. 2 (ORP) liegt. Inwieweit der Wert 1 (pH) dabei wichtig ist, ist im Jahr 2017 noch umstritten. Da hängt es wahrscheinlich dabei ab, ob der Wasserstoff bei einer gesundheitlichen Fehlfunktion gebraucht wird, die mit einer Übersäuerung kombiniert ist oder nicht. Das ist meine Überzeugung im April 2017. Es gibt weder für diese noch für die gegenteilige Ansicht derzeit eine klare Studienlage. Das ist ja auch kein Wunder, da es dieses Thema gerade mal 7 Jahre lang gibt.

Wichtig zur Einschätzung ist, dass Sie sich nicht auf ppm/ppb-Werte von gelöstem Wasserstoff einlassen. Wenn Ihnen jemand Wasserstoffbrausetabletten anbietet, die 5 ppm in einem Glas nachweisen lassen, fragen Sie nach den Mikrogramm/l Werten. Wenn das Glas nämlich nur mit 0,1 Liter gefüllt ist und da 50 Tropfen H2 blue kit neutralisiert werden, was einem Gehalt von 5,0 ppm entspricht, sind das pro Liter nur 0,5 mg, also das, was in der wissenschaftlichen Literatur als therapeutisches Minimum angesehen wird. Wenn Sie 6 solcher Gläser trinken, also 6 Tabletten a 1 € verbrauchen, erreichen Sie das maximal diskutierte Niveau von 3 mg/Tag. Schon klassische Wasserionisierer – jedenfalls diejenigen, die ich empfehle, schaffen 0,8 bis 2,2 mg/pro Liter. Schon mit 0,63 Liter Trinkmenge schafft man also das theapeutische Mindest-Level bei einem der schwächeren Ionisierer. Da kann man sich schnell ausrechnen, wann sich die Anschaffung eines solchen Geräts gegenüber Tableten lohnt, insbesondere, wenn man mehrere Wassertrinker zu versorgen hat.

Nun fragen Sie, ob es einen Wert für das Wasserstoff-Wasser gibt, der über das optimale hinausgeht:

Hier muss ich wieder mit den 3 Skalen antworten:

 

  • Man sollte sich an die Trinkwasserverordnung halten. Der maximale pH-Wert von unionisiertem Trinkwasser, der in Deutschland bei pH 9,5 liegt, ist sehr solide abgesichert und ich sehe keinen Grund, ihn zu überschreiten. pH 9 bis 9,5 halte ich für optimal. Die Entsäuerungsfähigkeit von basischem ionisierten Wasser mit pH 9,5 darf weder unterschätzt noch überschätzt werden. Es neutralisiert eine Cola doppelt so gut wie Leitungswasser. Aber jeder Tropfen Zitronensaft auf 1 Liter senkt doch den schwach gepufferten pH-Wert um etwa 0,1 pH. Wenn Sie nun auf das Argument stoßen, ein Wasserionisierer könnte sehr hohe Wasserstoffwerte nur erzielen, wenn er in einem Bereich weit oberhalb der Trinkwasserverordnung arbeite, ist das grundsätzlich richtig. Mal ehrlich, es gibt schon Leute, die Trinkwasser mit pH 10 oder sogar 11 trinken mlögen – ich gehöre dazu seit 12 Jahren – aber Wasser über pH 9,5 schmeckt für manche Zeitgenossen schon gewöhnungsbedürftig. Aber wo liegt denn dass Problem? Mit einem Tropfen Zitronensaft kann ich den pH-Wert des Wassers um ca. 0,3 pH reduzieren. Wenn mit also ein sehr stark basisches Wasser von pH 12 nicht mundet, kann ich es mit etwa 5 Tropfen Zitronensaft auf ein angenehmes Maß herabsenken, das auch der Trinkwassernorm in Deutschland entspricht . Aber es kommt ja gar nicht auf die Trinkwassernorm und deren höchsten pH an: Entscheidend ist doch, dass es schmeckt!
  • In natürlichen Lebensmitteln habe ich ORP-Werte bis – 350 mV (CSE) gefunden. Diese sind allerdings zu einem großen Teil durch Mineralstoffe bedingt. Allerdings verduften diese Mineralstoffe nicht mit der Alterung der Lebensmittel. Ein gewisses Redoxpotential bleibt, es sei denn die Mineralstoffe oxidieren bereits. Aber es ist vor allem der Wasserstoff, mit dessen Ausgasung sich das Lebendige aus der Nahrung verabschiedet. Man kann diesen Teil des Alterungsprozesses (es ist leider nicht der einzige) durch die Zuführung von Wasserstoff rückgängig machen („Reverse Aging“). Daher bin ich von meiner früheren Meinung bezüglich eines „natürlichen“ optimalen Redoxpotentials von minus 350 mV (CSE) abgerückt. Dies scheint mir nicht mehr haltbar, wenn Wasserstoff das Redoxpotential beeinflusst. Nur bei gekochter Nahrung zum Beispiel, bei der sämtliches Wasserstoffgas verduftet ist, würde ich Zweifel gegenüber Nahrungsmitteln anwenden, die weniger als 350 mV ORP (CSE) anzeigen. Es kann aber meiner Meinung überhaupt nicht schaden, jeglicher Nahrung, ob frisch oder aufgekocht, noch Wasserstoff zuzufügen. Denn Wasserstoff schadet auch in Übermengen keinesfalls. Daher kann das Redoxpotential nach einer Zuführung von Wasserstoff völlig vernachlässigt werden. Man braucht es eigentlich nur noch manchmal, wenn man frische mit alten Früchten vergleicht, bei denen im Gegensatz zu Wasser eine direkte Wasserstoffmesssung nicht so leicht möglich ist. Es scheint ganz einfach so zu sein: Die frische Frucht hat viel Wasserstoff und ein entsprechend gegenüber ihren Artgenossen niedriges Redoxpotential. Wenn sie altert, entgast der Wasserstoff und die durchschnittlichen Redoxpotentiale der Artgenossen verschiedenen Alters passen sich einander an.
  • Bezüglich des tatsächlichen Wasserstoffgehalts in mg/l hängt das „Optimum“ wohl vom Gesundheitszustand bzw. von der Art einer Krankheit ab. Tatsächlich sind bei den für das Wassertrinken relevanten Mengen absolut keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Tieftaucher atmen oft Gasgemische mit über 90 % Wasserstoff ohne Schaden. Hier sind wir nicht einmal im Promillebereich. Es gibt also realistisch bei Wasserstoffwasser keine Obergrenze. Auch die Untergrenze von 0,5 mg/l für einen therapeutischen Nutzen bei bestimmten Gesundheitsproblemen ist noch nicht sicher.

Nun zu Ihrer Frage: Kann auch ohne Alkalisierung ionisiert werden also Wasserstoff-Wasser erzeugt werden?

Diese Frage ist leider unzutreffend.

Bei der Ionisierung von Wasser in die beiden Ionen OH- und H+ wird das Wasser nicht alkalisiert. Es wird nicht einmal basisch. Die Ionisierung von Wasser ist als Dissoziation oder Autoprotolyse bekannt. Am pH-Wert ändert sie nichts. Die unterschiedlichen pH-Werte in der Anodenkammer (unter pH 7) und der Kathodenkammer (über pH7) entstehen nur durch die Anwendung einer Diaphragma-membran, die eine Vermischung der Elektrolyseprodukte des Wassers unterbindet. Dadurch kann auf der einen Seite basisches und auf der anderen Seite saures Wasser entstehen.

Alkalisierung von Wasser kann nur passieren, wenn Ionen von Alkali- oder Erdalkalimetallen im Wasser gelöst sind. In einem Wasserionisierer mit klassischer Diaphragma-Membran wandern solche Ionen aufgrund ihrer positiven Ladung in die Kammer mit der negativen Elektrode (Kathode). So ganz dorthin kommen sie aber nur selten, denn die Elektroden in einem Wasserionisierer sind platinbeschichtet und ziehen als Katalysator vor allem H+ Ionen dorthin, die viel schneller als die langsamen Alkali- oder Erdalkal-Ionen sind.

Testung Wasserstoff-Gehalt durch den Wasserstoff-Booster

Erst wenn diese kleinen Ionen alle mit Elektronen versorgt sind und sich als Wasserstoffgas davon tummeln, dürfen die großen fetten Alkalisierer heran, die sich dann schnell an ein OH- (Hydroxid) an der Kathode heran machen und es sich sich z.B. als Calciumhydroxid auf der Katalysatorschicht bequem machen und die weitere Bildung von Wasserstoff und Hydroxidionen unterbinden. Das ist der Grund, warum man Wasserionisierer um so besser entkalken muss, wenn das Leitungswasser viele Calcium- und Magnesium-Ionen enthält.

Damit zu Ihrer letzten Frage:

Ohne Alkalisierung kann wirklich ionisiert werden. Dazu braucht man eine noch kritischereDiaphragma-Membran, die ausschließlich H+- Ionen von der Anodenseite zur Kathodenseite wandern lässt. Diese H+ (Protonen) werden dort mit Elektronen zu Wasserstoff hochgefüttert und der auf der Anodenseite entstehende Müll aus der Gattung der Sauerstoffwesen (Moleküle, Radikale. Ozon etc.) wird in die Raumluft entsorgt. Das nennt man PEM-Verfahren, Proton-Exchange-Membran. Das hat alles mit Alkali- und Erdalkalimetallen wie Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium nichts zu tun. Deswegen funktioniert eine PEM-Elektrolysezelle auch mit entionisiertem Wasser und produziert auf dieser Basis Wasserstoffreiches Wasser. Das einzige, was dieses Wasser trübt, ist seine Nicht-Trübung. In absolut gereinigtem Wasser kann sich das erwünschte Wasserstoffgas offenabr nicht so leicht festhalten und verduftet etwa doppelt so schnell aus dem Wasser wie in alkalischem Wasser.

Und noch ein Hinweis:

Ionisierung und Alkalisierung sind im strengen Sinne nicht miteinander verknüpft. Was verknüpft ist, ist die Zunahme von OH- Ionen, die einen basischen pH-Wert erzeugen, also mehr als pH 7, was aber bloß ein Verhältnisbegriff ist. OH- Ionen sind wahren die Basen-Bildner. Und die frühere Chemie hat einfach gesagt: Mit denen messen wir die Basizität. Das Neue aber am basischen Aktivwasser ist, dass hier OH- -Ionen sind, die völlig orientierungslose Gesellen sind, weil ihnen das normale Gegenüber, der „Basenrest“ in Form von Alkali- oder Erdalkiimetallen schlichtweg fehlt: Denn er ist in Trinkwasser im Gegensatz zu einer industriellen Elektrolysesituation bei der Laugenproduktion ziemlich gering. Daher bedeutet der pH-Wert hier praktisch gar nichts. Ein Trinkwasser, in dem ja nicht sehr viele Alkali- oder Erdalkalimetalle sind, ätzt auch nicht, wenn man es auf pH 10, 11, 12, 13 hochjagt, indem man einen entsprechenden Überschuss an OH- -Ionen durch Elektrolyse erschafft.

 

Zum Abschluss noch das für die Praxis Wichtigste über Wasserstoff-Wasser aus meiner Sicht. Das ist meine Meinung und kein medizinischer Ratschlag!

 

  1. Wasserstoff braucht jedes Lebewesen, um frisch zu werden und frisch zu bleiben.
  2. Basen braucht jeder, der ein Säureüberschussproblem hat. Je älter, desto wahrscheinlicher.
  3. Fundamental zur Stärkung von Lebenskraft scheint aus meiner Sicht. Mehr Wasserstoff. Dies entspricht der Verbesserung des thermodynamischen Gleichgewichts zwischen der sehr wasserstoffarmen Erde und dem Universum, in dem Wasserstoff das am meisten verbreitete Element darstellt. Selbst das allerprimitivste Leben lebt von der Wasserstoffverbrennung innerhalb der Sonne, die über Strahlenenergie transformiert wird.
  4. Ältere und kranke Menschen sollten basisches Wasserstoffwasser trinken
  5. Jüngere und gesunde Menschen sollten zumindest neutrales Wasserstoffwasser trinken. Basisches schadet aber nicht.
  6. Leistungssportler und stark gestresste gesunde Menschen sollten basisches Wasserstoffwasser trinken.
  7. Wasserstoffwasser sollte je nach Gesundheitsbild täglich mit zwischen 500 und 3000 Mikrogramm pro Liter konsumiert werden.

Nachdem es also bei der gesamten Thematik noch keine quantitativ gesicherten Erkenntnisse zu geben scheint, kann ich Ihre Frage derzeit, Mitte April 2017, nur folgendermaßen beantworten:

Ich persönlich trinke mindestens 1,5 mg Wasserstoff pro Tag und denke, dass es egal ist, ob ich das mithilfe von 2,1 mg/Liter Wasserstoff aus meinem Wasserionisierer oder mit Hilfe eines Wasserstoff-Boosters, einer Hydrogen-Infusionsmaschine ( HIM ) oder von Wasserstoff-erzeugenden Tabletten oder Pulvern erreiche. Es zählt nur das Ergebnis.

Ich fühlte mich noch nie schlecht, wenn ich davon mehr getrunken hatte. Aber manchmal sehr schlecht, wenn ich die ergänzende Zufuhr von Wasserstoff zu meinenm Organismus versäumt hatte.

Mit freundlichen Grüßen /with kind regards
Karl Heinz Asenbaum

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