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Aktivwasser

Was ist der Unterschied zwischen Elektrolytwasser und Aktivwasser?

Engelbert D.: Auf einer Veranstaltung stellte mir ein Arzt die einzigartigen Wirkungen von Kangen®- Wasser vor. Nun schreiben Sie in Ihrem Buch „Trink Dich basisch“ nur u?ber „Basisches Aktivwasser“. Was ist denn nun der Unterschied?

• Die ursprüngliche deutsche Bezeichnung für Aktivwasser wurde von dem Erfinder Alfons Natterer geprägt und hieß bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts „Elektrolytwasser“, da es durch Elektrolyse entsteht. In der Einleitung zu diesem Buch habe ich noch verschiedene andere Begriffe, die dafür in Umlauf sind, genannt. Alle diese Begriffe beziehen sich auf basische, saure, oder neutrale Wassersorten, die mittels —> Elektrolysegewonnen werden. Kennzeichen der Elektrolyse ist, dass dabei eine Trennung von Molekülen und Ionen des Wassers durch die Zuführung von Gleichstrom
erfolgt. Es wird dem Wasser aber nichts hinzugefügt, wie es geschieht, wenn eine —> chemische Wasserionisierung durchgeführt wird.

• Die erste Publikation, die den Begriff Aktivwasser verwendete, war das Buch von Dietmar Ferger: „Basisches Aktivwasser – Wie es wirkt und was es kann“, Lo?rrach 2006. Seitdem hat sich der Begriff Aktivwasser in Deutschland durchgesetzt. Kangen®Wasser, Aquion®Aktivwasser, etc. sind geschu?tzte Markenzeichen verschiedener Firmen, da das deutsche Patent- und Markenamt einen Schutz des Begriffs Aktivwasser abgelehnt hat.

• Der wesentliche Punkt von Aktivwasser ist die Dauer seiner Aktivita?t, die man als —>Relaxationszeit bezeichnet. Wa?hrend dieser Zeit weist es anormale Eigenschaften auf, die medizinisch und technisch nutzbar sind, sodass man es als —>Funktionswasser bezeichnen kann.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Anolyt

Was ist der Unterschied zwischen Anolyt und saurem Aktivwasser?

• Verbindliche Definitionen sind auf diesem Gebiet leider noch Zukunftsmusik, da die deutsche, sowjetische, japanische und koreanische Forschung sich keiner einheitlichen Begrifflichkeit bedient. Anolyt ist saurem Aktivwasser in seinen elektrischen Eigenschaften a?hnlich. Manche sprechen auch von superoxidierendem Wasser.

• Der Begriff Anolyt wird hauptsa?chlich in der russischsprachigen Welt bevorzugt fu?r saures Aktivwasser verwendet, das aus einer mit Kochsalz (NaCl) versetzten wa?ssrigen Lo?sung durch Elektrolyse gewonnen wird und ein —> ORP von bis zu +1150 mV (CSE) aufweist. Als zweites Elektrolyseprodukt entsteht aus dieser Salzlo?sung —> Katholyt mit einem extrem niedrigen ORP von bis zu -850 mV (CSE). Anolyt ist stark oxidierend. Katholyt stark reduzierend. Manche sprechen auch von superbasischem Wasser. Ab welchem pH-Wert man von Anolyt spechen sollte, ist unklar. Die desinfizierenden Eigenschaften, welche hinsichtlich der Nutzbarkeit am wichtigsten sind, sind vorhanden, wenn der pH-Wert bei 2,5 und niedriger liegt. Entscheidend ist aber die stark oxidative Eigenschaft.

• Gelegentlich wird behauptet, Anolyt ko?nne zwischen guten und bo?sen Mikroben aufgrund von deren Polung unterscheiden. Etwa bei: http://www.jungbrunnenwasser.de/wp-content/uploads/2011/09/SbW27-D-RuZ-Wirkung-von-Anolyth-und-Katholyth.pdf. Das ist pure Esoterik.

• Durch geschickte Ru?ckvermischungstechnik la?sst sich auch hochoxidatives und desinfizierendes Wasser mit einem hohen ORP erzeugen, das in einem trinkbaren pH-Wert von ca. pH 6 bis 7 liegt. Man spricht dann bei diesem Aktivwasser mit oxidativem Charakter von „Anolyt neutral“.

• Anolyt und Anolyt neutral werden entweder mithilfe von –> Topfionisierern oder Industriegera?ten hergestellt, die eine permanente Speisung durch einen Tank mit Salzlo?sung besitzen.

• Bei bestimmten Durchlauf-Wasserionisierern der Marken Enagic® und Bionlite® kann man dem Wasser Salzlo?sung bzw. Salz zufu?hren, sodass damit auch Anolyt und Katholyt erzeugt werden ko?nnen. Das saure Wasser, das aus den u?blichen Haushalts-Wasserionisierern ohne Salzzufuhr kommt, hat ho?chstens eine leicht keimhemmende, aber keine keimto?tende Wirkung. Der Verwendungszweck dieser Gera?te liegt ja auch im Bereich der Trinkwasserverbesserung und nicht in der Herstellung von Desinfektionsmitteln.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Anschluss Wasserionisierer / Umlenkventil / Wasserionisierer Anschlusstechnik

Welche Anschlussmethode an die Wasserleitung empfehlen Sie?

• Ich habe noch keinen Durchfluss-Ionisierer gesehen, den man nicht serienma?ßig mit einem mitgelieferten Umlenkventil (Umlenkperlator) anschließen kann. Dies ist daher die Standardmethode. In wenigen Minuten kann damit ein Laie den Zufu?hrungsschlauch (Speisewasser) des Wasserionisierers anschließen. Man legt nur noch den Hebel um, und statt aus dem Wasserhahn fließt das Wasser u?ber den Speisewasserschlauch durch den Wasserionisierer.

• Nachteile des Umlenkperlators: Er kann nicht angeschlossen werden, wenn ein Niederdruck-Wasserboiler angeschlossen ist. Die Regelung der Durchflussmenge bedarf eines gewissen Feingefu?hls. Der Speisewasserschlauch am Wasserhahn sto?rt bei der Ku?chenarbeit und ist fu?r den westlichen Geschmack aesthetisch unbefriedigend.

• Vorteil des Umlenkperlators: Wenn man einen Wasserhahn mit Mischbatterie besitzt, kann man nicht nur kaltes Aktivwasser erzeugen, sondern auch lauwarmes. Vorsicht: Da die meisten Durchfluss-Ionisierer empfindlich auf heißes Wasser reagieren (—> Diaphragma schmilzt durch), besteht die Gefahr von U?berhitzung und Bescha?digung. Daher immer erst das Wasser durch den Hahn laufen lassen und die Temperatur testen. Wa?rmer als handwarm (37° C) darf das Wasser nicht sein. Die Hersteller geben unterschiedliche Maximaltemperaturen an, die man strikt beachten muss.

• Bei manchen Gera?ten, die ich als Niederdruck-Ionisierer bezeichne, ist der Umlenkperlator die einzige Anschlussmo?glichkeit. Diese Gera?te haben kein eingebautes Ventil, sodass das Wasser ungebremst durchfließt. Deshalb kann man sie nicht direkt mit der Wasserleitung verbinden, sondern muss einen Hahn dazwischen schalten, damit das Wasser nicht ununterbrochen fließt. Man erkennt diese Niederdruckgera?te meist an weichen Zufu?hrungsschla?uchen mit einem Durchmesser von mehr als 7 mm.

• Seit etwa 2006 gibt es auch druckfeste Wasserionisierer, die ein eingebautes Ventil besitzen, sodass man sie direkt mit einem T-Stu?ck am Kaltwasser-Eckventil anschließen kann. Die Wasserzufuhr dieser Gera?te erfolgt u?ber einen du?nnen Hochdruckschlauch. Zuna?chst kamen Gera?te mit einem Magnetventil auf den Markt, die aber einige Probleme zeigten.

• Ein Magnetventil schaltet den Wasserdurchfluss immer nur aus oder ein, kann aber seine Menge nicht regulieren. Bei Druckschwankungen in der Wasserleitung, wie sie wa?hrend eines Tages sta?ndig vorkommen ko?nnen, hat man keine Mo?glichkeit, den Durchfluss im Ionisierer zu regeln. Da die Durchflussmenge aber zur Erzielung eines bestimmten pH-Werts von entscheidender Bedeutung ist, ist diese Methode zwar aesthetisch, aber technisch unbefriedigend. Außerdem stellt ein Magnetventil, das ja elektromechanisch betrieben wird, ein Verschleißteil dar. Man findet diese Technik daher meist bei Gera?ten, die nur 2 Jahre Garantie haben. Nach umfangreichen Erfahrungen mit desem Gera?tetyp rate ich davon ab.

• Vorzuziehen sind druckfeste Gera?te mit einer eingebauten mechanischen Dreh-Regelung des Wasserflusses. Diese ermo?glicht, wie bei Standard-Wasserarmaturen auch, Garantiezeiten von 5 bis 15 Jahren. Druckschwankungen ko?nnen in Verbindung mit einer Durchflussanzeige einfach ausgeglichen werden. Dies ist aesthetisch und technisch ebenfalls eine gute Lo?sung und derzeit wohl der Spitzenstand der Technik.

• —> Untertisch-Wasserionisierer haben meist eine Magnetventil-Technik und sind auch aus anderen Gru?nden bislang nicht zu empfehlen, die ich unter einem eigenen Stichwort näher beschreiben habe.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Arate Wasser

Energetisch aufbereitetes Wasser nach Arate-Verfahren.

Familie H.: Im Hausprospekt unseres Hotels fanden wir die Mitteilung, dass alles Wasser, das im Speisesaal gereicht werde und das in den Mischgetra?nken enthalten sei, energetisch aufbereitet werde und zwar nach einem Arate?-Verfahren (www.arate.at). Es scheint eine weitere, dem Granderwasser a?hnliche Methode zu sein, denn es wird als „belebtes“ und „energetisiertes“ Wasser bezeichnet. Der pH-Wert lag mit 7,0 allerdings auf der gleichen Ho?he mit dem normalen Trinkwasser dort.

• Das Arate Wasser ist eine Wasserfiltrierung mit elektromagnetischer Strukturvera?nderung des Wassers. Letzere ist spa?testens nach 5 Metern Wasserleitung wieder weg, da nach dem Weiterfluss das Magnetfeld nicht mehr auf die dipolartigen Wassermoleku?le einwirken kann. Dass dieser Einfluss durch ein „Wassergeda?chtnis“ weiter bestehen soll, kann durch die angefu?hrten Eisfotografien nicht bewiesen werden, da Eis ja nicht durch die Leitung fließt. Die zu Werbezwecken aufgefu?hrten Eiskristallbilder nach Masaru —> Emoto sind hu?bsch, aber irrelevant, da flu?ssiges Wasser seine Clusterstrukturen innerhalb von Terasekunden a?ndert. Man kann solche Zufallsfotos von jedem Eiskristall bekommen, man muss nur oft genug fotografieren. Es ist wie bei den Schneeflocken. Jede ist anders. Siehe auch: —> Granderwasser

FAQ Ac Schneeflocke

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Aufbewahrung von Aktivwasser

Wie sollte Aktivwasser aufbewahrt werden?

Herbert F.: Der neue Wasserionisierer wird seit einigen Wochen in unserem Steuerbu?ro von meinen Mitarbeitern genutzt. Auch unseren Mandanten biete ich eine Karaffe Wasser als Alter- native zu Kaffee, Tee und Fruchtsa?ften bei Beratungsgespra?chen an. Die Glaskaraffen haben mittlerweile einen milchigen Belag, der sich besonders auf dem Boden ablagert. Ein Mitarbeiter hat mich bereits gefragt, um welche Ablagerungen es sich handelt. Zwischen den Zeilen habe ich die Frage herausgeho?rt, ob das Wasser denn wirklich so gesund sei, wie ich es propagiert habe. Fu?r einige Skeptiker im Betrieb ist das wieder Wasser auf ihre Mu?hlen, um die gut gemeinte Aktion in Frage zu stellen. Ich wu?rde gern kompetent auf entsprechende Fragen antworten. Wie sollten die Glaskaraffen gereinigt werden, um die Reinheit des Wassers auch auszustrahlen, ober gibt es geeignetere Beha?ltnisse um das Wasser ansprechend zu pra?sentieren?

• Es ist klar, dass man nicht jedem Ihrer Mandanten ein Seminar u?ber die fundamentale Wichtigkeit von Calcium in unserem Leben halten kann. Deswegen ist Ihre Frage nach der Pra?sentation des Wassers vollkommen richtig, wenn auch leider schwer zu beantworten.

• Zuna?chst fu?r Ihr eigenes Versta?ndnis: Die weißlichen Bela?ge sind Verbindungen von Calcium mit Kohlensa?ure. Nichts scha?dliches, aber auch nicht besonders nu?tzlich. Sobald sie auftreten, hat das basische Aktivwasser seine —> Relaxationszeit u?berschritten und sollte erneuert werden.

• Je mehr Luftkontakt besteht, z.B. bei offener Aufbewahrung in Wasserkaraffen, desto ku?rzer ist die Relaxationszeit, weil Kohlendioxid aus der Luft als Kohlensa?ure ins Aktivwasser gezogen wird und sich als Calciumkarbonat ausflockt. Daher ist unbedingt die Pra?sentation des Wassers in bis zum Rand gefu?llten und luftdicht verschlossenen Flaschen vorzuziehen. Als gu?nstigstes Material ist Violettglas anzusehen, gefolgt von Blauglas und Braunglas. Diese Flaschen verla?ngern die Relaxationszeit am Besten.

• Daneben kommt noch Tritan, ein neuer Kunsstoff ohne Weichmacher infrage, an dem sich aber Ablagerungen bei mangelnder Reinigung sehr deutlich zeigen.

• Nicht entkalkte Aufbewahrungsgefa?ße fo?rdern die Verku?rzung der —>Relaxationszeit, weil sie dem Calciumkarbonat Kristallisationskerne bieten. Sie leiten das negative Redoxpotential fast so ab wie eine – bei basischem Aktivwasser verbotene – Metallflasche. Daher alle Aufbewahrungsgefa?ße immer entkalken.

• Saures Wasser aus einem Durchlaufionisierer ist in der Regel nicht sauer genug zur Entfernung einer aufgebauten Kalkschicht. Am besten verwenden Sie eine Spritzflasche mit biologisch unproblematischer Zitronensa?ure und schwenken einen Spritzer davon in der Flasche, bis die milchigen Bela?ge abgelo?st sind. Danach kurz mit Leitungswasser ausschwenken und Sie ko?nnen das Gefa?ss neu befu?llen. Das ist leider etwas la?stig, aber anders geht es nicht. Am besten trinkt man basisches Aktivwasser direkt nach dem Abfu?llen sofort. Das ist natu?rlich in Ihrer Kanzlei so nicht mo?glich.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Bartos, Hans-Peter

Ist Kritik an basischem Wasser berechtigt?

Hiltrut G.: Bei einem Aufenthalt vor vielen Jahren in Bad Fu?ssing lernte ich bei einem Vortrag von Dr. med. Walter Irlacher das Basische Aktivwasser kennen und erwarb einen Wasserionisierer. Das basische Wasser trinke ich seitdem regelma?ßig und habe auch anderen dieses Wasser empfohlen bzw. gegeben. Nun entdeckte mein Schwiegersohn einen Artikel im Internet unter: „Basisches Wasser – eine Gescha?ftsidee mit scha?dlichen Folgen“ publiziert am 11.09.2013 von VISION AQUA von Hans-Peter Bartos, in dem das basische Wasser als ungesund und scha?dlich dargestellt wird. Wir sind jetzt total verunsichert, ob wir weiterhin das basische Wasser trinken ko?nnen.

Auf der von Ihnen genannten Internetseite eines Best-Water Vertriebs konnte ich diesen Artikel nicht finden. Solche Heckenschu?tzenaktionen gegen aktiviertes Wasser von Befu?rwortern der —> Umkehrosmose und —> Verwirbelung haben eine gewisse Wanderungstendenz, da sie aufgrund ihrer unwahren Behauptungen natu?rlich auch wettbewerbsrechtlich verfolgt werden ko?nnten. Dennoch kenne ich diesen Artikel, weil er mir mehrfach mit einer a?hnlichen Anfrage wie der Ihren zugesandt wurde. Nachdem ich schon in den Artikeln —> To?dt, —>Roberts —> Misterwater —> Twister und —> Umkehrosmose ausfu?hrlich auf den Kern der Argumentation eingegangen bin, setze ich mich allerdings nur mit neuen Argumenten des Hallenser Dipl. Ing. Hans-Peter Bartos auseinander.

• Ich kann es Herrn Bartos gar nicht veru?beln, dass er sich kritisch mit „basischem Wasser“ auseinander setzt, das neuerlich so inflatorisch den Markt u?berschwemmt. Er sagt in seinem Aufsatz vo?llig zurecht, dass jeder ein solches auch ohne teure Elektrolysegera?te sehr billig selbst herstellen ko?nnte, “indem er reinem Wasser ein paar Kru?mel A?tznatron oder A?tzkali beimischt.“ Nur ist dieses „Basisches Wasser“ eben kein Aktivwasser, sondern eine Lauge (Siehe Stichwort: Wasserionisierer ohne Strom)

• Das Eis seiner Argumentation wird schon dünner, wenn er sagt: „Das Leitungswasser enthält natürlich je nach Gegend auch andere Stoffe wie z. B. Kalziumsulfat (Gips), das dann durch Elektrolyse in Kalziumhydroxid (Löschkalk) und Schwefelsäure zerlegt wird.“ Hier übersieht Bartos, dass Gips und Löschkalk Festsubstanzen sind, während Calcium-Kationen und Sulfat-Ionen in wässriger Lösung in vielen deutschen Mineral-, Heil- oder Leitungswässern ein völlig normaler Bestandteil sind, die Sie auf nahezu jeder Mineralwasserflasche unter den Anionen und Kationen finden werden.

• Darum geht es aber bei Wasserionisierern überhaupt nicht! Die Ionen sind nur das Mittel zum Zweck, einen möglichst hohen Überschuss an Elektronen —> Redoxpotential im Wasser herzustellen, das man deshalb Aktivwasser nennt, bzw. „electrochemical activated water“.

• Bartos erkennt nicht, worum es bei Aktivwasser geht, wenn er schreibt: „Es wird sogar argumentiert, ein Liter des so aufbereiteten „basischen Wassers“ habe die antioxidative Kraft von zehn Zitronen, obwohl Zitronensaft ganz und gar nicht basisch ist, sondern im Gegenteil extrem sauer (pH-Wert 2,4). Ein solcher Vergleich ist also nicht überzeugend, sondern belegt eher das
Gegenteil.“ Bartos hat also immerhin verstanden, dass eine Zitrone nicht basisch ist (—> Basisch wirkende Nahrungsmittel).

• Er hat aber hier saure Zitronen mit rostigen Schrauben verwechselt. Denn die antioxidative Kraft von basischem Aktivwasser ist eine Größe, die vom Basencharakter des Wassers vollkommen unabhängig ist. Mithilfe von Elektrolyse kann man nämlich sogar ein saures oder neutrales Wasser mit antioxidativer Kraft ausstatten. Bartos hat also die Grundidee von basischem Aktivwasser, basisch und antioxidativ zu sein, überhaupt nicht verstanden.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Basenwasserkonzentrat

Haltbarkeit des Redoxpotential von selbst hergestellten Basenwasserkonzentraten.

Sahra W.: In Ihrem Buch „Trink Dich basisch“, schrieben Sie, wie man Basenwasserkonzentrate mit einem Topf-Ionisierer selbst herstellen kann. Wie lange ha?lt denn das Redoxpotential?

• Nach vielen Versuchen mit der Haltbarkeit und Verdu?nnbarkeit rate ich inzwischen von allen Basenwasserkonzentraten ab, also auch von den selbst gemachten. Selbst wenn man sie aus einer ausgewogenen Mischung von Natrium, Kalium und destilliertem Wasser herstellt, haben Sie im Endeffekt nur eine verdu?nnte Kali-Natronlauge, die nicht schmeckt und nur ein chemisch erzeugtes negatives Redoxpotential besitzt, das durch die Verdu?nnung uninteressant wird. Die —>Relaxationszeit der elektrischen Aktivierung ist bei verdu?nnten Konzentraten auch nicht la?nger als bei trinkfertigem basischen Aktivwasser.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Basisches Aktivwasser

Japanische Wasserionisierer

Ulrich K.: Japanische Wasserionisierer sind meist viel teurer als koreanische oder chinesische. Sind sie auch besser, weil die Japaner die längste Erfahrung mit dem Bau von Wasserionisierern haben?

• A?hnlich wie Deutschland ist Japan ein Hochlohnland, sodass die Produktionskosten in Japan ho?her sind als in Su?dkorea oder gar in Taiwan, China oder Malaysia, wo solche Gera?te sonst noch produziert werden. Die Endmontage erfolgt vielfach nur aus Imagegru?nden in Japan.

• Entscheidend ist nicht die Produktion, sondern das Engineering. Obwohl die japanischen Herstellerfirmen schon a?lter sind als die koreanischen, ist kein technologischer Vorsprung erkennbar. Im Gegenteil: Dem teuersten 2013 in Europa erha?ltlichen japanischen Haushaltsgera?t der Traditionsfirma Enagic® (Leveluk SD 501) fehlt ein technisches Feature wie die Durchflussmengenanzeige, die zum geregelten Betrieb eines Wasserionisierers unbedingt erforderlich ist. Daneben fehlt eine moderne Flow-Change Vorrichtung zum —> Entkalken, weil es in Japan praktisch kein hartes Wasser gibt.

• Auch die Anschlusstechnik des japanischen Spitzengera?ts Leveluk SD 501 (Bild) ist fu?r europa?isches Ku?chendesign zu primitiv. Selbst weit billigere Gera?te aus China, Taiwan oder Malaysia besitzen heute modernere Features.

• Auch die fru?her legenda?re Haltbarkeit japanischer Gera?te ist meiner Meinung nach im Gefolge des allgemeinen Industrietrends zuru?ckgegangen. So gewa?hrt der deutsche Vertrieb der su?dkoreanischen Firma AlkamediTM auf die Gera?te bis zu 15 Jahre Garantie, wa?hrend die Wettbewerber aus allen anderen La?ndern lediglich 2 – 7 Jahre Garantie anbieten. (Stand August 2013)

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Biokeramik-Filter

Ist es besser, einen Biostone oder Biokeramikfilter zu haben, oder genu?gt ein Aktivkohlefilter?

• Mit diesen werblich wirksamen Bezeichnungen werden Filter bezeichnet, die Elemente aus dem Halbedelstein Turmalin enthalten. Turmalingranulat gibt es zum Beispiel auch als Badezusatz. Turmaline emittieren „ferne Infrarotstrahlung“ (FIR) und reagieren mit Elektronenabgabe bei Temperatur- oder auf Druckveränderung.

• Häufig ist auch von EM-Biokeramik die Rede, d.h. dass auch sogenannte „effektive Mikroorganismen“ darin verarbeitet sind. Dazu gehören zum Beispiel auch Milchsäurebakterien. Allerdings werden diese beim keramischen Brennprozess abgetötet, sodass deren effektive Wirkung bezweifelt werden muss.

• Tatsächlich produzieren solche Filter am Anfang in demselben Wasserionisierer ein geringfügig niedrigeres Redoxpotential, als es dieser Wasserionisierer bei gleichen Bedingungen mit einem reinen Aktivkohlefilter liefern würde. Diese Filter werden daher meist für Geräte mit geringerer
Elektrolysestärke angeboten. (—> chemische Wasserionisierer.) Allerdings lässt nach meinen Erfahrungen diese elektrische Wirkung des Turmalins schon nach wenigen Tagen des Betriebs nach und hält nicht bis zum nächsten Filterwechsel an.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Calcium

Erhöhter Calcium-Anteil im basischen Aktivwasser?

Eberhard P.: In Ihrem Video-Vortrag „Die Redox-Revolution“ sprechen Sie von einem erho?hten Calcium-Anteil im basischen Aktivwasser. Man sieht das ja auch an den Flaschen, wenn sich nach einiger Zeit ein weißlicher Kalk absondert. Ich bin wirklich u?berzeugt vom Aktivwassertrinken, aber besteht nicht die Gefahr einer Arterienverkalkung, wenn ich es permanent trinke?

• Eisen ist gut fu?rs Blut, man kann aber auch Kanonen daraus gießen und Kriege fu?hren. Und genauso ist es mit dem Calcium. Man kann Ha?user damit bauen oder Gefa?ngnisse. Schuld am Verbrechen ist nicht die Polizei. Im Ko?rper gibt es die Wunderwaffe Calcium: Calcium ist ein butterweiches Erdalkalimetall, das sich aber so gern mit Sa?uren verbindet, dass es in Reinform praktisch nicht vorkommt.

• Kalkstein (CaCO3 Calciumcarbonat) zum Beispiel ist eine Verbindung von Calcium mit Kohlendioxid. Wenn kohlensaurer Regen durch Kalkstein sickert, lo?st dieser sich auf und gibt unter anderem ionisiertes Calcium ins Wasser ab. Der meiste Kalkstein in unseren Breiten stammt u?brigens von den Korallen der Urmeere. Wir mu?ssen kein Korallencalcium von der Insel Okinawa kaufen. Korallencalcium befindet sich bereits in unserem Leitungswasser! Allerdings: Nur weil es von Korallen stammt, ist es kein organisches oder gar Bio-Calcium! Mineralien sind und bleiben von ihrer Natur her immer anorganisch.

• Calcium-Ionen bauen zusammen mit Phosphor-Ionen unser Skelett auf oder regeln die Signale unserer Nerven. Calcium-Ionen sind lebenswichtig. In unserem Ko?rper ist rund 1 kg reines Calcium verbaut. Calcium ist das Mineral, das wir am no?tigsten brauchen, denn in ein Haus ohne Mauern kann man keine Mo?bel stellen. Deshalb gibt es in der Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert nach oben. Wenn zu wenig davon drin ist, sind die Wasserwerke verpflichtet, Calcium zuzufu?gen.

• Calcium-Ionen sind auch unsere ma?chtigste Reservetruppe gegen das Heer der Sa?uren. Sie retten das lebenswichtige basische Ko?rpermilieu, wenn das Fussvolk der viel kleineren Natrium- und Magnesiumsoldaten erscho?pft ist. Um u?berschu?ssige Sa?uren zu eliminieren, nehmen sie diese mit ihrer elektrischen Ionenkraft gefangen. Aber wohin mit den vielen Gefangenen, wenn die Kapazita?t der Gefangenenlager durch den jahrelangen Krieg gegen die U?bersa?uerung nicht mehr ausreicht? Das regelt jeder Organismus unterschiedlich.

• Von Calcium gefangene Fettsa?uren und Aminosa?uren ko?nnen Gefa?ße verengen (Arteriosklerose) oder zu Wucherungen (z.B. Kalkschulter) werden. Schuld ist die U?bereiweißung und U?berfettung des Blutes. Im Notfall kann sie nur noch durch Puffersubstanzen beseitigt werden. Die in der gro?ßten Menge vorhandene Puffersubstanz aber ist das Calcium. Daher sind U?bersa?uerungsfolgen am ha?ufigsten als Calcium -“Schlacken“ wahrnehmbar.

• Von Calcium gefangene Harnsa?ure kann Steinbildung fo?rdern. Schuld ist die meist durch Alkoholmissbrauch oder bestimmte Blutdrucksenker verhinderte Ausscheidung der Harnsa?ure, nicht das Calcium.

• Nur wenn man die gebundenen Sa?uren entfernt, wird das Calcium wieder zu einem freien Ion und kann in wa?ssriger Lo?sung wieder als Wunderwaffe zum Wohl des Ko?rpers eingesetzt werden. Unter anderem zu diesem Zweck trinken 100 Millionen Menschen basisches Aktivwasser.

 

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Chemische Wasserionisierer / Mineralische Wasserionisierer / Wasserionisierer ohne Strom

Wieso empfehlen Sie keine mineralischen Wasserionisierer, die ohne Strom funktionieren?

Hans-Christian L.: Wieso empfehlen Sie keine mineralischen Wasserionisierer, die ohne Strom funktionieren? Diese sind viel billiger und erreichen laut Dietmar Fergers Buch „Jungbrunnenwasser“ (S.66) Werte bis pH 10 und ein Redoxpotential von -400 mV, also sogar mehr als Sie mit pH 9,5 und ho?chstens -350 mV empfehlen. Zudem soll das Wasser aus einem mineralischen Wasserioniserer fu?r den Feinschmecker rund, voll und warm schmecken, wa?hrend das aus dem elektrischen Wasserionisierer als „ku?hl, klar und technisch“ (S. 77) bezeichnet wird.

FAG Ac Chemische Wasserionisierer

• Ich empfehle mineralische Wasserionisierer nicht nur nicht, sondern rate davon ab. Sie erzeugen kein zum Trinken empfehlenswertes basisches Aktivwasser, sondern chemische Laugen.

• Ferger berichtet in seinem von Ihnen genannten Buch (Jungbrunnenwasser, Weil am Rhein, 2011, S.65) vo?llig korrekt u?ber den Unterschied zwischen chemischen Laugen und aktiviertem Wasser: „Elektrolytisch hergestellte Basen und Sa?uren haben bei gleichem pH-Wert ein wesentlich ho?heres bzw. niedrigeres Redoxpotential“. Dies ist aber der entscheidende Punkt: Ohne elektrische Aktivierung entspricht das Redoxpotential im Verha?ltnis zum pH Wert der Nernst-Gleichung. Man kann es nach einer Formel berechnen und muss es gar nicht messen. Nur durch den Elektrolysevorgang kommt es zu den anormalen Redoxpotentialen, welche als erster Vitold Bakhir entdeckt hat. (Prilutzky, V. / Bakhir, V., Electochemically activated water: Anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997). Die anormalen Redoxpotentiale sind metastabil, das heißt, sie verschwinden wa?hrend einer bestimmten —> Relaxationszeit. Nur wa?hrend dieser Relaxationszeit bestehen die außergewo?hnlichen Fa?higkeiten des Aktivwassers, die ihm seinen Einsatz als —> Funktionswasser erlauben.

• Fergers Aussage ist umso unversta?ndlicher, als er auf S. 72 klar und deutlich erkla?rt: „Wichtig fu?r die biologische Wirkung ist, dass basisches Aktivwasser und saures Oxidwasser physikalisch hergestellte Lo?sungen sind. Dies bedeutet, dass der pH-Wert auf physikalischem und nicht auf chemischem Wege, also durch die Zugabe von Chemikalien bzw. Mineralien geschieht. Die OH- – bzw. H+ – Ionen sind deshalb >>frei<<, sie haben keine >>korrespondierende<< Chemikalie im Wasser.“ Er verdeutlicht dies auch noch am Beispiel einer Natronlauge (NaOH), welche die Magensa?ure HCl bei Kontakt neutralisiert, indem sie Kochsalz NaCl und Wasser bildet nach der Formel NaOH + HCl <=>Na+ + Cl- + H2O. Dagegen „bleibt bei einem freien OH- – Ion die Magensa?ure unangetastet, da das Chlor mit einem OH–Ion kein Salz bilden kann. OH- + HCl <=>OH- + H+ + Cl- <=> Cl- + H2O.“ (a.a.O. S.72). Auf chemischem Weg mithilfe von Mineralien kann also keine biologische Wirkung erzielt werden. Die mineralischen Wasserionisierer sind biologisch sinnlos.

• Leider ist der Begriff Wasserionisierer nicht schu?tzbar und wissenschaftlich noch nicht eindeutig definiert. Urspru?nglich sprach man in Deutschland von Elektrolysegera?ten. Ab 1979 bu?rgerte sich in Japan der Begriff „Alkaline Ionized Water Apparatus“ ein, der dann durch das Marketing verschiedener Hersteller zum heute u?blichen Handelsbegriff „Waterionizer“ verku?rzt wurde, auf deutsch eben „Wasserionisierer“. Der Begriff ist grundsa?tzlich nicht falsch, da bei der Elektrolyse ja tatsa?chlich das Wassermoleku?l H2O in die Wasser-Ionen OH- und H+ zerlegt wird.

• Tatsa?chlich ko?nnen diese Zerlegung von Wassermoleku?len in Ionen aber auch dem Wasser zugesetzte Mineralien herbeifu?hren. Allerdings nur, indem sie eine korrespondierende Chemikalie in Form eines Ions zur Verfu?gung stellen. Je nach Art des Minerals und dessen Standort auf der chemischen Redoxskala, vera?ndert sich durch die Chemikalie auch der dem pH-Wert und der nach der Nernst-Gleichung korrespondierende Redoxwert.

FAQ Ac Chemische Wasserionisierer3

• Bei naiver Betrachtung passiert also durch beide Vorga?nge zum Beispiel im „Basenwasser“ dasselbe: Der pH-Wert steigt, das Redoxpotential sinkt. Es fragt sich nur, um wie viel.

• Dennoch kann man beides ungestraft „Wasserionisierer“ nennen. Eine unglaubliche Fu?lle solcher Mineralmischungen in Form von billigen Pulvern, Kannen, „Filtern“, „Alka-Streamern“, To?pfen, Sticks und Sta?ben fu?llt den Markt mit dem Versprechen „Basenausgleich“, „antioxidativ“ etc., ohne dass erwa?hnt wird, dass sich nur bei der elektrolytischen Wasserionisierung das Redoxpotential im Verha?ltnis zum pH-Wert so außergewo?hnlich vera?ndert, dass ein besonderer Nutzungszeitraum entsteht. Diese Unsauberkeit des Begriffes Wasserionisierer hat mich dazu veranlasst, auf den Begriff „ionisiertes Wasser“ zu verzichten und systematisch den Begriff „Aktivwasser“ oder „aktiviertes Wasser“ anzuwenden, denn aktiviert ist die chemische Variante der Wasserionisierung nicht.

• Vor allem sind diese mineralischen Wasserionisierer nicht regelbar. Man muss jedesmal neu nachmessen, weil die Mineralien in nicht kontrollierbarer Menge ans Wasser abgegeben werden. Die von Ferger angegebenen Spitzenwerte im Bereich des Redoxpoentials habe ich nur bei einem dieser mineralischen Wasserionisierer messen ko?nnen, und jedoch nur in der ersten Betriebswoche. Danach sank die „Leistung“ rapide ab. Ich habe die meisten dieser Produkte getestet. Fast alle bewirkten nach einer Woche bei Mu?nchner Leitungswasser (dH 15,5) nur noch minimale, kaum messbare pH-Wert- und Redoxpotentialvera?nderungen. Benutzen Sie unbedingt Messgera?te, falls Sie so etwas tatsa?chlich gekauft haben. Zumindest der pH-Wert muss besta?ndig kontrolliert werden, weil die Herstellerangaben meist maßlos übertrieben sind.

• Die Geschmacksurteile der von Dietmar Ferger angefu?hrten Feinschmecker sind nicht ausreichend belegt. Wurde da Wasser mit gleichem pH und Redoxwert verglichen? Kaum, denn rein physikalisch ist das mit diesen unterschiedlichen Ionisier-Methoden gar nicht mo?glich.

• In den vielfa?ltigsten Angebotsformen schwirren die Mineralmischungen durch den Markt, die dem Verbraucher vorta?uschen, er trinke basisches Aktivwasser. Mal als Tee-Ei, mal als Durchflussfilter, als Schu?ttelbecher oder Zauberstab.

FAQ Ac Chemische Wasserionisierer2

• Die Zusammensetzung der fu?r mineralische Wasserionisierer verwendeten Beimischungen und Filtermaterialien scheint keiner Kontrolle und Regelung zu unterliegen. Exakte Mengenangaben finden sich auf keinem der auf dem Markt befindlichen „Gera?te“. Neben auch in —>Biokeramikfiltern eingesetztem Material mit Turmalin und sa?ureschluckendem Zeolithpulver werden zum Brennen der Ku?gelchen Aluminiumsilikate verwendet, denen Kalium, Calcium, Magnesium, Silber, Eisen, Zink, Kupfer, Molybda?n, Mangan, Lithium und andere Substanzen beigefu?gt wird, ha?ufig sogar die in Deutschland als Nahrungserga?nzungsmittel verbotene giftige Halbleitersubstanz Germanium (Ge).

• Auch metallisches Magnesium (Mg) wird beigemengt, ein Material, das auch in Feuerwerksko?rpern Verwendung findet. In Wasser gelo?st, senkt es dessen Redoxpotential und hebt den pH-Wert an. Dies ist ein Scheineffekt, der ausschließlich auf der Stellung des Elements Magnesium in der elektrochemischen Spannungsreihe (—> Redoxpotential) beruht und mit Wasseraktivierung nichts zu tun hat. Es wird Wasserstoff freigesetzt nach der Formel Mg + 2H2O -> Mg (OH)2 + H2. Da der Wasserstoff (H2) aber wa?hrend der langen Einweichzeit der Mineralpatronen ausgast und das metallische Magnesium nicht gleichma?ßig wirkt, nu?tzt das nichts. Das bekannteste Produkt dieser Art ist Hidemitsu Hayashis Hydrogen Rich Water Stick. Lesen Sie die Verbraucherberichte bei Amazon. (Siehe: http://www.ama- zon.com/Original-Hydrogen-Rich-Water-Stick/product-reviews/B002PIJ63C/ref=dp_top_cm_cr_acr_ txt?ie=UTF8&showViewpoints=1)

• O?ffnet man eine dieser Mineralpatronen, sieht die gruselige Mischung etwa so aus wie unten abgebildet. Wie verkeimungssicher sie bei mehrmaligem Gebrauch ist, sei dahingestellt.

FAQ Ac Chemische Wasserionisierer4

• Ich hoffe, ich habe nun klar dargelegt, warum ich von mineralischen Wasserionisierern abrate. Deren Leistung (im Beispiel mit – 80 mV (CSE) bei pH 8,07) ist nicht nur gering, sondern biologisch uninteressant. Was also kann man tun, wenn man auf Reisen basisches Aktivwasser trinken will? Ich perso?nlich finde immer Platz im Koffer fu?r einen kleinen –>Topfionisierer. Vor Ort kaufe ich mir dann stilles Mineralwasser und ionisiere es damit.

• Es gibt auch elektrische Mini-Elektrolysegera?te auf dem Markt, die sogar in einer Handtasche Platz haben. Was Sie sich merken mu?ssen: Es gibt kein basisches Aktivwasser ohne die Verwendung von elektrischem Strom und ohne eine Abfu?hrung des sauren Wassers. Nur durch das Einwerfen von Ku?gelchen erhalten Sie kein Aktivwasser mit anormalem Redoxpotential und —> Relaxationszeit, sondern lediglich eine normale chemische Lauge wie unten abgebildet.

FAQ Ac Chemische Wasserionisierer5

• Bei dem kleinen IonyTM links unten wird das Sauerwasser in den Hohlraum im Inneren des Stabes gesaugt und das basische Aktivwasser entsteht außen im Glas. An dem als Kathode verwendeten Silberdraht sehen Sie Wasserstoffblasen. Auch wenn dieser Handtaschen-Ionisierer 3 Stunden fu?r normale Werte (-222 mV (CSE)) in einem Glas Wasser braucht und vielleicht auch auf Dauer nicht gerade hygienisch in der Handhabung ist, die Vergleichswerte beim gleichen Ausgangswasser zeigen doch am Redoxpotential den deutlichen Unterschied: Hier wurde eben nicht chemisch ionisiert und wir sehen ein anormales Redoxpotential im Verha?ltnis zum erzielten pH-Wert.

FAQ Ac Chemische Wasserionisierer6

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Cluster / Wassercluster

Wie groß sind die Wassercluster bei den einzelnen von Ihnen empfohlenen Wasserionisierern?

FAQ Ac Wassercluster2

• Ich empfehle Ihnen die Benutzung eines Fieberthermometers, bevor Sie wasser trinken. Je heißer Sie selbst sind, desto gro?ßer werden die Wassercluster in Ihnen. Denn nur Sie selbst sind es aufgrund Ihrer thermischen Energie, der die Gro?ße der getrunkenen Wassercluster bestimmt. Was im Wasserionisierer damit passiert ist und auf den Fotos oder Grafiken der Hersteller gezeigt wird, hat nur eine Terasekunde gedauert und ist la?ngst vorbei, wenn Sie das Wasser trinken.

• Die beste Wassercluster-Verkleinerungsmaschine haben Sie in jeder Ihrer Ko?rperzellen sta?ndig am arbeiten. Lesen Sie dazu das Stichwort: —> Aquaporine.

FAQ Ac Wassercluster

• Ausfu?hrlicher: Wassercluster (Wassermoleku?lklumpen, Haufen, geordnete Ansammlungen) sind durch Wasserstoffbru?ckenbindungen gebildete geometrisch geordnete Wassermoleku?lverba?nde. Wasserstoffbru?ckenbindungen dauern etwa eine Billionstel Sekunde. Daher sind Messungen von Clustergro?ßen nur Momentaufnahmen ohne jegliche Aussagemo?glichkeit u?ber eine unterschiedliche Hydrierung, die man sich naiv als kleinere Cluster vorstellen mag.

• Basisches Aktivwasser, das aus einem Wasserionisierer austritt, unterliegt noch zahlreichen Relaxationsprozessen, bei denen z.B. Wasserstoffgas entweicht. Diese turbulenten Verwirbelungen mo?gen dazu beitragen, dass basisches Aktivwasser in niedrigeren Frequenzen als normales Wasser bei der Kernspinresonanzdarstellung schwingt. Stabile oder gar nu?tzliche Clusterstrukturen sind daraus nicht ableitbar.

• Die Hydrierung von Zellen erfolgt nicht durch Wassercluster, sondern durch einzelne Wassermoleku?le u?ber —> Aquaporine. Lediglich das Einfrieren von Wasser fu?hrt zu einer zufa?lligen Momentaufnahme von Wasserclustern, weswegen jede Schneeflocke anders aussieht. Da aber gefrorenes Wasser kein physiologisches Vorkommen besitzt, kann die Struktur von Eiskristallen auch nichts u?ber eine physiologische Wirkung oder gar u?ber ein „Geda?chtnis“ von Wasser aussagen.

 

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Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Diaphragma / Membrane

Wie oft muss ich das Diaphragma meines Topf-Wasserionisierers austauschen? Haben Durchlaufgera?te la?nger haltbare Membranen?

• Das Diaphragma, eine teildurchla?ssige Membran, welche die Anodenkammer einer Elektrolysezelle von der Kathodenkammer trennt, verlangsamt den gesamten Ionenaustausch, weil die Naturgesetze, die die Hydroxidionen zu den Protonen bzw. zur Anode ziehen, durch das Diaphragma sozusagen am sofortigen Vollzug gehindert werden.

• Ganze Wassermoleku?le gehen im Gegensatz zu den Ionen des Wassers nicht durch die Poren der Membran. Die Membran ist auch gasdicht, sodass sich der an der Kathode freiwerdende Wasserstoff nicht mit dem an der Anode freiwerdenden Sauerstoff zu Wasser zuru?ck vereinigen kann.

• Bei einem Topfionisierer sehen Sie die Membran direkt vor sich. Bei einfachen Gera?ten besteht sie nur aus einem Stu?ck Pappe oder Stoffgewebe, manchmal wird Backpapier verwendet oder Butterbrotpapier. Diese Einfachdiaphragmen zeigen schnell Verschleiß, den Sie z.B. daran erkennen, dass Wasser durchla?uft. Dann bitte sofort austauschen. Dasselbe gilt bei Verschmutzung, Algen, Schimmel oder Verkeimungspuren durch Biofilm – im Prinzip bei allen farbigen Auffa?lligkeiten: Austauschen.

• Das Diaphragma sollte einmal am Tag gut durchtrocknen. Ein Diaphragma, an dem sich Kalkspuren zeigen, kann man mit Zitronensa?ure entkalken.

• Die Diaphragmen von Haushalts-Durchlaufgera?ten bestehen dagegen aus lange haltbaren Kunststoffmembranen, meist auf der Basis von Polymeren. Im Gegensatz zu den Membranen der Topfionisierer sind sie hitzeempfindlich und verlieren ihre Poren durch Verklumpung bei zu starker thermischer Belastung. In der Regel sind solche Membranen nicht u?ber 40° Celsius belastbar. Wie auch die Elektroden mu?ssen sie regelma?ßig im Rahmen der Zellentkalkung von Kalkspuren befreit werden. Hier sehen Sie eine leicht verkalkte Membran aus einem Durchlauf-Ionisierer in einer rasterelektronenmikroskopischen Aufnahme bei 1000-facher Vergro?ßerung. Man sieht bereits kristalline Schuppungen auf dem Polymer.

• Die Haltbarkeit wird unterschiedlich eingescha?tzt. Ich selbst habe schon Membranen gesehen, die auch nach 8 Jahren Betrieb keine Abnutzungsspuren zeigten. Hersteller, die u?ber eine moderne Entkalkungstechnik mit Flussumkehr verfu?gen, geben bis zu 15 Jahren Garantie. Andere nur 2 Jahre.

• Ob eine solche Membran in einer geschlossenen Elektrolysezelle zersto?rt ist, la?sst sich ohne Augenscheinnahme nur dann diagnostizieren, wenn die Leistung des Gera?ts deutlich abnimmt, obwohl keine Verkalkung und kein elektronischer Defekt vorliegen.

• Bei Industriegera?ten gibt es auch keramische Diaphragmen, die sogar eine Reinigung mit Salzsa?ure u?berstehen. Diese werden aber hauptsa?chlich zur Erzeugung von Anolyt verwendet, also hochsaurem Aktivwasser aus Salzlo?sung.

• Auch Haushaltsgera?te mit Elektrolysezellen ohne Diaphragma werden inzwischen angeboten. Ihr Vorteil: Man ko?nnte auch warmes Wasser durchlaufen lassen und zum Beispiel mit Aktivwasser duschen. Im Jahr 2013 hat unser Institut ein solches Modell fu?r eine deutsche Importfirma getestet. Doch die bei einem Wasserdurchfluss von 1,6 Liter/Minute erzielte pH-Wert Anhebung lag gerade mal bei 0,7 pH. Preislich vergleichbare Geräte mit Diaphragmazellen schaffen mindestens eine Anhebung von 2 – 3 pH Stufen. Die Diaphragmazellen mit mehreren geschichteten Elektroden sind also technisch noch immer die bei weitem beste Lösung. (Stand September 2013)

 

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Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Elektroden / Elektrolyse / Elektrolysezelle

Worauf muss ich beim Kauf eines Wasserionisierers achten, wenn es um die Elektrolysezelle geht?

• Die a?ußere Gro?ße oder der Rauminhalt der Zelle („so groß wie eine VHS-Kassette“) ist relativ unwichtig. Was wichtig ist, ist die Elektrodenoberfla?che, die mit dem durchfließenden Wasser in Beru?hrung kommt. Fragen Sie Ihren Verka?ufer also nicht nur nach der Zahl der Elektroden, sondern auch nach deren Gro?ße. Je mehr Quadratzentimeter Kontaktfla?che zwischen der Platinbeschichtung und dem Wasser sind, desto ho?her ist die Leistungsmo?glichkeit eines Ionisierers. Hartes Wasser beno?tigt mehr Leistung als weiches. Wasser, das reich an Hydrogencarbonat ist, erho?ht ebenfalls die Leistungsanforderung. Die fu?r Haushaltsgera?te u?blichen Zellen haben zwischen 400 und 2000 cm2 Kontaktfla?che. Die Oberfla?che ist aber nur bei hartem Wasser ein Verkaufsargument. Es gibt na?mlich weitere Faktoren.

• Die Wattzahl der Stromversorgung ist von geringerer Bedeutung, da dies die Maximalwattzahl ist, die immer ausreichen sollte, weil die Netzteile ja genau auf die Elektrodenoberfla?che abgestimmt sind. Der tatsa?chlich verbrauchte Strom wird hauptsa?chlich durch die Elektrolythaltigkeit des Wassers bestimmt. Das Wasser „verlangt“ also vom Netzteil letztlich die maximale Strommenge. Daneben kann man durch geschickte Regelungselektronik auch die Leistung einer kleinen Elektrodenoberfla?che maximieren. Manche Gera?te haben noch alte Stromversorgungen mit Trafos. Diese verbrauchen aufgrund ihres geringeren Wirkungsgrades mehr als moderne Schaltnetzteile. Zusa?tzlich erzeugen sie „Elektrosmog“, dessen Auswirkungen auf das Wasser bislang ergebnislos diskutiert werden. Einen messbaren Unterschied im produzierten Aktivwasser hinsichtlich der Netzteile gibt es jedenfalls nicht.

• Standard fu?r Elektroden von Haushalts-Ionisierern ist platinbeschichtetes Titan. Das Edelmetall Platin wird als Katalysator auf die Kontaktfla?che aufgebracht, um die Leistung der Anode bei der Sauerstoffabspaltung zu erho?hen und deren Korrosion durch Oxidation zu unterbinden. Durch die Wahl und Qualita?t dieses Materials verhindert man, dass Metallionen aus den Anoden ins Wasser u?bergehen, wie zum Beispiel bei sogenannten Opfer-Anoden, die sich langsam auflo?sen. Die Kathode dagegen unterliegt der Korrosion nicht. Da bei modernen Wasserionisierern aber zum Kalkschutz die Elektroden mal als Anode und mal als Kathode benutzt werden, wird auch die Kathode mit Platin beschichtet. Bei der Art der Beschichtung gibt es unterschiedliche Qualita?ten: Spru?hplatin – Galvanisches Tauchbad – Galvanisches Tauchbad mit anschließendem Verbacken im Ofen. Meist sehen Sie an den Garantiezeiten, welches Verfahren gewa?hlt wurde. Bespru?hte Elektroden haben meist nur die gesetzliche Mindestgarantiezeit. Serio?se Anbieter geben u?ber die Schichtdicke (bis zu 0,3 ?m) und Oberfla?chenstruktur der Elektroden Auskunft.

• Fragen Sie unbedingt nach der Form der Elektroden. Wenn die Elektroden nicht alle absolut gleich gestaltet sind und eine glatte Oberfla?che haben, kann es durch asymetrische Stromflu?sse schnell zu einer lokalen Verkalkung kommen, die dann Schichten aufbaut, die auf die Diaphragmen dru?cken und diese durchlo?chern. Dies gilt bei „mashed“ Elektroden, die meist schra?ge Schlitze haben, bei gelo?cherten Elektroden und ganz besonders bei sogenannten wabenfo?rmigen Elektroden. Gera?te mit derartigen Elektroden funktionieren meiner Erfahrung nach nur in Weichwassergebieten problemlos. Jegliche Unregelma?ßigkeiten wirken sich bei kalkhaltigem Wasser negativ aus, selbst wenn ein –> Kalkschutz- system nach dem Prinzip der Flussumkehr eingebaut ist. Der Kalk findet dann leicht Nischen, in denen eine geringere Stro?mungsdynamik herrscht und breitet sich von dort weiter aus.

• Das bestgehu?tete Geheimnis von Elektrolysezellen ist deren Stro?mungsdynamik. Wie wird das Wasser so durch die Zelle gefu?hrt, dass die meisten Wassermoleku?le in das Hochspannungsfeld der Elektrodenoberfla?che kommen? Bei Durchfluss-Ionisierern ist die Kontaktzeit fu?r den Durchfluss durch die Zelle deutlich unter einer Sekunde. Wird das Wasser schlecht gefu?hrt, werden nur die „Ra?nder“ des Wasserstroms ionisiert. Auch die beste Software zur Spannungsregelung kann Ingenieursfehler bei der Durchflussfu?hrung nicht wett machen. Deswegen holen manche Gera?te aus einer kleinen Elektrodenfla?che mehr Leistung heraus als andere aus einer gro?ßeren. Letztlich bleibt dem Endverbraucher nur der direkte Vergleich bei gleichem Ausgangswasser und gleicher Durchflussmenge. Zum objektiven Vergleich mu?ssen auch die Vorfilter u?berbru?ckt werden, da manche Hersteller die Leistung u?ber dort zugemischte Chemikalien nach oben trimmen (—> chemische Wasserionisierung). Um solche Vergleiche zu verhindern und die Nutzung anderer Filter auszuschließen, sind manche Hersteller dazu u?bergegangen, die Filter mit elektronischen U?berwachungschips auszustatten. Ist der Chip abgelaufen oder nicht vorhanden, wird die Elektrolysezelle nicht mehr mit Strom versorgt. Es gibt Mo?glichkeiten, dies zu umgehen, jedoch erfordert es technischen Aufwand.

• Der Laie kann aber ein wichtiges Merkmal der Stro?mungsdynamik leicht u?berpru?fen: Wenn mehr basisches als saures Aktivwasser aus dem Wasserionisierer fließt, kann die Leistung einer Zelle nicht voll ausgescho?pft werden. Diese „Leistungsbegrenzung“ entsteht dadurch, dass die gro?ßere Menge basischen Aktivwassers nicht so viel Kontaktzeit mit den Elektroden hat wie die kleinere Menge sauren Wassers. So kommt es dann, dass ein Gera?t mit 7 Elektroden und 1039 cm2 Kontaktfla?che bei gleichem Wasserdurchfluss und neutralisierten Bedingungen nur einen pH-Wert 9 erreicht, wa?hrend ein Gera?t mit 665 cm2 sogar pH 9,8 erreicht. Werbeprospekte bescho?nigen dies gern, indem sie von einem ho?heren Anteil basischen Wassers oder von „weniger Sauerwasserabfall“ sprechen. Immerhin kann man sich mit solchen Fehlkonstruktionen arrangieren, indem man die Funktionstaste fu?r Sauerwasser wa?hlt und das basische Aktivwasser dann aus dem fu?r Sauerwasser vorgesehenen Ausgang zapft. Leider ho?rt man dabei meistens nervige Warnhinweise aus dem Soundchip. Dafu?r zapft man dort bei Wasserionisierern mit asymetrischer Wasserverteilung auch sta?rkeres basisches Aktivwasser. Am natu?rlichsten sind Wasserionisierer, die entsprechend des symmetrischen Aufbaus einer klassische Elektrolysezelle das Wasser jeweils zur Ha?lfte trennen. Abwasser zu sparen, macht bei der Toilettenspu?lung, beim Duschen, beim Waschen, Geschirrspu?len und u?berall da Sinn, wo viel Wasser verbraucht wird: Da wir selten mehr als 3 Liter /Tag basisches Aktivwasser zum Trinken beno?tigen, ist die Einsparung von 1 bis 2 Litern saurem Abwasser wirklich vo?llig unsinnig. —> Umkehrosmosefilter beno?tigen ein Mehrfaches an Abwasser, obwohl sie nicht einmal Wasser in Trinkwasserqualita?t liefern!

 

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Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Emoto, Masaru / Wasserkristallfotos

Welche Aussagekraft haben Wasserkristallfotos verschiedener Hersteller von Wasserionisierern in Bezug auf die Qualita?t von aktiviertem basischen Wasser?

Stephanie van O.: Ich habe die Wasserkristallfotos verschiedener Hersteller von Wasserionisierern, die Sie auch empfehlen oder zumindest empfohlen haben, verglichen. Es fa?llt mir schwer, zu ent- scheiden, welches Produkt das scho?nste Wasser erzeugt, da die Fotos alle sehr großartig aussehen.
Aber solche Fotos entstehen ja schon aus bloßen Gedanken oder gesprochenen Worten, ja sogar aus der Umgebung heraus. Welche Aussagekraft haben sie denn in Bezug auf die Qualita?t von aktiviertem basischen Wasser?

• U?berhaupt keine… Liebe Frau van O., lesen Sie doch nochmal Ihre Frage! Stolpern Sie nicht auch u?ber das Wort „Wasserkristalle“ ? Gibt es dieses Wort u?berhaupt oder ist es eine clevere kommerzielle Erfindung? Genau: Das richtige Wort lautet „Eiskristalle“! Was haben die mit Wasser zu tun? Nichts. Denn Wasser, das gefriert, wirft einen großen Teil seiner Inhaltsstoffe hinaus in das noch nicht gefrorene Wasser. Es entsalzt sich. Wa?re das nicht so, wa?ren viele Polarbewohner verdurstet. Unter einer Eisscholle ist das Meerwasser salziger als vor dem Einfrieren der Oberfla?che. Eis entsalzt und reinigt sich beim Gefrieren bis zu einem gewissen Punkt. Ein fotografierter Eiskristall ist also eben nicht ein Bild des vor dem Einfrieren vorhandenen Wassers!

• Absolut reines Wasser wu?rde u?brigens erst bei etwa minus 70 Grad Celsius gefrieren. Zum Glu?ck gefriert Wasser schon bei etwa 0 Grad, weil es immer noch ein paar Kristallisationskerne in sich beha?lt. Da diese Kristallisationskerne („Dreck“) sehr unterschiedlich sind, ist jeder Eiskristall und jede Schneeflocke auf dieser Welt zwar individuell, aber immer sechseckig (hexagonal). Je nachdem, wann Sie beim Gefrierprozess den Auslo?ser Ihrer Kamera dru?cken, um so scho?ner oder ha?sslicher ist der werdende, vollendete oder schmelzende Kristall.

• Hexagonales Wasser ist in der Natur u?berhaupt nichts besonderes, sondern in der Na?he des Gefrierpunktes der Normalfall. Sie brauchen kein Gera?t außer einer Gefriertruhe, um hexagonales Wasser zu erzeugen. Masaru Emoto und die zahlreichen Lizenznehmer seiner Methode haben auch nichts anderes zur Verfu?gung. Hexagonales Wasser bei unserer Ko?rpertemperatur von ca. 37 Grad Celsius wa?re u?brigens ho?chst sto?rend, da viel zu „groß“ fu?r unsere Zellkana?le. Keine Angst, auch wenn Ihnen irgendwelche Wasserverka?ufer einreden wollen, Sie mu?ssten hexagonales Wasser trinken: Sie bekommen ho?chstens eine Erka?ltung davon – ansonsten wird Ihr Ko?rper es schon auf eine brauchbare Temperatur und Struktur erwa?rmen!

• Um Ihnen versta?ndlich zu machen, dass Eiskristallbilder u?berhaupt nichts u?ber die Qualita?t von Wasser aussagen ko?nnen, will ich Sie noch mit ein paar Hintergrundinformationen ernu?chtern. Ein Eiskristall, der direkt aus feuchter, aufsteigender Luft entsteht, besteht nach neuesten Forschungen von Chemikern der Universita?t Go?ttingen aus minimal 275 Wassermoleku?len in einem sechseckigen Raumgitter, bei dem sich jeweils 4 Nachbarn an die chemische Hand nehmen, wo aber zuna?chst die Struktur noch deformiert und unregelma?ßig ist.

FAQ Ac Emoto

• Je nachdem in welcher Phase der Kristallbildung oder Auflo?sung der werdende oder zerfließende Kristall fotografiert wird, zeigt sich ein deformiertes oder scho?nes Bild. Erst bei 475 Moleku?len ist der Kristall vollsta?ndig fertig und perfekt im Aussehen. (Quelle: Pradzynski, C.; Forck, R.; Zeuch,T.; Slavi?e?ek, P., Buck, U., A fully size-resolved perspective on the crystallization of water clusters. Science, 21. September 2012) So kommen die unterschiedlich „scho?nen“ Eiskristallfotos Emotos in den verschiedenen Kristallisationsphasen zustande.

• Die Fotografien bezeichnet Emoto selbst als Kunst, nicht als Wissenschaft. (Quelle: http://www.masaru- emoto.net/english/water-crystal.html). Wie ein Kunstfotograf wa?hlt er auch die Schnappschu?sse aus, die ihm am besten zum gestellten Thema „Frieden“, „Gewalt“, „Mozart“, „Liebe“ oder nach Wahl des Auftraggebers passend erscheinen. Er selbst ist es also, der die Gestalt der Fotos beeinflusst, nicht das fotografierte Eis oder das zugrundeliegende Wasser und dessen Qualita?t. So kann er ohne Gewissensbisse jedem, der ihm eine Wasserprobe schickt und die nicht geringe Lizenzgebu?hr entrichtet, ein wunderscho?nes Eisfoto schicken. Was die Vertriebsleute daraus machen, erfa?hrt er vielleicht gar nicht. Er hat sich ja offiziell als Ku?nstler deklariert und ist außerhalb jeder Haftung.

• Eis ohne die Inhaltsstoffe von allta?glichem Wasser sieht so sexy aus wie die Aktfotografien von Helmut Newton. Scho?n anzusehen, aber nicht greifbar und real. Die Bilder mo?gen eine Botschaft haben. Aber sie liegt im Auge des Betrachters. Ich wu?rde Masaru Emoto vielleicht als großen Foto- und Vortragsku?nstler, ja sogar als Visiona?r einer harmonischeren Welt verehren, wenn er sich selbst und seine Methode gegen die Vermarktung seiner ku?nstlerischen Botschaften durch dubiose Gescha?ftemacher ernsthaft widersetzen wu?rde. Seine in den Vortra?gen zutage kommenden Visionen von Frieden, Liebe, Harmonie, die er durch willku?rliche Fotoauswahl u?ber Eiskristalle zum Ausdruck bringt, ko?nnten ihn in die charismatische Na?he von Popstars oder Polit-Stars heben. Denn Wasser ist sicherlich ein global versta?ndliches Harmoniekonzept mit unglaublichem Begeisterungsfaktor. Doch zwischen Emoto und Emotion fu?r das Gute auf dieser Welt steht schlicht seine absolut kommerzielle Website, wo er seine Fotografendienste jedermann gegen Gebu?hr feil bietet. (http://www.masaru-emoto.net/english/index.html).

• Doch so viele benutzen ihn! Ein Wasseraufbereitungsgera?t ohne ein Emoto-Foto zum Beweis scheint beinahe nicht mehr verkaufbar! Doch ein unwissenschaftlich orientiertes Marketing von Wasserionisierern mithilfe von Emoto-Fotos, macht ein Produkt weder besser noch schlechter. Es kann sicherlich kurzfristig die Verkaufszahlen erho?hen, weil es „Naive einsammelt“. Angesichts des Konkurrenzdrucks (—> Misterwater), wo ebenfalls mit diesen irrationalen Argumenten geworben wird, sind solche Werbemaßnahmen auch versta?ndlich. Die 100 Millionen Aktivwasser-Trinker weltweit sind sicherlich nicht nur durch rationale Argumente zustande gekommen!

• Wir mu?ssen aber sehen: Der Markt der Wasserionisierer wa?chst prozentual wie kaum ein anderer auf der Welt und fordert natu?rlich auch Wettbewerber und Kritiker heraus. Auch Kunden, die mit irrationalen Argumenten wie Emoto eingefangen wurden, werden wohl meist die positiven Wirkungen des Aktivwassers besta?tigen. Mit den Fotos von Emoto kann man aber die Qualita?t eines Wassers. weder positiv noch negativ bestimmen. Es handelt sich um reine Werbefotos ohne Realita?tsbezug. Denn die Eiskristalle stellen nicht das Wasser dar, fu?r dessen Qualita?t sie einstehen sollen: Das Wasser vor und nach dem Schmelzen ist nicht dasselbe. Wenn Sie den Physikbu?chern nicht glauben: Fragen Sie einen Eskimo!

 

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Entkalken des Wasserionisierers / Kalk auf Glas / Selbstentkalkung

Mein Wasserionisierer hat doch ein vollautomatisches Entkalkungssystem. Wieso muss ich ihn jetzt noch zusa?tzlich manuell entkalken?

• Ein Baby muss man wickeln, einen Hund muss man Gassi fu?hren, eine Kaffeemaschine und einen Wassserionisierer muss man entkalken. Das geho?rt zum System. Die Hersteller gehen leider mit dem Begriff „automatische Selbstentkalkung“ sehr großzu?gig um. Deshalb gebe ich Ihnen einige Hintergrundinformationen: Kalkablagerungen in Wasserionisierern entstehen immer am Minuspol, also der Kathode, welche negativ geladene Elektronen ins Wasser abgibt. Positiv geladene Calcium-Ionen werden davon angezogen und kleben dann in immer dicker werdenden Schichten auf dem Metall. Dies reduziert die Oberfla?che der Kathoden, sodass insgesamt die Leistung der —> Elektrolysezelle abnimmt.

• Außerdem kann die Kathodenseite eines Diaphragmas verkalken. Diese Ablagerungen mu?ssen durch Entkalkungssyteme beseitigt werden. Dafu?r sind verschiedene Systeme auf dem Markt.

• Methode 1- vorgelagerte Entkalkung: Zu Beginn des Zapfens wird der Strom fu?r ca 30 Sekunden umgepolt. Dadurch wird die Kathode zur Anode, die Calcium aufgrund der ebenfalls positiven Ladung absto?ßt. Wa?hrend der Stromumpolung gibt das Gera?t Warnhinweise, dass das Wasser aus dem Basenwasserauslauf nun nicht trinkbar ist. Funktioniert auf Dauer nur perfekt, wenn das Wasserzapfen nach dem Ru?ckschalten des Stroms ebenfalls nur 30 Sekunden dauert. In der Regel wird aber la?nger gezapft, sodass die Kathode schließlich doch eine Kalkschicht aufbaut. Nachteil: Der Benutzer muss 30 Sekunden warten, bis er basisches Aktivwasser bekommt. Vorteil: Angewa?rmtes Stagnationswasser aus Leitung und Vorfilter fließen ab. Der Normalverbraucher wu?rde aber ohnehin warten, bis das Wasser kalt aus der Leitung kommt.

• Methode 2: Nachgelagerte Entkalkung: Nach dem Ende des Zapfens ha?lt das Gera?t noch fu?r einige Sekunden Wasser in der Elektrolysezelle und polt den Strom um wie bei Methode 1. Anschließend wird der Abfluss u?ber eine Drainageleitung zum Sauerwasserausfluss frei gegeben. Vorteil: Keine Wartezeit. Nachteil: Nur wenige Sekunden Stromumkehr und zu Beginn des Zapfens lauwarmes Stagnationswasser aus Vorfilter und Leitung. Bis das Wasser ku?hl kommt, vergeht Zeit, in der sich eine Kalkschicht aufbauen kann. Fazit: Schlechter als Methode 1.

• Methode 3: Zyklische Entkalkung: Der Strom wird nach einer bestimmten Durchflussmenge oder einer bestimmten Zeit (meist alle 12 Stunden) fu?r einen 30-Sekunden Reinigungszyklus mit Alarmsignalen umgepolt. Vorteil: Technisch einfacher als Methode 2 und daher billiger. Nachteil: Vor allem bei mehrmaligem Zapfen kleinerer Mengen am Tag erfolgt 12 Stunden keine Entkalkung, obwohl insgesamt eine große Menge produziert wurde. Daher hohe Kalkanfa?lligkeit und ha?ufige manuelle Nachentkalkung vonno?ten. Nervig: Auch wenn 12 Stunden kein Aktivwasser produziert wurde, wird ein Entkalkungszyklus mit Stromumpolung durchgefu?hrt.

• Methode 4: Flow Change – Polwechsel und Abflussumkehr: Nach jedem Zapf-Stopp wird die vorher als Kathodenkammer benutzte Zellkammer zur Anodenkammer, indem die Strompolung wechselt und der Abfluss zum anderen Ausgang gelenkt wird. Dadurch findet eine permanente Selbstentkalkung statt. Vorteil: Bei glatter Elektrodenkonstruktion (—> Elektrolysezelle) schu?tzt diese Methode zuverla?ssig vor einer Verkalkung der Zelle. Diese Methode wurde von der koreanischen Firma Alkamedi (europäischer Markenname Aquion®) Patentrechtlich geschützt.

FAQ Ac Entkalken

• Nachteil: In der Regel fließt nun ausschließlich basisches Aktivwasser und nie saures Wasser durch den oberen Auslauf. Da basisches Aktivwasser sofort nach der Produktion zu relaxieren beginnt (—> Relaxationszeit), werden ab dem Verlassen der Zelle bis zum Ausfluss besta?ndig Mineralien abgeschieden, die den Ausfluss nach und nach verengen ko?nnen. Daher ist auch hier bei nachlassender Ausflussmenge eine manuelle Entkalkung no?tig. Nur nicht so oft.

• Methode 5: Manuelle Entkalkung. Wenn der erzielte Ausstoß-pH-Wert bei gleicher Wasserdurchflussmenge sich auffa?llig verringert hat oder wenn die Durchflussmenge des basischen Aktivwassers sich gegenu?ber dem Sauerwasser verringert hat- Es sollte maximal gleich viel saures Aktivwasser ausfließen, niemals mehr als basisches Wasser, mu?ssen Sie manuell entkalken. Die meisten Hersteller geben fu?r bestimmte Wasserha?rten fixe Intervalle an. Premiumgera?te geben sogar automatische Hinweise auf eine fa?llige manuelle Entkalkung. Bitte beachten Sie diese Hinweise unbedingt und vergessen Sie nicht, das Gera?t vom Stromnetz zu trennen.

FAQ Ac Entkalken2
• Die manuelle Entkalkung fu?hren Sie bitte mit der mitgelieferten oder als Zubeho?r erha?ltlichen Entkalkungspumpe nach Anleitung durch. Die Pumpe sollte mindestens eine Stunde (bis 12 Stunden) mit dem Entkalkungsmittel laufen. Dieses darf nicht wa?rmer als 35 Grad C sein.

• Bei starker Verkalkung – wenn zum Beispiel Citrate (Kalksalze des Entkalkungsmittels Zitronensa?ure) als weiße Kristalle ausfallen oder sich das Entkalkungsmittel gelblich einfa?rbt, sollten Sie die Entkalkungslo?sung erneuern. Bitte vergessen Sie nicht, nach dem Entkalkungsprozess die Pumpe mit klarem Wasser kra?ftig durchzuspu?len, da sie sonst beim na?chsten Mal durch Verkrustungen blockiert wird.

• Eine verkrustete Pumpe, die nicht starten will, la?uft meist wieder, wenn man sie eine Stunde in klarem Wasser einweicht. Nach der manuellen Entkalkung stellen Sie Ihren Wasserionisierer auf die Stufe „Purified“ (Gefiltertes Wasser) und lassen etwa 10 Liter Wasser zum Klarspu?len durchlaufen. Dies ist kein Trinkwasser und kann noch Reste des Entkalkungsmittels enthalten.

 

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Filter

Fru?her haben Sie noch Gera?te ohne Vorfilter empfohlen, wenn das Leitungswasser ohne Einwa?nde war. Warum wollen Sie mich jetzt zu einem Filter u?berreden? Haben diese nicht auch ein Verkeimungsrisiko? Was ist bei der Filterauswahl zu beachten?

• Ein Trinkwasser ganz ohne Belastungen finden Sie tatsa?chlich nirgendwo in Mitteleuropa. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnungen werden oftmals kritisch gesehen, obwohl sie niedriger sind als beim Mineralwasser. Wichtig ist: ein Schadstoff wie Blei oder Cadmium bleibt auch dann ein Schadstoff, wenn er unter dem Grenzwert liegt, daher sollte nur ein mo?glichst schadstoffarmes Wasser aktiviert werden. Aus diesem Grund sind in jedem Durchlauf-Wasserionisierer zur Trinkwasserzeugung hochwirksame Vorfilter eingebaut.

• Dass ich fru?her auch Gera?te ohne Vorfilter empfohlen habe, hatte seinen Hauptgrund in der Reinheit des Wassers an manchen Orten – die aber durch die Belastung unserer Umwelt zuru?ckgeht. Außerdem haben viele Leute bereits einen Trinkwasserfilter in Betrieb, bevor sie sich einen Wasserionisierer kaufen. Da die meisten Patronen fu?r externe Trinkwasserfilter viel billiger sind, als die in den Wasserionisierern, liegt es im Verbraucherinteresse, einen Wasserionisierer dort anzuschließen, um nicht die teuren Herstellerpatronen kaufen zu mu?ssen. Leider besteht ein Trend, die Herstellerpatronen mit einem elektronischen Chip auszustatten, der eine U?berbru?ckung des Originalfilters nicht zula?sst.

• Verkeimungsrisiken bestehen meist nur bei Kannenfiltern, die in direktem Luftkontakt stehen. Die Filterpatronen in Wasserionisierern sind luftdicht in den Wasserfluss integriert. Das Risiko ist also nicht ho?her als beim Leitungswasser selbst. Da alle mir bekannten Innenfilter mit mehr oder weniger hochwertiger Aktivkohle hergestellt sind, teilweise mit antimikrobiellem Silber bespru?ht, ist aufgrund der keimbindenden Eigenschaften der Aktivkohle eine Verkeimung des Wassers ho?chst unwahrscheinlich. Allerdings sollte die Nutzungsdauer der Aktivkohle laut Herstellerempfehlung beachtet werden. Ein nicht vorschriftsgema?ß ausgetauschter Filter ist sicherlich ein Verkeimungsrisiko. Sie wu?rden den fa?lligen O?lwechsel Ihres Autos ja auch nicht u?berziehen, weil dann die Gefahr eines Motorschadens bestu?nde.

• Ist ein Aktivkohlefilter mal nass, beginnt die vom Hersteller angegebene Nutzungsdauer (meist zwischen 6-12 Monaten). Sie ist unabha?ngig davon, ob 1 Liter oder 10.000 Liter Wasser durchgeflossen sind. Daneben ist darauf zu achten, dass wa?hrend der Nutzungsdauer die Filterkapazita?t nicht u?berschritten wird (3000 – 16.000 Liter, je nach Hersteller und Patronengro?ße).

• Ein Filter sollte auch ein Filter bleiben, also Schadstoffe aus dem Wasser ziehen und nicht etwa Chemikalien hinzufu?gen, um den pH-Wert oder das Redoxpotential zu verbessern. Dass diese Art von —> chemischer Wasserionisierung unsinnig ist, habe ich bereits an anderer Stelle erla?utert. Der einzige Zusatz, den ich fu?r wichtig halte, ist fu?r Weichwassergebiete der Zusatz von Calcium und/oder Magnesium, sofern der Wasserionisierer keinen eigenen Calciumport besitzt.

• Bei allgemein guter Wassersituation genu?gt ein Aktivkohle-Granulatfilter. Bei organisch-chemischen Belastungen im Wasser durch Landwirtschaft, Pharmazie und Industrie sollte Wert auf einen Aktivkohle- Blockfilter gelegt werden.

• Bei Vorhandensein von gefa?hrlichen Schwermetallen, auch unter Grenzwerten, sollte der Filter zusa?tzlich KDF-Filtermaterial enthalten oder ein entsprechender Spezialfilter unter der Spu?le vorgeschaltet werden. Es gibt auch Gera?te mit 2 eingebauten Vorfiltern, die dann entsprechend konfiguriert werden.

• Strittig ist, ob bei mikrobieller Belastung anstatt silberbedampfter Aktivkohle zusa?tzlich keramische Filterelemente (—> Biokeramikfilter) sinnvoller sind. Sie sind jedenfalls eine Alternative zur manchmal nicht gewu?nschten Silberbedampfung. Grundsa?tzlich hat sich die Silberbedampfung aber zumindest bei Aktivkohlegranulaten nahezu zum Standard entwickelt. Da es sich um Nanoschichten von Silber handelt, ist eine scha?dliche Einwirkung auf das Wasser nicht anzunehmen. Selbst Ku?hlschra?nke werden heute mit Silber bedampft, um einer Verkeimung entgegen zu wirken.

• Umkehrosmosefilter sind als Vorfilter fu?r Wasserionisierer nicht geeignet, da sie auch Mineralien filtern und daher kein Trinkwasser produzieren. —> Umkehrosmose

• Bei Problemwasser und Eigenbrunnen schwankender Qualita?t kann man auch Ultrafiltrations-Hohlfasermembranfilter benutzen, die um ein vielfaches feiner als Aktivkohlefilter sind.

• Problemwasser erkennen Sie bereits an der von jedem Wasserversorger erha?ltlichen Trinkwasseranalyse. Besonders im Bereich der Kationen sollten Sie darauf achten, dass kein Schadstoff-Messwert nahe am Grenzwert ist, da bei der Elektrolyse mehr Kationen ins basische Aktrivwasser kommen. Wenn Sie in einem Altbau wohnen, sollten Sie auch eine Schwermetallanalyse einer Wasserprobe von zuhause durchfu?hren lassen.

• Nicht alle Hersteller legen Filtertestanalysen vor, also Labordokumente, welche die Leistung der Vorfilterpatronen belegen. Da es kaum ein universell belastetes Wasser gibt, werden solche Analysen aus einem ku?nstlich mit allen nur denkbaren Schadstoffen verunreinigten Wasser gewonnen. Aus der Prozentzahl der herausgefilterten Schadstoffe kann man dann den Wirkungsgrad des Filters bei den einzelnen Schadstoffen ablesen. Achten Sie aber bei solchen Tests darauf, ob ionisiertes Wasser gemessen wurde, oder Wasser, das lediglich gefiltert wurde. Werte von ionisiertem Wasser sind meistens besser, da eine Elektrolysezelle ja selbst einen zusa?tzlichen Filtriereffekt darstellt, indem sie Anionen in die Sauerwasserkammer verschiebt. Dadurch wird zum Beispiel das Anion Nitrat verringert, was kaum ein normaler Filter schafft.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Funktionswasser

Was ist der Unterschied zwischen Aktivwasser und Funktionswasser?

• Funktionswasser ist ein allgemeiner U?berbegriff, der als „functional water“ im englischsprachigen Raum verbreitet ist. Dazu za?hlt nicht nur Aktivwasser, sondern auch Methoden, die dem Wasser bestimmte Stoffe hinzufu?gen, um einen gezielten Effekt auf einen biologischen Organismus zu erzielen. Manche sprechen auch von „aquazeutical water“.

• Die japanische Herstellervereinigung „Association of Alkaline Ionized Water Apparatus“ hat seit etwa 1999 versucht, den Begriff „Functional Water“ fu?r medizinisch eingesetztes basisches Aktiv- wasser zu positionieren. So fand 1999 auf der 25. Generalversammlung der Japanese Association of Medical Science ein Vortrag mit dem Titel „Elektrolytisches Funktionswasser bei medizinischen Behandlungen“ statt. In den folgenden Jahren wurden wissenschaftliche „Functional Water Sym- posien“ gefo?rdert und eine Functional Water Foundation gegru?ndet. Diese hat im Jahr 2009 den 11. Juli zum Tag des basischen Aktivwassers erkla?rt.

• Das „Johann-Wilhelm-Ritter-Institut fu?r Funktionswasserforschung“ bescha?ftigt sich schwerpunktma?ßig mit elektrolytisch behandelten wa?ssrigen Lo?sungen, die ich in diesem Buch als basisches, saures oder neutrales Aktivwasser bezeichne. Im Rahmen der Grundlagenforschung werden natu?rlich auch andere Funktionswassersorten gepru?ft. Daneben erforschen wir die Rolle von Wasser in der Zubereitung von Nahrung und Nahrungskonzentraten.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

GIE-Wasser

Mein Wasserionisierer verbessert ja nur das Trinkwasser. Wa?re es kontraproduktiv, wenn ich fu?r das ganze Haus noch zusa?tzlich einen GIE-Aktivator einbauen lasse?

• GIE-Wasser schadet einem Wasserionisierer nicht. Wir konnten in den relevanten Parametern der Trinkwasseranalyse sowie beim Redoxpotential keine Veränderung feststellen. Da das wie ein Filter aussehende GIE – Einbaugerät keine Verschleißteile und keinen Energie- oder Materialverbrauch hat, ist seine Wirkung auf das Wasser wohl ausschließlich mechanischer Natur und daher nicht andauernd. Siehe auch Stichwort —> Wassercluster.

• Ein messbarer Nutzen wird nicht behauptet. Die Wirkung ist unklar.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Granderwasser

Wir haben seit Jahren eine Granderwasser-Anlage und wollen diese auch nach der Anschaffung eines Wasserionisierers behalten. La?sst sich Granderwasser problemlos ionisieren?

• Der Prozess der Wasserelektrolyse („Ionisierung“) bewirkt eine reale und messbare elektrochemische Vera?nderung des Wassers. Da Wasser durch „Begranderung“ keinerlei messbare Vera?nderung erfa?hrt, la?sst sich sogenanntes Granderwasser genau so ionisieren, wie dasselbe Wasser „unbegrandert.“ Es gibt keine Abweichung im Messergebnis beider Wassersorten. Wir haben das an mehreren Granderanlagen getestet.

• Zum Hintergrund: Verschiedene Vertriebsfirmen bieten im Namen des Tirolers Johann Grander Wasser an, das an einem mit so genanntem Informationswasser gefu?llten Metallzylinder vorbeifließt. Dadurch soll es in seiner nicht na?her definierten „Struktur“ vera?ndert werden und besondere Eigenschaften wie versta?rkte Selbstreinigungskraft, erho?hte Lo?sungskraft, und ein vera?ndertes mikrobiologisches Verhalten erhalten.

• Einsatzbereiche des Grander-Wassers liegen zum Beispiel in der Trinkwasserversorgung, Verbesserung der Schwimmbadwasser-Qualita?t, Belebung von Quell-, Brunnen- und Tiefenwasser und in der Landwirtschaft. Angeblich soll auch ein Glas mit Grander-Wasser durch solche Informationsu?bertragung das Wasser in einem daneben stehenden Glas so vera?ndern ko?nnen, dass es die Eigenschaften von Grander- Wasser bekommen soll.

• Unterstu?tzung erhielt der Vertrieb durch eine Diplomarbeit (Klaus Faißner) der Universita?t Graz (2000), die als einzigen Unterschied zu normalem Wasser ermittelt hatte, dass begrandertes Wasser eine geringere Oberfla?chenspannung besitzen soll. Daraufhin kauften einige Schwimmba?der, Hotels und viele Privatpersonen Granderanlagen zur Wasserbelebung, die heute noch in Betrieb sind, wie offenbar bei Ihnen. Selbst die beru?hmten Lipizzanerpferde erhielten Granderwasser zu trinken und Johann Grander erhielt einen o?sterreichischen Orden.

• Im Jahr 2005 wurde aber in Neuseeland die Vertriebsfirma fu?r Grander-Wasser zu Schadenersatz von umgerechnet 72.000 Euro verurteilt. Die Richterin im Verfahren bezeichnete die entsprechenden Produkte als Quacksalberei und Pseudowissenschaft.

• Im Verfahren 4 R 1/06f urteilte schließlich auch in O?sterreich das Oberlandesgericht Wien am 17. August 2006, dass die Bezeichnung „aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug“ fu?r Granderwasser sachlich begru?ndet sei.

• Mit wissenschaftlicher Methodik durchgefu?hrte Untersuchungen besta?tigten keine der von Grander behaupteten Wirkungen. Insbesondere bewirkt es auch keine Vera?nderung der Oberfla?chenspannung des begranderten Wassers. Die Universita?t Graz hatte einen methodischen Fehler gemacht , weil sie fu?r das Granderwasser einen Gardena-Gartenschlauch mit Weichmachern benutzt hatte, der die Oberfla?chen- spannung herabsetzte. (Quelle: http://homepage.univie.ac.at/erich.eder/wasser/skeptiker012008.pdf)

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Haltbarkeit von Aktivwasser / Metastabiler Zustand

Wie lange kann ich das basische Aktivwasser trinken? Wie lange ist es aktiv? Wann verliert es seinen Nutzen?

• Das ist von Ort zu Ort, von Wasser zu Wasser, in jeder Klimasituation verschieden. Entsprechend schwer ist es vorhersehbar.

• Basisches Aktivwasser hat gegenu?ber saurem Aktivwasser, das unter gu?nstigen Umsta?nden jahrelang ha?lt, eine sehr geringe Relaxationszeit von wenigen Sekunden bis zu einigen Tagen. Einen Nutzen hat es nur, solange der Indexparameter Redoxpotential sich noch anormal verha?lt und die Wiederherstellung des thermodynamischen Gleichgewichts noch sucht. Dies ist ein sogenannter metastabiler Zustand.

• Schnellster Parameter: H2 – molekularer Wasserstoff – Wasserstoffgas – sta?rkstes Antioxidanz: In Durchlaufionisierern, wo das Wasser in einer druckdichten Elektrolysezelle ionisiert wird, entsteht ein U?berdruck von Wasserstoffgas, da sich unter normalen Bedingungen nur 1,6 mg/l Wasserstoffgas in Wasser lo?sen. Daher bilden sich beim Austreten aus dem Auslauf eines Wasserionisierers Wasserstoffgasblasen, die nach wenigen Sekunden in die Atmospha?re u?bergehen, sofern sie nicht mit dem ganz frischen basischen Aktivwasser zusammen getrunken werden.

• In absolut reinem Wasser, das mit Wasserstoffgas durchmischt wurde, zeigte sich ein negatives —>Redoxpotential von bis zu minus 600 mV. Das Wasserstoffgas macht also ziemlich viel antioxidativen „Dampf“. In normalem Trinkwasser kann es nach einer viel diskutierten Theorie sein, dass sich auch eine „Gasreserve“ in Form von normalerweise flu?chtigem H- an Kationen anlagert, die dann allma?hlich mit Protonen aus der Autoprotolyse zu H2-Gas reagiert und Potential senkt. Hier sind wir aber in einem der absolut spannendsten Gebiete der Wasserforschung, in der mir als forschendem Journalisten zwar viele Quellen, aber noch mehr offene Fragen vorliegen.

• Unbestreitbar und leicht nachzumesssen ist die Entdeckung von Vitold Bakhir, dass Aktivwasser sowohl basischer als auch saurer Natur anormale Eigenschaften besitzt, die wa?hrend einer Relaxationszeit zu beobachten sind. Zum Beispiel ist das Redoxpotential elektroaktivierter Lo?sungen anormal und nicht aufgrund der chemischen Redoxreihe der gelo?sten Stoffe mithilfe der Nernst-Gleichung errechenbar. Aktivwasser ist eine voru?bergehende Substanz außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts. Es schaukelt sozusagen den Energie-Input der Elektrolyse so lange aus, bis dieser durch den Widerstand der Umgebung zum Stillstand kommt.

FAQ Ac Dr. Vitold M. Bakhir
Prof. Dr. Vitold M. Bakhir

Er entdeckte Anfang der 70er Jahre die anormalen Eigenschaften elektrolytisch gewonnenener Wasserlösungen und schuf damit das theoretische Grundverständnis der zuvor nur von Pragmatikern in Deutschland und Japan beobachteten Phänomene und Wirkungen.

• Eine der interessantesten Fragen ist die nach dem aktiven Wasserstoff, mit der sich unter anderem Hidemitsu Hayashi, einer der japanischen Spitzenforscher zum basischen Aktivwasser intensiv bescha?ftigt. Auch der Molekularbiologe Sanetaka Shirahata forscht an vorderster Fornt auf diesem Gebiet. Der deutsche Biologe U. Warnke spricht von „H-minus-Wasser“ (Quelle: Interview in Praxis:natur 4/12). Darunter versteht man das normalerweise a?ußerst unstabile Wassertoffanion H-. So schnell kann man kaum messen, wie es sein u?berschu?ssiges Elektron an einen viel gro?ßeren Reaktionspartner oder zumindest an ein Wasserstoffkation H+ abgibt. Dennoch mehren sich die Hinweise, dass Wasserstoffanionen bei starken Kationenclustern, sogenannten Mineralkolloiden mit positiver Außenladung, voru?bergehend parken ko?nnten. Die Theorie dieser Wasserstoffmineralkolloide wu?rde das merkwu?rdige Verhalten von basischem Aktivwasser einer Erkla?rung na?her ru?cken. Denn offenbar sind anfangs mehr Kationen darin versammelt als auf Dauer von diesem Wasser gehalten werden ko?nnen. Hydroxid-Ionen sind nicht als besonders flu?chtig bekannt, denn die von ihnen gebildeten chemischen Laugen sind u?ber eine sehr lange Zeit stabil. Ihre u?berschu?ssigen Elektronen bleiben also wohl la?nger erhalten und ko?nnen nicht allein fu?r das anormal niedrige Redoxpotential von basischem Aktivwasser verantwortlich sein. Wasserstoff aber ist sehr flu?chtig, auch durch die meisten Aufbewahrungsgefa?ße hindurch. Wenn die bei der Elektrolyse kurzfristig entstehenden Wasserstoffanionen tatsa?chlich eine „Parkzeit“ bei mineralischen Kationen absolvieren, wa?re dies eine plausible Erka?rung fu?r das Ausfallen von Kationen in einem Zeitraum von 0 – 36 Stunden, wie man es meist beobachten kann. Interessant ist, dass bestimmte Mineralien aus Schieferstollen wie in Nordenau offenbar aktiven Wasserstoff halten ko?nnen, ohne dass ein auffa?lliges Redoxpotential vorherrscht. Die Gru?nde dafu?r sind bislang aus der Forschungsliteratur nicht ersichtlich.

• Zuru?ck zu Ihrer Frage und meinem Erfahrungswert nach tausenden von Messungen von Redoxpotentialen: Gro?ßter Nutzen beim Sofort-Trinken. Großer Nutzen innerhalb der ersten 3 Stunden. Hoher Nutzen bis 36 Stunden. Guter Nutzen bis 48 Stunden. Danach hat sich das Wasser meist elektrochemisch normalisiert, der ionisierte Mineralienu?berschuss ist sichtbar ausgefallen und das Wasser ist weicher. Es ist immer noch ein brauchbares Trinkwasser, aber Sie sollten es fu?r Tee oder zum Blumengießen verwenden.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Japanische Wasserionisierer

Japanische Wasserionisierer sind meist viel teurer als koreanische oder chinesische. Sind sie auch besser, weil die Japaner die la?ngste Erfahrung mit dem Bau von Wasserionisierern haben?

• Ähnlich wie Deutschland ist Japan ein Hochlohnland, sodass die Produktionskosten in Japan höher sind als in Südkorea oder gar in Taiwan, China oder Malaysia, wo solche Geräte sonst noch produziert werden. Man sollte aber nicht vergessen, dass viele der Teile, die in den Geräten
verbaut werden, von Zulieferern in Niedriglohnländern hergestellt werden. Die Endmontage erfolgt vielfach nur aus Imagegründen in Japan.

• Entscheidend ist nicht die Produktion, sondern das Engineering. Obwohl die japanischen Herstellerfirmen schon a?lter sind als die koreanischen, ist kein technologischer Vorsprung erkennbar. Im Gegenteil: Dem teuersten 2013 in Europa erha?ltlichen japanischen Haushaltsgera?t der Traditionsfirma Enagic® (Leveluk SD 501) fehlt ein technisches Feature wie die Durchflussmengenanzeige, die zum geregelten Betrieb eines Wasserionisierers unbedingt erforderlich ist. Daneben fehlt eine moderne Flow-Change Vorrichtung zum —> Entkalken, weil es in Japan praktisch kein hartes Wasser gibt.

• Auch die Anschlusstechnik des japanischen Spitzengera?ts Leveluk SD 501 (Bild) ist fu?r europa?isches Ku?chendesign zu primitiv. Selbst weit billigere Gera?te aus China, Taiwan oder Malaysia besitzen heute modernere Features.

• Auch die fru?her legenda?re Haltbarkeit japanischer Gera?te ist meiner Meinung nach im Gefolge des allgemeinen Industrietrends zuru?ckgegangen. So gewa?hrt der deutsche Vertrieb der su?dkoreanischen Firma AlkamediTM auf die Gera?te bis zu 15 Jahre Garantie, wa?hrend die Wettbewerber aus allen anderen La?ndern lediglich 2 – 7 Jahre Garantie anbieten. (Stand August 2013)

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Kaffee

Zwischen Filterkaffee bei ca. pH 5 und lo?slichem Arabica-Kaffee bei ca. pH 6 ist ja ein erheblicher Unterschied. Ko?nnen Sie mir sagen, ob es was nu?tzt, den Kaffee mit basischem Aktivwasser zu filtern?

Manfred M.: In Ihrem Service Handbuch Mensch zeigen Sie auf einer Getra?nkevergleichstabelle Kaffee als saures Getra?nk auf. Zwischen Filterkaffee bei ca. pH 5 und lo?slichem Arabica-Kaffee bei ca. pH 6 ist ja ein erheblicher Unterschied, – aber ich mag keinen lo?slichen Kaffee! Ko?nnen Sie mir sagen, ob es was nu?tzt, den Kaffee mit basischem Aktivwasser zu filtern?

• Das sind fu?r viele Leute geradezu existenzielle Fragen, weil sie auf alles verzichten wollen, nur nicht auf Kaffee. Daher bekomme ich sehr viele Anfragen zu diesem Thema und ich mo?chte ausfu?hrlich darauf antworten.

• Ja, Kaffee ist sauer, wenn auch unterschiedlich. Robusta-Bohnen, die in Filterkaffeemischungen beigemischt werden – sie sind billiger – sind am sauersten, Arabica Kaffee ist basischer als die meisten Mineralwa?sser. Im Hinblick auf den Sa?ure-/Basenhaushalt sollte man also lieber die teureren Arabica Sorten kaufen.

• Ich spreche hier grundsa?tzlich von schwarzem, ungezuckertem Kaffee. Zusa?tze von Milch, Sahne oder Zucker ko?nnen die Werte entsprechend ihrer speziellen Eigenschaften natu?rlich vera?ndern.

• Auch das Zubereitungsverfahren spielt beim pH-Wert eine Rolle. Am sauersten wird tu?rkischer Kaffee/ griechischer Mokka. Wenn das Kaffepulver zusammen mit dem Wasser aufgekocht wird und anschließend nicht getrennt, gehen die meisten Sa?uren ins Wasser u?ber. Da diese Zubereitungsart meist mit Zucker versetzt wird, wird der saure Geschmack kaschiert. Auch Filterkaffee hat eine relativ lange Kontaktzeit mit dem Pulver, ist also entsprechend saurer. Am wenigsten Kontaktzeit hat man bei Espresso/Cafe? Crema, entsprechend gering ist die Sa?urebelastung. Instant arabica Espresso wird von Fachleuten optimal gemischt und sofort aufgelo?st. Der pH-Wert schwankt mit dem verwendeten Wasser.

• Wenn Sie basisches Aktivwasser verwenden, ko?nnen Sie den pH-Wert in jeder Zubereitungsart nur geringfu?gig nach oben schieben, da Kaffee eine stark sa?uregepufferte Flu?ssigkeit ist, die sich durch Wasser, a?hnlich wie die Magensa?ure, kaum in ihrem sauren Charakter sto?ren la?sst. Gegen das Kaffeekochen mit basischem Aktivwasser spricht auch noch folgendes: Frisches basisches Aktivwasser ist mineralreicher und ha?rter als das urspru?ngliche Leitungswasser. Daher mu?ssen Sie Ihren Wasserkocher oder Ihre Kaffeemaschine o?fter entkalken als sonst, da beim Erhitzen auch mehr Mineralien ausgefa?llt werden. Auch bei gewo?hnlichem Leitungswasser fallen beim Erhitzen ja Mineralien als Kesselstein aus.

• Sinnvoller wa?re es daher, die ausgefa?llten Mineralien anschließend dem Kaffeepulver wieder beizumischen. Mit einem kleinen Trick, kann man das Aktivwasser sta?rker aufpuffern, indem man ein geschmacksneutrales calciumreiches Mineralienpulver (1/2 Teelo?ffel) ins Kaffeepulver mischt. So ergibt sich zum Beispiel fu?r einen Cafe? Crema aus der Espressomaschine ein Unterschied von etwa 0,5 pH zugunsten des gepufferten Kaffeepulvers. Auch die Crema wird kra?ftiger. U?ber Geschmack la?sst sich nicht streiten, doch Kaffeekenner wissen, dass Calcium ein hervorragender Geschmacks und Aromatra?ger ist und bevorzugen daher im Gegensatz zur Teezubereitung hartes Wasser. Besonders, wenn Sie sehr weiches Wasser zuhause haben, hilft der Trick mit dem Mineralpulver.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Kangen®Wasser

Was ist der Unterschied zwischen Kangen®Wasser und Aktivwasser?

• Kangen Water® ist die von der japanischen Traditionsfirma EnagicTM seit 2005 geschu?tzte Markenbezeichnung fu?r Aktivwasser, das mit einem Gera?t dieses Herstellers hergestellt wurde. Diese zum Beispiel in Europa unter der Typenbezeichnung LevelukTM von Strukturvertrieben angebotenen Gera?te a?hneln den Wasserionisierern anderer Hersteller in Aufbau und Elektrolyseleistung. Die Bezeichnung Kangen®- Wasser wird in der Bedienungsanleitung nur fu?r basisches Aktivwasser pH 8,5, pH 9, pH 9,5 und pH 11 verwendet. Gefiltertes und saures Wasser wird dort nicht als Kangen®Wasser bezeichnet. Kangen® Wasser ist also vollwertiges basisches Aktivwasser.

• Wasser mit pH 11 ist aber kein Trinkwasser. Daher ist „Strong Kangen® Water“ (pH 11) mit einem Warnhinweis versehen, es nicht zu trinken. Man solle hartna?ckige schmierige Flecken damit entfernen, Fisch, Fleisch und Gemu?se damit abwaschen und den Boden putzen.

• Es gibt aber eine Besonderheit der LevelukTM- Gera?te: Zur Erzeugung von „Strong Acidic Water“ (—> Anolyt) und „Strong Kangen Water“ (—>Katholyt), sind die Gera?te mit einem Flu?ssigkeitstank ausgestattet, in den ein ausschließlich von der Enagic Osaka Factory hergestellter „Electrolysis Enhancer for producing strong Acidic Water“ eingefu?llt wird, der bei der Wahl der entsprechenden Betriebsstufe dem Wasser in der richtigen Dosierung zugemischt wird.

• Dieser flu?ssige Elektrolyseversta?rker unterscheidet sich von einer gewo?hnlichen Kochsalzlo?sung (NaCl) in Wasser dadurch, dass er auch Natriumhypochlorit (NaClO – hypochlorige Sa?ure oder auch „Eau de Labarraque“) entha?lt. Natriumhypochlorit ist z.B. der wesentliche Wirkbestandteil von desinfizierenden und bleichenden Haushaltsreinigern und wird auch als „Aktivchlor“ beworben.

• Eine Notwendigkeit fu?r diesen Zusatz kann ich nicht erkennen, da beim Zumischen von Kochsalz in jedem Wasserionisierer mit Zufu?hrungsschacht fu?r Salzkristalle ohnehin in großer Menge hypochlorige Sa?ure in der Anodenkammer entsteht. Hypochlorige Sa?ure ist ja ein entscheidender Wirkfaktor von Anolyt hinsichtlich der Desinfektionskraft des oxidativen Wassers. Ich vermute, dass der Hypochlorit-Zusatz im „Electrolysis Enhancer“ vor allem dazu dient, die Kochsalzlo?sung vor dem Gebrauch u?ber la?ngere Zeit stabil in keimfreiem Zustand zu erhalten. Die Fla?schchen tragen auch kein Haltbarkeitsdatum.

• Auch Industriegera?te zur Erzeugung von Anolyt arbeiten mit Flu?ssigsalz (Sole), da dieses sich u?ber eine sogenannte „Venturi-Pumpe“ exakter dosieren la?sst als durch Zugabe von Kristallsalz, das sich in unterschiedlicher Menge und Geschwindigkeit im Wasser lo?st.

• Anders als bei Industriegera?ten, die u?ber eine exakte Durchflussregelung des Speisewassers verfu?gen, la?sst sich aber bei den LevelukTM-Gera?ten der Wasserdurchfluss nicht genau steuern, da eine Echtzeit- Durchflussanzeige fehlt. Man muss also nach Gefu?hl mit dem Wasserhahnhebel hantieren, da das Gera?t nur mit einem Umlenkperlator angeschlossen werden kann. So erha?lt man kein genau vorhersagbares Ergebnis. Das Problem la?sst sich mit einem alternativen —> Wasseranschluss beeherrschen, der eine exakte Einregelung des Durchflusses und damit konstante Ergebnisse gewa?hrleistet.

 

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Katholyt

Was ist der Unterschied zwischen Katholyt und basischem Aktivwasser?

• Katholyt ist ein basisches Aktivwasser, das durch Elektrolyse hergestellt wird. U?berwiegend wird die Bezeichnung Katholyt verwendet, wenn dem Speisewasser definierte Mineralmengen, in der Regel Kochsalz (NaCl), zugefu?hrt wurden, um nach der Elektrolyse besonders antioxidatives Aktivwasser zu erzeugen. Das Pendent auf der sauren Seite ist —>Anolyt. Durch bestimmte Ru?ckmischverfahren oder Zellkonstruktionen la?sst sich auch hochantioxidatives Aktivwasser erzeugen, das nicht oder zumindest nicht stark basisch ist. Man spricht dann von „Katholyt neutral“.

 

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Koreanische Forschung

Wie ich ho?re, sind die koreanischen Forscher heute weit voraus. Soll man also beim Kauf eines Wasserionisierers unbedingt darauf achten, dass das Gera?t aus Su?dkorea stammt?

• Heutzutage wird global geforscht und global produziert. Viele koreanische Forscher und Ingenieure sind an internationalen Joint Ventures beteiligt. Japanische Forscher scheinen dagegen eher national verkoppelt. Die meisten hochkara?tigen Forscher zum Thema Aktivwasser sitzen aber nach meiner Einscha?tzung heute in den GUS – Staaten, weil hier seit Jahrzehnten intensive staatliche Fo?rderung erfolgt. Sie bescha?ftigen sich hauptsa?chlich mit der Grundlagenforschung und der Entwicklung von Industriegera?ten.

• Im Bereich von Haushalts-Wasserionisierern fu?r den europa?ischen Markt waren und sind koreanische Hersteller nicht nur Pioniere, sondern auch klare Marktfu?hrer, die den Dialog im Design und Engineering suchen, wa?hrend japanische Hersteller bisher nicht zu Produktanpassungen bereit waren.

 

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Leitwert / PPM-Messung

Gestern war ein Vertreter bei mir, der das Wasser aus meinem Wasserionisierer gemessen hat. Es hat tatsa?chlich mehr ppm als das Leitungswasser! Ich dachte, der Filter nimmt alle Schadstoffe heraus!

Andrea G.: Gestern war ein Vertreter bei mir, der das Wasser aus meinem Wasserionisierer gemessen hat. Es hat tatsa?chlich mehr ppm als das Leitungswasser! Ich dachte, der Filter nimmt alle Schadstoffe heraus! Jetzt, sagt der Mann, seien es sogar mehr und er ra?t mir zu einer Umkehrosmoseanlage.

• PPM bedeutet Parts Per Million. Mit einem Leitwertmessgera?t misst man die Zahl aller im Wasser gelo?sten Teile. Oft wird der Leitwert auch in Mikrosiemens angegeben. Er sagt etwas u?ber die Menge, nicht u?ber die Qualita?t von Wasserbestandteilen aus. 5 ppm Blei, Quecksilber, Uran oder Cadmium ko?nnen katastrophal sein, 1000 ppm Calcium dagegen perfekt! Wer mit einer Leitwertmessung die Qualita?t von Wasser beurteilen will, ist entweder vo?llig unwissend oder erza?hlt zielgerichtet die Unwahrheit, um fu?r —> Umkehrosmose zu werben, auf die ich an anderer Stelle eingehe.

• Woher kommt der Zuwachs an ppm, obwohl das Wasser vor der Elektrolyse doch gefiltert wird und dadurch Schadstoffe entfernt werden? In der Kathodenkammer sammeln sich Mineralien von 2 Litern Wasser in 1 Liter basischem Aktivwasser. Außerdem fu?gen manche Filter noch —> Calcium hinzu, weil das gut fu?r uns und die Pufferung des Aktivwassers ist. Deswegen sind es meistens mehr ppm, aber weniger Schadstoffe, die man im basischen Aktivwasser messen kann.

• Nicht zuletzt muss ich Sie darauf hinweisen, dass mit dem Leitwert lediglich Elektrolyte, also Ionen im Wasser gemessen werden können, elektrisch neutrale Atome dagegen nicht.

• Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die ganz schlimmen Schadstoffe wie Blei, Quecksilber oder Uran, aber auch Hormone und Antibiotika schon in ganz minimalen Mengen schädlich sind. Schwermetalle etwa werden in Mikrogramm gemessen, während die guten Metalle wie Calcium, Magnesium oder Kalium in Milligramm gemessen werden, also in einer tausendfachen Größenordnung. Wenn durch Filter ppm aus dem Wasser entfernt werden, heißt das noch lange nicht dass es „die Bösen“ trifft.

 

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Levitation

Levitiertes Wasser

Wird meist als anderer Ausdruck fu?r verwirbeltes Wasser gebraucht. —> Twister

 

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Mikrosiemens

Was bedeutet Mikrosiemens?

• PPM bedeutet Parts Per Million. Mit einem Leitwertmessgera?t misst man die Zahl aller im Wasser gelo?sten Teile. Oft wird der Leitwert auch in Mikrosiemens angegeben. Er sagt etwas u?ber die Menge, nicht u?ber die Qualita?t von Wasserbestandteilen aus. 5 ppm Blei, Quecksilber, Uran oder Cadmium ko?nnen katastrophal sein, 1000 ppm Calcium dagegen perfekt! Wer mit einer Leitwertmessung die Qualita?t von Wasser beurteilen will, ist entweder vo?llig unwissend oder erza?hlt zielgerichtet die Unwahrheit, um fu?r —> Umkehrosmose zu werben, auf die ich an anderer Stelle eingehe.

• Woher kommt der Zuwachs an ppm, obwohl das Wasser vor der Elektrolyse doch gefiltert wird und dadurch Schadstoffe entfernt werden? In der Kathodenkammer sammeln sich Mineralien von 2 Litern Wasser in 1 Liter basischem Aktivwasser. Außerdem fu?gen manche Filter noch —> Calcium hinzu, weil das gut fu?r uns und die Pufferung des Aktivwassers ist. Deswegen sind es meistens mehr ppm, aber weniger Schadstoffe, die man im basischen Aktivwasser messen kann.

• Nicht zuletzt muss ich Sie darauf hinweisen, dass mit dem Leitwert lediglich Elektrolyte, also Ionen im Wasser gemessen werden können, elektrisch neutrale Atome dagegen nicht.

• Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die ganz schlimmen Schadstoffe wie Blei, Quecksilber oder Uran, aber auch Hormone und Antibiotika schon in ganz minimalen Mengen schädlich sind. Schwermetalle etwa werden in Mikrogramm gemessen, während die guten Metalle wie Calcium, Magnesium oder Kalium in Milligramm gemessen werden, also in einer tausendfachen Größenordnung. Wenn durch Filter ppm aus dem Wasser entfernt werden, heißt das noch lange nicht dass es „die Bösen“ trifft.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
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Misterwater

Von der Website www.misterwater.eu habe ich mir 3 „Geheimreports Wasser“ schicken lassen. Im dritten Teil spricht sich der Geheimreport massiv gegen das Trinken von basischem Aktivwasser aus.

Sandra P.: Von der Website www.misterwater.eu habe ich mir 3 „Geheimreports Wasser“ schicken lassen. Im dritten Teil spricht sich der Geheimreport massiv gegen das Trinken von basischem Aktivwasser aus. Daneben fand ich dort auch noch einen 10-seitigen Bericht u?ber ionisiertes basisches Wasser, der massiv davon abra?t, dieses zu trinken.

• Solche kostenlos verschickten Exklusivinformationen ko?nnen mehrere Zwecke verfolgen wie Adressgewinnung von potentiellen Kunden, Vermeidung von O?ffentlichkeit fu?r verbotene Heilaussagen zu eigenen Produkten und ungestrafte Konkurrenzverleumdung. Die Website geho?rt der EM Wassertechnologie GmbH, die durch ihren Gescha?ftsfu?hrer Erich Meidert vertreten wird. In dem von Ihnen erwa?hnten Geheimreport 3 geht es um die Beurteilung von Wasserfiltern. Die Firmenphilosophie von Misterwater offenbart sich auf S. 32. Die Firma verkauft keine Filteranlagen von der Stange, sondern konfiguriert sie individuell aus verschiedenen Filterkomponenten nach dem Bedarf vor Ort. Das tun allerdings Anbieter von Wasserionisierern auch.

Ein optimales Trinkwasser braucht laut Misterwater:

1. Sicherheit vor Keimen

2. hohe Schwingungsenergie

3. neutraler bis leicht basischer pH-Wert

4. sauerstoffreich

5. zellverfu?gbare leichte Mineralisierung

6. ho?chste chemische Reinheit

7. Freiheit von physikalischen Schadstoffinformationen

• Auf S. 33 seines Geheimreports spricht Meidert noch von Verbesserung des Redoxpotentials, gibt aber nicht an, wie das geschehen soll. Dies ko?nne man auf der Internetseite erfahren. Dort sehen wir:

• Die angebotenen Filtersysteme heißen „Futura mit Bio Energie“, „Futura mit Joana Energie“, „Cortesia mit Bio Energie“, „Direct Flow New Generation“, „Bio Energie“ bzw. „Joana Energie“ und kosten (Stand Juli 2013) zwischen 1595 € und 3199 € ohne Einbaukosten. Die Wechselfilterflatrate kostet zwischen 179 und 219 €. Neben einer Filteranlage mit Keimsperre und separatem Entnahmehahn enthalten die Systeme noch ein „Energiemodul zur feinstofflichen Aufbereitung im Sinne der Homo?opathie“ sowie einen „Wasser-Alchimator fu?r optimale Mineralisierung“.

• Daneben bietet Misterwater noch Produkte namens „Frequator“ Frequenztra?ger zwischen 830 € und 11.400 € an, die in Form von Schellen um die Wasserleitung gelegt werden und Frequenztra?ger in Form eines mit dem Symbol „Blume des Lebens“ bemalten Untersetzers aus Aluminiumsilizium namens „Vivalisator“ fu?r 100 € bis 209,25 €. Zitate: „Der Vivalisator kann Ihren Nahrungsmitteln und Getra?nken in Sekundenschnelle ihre Lebendigkeit zuru?ckgeben, ihre Haltbarkeit verla?ngern und sie zu einem intensiven Geschmackserlebnis machen.“ „Er u?bertra?gt die auf ihm gespeicherten natu?rlichen und vitalisierenden Informationen auf alle Getra?nke und Lebensmittel, die mit ihm in Beru?hrung kommen.“ Da dies wohl den meisten etwas spanisch vorkommt, die sich nicht auf Esoterikmessen tummeln, steht klein gedruckt noch dort, was den Tatsachen entspricht: „dass die Wirkung des Vivalisators nach naturwissenschaftlichen Kriterien nicht messbar ist.“ Dreist ist dennoch die Behauptung „Lebensmittel ko?nnen wieder mehr Biophotonen speichern“, denn Biophotonen sind sehr wohl naturwissenschaftlich messbar. Eine solche Messung legt Misterwater fu?r den Vivalisator allerdings gar nicht vor.

• Auf der website http://www.misterwater.eu/allgemein/so-wird-aus-einer-trueben-bruehe-klares-wasser.html wird der Einsatz einer z.B. bei Dialysegeräten üblichen Feinstfiltrierung beschrieben und dann ausgeführt: „Das erzeugte Wasser ist in seiner Reinheit nur mit wenigen natürlichen Quellen zu vergleichen.“ Ich behaupte dagegen. dass keine einzige natürliche Quelle ein solches technisch reines Wasser erzeugt. Wozu auch?

• Die „feinstoffliche Aufbereitung“ erfolgt nach Theorien von Wilhelm Reich, Viktor Schauberger und George Lakhovsky, dokumentiert durch Wasserkristallfotos im Stil von Masaru —>Emoto. Wasserkristalle gibt es zwar nicht – sie heißen in Wirklichkeit Eiskristalle – aber dann ko?nnte man ja auf die Idee kommen, dass Eis eben etwas ganz anderes als Trinkwasser ist. Zur na?heren Erla?uterung lesen Sie bitte unter dem Artikelstichwort —> To?th, Ewald. Zum Glu?ck fehlt auch hier nicht der sachliche Hinweis, dass keine dieser Aufbereitungsmethoden wissenschaftlich messbare Wirkungen zeitigt.

• Auf der Seite http://misterwater.eu/datenblaetter/Alchimatorwasser.pdf findet man, wie das Redoxpotential des Wassers mit einem Gera?t namens Alchimator vera?ndert werden soll. Dieser Alchimator ist ein Gera?t, in dem Wasser trichterfo?rmig verwirbelt wird, a?hnlich einem Gera?t namens —> Twister, das wir an anderer Stelle beschrieben haben. Es sieht aus wie ein Haushaltsmixer, der ja Wasser ebenso verwirbeln kann. Leistungszahlen wie Umdrehungen/Minute etc. werden nicht genannt. Durch die Verwirbelung bilden sich angeblich hexagonale Strukturen, die aus 6 symmetrisch angeordneten Wassermoleku?len bestehen. Daru?ber behauptet Misterwater: „und genau diese Strukturen sind es, die am besten durch die Wasserkana?le der Zellen passen.“ (S. 11). Dies ist ein Ma?rchen. Bezaubert von Masaru —>Emotos hu?bschen 6-eckigen Eiskristallfotos, scheint der Verfasser vo?llig zu u?bersehen, dass solche 6er-Cluster, die ein Zeichen von sehr kaltem Wasser sind, fu?r Wasserkana?le von Zellen viel zu groß wa?ren.

• Die Wasserkana?le, die Misterwater meint, sogenannte —> Aquaporine, sind mit 0,3 Nanometern so fein, dass nur einzelne Wassermoleku?le passieren ko?nnen. Sie geben —> Wasserclustern u?berhaupt keine Chance und lo?sen jegliche Wasserstoffbru?ckenbindungen im Wasser auf, um die Wassermoleku?le einzeln und in einem elektromagnetischen Feld ausgerichtet in die Zelle zu schleusen.

• Auf S. 23 heißt es dann: „Der Alchimator liefert ein neutrales bis basisches Wasser, das trotzdem weich ist. Die Mineralien, die das Wasser wa?hrend des Alchimierens durch den Mineralienring aufgenommen hat, sind nicht groß und unverdaulich wie Mineralien aus Leitungs-, Mineral- oder ionisiertem Wasser, sondern wegen der Durchwanderung des Wirbels in hohen Geschwindigkeiten klein, lebendig und energiereich.“ Der Wasserwirbler fu?gt dem Wasser also neben der Wirbelbewegung u?ber einen Mineralring auch noch Mineralien zu. Misterwater gibt allerdings nicht an, um welche Mineralien es sich dabei handelt und vor allem, warum diese „nicht groß und unverdaulich“ sein sollen wie „Mineralien aus Leitungs-, Mineral- oder ionisiertem Wasser“. Eigentlich mo?chte man doch eher glauben, dass Wasser, das schon la?nger als die 6-8 Minuten im Wirbler an der Auflo?sung von Mineralien in Anionen und Kationen gearbeitet hat – natu?rliches Wasser hat dafu?r Wochen bis Jahrmillionen Zeit gehabt – eher wenige Mineralien besitzt, denn bis zur vollsta?ndigen Auflo?sung von Mineralien in Wasser dauert es schon eine erhebliche Zeit. Wieso die einen Mineralien aber „unverdaulich“ sein sollen, die anderen nicht, gibt Misterwater nicht an. Mineralien sind definitionsgema?ß anorganische Materie und es macht u?berhaupt keinen Sinn, in diesem Zusammenhang von Unverdaulichkeit zu sprechen. (Siehe auch Stichwort —> Bioverfügbarkeit).

• Auf S.19 spricht er in diesem Zusammenhang von Chelatierung und meint, mit Bioverfu?gbarkeit sei die Chelatierung von Mineralien gemeint. Chelatierung ist aber eine Methode, nichtwasserlo?sliche Mineralien, z.B. Schwermetalle, wasserlo?slich zu machen. Alkalische und erdalkalische Mineralien sind dagegen in der Regel vollsta?ndig wasserlo?slich und liegen daher in ionisierter Form im Wasser vor. Sie mu?ssen keineswegs chelatiert werden. Sie sind bereits maximal bioverfu?gbar, weil sie in ionisierter Form vorliegen!

• Den Nachweis, dass Misterwater-Alchimatorwasser sa?mtliche Anforderungen der Trinkwasserverodnung erfu?llt, (http://misterwater.eu/warum_misterwater.html ) liefert Misterwater nicht. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass in das vorher ultrafiltrierte Wasser durch die Verwirbelung mit dem Mineralienring kontinuierlich so viele Mineralien aufgenommen werden wie zur Erreichung der Trinkwassernorm erforderlich wa?ren. Wie viele Mineralien lo?sen sich, wenn der Wirbler des Alchimator 2 Minuten la?uft, was ist bei 8 Minuten Betrieb zu erwarten? Da sich Mineralien unterschiedlich schnell in Wasser lo?sen: Welche werden zuerst verbraucht, welche zuletzt? Ist der Alchimator mit seinem Mineralienring verkeimungssicher? Wie wird er der Alchimator keimfrei gehalten? Misterwater bleibt die Antowrten auf diese Fragen schuldig.

• Sie haben nun einiges u?ber die Grundlagen des Angebots von Misterwater erfahren. Weder die Mikrofiltration noch die Verwirbelung sind neu. Wasservitalisierungen durch esoterische Informationsu?bertragung haben lediglich Unterhaltungswert und Ma?rchencharakter. Man kann zwar theoretisch bina?re und analoge Informationen u?ber Wasser u?bertragen, sie fu?r sehr kurze Zeitabsta?nde sogar in Wasserstoffbru?ckenbindungen speichern, aber definitiv nicht unter den Rahmenbedingungen von Trinkwasser.

• Auch Nachmineralisierungen fu?r hochfiltriertes Wasser gibt es wie Sand am Meer. Auf der folgenden Website von Misterwater wird aber ionisiertes basisches Wasser als scha?dlich bezeichnet: (Stand 28.7..2013) http://www.misterwater.eu/datenblaetter/ionisiertes_basisches_wasser_schaedlich.pdf. Die dort angefu?hrten Argumente sollen zur Misterwater-Alchimie hinfu?hren, sind aber polemisch, irrig und in der Hauptsache auf einem magischen Weltversta?ndnis beruhend.

• Neben dem Bild eines verzweifelt blickenden Mannes, der auf der Toillette sitzt, schreibt Misterwater: „Die japanische Gesundheitsbeho?rde, die vor kurzem noch basisches Wasser aus Wasserionisierungsgera?ten zum Trinken empfahl, ist mittlerweile von dieser Empfehlung abgeru?ckt, nachdem viele Magen-Darm Probleme durch das Trinken dieses ku?nstlichen und extrem behandelten Wassers auftraten.“ Das ist in vielerlei Hinsicht unwahr. Die japanische Gesundheitsbeho?rde hat niemals das Trinken von basischem Aktivwasser empfohlen, dies wa?re ja eine ho?chst parteiliche Stellungnahme gegenu?ber der konkurrierenden Pharmaindustrie. Sie hat es aber nach ausgiebiger Sicherheitspru?fung zur Behandlung von Magen-Darmbeschwerden zugelassen, also erlaubt, und nicht etwa empfohlen. (Quelle: Bulletin of the Monitoring and Guidance Dept. of the Japanese Ministry of Health and Welfare, Pharmaceutical Monitoring Vol. 57, issued on October 19, 1992)

• Dieses Wasser zur medizinischen Behandlung, fu?r die auch in Japan immer noch A?rzte zusta?ndig sind, muss nach einer weiteren Verordnung mit Gera?ten von einem zertifizierten Medizingera?tehersteller hergestellt werden. Deswegen haben die meisten Herstellerfirmen von Wasserionisierern zumindest in Japan und Korea entsprechende Zertifikate und produzieren die Gera?te nach vorgegebenen Normen zum Verbraucherschutz. Zur Zulassungsgeschichte von Wasserionisierern in Japan siehe: http://www.3aaa.gr.jp/english/alkali/hs.html oder in meinem Buch „Aktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewo?hnlichem Potential“. In Deutschland wurde Aktivwasser unter dem Namen Hydropuryl® u?brigens bereits 1938 in Gehes Codex der Arzneimittelspezialita?ten verzeichnet.

FAQ Ac Misterwater
• Das Hydropuryl®-Wasser gab es bis in die 80er Jahre nicht nur als neutrales und entmineralisiertes, sondern auch als saures und alkalisches (basisches) Aktivwasser aus der Fabrik des Erfinders Alfons Natterer. Seine Wirkung war lange in Deutschland grundsa?tzlich untersucht und bekannt, bevor sich sowjetische japanische und koreanische Forscher des Themas in gru?ndlicherer Weise annahmen. Lediglich in den USA fand bis heute keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der deutschen Erfindung statt und das Aktivwasser fand nur bei dem spagyrischen Mediziner Fra Albertus Anklang, der schon in den 60er Jahren Kontakt zu Alfons Natterer suchte.

FAQ Ac Misterwater2

• Auf S. 3 wiederholt Misterwater das Ma?rchen von der basisch wirkenden Zitrone und fantasiert im Trend der Esoterik-Szene von organischen Mineralien. (—> Basisch wirkende Lebensmittel). Auf S. 4 spielt Misterwater mit dem Begriff Chelatierung. Chelatierung bedeutet, wasserunlo?sliche Substanzen mit bestimmten Chemikalien wasserlo?slich zu machen. Mineralstoffe mu?ssen zur Aufnahme in den Ko?rper aber nicht wasserlo?slich gemacht werden, da sie es von vorne herein bereits sind. Auch die Mineralien aus unserer organischen Nahrung werden nicht durch Chelatierung, sondern mittels Wasser aus der Nahrung gelo?st. Im Wasser sind Mineralien am leichtesten und ohne Verdauungsaufwand aufnehmbar, weil Wasser der Mineralientransporter u?berhaupt ist. Wenn Misterwater also (S. 3) schreibt: „Der Mensch ist vom Verdauungssystem her darauf ausgelegt, Mineralien aus seiner Nahrung zu beziehen statt aus seinem Trinkwasser“, kann man das einfach nur als absurd bezeichnen.

• Auf S. 4/5 pra?sentiert Misterwater chemische Fachbegriffe: „In diesem alkalischen Wasser finden sich Verbindungen wie Kalziumhydroxid (= Kalk … dessen Haupteinsatzgebiet ist normalerweise die Zubereitung von Mo?rtel im Bauwesen oder wegen seiner a?tzenden Wirkung als Fungizid im Obstanbau …), Natriumhydroxid (A?tznatron), Kaliumhydroxid (A?tzkali), Magnesiumhydroxid (wird medizinisch zur Neutralisation der Magensa?ure und als Abfu?hrmittel eingesetzt)“. Da staunt der Laie, doch den Fachmann wundert es nicht, denn diese Substanzen befinden sich in beinahe jedem Trinkwasser. Allerdings hat Misterwater vergessen, das Ku?rzel „(aq)“ hinzuzufu?gen, mit dem man darauf hinweist, dass diese Substanzen nicht als Salz, sondern in wa?ssriger Lo?sung vorliegen und damit vo?llig normal und ungefa?hrlich, ja sogar gesundheitsfo?rdernd sind. Unterschlagen wird dagegen das Hauptmerkmal von basischem Aktivwasser, na?mlich das Vorhandensein eines anormalen Redoxpotentials außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts. —> Relaxationszeit.

• A?tznatron und A?tzkali etwa, so Misterwaters starke Aussage auf S. 5, neigen „dazu, sich in Arterien, Geweben und Gelenken abzulagern“. Eine wahrhaft interessante Pathologie, die geradezu nach einem Drehbuchautor a? la CSI… schreit, aber mit der Physiologie des Menschen nichts zu tun hat.

• Ab S. 6 ist von saft- und kraftlosem Wasser anstatt von dessen Elektronenreichtum die Rede. Dieses Wasser ko?nne aber Herzmuskelscha?digungen hervorrufen. Den Hintergrund erkla?re ich unter dem Stichwort —> Roberts

• Unversta?ndlich ist der Hinweis auf Dr. Hidemitsu Hayashi, einen japanischen Arzt und Wasserforscher, der gerade durch seine anschaulichen Artikel sehr viel zur Verbreitung basischen Aktivwassers beigetragen hat. Seine Arbeiten wurden in Deutschland von Dietmar Ferger aufgegriffen und zuletzt in seinem Buch „Jungbrunnenwasser“ (2011) ausfu?hrlich dargestellt.

FAQ Ac Misterwater3

• Als Verfechter des ausschließlich der Umkehrosmoseszene bekannten Franzosen L. Vincent werden dessen nachweislich unhaltbare Thesen zur Wasserha?rte von Misterwater nun mit einer Theorie u?ber die Sto?rung der „zellula?ren Redoxsignalmoleku?le“ verbunden. Diese beruht auf dem Strukturvertrieb ASEATM erfundenen und in der Wissenschaft ga?nzlich unbekannten Begriff „Redoxsignalmoleku?le“.

• Punkt 8 auf Seite 9 ist angesichts von Misterwaters Filterproduktpalette natu?rlich kein Wunder. Die Innenfilter von Wasserionisierern seien bei u?ber 2000 potentiellen Schadstoffen im Wasser vo?llig ungenu?gend. Das ist erstens reine Panikmache, denn potentielle Schadstoffe schaden nicht, sondern nur wirkliche, und die werden in Deutschland und Mitteleuropa so kontrolliert, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Zweitens kann man bei realem Filterbedarf jederzeit einen Spezialfilter wa?hlen oder davorschalten. Das Vorfilterthema ist also fu?r eine Kritik an Wasserionisierern vo?llig ungeeignet. Na?heres und die wahren Filterprobleme habe ich unter dem Stichwort —> Filter beschrieben. Vo?llig bauernfa?ngerisch ist Misterwaters Satz: „Genau wie beim Aktivkohlefilter sind auch bei Ionisierungsgera?ten die ppm-Werte zu hoch.“ Nur kurz: Es gibt keine zu hohen ppm-Werte. Die Langfassung unter dem Stichwort —> Leitwert. Die fa?lschliche Gleichsetzung von ppm-Werten mit Schadstoffen ist ein typisches Merkmal von Verka?ufern von —> Umkehrosmoseanlagen.

• Misterwaters Aussagen sind in deutscher Sprache sicherlich die heftigsten Attacken auf basisches Aktivwasser. Auf englisch gibt es Seiten, die als Vorbild gedient haben mo?gen, denn viele, die bisher Verka?ufer von Umkehrosmoseanlagen und a?hnlichem waren, sind inzwischen umgeschwenkt und verkaufen Wasserionisierer. Es tobt auch ein Kampf zwischen den Herstellern der so unterschiedlichen Systeme. Da werden oft die A?rmel hoch gekrempelt. Aber noch nie habe ich eine Argumentation gesehen, die mit einem Mann mit heruntergelassener Hose auf dem Klo beginnt.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Nordenau – Phänomen

Das Heilwasser aus dem Nordenauer Stollen wird bis nach Korea verkauft. Wenn es eine natu?rliche Quelle fu?r Aktivwasser in Deutschland gibt, wozu soll man sich einen Wasserionisierer kaufen, der das ganze technisch hertstellt?

Klaus B.: Ich habe gelesen, dass das Heilwasser aus dem Nordenauer Stollen in Flaschen bis nach Korea verkauft wird. Das spricht doch fu?r seine Haltbarkeit. Wenn es also eine natu?rliche Quelle fu?r Aktivwasser in Deutschland gibt, wozu soll man sich einen Wasserionisierer kaufen, der das ganze technisch herstellt?

• In Deutschland wird das Nordenauer Stollenwasser nicht als Heilwasser verkauft, denn selbst der Stollenbesitzer behauptet nicht, dass es sich um ein Heilwasser handelt. Wenn man ein Ticket fu?r einen Stollenaufenthalt lo?st, kann man zwar einen Kanister kaufen, um sich das dortige Wasser abzufu?llen, aber man tut dies auf eigenes Risiko und muss fu?r das Wasser auch nichts bezahlen.

• Dass das Nordenauer Stollenwasser oft in Zusammenhang mit elektroaktiviertem basischen Wasser dargestellt wird, liegt mo?glicherweise daran, dass es in einer wissenschaftlichen Studie des japanischen Professors Sanetaka Shirahata im Zusammenhang mit basischem Aktivwasser erwa?hnt wurde. (Protective mechanism of reduced water against alloxan-induced pancreatic beta-cell damage: Scavenging effect against reactive oxygen species Cytotechnology, Volume 40, Numbers 1-3, 2002, pp. 139-149 ). Zusammen mit dem mexikanischen Tracote-Wasser und dem japanischen Hita-Tenrysoi Wasser bezeichnet Shirahata das Nordenau Wasser als NRW (Natu?rliches Reduziertes Wasser), das ebenso wie elektrisch reduziertes basisches Aktivwasser (ERW) einen Gehalt an aktivem Wasserstoff (Wasserstoff-Anionen) besa?ße, der als der entscheidende Faktor fu?r die Wirksamkeit gegen freie Radikale anzusehen sei.

• Was das Wasser aus dem Nordenauer Stollen angeht, hat offenbar bisher noch niemand dieser Aussage u?ber den Aktivwasserstoff widersprochen oder diese besta?tigt. Shirahata, der ein fu?hrender Kopf der japanischen Wasserionisiererszene ist, benutzt den (in Deutschland nicht anerkannten) Heilwasserruhm von Nordenau-, Hita- und Tracote-Wasser, um ein natu?rliches Vorbild des elektroaktivierten Wassers anzugeben. In Japan ist es ganz besonders wichtig, ein natu?rliches Vorbild fu?r aktiviertes Wasser zu besitzen, was sich etwa auch in der Namensgebung „Kangen“- Wasser („Zuru?ck zum Ursprung“) widerspiegelt.

• Aufgrund dieses Vergleichs glauben nun viele, in Nordenau ga?be es natu?rliches basisches Aktivwasser. Das ist allerdings nicht der Fall. Das Wasser aus dem Stollen mag tatsa?chlich in dem Schieferstollen mit aktivem Wasserstoff angereichert werden. Doch hat es weder ein negatives Redoxpotential noch einen hochbasischen pH-Wert. Meine Messwerte vor Ort, die 3 Stunden spa?ter auch noch von Dipl. Ing. Dietmar Ferger u?berpru?ft wurden, lagen bei pH 8,19 und ORP +134 mV (CSE).

• Es gibt natu?rliches basisches Wasser bis etwa pH 9, das aber nicht antioxidativ ist, zum Beispiel in Baggerseen, großen Gebirgsflu?ssen, Wildflu?ssen oder in Pfu?tzen nach einem Gewitterregen. Der Inn bei Passau mischt sich mit einem pH Wert von 8,24 und einem ORP von 71 mV in die Donau (pH 8,07, ORP +105 mV). Aus dem bayerischen Wald mischt sich von Norden her die Ilz dazu (pH 7,89, ORP +94 mV). Nach der Durchmischung der drei Flu?sse lag der pH-Wert (an einem bestimmten Messtag) an der Zahnradfabrik Passau bei pH 8,1 und das ORP bei +114 mV (CSE). So viel Basenpulver, das ungenutzt nach O?sterreich fließt…. Dieses Wasser ist durch das Gestein gepra?gt, u?ber das es fließt.

• Es gibt auch natu?rliche antioxidative Gewa?sser. Ein Wildbach bei Bad Ho?henstadt floß mit ORP -5 mV und pH 6,9 durch eine Saftkleewiese. In Bad Fu?ssing kommt ein als Heilwasser anerkanntes Thermalwasser mit einem ORP zwischen – 224 und -264 mV (CSE) aus den Tiefen der Erde. Aber dieses Heilwasser ist nur antioxidativ und nicht hochbasisch, sondern fast neutral ( pH 7,35).

• Die Kombination von hohem pH-Wert, niedrigem Redoxpotential, anormalem Kationenreichtum, hohem Gehalt an Wasserstoff in molekularer und nach Shirahata auch anionischer Form finden wir nur in basischem Aktivwasser aus einem elektrolytischen Wasserionisierer. Diese Kombination besteht nur wa?hrend seiner —> Relaxationszeit.

• Der Stollen in Nordenau hat vielen Kranken geholfen und ist ein Ort voller Mystik. Einige Kilometer entfernt gibt es in Schmallenberg-Fredeburg ebenfalls einen wundersamen Heilstollen, in dem kein Wasser angeboten wird. Er scheint auch zu funktionieren. Ich jedenfalls halte das elektroaktivierte Wasser aus einem Wasserionisierer fu?r die bessere Lo?sung, obwohl ich mit dieser Aussage leider viele Nordenau Fans entta?uschen muss.

FAQ Ac Nordenau

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Organische Mineralien

Ich habe mir einen Wasserionierer gekauft und bin sehr angetan von dem Geschmack des Wassers. Bisher habe ich immer noch eine Kombinationstablette mit organischen Mineralien geschluckt. Soll ich das weiterhin tun?

• Grundsa?tzlich gibt es keine organischen Mineralien, da diese von ihren chemischen Eigenschaften her anorganischer Natur sind und es auch bleiben. Was viele damit meinen, ist Calcium in Milch, Magnesium in Gemu?se, Kalium in Kartoffeln sei leichter aufnehmbar als aus Trinkwasser. Diese lebenswichtigen Mineralien kommen aber in die Kuh, ins Gemu?se und in die Kartoffel auch nur u?ber ihre Wasserlo?slichkeit. Am leichtesten sind Mineralien also gleich direkt aus dem Wasser aufnehmbar, weil wir sie dann nicht aus dem Speisebrei durch Verdauung herauslo?sen mu?ssen.

• Mineraltabletten werden zur Geschmacksverbesserung von der Industrie oft angesa?uert und verlieren dadurch ihre basische Wirkung, werden sogar selbst zum Sauermacher, wie das Beispiel einer Calciumtablette zeigt. pH-Verlust von 7,44 auf 4,72 durch eine Tablette!

FAQ Ac organische Mineralien

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

PH-Messung

Die dem Wasserionisierer beigefu?gten Indikatortropfen sind mir zu ungenau. Welches elektrische pH-Messgera?t empfehlen Sie?

• Kaum ein Hersteller gibt dem Ka?ufer mehr als die pH-Messtropfen dazu. Im Grunde reichen diese auch aus. Um die Wirksamkeit der Ionisierung anzuzeigen, muss man nur den Unterschied zwischen dem eingefa?rbten Leitungswasser und dem basischem Aktivwasser an den unterschiedlichen Farbstufen betrachten. Es kommt nicht auf einen absoluten pH-Wert hinter dem Komma an, sondern darauf, dass der Unterschied eine oder maximal 2 Farbstufen betra?gt, je nachdem, wie stark man das Wasser haben will. Meist ist das Leitungswasser gru?n, das leichte basische Aktivwasser blau und das sta?rkere lila.

FAQ Ac pH-Messung
• Teststreifen sind relativ teuer, weil man fu?r Wasser kein normales Indikatorpapier nehmen kann. Es muss „gecoatet“ sein, damit die Luft beim Herausziehen das Ergebnis nicht verfa?lscht.

• Elektrische pH-Messgera?te sind billiger und ab 20 € erha?ltlich. Man kann sie bei den heutigen Gewa?hrleistungsregeln eigentlich nicht als Zubeho?r mitgeben, da sie insbesondere in Laienhand nur wenige Messungen mit aktiviertem Wasser u?berleben werden. Das gilt sowohl fu?r teure als auch fu?r billige pH-Messgera?te. Die Elektroden gehen in Aktivwasser leider sehr schnell kaputt und austauschen kann man sie nur bei teuren Gera?ten.

• Wenn Sie sich den Pflegeaufwand mit Reinigung nach jeder Messung, Aufbewahrung in Spezialflu?ssigkeit und Neukalibrierung mit jedesmal neuer Kalibrierflu?ssigkeit zutrauen, weil Sie ganz genau messen wollen: Sie brauchen auf jeden Fall ein kalibrierbares Gera?t mit einer wechselbaren Elektrode. Ich selbst habe schon hunderte davon verschlissen.

• Kaufen Sie niemals ein Kombinationsgera?t mit einem Redoxmessgera?t, wenn die Redoxelektrode nicht ebenfalls kalibrierbar ist.

• Kaufen Sie sich auf jeden Fall genu?gend Beutel mit Kalibrierflu?ssigkeit und mit Aufbewahrungsflu?ssigkeit und vergessen Sie nicht, dass Sie auch immer destilliertes oder entionisiertes Wasser zur Reinigung brauchen.

• Am besten kaufen Sie das Gera?t in einem Aquarienfachgescha?ft in der Na?he, wo Sie das notwendige Zubeho?r auch nachkaufen ko?nnen und wo eine Fachkraft ist, die sich bei Problemen auskennt.

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

PH-Wert Trinkempfehlung / Trinkbereich von Aktivwasser

Ich bin irritiert, ob ich das richtige Wasser trinke, weil Ihre Aussage eine andere ist als die des Herstellers.

Yesim D.: Ich bin irritiert, ob ich das richtige Wasser trinke, weil Ihre Aussage eine andere ist als die des Herstellers. Es hieß damals, man beginnt mit Stufe 1 und nach einigen Wochen geht man auf Stufe 2, spa?ter auf Stufe 3. Stufe 4 soll nur fu?r Kochwasser benutzt werden.

• Womit Sie beginnen, ha?ngt weniger von der gewa?hlten Stufe, sondern von Ihrem Geschmack ab. Die Stufe ist auch nie der Maßstab, es sei denn, ein kompetenter Fachmann hat den Wasserionisierer einschließlich des Wasserdurchflusses richtig auf Ihr Wasser eingeregelt.

• Um Ihnen die Lage zu verdeutlichen hier ein Beispiel: Wenn Sie Ihr Gera?t in Aachen bei einem Durchfluss von 2 Litern/Minute auf Stufe 3 einstellen, kommt basisches Aktivwasser mit pH 10 heraus. Wenn Sie dasselbe in Wu?rzburg tun, kommt pH 8,5 heraus. Das Ergebnis ist immer abha?ngig vom Ausgangswasser, vom Wasserfluss und von der gewa?hlten Stufe.

• Aus diesem Grund sind die von manchen Herstellern neben den Bedientasten angebrachten Bildsymbol wie Kochto?pfe, Trinkglas, Teigschu?ssel etc. absolut irrefu?hrend, denn ausschließlich der tatsa?chlich erzielte pH-Wert gibt u?ber den Verwendungszweck des Wassers Auskunft. Da die meisten Hersteller sich nicht um den europa?ischen Markt ku?mmern, sind diese sto?renden Bildchen, die auf japanische und koreanische Weichwasserverha?ltnisse abgestimmt sind, ein absolutes A?rgernis und Kundenverdummung.

FAQ Ac pH-Wert Trinkempfehlung

• Um wirklich zu wissen, was aus dem Wasserionisierer kommt sind die mitgelieferten Indikatortropfen zur —>pH-Messung ein sehr wichtiges Utensil nach der Erstmontage. Sie ko?nnen damit ermitteln, wie Ihr Wasser bei welcher Stufe und bei welchem Durchfluss auf das Gera?t reagiert.

• Fu?r die Zubereitung von aktiviertem basischen Trinkwasser wird allgemein ein Wert zwischen pH 8,5 und 9,5 empfohlen. In der Regel liegt normales Trinkwasser bei ca. pH 7,5. Wenn Sie es auf pH 8,5 anheben ist es 10 x basischer (10 x mehr OH–Ionen), bei pH 9,5 ist es 100 x basischer. Manchmal hat aber das Leitungswasser nur pH 6,5 oder bereits pH 8,5. Das gibt es in manchen Gegenden durchaus. Deshalb sollten Sie gleichzeitig immer Ihr Leitungswasser zum Vergleich mit den Tropfen messen. 90 Prozent der Leute sind begeistert, wenn Sie gleich am Anfang 2 Farbstufen u?ber dem bisher getrunkenen Wasser trinken. 10 % sind sensibler und trinken am Anfang lieber nur 1 Farbstufe Unterschied. Lassen Sie am Anfang Ihren Geschmackssinn entscheiden, wo Sie beginnen. Aber trinken Sie ohne a?rztliche Empfehlung niemals Aktivwasser u?ber pH 9,5, weil dies nicht als Trinkwasser geeignet ist.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Pimag Wasser

Auf einer Gesundheitsmesse hat mir jemand gesagt, basisches Aktivwasser sei Schnee von Gestern. Die neueste Errungenschaft mit viel mehr Sauerstoff sei Pimag Wasser. Ich habe aber den Unterschied nicht verstanden. Was meinen Sie?

• Nach den Herstellerpublikationen ist das eine Art Wasserwirbler, dessen Wirkung noch durch Permanentmagneten erho?ht wird. Dadurch nimmt es voru?bergehend etwas mehr Sauerstoff aus der Luft auf, aber auch mehr Kohlendioxid. Wenn derart verwirbeltes, magnetisch ausgerichtetes Wasser durch ein Mineralsalz geleitet wird, nimmt es einige dieser Mineralsalze auf. Denselben Effekt ko?nnen Sie auch erreichen, wenn Sie ein Mineralpulver mit einem Ru?hrfix oder einem Mixer ins Wasser wirbeln.

• In der Elektrolysezelle eines Wasserionisiers wird Wasser durch sta?rkere elektromagnetische Kra?fte verwirbelt und durch selektive Membranen gedru?ckt. Dabei werden, und das ist das Wichtige, die positiven von den negativen Ionen getrennt. Dadurch kommt es zu einer Anreicherung der basischen Mineralien in der Kationenkammer bei gleichzeitigem Entzug der sauren Anionen.

• Zusa?tzlich entsteht ein U?berschuss an OH–Ionen. Dadurch ergibt sich auch ein U?berschuss an molekularem Sauerstoff. Man kann daru?ber streiten, ob der U?berschuss an gasfo?rmigem Sauerstoff im Pimag-Wasser durch das Verwirbeln mit Luft wertvoller ist als das Mehr an molekularem Sauerstoff. Ein Aquarienbesitzer wird vielleicht das Pimag-Wasser bevorzugen. Aber wir haben keine Kiemen.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Redoxpotential

Ist es sinnvoll, sich ein pH- / Redox-Kombimessgera?t zuzulegen ?

• Die mir bekannten Kombigera?te sind im Redoxmessbereich „werkskalibriert“ und ko?nnen nicht nachkalibriert werden, was eigentlich bei jeder Messung von Aktivwasser notwendig ist. Nicht kaufen!

• Reine Redoxmessgera?te sind deutlich teurer als pH-Messgera?te. Dennoch gelten hier dieselben Einschra?nkungen wie unter dem Stichwort —> pH Messung beschrieben.

• Die bisher stabilste Redoxelektrode fand ich bei einem Gera?t von „American Marine Pinpoint“. Aber wie gesagt, das ist etwas fu?r Spezialisten und man muss die Elektroden ha?ufig fu?r teures Geld erneuern, weil besonders das saure Aktivwasser sie sehr schnell angreift.

• Die mit den u?blichen Redoxmessgera?ten (CSE = Common Siver Electrode, manchmal auch Ag/AgCl genannt) gemessenen Redoxpotentiale entsprechen u?brigens nicht dem wissenschaftlichen Standard Eh (manchmal auch SHE = Standard Hydrogenium Elektrode). Beim Vergleich von Messwerten muss immer die verwendete Referenzelektrode angegeben werden.

• Umrechnung: CSE (mV) + 207 mV = Eh und umgekehrt Eh (SHE) mV minus 207 mV = CSE. Die Referenztemperatur betra?gt jeweils 250 C. Gute Gera?te erfassen auch die Temperatur und korrigieren den Messwert entsprechend. Daneben gibt es noch Referenzelektroden spezieller Art mit anderen Umrechnungsparametern, aber CSE und SHE sind die am ha?ufigsten verwendeten.

• Ein einfacher hausgemachte Nachweise des negativen Redoxpotentials von basischem Aktivwasser ist zum Beispiel der Jod-Test. Basisches Wasser wird durch einen Tropfen Jod nicht braun.

FAQ Ac Redoxmesung

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Roberts, Jan

In der Zeitschrift Nexus-Magazin Ausg. 19 schreibt eine Frau Jan Roberts, dass der Konsum basischen Wassers Gesundheitsprobleme verursacht. Ist das wahr?

• Der von Ihnen angefu?hrte Artikel der australischen Pharmazeutin Jan Roberts aus dem Jahr 2008 tra?gt den Titel: Ist basisches Wasser gesund. Er war schon vorher auf Englisch im Informed Voice Magazine erschienen und hat die Wasserionisiererbranche ziemlich u?berrascht, weil es der erste massive Angriff von pharmazeutischer Seite auf diese Technologie war. Sofort wurde recherchiert, dass Frau Roberts fu?r einen Filtervertrieb ta?tig war und daher im basischen Wasser ein Konkurrenzprodukt sehen musste, eine Interessenlage, die sie verschwiegen hatte. Dennoch lohnt es sich, sich mit ihren Argumenten ernsthaft auseinander zu setzen, da sie letztlich nur das reflektieren, was von manchen Herstellern und Vertrieben von Wasserionisierern gedankenlos in die Welt gesetzt wurde und wird. Historisch betrachtet hat der Artikel von Frau Roberts in Deutschland zu einer begrifflichen Kla?rung und zur Bildung des heutzutage etablierten Begriffs „Basisches Aktivwasser“ beigetragen. Ich mo?chte daher den Artikel Punkt fu?r Punkt durchgehen, selbst wenn sich meine Argumentation mit anderen Fragen aus diesem Buch u?berschneiden oder doppeln sollte. Wo sinnvoll, arbeite ich mit Querverweisen.

• Frau Roberts beginnt mit einer Kritik an dem ungenauen Begriff „basisches Wasser“, der damals dominierend war. Dadurch dass die englischsprachige Welt im Chor mit den japanischen Erfindern und Forschern von „alkaline water“ (basischem Wasser) sprach, hatten vor allem schnell herangezogene Vertriebsleute eines schnell wachsenden Marktes ignoriert, was alles Wasser u?berhaupt basisch machen kann. Obwohl dies vor allem von seiner Zusammensetzung abha?ngt, denken die meisten dabei nur an Mineralien. Dabei beeinflussen Gase den pH-Wert in Flu?ssigkeiten viel sta?rker. Die Gase ha?ngen in ihrer Lo?slichkeit wiederum von der Temperatur ab. Saures Kohlendioxid ist bei etwa 60 Grad praktisch aus dem Wasser verschwunden, sodass ein heißes Bad meistens basisch ist, ohne dass man einen „basischen“ Badesalzzusatz beno?tigt. Die meisten dieser Zusa?tze machen Wasser u?berhaupt nicht basisch, sondern eher saurer.

• Zur professionellen Messung des pH-Wertes im Labor sollte Wasser in der Regel vorher entgast werden. Das geschieht bei der U?berpru?fung von Wasserionisierern nicht, man hat also keinen absolut korrekten pH-Wert. Diese Kritik ist zwar sachlich richtig, a?ndert aber im Ergebnis nicht viel, da das Leitungswasser, das man zum Messvergleich heran zieht, ja auch nicht vorher entgast wird. Ausserdem werden Getränke vom Konsumenten in der Regel niicht vorher entgast. Saure Gase spielen also bei der Getränkebeurteilung durchaus eine Rolle.

• Ferner weist Frau Roberts darauf hin, dass ein pH-Wert ein relativer Wert zwischen Sa?ure und Base ist, also ein Kra?fteverha?ltnis von zwei Kontrahenten, der aber nichts u?ber deren individuelle Ausdauer aussagt, die man Pufferkapazita?t nennt. Ohne Pufferkapazita?t bedeutet ein pH-Wert bei Wasser gar nichts. Das ist ebenso richtig, wie vollkommen trivial. Frau Roberts nennt die Pufferkapazita?t von basischem Wasser gering gegenu?ber einer stark gepufferten Salzsa?ure. Das ist ebenfalls richtig und im Hinblick auf basisches Aktivwasser schon in den 90er Jahren wissenschaftlich untersucht worden. Tatsa?chlich senkt basisches Aktivwasser den pH-Wert eines aktiven Magens praktisch nicht. Aber Frau Roberts versa?umt es, der Frage nachzugehen, wie es mit der Pufferkapazita?t von basischem Wasser wirklich steht. Diese ha?ngt auch vom Grad der Mineralisierung ab, denn es gibt sehr weiches basisches Aktivwasser und sehr hartes basisches Aktivwasser, das einen ho?heren Puffer aufweist. Es kommt auch darauf an, welche Art von Mineralien zusammen mit dem Aktivwasser ionisiert werden.

• Doch Roberts schreibt einfach den Satz, den man schon unza?hlige Male von Verfechtern der Umkehrosmose geho?rt hat, ungepru?ft ab, indem sie wahrheitswidrig behauptet: „Der Mineralstoffgehalt von kommunalem Wasser ist vernachla?ssigbar. Der Alkalisierungseffekt wa?re zu klein, um messbar zu sein.“ (S. 13). Tatsa?chlich scheint dies in Roberts‘ australischer Heimat so zu sein, denn dort ist man u?berwie- gend auf Regenwasserzisternen angewiesen oder verwendet entsalztes Meerwasser. Es scheint aber, dass Frau Roberts sich mit den Tatsachen europa?ischer Trinkwasseranalysen niemals auseinander gesetzt hat.

• Nehmen wir nur mal das Wasser der drei gro?ßten Sta?dte Deutschlands und betrachten wir die 4 wichtigsten pufferungsrelevanten Mineralien:

FAQ Ac Roberts, Jan

• Ganz offensichtlich kann man also schon durch das ta?gliche Trinken von 2 Litern kommunalem Leitungswasser in den 3 gro?ßten deutschen Sta?dten basenbildende Mineralien in einer Menge zu sich nehmen, die etwa bei Calcium bereits einem Siebtel bis zu einem Fu?nftel des Tagesbedarfs entspricht. Dies ha?lt Frau Roberts fu?r nicht messbar und vernachla?ssigbar. Immerhin kommt man so zu einem nenenswerten Calciumgewinn, ohne in einen kalorienreichen, fetten Ka?se zu beißen!

• Damit haben wir aber noch nicht vom basischen Aktivwasser gesprochen, dessen Mineralgehalt beim Vorgang der Elektrolyse zulasten des Sauerwassers verdichtet wird. Eine Kontrollmessung in Mu?nchen bei einem frisch produzierten basischen Aktivwasser pH 9,5 aus Leitungswasser hat einen Zugewinn von 30 mg Calcium und 10 mg Magnesium ergeben!

FAQ Ac Roberts, Jan2

• Roberts schreibt, sie habe bei einer Google-Internetsuche nach Eingabe der Begriffe „Gesundheit“ und „Basisches Wasser“ 1600 Treffer gefunden, auf denen gro?ßtenteils Behauptungen von Herstellern „basischer Wasserionisierer“ zu finden wa?ren, unter anderem u?ber Gesundheitssto?rungen, die durch basisches Wasser positiv beeinflusst werden ko?nnten.

• Eine Eingabe der von Roberts angefu?hrten Stichwo?rter „Gesundheit“ und „Basisches Wasser“ bei Google ergab am 23. Juli 2013 rund 9000 Treffer. Die Eingabe derselben Begriffe auf Englisch („Health“, „Al- kaline Water“) fu?hrte zu 1,51 Millionen Treffern. Man muss sich fragen, vor welch langer Zeit Roberts fu?r ihren Artikel recherchiert hat. Dabei ist der Begriff „Basisches Wasser“ aufgrund seiner Ungenauigkeit gar nicht der Begriff, nach dem man suchen sollte. Gibt man die heutigen Standardbegriffe jeweils in Anfu?hrungszeichen ein, erha?lt man folgende Trefferquoten:

FAQ Ac Roberts, Jan3

• Selbst der Begriff „aktiviertes Wasser“ liefert bereits vor erscheinung diese Buches 5500 ausserordentlich interessante Treffer.

• Doch Roberts stellt auf S. 14 ihres Artikels die rhetorische Frage: „Gibt es wissenschaftliche Belege?“ Aber sie bescha?ftigt sich nicht mit den 117.000 Ergebnissen, die Google am 16.9.2013 auf die Suchbegriffe „al- kaline water“, „studies“ „scientific“ lieferte. Tatsa?chlich gibt es allein aus dem Jahr 2013 bereits 258 Treffer von Google „Scholar“.. Roberts ignoriert sie schlicht und spricht von „Behauptungen der Hersteller.“

• Dieselbe Ignoranz zeichnet auch den von Roberts auf S. 15 zitierten amerikanischen Bestsellerautor Andrew Weil aus, der sich irrt oder bewusst lu?gt, wenn er 1999 sagt: „Diese Denkrichtung wird durch keine wissenschaftliche Untersuchung gestu?tzt“. Denn die auch in englischer Sprache vero?ffentlichten Studien der zahlreichen russischen Wasserforscher durch Prilutzky und Bakhir mit 165 wissenschaftlichen Quellen- angaben waren schon zwei Jahre vor Weils Aussage auch in englischer Sprache erschienen. —> Russische Forschung. Auch die japanische und koreanische Forschung war in den USA schon seit 1990 durch das Buch „Reverse Aging“ von S.Whang bekannt, das heute noch in vielen Ländern ein Bestseller ist. Auch u?ber die deutsche Elektrolytwasser-Therapie – seit 1938 als Arzneimittelspezialita?t in Deutschland registriert – war bereits ein englischsprachiger Artikel von Albert A. Riedel erschienen. Herr Weil ha?tte die Quellen nur mal lesen mu?ssen. Man ho?rt auch schon lange nichts mehr von ihm zu diesem Thema, doch werden seine Aussagen von 1999 immer noch gerne von Gegnern der Wasserionisierung zitiert.

• Als weitere Autorita?t zitiert Roberts auf S. 14 „das Gesundheitsamt der Universita?t Columbia, USA“. Diese Angabe entbehrt nicht einer gewissen Dreistigkeit. Geht man na?mlich der angegebenen Quelle (http://tinyurl.com/6x82j5 ) nach, sto?ßt man keineswegs auf ein amtliches Statement, sondern den Blog- beitrag einer gewissen „Alice“ vom 9.6.2006, der auf Schulbuchniveau den allgemeinen Vorgang des Sa?ure-/Basenausgleichs bei einem gesunden Menschen beschreibt und nicht im mindesten auf aktiviertes basisches Wasser oder eine chronische Übersäuerung eingeht.

 

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Russische Wasserforschung

Man liest manchmal u?ber die „geheime Sowjetforschung“ u?ber Aktivwasser. Stimmt es, dass die Russen damit einen Atomangriff der Amerikaner u?berleben wollten?

• Ich habe nur eine Forscherin aus der damaligen Zeit, die A?rztin Dina Gitelman, kennengelernt, die sich aber daru?ber in Schweigen hu?llte. Der sowjetische Held der Aktivwasserentdeckung heißt Vitold Bakhir und ist inzwischen Chef einer großen Firma und Professor an einem riesigen Wasserforschungsinstitut in Moskau. Auch er beantwortete keines meiner Emails. Also bleibt nur Spekulation.

• Bakhir entwickelte Anfang der 70er Jahre ein basisches Aktivwasser zur Verbesserung von Bohrflu?ssigkeit fu?r Erdgasbohrungen in Usbekistan. Da die Arbeiter an den Bohrtu?rmen weniger unter Sonnenbrand litten, wenn sie in dem Bakhir-Wasser badeten, untersuchte man die Schutzwirkung des basischen Elektrolytwassers bei Strahlenscha?den aller Art und stellte fest: Es wirkt und ist kostengu?nstig. Es war die Zeit des kalten Krieges, der Atomkrieg mit unermesslichen Strahlenscha?den war eine reale Bedrohung – also kamen vielleicht deshalb die Akten mit dem Stempel „streng geheim“ unter Verschluss. Erst 1981 drangen erste Nachrichten u?ber die umfangreiche Forschung an die O?ffentlichkeit.

• Daraus entwickelte sich die umfangreichste und finanziell am besten ausgestattete Aktivwasserforschung, die es heute noch in Russland und einigen GUS-Staaten gibt. Nach der Wende haben sich aber die russischen Forscher international vernetzt, und es gibt wohl kaum noch Geheimnisse u?ber die weltweit wirklich umfangreichste Forschung zum Aktivwasser. Dennoch sind immer noch viele Dokumente nur in russischer Sprache vero?ffentlicht.

 

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Salzzugabe

Welches Salz soll ich zur optimalen Steigerung des Redoxpotentials in den Salzschacht meines Wasserionisierers geben?

• Zur Erzeugung von basischem Aktiv-Trinkwasser sollten Sie erst mal u?berlegen, ob Sie das wirklich wollen, denn außer Menschen mit extrem natriumarmer Erna?hrung haben die meisten einen Natrium- U?berschuss durch ihre Erna?hrung. Warum also dem Wasser noch Natriumchlorid (Salz) zufu?gen?

• Pru?fen Sie bitte vorher auch, ob Ihre Trinkwasserversorgung nicht ohnehin an einem Ionentauscher ha?ngt, der Natrium gegen Calciumionen austauscht, um es weicher zu machen. Auch ein Blick in die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers kann nicht schaden. Ist etwa schon mehr Natrium als 50 mg/l drin? Falls das der Fall ist, wird das aktivierte basische Wasser bei weiterer Salzzugabe nicht mehr wirklich gut schmecken.

• In den meisten Fa?llen ist die Salzzugabe nur zur Erzeugung von saurem hygienischem Funktionswasser (—> Anolyt) sinnvoll, das nicht zum Trinken geeignet ist. Also brauchen Sie kein spezielles Salz. Das einfachste Kochsalz, Hagelsalz, Mu?hlensalz oder Meersalz genu?gt. U?berall ist Chlorid drin, das nach der Elektrolyse als hypochlorige Sa?ure stark desinfizierend wirkt. Es wa?re unsinnig, hier Feinschmeckersalze wie Fleur du Sel oder Himalayasalz zu verschwenden.

 

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Saures Wasser

Mein aktiviertes Sauerwasser wird nicht wirklich sauer, wenn ich meinen Wasserionisierer auf „Acidic“ stelle. Wenn ich aber das saure Wasser aus dem Abwasserschlauch wa?hrend der Basenwasserproduktion entnehme, ist es wenigstens ein bisschen sauer.

Andre? H.: Mein aktiviertes Sauerwasser wird nicht wirklich sauer, wenn ich meinen Wasserionisierer auf „Acidic“ stelle. Wenn ich aber das saure Wasser aus dem Abwasserschlauch wa?hrend der Basenwasserproduktion entnehme, ist es wenigstens ein bisschen sauer. Woran liegt das?

• Leider ho?rte dieser Hersteller nicht auf mich und hat, um ja kein Wasser zu verschwenden, die Wasserteilung so konstruiert, dass das Verha?ltnis von Basenwasser und Sauerwasser etwa 2 : 1 und nicht 1:1 betra?gt. Dabei verbrauchen wir mit einer einzigen Toilettenspu?lung 4 – 9 Liter Wasser, mehr als in vielen Haushalten ta?glich durch einen Wasserionisierer fließt. Durch die Verengung am Auslauf der Elektrolysezelle wird immer das, was aus dem Sauerwasserablaufschlauch kommt, konzentrierter und sta?rker sein, je nach Einstellung. Wenn Sie also u?ber die Tastaturvorwahl oben Sauerwasser wa?hlen, kommt unten sta?rkeres Basisches Aktivwasser heraus als im Normalbetrieb.

• Dass das Sauerwasser in den meisten deutschen Regionen nicht wirklich sauer wird, ist normal. Wir haben hier meist viel Kohlensa?ure und weniger saure Ionen im Wasser. Wenn Sie Salz ins zugefu?hrte Wasser mischen, ist das anders!

 

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Stagnationswasser

Bei einem Wasserionisierer mit Flow-Change-System kommt das Wasser erst mal warm aus dem Gera?t. Ich will aber das es ku?hl aus der Leitung kommt. Soll ich dazu dazu den Stecker ziehen?

Heinz O.: Wir haben einen Wasserionisierer mit Flow-Change-System, wo man sofort basisches Aktivwasser entnehmen kann. Leider kommt es erst mal warm aus dem Gera?t. Ich will das Wasser also erst mal laufen lassen, bis es ku?hl aus der Leitung kommt. Soll ich dazu den Netzstecker ziehen, oder kann ich die Ionisation schon vorher laufen lassen?

• Sie sollten das abgestandene Wasser aus der Leitung mo?glichst ablaufen lassen, bis es ku?hl heraus kommt. Denn Stagnationswasser kann nicht nur mehr Schadstoffe aus dem Leitungssystem enthalten, sondern speichert aufgrund seiner ho?heren Temperatur auch weniger Elektronen im Redoxpotential. Ob Sie dabei den Netzstecker ziehen oder einfach 1 Minute warten, ist lediglich eine o?kologische und o?konomische Frage, weil Sie mo?glicherweise ein kleines bisschen Strom verschwenden. Zur „Wasserverschwendung“ von 1-2 Litern rate ich Ihnen dennoch. Sie ko?nnen das Stagnationswasser ja zum Waschen oder fu?r die Blumen auffangen. Haustieren wu?rde ich es auch nicht zumuten. Das ist falscher Geiz. Mit einer Toilettenspu?lung verbrauchen Sie 4-9 Liter Wasserwasser. Warum sollten Sie sich nicht das optimal aufbereitete Leistungswasser durch „Verschwendung „ von 1-3 Litern go?nnen?

• Warmes Stagnationswasser sollte also besser ablaufen. Aber wie lange? Das kommt ganz auf die jeweilige Wohnsituation an, ob man beispielsweise im ersten oder fu?nften Stock wohnt. Man kann das Frischwasser aber daran erkennen, dass es merklich ku?hler ist als das Stagnationswasser. Also einfach den Finger unter den Wasserhahn halten.

• Eine weitere Mo?glichkeit, das Stagnationswasser zu reduzieren, ist es, morgens zuerst zu duschen oder die Toilettenspu?lung zu beta?tigen. Mo?chte man anschließend in der Ku?che Wasser durch den Wasserionisierer laufen lassen, muss das Wasser nur noch ganz kurz ablaufen – so wird man dann auch das Stagnationswasser los, das noch in der Verbindungsleitung steht. Auch hier erkennt man das frische Wasser daran, dass es ku?hler ist.

 

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Töth, Ewald

Per Email erhielt ich einen Bericht von Dr. med. Ewald To?th, den ich im weiter verteilen soll. Er stellt eine scharfe Kritik am Konzept des basischen Aktivwassers dar.

Sylvia S.: Per Email erhielt ich einen Bericht von Dr. med. Ewald To?th, den ich im weiter verteilen soll. Er stellt eine scharfe Kritik am Konzept des basischen Aktivwassers dar. Titel: „Die Wirkungsweise von Gera?ten zur Wasserionisierung und die mo?glichen Auswirkungen von gefiltertem elektrolytisch reduziertem Wasser im menschlichen Ko?rper.“ Was denken Sie daru?ber?

• Dies ist nun meines Wissens nach der erste deutschsprachige Arzt mit einer Stellungnahme gegen basisches Aktivwasser. Daher gehe ich auch darauf ausfu?hrlicher ein, auch wenn es dadurch zu Wiederholungen kommt. Dr. To?th tritt schon seit la?ngerem als Anbieter von zahlreichen Basenpra?paraten auf. Im Internet gibt es auch eine Broschu?re mit dem Titel „Die ganzheitliche Basenkur nach Dr. To?th“, die herausgegeben wird von der „Wissen- schaftlichen Gesellschaft fu?r Quantenmedizin und Bewusstseinsforschung“, als deren wissenschaftlicher Leiter To?th auftritt. Darin steht zum Beispiel: „Eine gesunde Haut hat einen pH Wert von 7,3 bis 7,5“ der sich um mehr als zwei pH-Stufen von der ga?ngigen Auffassung der Medizin (—> Haut pH) unterscheidet, ohne dass er auch nur im mindesten begru?ndet wird.

• To?ths zentrale These dabei lautet, dass dem Aktivwasser keine Wirkung zukommen kann, weil es „sofort nach der Entnahme aus dem Elektrolysegera?t mit seiner Umgebung“ reagiert. (S. 2.).

• Genau in dieser sofortigen Reaktion mit der Umgebung – im Falle von basischem Aktivwasser ist dies der Ko?rper des Trinkenden – besteht aber die Funktion des Aktivwassers! To?th ist offenbar der Fachbegriff —> Relaxationszeit nicht bekannt oder er wird bewusst ignoriert.

• Ferner kritisiert To?th die Verwendung von Vorfiltern in Elektrolysegera?ten fu?r Trinkwasser durch die Behauptung, dadurch wu?rden dem Wasser nicht nur belastende Stoffe entzogen, sondern auch „natu?rliche Bestandteile wie Mineralien und Spurenelemente“. U?brig bleibe „eine technisch erzeugte, saubere und absolut energetisch zersto?rte Flu?ssigkeit (Industriewasser)“. Entweder verwechselt To?th hier das Verfahren der —>Umkehrosmose, das in der Tat ein solches Industriewasser erzeugt, mit der Vorfiltrierung von Aktivwasser, oder er hat sich noch nie mit den fu?r Wasserionisierer verwendeten Filtern auseinander gesetzt, die gerade dafu?r konzipiert sind, Mineralien nicht herauszufiltern. Unkenntnis scheint auch daru?ber zu bestehen, dass das zum Trinken vorgesehene basische Aktivwasser erheblich mehr Mineralien entha?lt als das urspru?ngliche Leitungswasser, da die Mineralien der gesamten Wassermenge bei der —>Elektrolyse in die Kathodenkammer gezogen werden.

FAQ Ac To?th, Ewald

• To?ths Begrifflichkeit von einer „energetisch zersto?rten Flu?ssigkeit“ ist entweder esoterischer Natur oder ignoriert die Tatsache, dass sich im basischen ‚Aktivwasser“ ein erheblicher Gewinn an Elektronen einstellt, der sich durch das negative —> Redoxpotential messen la?sst. Diesem negativen Redoxpotential verdankt das basische Aktivwasser auch seine Fa?higkeit, mehr Mineralien zu speichern als das Ausgangswasser.

• To?th behauptet dann, dass fu?r 1000 Liter Aktivwasser ca. 5000 Watt elektrische Energie verbraucht werden. Tatsa?chlich kann dies je nach Mineralisierung des Ausgangswassers erheblich mehr oder erheblich weniger sein. Es ha?ngt auch von dem erzielten pH-Wert oder Redoxpotential ab, wieviel Strom bei der Elektrolyse wirklich verbraucht wird. Was To?th aber verschweigt ist, dass die eingesetzte Energie sich je nach Wirkungsgrad des Wasserionisierers ja nicht ins Nichts auflo?st, sondern sich im basischen Teil des Aktivwassers als Elektronenu?berschuss u?ber das negative Redoxpotential messen und nutzen la?sst. Das basische Aktivwasser wirkt wie ein Akku.

FAQ Ac To?th, Ewald2

• Es kann sogar ein Lämpchen zum glühen oder eine Uhr zum laufen bringen.

FAQ Ac To?th, Ewald3

• Dagegen behauptet To?th einfach: Das basische (reduzierte) Wasser habe keine funktionellen freien Elektronen, die fu?r eine basische und oxidative Wirkung im Ko?rper zur Verfu?gung stehen wu?rden. Und warum leuchtet dann das Lämpchen? In gewisser Hinsicht hat er schon recht: „funktionelle freie Elektronen“ gibt es na?mlich gar nicht, da Elektronen immer in Interaktion und niemals frei sind. Physikalisch geho?ren die antioxidativ wirksamen Elektronen zu den Hydroxid-Ionen und zu den Wasserstoff-Anionen.

• Und deswegen rostet die Stahlwolle im basischen Aktivwasser nicht, wa?hrend sie in normalem Wasser rostet. Fu?r die basische Wirkung sind die freien Hydroxid-Ionen insgesamt verantwortlich. Denn „basisch“ (alkalisch) bedeutet definitionsgema?ß nichts anderes als „Mehr Hydroxid-Ionen als H+ – Ionen“.

FAQ Ac To?th, Ewald4

• Die basische Eigenschaft einer Flu?ssigkeit (pH-Wert) muss man unterscheiden von der basischen Wirkung, also der Fa?higkeit, Sa?uren zu neutralisieren. Die Hydroxidionen schweben ja nicht allesamt frei durch das Wasser, sondern sind teilweise assoziiert mit den Kationen, wie Natrium, Calcium, Kalium oder Magnesium. Diese an Kationen gebundenen Hydroxid-Ionen stellen den Puffer des Wassers dar.

• Umgekehrt ist es bei einer Sa?ure: Dort ziehen sich H+-Ionen und Anionen elektrisch an. Etwa bei Salzsa?ure H+Cl-. . Es ist klar, dass eine 10-prozentige Salzsa?ureverdu?nnung in Wasser nicht mit einer fu?nfprozentigen Natronlauge (Na+OH-) neutralisiert werden kann, da deren Basenwirkung ja nur halb so stark gepuffert ist. Aufgrund dieser Grundtatsachen kommt To?th, und u?brigens auch viele andere, zu der unsinnigen Behauptung, basisches Aktivwasser habe u?berhaupt keine basische Pufferkapazita?t (S.2) und ko?nne daher keine Sa?uren neutralisieren. Tatsa?chlich ist es aber so, dass manche Sa?uren im Ko?rper auch nicht sta?rker gepuffert sind als basisches Aktivwasser. Zudem muss man beru?cksichtigen, dass es aufgrund der unterschiedlichen Mineralisierung des Ausgangswassers auch zu einer unterschiedlichen Pufferung des basischen Aktivwassers kommt. Ein basisches Aktivwasser aus dem mainfra?nkischen Hartwassergebiet ist erheblich sta?rker mit Kationen gepuffert als ein basisches Aktivwasser aus der Vulkaneiffel, auch wenn beide denselben pH-Wert von 9,5 aufweisen.

• Auf jeden Fall bringt das basische Aktivwasser aber einen Neutralisierungsvorteil gegenu?ber dem normalen Leitungswasser, aus dem es gewonnen wurde. So brauchten wir zur Neutralisierung eines Glases Cola 32 Gla?ser Leitungswasser aus Mu?nchen, wa?hrend dafu?r nur 15 Gla?ser basisches Aktiv- wasser (pH 9,5) aus demselben Leitungswasser erforderlich waren. (—> Roberts).

• Leitungswasser sei bereits energetisch zersto?rt und wu?rde sowohl durch Filtrierung als auch durch Behandlung in einer Elektrolysezelle noch weiter zersto?rt. Zum Beweis fu?hrt er Fotos von Eiskristallen aus „gesundem“ Quellwasser und aus gefiltertem und elektrolysiertem Wasser mit gesto?rter energetischer Struktur an, die der japanische Ku?nstler Masaru Emoto geschossen hat. —> Emoto bezeichnet sich selbst nicht als Wissenschaftler, im Gegensatz zu seinen Nachahmern, die diese Art von Eisfotographien als Qualita?tsnachweis ihres jeweiligen Wassers propagieren, vor allem dann, wenn keine weiteren Qualita?tsnachweise beibringbar sind. Es haben u?brigens auch einige Hersteller von Wasserionisierern solche Fotos bei Emoto in Auftrag gegeben, die ebenso scho?n aussehen, aber auch hier gar nichts beweisen. Denn Eis ist kein Wasser, wie jedes Schulkind wissen sollte! Kein Eskimo ko?nnte seinen Wasserbedarf durch geschmolzenenes Meerwasser-Eis decken, wenn Eis dasselbe wa?re wie Wasser! Doch Eis scheidet bis auf wenige Kristallisationskerne die meisten Mineralien aus und dru?ckt sie in noch nicht gefrorenes Wasser hinaus. Nach dem Schmelzen erhalten wir ein vo?llig anderes Wasser als vorher, und auch die Fotografie des Eiskristalls zeigt nicht das Wasser, u?ber das die Fotografen Aussagen machen wollen. Die sogenannte „energetische Zersto?rung“ von Wasser ist mit den Fotos nicht beweisbar.

• Wenn der esoterische Begriff „energetische Zersto?rung von Wasser“ u?berhaupt einen Sinn machen sollte, warum misst man nicht einfach den Elektronengehalt des Wassers in Form des negativen –> Redoxpotentials? Doch einen solchen wissenschaftlichen Ansatz vermeidet To?th.

• Stattdesssen zeigt er zum Beweis seiner Behauptungen sogenannte Quantenfraktalbilder. Auf seiner Website www.qfb.at heißt es dazu: „Wasser hat eine kristalline Struktur. Nicht nur im gefrorenen Zustand, sondern Wasser beha?lt bis zu einer Temperatur von 65° Celsius seine kristalline Struktur aufrecht.“ Dies widerspricht allerdings der unumstrittenen wissenschaftlichen Auffassung, wonach sich die Wassermoleku?le des flu?ssigen Aggregatszustandes in sprunghafter Weise innerhalb von Terasekunden ra?umlich verschieben.

• Aber es wird noch merkwu?rdiger. Denn er schreibt: „Dies konnten Dr. Ewald To?th & DI Peter Pfaffenbichler in ihrem Labor nachweisen, daher wurde es mo?glich, die Information von Wasser nicht nur im gefrorenen Zustand, sondern auch in flu?ssiger und getrockneter Form zu fotografieren.“ Sie haben richtig gelesen: Die Herren fotografieren Trockenwasser! Also die Mineralien, die nach dem Verdunsten von Wasser zuru?ckbleiben. Die Absurdita?t einer Methode, die Wasser ohne Wasser zur Grundlage hat, ist kaum zu u?berbieten. Nun gut, wer aus Kaffeesatz lesen kann, kann es vielleicht auch aus Kesselstein. Man trifft auf derartige Methoden meistens auf Esoterikmessen, direkt neben den Kartenlegern. Pro „Quantenfraktalbild“ einer „Trockenwasser“-Probe verlangen die Herren u?brigens 65 €.

• Ein weiteres Dogma To?ths kontra?r zur Naturwissenschaft lautet: „Gesundes Wasser ist stabiles Wasser“ (S. 3). Erkla?rt wird dies mit der Clusterbildung durch Wasserstoffbru?cken, die aber nach allem gesicherten Wissen von Chemie und Physik sehr unstabil sind und ja gerade durch diese Wendigkeit das Leben auf unserem Planeten ermo?glichen.

• Auf Seite 6 seiner Abhandlung erkla?rt er dann: „Ionisiertes Wasser oder Elektrolytwasser ist eine instabile Flu?ssigkeit mit abgespalteten Wassermoleku?len“. Tatsa?chlich aber zerfallen Wassermoleku?le bei der Elektrolyse in die natu?rlichen Wasserionen H+ und OH-. Dieser Vorgang geschieht durch die sogenannte Autoprotolyse des Wassers in jedem Wasser pausenlos, und es entsteht dadurch keineswegs „eine molekular zerrissene, instabile Flu?ssigkeit mit reaktiven Moleku?lfragmenten“, die „zu fru?h und an falschen Orten in die Gewebestruktur der Zelle“ (S.6) eindringen.

• To?ths weitere Behauptung (S.7), basischem Aktivwasser fehlten die basischen Mineralien, um Sa?uren zu binden ist ziemlich grotesk, weil ja tatsa?chlich mehr basische Mineralien als im normalen Ausgangs wasser vorhanden sind, was sich ohne weiteres zum Beispiel mit einem Wasserha?rteteststreifen zeigen la?sst, der das Mehr an Calcium- und Magnesium-Ionen sichtbar machen kann. Vielleicht ist aber gerade dieses Plus an Mineralien Herrn To?th ein Dorn im Auge, da dies vielleicht den Verkauf seiner zahlreichen im Internet angebotenenen basischen Mineralmischungen unter dem geschu?tzten Markenzeichen „Dr. Ewald To?th®“ erschwert. Tatsa?chlich steht basisches Aktivwasser zu den Produkten To?ths in einem direkten Konkurrenzverha?ltnis.

• To?th schreibt auf Seite 8 zu der Frage „Hat basisches Wasser mehr Sauerstoff?“: „Sobald ionisiertes Wasser mit Luft in Verbindung kommt, wird Sauerstoff flu?chtig (dies wird im Gera?t durch Spezialmembranen verhindert) oder es wird wieder zu einem Wassermoleku?l gebunden.“ Dies ist falsch, da der durch die Elektrolyse freigesetzte Sauerstoff auf der Anodenseite ausgast, also beim sauren, nicht beim basischen Wasser. Beim basischen Wasser dagegen gast unmittelbar nach dem Austritt aus der gasdichten Kathodenkammer der Elektrolysezelle u?berschu?ssiger Wasserstoff aus, der nicht im Wasser gelo?st werden kann. Mit den Spezialmembranen der Elektrolysezelle hat das u?berhaupt nichts zu tun. Das Ausgasen von Sauerstoff und Wasserstoff wird schlicht dadurch verhindert, dass die Elektrolysezelle bei einem Durchflusselektrolysegera?t ein druckdichtes Geha?use hat. Bei einem Topfionisierer hingegen entweichen die beiden Elektrolysegase permanent wa?hrend der Herstellung der basischen und sauren Aktivwassersorte.

• Tatsa?chlich lenkt To?ths falsche Argumentation aber von dem eigentlichen Kern der Frage ab, na?mlich der, ob denn basisches Wasser tatsa?chlich mehr Sauerstoff entha?lt: Das hat es selbstversta?ndlich und dies ist imgrunde sehr einfach zu verstehen, wenn man die Vorga?nge bei der —> Elektrolyse kennt: Saures Wasser entha?lt weniger Sauerstoff, weil ein Teil des molekularen Sauerstoffs ausgast und folglich im Restwasser fehlt. Umgekehrt gast aus dem basischen Aktivwasser Wasserstoff aus, der folglich im Restwasser fehlt, wa?hrend Hydroxid-Ionen (OH-) zuru?ckbleiben. Es geht also nicht um den im Wasser als Gas gelo?sten mobilen Sauerstoff, sondern um den molekular gebundenen Sauerstoff.Dieser ist tatsa?chlich in erheblich gro?ßerer Zahl im basischen Wasser vorhanden. Wa?hrend ein Glas (0,3 l) Leitungswasser (pH 7,8) 0,310 x 1020 Sauerstoffatome besitzt. hat basisches Wasser mit pH 10 5,0 x 1020 Sauerstoffatome, also mehr als das 16-fache (Berechnung durch S.Whang, Der Weg zuru?ck in die Jugend, Norderstedt 2006, S. 18).

• Da Sauerstoff gegenu?ber Wasserstoff relativ schwer ist, ist 1 Liter basisches Aktivwasser auch etwas schwerer als ein Liter normales oder saures Wasser. Der in den Hydroxid-Ionen (OH-) steckende Sauerstoff kann durch die folgende energieerzeugende Reaktion aus 4 Hydroxid-Ionen 2 Wassermoleku?le und 1 Sauerstoffmoleku?l erzeugen, wobei 4 Elektronen zur Pufferung von freien Radikalen frei werden: 4 OH- <=> 2 H2O + 1 O2 + 4e-.. Wenn To?th also behauptet, der Sauerstoff wu?rde wieder zu einem Wassermoleku?l gebunden, unterschla?gt er den wichtigsten Teil der genannten Reaktionsgleichung, na?mlich das energiespendende Freisetzen von Sauerstoff.

• To?ths Test zur U?berpru?fung der eine Sa?ure neutralisierenden Wirkung von Flu?ssigkeiten (S. 10) ist nicht nachvollziehbar. Er will eine Basen-Mineralmischung in Wasser mit basischem Aktivwasser vergleichen. Er gibt aber nicht die Art der Basen-Mineralmischung an.

FAQ Ac To?th, Ewald5

• Die meisten dieser Mischungen machen das Wasser na?mlich saurer als vorher. Lediglich das Redoxpotential sinkt gema?ß der elektrochemischen Spannungsreihe der gelo?sten Mineralien. Als wir eine volle Portion der verbreiteten Basenmischung Basica® Vital in Leitungswasser aus Mu?nchen mit pH 7,46 gaben, sank dessen pH Wert auf 7,36, er wurde also saurer. Der —> ORP-Wert fiel um 57 mV, blieb aber mit +40 mV (CSE) immer noch im oxidativen Bereich.

FAQ Ac To?th, Ewald6

• Bei der Basica® Sport Produktvariante fiel der pH Wert sogar auf 4,62, weil dort bereits Sa?uren wie Vitamin C und Zitronensa?ure zur Geschmacksmanipulation zugegeben sind. Dazu kommen hohe Mineraldosierungen bis zu 1250 mg pro Portion, welche einen Reaktionsvergleich auf eine Ascorbinsa?urebelastung nicht mo?glich machen.

• Um nicht A?pfel mit Birnen zu vergleichen, vergleichen wir daher Wasser mit der Mineralmischung „Aquamin®“, die aus einer definierten Mischung von Calciumchlorid, Magnesiumchlorid und Kalium- chlorid besteht, einmal im ionisierten und einmal im nicht ionisierten Zustand. Im nicht ionisierten Zustand betra?gt der pH-Wert 7,35, ist also leicht basisch. Im ionisierten Zustand liegt er bei pH 9,45. Was bewirkt nun die Zugabe von 1 g Ascorbinsa?ure (Vitamin C) ? Die nicht ionisierte Basenmischung sinkt um 3,42 im pH Wert auf pH 3,93. Die ionisierte Basenmischung sinkt um 4,34 auf pH 5,11, ist aber im Endeffekt immer immer noch um 1,18 pH weniger sauer als die nicht ionisierte Basenmischung. To?dts eigenartiges Testverfahren entpuppt sich also bei genauerer Betrachtung als Bumerang. Auf das von To?dt nicht in Erwa?gung gezogene Redoxpotential beider Aquamin®-Lo?sungen wirkt sich die Vitamin C – Zugabe nahezu gleich aus:

• ORP Aquamin® normal: +226mV, nach Vitamin C Zugabe +140mV, Differenz: – 86 mV

• ORP Aquamin® ionisiert: -305mV, nach Vitamin C Zugabe -222mV, Differenz: + 83 mV

• Einen besonderen Einblick in seine wissenschaftsferne Denkweise ermo?glicht uns To?th noch mit seiner Stellungnahme zu Wasserfiltern (S.7). Er schreibt: „Wenn verschmutztes Wasser wie z.B. durch Nitrate, Insektizide oder bakteriell belastetes Wasser diese Filter durchla?uft, werden diese Informationen im Wasser gespeichert. Solange dieser Filter im Gera?t verbleibt, fließt sta?ndig das nachkommende Wasser durch diese Deponien durch und nimmt die schadhaften Informationen auf. Man trinkt chemisch reines Wasser, aber Wasser mit enorm schadhaften Informationen.“

• To?th glaubt augenscheinlich an Hexerei, denn wie sollte chemisch reines Wasser Informationen aufnehmen und gar „enorm schadhaft“ weiter geben? Wie außer durch Magie soll Wasser denn, wie er schreibt, Informationen „wie ein Tonbandgera?t“ aufnehmen?

• To?th versucht es erst gar nicht mit einer Erkla?rung seiner Aussagen und vollendet seinen Wasserzauber mit dem Satz: „Granderwasser und viele andere Wasseraufbereitungsverfahren versuchen, dem Wasser positive Informationen zu verleihen. Dass dies funktioniert, ist nachgewiesen.“ Tatsa?chlich ist vor letztinstanzlichen Gerichten festgestellt worden, dass —> Granderwasser keinerlei nachgewiesene Vera?nderungen gegenu?ber dem nicht begranderten Wasser zeigt. Die kommerzielle Behauptung, es gebe solche Vera?nderungen, ist in vielen La?ndern inzwischen sogar von Strafverfolgung bedroht.

• Bei Wasserionisierern ist die Verwendung von Vorfiltern nicht unbedingt notwendig, wenn absolut schadstofffreies Wasser verfu?gbar ist.. Dies ist aber nur an wenigen Orten der Welt der Fall, sodass Vorfilter unbedingt zu empfehlen sind. Denn auch Schadstoffe ko?nnen durch Elektrolyse aktiviert und dadurch in ihrer Scha?dlichkeit versta?rkt werden. Das passiert nicht auf magischem Weg durch „Informationen“, sondern durch Verschiebung von Elektronen und Ionen. Ein Filter ist nur dann gefa?hrlich, wenn er die gesammelten Schadstoffe wieder frei gibt, weil er verbraucht ist. Ein nicht ordnungsgema?ß betriebener Filter stellt tatsa?chlich ein Risiko dar. Das Gerede u?ber „Informationen“ dagegen sollte man auf Esoterikmessen belassen. Wasser rauscht, Ba?che murmeln, reden tun sie nur in der Poesie. Und das ist gut so, sonst wu?rden sie sich wohl permanent u?ber unsere Wasserverschmutzung beschweren.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Topfionisierer

Ich habe in meiner Single-Wohnung keinen Platz fu?r einen Durchlauf-Ionisierer, reise viel und will auch nicht mehr als 1 Liter basisches Aktivwasser am Tag trinken, weil ich viel Obst esse. Welchen Topfionisierer empfehlehlen Sie?

Julia M.: Ich habe in meiner Single-Wohnung absolut keinen Platz fu?r einen Durchlauf-Ionisierer, reise viel und will auch nicht mehr als 1 Liter basisches Aktivwasser am Tag trinken, weil ich nur knapp 50 kg wiege und viel Obst esse. Welchen Topfionisierer empfehlen Sie?

• Der Vorteil von Topfionisierern ist, dass sie mit jedem Wasser fertig werden, weil man beliebig viel Zeit programmieren kann, in denen die beiden Elektroden in dem Topf auf das Wasser einwirken. Im schlimmsten Fall fa?ngt es zu kochen an und der Topf schmilzt. Brennen habe ich noch keinen gesehen. Allerdings warne ich vor Gera?ten aus dem Internet, die keinerlei elektrischen Sicherheitsnormen wie CE zu unterliegen scheinen. Geschmolzen sind schon viele. Daher kaufen Sie bitte ein Gera?t mit Timer und CE Konformita?tserkla?rung. Ihre Versicherung wird sonst einen Schaden eventuell nicht regulieren. Es gibt seit langem in der EU nach verla?sslichen Sicherheitsnormen produzierte Topfionisierer in Deutschland unter der Bezeichnung „Aquaphaser ® Classic“, die von einem Familienbetrieb in Litauen hergestellt werden.

FAQ Ac Topfionisierer

• Auch das grössere Modell Ionquel®LAB entspricht den europäischen Sicherheitsnormen.

• Der Nachteil von Topfionisierern liegt in dem nicht ganz idealen basischen Aktivwasser. Da der Topf keine Druckkammer darstellt, entweichen Wasserstoff und Sauerstoff schon wa?hrend der Elektrolyse. Die Relaxation beginnt schon wa?hrend des Prozesses und Mineralien fallen aus, bevor man das Was- ser trinken kann. Die Verka?ufer bezeichnen diese Mineralienfladen am Topfboden als ausgeschiedene Schadstoffe. Das ist nicht ganz richtig, denn es sind auch ausgeschiedene „Gutstoffe“, die das Wasser aufgrund der prozessdauerbedingten Erwa?rmung nicht halten kann.

• Topfionisierer sollte man nicht mit unfiltriertem Leitungswasser betreiben, da ionisierte Schadstoffe gefa?hrlich sein ko?nnen. Diesen zweiten Nachteil gegenu?ber Durchlaufgera?ten an der Wasserleitung kann man durch einen zusa?tzlichen externen Wasserfilter beseitigen oder indem man bedenkenfreies Mineralwasser einkauft und einfu?llt. Das belastet allerdings den vorher eingesparten Etat auf Dauer, weshalb ich dies nur fu?r Reisen empfehle.

• Der dritte Nachteil liegt ausschließlich in der Bequemlichkeit begru?ndet. Da ein Topfionisierer kein Automat ist, a?hnelt er einem Espressotopf, den man anders als einen Automaten nach jeder Produktion reinigen, spu?len und abtrocknen muss.

• Trotz allem – vor allem zum Kennenlernen von Aktivwasser, bei ju?ngeren Singles mit schmaler Haushaltskasse, oder auch in Altersheimen ohne Wasseranschlussmo?glichkeit auf dem Zimmer ist ein Topf- Elektrolysegera?t eine vertretbare Lo?sung. Viel besser als ein —>chemischer Wasserionisierer.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Trinkwasseranalyse

Wertevergleich °dH (Grad deutscher Ha?rte), mmol/l, mg/l.

Frieda S. : Sie geben bei Ihren Empfehlungen fu?r Wasserionisierer immer die Ha?rtegrade in 0dH (Grad deutscher Ha?rte) an. In der Analyse meines Trinkwasserversorgers werden aber mmol/l angegeben. Auf Mineralwasserflaschen dagegen stehen mg/l. Wie kann man diese Werte vergleichen?

• Bohren Sie nach. Als Verbraucher haben Sie ein Recht auf Auskunft. Ich weiß wirklich nicht, was dieser Begriffswirrwarr dem Verbraucher nutzen soll. Es ist wie bei vielem in der internationalen Normierung und verunsichert die meisten. Vielleicht will die Trink- und Mineralwasserindustrie nicht, dass man auf Anhieb vergleichen kann. Zur Selbsthilfe hier einige Hilfsmittel:

• Die fru?her u?bliche Angabe der Inhaltsstoffe in mg/l (Milligramm pr Liter), die man auch immer noch auf Mineralwasserflaschen findet, weicht der modernen Bezeichnung mit mmol/l (= Millimol pro Liter) Um Ihr Trinkwasser mit Mineralwasser vergleichen zu ko?nnen, mu?ssen Sie den angegebenen Wert in mmol/l mit der unten angegebenen molaren Masse des entsprechenden Atoms multiplizieren und erhalten dann die Werte in mg/l.

• Natrium (Na+): 22,99

• Kalium (K+): 39,1

• Calcium (Ca2+): 0,08

• Magnesium (Mg2+): 24,31

• Eisen (Fe-II): 55,85

• Mangan (Mn2+): 54,94

• Ammonium (NH4+): 18,039

• Hydrogencarbonat (HCO3-): 61,017

• Chlorid (Cl-): 35,45

• Sulfat (SO42-): 96,066

• Sulfid (S2-): 32,07

• Nitrat (NO3-): 62,004

• Nitrit (NO2-): 46,005

• Phosphat (HPO42-): 95,974

• Kieselsa?ure (SiO2): 60,088

Die Umrechnung der Wasserha?rte erfolgt folgendermaßen:

FAQ Ac Trinkwasseranalyse

Manche Wasserversorger beschra?nken sich darauf, keine vollsta?ndigen Analysen zu vero?ffentlichen. Diese bekommt man nur auf Anfrage. Viele geben ausschließlich die Ha?rtebereiche nach dem deutschen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz von 2007 an. Darin gibt es nur 3 Ha?rtebereiche.

FAQ Ac Trinkwasseranalyse2

In Deutschland gibt es Wasserha?rten bis u?ber dH 30. Man hat die fru?her sta?rker unterteilte obere Ha?lfte u?ber dH 15 einfach gleichgeschaltet. Es muss also niemand mehr angeben, dass er sehr hartes Wasser liefert. Diese Differenzierung gibt es aber noch in der Schweiz.

In der Schweiz unterscheidet man die Ha?rtebereiche nach 6 Ha?rtestufen in Grad franzo?sischer Ha?rte bzw. mmol/l wie folgt:

FAQ Ac Trinkwasseranalyse3

 

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Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Twister / Verwirbelung

Ist ein Twister bzw. Wasserverwirbelung eine gute Alternativlo?sung zu einem Wasserionisierer?

Heilpraktiker B.: Es du?rfte schwierig sein, fu?r wenig Geld ein gute Lo?sung zu finden. Insofern erscheint mir der Twister fu?r Patienten mit wenig Geld immer noch besser als gar nichts zu tun, auch wenn damit das gleiche Wasser hergestellt werden kann. Dass damit das Wasser eine bessere Struktur erha?lt, sich bessere Kristallbilder ergeben und auch das Blut verbessert wird, ist doch ebenso belegt wie bei Aktivwasser.

• Ihre Aussagen u?ber dieses Gera?t treffen nicht zu. Daher ist es auch keine Alternativlo?sung zu einem Wasserionisierer. Ein Wasserverwirbler wie der Twister und a?hnliche „Vortex“ – Gera?te nach der Grundphilosophie von Viktor Schauberger gibt keine Elektronen und damit auch keine Lebendigkeit ins Wasser, auch wenn er mit Batterien betrieben wird oder einen Elektrostecker ha?tte, wie ein Wasserionisierer. Die Werbeaussage auf der Schachtel ist klug gewa?hlt. „Biologisch sto?rende oder unnatu?rliche elektromagnetische Pra?gungen“ sollen dadurch korrigiert werden. Die Korrektur bedarf des Twisters nicht, da Wasser nur als Eis elektromagnetische Pra?gungen behalten kann. Der Twister ist aber zum Eis-Crushen nicht geeignet.

• Wasser erha?lt durch kein Gera?t dieser Welt außer durch eine Eismaschine eine bleibende Struktur. Eiskristalle sind kein Wasser. Bilder davon sagen u?ber die Qualita?t von Wasser absolut nichts aus. —>Emoto.

• Einen a?hnlich hu?bschen Wirbel ko?nnten Sie auch mit Ihrem Haushaltsmixer ins Wasser zaubern. In der Hauptsache mixt der Wirbel Luft ins Wasser, er fu?gt also was hinzu. Wenn die Luft sauber ist, schadet das nicht, nu?tzt aber auch nichts, weil wir keine Fische sind. Wir brauchen Sauerstoffgas in der Lunge, nicht im Magen.

• Nun gibt es Zeitgenossen, die verkaufen Wasserionisierer und empfehlen den Kunden als Zubeho?r eine Art Wirbler zum Aufstecken auf den Auslauf fu?r basisches Aktivwasser. Die Vernu?nftigen haben sich sehr schnell von diesem Konzept verabschiedet, weil sie gemerkt haben, dass das —>Redoxpotential sich verschlechtert, also positiver wird. Das signalisiert einen Verlust an Elektronen, was manche darauf zuru?ckfu?hrten, dass die Wirbelaufsa?tze aus Edelstahl waren und die Elektronen angeblich abgeleitet haben. Der Twister wird u?brigens mit Batterien ohne Elektro-Magnetosmog betrieben und die Wirblerschraube besteht aus Kunststoff. Da wird nichts abgeleitet.

• Es liegt aber an der Verwirbelung selbst, da die kinetische Energie das empfindliche Gefu?ge von Hydroxid-Ionen und Wasserstoff im basischen Aktivwasser zersto?rt, wie man mithilfe des Twister zeigen kann, wenn er z.B. mit basischem Aktivwasser von -204 mV (CSE) gefu?llt wird: Nach rund 2 Minuten Twistern haben wir 228 mV an negativem Redoxpotential verloren.

FAQ Ac Twister

• Zusa?tzlich fallen die Mineralien —>Calcium und Magnesium aus dem Aktivwasser aus und es wird weicher. Das sieht man am Verlust von zwei braunen Ha?rte-Indikatorfeldern im Twister gegenu?ber dem verwendeten basischen Aktivwasser links.

FAQ Ac Twister 2

 

 

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Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Umkehrosmose

Kann man eine vorhandene Umkehrosmoswasser Anlage als Vorfilter fu?r einen Wasserionisierer benutzen, damit man besonders reines Wasser ionisiert?

Patricia G.: Wir waren jahrelang von Umkehrosmoswasser u?berzeugt und haben sehr viel Geld fu?r eine solche Anlage ausgegeben. Inzwischen haben wir unseren Irrtum eingesehen. Ist eigentlich logisch! Aber kann man die vorhandene Anlage denn nicht als Vorfilter fu?r einen Wasserionisierer benutzen, damit man besonders reines Wasser ionisiert?

• Das ist letztlich eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Filter von Umkehrosmoseanlagen sind meist nicht billiger als die fu?r Wasserionisierer. Sie filtern natu?rlich auch mehr heraus, na?mlich außer den Schadstoffen auch noch die wertvollen Mineralien, die man anschließend durch weitere Filterpatronen wieder hinzufu?gen mu?sste. Ich habe die meisten dieser Nachmineralisierungspatronen getestet. Das Ergebnis ist nicht praktikabel, da diese Kartuschen schon nach kurzer Zeit unbrauchbar werden, denn die Mineralien lo?sen sich in unterschiedlicher Menge, sodass man jedesmal andere Ergebnisse bekommt und sta?ndig den Ionisierer nachjustieren mu?sste. Rechnen Sie einfach mal durch. Es lohnt sich nicht.

• Sie ko?nnen dem Umkehrosmosewasser vor der Ionisierung auch nur Salz zugeben, dann la?sst es sich auch ionisieren. Beim Enagic Leveluk SD 501® wird zum Beispiel flu?ssige Sole („Electrolysis enhancer“) zugegeben. A?hnlich, mit Kristallsalz, ist dies bei Wasserionisierern mit Salzzufu?hrungsschacht mo?glich. Da dies dann aber unangenehm laugig schmeckt, verwendet man das Verfahren in der Praxis nur zur Herstellung von hygienetechnischem Basen- und Saueraktivwasser. Es wa?re auch nach der Trinkwasserverordnung nicht als Trinkwasser zugelassen. Das macht also nur fu?r Labore, nicht aber fu?r Haushalte Sinn.

• Umkehrosmosewasser ist im Prinzip eine ebensowenig natu?rliche Angelegenheit wie basisches Aktivwasser, da beides auf dieser Welt nicht natu?rlicherweise vorkommt. Beides ist Funktionswasser und wurde von Ingenieuren erfunden. Es gibt zwar basisches, antioxidatives und hochmineralisiertes Wasser separat, aber in dieser intelligenten Kombination nirgendwo so wie aus einem Wasserionisierer. Umkehrosmosewasser dagegen wurde fu?r Batterien erfunden und weiter entwickelt fu?r Astronauten, um aus deren Urin wieder Trinkwasser zu machen. Dieses Wasser gibt es nicht einmal in Teilen auf der natu?rlichen Welt. Fragen Sie doch mal einen Raumfahrer, ob er dieses Wasser aus dem Urin seiner Crew gern getrunken hat!

• Sie sind beim Kauf der Umkehrosmoseanlage wahrscheinlich auf den u?blichen Verkaufstrick mit dem –> Leitwert hereingefallen, indem Ihnen die Behauptung serviert wurde, je mehr Leitwert, desto mehr Schadstoffe. Der Trick beruht auf der Verwechslung von Quantita?t mit Qualita?t.

• Auf dem Feld der Umkehrosmose tummeln sich so viele abstruse Argumente, dass es schier eines eigenen Buches wert wa?re. Selbst die Entgegenhaltungen der Mineralwasser- und Aktivwasserfans muten oft komisch an: Umkehrosmosewasser sei sauer und deswegen gefa?hrlich! Das ist reiner Quatsch! Umkehrosmosewasser an sich ist absolut pH-neutral. Aber es wird, da es ja keine Ionen entha?lt, durch das saure Luftgas Kohlendioxid sauer, denn es entha?lt ja keinerlei basischen Widerstand und sa?uert sich genau so damit an wie Regen, der durch die Luft fa?llt.

• Natu?rlich kann man Mineralienmangel im Wasser auch durch reichliches Essen ausgleichen, Gewichtszunahme gratis. dabei. Zum Einsatz als Mischgetra?nk schreibt die Website www.whiskey.de: „Stilecht ist ausschließlich schottisches stilles Quellwasser. Gut zu verwenden sind ebenfalls die stillen, ‚armen‘ Franzosen. Und haben Sie beides nicht zur Hand, so nehmen Sie doch einfach destilliertes Wasser. Warnung: Trinken Sie nie gro?ßere Mengen reines, destilliertes Wasser. Der Mangel an Ionen im destillierten Wasser kann Ihren ko?rpereigenen Mineralhaushalt gravierend sto?ren und sogar lebensbedrohend wirken. Fu?gen Sie Ihrem destillierten Wasser aus diesem Grund immer eine entsprechende Menge Single Malt Whisky hinzu. ;-)“

• In Israel ist man aufgrund des Wassermangels bis zum Jahr 2020 gezwungen, 72 Prozent der sta?dtischen Wasserversorgung durch entionisiertes Wasser aus Meerwasserentsalzungs- und Umkehrosmoseanlagen aufzubringen. Da dies die Mineralversorgung der Bevo?lkerung dramatisch reduzieren wu?rde, hat der dortige Gesetzgeber verfu?gt, dem Wasser mu?sse mindestens 50 mg/l Calciumkarbonat beigemischt werden, der aus Kalkstein zugefu?hrt wird. (Quelle: Brenner, A. Mineral Balance of mineral qualitiy standards for desalinated water: The Israeli experience; in Bhattacharya, P. u.a., Metals and related substances in drinking water, London 2012, S. 114)

 

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Untertisch-Wasserionisierer

Warum sperren Sie sich so strikt gegen Untertisch Wasserionisierer?

Gert G.: Meine Frau streikt trotz besserer Einsicht. Sie will einfach nicht noch ein Gera?t auf ihrer Ku?chenplatte herumstehen haben. Warum sperren Sie sich so strikt gegen Untertisch- Wasserionisierer?

• Weil ich immer noch ein ha?ßliches Loch in meiner Ku?chenplatte habe, in das ich schon alle hier ga?ngigen Untertischmodelle gesteckt habe. Keines funktionierte la?nger als 1 Jahr! Die technischen Probleme dieser Gera?te sind bis heute (2013) nicht befriedigend gelo?st. Auf notwendige Ersatzteile von Testgera?ten u?ber 2000 € Einkaufspreis warte ich zum Teil schon 5 Jahre vergeblich. Folgendes zum Versta?ndnis der Problematik:

• Basisches Aktivwasser ist nicht lebensfeindlich, sondern lebensfreundlich. Nur saures Wasser beka?mpft Keime. Also la?sst man basisches Wasser nicht herumstehen, sondern trinkt es mo?glichst bald nach der Produktion. Allein schon deshalb, weil in der —> Relaxationszeit ein Teil der Mineralien ausfa?llt, was in Verbindung mit Kohlendioxid zu —> Kalk fu?hrt.

• In den etablierten Auftischgera?ten la?uft nach der Produktion alles Wasser aus dem Gera?t. Reste verbleiben im Filter, wo sie aber vor Verkeimung geschu?tzt sind.

• Bei einem Untertischgera?t kann weder das basische noch das saure Aktivwasser nach dem Produktionsende nach unten ablaufen, da sich die Ausla?ufe u?ber dem Wasserionisierer befinden. Also steht in dem basischen Auslauf immer bis zum na?chsten Zapfen eine relaxierende Sa?ule mit basischem Aktivwasser. Besonders bei hartem Wasser verkalkt sie in ku?rzester Zeit, weil ja u?ber den Hahn ungehindert Kohlendioxid ins Wasser gelangen kann. Außerdem sind an einer Ku?chenspu?le stets massenhaft Keime unterwegs. Was glauben Sie, wie die sich u?ber die offene Wassersa?ule freuen!

• Daneben sind die elektrischen Bedienelemente, die an einem separaten Bedienschalter mit Wasserhahn angebracht werden mu?ssen, immer ein Problem. Das neueste Gera?t von Rettin hat eine handya?hnliche Touchscreen-Tastatur am schwenkbaren Doppelauslauf fu?r basisches und saures Wasser. Wenn Sie mal Ihr Smartphone einscha?tzen: wie lange glauben Sie, wird es wohl funktionieren? Wu?rden Sie es dauerhaft neben Ihrem Spu?lbecken platzieren?

• Im Fru?hjahr 2013 habe ich mit dem Chef der koreanischen Herstellerfirma Alkamedi Dr. K.-W. Kim und seinen Mitarbeitern Konstruktionsvorschla?ge diskutiert. Das Hygieneproblem kann man mit einer Drainagepumpe lo?sen. Bei der Bedieneinheit habe ich noch massive Zweifel. Wenn diese na?mlich einen Defekt oder ein Softwareproblem z.B. durch Stromausfall oder Fehlbedienung hat, la?sst sich das Wasser unter Umsta?nden nicht mehr anstellen oder gar abstellen. Oft ist auch keine sinnvolle Entkalkungsmo?glichkeit gegeben und die Leistung nicht ausreichend fu?r ha?rteres Wasser. Wegen des hohen Preises und der vielen Probleme rate ich bisher davon ab.

• die beiden Probleme von Untertischionisierern (Verkalkung des Auslaufs und Verkeimungsrisiko) lassen sich mit dem von Dipl.-Ing. Yasin Akgün erdachten Bedienprozess lösen. Dabei schaltet man nach dem Abfüllen für wenige Sekunden auf die saure Stufe. So steht im Hinblick auf die Probleme unproblematisches kalkfreies und nicht verleimendes Wasser in der Auslaufsäule. Ich habe selbst seit 6 Monaten einen Allsbon Dion Untertischionisierer zuhause im Test. Es gibt tatsächlich keinerlei Probleme trotz hartem Wasser.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
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Vorfilter / Wasserfilter

Fru?her haben Sie noch Gera?te ohne Vorfilter empfohlen, wenn das Leitungswasser ohne Einwa?nde war. Warum wollen Sie mich jetzt zu einem Filter u?berreden? Haben diese nicht auch ein Verkeimungsrisiko? Was ist bei der Filterauswahl zu beachten?

• Ein Trinkwasser ganz ohne Belastungen finden Sie tatsa?chlich nirgendwo in Mitteleuropa. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnungen werden oftmals kritisch gesehen, obwohl sie niedriger sind als beim Mineralwasser. Wichtig ist: ein Schadstoff wie Blei oder Cadmium bleibt auch dann ein Schadstoff, wenn er unter dem Grenzwert liegt, daher sollte nur ein mo?glichst schadstoffarmes Wasser aktiviert werden. Aus diesem Grund sind in jedem Durchlauf-Wasserionisierer zur Trinkwasserzeugung hochwirksame Vorfilter eingebaut.

• Dass ich fru?her auch Gera?te ohne Vorfilter empfohlen habe, hatte seinen Hauptgrund in der Reinheit des Wassers an manchen Orten – die aber durch die Belastung unserer Umwelt zuru?ckgeht. Außerdem haben viele Leute bereits einen Trinkwasserfilter in Betrieb, bevor sie sich einen Wasserionisierer kaufen. Da die meisten Patronen fu?r externe Trinkwasserfilter viel billiger sind, als die in den Wasserionisierern, liegt es im Verbraucherinteresse, einen Wasserionisierer dort anzuschließen, um nicht die teuren Herstellerpatronen kaufen zu mu?ssen. Leider besteht ein Trend, die Herstellerpatronen mit einem elektronischen Chip auszustatten, der eine U?berbru?ckung des Originalfilters nicht zula?sst.

• Verkeimungsrisiken bestehen meist nur bei Kannenfiltern, die in direktem Luftkontakt stehen. Die Filterpatronen in Wasserionisierern sind luftdicht in den Wasserfluss integriert. Das Risiko ist also nicht ho?her als beim Leitungswasser selbst. Da alle mir bekannten Innenfilter mit mehr oder weniger hochwertiger Aktivkohle hergestellt sind, teilweise mit antimikrobiellem Silber bespru?ht, ist aufgrund der keimbindenden Eigenschaften der Aktivkohle eine Verkeimung des Wassers ho?chst unwahrscheinlich. Allerdings sollte die Nutzungsdauer der Aktivkohle laut Herstellerempfehlung beachtet werden. Ein nicht vorschriftsgema?ß ausgetauschter Filter ist sicherlich ein Verkeimungsrisiko. Sie wu?rden den fa?lligen O?lwechsel Ihres Autos ja auch nicht u?berziehen, weil dann die Gefahr eines Motorschadens bestu?nde.

• Ist ein Aktivkohlefilter mal nass, beginnt die vom Hersteller angegebene Nutzungsdauer (meist zwischen 6-12 Monaten). Sie ist unabha?ngig davon, ob 1 Liter oder 10.000 Liter Wasser durchgeflossen sind. Daneben ist darauf zu achten, dass wa?hrend der Nutzungsdauer die Filterkapazita?t nicht u?berschritten wird (3000 – 16.000 Liter, je nach Hersteller und Patronengro?ße).

• Ein Filter sollte auch ein Filter bleiben, also Schadstoffe aus dem Wasser ziehen und nicht etwa Chemikalien hinzufu?gen, um den pH-Wert oder das Redoxpotential zu verbessern. Dass diese Art von —> chemischer Wasserionisierung unsinnig ist, habe ich bereits an anderer Stelle erla?utert. Der einzige Zusatz, den ich fu?r wichtig halte, ist fu?r Weichwassergebiete der Zusatz von Calcium und/oder Magnesium, sofern der Wasserionisierer keinen eigenen Calciumport besitzt.

• Bei allgemein guter Wassersituation genu?gt ein Aktivkohle-Granulatfilter. Bei organisch-chemischen Belastungen im Wasser durch Landwirtschaft, Pharmazie und Industrie sollte Wert auf einen Aktivkohle- Blockfilter gelegt werden.

• Bei Vorhandensein von gefa?hrlichen Schwermetallen, auch unter Grenzwerten, sollte der Filter zusa?tzlich KDF-Filtermaterial enthalten oder ein entsprechender Spezialfilter unter der Spu?le vorgeschaltet werden. Es gibt auch Gera?te mit 2 eingebauten Vorfiltern, die dann entsprechend konfiguriert werden.

• Strittig ist, ob bei mikrobieller Belastung anstatt silberbedampfter Aktivkohle zusa?tzlich keramische Filterelemente (—> Biokeramikfilter) sinnvoller sind. Sie sind jedenfalls eine Alternative zur manchmal nicht gewu?nschten Silberbedampfung. Grundsa?tzlich hat sich die Silberbedampfung aber zumindest bei Aktivkohlegranulaten nahezu zum Standard entwickelt. Da es sich um Nanoschichten von Silber handelt, ist eine scha?dliche Einwirkung auf das Wasser nicht anzunehmen. Selbst Ku?hlschra?nke werden heute mit Silber bedampft, um einer Verkeimung entgegen zu wirken.

• Umkehrosmosefilter sind als Vorfilter fu?r Wasserionisierer nicht geeignet, da sie auch Mineralien filtern und daher kein Trinkwasser produzieren. —> Umkehrosmose

• Bei Problemwasser und Eigenbrunnen schwankender Qualita?t kann man auch Ultrafiltrations-Hohlfasermembranfilter benutzen, die um ein vielfaches feiner als Aktivkohlefilter sind.

• Problemwasser erkennen Sie bereits an der von jedem Wasserversorger erha?ltlichen Trinkwasseranalyse. Besonders im Bereich der Kationen sollten Sie darauf achten, dass kein Schadstoff-Messwert nahe am Grenzwert ist, da bei der Elektrolyse mehr Kationen ins basische Aktrivwasser kommen. Wenn Sie in einem Altbau wohnen, sollten Sie auch eine Schwermetallanalyse einer Wasserprobe von zuhause durchfu?hren lassen.

• Nicht alle Hersteller legen Filtertestanalysen vor, also Labordokumente, welche die Leistung der Vorfilterpatronen belegen. Da es kaum ein universell belastetes Wasser gibt, werden solche Analysen aus einem ku?nstlich mit allen nur denkbaren Schadstoffen verunreinigten Wasser gewonnen. Aus der Prozentzahl der herausgefilterten Schadstoffe kann man dann den Wirkungsgrad des Filters bei den einzelnen Schadstoffen ablesen. Achten Sie aber bei solchen Tests darauf, ob ionisiertes Wasser gemessen wurde, oder Wasser, das lediglich gefiltert wurde. Werte von ionisiertem Wasser sind meistens besser, da eine Elektrolysezelle ja selbst einen zusa?tzlichen Filtriereffekt darstellt, indem sie Anionen in die Sauerwasserkammer verschiebt. Dadurch wird zum Beispiel das Anion Nitrat verringert, was kaum ein normaler Filter schafft.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

Wasserhärte

Nimmt ein Filter die Hartsalze Calcium und Magnesium heraus oder passiert das bei der Elektrolyse?

Andrea G.: Ich habe mein basisches Aktivwasser an ein Labor geschickt, um zu sehen, ob nicht doch noch Schadstoffe drin sind. Die Werte waren gut, aber mich wundert, dass die Wasserha?rte um 5 deutsche Ha?rtegrade geringer war als die unseres Leitungswassers! Nimmt der Filter also doch die Hartsalze Calcium und Magnesium heraus – oder passiert das bei der Elektrolyse?

• Nein. Basisches Aktivwasser ist zuna?chst immer deutlich ha?rter als das Leitungswasser aus dem es gewonnen wurde. Dennoch ist Ihrem Labor kein Fehler unterlaufen, denn es hat mit Sicherheit gar kein basisches Aktivwasser untersucht, weil die —> Relaxationszeit zum Zeitpunkt der Analyse schon abgelaufen und die ha?rtebildenden Mineralien gar nicht mehr im Wasser waren. Dazu hat sich die Gas- zusammensetzung im Wasser und das Kalk-Kohlensa?uregleichgewicht vera?ndert. Die gro?ßere Ha?rte und damit den ho?heren Mineraliengehalt ko?nnen Sie aber sofort nach der Produktion leicht selbst testen, wenn Sie einen Ha?rteteststreifen (gibt es im Aquarienhandel) in das Wasser halten.

• Wenn nach einigen Tagen die Hartsalze ausgefallen sind, ist das relaxierte Aktivwasser tatsa?chlich weicher als das Leitungswasser zuvor. Warum das so ist, wu?rde hier zu weit fu?hren. Sie ko?nnen den Ha?rteabfall aber mit zwei Ha?rteteststreifen nachvollziehen. (Aquarienbedarf). Teetrinker, die am liebsten weiches Wasser haben wollen, ko?nnen das relaxierte Aktivwassser gut verwenden, um schlierenfreien Schwarzen Tee herzustellen.

• Kalt und unbehandelt trinken sollte man mo?glichst das frische Aktivwasser. Es entha?lt dann noch einen Mineralienu?berschuss. Die Ha?rtebildner Calcium (oder Kalzium) und Magnesium geho?ren zu den Mineralstoffen, die fu?r den Menschen lebensnotwendig sind. Die natu?rlichen Calcium- und Magnesiumverbindungen sind auch fu?r den guten Geschmack des Wassers mitbestimmend. Bei Kaffeekennern gilt calciumreiches Wasser als besserer Aromatra?ger. Fu?r technische Verwendungs- zwecke wie Waschen kann sich allerdings hartes Wasser als hinderlich erweisen. Sinnvoll ist in der Regel nur eine Entha?rtung des Warmwassers. also nicht des Trinkwassers. In O?sterreich wird zum Beispiel eine solche Warmwasserentha?rtung nach O?NORM M 6245 erst u?ber 18° dH Carbonatha?rte empfohlen. Allerdings sollte es auch nach der chemischen Entha?rtung (Codexkapitel B1 Trinkwasser) noch eine Mindestha?rte von 8,4° dH aufweisen (entspricht 60 mg/l Calcium).

• Wenn Sie auch Ihr kaltes Leitungswasser entha?rten wollen, ist der Geschmack Ihres basischen Aktivwassers mo?glicherweise nicht mehr zu Ihrer Zufriedenheit. Durch die u?blichen Wasserentha?rter wird mittels Ionenaustausch Calcium zugunsten von Natrium aus dem Wasser genommen. Das Ergebnis ist vor allem in ho?heren pH-Bereichen ein leichter Natron-Geschmack. Im u?brigen ist Natrium ha?ufig ein Element, das wir durch die moderne Nahrung schon mehr als ausreichend zu uns nehmen, wa?hrend Calcium als Mengenelement, das wir im Bereich von 1 bis 2 kg im Ko?rper haben, praktisch immer gebraucht wird.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
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Wasserionisierer Elektrisch

Ich mo?chte meiner Frau zur Silberhochzeit einen Wasserionisierer schenken. Bei der Suche bin ich nun auf Wasserionisierer mit einer Preisspanne von 40 € bis u?ber 3000 € gestoßen! Ist nun der billigste am schlechtesten und der teuerste am besten?

• Der vor etwa 30 Jahren aufgekommene Begriff „Wasserionisierer“ (Waterionizer) bezeichnete urspru?nglich Elektrolysezellen mit —> Diaphragma, mit denen man mindestens zwei Sorten Elektrolytwasser herstellen kann, die man heute als basisches und saures Aktivwasser bezeichnet.

• Diese Elektrolytwa?sser waren seit den 30er Jahren in Deutschland als Arzneimittelspezialita?ten registriert, aber man wusste eigentlich nicht, warum sie funktionieren. Es gab auch nur eine kleine Fabrik, in der sie hergestellt wurden.

• Als die Herstellungstechnik verbessert und haushaltsfa?hige Elektrolysegera?te vertrieben wurden, nutzte man pH-Messgera?te, um den Kunden die Vera?nderung des Wassers durch die Gera?te veranschaulichen zu ko?nnen. Bei der Elektrolyse werden Wassermoleku?le in die Wasserionen H+ und OH- zerlegt, also begann man, von Wasserionisierern zu sprechen. Das Verha?ltnis der beiden Wasserionen bestimmt den messbaren pH-Wert.

• So sprach man in Fachkreisen meist von „alkaline ionized Water“, wa?hrend der Volksmund aus dem kationischen Teil des Elektrolytwassers einfach „Basisches Wasser“ machte, weil die Verka?ufer immer mit pH-Messungen argumentierten und besonders in Japan viel von U?bersa?uerung die Rede war. Damit wurde das Wort „Wasserionisierer“ allma?hlich mit der Erzeugung von „basischem Wasser“ assoziiert, ohne es von einer chemischen Lauge zu unterscheiden. So kam es zu dem heutigen Produktwirrwarr.

• Basisches Wasser la?sst sich na?mlich kinderleicht auch ohne Diaphragmaelektrolyse erzeugen. Dazu wird dem Wasser zwar keine Sa?ure entzogen, aber eine Chemikalie zugegeben, die das Wasser basisch macht. Die Vielfalt dieser Trittbrettprdoukte, die ebenfalls unter der Bezeichnung Wasserionisierer angeboten werden, habe ich unter dem Stichwort —> chemische Wasserionisierer analysiert.

• Der Begriff „Wasserionisierer“ la?sst sich nicht schu?tzen und wird daher entgegen dem urspru?nglichen Sinn auch fu?r chemische Wasseradditive verwendet, denen durch geschickte Verpackung das Aussehen eines „Gera?ts“ verliehen wird. Daher bemu?hen sich die Fachleute um eine exaktere Begriffbildung, allerdings herrscht noch keine Einigkeit. Ich habe fu?r einen elektrolytischen Wasserionisierer den Kunst- begriff Hydrionator® gebildet und diesen schu?tzen lassen. Jeder Hersteller eines solchen Gera?ts kann von mir ein kostenloses Nutzungsrecht dafu?r bekommen. Ich sehe im Moment keine andere Mo?glichkeit, die Verwirrung auf dem Markt zu beseitigen.

• Was Sie Ihrer Frau schenken sollten ist ein Wasserionisierer auf Basis der Diaphragma-Elektrolyse. Es gibt dabei einfache —> Topfionisier mit zwei Elektroden und Durchlaufgera?te mit eingebautem Vorfilter und einer —> Elektrolysezelle mit mehreren —> Elektroden. Komfortable Gera?te mit automatischer Selbstentkalkung und langja?hrigen Garantien kosten um die 2000 € (Stand 2014). Mehr wu?rde ich nicht ausgeben. Also ist der teuerste nicht der beste.

• Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, der nicht auch noch andere Wasseraufbereitungstechniken „im Gepa?ck“ hat. Anhand einer Trinkwasseranalyse, Ihrer Anschlusssituation und den finanziellen Möglichkeiten wird er eine optimale Lösung für Sie finden. Bei einem Durchflussgerät sollten Sie vorallem auf eine exakte Durchflussmengenanzeige in Echtzeit achten. Diese ist die wichtigste Voraussetzung für einen geordneten Betrieb.

 

Auszug aus dem Buch „Karl Heinz Asenbaum: Elektroaktiviertes Wasser – Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential.
Wasserionisierer von A – Z“ Copyright 2013 www.euromultimedia.de

 

 

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